Ausgabe 
(16.6.1942) Nr. 163
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parteiamtliche Tageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der jreien Hansestadt Bremen

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der Nationalsozialisten Vremens

Amtliches verkündungsblatt des Beichsstattstalters in Mdenburg und'Vremen

Nr. 16Z / 12. Zastrgang

Dienstag, 18. Zuni 1S42

Linzelpreis 15 Bpf.

6roße Erfolge in tibgen und im Mtelmeer

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von italienistken Kampffliegern aus britischem oeleihtig 2 Kreuzer, 1 Zerstörer und 4 transporter versenkt weitere S Kriegs- und kandelsschisfe schwer beschädigt

Vie Notkilse für Nitchie zerschlagen

Rom, 15. Juni. Das italienische Hauptquartier gibt bekannt:Einer der beiden im italienischen Wehrmachtsbericht vom 15. Juni genannten Ge­leitzüge» der unter starkem Geleit von Schlacht­schiffen und zweier Flugzeugträger vom Atlantik kam, wurde in den ersten Stunden des 13. Juni von unserer Aufklärung gesichtet und während des ganzen Tages verfolgt. Er wurde gestern wieder­holt von italienischen Luftstreitkräften im See­gebiet zwischen Sardinien und Tunis angegriffen. Starke Verbände von Torpedoflugzeugs^ Bom­bern und Sturzkampfflugzeugen» die rechtzeitig in den am günstigsten gelegenen Stützpunkten zu­sammengezogen worden waren, griffen vom Mor­gengrauen bis Sonnenuntergang» trotz des Ab­wehrfeuer^ der Geleitschiffe und der heftigen An­griffe der von den Flugzeugträgern aufgestiegenen Jäger, in ununterbrochenen Wellen an. Es wurden zwei Kreuzer, ein Torpedobootszerstörer und vier Dampfer versenkt, ein Schlachtschiff» ein Flugzeug­träger, zwei Kreuzer, ein Torpedobootszerstörer und vier Dampfer wiederholt von Torpedos und Bomben getroffen und schwer beschädigt. In hef­tigen Luftkämpfen, die sich bei dem jedesmaligen Auftauchen unserer Angriffsverbände entwickel­ten» wurden 15 feindliche Flugzeuge brennend ab­geschossen. 28 italienische Flugzeuge sind nicht zu ihrem Stützpunkt zurückgekehrt. Einige Mann­schaften wurden von Seenotflugzeugen geborgen. Der Kommandant eines Schwarms, der Komman­dant einer Gruppe und zwei Stafselkommandan- len werden vermißt. Von den Mannschaften sind mehrere verletzt. Drei Flugzeuge erreichten, ob­wohl sie von Schüssen durchlöchert waren, heimi­sches Gebiet. Die Aktionen wurden seit den frühen Morgenstunden des heutigen Tages fortgesetzt und gehen gegen hje übriggebliebenen feindlichen Ein­heiten noch weiter."

Der neue stolze Erfolg der italienischen Luftwaffe gegen einen britischen Geleitzug im Mittelmeer hat beim deutschen Volk herzliche Freuds und Begeisterung ausgelöst. Der wohlgezielte Schlag gegen das britische Verzweiflungsunternehmen erregte in allen Kreisen leb­hafte Genugtuung. Der deutsche Rundfunk verbreitete bis Sondermeldung des italienischen Oberkommandos über alle Sender. Die Durchgabe wurde abgeschlossen mit demMarcia Reale" und der Eiovinezza. Umrahmt war die Sendung von italienischer Marschmusik.

Ueber den Hergang dieses siegreichen Unternehmens gibt sMornale d'Jtalia" noch folgende Einzelheiten be­kannt: Der Eeleitzug setzte sich aus insgesamt etwa 3 0 Einheiten zusammen, aus einem Schlachtschiff,

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Starke feindliche Verbände eingeschlossen

von Mr kacheim über fltroma die nordafrikanische Küste erreicht

lr o m, 16. ^uni. Va8 Üsli6ni8cbe Hauptquartier gibt bekannt:vie neue kksse, üie nacb llein kalt von Lir vsekeiin begann, bat nacb blutigen Lampion rur Verniebtung üer teinüiicken Lrsito gelübrt. vie lleutscbsn unll itslieni- scben Streitkrstte baden nscb einem Vormsrscb über Acroma unü rlie Via Lsibis binsus üie LÜ8(6 erreickt. Sämtlicbe grollen Verbände lles keinlle8 >ve8tiieb üsvon 8inü eing68cbio886n. vie 2ski üer Qeisngenen unll ÜS8 ^Vu8- msll ller Leute i8t nocb nickt ru über8eben."

liefer kinbruch nach Sewastopol

Heftige deutsche Luftangriffe auf Murmansk erfolgreiche Kämpfe an der wolchow-sront

Aus dem Führerhauptquartier, 15. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Im Kampf um Sewastopol wurde der Feind trotz hart­näckiger Gegenwehr aus mehreren stark befestigten Stel­lungen der Südfront der Festung geworfen.. Im Nach­stoß gelang der angreifenden Infanterie ein tiefer Ein­bruch in das feindliche Verteidigungssystem. Ueber dem Festungsgebiet schössen als Begleitschutz der Kampfge­schwader eingesetzte Jagdverbände ohne eigene Verluste 18 Sowjetflugzeuge ab. Im Raum ostwärts Charkow wurden die Reste des geschlagenen Feindes vernichtet oder gefangen genommen. Die gestern gemeldeten Zah­

mer Flugzeugträgern, vier Kreuzern, etwa 10 Torpedo­bootszerstörern und 12 bis 14 mit Kriegsmaterial voll beladenen Dampfern. Man kann annehmen, daß er nach Erzwingung der Durchfahrt durch den Kanal von Si­zilien in verschiedenen Gruppen nach Alexandrien und Malta gelangen sollte. Zum ersten Male nach der Sichtung-wurde der Geleitzug südwestlich von Kap Teulada in der Rahe der algerischen Küste zwischen Philippeville und Vona von Torpedoflugzeugen. Bom­bern, Sturzkampfflugzeugen und Jägern angegriffen, die von Sardinien gestartet waren. Eine zweite Welle, die ebenfalls von Sardinien aufgestiegen war, brachte dem bereits aus seiner Ordnung gebrachten Geleitzug schwere Verluste bei. Am Nachmittag griffen Verbünde der italienischen Luftwaffe aus Sizilien in zwei aufein­anderfolgenden Wellen den Geleitzug so heftig an, daß der größere Teil der übriggebliebenen Schiffe nach E i b r a l t a r "abdrehte. Nur ein kleiner Verband von wenigen Handelsschiffen suchte noch im Schutze leichter Einheiten die Fahrt ostwärts fortzusetzen. Dieser Ver­band wurde jedoch am Montagmorgen erneut das Ziel harter Schläge der italienischen Luftwaffe. An dem.-Er- folg sind nach den Angaben des Blattes ungefähr», 300 Flugzeuge verschiedener Typs beteiligt. Der sehr stark gesicherte Geleitzug, der sich voll beladen mit englischem und nordamerikanischem Kriegsmaterial von Gibraltar aus in Marsch setzte, war offensichtlich dazu bestimmt, die britischen Streitkräste in der Marmarica zu unterstützen. Der Bedarf an Menschen, Waffen und Material muß für das britische Kommando außerordent­lich stark und dringlich sein, stellt der Direktor des Giornale d'Jtalia" fest, wenn es das britische Kom­mando nach den bereits erlittenen vernichtenden Schlä­gen noch einmal versuchte; die Durchfahrt durch das Mittelmeer zu erzwingen und^die italienische Blockade zu durchbrechen.

len haben sich auf über 25VVV Gefangene, 288 Panzer und 288 Geschütze erhöht. Im Raume ostwärts Kursk wiesen deutsche und ungarische Truppen wiederholte An­griffe des Feindes ab. Im mittleren und nördlichen Frontabschnitt nahmen eigene örtliche Angriffsunter­nehmungen im rückwärtigen Frontgebiet weiteren gün­stigen Verlaus. An verschiedenen Stellen wurden ein­zelne Gruppen regulärer Truppen und Banden ver­nichtet. An der Wolchow - Front wurden . stärkere feindliche Angriffe in schweren Kämpfen abgeschlagen. In Lappland schlössen deutsche Jagdkommandos in weglosem Urwaldgelände überlegene feindliche Kräfte ein und vernichteten sie. Im hohen Norden belegte die Luftwaffe das Hasengebiet von Murmansk mit Bomben und beschädigte einen feindlichen Zerstörer. Ist der Zeit vom 2. bis 11. Juni verlor die Sowjetlust- wafse 456 Flugzeuge, davon wurden 343 in Lustkämpsen, 66 durch Flakartillerie und 28 durch Verbände des Hee­res vernichtet, die übrigen am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 47 eigene Flug­zeuge verloren. In Nordafrika warfen deutsche und italienische Truppen den Feind in harten Kämpfen weiter zurück. Der Gegner verlor hierbei 52 Panzer und zahlreiches Kriegsgerät. Deutsche Jäger brachten am gestrigen Tage 14 britische Flugzeuge zum Absturz. Im Kampf um Sewastopol haben sich bei der Weg­nahme des Forts Stalin ein Bataillon einer nieder­sächsischen Infanterie-Division unter Führung des Mgjor Arndt, eine Pionierkompanie unter Führung von Oberleutnant Heyer und eine Sturmgeschütz- batterie unter Führung von Hauptmann Cäsar be­sonders ausgezeichnet."

- Wie das Oberkommando der Wehrmacht ^mitteilt, wären die Hafenanlagen von Murmansk auch am Sonntag heftigen Luftangriffen ausgesetzt. In mehreren Wellen.erschienest deutsche Kampfflugzeugs vom Muster Ju 88 in den Vormittagsstunden über Murmansk und warfen ihre Bomben schweren Kalibers aus die am Hauptkai gelegenen Hallen und Lagerschuppen, wo er­hebliche Zerstörungen und Brände hervorgerufen wur­den. Die im Norden und Osten der Stadt Murmansk noch von den Angriffen des Vortages schwelenden Brände wurden durch neue Bombenwürfe erweitert. Dichte Rauchwolken lagen über dem Stadtgebiet und wurden von den Besatzungen der deutschen Kampfflug­zeuge bereits aus einer Entfernung von über 150 Kilo- meter gesichtet. Ein Sturzangriff auf die Bahnhofsanla­gen von Murmansk richtete schwere Zerstörungen in den Betriebseinrichtungen an.

Noch ein Schwerer USN-Kreuzer versenkt

Sei -en Midwav-7nseln Insgesamt verloren die USst. 150 Flugzeuge fortschritte in tlzina

LoNo, 15. Juni. Das Kaiserliche Hauptquartier gibt bekannt: Im Laufe der kiirzlichen Angriffe auf die Midway-Jnselu versenkten japanische Marinestreitkrafte auch einen schweren amerikanischen Kreuzer des San- Franzisko-Typs (9958 t) und ein U-Boot. Diese Ver­senkungen erfolgten außerhalb der Verluste der USA.- Marinestreitkräste, die schon früher bekanntgegeben wor­den sind. Das heutige CommuniquS fügt noch hinzu, daß sich die Zahl der bei dem gleichen Angriff abgeschossenen feindlichen Flugzeuge aus insgesamt 158 Maschinen be­lauft.

Bei' derSan-Franzisko"-Klasse handelt es sich um. Elvte"-Schi>ffe der llSÄ.-Flotte. Diese Kreuzer sind u. a. mit neun 20,3-oin-Geschützen und acht 12,7-em-Flakge- schützen bestückt. Sie besitzen zwei Katapulte für Bord­flugzeuge und haben eine Geschwindigkeit von 33 Kno­ten. Ihre Besatzung beträgt 551 Mann. Zu dieser Klasse gehören auch die KreuzerIndianapolis".Mimneopo- tts" undTusealoäsa". -

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Das Tschungkingregime muß es in materieller wie in moralischer Hinsicht als einen schweren Schlag empfun­den haben, daß England und die USA. sowie die Sowjetunion Europa zum Hauptkriegsschauplatz gerade in einer Zeit erklärten, da die japanische Armee auf allen chinesischen Fronten konzentrische Angriffe durch­führt, schreibt am Montag die ZeitungTokio Nitschi Nitschi". Von Anfang an seien England und USA. mit ihrer Hilfeleistung für das Tschungking-Regime

nicht von uneigennützigen Motiven beseelt gewesen. So­bald sie erkannt hätten, daß Tschungking für die Vertei­digung der anglo-amerikanischen Interessen in Ostasien wertlos geworden sei, habe man Tschungking sich selbst überlassen.

Lombon suk Li86nbabnsnis§6n

Nach einer Meldung derAshahi Schimbun" von der Schansi-Front ist der Eisenbahnverkehr zwischen Hait- schau und Lantschau durch die heftigen Bombenangriffe der japanischen Luftwaffe unterbrochen worden. Ja­panische FliegSrverbände, hie in letzter Zeit längs des Südufers des Gelben Flusses vorstießen, führten trotz heftiger' Flaksperre starke Bombenangriffe gegen den Tunnel der Strecke. Haitschau-Lantschau, der in der Nähe von Lingpo liegt, durch. Diese Angriffe erfolgten am 5. und 6. Juni. Die gleichen Einheiten bombardierten und zerstörten die Eisenbahnbrücken östlich von Han- kukwan, die ebenso wie der Tunnel in der Provinz Honan liegt. Außerdem griffen japanische Flugzeuge am 31. Mai einen feindlichen Zug in der Umgebung von Tungwan in der Provinz Schansi an und zerstör­ten ihn.

jspsniscbo Operationen

Gleichzeitig mit den Operationen an der Grenze zwi­schen Hopei und Schansi sind im Nordwesten der Pro­vinz Schansi neue Unternehmungen gegen die unter dem Befehl Ho Lungs stehenden kommunistischen Trup­

pen im Gange, wie aus einer Meldung derAsahi Schimbun" hervorgeht. Verschiedene japanische Verbände begannen am 7. Juni mit den Operationen aus ver­schiedenen Richtungen und schlössen 3000 feindliche Sol­daten aus der 12Ö. Division in Hügelgelände nördlich von Bengysan im Nordwesten der Provinz Schansi ein. Asahi Schimbun" fügt hinzu, daß jede der japanischen Abteilungen wütende Angriffe gegen den eingekesselten Feind unternimmt. .

Domei berichtet, von der Tschekiang-Front: Japanische Einheiten, die die Grenze von Kiangsi.am Sonnabend- morgxn überschritten haben, sind schnell nach Süden vor­gestoßen. und haben am Srmntchgmorgen Kwängfeng,. eine wichtige feindliche VersorguMsbasis, 25^Kilometer östlich von Kwangsin besetzt. TW Japanerffiffngen dann, 4 Kilometer weiter nach Westen vor und besetzten um" die Mittagszeit Sanerhtu, einen Punkt, der nur 18 Kilo- meter südlich vom Hauptquartier der 3. feindlichen Kriegszone gelegen ist. Japanische Truppen befinden sich auf dem Vormarsch gegen diese feindliche Stellung, deren Fall unmittelbar bevorsteht.

Nach einem Frontbericht sind japanische Streitkräste auf ihrem weiteren Vormarsch nach Westen nach der Be­setzung von Kwängfeng im Morgengrauen des 15. Juni in Schangjao, einer wichtigen Ortschaft, die der Sitz des Hauptquartiers der dritten Kriegszone des Fein­des ist, eingedrungen und haben sie um 7 Uhr morgens besetzt. Schangjao ist ein strategisch wichtiger Punkt im Nordosten der Provinz Kiangsi, der auch den Namen Kwangsin führt.

är. v. sell. Berlin, 15. Juni. Ein Tag stolzer Sieges­meldungen auf der Linie bon Acroma in Libyen über das Mittelmeer, Sewastopol, Charkow bis nach Kwangis in China und weit in den Pazifik hinein! Die groß­artigen Erfolge der italienischen Kampfflieger gegen einen britischen Eeleitzug und gegen besonders starke ihm zum Schutz mitgegebene Einheiten der britischen Kriegsmarine im Mittelmeer stehen in engstem ursäch­lichen Zusammenhang mit den Erfolgen Rommels in Afrika und geben ihnen ein verstärktes Relief. Wenn in den letzten Tagen in der englischen Presse die Be­fürchtung immer lauter wurde, daß nach dem Zusammen­brach der linken Flankenstellung bei Vir Hacheim und dem schnellen Nachstoß Rommels nach Norden sich für die britischen Truppen eine katastrophale Lage ergeben könnte, so bestätigt jetzt die Entwicklung iffe Berechti­gung dieser Sorgen und Aengste. Die deutschen und italienischen Truppen sind über Acroma und die Via Balbia bis an die Küste vorgestoßen und haben die starken feindlichen Verbände eingekesselt, die angesichts der Schnelligkeit des Durchstoßes von Rommel den Weg zurück nicht mehr rechtzeitig gefunden haben. Um die Gefahr abzuwenden, deren strategische Auswirkungen noch gar nicht zu übersehen sind, hatte General Auchi'nleck schon vorher in London dringend Nachschub verlangt. Die gewaltigen Verluste an Panzern und Kriegsmaterial aller Art, die die Engländer in den Kämpfen der letzten Wochen in Libyen.erlitten hatten, haben eine entschei­dende Schwächung der gegnerischen Kampfkraft bewirkt und schon seit Tagen die schlimmsten Befürchtungen aus­gelöst. Auchinleck konnte und wollte nicht mehr warten, bis ihm auf dem riesigen Umweg um das Kap der guten Hoffnung Ersatz für die verlorenen gewaltigen Materialmengen geliefert würde. Die Engländer mußten sich angesichts der wachsenden, ernsten Bedrohung wohl oder übel entschließen, es noch einmal mit großen Ee- leitzügen auf der gefährdeten Mittelmeerroute zu ver­suchen. Während der britischen Novemberoffensive im vergangenen Jahre und in der Folgezeit haben die ver­einigten deutschen und italienischen Luft- und Seestreit- krafte der britischen Mittelmeerflotte gewaltige Ader­lässe zugefügt und ihre vorher beherrschende Position vernichtet. Damals wurde bekanntlich der Flugzeugträger Arc Rbyal" sowie das SchlachtschiffBarham" von deutschem U-Booteu versenkt, und dieMalaya" schwer beschädigt. Italienische Schnellboote legten zwei weitere Einheiten der britischen Schlachtflotte in Alexandrien für längere Zeit lahm. Wie groß auf der gegnerischen Seite die Gefahr von Eeleitzugunternehmungen eingeschätzt wird, zumal auch Malta inzwischen als Stützpunkt für Luftangriffe systematisch niedergekämpft worden ist, er- kennt man aus der ganz ungewöhnlichen Stärke des GeleitzuUchutzes, zu der man sich j-etzt .entschlossen' hqt. Die Engländer haben diesmal ein gewaltff;es' Aufge- Schlachtschiffen. Flugzeugträgern, Kreuzern'und Zerstörern aufs Spiel gesetzt, um so schnell wie möglich die Gefahr herabzumindern, die sie an der afrikanischen Front erkannt hatten, aber, wie der Durchstoß zur Küste und die Einkesselung starker gegnerischer Kräfte zeigt, durch aus der Verzweiflung geborene Eeleitzugunter­nehmungen nicht mehr zu bannen vermochten; sie stehen vielmehr angesichts der engen Verflechtung von See- und Landkrieg im Mittelmeerraum heute vor einer doppelten Katastrophe. Abgesehen davon, daß die qe- lerteten Transportdampfer zum großen Teil nicht ans Ziel gebracht werden konnten, sondern auf den Grund des Meeres geschickt worden sind, bedeutet die Versen­kung von zwei Kreuzern und einem Zerstörer bei qleich- zeitiger schwerer Beschädigung eines Schlachtschiffes, eines Flugzeugträgers, zwei weiterer Kreuzer und eines Zerstörers eine neue und entscheidende strategische Schwächung der britischen Mittelmeerposition. Da die Aktionen noch fortgesetzt werden, dürfen wir auffweitere Erfolgsnachrichten gespannt sein. Wir werden vielleicht noch mehr erfahren.

Bei Afrika und beim Mittelmeer aber hören die Sor­gen un,erer Gegner nicht auf. Was der Wehrmachts­bericht. über das Fortschreiten des systematischen An-

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Die Truppen der Achsenmächte haben von Bir Hacheim nach Norden stoßend, bei Acroma die Kuste^erreicht und starke feindliche Kräfte einge-

Jtalienische Kampfflugzeuge haben im Mittelmeer erneu britischen Geleitzug gefaßt und zwei Kreuzer, einen Zerstörer und vier Transporter versend Ein tiefer Einbruch, in das VerteidigunFssystei. Sewastopol ist'unseren Truppen MlutGen. ^

?Wie jetzt bekannt wird, ist^L^Fort Statt Sewastopol durch niedersöchsische Infanterie erst«.», worden.

Die Eefangenen- und Beutezahl ostwärts Charko, erhöht sich.

Nachträglich wird bekannt, daß die Japaner eine weiteren Schweren USA.-Kreuzer versenkten.

In Bangkok wurde die Konferenz der indischen llv abhangigkeitsbewegung eröffnet.

Unter Leitung von Reichsinnungsmeister. Ehler tagte ,n Bremen das Vauhandwerk, Bezirk Unter . weser-Ems.

H"ndels-A-G., Bremen, stockt uu 1,2 M,ll. RM. auf.