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vkunel Zeituiu
parteiamtliche Lageszeitung
Vas flmksblatt des Negierenden viirgermeisters der Zreien fjonsestadt vremen
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Die 1 nuo hohe und 22 ww breite Zeile im Anzeigenteil 13 Die 78 mro breite und 1 ww hohe Zeile im Tertteil 75 eAl. Ermaß. Grundpr. ssür Klein- u. FamMenanzeia. u. a.) sowie sonstiae Beding. Preisliste 0 Nachlaßstaffel 0. Geschäftsstellen: Bremen: Geeren 6^8, Ruf 219 81- Nachtruf und sonntags ^47 65) Obernstr. 86, Ruf 219 31- Stile: Mühlendamm 2- Br.-Hemellngen: Vakmbofstr. 6. Ecke Poststr., Ruf 4 34 58- Vr.-Vegesack, Nohrstr. 24, Ruf 4 u. 8- Br.-Blumenthal: Kpt.- Dallmann-Str. 41^43, Ruf 83 u. 89
der Nationalsozialisten Vremens
sämtliches verkündungsblalt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
Nr. 1Z9 /12. Jahrgang
Zreitag, 22. Mai 1942
Einzelpreis 1Z Npf.
VerNeichsmarschall an die schaffendefront
die Neden bei der erhebenden khrung der deutschen Nüstungsarbeiter
front und lzelmat — ein Wille
Berlin, 21. Mai. Draußen auf den Schlachtfeldern entscheiden die Waffen. In der Heimat werden sie geschmiedet. Draußen steht die Front der deutschen Truppen im unablässigen Kämpfe. In der Heimat steht die Front der Arbeit, in der jeder einzelne bestrebt ist, das beste zu leisten, was er vermag. Es war ein Akt der Gerechtigkeit und der inneren Verbundenheit, ein schönes Zeichen der gegenseitigen Achtung und der unzerstörbaren Kameradschaft zwischen Soldat und Arbeiter, zwischen Front und Heimat, als gestern im feierlichen Staatsakte in der Neuen Reichskanzlei (über dessen feierlichen Verlaus wir berichteten) die Leistungen der Heimat besonders gewürdigt worden sind. Die Anerkennung des Führers und der Dank der Front an die schaffende Heimat haben sich in diesem Akte in einzigartiger, eindrucksvoller Form miteinander vereint. Aus den Reden des Reichsmarschalls und des Reichsministers Speer, die wir im folgenden wiedergeben, gewinnt das deutsche Volk neuen Antrieb, sich auch weiterhin zu unausgesetzter Leistung zu verpflichten. Beim Staatsakte führte
Neichsmlnlfter Speer
aus:
treten gegenüber der unerhörten Leistung, die hier der deutsche Arbeiter vollbracht hat. Sein bedingungsloser Einsatz ist auch dieses Mal ohne Beispiel und be- wundernswert — ein Einsatz, der nicht, wie das Aus- land betonen wird, durch Zwang, sondern der in dieser Höhe nur durch freiwilliges, begeistertes 'Mitschasfen jedes einzelnen erklärt werden kann.
Es wäre vermessen, wenn ich Ihnen— deutsche Arbeiter und Betriebsführer — den Dank für diese einmalige Leistung selbst aussprechen wollte; — auch ich und meine Mirarbeiter sind nur und wollen nur ein Teil des deutschen Arbeitsheeres sein, das in unermüdlicher Arbeit für die Front die notwendigen Waffen geschaffen hat und auch weiterhin mit der letzten Hingabe schaffen wird. Den Dank all der Soldaten, die nun mit euren Waffen ausgestattet werden, kann euch daher nur die Front selbst zum Ausdruck bringen, — denn für sie habt ihr schließlich Tag und Nacht gearbeitet. Ich habe daher den Führer gebeten, daß ein Soldat der Front von ihm heute hierher befohlen wird, um euch diesen Dank auszusprechen. Er hat den Träger des Ritterkreuze^ Gefreiten Krohn hierzu bestimmt. Er wird im Aufträge des Führers das erste Ritterkreuz
des Kriegsverdienstkreuzes einem deutschen Arbeiter überreichen und — in diesem Arbeiter — die stolze Leistung der gesamten deutschen Arbeiterschaft ehren.
Sefceiler Keohn, See veauftragke des süiieers
führte nunmehr aus: „Wenn ich heute auf Befehl des Führers, im Namen der gesamten deutschen Wehrmacht einem Kameraden aus einem Rüstungsbetrieb das erste Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz überreiche, das in diesem Kriege verliehen wird, dann bringe ich damit aus übervollem Herzen den Dank aller deutschen Soldaten zum Ausdruck für die wunderbaren Waffen, die die deutschen Nüstungsarbeiter uns schmieden.
Ich weih, daß wir ohne diese Waffen keinen der vielen Siege und Erfolge hätten erringen können, die uns das Kriegsglück in diesen Jahren schenkte. Wir haben unsere soldatische Ueberlegenheit über den Feind an allen Fronten auf dem Lande, auf dem Wasser und in der Luft immer wieder den deutschen Rüstungsarbeitern zu danken, die mit ungeheurem Fleiß, mit einer phantastischen Präzision und mit derselben (Fortsetzung auf Seite 2)
„Unsere Soldaten an der Front begrüßen mit Begeisterung die neuen Waffen, die ihnen in diesen Tagen und Wochen zugeteilt werden. Sie freuen sich über die technischen Neuerungen, die unsere besten Waffen- ingenieure gefunden haben, und über die Präzision und Sauberkeit in der Ausführung, wie sie eben nur der deutsche Facharbeiter — als einziger in der Welt — schaffen kann. Wir hatten einen schweren und harten Winter, und dieser Winter hat nicht nur an der Front, sondern auch in der Heimat Schwierigkeiten aller Art bereitet. Es war unser aller bange Frage, wie diese Schwierigkeiten sich auf die Fertigung der Waffen auswirken. Ob die Zulieferungen im notwendigen Umfange sichergestellt sind und ob der Abtransport der fertigen Einzelteile zu den Montage-Werkstätten rechtzeitig und in genügendem Umfange erfolgt, ob die Versorgung mit Kohle und mit Arbeitskräften genügend bleibt und ob nicht letzten Endes die Energie des deutschen Arbeiters unter den vielen Erschwernissen dieses Winters erlahmen wird.
Niemals darf durch ein Versäumnis in der Heimat, das uns wegen einer Bequemlichkeit einer Notwendigkeit ausweichen lieh, an der Front auch nur eine Granate oder eine Waffe fehlen. Die Waffen und die Munition sind die Träger des Kampfes. Das Schicksal der Front, das Leben unserer Soldaten, auch unserer nächsten Angehörigen, hängt damit unmittelbar von unseren Leistungen in der Heimat ab. Die Frühjahrslieferungen , find beendet; sie rollen unterdessen in ungeahnten Massen zur Front. Es ist damit ein wichtiger neuer Abschnitt in den Rüstungsprogrammen eingetreten. Neue Fertigungen sind in Angriff genommen und werden den Ausstoß an Waffen und Munition in den nächsten Wochen wiederum erheblich steigern.
Der Führer hat sich immer wieder berichten lassen, ob die von ihm geforderten Zahlen in den einzelnen Monaten erreicht werden konnten. Sie können sich denken, daß die Ansprüche des Führers an die Riistungs- wirtschaft hoch und die von ihm verlangten Lieferungen daher nur äußerst schwer zu erreichen sind. Es hat sich, von Monat zu Monat steigernd, das unerwartete Bild ergeben, daß
diese oom siistrer verlangten Zahlen nicht nur erreicht, sondern immer mehr übertroffen
wurden. Die letzte, für einen gewissen Abschnitt der Waffenlieferungen abschließende Meldung, ergab nirgendwo einen Minderausstoß, fast überall eine Mehrlieferung von einem Drittel bis zur Hälfte und auf einigen wichtigen Gebieten sogar eine verdoppelte Zahl der vom Führer ursprünglich verlangten und erwarteten Leistung. Der Führer ist über dieses Ergebnis tief beeindruckt.
Alle Leistungen der zentralen Stellen, auch die meines Ministeriums, der Vetriebsführer und der Betriebstechniker müssen hierbei weit in den Hintergrund
Her heutige Ltsslsskt im kimäkimk
öroüüeutscklsnü nimmt Lbsclüeä von Vsuleitsr 6ar1 köver
Der ieieriicbe 8isstsskt kür äen verstorbenen Lsuieiter unü keicksststt- kslter Lsri Rover In Verlin virü sm keuti§en kreitsA, üem 22. IVlsi, um 15 Lbr, suk ulke üeutscken Lenüer übertrafen. Die vevölkerunf ües Laues Weser- Lms unü alle, üie üem ^Verstorbenen nakefestanüen baden unü nickt in üer keicbsbauptstaüt dabeisein können, baden somit LeleZenbeit, über üen kunü- kunk Lengen üer ^bsckieüsslunüe ru sein, Sie auk Lekebi ües kübrers üss Lroüüeutscke Reicb üem alten klitkämpker ües kübrers bereitet.
Der Stastsäkt iinüet um 15 Lbr im klosaiksaai üer »Isuen keicksksnriei statt. ?>fack Leenüigung ües Ltaatsaktes vverüen üie 8pitren üer karteikübrunf, ües Staates unü üer ^Vekrmackt, so^vie üie 8p!tren ües Laues ^Veser- Lms, Liieüerunfskükrer üer ve>vegung unü üer Stab ües Laues Leriin üer so>vie üer ^usisnüsorfsnisation üer I^8v^k. üem toten Lauieiter üss Leieit rum kebrter Rsbnbok geben. Von üort erkoigt in einem Sonüerrug üie Leberkükrung in üie Hauptstaüt ües Laues V/eser-Rms, Olüendurg. Lnter Vorantritt einer miiitäriscken Irauerparsüe unü einer?rauerparaüe üer 8-^., ües I^8LL. unü ües keicbssrbeitsüienstes >virü üer Irsuerrug seinen Weg nebmen über ^Vübeiinstrske, Unter üen binüen, kranüenburger ?or, krieüens- ailee, Lönigs-kiatr, Hervvartbstrake, k/loltkebrücke, Wssbington-RIatr.
Weitere 6Z Sowjetpanzer vernichtet
Me Schlacht von lharkow dauert an — Vom ll. bis 2V. Mai lSI Vritenslugreuge abgeschossen
Aus dem Führerhauptquartier, 21. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „2m Raum von Charkow dauert die Schlacht an. Von starken Panzerkräften unterstützte Angriffe des Gegners scheiterten unter schwersten Verlusten. Weitere K3 feindliche Panzerwagen wurden vernichtet. Die Luftwaffe griff mit starken Kräften und großem Erfolg in die Erdkämpfe ein. Auch im Raum südostwärts des I l - men-Sees wurden feindliche Angriffe verlustreich abgewiesen. Die 9. Flakdivision vernichtete in den Kämpfen im Baum um Charkow bis zum 2V. Mai 187 feindliche Panzer. Das Flakregiment 81 erzielte im Osten seinen 181., die 1. Abteilung des Flakregiments 12 ihren lüü. Panzerabschuß. Auf Malta wurden Fltlgplätze des Feindes bei Tag und Nacht mit Bomben belegt. Vor der Südostküste Englands beschädigten leichte Kampfflugzeuge am Tage ein Handelsschiff mitt
üem .^bsellreiteu üer Vlirenkonipaniv Zrüüt üer kkeiebsmaiKeliall üen ersten ltittorürvurtrüxer ües Lriexsverüisnstlervurie« mit Lanüsvblas ßoderi
lerer Größe. In der Zeit vom 11. bis 26. Mai verlor die britische Luftwaffe 151 Flugzeuge, davon 38 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 42 eigene Flugzeuge verloren. Leutnant Reichwald schoß am 18. Mai mit einem schweren Flakgeschütz in wenigen Minuten sechs angreifende sowjetische Panzer ab und erzielte damit im Ostfeldzug seinen 27. Panzer- abschuß."
2m Siidabslhnitt in 1Z sagen ?5S Panzer
Berlin, 21. Mai. Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, wurden im Raume von Charkow durch die überlegene deutsche Abwehr die Bolschewisten gezwungen, in einem Abschnitt, der an den Vortagen von stärksten feindlichen Kräften immer wieder angegriffen worden war, ihre Angriffe am 20. Mai einzustellen. Dagegen führte der Feind an einer anderen Stelle heftige Angriffe unter Einsatz von zahlreichen Panzern, von denen viele bei der erfolgreichen Abwehr vernichtet wurden. Die deutschen Gegenangriffe konnten trotz zähen feindlichen Widerstandes weiter Boden gewinnen. Dabei wurden ein Waldgelände und mehrere Höhenftellungen dem Feinde entrissen. Besonders schwere Kämpfe entwickelten sich in den späten Abendstunden bei einem gegen starke feindliche Panzerkräfte geführten Waldgefecht, das einen für die deutschen Truppen günstigen Verlauf nahm. Wie der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht am Donnerstag bekanntgab. verlor der Feind am 20. Mai im Raume von Charkow wiederum 63 Panzer, so dah sich die Gesamtzahl der seit dem 12. Mai in diesem Kampfgebiet abgeschossenen Panzer auf 501 erhöhte. Zählt man die in den Kämpfen auf der Halbinsel Kertsch abgeschossenen 258 Panzevkampfwagen dazu, so ergibt sich, daß die Bolschewisten in den letzten 13 Kampftagen allein im Südabschnitt der Front 759 Panzer durch Waffen- wirkung des Heeres verloren. Dazu kommen noch die von der Luftwaffe vernichteten oder schwer beschädigten mehr als 220 Panzer, so daß also der Gegner bei den letzten, für die deutschen Truppen erfolgreichen Kämpfen eine außerordentliche Schwächung seiner Panzerkräfte erfahren hat.
Der Gegner ließ bei seinen vergeblichen Angriffen an der Murmansk-Front 8000 Tote und zahlreiche Gefangene zurück. Damit haben die Bolschewisten im hohen Norden, an der Lappland- und an der Murmansk- Front, Ende April und in der ersten Maihälfte 20 000 Tote verlor««.
taeö - Mas» ««4 Ueek
Der Kampf unseres verstorbenen Gauleiters für Adolf Hitler / Zum heutigen Staatsakt in Berlin
Am heutigen Tage findet auf Befehl des Führers der Staatsakt in Berlin statt, mit dem das Grotzdeutsche Reich Gauleiter und Reichsstatthalter Carl Räder ehrt, den treuen Paladin Adolf Hitlers im Gau Weser-Ems. An diesem Tage gedenkt der Nordseegau in Stolz und Ehrfurcht des Werkes, das der verstorbene Gauleiter in Wefer- Ems als sichtbares Zeichen seines unablässigen und nie erlahmenden Kiimpfens und Strebens seiner Heimat hinterläßt.
Wie schwer muß es sein, im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Nichts heraus Hunderttausende von Menschen so zu formen, daß ein ganzer Gau zu einem wertvollen Bestandteil des Großdeutschen Reiches wird. Es ist dies ein Lebenswerk, das in seiner-Bedeutung schon weit über den Alltag hinauswuchs und nunmehr bereits Geschichte ist. Was unser Gauleiter seit 1923 in nie erlahmendem Ringen mit seinem unerschütterlichen Glauben an Adolf Hitler und seine Ldee vollbrachte, darf jeden Volks- und Parteigenossen in Weser-Ems mit Stolz und Vewundernng erfüllen. Carl Röver ist den! Weg gegangen, der ihm vom Schicksal bestimmt war, ohne rechts oder links zu blicken. Weder menschlicher Spott noch persönliche Entbehrung hielten ihn auf. Ersuchte den Kampf und nahm ihn auf, wo oder gegen wen er auch immer durchzuführen galt.
Der Gauleiter war Sieger. Er blieb es im Oldcn- burger Stadtrat, dem er ab 1924 vier Jahre lang alsj einziger Vertreter der nationalsozialistischen Bewegung in zahllosen Reden ein Spiegelbild der eigenen miß- geleiteten Kommunalpolitik vorhielt, und wurde eH auch mit dem Jahre 1928 im Oldenburger Landtag, den Carl Röver von diesem Zeitpunkte an mit zwei weiteren Kämpfern der Bewegung durch ein aggressives Zupacken bei jeder Gelegenheit völlig aus dem marxi- stisch-liberalistischen Zentrumsgleichmaß brachte. Trotzdem betrachtete der Gauleiter die Sitze im Stadt- bzw. Landesparlament als Erfolge mehr zwangsläufiger Natur, die ihn keineswegs um ihrer selbst willen zu reizen vermochten, sondern nur einen Beweis steigenden Vertrauens im Volk darstellen. Sein Ringen galt den Menschen außerhalb der Parlamente, Körperschaften und sonstigen Gremien; sie zu gewinnen für die Idee des Führers war ihm Voraussetzung allen politischen Kampfes.
Als im Jahre 1928 Adolf Hitler dem bewährten Kämpfer Carl Röver die Führung des Gaues Weser- Ems übertrug, erblickte der Gauleiter darin nur die Pflicht zu einer Zusammenfassung aller Kräfteenergien, um durch einen gesteigerten Einsatz das in ihm gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Die Rerchstagswahl 1930 sowie die Wahl zum Landtag 1931 wurden Folgen dieses Krafteinsatzes und Etappen zum 29. Mai 1932, der dem Gauleiter mit der absoluten Mehrheit im oldenburgischen Landtag und dem stolzesten Erfolg in seinem politischen Kampf die tiefe Erkenntnis brachte, daß seine Arbeit am deutschen Menschen zu einem Lebenswerk geworden war.
-Ein neuer Abschnitt für den Gauleiter'begann mit dem 16. Juni 1932, als er nach dem Willen des Führers Ministerpräsident in Oldenburg, der ersten rein nationalsozialistischen deutschen Landesregierung, wurde. Aus dem Nur-Kämp- fer mußte sich der Staatsmann formen, der Negatives durch Positives zu ersetzen, Notstände beseitigen und Härten auszugleichen weiß. Landesanordnungen wurden durch Reichsgesetze aufgehoben und das Reichsgeschehen diktierten noch die Systempartelen. Mit kühner Entschlossenheit und dem Mut zur Verantwortung faßte der Gnuleiter die ihm gestellte Aufgabe an, sorgte in kürzester Zeit für die Beseitigung der schlimmsten finanziellen Auswüchse.
Mit Argusaugen wurden alle Oldenburger Maßnahmen von den Reichsbehörden beobachtet und von der Reichspresse mehr oder weniger höhnisch kommentiert. So aber in erster Linie die geniale Oldenbnrgische Verwaltungsreform, aber — und das war entscheidend — sie hielten auch der strengsten Prüfung stand, weil ihre Anordnungen diktiert waren von einer nach dem Weltkriege verlorengegangenen und nunmehr wieder einsetzenden politischen Unbestechlichkeit und Gerechtigkeit. Neben dem systematischen Ausbau des völlig verwahrlosten Straßennetzes, der Inangriffnahme einer Moorkultivierung, dem Wiederaufleben der Ar-
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Im Raum von Charkow, wo die Schlacht andauert, wurden weitere 63 feindliche Panzerkampjwagen vernichtet.
Vom 11. bis 2V. Mai verloren die Briten 151 Flugzeuge.
Italienische U-Boote erzielten in der Nähe der amerikanischen Küste neue Erfolge.
Roosevekt will die Südamerika-Schiffahrt für ein halbes Jahr einstellen.
Die Reden auf den Staatsakt vom Mittwoch, bei dem die deutschen Nüstungsarbeiter geehrt wurden, liegen jetzt in ausführlicher Fassung vor.
Heute findet in der Neuen Reichskanzlei der Staats- äkt für den verstorbenen Gauleiter Carl Rover statt. Für den Sonderzug der Teilnehmer an der Bei- fetzungsfeierlichkeit in Oldenburg wurde der Fahr- plan bekanntgegeben.
Jn^eksE „Glocke" fand eine Kundgebung der NS- Raubmörder Marhosf wurde in Augsburg ergriffen.