Ausgabe 
(2.5.1942) Nr. 120
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vremer Muna

parteiamtliche Tageszeitung

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der Nationalsozialisten Vremens

sinnliches verkündungsblalt des leichsftatchallers in Oldenburg und vremen

Nr. 120/12. Jahrgang

Sonnabend, 2. Mai 1942

Neue Zusammenkunft fülmr und Vuce

Nationaler seiertag des deutschen Volkes / Neben dem fldel der Wehr der kldel der flrbeit

Linksit risr AuHassunysn übsr äis «rsitsrs LrLsylükruny

Salzburg, 1. Mai. Der Führer und der.Duce hatten am 29. und 3V. April eine Zusammenkunft in Salzburg. Die Besprechungen zwischen den beiden Re­gierungschefs waren getragen von dem Geist der engen Freundschaft und unlösbaren Waffenbrüderschaft der beiden Völker und ihrer Führer. Sie ergaben die völlige Uebereinstimmung der Auffassungen über die durch die überwältigenden Siege der Dreierpaktmächte geschaffene Lage und über die weitere Kriegführung der beiden Nationen aus politischem und militärischem Gebiet. Die harte Entschlossenheit Deutschlands, Italiens und ihrer Verbündeten, den endgültigen Sieg mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Machtmitteln sicherzustellen, kam dabei erueut zum Ausdruck.

An den politischen Besprechungen nahmen der Reichs- miaister des Auswärtigen von Ribbentrop und der Königlich-Italienische Außenminister Graf Ciano teil. Die beiden Außenminister der Achse hatten hierbei Ge­legenheit, die aktuellen politischen Fragen zu erörtern. An den'militärischen Besprechungen nähmen von deut­scher Seite der Chef des Oberkommandos der Wehr­macht, Eeneralfeldmarschall Keitel und von italieni­scher Seite der Chef des italienischen Wehrmachts­kommandos Generaloberst Graf Cavallero teil. Der deutsche Botschafter in Rom von Mackensen und der Königlich-Italienische Botschafter in Berlin Alfieri waren ebenfalls anwesend.

Die Zusammenkunft zwischen dem Duce und dem Führer fand in der Nähe von Salzburg in einem Gästehaus der Reichsregierung statt. Am 29. April vor­mittags traf der Duce, begleitet von dem italienischen Außenminister Graf Liano und dem Chef des italieni­schen Wehrmachtskommandos Generaloberst Graf Caval­lero sowie weiteren politischen und militärischen Mit­arbeitern auf einem kleinen, in der Nähe des Ve- sprechungsortes gelegenen Bahnhof ein. Der Führer begrüßte den Duce auf dem Bahnhof, wo sich zum Empfang der Reichsaußenminister von Ribbentrop, der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Eeneral- feldmarfchall Keitel, Reichsleiter Vormann und Reichs­pressechef Dr. Dietrich sowie Gauleiter und Reichsstatt­halter Dr. Scheel eingefunden hatten. Der Führer ge­leitete den Duce nach dem Gästehaus, wo der Chef der Präsidialkanzlei Staatsminister Dr. Meißner den Duce erwartete.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen war der Nach­mittag politischen Besprechungen bestimmt, an denen auch der Reichsaußenminister von Ribbentrop und der

Mbbentrop beging seinen 49. öeburtslag

Berlin, 1. Mai. Der Reichsminister des Auswärtigen, pon Ribbentrop, beging am 30. April seinen 49. Ge­burtstag.

italienische Außenminister Gras Ciano teilnahmen. Ein Abendessen im kleinsten Kreis schloß den ersten Tag der Zusammenkunft zwischen Führer und Duce.

Am 3V. April geleitete der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht Eeneralfeldmarschall Keitel den Duce zum Führer zu militärischen Besprechungen, an denen von italienischer Seite der Chef des Wehrmachts­generalstabes Generaloberst Gras Cavallero, der italienische Militärattache in Berlin Divisionsgeneral Marras und Brigadegeneral Gandiu sowie von deut­scher Seite Eeneralfeldmarschall Keitel, Eeneralfeld­marschall Kesselring. General der Artillerie Jodl und der deutsche Militärattache in Rom Generalleutnant von Rintelen teilnahmen. Zur gleichen Zeit trafen sich Reichsaußenminister von Ribbentrop und Außenminister Gras Ciano zur Fortsetzung ihrer politischen Be­sprechungen, bei denen auch der italienische Botschafter in Berlin Dino Alfieri und der deutsche Botschafter in Rom von Mackensen anwesend waren. Am Nachmittag fand die Zusammenkunft zwischen dem Führer und dem Duce mit zusammenfassenden politisch-militärischen Be­sprechungen ihp Ende.

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g. ll. Das Treffen des Führers mit dem Duce in Salz­burg gehört in die Reihe der Zusammenkünfte der fllh- (Fortsetzung auf Seit« 2)

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llllv. Bremen, 2. Mai

Der 1. Mai war seit -jeher ein Fest- und ein Feier­tag unseres Volkes", sagte der Führer in seiner Rede zum 1. Mai 1939 (also wenige Monate vor dem Kriege). Am 1. Mai feierte man den Frühlingsanfang, das große Frühlingsfest des Volkes", so führ er fort und stellte des weiteren fest,alle Menschen haben an diesem Fest teilgenommen, weil sich dieser Frühling allen gleichmäßig offenbarte solange, bis ein Parasit in unser Volk eindrang und in ihm vor­handene und künstlich noch verstärkte Schwächen benutzte, um ein« neue Lehre des Hasses und des inneren Kampfes zu konstruieren und ihr den 1. Mai, gerade den Tag des Frühlings und der Freude, als Festtag zu weihen." Heute, da wir nach Ablauf dreier Jahre mitten im Krieg den ersten Mai iw nn-^leich aus kriegsbedingten Verhältnissen um einen Tag ver­schoben) als den Tag der Arbeit, als ^ m Nationalen Feiertag des deutschen Volkes, weniger als Fest, denn mit innerer Sammlung begehen, geschieht dies naturaufgeschlossen wie in all den Jahren vorher, aber in besonders kämpferischem Geiste, der in dieser Notwehrzeit unseres Volkes Leben und Schaffen bestimmt.

Was wie es der Führer klar und deutlich aus­drückte der jüdische Parasit lange Jahre hindurch im

Sowjets verloren am;v. flpril SS Flugzeuge

Sewastopol, Noworosijsk und Leningrad mit guter Wirkung bombardiert

Aus dem Führerhauptquartier, 1. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:An der Ostfront führten eigene örtliche Angriffsunter­nehmen zu weiteren Frontverbesserungen. Von Panzern unterstützte örtliche Angriffe des Feindes waren erfolg­los. In Lappland und an der Murmanfront wiesen deutsche und finnische Truppen mehrere Angriffe unter hohen Verlusten für den Feind ab. Kampfflugzeuge griffen am Tage und in der Nacht zum 1. 8. mili­tärische Ziele in Sewastopol, Noworosijsk und Leningrad mit guter Spreng- und Brandwirkung an. In Luft- kämpfen des gestrigen Tages verloren die Sowjets L3 Flugzeuge, drei weitere wurden am Boden zerstört.

In Nordafrika wurde bei der Abwehr nächtlicher britischer Erkundungsvorstöße eine Anzahl Gefangene gemacht. Die Flugplätze der Insel Malta wurden bei Tage und bei Nacht mit guter Wirkung bombardiert.

Kampfflugzeuge griffen in der vergangenen Nacht Hafen- und Werstanlagen an der englischen Ostküste erfolgreich an. Oberleutnant Rück und Unteroffizier Quante einer Fernauskliirungsstaffel haben sich bei der

erfolgreichen Durchführung wichtiger Erkundungsaus- träge gegen Großbritannien durch besondere Kühnheit ausgezeichnet."

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Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, wurden am Donnerstag über der KanaKüste acht bri­tische Flugzeuge abgeschossen. Minensuchboote schössen außerdem im Kanal zwei britische Kampfflugzeuge und Vorpostenbsote an der Ostküste ein britisches Kampfflug­zeug ab.

Zu den Angriffen auf die Flugplätze der Insel Malta wird ergänzend mitgeteilt, daß wiederum besonders die Flugplätze von Luca, Eudia, Halfar und La Venezia das Angriffsziel der deutschen Kampffliegerverbände waren. Auf den Flugplätzm richteten die abgeworfenen Bomben schweren Kalibers größte Zerstörungen in den Abstellboxen und auf den Startbahnen an. Eine Flak- batterie, die die deutschen Flieger von ihrem Ziel ab­drängen wollte, wurde im Tiefflug angegriffen und durch Volltreffer zum Schweigen gebracht.

Nur ein Ziel: Nlles für den kndsteg!

flufruf Ses Neilksorganisationsletters 0r. tev ;um rag der flrbeil

Berlin, 2. Mai. Zum nationalen Feiertag des deutschen Volkes erließ Neichsorganisationsleiter Dr. Ley folgenden Aufruf an alle Werktätigen:

Arbeiter und Arbeiterinnen! Betriebsführuug und Gefolgschaft! Endlich ist nun doch der Frühling gekom­men. Vielleicht ist noch nie im Leben unseres Volkes dieser 1 Mai so ersehnt worden wie dieses Mal. Nicht nur für'die Heimat brachte dieser Winter große Härten mit sich, sondern noch viel schwerere an der Front. Wen gibt es im deutschen Volk, der nicht irgendeinen Lieben, sei es im Norden oder im Osten, hat? Was für diese aber der Frühling bedeutet, kann die Heimat kaum er­ahnen.

Seit mehr als hundert Jahren war eine Kälte von minus 50 Grad auch in Rußland nicht bekannt. Der Winter 1812 auf 13 zeigte als tiefste Temperatur 26 Grad Celsius unter Null. Und daran smd einst die Armeen Napoleons zerbrochen. Der deutsche Soldat und die mit uns verbündeten Nationen haben unter dem Schrecken von Schnee und Eis auch schwer gelitten, aber sie haben trotz alledem selbst diesen russischen Wmter überwunden. Durch ihre Widerstandskraft ist die Hoff­nung unserer bestialischen Gegner zerschlagen worden.

Arbeitende Männer und Frauen in Stadt und Land! Wir können uns nicht genug hineindeuten mit unserer Vorstellungskraft in die Leiden der hinter uns liegen­den Monate, die unsere Soldaten ertragen mußten. Un­sere Soldaten, denn es sind unsere Volksgenossen, Bru­der, Väter, Männer und Söhne, die so übermenjchliche Opfer gebracht und damit eine grausame Natur be­zwungen haben. Im Kampf gegen die vom Bolschewis­mus vertierten Massen sind sie monatelang von Sieg zu Sieg geschritten. Um wieviel härter aber war ihr Kampf liegen Schnee, Eis, Kälte und den ewigen Wind und Sturm! Wir können so stolz fein aus diese Männer und haben in der Heimat nur eine einzige Pflicht zu erfül­len: ihrer wenigstens annähernd würdig zu sein.

Ihr alle, deutsche Arbeiter, Arbeiterinnen, habt es gefühlt, daß dieser Winter nicht über irgend einen ^beliebigen Krieg entschieden hat, sondern über das Schicksal Deutschlands, und zwar über das Leben un­sere- gesamten Volkes, Wir waren Zeugen einer welt­geschichtlichen Auseinandersetzung in den weiten Eis­wüsten Rußlands, die von Europa eine entsetzliche Katastrophe ferngehalten hat. Der höher« Wert unserer

und der mit uns verbündeten Soldaten hat unseren Erdteil vor einem zweiten Hunnensturm bewahrt. In unseren dichtbesiedelten Gebieten Mittel-, West- und Südeuropas aber hätte ein Einbruch der bolschewisti­schen Bestie das Ende von Hunderten Millionen Menschen bedeutet.

Daß das vermieden wurde, verdanken wir dem Heroismus vieler namenloser unbekannter Volks­genossen aus allen Schichten und Berufen, die, um der Heimat das Leben zu erhalten, ihr eigenes Leben ein­gesetzt hatten und dauernd weiter einsetzen müssen. Denn wenn selbst die mechanischen Waffen bei diesen unvorstellbaren Kältegraden versagten, dann mußte um so mehr der Mensch, der deutsche Soldat, mit seinem Blut- und Lebenseinsatz dieser schwersten Prüfung be- gegnen. Wenn aber die Soldaten eines Volkes von einem solchen Schicksal nicht bezwungen werden konnten, dann wird erst recht in der Zukunft ihr Einsatz kein vergeblicher sein. Unter einer Voraussetzung, daß die Heimat alles, aber auch alles tut, was geeignet ist, den Männern an der Front zu helfen, um damit diese und sich selbst zu schützen.

Wie feiern heute den 1. Mai. Der Führer selbst hat be­fohlen, daß an diesem Tage soweit es irgend möglich ist die Arbeit ruhen soll. Daß wir überhaupt in der Lage sind, ein solches Fest zu begehen, verdanken wir alle nur den Männern, die an den endlosen Fronten auch an diesem Tage in Treue die Wache halten. Es kann daher für uns, für dich, deutscher Arbeiter und deutsche Arbei­terin, für jeden einzelnen Menschen in Stadt und Land nur eine Verpflichtung geben, nämlich:

Mit der letzten denkbaren Anstrengung mitzuhelfen, unseren Männern, d. h. den Männern, Brüdern und Vätern unseres Volkes an der Front ihren Kampf zu erleichtern und ihr Blut zu schonen.

Dann werden in diesem Kriege nicht das Kapital, nicht der Dollar und das Pfund siegen, sondern siegen

wirddasfleißigsteunddastapfersteVolk.

Wenn ich euch daher auch an diesem Tage wieder zurufe: Helft und tut alles, damit wir die Produktion unserer Waffen Geräte und unserer Munition auf allen Gebie­ten noch mehr steigern, dann tue ich es nur im Namen eurer eigenen Männer, die an der Front stehen, eurer eigenen Väter, eurer eigenen Brüder, eurer eigenen Sohne, die dort kämpfen.

Was ihr, meine deutschen Arbeiter und Arbeiterinnen, vor dem Kriege und in diesem Kriege geleistet habt, ist einmalig. Mit diesen Waffen hat die deutsche Wehrmacht Wunder vollbracht. Ihr wißt aber auch, daß neue, bessere Waffen, neue und bessere Munition in Produktion sind oder in kurzer Zeit in Produktion gehen werden. Die Hoffnungen unserer Gegner, uns auf diesem Gebiet je­mals schlagen zu können, müßt ihr, deutsche Arbeiter und Arbeiterinnen, vernichten.

Ich will diesen Tag nicht vorübergehen lassen, ohne euch allen dafür zu danken, daß ihr jede Last und Beschränkung, alle denkbaren Opfer auf euch genommen habt. Ich danke vor allem der deutschen Frau, die als Arbeiterin in Stadt und Land die höchste Anerken­nung für ihren unermüdlichen Einsatz verdient. Hoffent­lich sehen es alle Männer ein, wie sehr sie verpflichtet sind, gerade den schaffende» deutschen Frauen in ihrer harten Arbeit, mit denen sie ganz gleich, ob als Vorgesetzte oder Kameraden in Berührung kommen, mit Ritterlichkeit und Anstand entgegenzutreten und ihnen dadurch den wohlverdienten Dank der Nation zum Ausdruck zu bringen.

Wir können Heuer keine fröhlichen KdF.-Fahrten machen. Aber gerade weil wir uns in fo vielen Dingen einzuschränken gezwungen sind, wollen wir erst recht den unerschütterlichen Entschluß fassen, wo es irgend möglich ist, noch mehr zu leisten als früher, denn was da auch kommen mag, und wie lange der Krieg dauert: ent­schieden wird , er durch die besten Soldaten und die besten Waffen! Daß der deutsche Soldat der beste ist, das wissen wir alle. Daß er die besten Waffen und die beste Munition in überreicher Menge zur Ver­fügung haben soll, das ist unsere Aufgabe, das ist unsere heilige Verpflichtung und eine Ehrensache von uns allen.

Eine Welt ist im Zufammenbruch begriffen, eine neue steigt empor. Sie soll zum Frühling werden für das junge Europa. Sie wird nur erkämpft vom deutschen Volk in Waffen und vom deutschen Arbeiter in den Fabriken, vom deutschen Bauer aus dem Lande.

Deutsche Arbeiter und Arbeiterinnen! Opfert für die Front nicht weniger als die Front für uns alle opfert, nämlich: den letzten Einsatz von Blut und Leben auf der einen Seite' und Mühe und Schweiß aus der an­deren. Führer befiehl, wir folgen!

0r. Lodert 1^.

Innern des Volkes versuchte, indem er Haß und Zwie­tracht säte, damit keine Gemeinschaft erstehen konnte, das hat derselbe Parasit, nachdem ihm durch den Führer und seine Bewegung der deutsche Raum verschlosten wurde, draußen in der Welt mit doppeltem Eifer versucht und leider auch mit Erfolg, wie die Frucht seiner Hetze gegen Deutschland, nämlich der am 3. September 1939 von England und Frankreich an Deitticb'ond erklärte Krieg beweist. Wenn dieser Krieg anders verlief und anders verläuft, als es sich das Weltjudentum dachte, dann darum, weil diese Kriegserklärung eine Volks­gemeinschaft traf, die, vom Führer durch seine Bewegung geschaffen, die Voraussetzung für «in Volks­reich wurde, in dem Fleiß, Energie und Fähig-

k e i t als die achtbaren Tu-- r, '' ' - nie

der Gemeinschaft geehrt und anerkannt werden und in dem neben dem Adel der Wehr der Adel der Arbeit als eine Selbstverständlichkeit er­achtet wird. Niemals hat sich die Gleichwertigkeit des Adels der Wehr und der Arbeit in so eindrucksvoller Deutlichkeit vor aller Welt erwiesen, wie gerade in diesem Krieg, wo weil es ein totaler Krieg ist alles soldatisch werden mußte und soldatisch geworden ist.

Wie anders sollten wir denn auch diesen uns freventlich ausgezwungenen Krieg führen, wie anders ihn gegen die jüdisch'-plutokratisch-bolschewistische Welt von Haß, Verleumdung und Niedertracht gewinnen, wenn nicht im reibungslosen Zusainmengreifen aller Glieder unserer Volksgemeinschaft, wenn nicht durch die unteilbare Kameradschaft eines Volkes aus Arbeirern, Bauern und Soldaten, wobei sich die Sol­daten wiederum ja nur aus Arbeitern und Bauern rekrutieren. Sie sind Soldaten geworden, um der deut­schen Volksgemeinschaft (das sind sie selber und ihre Kinder), Leben und Zukunft zu sichern. Und während dies an den Fronten mit der Waffe in der Faust ge­schieht, muß der Front zu Hilfe kommen und kommt ihr zu Hilfe die vom selben soldatischen Geist durchdrungene und aus soldatischem Geiste die Waffen schmiedende Heimat,

Was wäre unser tapferer Soldat an der Front ohne Waffen? Sie allein geben ihm die Sicherheit und Kampfkraft, die ihn einzigartig auszeichnen. Sie be­fähigen ihn und befähigten ihn, in diesem feit mehr denn eineinhalb Jahrhunderten härtesten aller russischen Winter, den von dem endlos erscheinenden sowjetischen Raum ausgespieenen Menschenmassen unerschütter­lich standzuhalten und den Feinden das Gesetz des Han­delns zu diktieren. Dies ist es, was wir zum Tag der Arbeit, zum Nationalen Feiertag des deutschen Volkes, der sich im Kriege nun zum drittenmal wiederholt, besonders bedenken und beachten wollen, und der Auf­ruf des Reichsorganisationsleiters Dr, Ley zum 1. Mai gibt dem denn auch in klarer Eindeutigkeit Ausdruck, wenn er die^ für jeden einzelnen Menschen in Stadt und Land bestehende Verpflichtung hervorhebt, mit der letzten denkbaren Anstrengung mitzuhelfen, den Män­nern, Brüdern und Vätern unseres Volkes an der Front durch weitestgehenden Arbeitseinsatz und sinn­vollstes Einfügen in die bestehende Organisation der Kriegsarbeit ihren Kampf zu erleichtern und mitzuhelfen, ihr Blut zu schonen.

Er hätte nicht sein' müssen, er hätte nicht zu sein brauchen, dieser Krieg, wenn ihn nicht das imperiali­stische Machtstreben Englands, gepaart mit dem jüdischen Weltherrschaftstraum, im Weißen Haus zu Washington ausgeheckt, gewollt und heraufbeschworen hätte. Der Führer, dem ja nichts entgeht, was mit dem Wohl und Wehe feines Volkes zusammenhängt hat am 1. Mai des letzten Friedensjahres wohl geahnt, welch eine Ver­schwörung jlldisch-plutokratischer Gesinnung gegen das deutsche Volk und das Eroßdeutsche Reich im Gangs war, Tiefernst klang darum auch damals seine War­nung, die er in die Worte ausdrückte:Daß ich den Friedensliebe, geht am meisten aus meiner Arbeit hervor. In ihr liegt der Unterschied zwischen

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Ein Zusammentrcssen zwischen dem Führer und dem Duce und ihren Außenministern in Salzburg be­kräftigte die Einheit der Auffassungen über die weitere Kriegführung der Achse.

Zum Nationalen Feiertag des deutschen Volkes erließ Neichsorganisationsleiter Dr. Ley einen Aufruf.

Durch örtliche Angrifssuntcrnehmungen erzielten unsere Truppen im Osten Frontverbesserungen.

Die Sowjets verloren an einem einzigen Tage er­neut 5K Flugzeuge.

Nach dem Zufammenbruch der britisch-chinesischen Front in Burma hat das britische Oberkommando Mandalay verlassen.

Die letzte Reichsstraßensammlung erbrachte mit über 44 Millionen RM. eine Zunahme von 31 o. H., verglichen mit der gleichen Sammlung des Vorjahres.

Durch neue Anordnung werden die Lebendpreise für Schlachtvieh erhöht, die Großhandels- und Klcin- verkausspreise bleiben davon unberührt.

Aus Anordnung des Reichswirtfchaftsministers sollen auch die Formalitäten für den Außenhandel vereinfacht werden.

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