Ausgabe 
(18.5.1942) Nr. 135
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vliMii eiluna

parteiamtliche Tageszeitung

Vas Amtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien Hansestadt Vremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkünöungsblalt des Neichsstattstalters in Vldenburg und Vremen

Nr. 1Z5 ,12. Jahrgang

Montag, 18. Mai 1842

kinzelpreis 15 Npf.

volschewlsten in tödlicher Umklammerung

Verzweiflungskampf der Sowjets auf der lzalbinfel Kertsch Vefangenenzakl wächst ständig sttlein bei Parpatsch 25 000 Minen von deutschen Pionieren aufgenommen

Ungeheure vlulopfer desfeindes

Berlin, 17. Mai. Zu den im OKW.-Vericht vom Sonntag gemeldeten Vernichtungskämpsen gegen die Reste der geschlagenen Bolschewisten aus der Halbinsel Kertsch teilt das Oberkommando der Wehrmacht ergän­zend mit: Die Bolschewisten wurden von den siegreichen deutsch-rumänischen Truppen in dem äußersten Zipsel der Halbinsel nordwestlich der Stadt Kertsch auf engstem Raum zusammengedrängt. Trotz dieser Umklammerung setzten sich die Bolschewisten weiterhin verbissen zur Wehr und unternahmen vom Abend des 15. bis zum Abend des 16. Mai hoffnungslose Gegenstöße. Die Kämpfe trugen alle Merkmale eines verzweiselten und hemmungslosen Menscheneinsatzes.

Die Bokfchewisten führten ihre Ausbruchsvorstöße gegen die tödliche Einkesselung der deutschen und rumä­nischen Truppen mit mehreren dicht geschlossenen An­griffswellen hintereinander, wobei die Sowjets der vordersten Welle ihre Arme untereinander verhakten, um sich beim Ansturm gegenseitig zu stützen.- Es kam des öfteren zu Nahkämpfsn mit der blanken Waffe, bei denen die feindlichen Gegenangriffe unter schwersten Verlusten für die Bolschewisten zusammenbrachen. Diese massierten Angriffe lasten ebenso wie ein Versuch des Feindes, mit schwachen Kräften im Rucken der deutschen Angriffsspitze zu landen, um eine Bresche in den Ein­schließungsring zu schlagen, darauf schließen, daß starke feindliche Kräfte, die von ihren Kommissaren zum äußersten Widerstand gezwungen wurden, eingeschlossen sind. Die gelandete feindliche Kampfgruppe wurde an der Küste umfaßt, und sie geht ihrer Vernichtung ebenso entgegen wie die Masse der eingekesselten Bolschewisten

See gestrige Vekrmachtsbericht

Aus dem Führerhauptquartier, 17. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Nordostwärts der Stadt Kertsch wurden die Reste des geschlagenen Feindes auf dem Ostzipfel der Halb­insel auf engstem Raum zusammengedrängt. Ueber die Straße von Kertsch flüchtende sowjetische Kräfte er­litten durch Luftangriffe hohe Verluste. Stuf Ta- manskaja entstanden große Brände und heftige Explosionen. Deutsche Jäger schössen hierbei in Lust- kämpfen ohne eigene Verluste 28 feindliche Flugzeuge ab. Im Raume von Charkow scheiterten erneute Angriffe der Sowjets unter hohen blutigen Verlusten für den Feind. Die Zahl der in diesen Kämpfen bis­her vernichteten Panzer hat sich auf 24V erhöht. An den übrigen Abschnitten der Ostfront Artillerie- und Auf­klärungstätigkeit. Im Raum um Moskau sowie ost­wärts des Jlmensees wurden wichtige Eisenbahnver­bindungen des Gegners von der Luftwaffe nachhaltig zerstört. Bei den Kämpfen im Osten nahm ein Zug oer zweiten Kompanie des Pionierbataillons 132 bei einem einzigen Angriff 18VV Panzerminen auf. In Lappland und an der Murman-Front verliefen eigene Angrifssunternehmungen erfolgreich. Auf der Insel Malta wurden die Flugplätze bei Tag und Nacht bombardiert. Leichte Kampfflugzeuge versenkten bei einem Tagesvorstoß zur Südküste Englands im Hafen von Plymouth durch Bombenvolltrefser ein größeres Kriegsfahrzeug und beschädigten außerdem ein Kano­nenboot sowie ein Frachtschiff.«

15 vritenflug;euge am Kanal abgeschossen

Berlin, 17. Mai. Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, fügten Jäger in den Mittags­stunden des Sonntags in Luftkämpfen am Kanal der britischen Luftwaffe erhebliche Verluste zu. Sie schössen aus einem gemischten feindlichen Verband, der das fran­zösische Küstengebiet anzugreifen versuchte, nach bisher vorliegenden Meldungen 15 Flugzeuge ab. Alle deut­schen Flugzeuge kehrten zu ihren Einsatzhäfen zurück.

im äußersten Ostzipfel der Halbinsel. Auch eine rings um ein altes Fort noch Widerstand leistende, jedoch völlig umschlossene feindliche Gruppe kann der Vernich­tung nicht mehr entgehen. Die Zahl der Gefangenen ist ständig weiter im Wachsen.

Beim Aufräumen des Schlachtfeldes bei der Par- patsch-Stellung wurden von einem einzigen Pionier­bataillon in wenigen Tagen 25VVV Minen aufgenom­men und unschädlich gemacht. Diese hohe Zahl beweist, daß der Feind diese Stellungen aus das stärkste befestigt hatte und fest entschlossen war, sie gegen jeden Angriff zu halten.

Die deutsche Luftwaffe bekämpfte am Sonnabend in rollenden Einsätzen starker Kampffliegerverbände die im nordostwärtigen Zipfel der Halbinsel zusammenge­

drängten feindlichen Truppenmassen und fügte den Bol­schewisten schwerste blutige Verluste zu. Auch die Aus- ladungen der feindlichen Truppen, die auf die Land­zunge ostwärts der Straße von Kertsch geflohen waren, sowie der Hafen von Tamanskaja wurden mit Bom­ben belegt. Durch Bombentreffer entstanden im Süd- und Westteil der Stadt Tamanskaja umfangreiche Brände. In der Straße von Kertsch wurden Schiffe, die im Pendelverkehr zur Rettung der flüchtenden Bol­schewisten eingesetzt waren, mit Bomben belegt. An der Südostküste des Asowschen Meeres wurde ein großer Schlepper vernichtet und ein weiterer beschädigt. In Luftkämpfen schössen deutsche Jäger über dem Kampf­raum von Kertsch am Sonnabend ohne eigene Verluste 28 feindliche Flugzeuge ab.

Dis kcirtsi rumToäs unssrss 6au1s!tsrs

Wir kalten?rsus urn. Usus

Dieses I-sbsn trsusstsr ^iiicktsr/üiiun§f iür cisn I'ükrsr ruicl sein cksutsckes VoiL so'i cruck uns in unserer Trauer urn un­seren besten Larnsra^sn im Oau IVsssr-Lms Vorbild sein."

ksrleigenossen und Parteigenossinnen, Volksgenossen und Volksgenossinnen

des Osues Weser-Lins!

Driser Oaulsiisr Oarl R, ö v e r ist rur Standarte Hörst V/eSsel abberufen worden. Tin kärnpkeriselies bleu bat aufgebort 2 u seblagen. Wie ein Keuien- scblag bat uns alle diese biaebrickt getroffen, ^v/snrig dakre binäurcb war Oarl Köver uns Parteigenossen Vorbild, Klotor und Ansporn irn Kainpk für die Weltansebauung des pübrers, irn Karnpt kür ein grobes und freies, national- sorialistisebes Deutschland.

In rsbern, rielbewukten Kainpk bat unser Oauleiter seit der Klaclitüber- nabine sieb das Vertrauen und die ^.nbängbcbkeit aller Volksgenossen irn Oau Weser-Tins erworben. Wir waren stol? suk unseren Oauleiter Oarl Köver, in dein wir die Oestalt gewordene Treue 2 uin Tübrer erblickten und in dein wir einen Klann seltener Oüte und Oerecbtigkeit bewunderten. Koinprornik- los iin Kainpk kür den Tübrer, grobbeuig und versiebend dein einzelnen Volksgenossen gegenüber so war der viel 2 U krüb von uns gesebiedene Oauleiter.

^.ber niebt nur der Oau Weser-Trns selbst bat seinen beiter verloren, sondern darüber binsus die blationalsorialistisebe Deutsche Arbeiterpartei einen ibrer ältesten Klitstreiter und linker iin Karnpk. Weit über die Orenren des Oaues binaus wird der Tod Oarl livvers tiefe Trauer auslösen. Unser Tübrer bat einen seiner getreusten Paladine verloren. Leinen klick irnrner vorwärts gericbtet, ist Oauleiter Köver der pabne des Tübrers unbeirrbar ge­folgt. Lein ganzes beben galt dieser pabne in guten und bewegten leiten. Inuner wieder trug Oarl liöver sieb rnit Plänen 2 ur Oestsltung der Zukunft, ja, bis 2 urn letzten ^.ternrug. Dieses beben treuester pklicbterküllung kür den pübrer und sein deutsches Volk soll sucb in unserer Trauer urn unseren besten Kameraden im Oau Weser-Tins Vorbild sein.

Wir wollen uns in dieser Ltunde geloben, im Oeiste und Willen des Toten im Oau Weser-Pms nocb enger aneinander 2 u rücken und alles ru geben im bebenskampk unseres Volkes was der pübrer von uns verlangt. Dann werden wir der Treue gegenüber, die der Oauleiter uns allen bielt, aucb würdig sein!

Oeorg^oel,

Ltellv. Oauleiter.

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Muttertag 1942: Sank den Müttern der Nation!

Nxndliinlianlprachl! von Neichsmiiiillor Vr. frick unii Nolchspauenfülirerin bcrkruö Scholtz-Klink

Berlin, 17. Mai. Im Rahmen festlicher Sendun­gen des Großdeutschen Rundfunks zum Muttertag 1942 sprachen am Sonntagvormittag Neichsminister des In­nern Dr. Frick und Reichsfrauenführerin Frau S ch o l tz - K l i n k.

Reichsminister Dr. Fri^ führte u. a. aus:Deutsche Mütter und Frauen! Inmitten des gewaltigen Kriegtz­geschehens, das uns alle in seinen Bann zieht, das wir in der festen Zuversicht auf den endgültigen Sieg ver­folgen» das uns allen zugleich aber auch die Pflicht auf­erlegt, unsere ganze Kraft zur Unterstützung der Front einzusetzen, soll der heutige Tag dazu dienen, kurze Ein­kehr zu halten und derer zu gedenken, deren stille, selbst­lose und doch so bedeutungsvolle Arbeit sich im Schoße der Familie vollzieht: unseren Müttern und Frauen!

Der Anteil, den sie auf allen Gebieten des täglichen Lebens an der Erhaltung unserer nationalen Kraft und an der Weiterentwicklung der volklichen Aufgaben haben, kann nicht eindringlich genug gewürdigt wer­den^ Galt das für die arbeits- und segensreichen Jahre des Friedens, so gilt es unter den gegenwärti­gen Umständen noch in erhöhtem Maße.

Wir wissen, welche Opfer der Krieg von uns allen fordert und welche er täglich weiterhin fordern wird.

Für unsere Mütter und Frauen bedeutet der Krieg eine doppelte Belastung. Ganz abgesehen von der steten Sorge, mit der sie um das Geschick und um die glück­liche Heimkehr ihrer der Familie durch den Wehrdienst oft auf lange Zeit entzogenen Männern, Söhne und Vrüder bangen, hat sich auch ihre arbeitsmäßige Bean­spruchung immer mehr erhöht. Nicht nur, daß manche Schwierigkeiten ihre häuslichen Sorgen steigern und ihnen die Ausübung ihrer Mutterpflichten erschweren, heißt es für viele zugleich, den Mann zu ersetzen, der an der Front so notwendig gebraucht wird, und dessen Ar­beit yicht unverrichtet bleiben darf, wenn neben den Bedürfnissen der Front auch die dringendsten der Hei­mat befriedigt werden sollen.

Unermeßliche Werte haben unsere Frauen hier ge­schaffen. Allen Schwierigkeiten zum Trotz sind sie in Haus und Familie unermüdlich tätig und haben sich überdies zu unzähligen Tausenden eingegliedert, mögen sie nun in den Riistungsbetrieben eingesetzt sein oder im Handel und Verkehr ihren Dienst leisten oder in der öffentlichen Verwaltung arbeiten.

Unsere besondere Hochachtung kommt der Landfrau zu. Von der rechtzeitigen Aussaat, der sicheren Ein­bringung der Ernte hängt heute das Leben unseres Volkes, und die Zukunft der Nation ab. Und wenn es auch möglich gewesen ist, den Bauersfrauen, deren Män­

ner und Söhne im Felde stehen, durch den Einsatz aus­ländischer Kräfte und Kriegsgefangenen männliche Ar­beitshilfe zuzuführen, so obliegt ihr doch die ganze Ver­antwortung die sie allein tragen muß. Dies gilt insbe­sondere in Hohem Grade für dieses Jahr nach dem lan­gen, harten Winter. Trotz alledem haben unsere Frauen ihre häuslichen Aufgaben und mütterlichen Pflichten gegenüber der eigenen Familie wie dem ganzen Volke gegenüber nicht vergessen und gering geachtet. Die deutsche Frau sieht in einer Kinderschar noch immer ihr höchstes Glück. So hat auch das Jahr 1941 trotz des Krieges eine noch durchaus befriedigende Geburtenziffer gebracht und da»;it die ungebrochene Lebenskraft und den Lebenswillen unseres Volkes erneut unter Beweis gestellt.

Voller Ehrfurcht verneigen wir uns aber vor den Frauen, denen der erbarmungslose Krieg den Mann, den Sohn, den Verlobten nahm, und denen das Leid doch nicht den festen Glauben an unsere Zukunft rauben konnte. Wir fühlen uns alle in Nord und Süd, in Ost und West unseres Großdeutschen Vaterlandes in den ums umdrohenden Gefahren als Glieder einer Familie. Das Leid einzelner Frauen und Mütter ist unser aller Leid, ihr Gluck unser aller Glück. Darin werdet auch ihr, meine leidtragenden Mütter und Frauen, Trost finden.

(Fortsetzung Luf Seit« 2)

Le«ie»»«oe-

4te« HneiMa-öeöktüe«

Die in diesen Tagen mit dem schwedischen Dampfe« Drottningholm" in Lissabon eingetrossenen Teutschen, die in den USA. nach dem Ausbruch des Krieges im Dezember 1941 einer unerhörten Leidenszeit ausgesetzt waren, gaben nach ihrer Mickkehr Erlebnisschilderungcn, die wir nachstehend auszugsweise wiedergeben.

Der langjährige Washingtoner Korrespondent des Deutschen Nachrichtenbüros, K. E. Sell, schilderte nach seinem Eintreffen in Lissabon, daß die deutschen Diplomaten und Schriftsteller am 18. Dezember in einem Hotel fern von Washington untergebracht wur­den, wo sie fünf Monate lang von der Außenwelt ab­geschnitten waren und nur eine Tageszeitung hatten, so daß die endliche Abfahrt mit derDrottningholm" allgemein begrüßt wurde.Als Gesandte Neinebeck am 6. Januar mit seinem Stäbe Guatemala verlassen hatte, um in USA. bis zur Beförderung nach Europa interniert zu werden, wurden entgegen der feierlichen Zusicherung der Regierung von Guatemala 116 Deut­sche in Guatemala plötzlich verhaftet und unter den un­würdigsten Verhältnissen nach New Orleans geschafft und später im Lager Blanding (Florida) interniert, während Frauen und Kinder in Guatemala verbleiben! mußten. Am 2. Mai wurden weitere 23 Deutsche ver­haftet und nach dem USA.-Lager Kennedy in Texas gebracht. In Panama wurden auf Weisung der USA. bereits am 9. Dezember 150 Deutsche verhaftet und nach Balboa in ein noch völlig unorganisiertes Lager trans­portiert, wo die Behandlung schikanös, die Unterkunft primitiv und das Essen unzureichend war. Nach vier Monaten Aufenthalt im Lager wurden die Panama- Deutschen nach New Orleans weitertransportiert, man die Konsulatsmitglieder zum Transport auf der Drottningholm" abzweigte. In Port-au-Prince hat sich, wie der Geschäftsträger in Haiti, Eesandschaftsrat Kempfe, erzählte, der Negerpräsident Lescot in schmutzigster Weife gegen die Deutschen benommen, ob­wohl drei Millionen deutschen Kapitals dort investiert sind. Gleich nach Kriegsausbruch am 12. Dezember wurden die etwa 1200 Deutschen Haitis, darunter drei deutsche Aerzte, in Fort National interniert, wo die Unterbringung und Verpflegung jeder Beschreibung spotteten.

Mit Beginn des japanisch-amerikanischen Krieges be­gann gleichzeitig für die Deutschen Amerikas die große Leidenszeit. Einen Tag nach Pearl Harbour- bereits proklamierte Roosevelt die Angehörigen aller Achsen­mächte zu Feinden des amerikanischen Staates, womit gleichzeitig eine seit Monaten sorgfältig vorbereitete Verhaftungswelle gegen die Staatsangehörigen der Achsenländer einsetzte. Soweit diese nach Ansicht ameri­kanischer Behörden irgendwie, sei es politisch, kulturell oder wirtschaftlich, die Interessen ihrer Heimatländer vertreten hatten. Die Quartiere, Riesenschlassäle. in denen über 300 Menschen unter primitiven Verhält­nissen zusammengepfercht wurden, werden am besten dadurch charakterisiert, daß der frühere USA.-Botschaf- ter in Rom, Philipps, die Hände vor Entsetzen über dem Kopf zusammenschlug, als er einmal Ellis Island be­suchte, um sich selbst davon zu überzeugen, wie die Be­handlung in der amerikanischen Demokratie aussieht. Die Inhaftierten hatten Anspruch auf ein Verhör durch Sondergerichte, die zu entscheiden hatten, ob sie als ge­fährlich zu gelten hätten oder aber als harmlos frei­zulassen seien. Heute noch warten im Dezember Ver­haftete auf ihr Verhör, und nach fünf Monaten ist bei der Mehrzahl noch keine Entscheidung getroffen worden.

Bei ungenügender Verpflegung, in schmutzstarrenden Majsenguartieren mit unzureichenden Waschmöglichkei- ten und sanitären Anlagen, mangelhafter frischer Luft haben allein in Newyork über 300 Deutsche, dazu Ita­liener und Japaner, wachen- und monatelang auf die Entscheidung ihres Schicksals gewartet. Um das Bild

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Die auf Kertsch eingeschlossenen Feindverbändc gehen trotz verzweifelter Ausbruchsversuche ihrer völligen Vernichtung entgegen.

Im Raum von Charkow wurden bei den fortgesetzten erfolglosen Angriffen der Bolschewisten bisher 24Ü Panzer vernichtet.

Nach den schweren Schlappen zur See weichen die USA.-Marinestreitkräfte einem neuen Tressen mit den Japanern ängstlich aus.

Zum Muttertag sprachen Reichsminister Dr. Frick und Reichsfrauenführerin Gertrud Scholtz-Klink über den deutschen Rundfunk.

Stell». Gauleiter Joel hat anläßlich des Ablebens unseres Gauleiters einen Aufruf erlassen.

Im Oldenburger Landtagsgebäude fand eine Ge­denksitzung zu Ehren unseres toten Gauleiters statt. Am Muttertage wurden auch in Vremen zahlreiche Mütter mit dem Ehrenkreuz ausgezeichnet.

Hamborn 07 vor über 20 000 Zuschauern im Wett­bewerb um die Deutsche Fußballmeisterschaft. -

Tura siegte in Kassel im Ausscheidungsspiel um die Deutsche Handballmeistdrschast.

Deutschland schlug Ungarn im Handballänderkampk in Hannover. '