Ausgabe 
(1.11.1942) Nr. 301
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p a.rleicnntl.ictie Layeszeilung

Das flmtsblatt des Negierenden VÜrgermelsters der Freien Hansestadt vremen

Der Nationatldzial.istirn. Vremens

flmtllcste» verkllndungsdtat« des Neichsstattstalters in Oldenburg und vremen

Nr. Z91 , 12. Jahrgang

Sonntag, 1. November 1942

kinzelpreis 13 Npf.

Unsere U voote bleiben am feinb

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»Soklaokt aUsr Soklaoktsn" trots ksttissr Sturms

LmsrLkanrsokss Jakrkunüsrt octsr VSL.-Latastroplis?

Ausdem Führerhauptquartier, 31. Okt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Drntsche Unterseeboote sehten troh anhaltender schwerer Kerbststürme ihr« Operationen gegen feindliche Geleit­züge im Atlantik sort. 2m Verlaus des gestrigen Tages gelang es einer Gruppe deutscher Unterseeboote in Höhe d« Kanarischen Inseln mit einem von Süden nach Eng­land gehenden Feindgeleit Fühlung zu bekommen. Mit dem Einbruch der Dunkelheit griffen unsere Boote den stark gesicherten Geleitzug konzentrisch an und vernich­teten bis zum Morgengrauen 11 mit wertvollen Roh­stoffen aus Afrika beladene Schiffe mit insgesamt 101 Ü00 VRT.«

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Wenn einmal eine etwas größere Pause zwischen zwei Sondermeldungen von der Schlacht aus dem Atlantik eintritt, so kommt es gleich hinterher wieder Schlag auf Schlag. Die Meldung am Freitag deutete bereits bevor­stehende Erfolge aus weiteren Gcleitzugoperationen und die Wahrscheinlichkeit an, datz der von der anglo-ameri- kanischen Schiffahrt zu leistende Tribut sich am Ende des Monats noch einmal erheblich steigern werde. Jetzt werden unsere Hoffnungen bestätigt. Als Erfolg der Kampfhandlungen in einer einzigen Nacht sind über 10V 000 versenkte BRT. zu buchen. Jahreszeitlich be­dingte Schwankungen der Erfolgslinie im Kampf gegen den Schiffsraum der Gegner müssen immer einkalkuliert werden. Besonders die schweren Herbststllrme auf dem Atlantik stellen sich dem Erfolg, unserer Unterseeboote hindernd in den Weg! Im Oktober des vergangenen , Jahres sank als Auswirkung dieser Stürme die Eesamt- 'ziffer der Versenkungen unter,das. was allein etwa in der letzten Woche als Ergebnis verzeichnet werden konnte. An dieser Tatsache offenbart sich die ganz er­heblich gesteigerte Leistungsfähigkeit unserer Untersee­boote, die sich auf ihre immer wachsende Zahl und die Tüchtigkeit und den Kampfgeist auch der jungen Kom­mandanten und der neu ausgebildeten Besatzungen stützen kann. Zwar haben die Churchill und Roosevelt vor einiger Zeit behauptet, datz nunmehr der Zeit­punkt gekommen sei, von dem ab man die Versenkungen durch Neubauten ausgleichen könne. Da aber aller Welt sichtbar die Transportschwierigkeiten Englands und der Bereinigten Staaten sich nicht mindern, sondern dauernd schlimmere Formen annehmen, so mutz man schon nach einer neuen Ausrede suchen. Jetzt heißt es, datz zwar die Neubauten mit den Versenkungen gleichen

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kresse-Hokkmsnn <8olwll) Der kükrer smpking 6en Oberbekelilsbsbei einer ^rmee, 6sveralkslrlmar8ciiall von blsnstein, in seinem Haupt­quartier rum Vortrsg und iideireickte ikin bei dieser tHelsgenbsit den blsrscbsllstab.

Schritt erreicht hätten, datz aber der Nachwuchs an Seeleuten so stark zu wünschen übrig lasse, datz man vielfach bereits nicht mehr in der Lage sei, die neu gebauten Schiffe zu bemannen. Auch dieser Hinweis auf den erheblichen Ausfall von Seeleuten unterstreicht das Ausmaß der Erfolge, die ohne Unterbrechung im Kampf gegen die feindliche Tonnage erzielt worden sind und weiter erzielt werden. är. v. soll.

180. Bremen, 1. November

Die lfubris Als im September 1911 ohne jede wirk- Doosevelts Begründung Roofevelt den Befehl

' an die amerilaniiche Flotte gab, sie habe

das Feuer auf jedes deutsche Kriegsschiff, das . in Sicht komme, zu eröffnen, als Rooievelt zur gleichen Zeit die in einem Handschreiben des Fürsten Konoye ausgeführten Möglichkeiten einer gütlichen japanisch-amerikanischen

ZecsprengteseindrestebeiNnltschik vernichtet

In zwei ragen verloren die Sowjets 1Z4 Flugzeuge

Aus dem F ii h r e r h a u p t q u a r ti e r, 31. Okt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Bei Naltschik vernichteten deutsche und rumänische Truppen den zersprengten Feind und erzwängen einen wichtigen Flutziibergang. In Stalingrad wurde durch Stoßtrupp- unternehmungen weiteres Gelände gewonnen. Infolge feiner hohen Verluste hat der Feind seinen Angriff süd­lich der Stadt eingestellt. Kampfsüegerverbände griffen erneut die Bahnlinien nördlich Astrachan an. Italienische lind ungarische Truppen wiesen am Don Ucbersctzver- fnche des Feindes ab. An der übrigen Ostsront ist die Lage unverändert. Eigene Stoßtrupps zerstörten eine größere Anzahl Bunker und Kampsstände der Sowjets und brachten Gefangene ein. Die Luftwaffe bekämpfte im Quellgebiet der Wolga Bereitstellungen, Transport- bewegungen, Nachschublager sowie Industrieanlagen weit im Hinterland des Fundes. ^m Ladogasee wurden vier größere für die Versorgung von Leningrad bestimmte Schiffe durch Bombenwurf versenkt und drei Lastkähne beschädigt. Bombenangriffe auf Leningrad riefen Brände hervor. Die Luftangriffe auf Murmansk wurden bei Tag und Nacht fortgesetzt. Die Sowjets ver­loren am 29. und 30. Oktober 131 Flugzeuge. An den Abschußcrsolgen waren rumänische und ungarische Jagd­flieger beteiligt. Acht eigene Flugzeuge kehrten nicht zurück.

In Aegqpten setzte der Feind am gestrigen Tage seine Großangriffe nicht fort. Ein örtlicher britischer Angriff scheiterte. Die deutsche und italienische Luftwaffe be­kämpften motorisierte Kräfte und Nachschubkolonnen des Feindes. Acht britische Flugzeuge wurden abgeschossen.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, griff eine Gruppe deutscher Unterseeboote im Nordatlantik unter schwersten Wettervcrhältnifscn einen nach England fah­renden voll bcladenen Eeleitzug an und versenkte un­geachtet der starken Abwehr in hartnäckigen, wieder-

Ikrs letzte kronl / °

Die großen strategischen Linien dieses Krieges ver­laufen in einer anderen Ebene, als die Demokratien von gestern es wünschen oder begreifen können. Was sie auch immer beginnen mögen, es wird schiefgehen, wie alles Bisherige, weil die Grundfläche, auf der sie stehen, sich abwärts neigt und. eine neue Zeit mit neuen Matzen mißt.

Wie viele der falschen Hoffnungen, die sie sich selbst und den Völkern machten, sind schon zerronnen! Einige von ihnen, mit denen sie aufs neue die Welt zu täu­schen versuchen, wurden in den vorangegangenen Ar­tikeln aufgedeckt. Andere werden ihren Weg weiter­gehen zu den harmlosen und primitiven Gemütern, für deren Glaudensseligkeit sie bestimmt sind. Aber einsich­tige Kreise in aller Welt, die dieses Spiel durchschauen, stellen sich mit Recht die Frage: Wodurch und womit will England diesen Krieg eigentlich noch gewinnen? Worin besteht die sagenhafte gemeinmme Strategie der Demokratien, worin dasProblem der Entfaltung und der Konzentration", über das sie sich in dunklen An­deutungen ergehen? Die Antwort auf diese Frage tritt immer klarer zutage, je mehr man in die Geheimnisse ihrergeistigen" Kriegführung eindringt.

Sie erwarten den Sieg nicht mehr auf dem Schlacht­feld. nicht mehr von der Sprache der Waffen, sondern

* Siebe die ArtikelPolitik der Illusionen",Wandlungen der Strategie",Der Mutbos der gmerikailischeil Produk­tion" undDie TonnggcichlaKt" in den Nr. 2SS, 297, 299 und ZVÜ derBremer Zeitung".

holten Tag- und Nachtängrifsen neun Schiffe mit zu­sammen 88 500 VRT. Weiter« Schiffe wurden durch drei Torpedotrefser beschädigt. Ferner versenkten nnsere U-Boote auf den Zufuhrwegen nach England und Ame­rika sechs Schiffe mit 32 125 VRT. Damit verlor die feindliche Bersorgungsfchiffahrt wiederum 15 Schiffe mit 100 925 BRT. Weitere Gcleitzugoperationen sind im Gange."

*

Die deutsch-italienische Panzerarmee hat, wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, den britischen Großangriff in Nordägypten vorläufig zum Stehen ge­bracht. Die schweren Verluste des Feindes wirkten sich am 30. Oktober dahin aus, datz die Briten nur noch mit erheblich verringerter Kraft anzugreifen vermochten. Unter den rund 350 bisher abgeschossenen britischen Panzern befinden sich über 50 amerikanischer Bauart. Diese an dem erkerartigen Aufbau des Kommando­turmes und dem seitlich-cherausragenden Geschütz kennt­lichen Kampfwagen wurden trotz ihrer starken Panze­rung von den Geschossen unserer Abwehr glatt durch­schlagen^ Eines dieser ^Geschütz« vernichtete von zwölf angreifenden Panzern pieser Bauart innevhalb weniger Minuten allein sieben. Weitere erhebliche Ausfälle an Panzern hatte der Feind durch unsere Sturzkampfflug­zeuge.

ZerstörerVeteran" verloren

Berlin, 31. Oktober. Wieder mutz die britische Admiralität den Verlust eines Zerstörers zugeben. Dies­mal handelt es sich um den ZerstörerVeteran" s1120 T.), der eine Geschwindigkeit von 31 Seemeilen hatte. Die Bestückung desVeteran" bestand aus vier 12,5-cm-Eeschützen, zwei 1-cm-Flak, vier Maschinenge­wehren und sechs Torpedorohren in Drillingsgruppen. Seine friedensmätzige Besatzung bestand aus 131 Mann.

von der Strategie der Worte auf dem Kampffeld der, schwachen Gemüter! Das ist das Feld, auf dem unser« Gegner im seligen Gedenken an Lord Northcliff und den vergangenen Weltkrieg sich auch in diesem Kriege noch stark fühlen. Sie sehen nur noch eine Aussicht, nur noch «ine Möglichkeit für ihren Sieg. nämlich das Ziel, das deutsche Volk von innen heraus zu schwächen, um es seelisch und geistig zu zermürben und niederzubrechen. Das ist der Kriegsschauplatz, auf dem sie wirklich bis zur Entscheidung zu kämpfen beabsichtigen!Wir müssen alles daransetzen, um die moralisch« Kraft und den Kriegswillen des deutschen Volkes zu brechen." Das ist die Zweite Front, von der sie wirk­lich ihren Sieg erhoffen, die Front, an der Presse und Rundfunk ihre Waffen, Bluff ihre Taktik und große Worte ihre Generale sind.

Aber es ist ihr Verhängnis, datz sie auch hier auf dem Kampfplatz der inneren Front der gleichen Be- griffstäufchung über die formenden Kräfte unserer Zeit erliegen, als auf all den andern Gebieten bisher. Heute steht ihnen nicht wie im Jahre 1918 ein schlecht geführtes, seelisch schwaches und innerlich zerrissenes Volk gegenüber, sondern der starke Geist einer harten, zielbewußten und innerlich gefestigten Gemeinschaft, durchdrungen vom Geist und Willen des Führers, ver­trauend auf die Kraft seiner unvergleichlichen Wehr­macht und getragen von der Dynamik der National­sozialistischen Partei wird allen Stürmen zu trotzen wissen. An dieser Front wird auch die letzte Hoffnung unserer Gegner zerschellen. (Siehe auch Seite 2!)

Neuer Naßausbruch des schwatzenden flnttzonzl kden

was das Negieduch der witterten als ttberversattles für Deutschland vorsieht

. DrabtberiKt unseres Vertreters

di. Stockholm, 31. Oktober. Englands Außen­minister Anthony Eden hat der Welt am Freitag in überraschend offenherziger Weife einen Einblick darüber verschafft, was das Rcg'lebuch der Alliierten für die Nach­kriegszeit in bczug aus Deutschland vorsieht. Der bri­tische Außenminister beschränkte sich dabei nicht mehr aus die bisher übliche und nur allzu durchsichtige Agi- tationsmcthode, Englands Kampf geltenur dem natio­nalsozialistischen Regime", sondern kündigt« in unmiß­verständlichen Ausführungen an, daß sich die alliierten Ausrottungspläne im Falle eines alliierten Sieges gegen das deutsche Volk als Gesamtheit richten würden. Es werd« auch nach dem Krieg«einer Kraftanstrengung bedürfen", so sagt er wörtlich,um die deutsche Gefahr für immer zu beseitigen und das deutiche Problem end­gültig zu lösen."

Die Rede war im übrigen eine einzige Keile von Eeschichtsfälschungcn »nd gröbsten Entstellungen der gegenwärtigen politischen Fragen. Obwohl die eng­lische Kriegsschuld längst eine nicht mehr wegzudisku-

tierende Tatsache ist und sich führende britische Politiker sogar gerühmt hatten, daß England diesen Krieg erklärt habe, ohne angegrifsen worden zu sein, erdreistet sich Eden, davon zu sprechen, daßsich Deutschland von der­selben wahnwitzigen Erobcrungslust zweimal seit Men­schengedenken und fünfmal in einem Jahrhundert habe hinreißen lasten". Er fuhr danach fort:Es wäre ge­fährlich, zu glauben, daß alles das lediglich dadurch verschwinde, daß man einige Namen auf das Stück Per­gament eines Friedensvertrages setzt. Das Problem Deutschland wird bestehen bleiben, da der National­sozialismus der dcutichen Jugend eingeimpft wurde." Eden ließ dabei keinen Zweifel daran, daß man in London und Washington auf ein Ueberversailles hofft, das Deutschland für immer aus dem europäischen Kräste- spiel ausschaltet.Unsere Geschichte und unsere Geo­graphie fordern", so sagte er mit britischer Arroganz, daß wir eine Maibt bleiben mit Interessen, die sich über die ganze Erdkugel erstrecken. Das Hauptproblem, dem mir dabei in die Augen sehen müssen, das schicksal- sckwrrfte. ist Dsvischland. Hitler", so sagte Eden,sei keine Zufälligkeit, sondern ein Symptom für das deutsche

Volk, und das dürfe niemand nach dem Kriege vergessen."

Ein Kapitel der Eden-Rede nahm dann auch zu dem amerikanisch-englischen Tauziehen um die» Pufteilung des britischen Empires Stellung.Das britische Impe­rium kann sich von seiner Stellung als Weltmacht nicht zurückziehen", so erklärte Eden. DieMenschlichkeit" des britischen Ministers offenbarte sich am Schluß seiner Rede, als er über die letzten britischen Bombardierun­gen italienischer Kinder frohlockte und sie alseine aus­gezeichnete Leistung in den Annalen der britischen Luft­waffe" bezeichnete.

Die LondonerTimes" schreibt in einem Leitartikel am Freitag:Man erkennt, datz die nächtlichen Bombenangriffe auf Deutschland von größ­ter Bedeutung für unsere Kriegführung sind und datz sie den deutschen Widerstandsgeist untergraben und die deutsche Moral erschüttern. Wir müssen unsere Bombcn- angrifseaus dem bisherigen Niveau" erhalten trotz der großen Schwierigkeiten, die sich von Angriff zu Angriif vergrößern." Mit der Behauptung, die briti­schen Terrorangrifse untergrüben den deutschen Wider­standswillen, irrt di«Times" ganz gewaltig.

Verständigung verächtlich von sich wies, als dieser selbe Roosevelt zu jener Zeit den lückenlosen Boykott des japanischen Ausfuhrhandels durch die USA. und Eng­land proklamiert«, da gab es auch in der USA. schon Menschen, die zu des amerikanischen Präsidenten Politik den Kopf schüttelten und sich, sowie dem amerikanischen Volke die Frage vorlegten, warum dies alles sein mußte und wohin das führen solle. Es gab damals schon solche Leute, obwohl die Massen des USA.- Volkes den Erötzenmahnsinn des Mannes im Weißen Hause noch nicht durchschauten und nicht wußten, datz es sich der überaus eitle und rubmsüchtige Mann auf dem Präsidentenstuhl der USA. in geradezu wahnsinniger Verblendung zum Ziel gesetzt hatte, das zu verwirklichen, was der amerikanische Geschichtsschreiber Beard alsdie einzige imperialistische Hoffnung der USA." in der Theorie bezeichnet, aber in der Praxis als ziem­lich aussichtslos hingestellt hatte, nämlich die amerika­nische Weltherrschaft,das amerikanische Jahrhundert". IPas herbeizuführen, dereinst ein anderer geistes­gestörter Mann auf dem Präsidentenstuhl zu Washington, nämlich Woodrow Wilson, mit seinen vier­zehn Punkten nicht vermocht hatte, das unterfing sich nunmehr in freventlicher Selbstüberhebung ein noch schwererer, ein ganz besonders bösartiger Geistes­kranker, nämlich Roosevelt, zu erreichen. Heute weiß es nun schon der letzte Bürger in USA., welchen Illu­sionen man sich im Weißen Hause hingibt: aber obwohl anfangs geschmeichelt, ja erhoben von dem unerhört kecken Rooseveltschen Kriegsziel, die USA. mittels ihrer Expansion im Pazifik und Atlantik zum Mittelpunkt der Welt zu machen, sehen sich bereits Hunderttauiende, ja Millionen Bürger in USA. über den Verlauf des Roo- seoclt'schen Unternehmens schwer enttäuscht und nach der ununterbrochenen Reibe von Niederlagen und schwe­ren Verlusten, die die USA. seit ihrem Krisgseintritt, also feit 11 Monaten, erlitten, fragen sie sich nun doch schon, ob auf solchp Weise fe ein großes Ziel erreicht wor­den ist oder erreicht weihen könnte und wenn schon, was noch weiterhin di« Erreichung dieses Zieles an Opfern von Gut und Blut dem Volke von USA. kosten müsse. Sind doch bereits schon Zehntausende der Söhne des amerikanischen Volkes im Kriege gefallen und es ist trotzdem "dabei nicht nur nichts gewonnen, sondern diePax-Americana", das Schiedsrichteramt der USA. im Pazifischen Ozean bereits unwidcrbringlich verloren worden, während stie im Atlantischen Ozean so wie sie sich der Durchschnittsamerikaner nach Roosevclis Plänen vorstellie, erst recht einfach undenkbar erscheint.

^ebenslinien Ausbrnch des Krieges mit Japan . echter Pankec-Uebcrhcblichkeit die War

in die Welt hinausschmettcrte:Die Pax-Americai

wird in den großen Weiten des Pazifischen Ozeans her scheu und das bereits über Australien, Neuseeland, M layck und Niederländisch-Jndien bestehende Protektor werden wir auch auf Japan ausdehnen und uns da die Autorität erzwingen, die uns von Natur zukommt Heute sind Malaya, NiederÜindisch-Jndien und Burm dazu noch die tatsächlich einmal den USA zugehör gewesenen Philippinen fest in japanischen Händen ui schon der Versuch, Australien uud Neuseeland gegen d spanischen Angriffe zu verteidigen, hat den Ämei kauern und den ihnen verbündeten Briten den Vcrli gewaltiger Floitenteile eingebracht. Mit den sechs m den Japanern versenkten amerikanischen Schlachtschiff: (zwei von der California-Klasse und je eines von d Klasse Maryland, Arizona. Oklahoma und Utah), d> sechs Flugzeugträgern, vierzehn Kreuzern und ein Re,hq von U-Booten und Transportschiffen sind na Geständnis Washingtons allein ich, 10 000 Mann untergegangen und es ist ein gering Trost für Herrn Roosevelt, wenn die Briten gemeinsa mit den Amerikanern und auch allein ebenfalls una heure Verluste erlitten, die sie selber (um sich den Ame, kauern gegenüber mit ihren Kriegsanstrenoungen nii Ichamen zu müssen) mit fünf Schlachtschiffen, fünf Flu zeugtragern, 25 Kreuzern, 14 bewaffneten Handelskre zern, 89 Zerstörern und 11 Unterseebooten angebe Solche Verluste, die in Wirklichkeit noch grötz sind, sind nun keine Kricgsergebnisse, mit dem man vor dem eigenen Volk paradieren kai und wenn Roosevelt anläßlich des Marineiages c seinen Marinem,nister einen Brief des Inhalts schrie ^--amerikanische Marine in diesem Krieg d größte Mrssion zu erfüllen habe. die jemals einer M rme m der Geschichte anvertraut war. so stimmt dr Mit Roosevelts Wollen, die Sccverbindungen vl USA. und England um jeden Preis aufrechizue'rhaltc uberem, aber nicht mit Roosevelts Können. Und gern! das, was Admiral Stark am Tage der USA.-Marii von London aus nach. Newyork über den Rundfunk e klarte, nämlich, daß für USA. sowohl wie für Englar die ungestörte Seeverbindung die Lebenslinie Seid

vrn Nlinosunr erronren. Hinten 1 U-Boote erneut 101 000 VRT. zu den Fischen.

Bei Naltschik wurden zersprengte Feindreste nichtct.

Aus Stalingrad wird weiterer Ecbiiudcgcwin meldet.

An der Aegqpten-Front fand kein neuer Eroßanqriss der Briten statt.

Englands Außenminister Eden stimmte einen neuen Haßgcsang gegen Deutschland an.

Gauleiter Wcgener setzte Parteigenossen Carl Bnsch in sein Amt als Krcisleiter des Kreises Bremcn-Lesnm ein.

Nutzkrastfahrzengc, di- in eigenen Werkstätten aus Gcn-intorbctrieb umgebont werden, erhalten nicht rückzahlbare Reichsbeihiifen.