Ausgabe 
(28.6.1942) Nr. 175
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SkiMi ieittW

parteiamtliche Hagesz eitung

vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien Hansestadt vremen

An? ei aen - Nrund prell??

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsblalt des Beichsstattkalters iuvldenburg und Vremen

Nr. 1?5 , 12. Jahrgang

Sonntag, 28. Juni 1942

kinzelpreis 15 Npf.

stuf stlarsa Matruk zurückgeworfen

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Berlin, 27. Juni. Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, wurden in Nordafrila die an einer Wiistenstraße westlich Mars« Matruk stehenden feind­lichen Kräfte am 28. Juni durch deutsche und italienische Truppen nach Osten zurückgeworfen. Im Angriff wurde der Raum südwestlich Marsa Matruk erreicht.

Welche schweren Matevialverluste die Villen neben ihren hohen blutigen Verlusten während der Schlacht in der Cyrenaika bis zum lleberfchreiken der libysch-ägyp­tischen Grenze erlitten haben, ergibt sich schon aus. einer Zusgmmenzählung der abgeschossenen Panzer. Danach sind in den Kämpfen dieser Schlacht 977 britische Pan­zer vernichtet oder erbeutet worden. Die Beute an Ge­schützen. die ebenfalls mehrere Hundert ausmacht, steht rm einzelnen noch nicht fest.

Deutsche Kampf- und Sturzkampfflugzeuge richteten am Freitag an der nordafrikanifchen Front ihre Angriffe gegen britische Fahrzeugkolonnen südlich und südostwärts Marsa Matruk. Der Feind hatte, wie deutsche Aufklärer feststellten, besonders an dem Wüstenort El Bueib, etwa 80 Kilometer südlich Marsa Matruk, zahlreiche mit Kriegsmaterial beladen« Kraftfahrzeugkolonnen^zu­sammengezogen. In mehreren Wellen wurde diese Trans­portkolonne mit Bomben belegt, so daß zahlreiche Fahr­zeuge in Brand gerieten und viele weitere durch die Bombenwirkung schwer beschädigt wurden. Die Reste der Kolonnen wurden bei erneuten Anflögen durch Feuer Mit Bordwaffen zersprengt.

Die britische Luftwaffe, die im Laufe des Freitag das Vordringen der deutschen Panzerspitze durch verstärkte Angriffe zu hemmen versuchte, erlitt im Kampf mit deutschen Jägern hohe Verluste. Immer wieder wurden di« britischen FlugzÄge von deutschen Jägern, die den Luftraum über der deutsch-italienischen Panzerarmee sicherten, in heftige Luftkämpfe verwickelt. Insgesamt fielen 27 feindliche Flugzeuge, darunter ein Bristol-Vlen- Heim-Vomber, den Angriffen der deutschen Jagdflieger zum Opfer. Sämtliche eingesetzten deutschen Flugzeuge kehrten zu ihren Feldflugplätzen zurück.

Der ward afrikanische Feldzug hat sich von Angrisfs- kämpfen zu Verfolgungskämpfen entwickelt. Vor einer Woche ist Tobruk mit,stürmender Hand genommen wor­den. Heute stehen die deutsch-italienischen Truppen be­reits 200 Kilometer jenseits der ägyptischen Grenze. In «jner Woche sind, in schärfsten Angriffs- und Verfol­gungskämpfen 325 Kilometer überwunden, in jenem Küstensi reifen, der zwischen Meer- und Wüstenplatea-u

gelegen, -von Sanddüneu durchzogen wird und daher dem Verteidiger günstige Möglichkeiten gegeben hätt?., sich zur Wehr zu setzen. Aber die Divisionen der britischen Armee wurden unter starten Verlusten in rastlosem Nachstoßen der deutsch-italienischen Truppen fast völlig aufgerieben. Noch ist di« Zahlung der Gefangenen und der Beute nicht beendet. Das Ausmaß der Verfolgungs- und Vernichtungsschlacht ist aber bereits zu erkennen aus den bisher veröffentlichten Gefangenen- und Beute- zahlen. Die Londoner Zeitung „Daily Mail" erklärt dazu: Englands Menschenverluste Lei den Kämpfen in Libyen und Aegypten sind derart groß, daß das ge­samte Rekrutierungs-Programm für die englische Wehr­macht umgestoßen wird."

flusgedetinte Stände in Norwich

Berlin, 27. Juni. Zu dem im OKW.-Vericht gemeldeten Angriff deutscher Kampfflugzeuge auf Nor- wich gibt das Oberkommando der Wehrmacht folgende Einzelheiten bekannt: In der Nacht zum Sonnabend wurde die Stadt Norwich an der Ostküste Englands in mehreren Wellen von deutschen Kampfflugzeugen mit Spreng-, und Tausenden von Brandbomben belegt. Die Zielbeobachtung wurde hei halb bedecktem Himmel durch das Mondlicht erheblich erleichtert. Im Süden, Norden und Nordosten der Stadt entstanden zahlreiche ausgedehnte Brände. Auch Industrieanlage« von Nor­wich wurden zum Teil schwer getroffen.

Vais Harte

Ikampk »m Dunklen, mit UelmLneke nnä kokeir ysiükrl, snLsprLskt äsr brLlLseksn l^lentaMäS, «l»s kekämpisn

7LV. Bremen. 28. Juni.

Ebenso feige Während Churchills Mörder- und wie koltlniolia Brandleger-Geschwader sich in ihnen lvie untterungsmäßig besonders günstig

erscheinenden Nächten hinter Wolkenbänken in die deut­schen Küstengebiete einschleichen, um, wie sie — aller­dings sich täuschend — vermeinen, möglichst risiko- los deutsche Zivilbevölkerung zu töten und deutsche Wohnviertel in Brand zu setzen, teilt die deutsche Wehrmacht dort ihre kräftigsten und erfolgreichsten Hiebe an die Gegner aus, wo diese sich am stärksten zusammengeschart, befestigt und am besten zum Kampf vorbereitet glauben. Während des deutschen Soldaten und des gesamten deutschen Volkes Stolz darauf be­ruht, den Feind ständig und ohne Unterlaß dort zu be­drängen und zu schlagen, wo er sich unangreifbar dünkt, vernehmen wir mit Abscheu und Verachtung, daß man jenseits, des Kanals sich in kojotenhaftem Triumph­geheul ergeht, wenn es den Nachtpiraten „Old Eng­lands" unter ganz besonders günstigen Witterungs­verhältnissen einmal gelingt, eine deutsche Stadt in Brand zu stecken und von ihrer Einwohnerschaft mittels heimtückischer Bombenwürfe eine kleinere oder größere Anzahl zu töten. So risikolos, wie es sich die Tommie»- anscheinend immer wieder vorstellen, wenn sie auf ihren nächtlichen Flügen ins deutsche Küstengebiet vor­stoßen, ist ja nun die Sache — wie auch diesmal wieder der Einflug nach Bremen und in seine Umgebung, ge-

fortschritte im Mng um Sewastopol

Eine bolschewistische Krastegruppe im rückwärtigen Soviel See mittleren Vslsront ausgerieben

Aus dem Führerhauptquartier, 27. Juni. Das Obertommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Festungsgebiet von Sewastopol nahmen deutsche und ru­mänische Truppen in harten Einzelkämpfen weitere in Felsen eingesprengte Stellungen und Bunker sowie im Schutze dichten Unterholzes angelegte Widerstandsnester. Die Luftwaffe versenkte in den Gewässer« von Sewa­stopol einen Zerstörer sowie ein Unterseeboot. An der Landzunge von Kertsch wurde ein mit mehreren Boo­ten durchgeführter nächtlicher Landungsversuch des Fein­des vor Erreichen der Küste durch das Abwehrfeuer

der Küstenverteidigung zerschlagen. Im Südabfchnitt der Ostfront wies ein slowakischer Verband einen nach starker Granatwerfervorbereitung vorgetragenen An­griff dks Feindes ab. Im rückwärtigen Gebiet des mitt­leren Frontabschnittes fanden Kampfhandlungen gegen die Masse einer in den Winterkämpsen abgeschnittenen und auf dem Luftweg verstärkten feindlichen Kriifte- gruppe ihren Abschluß. In mehrwöchigen hartnäckigen Kämpfen in schwierigstem Wald- und Sumpsgeliinde wurde der Gegner nach vergeblichen Durchbruchsver­suchen vernichtet oder gefangengenommen. Bei geringen eigenen Verlusten verloren die Bolschewiken über 4080 Tote und 0800 Gefangene. 16 Panzer, 220 Geschütze, 783 Granatwerfer und Maschinengewehre sowie zahlreiche Kraftfahrzeuge und sonstiges Kriegsgerät wurden er­beutet oder vernichtet. Die Säuberung dieses Gebietes von zersprengten Resten des Feindes ist noch im Gange. Südostwärts des Ladoga-Sees führten Kampf- und Sturzkampfflugzeuge schwere Angriffe gegen wichtige Eisenbahnknotenpunkte der Sowjets. Am gestrigen Tage wurden an der Ostjront 48 sowjetische Flugzeuge ohne eigene Verluste zum Absturz gebracht.

In Nordafrila wurden die Briten im weiteren An­griff nach Osten zurückgeworfen. Der Raum westlich und südwestlich von Marsa Matruk wurde erreicht. In hefti­gen Luftkämpfen schössen deutsche und italienische Jäger 43 feindliche Flugzeuge ab.

In Südost-England wurde die Stadt Norwich in der vergangenen Nacht von Kampfflugzeugen mit Spreng- und Brandbomben schwer getroffen. Hauptmann Philipp errang am gestrigen Tage seinen 188. bis 118. Luftsieg."

Mit dem Nitterkreu; ausge;eichnet

Berlin, 27. Juni. Der Führer verlieh das Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberleutnant Hermann, Flugzeugführer in einem Kampfgeschwader und Ober- gefreiten Gustav Gromeike in einem Pionierbataillon.

thurchttl will flufsWge an die Leine nehmen

keimkelzr des Bankrotteurs — Nachklänge zu den Walkingtoner Besprechungen

Dratztbericht unserer Berliner Schriftleitung

ck. v. sck. Berlin, 27. Juni. So plötzlich, wie sich Churchill zum Bittgang nach Washington entschließen mußte, ist er jetzt in Begleitung des Beauftragten von Roosevelt, Harriman, nach London zurückgekehrt. Aus den Telephongesprächen, die er während seiner Ab­wesenheit mit London geführt hat, mußte er erfahren, daß sich am politischen Horizont dunkle Wolken gegen ihn zusammenzogen und daß er persönlich schnell wieder aus der Bildfläche erscheinen muh, um die aufsässigen Elemente an die Leine zu nehmen. Wir legen dem Mihtrauensantrag, den eine Gruppe von 30 Unterbaus- abgcordneten unter der Führung des Konservativen Sir John Milne gegen die Kriegführung der Regie­rung eingebracht hat, gewiß keine übertriebene Bedeu­tung bei. Der alte Gauner und gerissene Routinier Churchill ist schon mit anderen Dingen fertig geworden, und er dürfte es auch diesmal wieder schaffen, zumal die Opposition, die zweifellos stärker ist als sich das zahlen­mäßig erfassen läßt, sich in der großen Not befindet, daß sie leine Persönlichkeit nennen kann, die über ent­sprechend große Autorität und Fähigkeiten verfügt.

Gegenüber den Mitgliedern des amerikanischen Kon­gresses hat sich Churchill ja im höchsten Maße optimi­stisch ausgesprochen und es so dargestellt, als ob man die Entwicklung in Afrika auf die leichte Schulter neh­men könne. Ganz so willig allerdings sind die Ameri­kaner dem brtischen Premier offenbar doch nicht ge­folgt. Die Kongreßmäntier, so stellt eine Bostoner Zei­

tung fest, hätten gegenüber den Behauptungen Chur­chills zum Ausdruck gebracht, daß ein Mangel an küh­len Tatsachen ihnen Sorge bereite. In einem anderen Stimmungsbericht aus Washington wird die Frage gestellt, ob Churchill nur seine Entschlossenheit habe zum Ausdruck bringen wollen oder ob er sich tatsächlich wieder zu einer Voraussage berechtigt fühle. Jedenfalls stehe seine Ansicht von Her Krise in Aegypten in be­merkenswertem Gegensatz zu den Nachrichten aus Lon­don und Kairo seit dem Fall Tobruks.

Reuter berichtet, daß diejenigen, die aus erster Hand einen Ueberblick über die neuen Kriegspläne erhalten hätten, jetzt fest darauf vertrauten, „daß Roosevelt und Churchill eine Kriegsstrategie entwickelt haben, die den alliierten Nationen die gewünschten Ergebnisse bringen." Wie es zu diesen Plänen gekommen' ist, das zeichnet uns eine Agenturmeldung aus Washington „nach Be­richten von Diplomaten, die zu den Konferenzen Zu­tritt hatten, „in erschütternder Weise. Da erfahren wir, „daß Roosevelt und Churchill, bie in zerknitterten Sommeranzügen in einer stets gleichbleibenden Wolke von Tabaksrauch sitzen, gigantische Schläge gegen die Achse planen. Churchill zicht fast ununterbrochen an seiner bekannten Zigarre oder steckt sie neu an, während Roosevelt eine Zigarette nach der anderen aus der Bernsteinspitze raucht. Sie ergreifen abwechselnd das Wort. wenn andere zugegen sind, und scheinen unge­wöhnlich gut zusammenzuarbeiten. Der erste Eindruck, den man von ihnen erhält, ist der. daß es sich um zwei Männer von ungewöhnlicher DitaMät handelt. Je­

mand, der sie vor sechs Monaten besuchte, erklärte, daß sie jetzt beide gesundheitlich besser aussehen, und zwar Churchill etwas dicker als Roosevelt und auch etwas kahlköpfiger, doch äußerst ruhig und vertrauensvoll. Bei der Versammlung mit den Kongreßleuten saßen Roosevelt und Churchill nebeneinander am Tisch, wäh­rend Churchill die Führung übernahm und am meisten redete. Er tat dies jedoch im Unterhaltungston, wäh­lend die anderen im Halbkreis um den Tisch herum­saßen, und es kam zu gelegentlichen Wortgefechten zwi­schen Roosevelt und Churchill, da sie alle beide nicht auf den Mund gefallen sind". Daß Churchill nicht auf den Mund gefallen ist, dafür wird er uns sicher in den nächsten Tagen einen neuen Beweis liefern. Aber, wenn er seine Zukunftspläne enthüllt oder andeutet, wird er doch die eine Frage unter allen Umständen schuldig bleiben müssen, diejenige nämlich, woher er denn die Schiffe für seine Pläne nehmen und wie er mit den deutschen U-Booten, diesem „Teufelspack der Meere", fertig werden will.

Eine scharfe Rede werde, wie Reuter meldet, von Churchill^ erwartet. Churchill werde dabei im Unter­haus persönlich auf den Mißtrauensantrag gegm: die zentrale Kriegführung antworten. Augenblicklich sei er damit beschäftigt, mit seinen Kollegen im Kriegskabi­nett Rücksprache zu nehmen. In diesem Zusammenhang schreibt „Daily Telegraph", daß die Debatte im Unter­haus eine Rckordzifser an Rednern werde auszuweisen habe«.

zeigt hat -- nicht. Zweiundfünfzig abgeschossene Flug­zeuge nennt der, deutsche Wehrmachtsbericht und man muß sich dessen vergegenwärtigen, daß mit diesen zwei­undfünfzig abgeschossenen Flugzeugen zumindest zwei bis dreihundert ausgebildete Mannschaften der Tom- mies den Briten verlorengingen (ganz abgesehen von dem Wert der vernichteten Maschinen), um zu ermessen, wie groß doch der militärische Schaden der Engländer ist, die es anscheinend nicht lassen können, immer wie­der solche kostspieligen Abenteuerflüge .zu unter­nehmen, in Ermangelung der Entschlußkraft dort den Einsatz zu wagen, wo es gilt, der deutschen Luftwaffe über den Fronten zu begegnen. Jedenfalls haben die vielen Hunderte von englischen Flugzeugen, die im Laufe der letzten Monate auf Stalins Wunsch und Churchills Geheiß über deutschem Boden und über dem Kanal abgeschossen worden sind, den Briten immer dort an den Fronten gefehlt, wo sie sie wahrlich sehr' notwendig bedurft hätten. Die Marmarica ging ver­loren und Schiffe um Schiffe wurden im Mittelmeer versenkt, zuletzt zwei'ganze Eeleitzüge jämmerlich zer­schlagen, anscheinend ohne daß es den Verantwortlichen zum Bewußtsein kam, wie sie diese Katastrophen zum mindesten hätten abschwächen können, wenn ihnen jenes Taufend mehr an Flugzeugen, das sie über den deut­schen Küstengebieten seit absehbarer Zeit einbüßen mußten, jeweils dort zur Verfügung gestanden hätte, wo die Ueberlegenheit der deutschen Luftwaffe entschei­dend zur Britenniederlage beitrug.

überwundene Ist nun der Einsatz der britischen Selbsttäuschung Bomber über deutschen Kllstensiädten ' > > » nicht so risikolos, wie es die Briten

vermeinten, so ist dieser Einsatz aber wenigstens ein Kampf im Dunkeln. Diesen haben die Briten von jeher dem Kampf im Lichte vorgezogen, was sie selber nicht leugnen können. Bedarf es mehr, um den Unterschied dar,zutun zwischen deutschem und britischem So-ldateutum, bedarf es mehr um zu zeigen, wie diametral die Auf­fassungen von Ethik und Kultur sich diesseits und jen­seits des Kanals unterscheiden, bedarf es noch eines einzigen Wortes, um zu erklären, warum niemals Britentum und Deutschtum zusammen kommen können? Es gab einmal eine Zeit, da wir Deutschen — auch Vismarck unterlag zeitweise dieser Selbsttäuschung — glaubten, es müßte die sogenannte Vetternschaft zwi­schen Hüben und Drüben doch irgendwelche gemein­schaftlichen Gesichtspunkte der Lebensauffassung und Weltanschauung ausweisen, Gesichtspunkte, aus denen heraus sich am Ende ein gemeinsames, beide Nationen befriedigendes Zusammenleben ermöglichen ließe. Es hat wohl dieses schonungs- und erbarmungslosen Krie­ges von seilen der Briten bedurft, um auch dem letzten Deutschen klarzumachen, welch ein Zerrbild die Vor­stellung jener Vetternschast längst geworden ist und wie der,Vetter von Drüben gar nichts, aber auch gar nichts gemeinsam hat mit dem menschlichen Anstand, der soldatischen Ritterlichkeit und dem nationalen Ehr- empsinden des deutschen Menschen und wie er nur unter allen Umständen und um jeden Preis, einmal mit tie­rischer Roheit, ein andermal mit heimtückischer Ver­schlagenheit und immer in unmenschlicher Verkommen­heit, aber stets unter möglichster Schonung des eigenen Blutes und Lebens sich in den Besitz alles Wünschens­werten auf Erden und aller Vorteile in der Welt zu setzen trachtet. Dom Widerstrebenden den Köpf zu zer- treken, selbst eines nichtigen persönlichen Vorteils wil­len, ist und bleibt für den Briten Selbstverständlich­keit, und er hält dies auch noch für sein gutes Recht. Mit solchem Gegner gibt es kein Verhandeln, keine Ver­ständigung und keinen Frieden. Kann es niemals gebeni Es bleibt lediglich der Kampf bis aufs Messer und bis zum letzten Atemzug. Dessen ist sich das deutsche Volk seit längerer Zeit wohl bewußt und hat seine Stellung dementsprechend bezogen. Und wenn über deutsche Städte, wie diesmal wieder über Bremen, auch Tausende von Brand- und Explosionsbomben heruntcrregnen, so wird dies nicht wie etwa Churchill, Roosevelt und der Dritte ihrer Verbrecherkumpanei Stalin glauben mögen, entnervend und auf den deutschen Siegeswillen erschüt­ternd wirken, sondern im Gegenteil^— aus Hunderten Aeußerungen der unmittelbar Betroffenen könnten es englische Agenten entnehmen — es wirkt solche verrohte Kampfsühruna noch härtend und stählend auf den Willen unseres Volkes, das Wcltübel britischer Ueber-

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Die Truppen Rounnels warfen die Briten aus Marsa Matruk zurück.

Im Festungsgeländc von Sewastopol erzielten die verbündeten Truppen weitere Fortschritte.

Die deutsche Luftwaffe versenkte in den Gewässern von Sewastopol einen Zerstörer und ein U-Boot.

Im rückwärtigen Gebiet des mittleren Abschnitts der Ostfront wurde eine bolschewistische Kräfte- gruppe aufgerieben.

Churchill ist von feinem Bittgang in Washington nach London zurückgekehrt, um die oppositionellen Abgeordneten an die Leine zu nehmen.

Staatssekretär Backe hielt in Hannover eine rich- tungweisende Rede über die nationalsozialistische Agrarpolitik.

Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz erließ eine Anordnung über betriebliche Anlerm maßnahmen.

Die Maschinenfabrik V. Holtbaus A.-E., Dinklaae i. O. will ihr Kapital erhöhen.