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pLrreiamtttclie Layeszettuny
Vas flmtsdlatt des Negierenden vürgermeistrrs der Zreien kjansestadl vremen
der Nationalldzial,isten. Bremens
flmtliches verkündungsbiatl des Neichsstakliialkers in Oldenburg und vremen
Nr. 298 , 12. )a!irgang
Donnerstag, 29. Oktober 1942
kin^eipreis 13 Dps.
turopn Im Zeichen des Zalirestages
der faschistischen Nevolution
Ver 28. Vkiober in Nom
OiDuffoni überreicht dem flute dos Parte buch Nr.1
Rom, 28 . Oktober. Schon in den ersten frühen Mor- aenstunden des L8. Oktober, des 20. Jahrestages des Marsches auf Rom, zeigte die historische Piazza Venezia das Vild des großen Tages. An allen Häusern wehten Fahnen und faschistische Wimpel. Gegen 10 Uhr traf eine Abordnung der Faschistischen Partei mit der Parteiftandarte ein,' die kurz darauf auf dem geschichtlichen Balkon des Platzes gehißt wurde. Langsam füllte sich der weite Platz mit Schwarzhemden. Kurz vor 12 Uhr kam Bewegung in das bunte Bild. Der Parteisekretär, Minister'Didusioni, gefolgt vom Eesamtdirek- torium der Faschistischen Partei, traf aus der Piazza ein und begab sich sofort, begleitet von einer Abordnung von Waisen der Gefallenen der faschistischen Revolution, durch das Portal, an dem die Musketiere des Duce in ihrer schmucken schwarzen Uniform die Ehrenwache stellten, in den Palazzo Penezia. Dort wurden sie kurz darauf vom Duce empfangen.
Parteisekretär Minister Viduffoni überreichte dem Duce des Faschismus in feierlicher Form das Parteibuch Nr. 1 für das 21. Jahr der fafchistifchen Zeitrechnung, ein sich jährlich wiederholender fymbolifcher Akt, in dem die Treue uud Berbuudeuheit der Fafchistifcheu Partei und damit des ganzen italienifchen Volkes zum Duce ihren Ausdruck findet.
Ferner meldete Viduffoni dem Duce die zahlenmäßige Stärke der Partei und ihrer Gliederungen, die zusammen 27 376 000 Italiener und Italienerinnen erfassen. Davon sind 4 770 000 Parteimitglieder. 1 027 000 gehören den faschistischen Frauenverbänden, 8 754 000 den verschiedenen Gliederungen der - faschistischen Jugendorganisationen, 4 612 000 der Dopolavoro-Ovganisation, 159 000 der faschistischen Studentenschaft. 215 000 dem faschistischen Kriegsbeschädigtenverband. 907 000 dem faschistischen Front'kämpferverband und 281 000 dem fa- schistifchen.Flottenbund an. Seit der Machtergreifung zählt die faschistische Bewegung 34 322 Gefallene, darunter 1240 politische Leiter! 50 435 Verwundete, darunter 1624 politische Leiter. 17 643 Schwarzhemden, darunter 1362 politische Leiter, erhielten Auszeichnungen.
corbeerbran; der NSflstP.
An den Ehrenmalen und Gedenkstätten für die im Kampf für die faschistische Bewegung Gefallenen wurden am ■ Mittwochmorgen Lorbeerkränze niedergelegt und religiöse Feiern abgehalten. An den Ehrenmalen standen den ganzen Tag hindurch Ehrenwachen, die von alten Kämpfern der faschistischen Bewegung, von den faschistischen Studentenverbänden sowie von der faschistischen Jugend gestellt wurden. Der Sonderbeauftragte des Führers. Reichsorganifationsleiter Dr. Ley. begab sich, von den Mitgliedern der deutschen Abordnung begleitet, gleichfalls zum Ehrenmal der gefallenen Faschisten im Forum Mussolini, wo er 'einen mit dem Hakenkreuz geschmückten Lorbeerkranz niederlegte, der die Inschrift „Die NSDAP, den Helden der faschistischen Revolution" trägt.
-k-
Am 20. Jahrestag des Marsches auf Rom wurde in der Nationalgalerie zu Berlin eine vom Eeneralstab I des Königlich Italienischen Heeres veranstaltete Ausstellung italienischer Kriegsbilder eröffnet, (f. Seite 2). 1
„Wendepunkt der menschlidien Geschichte"
Telegramme des Führers an Viktor Emanuel und den Duce
Führerhauptquarlier,' 28. Oktober. Aus Anlaß des 20. Jahrestages des Marsches auf Rom hat der Führer an den König und Kaiser Viktor Emanuel sowie an den Duce in herzlichen Worten gehaltene Glückwunschtelegramme gerichtet.
Das Telegramm an den König und Kaiser hat folgenden Wortlaut: „Eurer Majestät sende ich zum heutigen Gedenktage mit meinen herzlichsten Grüßen meine aufrichtigsten Wünsche für eine ruhmreiche Zukunft des verbündeten Italiens und für Ihr persönliches Wohlergehen.
(gez.): Adolf Hitler
Das Telegramm an den Duce lautet: „Duce! Am 20. Jahrestag des Marsches auf Rom gedenke ich Ihrer und Ihrer einmaligen geschichtlichen Leistungen in treuester Freundschaft und Verbundenheit. Mit mir nimmt das ganze nationalsozialistische deutsche Volk tiefen inneren Anteil ari der Wiederkehr des Tages des Triumphes der faschistischen Revolution. Was Sie, Duce, und Ihre Kämpfer seitdem vollbracht haben, läßt die damalige Erhebung zu einem Wendepunkt der menschlichen Geschichte werden.
Heute kämpfen unsere beiden Volksrevolutionen in engster Waffenbrüderschaft gemeinsam gegen die gleichen Kräfte, die dem Faschismus in Italien und dem Nationalsozialismus in Deutschland einst im Inneren erfolglos entgegengetreten waren. Judentum, Plutokratie und Bolschewismus werden deshalb diesen Kampf genau so verlieren, wie sie ihn einst schon verloren haben. In dieser sicheren Zuversicht grüße ich Sie, Duce, auf das herzlichste und übersende Ihnen und Ihren Schwarzhemden meine und des deutschen Volkes kameradschaftlichen Grüße.
(gez.); Adolf Hitler
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Ankunft der Abordnung der NSDAP, in Rom. Reichsorganxsationsleiter Dr. Ley schreitet bei der Ankunft auf dem Bahnhof Ostiense die Front einer Ehrenkompanie der Schwarzhemden ab. [Scherl (Luce)
Carabinieti-mufH? in der AeutfUllanDfialle
Berlin, 28. Oktober. Die Berliner Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Marsches auf Rom fanden am Abend des historischen Tages einen Höhepunkt in dem deutsch- italienischen Polizei-Eroßkonzert in der Deutschlandhalle. Das auf Einladung des Gauleiters von Berlin, Reichsminister Dr. Goebbels, in diesen Tagen in der Reichshaupistadt weilende Musikkorps der Kgl. Italie
nischen Caiabinieri aus Rom gab zusammen mit dem Stabsmusikzug der Ordnungspolizei in reichhaltiger Programmfolge begeistert aufgenommene Proben feines hervorragenden Könnens., Das Englandlied, gleichsam als Betonung des. gemeinschaftlichen Kampfwillens von beiden Musikkorps zusammen gespielt, bildete den machtvollen Ausklang dieses festlichen deutsch-italienischen Polizeikonzertes.
Japans neuer Seefieg ist entscheidungsschwer
flmerika erkennt die Niederlage — Selbst Knor vor den Mund geschlagen
Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung
är. w. sch. Berlin, 28. Oktober. Das Ausmaß und die Bedeutung des Sieges, den die Japaner in der Seeschlacht im Südpazifik errungen haben, können nirgendwo in der Weltöffentlichkeit verkannt werden. Auch in den Vereinigten Staaten ist es ganz offen ausgesprochen worden, wie es beispielsweise in einer Darstellung der United Preß heißt, daß „von dem Ausgang dieses Unternehmens das Schicksal der amerikanischen Offensive gegen die Salomonen abhängt". Das heißt, daß die Amerikaner nach einem Fehlschlag des Unternehmens. das als äußerste Kraftanstrengnng mit allen verfügbaren Kräften durchgeführt werden sollte, sich selbst nnd der Weltöffentlichkeit gegenüber die Ohnmacht eingestehen muffen, den von den Japanern um den eroberten großasiatisch-pazisischen Raum gelegten stählernen Ring zn sprengen. In der Seeschlacht im Snd- pazisik wurde, so stellt eine gewiß nicht deutschfreundliche schwedische Zeitung fest, Uber die Herrschaft im südwestlichen Stillen Ozean entschieden. Der Jnbel, der im verbündeten japanischen Volke ausgebrochen ist, hat darum gewiß feine volle Berechtigung. „Der Sieg", so schreibt „Asahi Schimbnn", „kennzeichnet einen neuen Abschnitt im Eroßostasienfrieg. Die beherrschende Stellung der japanischen Flotte wurde erneut gefestigt nnd unser Vertrauen ans den Sieg ist, wenn möglich, noch unerschütterlicher geworden." Eine andere japanische Zeitung, „Yomiuri H-chi", stellt fest, daß die strategische Bedeutung des Sieges noch sehr viel gröger sei, als es in den Versenfungsziffern allein zum Ausdruck komme.
Dieser Erkenntnis kann sich heute auch die amerikanische Oeffentlichfeit nicht mehr verschließen. Die Hiobspost hat in den Vereinigten Staaten um so mehr als furchtbarer Keulenichlao gewirkt, als sie ausgerechnet am „Tage der Marine" eintrof, dem Roosevelt selbst das Motto vorangefteNt b-rilc, daß die amerifanilche Flotte alle Gegner lchließlich von den Weltmeeren vertreiben werde. Zwar macht der offlziöic Nachrichtendienst noch schwächliche Versuche, die Wirkung der Katastrophen
nachricht mit dem Hinweis abzufchwächen, daß die japanischen Behauptungen von amtlicher amerikanischer Stelle noch nicht bestätigt seien. Aber offenbar haben gerade die jüngsten Erfahrungen mit der Washingtoner Nachrichtenpolitif dahin geführt, daß fein Mensch in den Vereinigten Staaten mehr an amtliche Dementis glaubt und daß man allgemein lieber die Erfolgsberichte des Gegners als bare Münze nimmt. Sonst wäre es nicht vorstellbar, daß dem Marineminister Knox gestern in einer Preffekonferenz nach einer ausweichenden Antwort Über die Verluste bei den Salomonen die Bemerkung ans dem Kreise seiner Zuhörer entgegengeftellt wurde, dies sei offenbar die schwärzeste Feier des Marinetages in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Auch was Knox darauf erwiderte, kann den Eindruck nicht abschwächen, daß die Oeffentlichfeit in den Vereinigten Staaten heute Bescheid weiß. „Bissig" (snapped) ent- gegnete nach einer United-Preß-Darftellung Knox: „Einen Augenblick mal, in einiger Hinsicht ist es nicht die schwärzeste Marinefeier in der Geschichte, denn die Marine hat niemals tapferer gekämpft als sie es zur Zeit tut. Es ist ein verdammt harter Kampf, die Japaner sind sehr stark. Das Endergebnis der Schlacht ist noch nicht klar und ich will darum feine Ergebnisse prophezeien. doch möchte ich noch keineswegs von einer Niederlage sprechen."
Was solche gereizten und kleinlauten Worte im Munde des Mister Knox bedeuten, das wird einem erst in der Erinnerung daran recht klar, daß dieser Mann es war, der bei Beginn des Krieges die Japaner in spätestens neunzig Tagen vollkommen zusammenschlagen wollte, der aus den Schlachten bei Java, im Korallenmeer. vor Midway und schließlich auch aus den ersten Kämpfen bet den Salomonen große Seesiege machen wollte und der schließlich die Verantwortung für die Verheimlichung der Verluste bis zum Flugzeugträger „Wafp" trägt, die schließlich unter allgemeiner Empörung in den Vereinigten Staaten doch auf Stottern zu- gestanden werden mußten. Im Falle „Wafp" hat Knox fein Verhalten so begründet, daß der Verlust darum
verheimlicht worden sei, weit der Gegner nichts davon erfahren habe. Rach dieser Erklärung weiß die amerikanische Oeffentlichfeit, was sie von amtlichen Feststellungen über die Verluste im Seekrieg zu halten hat, zumal auch umgekehrt schon die Versenkung zahlreicher japanischer Kriegsschiffe behauptet wurde, während in späteren Berichten zugegeben werden mußte, daß in der Dunkelheit die Verluste des Gegners nicht genau hätten festgestellt werden können!
Wenn also dieser Mr. Knox heute schon erste Teil- geständnisse über Kriegsschisfsverluste in der Seeschlacht bei Santa Cruz durchsickern läßt, wenn er über die „verdammte Ueberlegenheit" der Japaner flucht und die Möglichkeit der eigenen Niederlage andeutet, dann erkennt die Welt einschließlich des amerikanischen Volkes ganz genau, daß die Vereinigten Staaten diesmal wirklich eine ganz entscheidende Niederlage erlitten haben, chie sich in ihren strategischen Auswirkungen unmittelbar an Pearl Harbour anfchließen muß.
Nach diesem vernichtenden Schlag, den jetzt di« Japaner auf die USA.-Pazifikflotte bei Santa Cruz haben herniedersaufen lassen, ist das Ergebnis, daß die Vereinigten Staaten im Kampf um eine von taufend Inseln eine ganze Flotte, umfassend ein Schlachtschiff, fünf Flugzeugträger, 16 Kreuzer, 14 Zerstörer und zahlreiche Transportschiffe, U-Boote usw. sowie über 700 Flugzeuge verloren haben. Hier handelt es sich nicht einmal um eipe einseitige Folgerung aus japanischen Nachrichten, auch in den Vereinigten Staaten muß man diese Tatsache fetzt anerkennen und damit gleichzeitig alle früher in die Welt gestreuten amtlichen Behauptungen Lügen strafen. Während es nach den bisherigen Renommistereien von Knox über die angeblich gewaltigen Siege, die die USA.-Flott« am laufenden Band errungen haben sollte, überhaupt keine japanische Kriegsmarine geben könnte, kommt der Vizeadmiral Richard Edwards, der Eeneralstabschef des Admirals King, zu der Feststellung, die amerikanische Flotte im Südpazifik werde jetzt „der Anzahl nach von den Japanern stark übertrofsen."
Von
R&iclishauptamtsleiter Dr. D realer
Wenn Italien das 20jährige Bestehen des faschistischen Staates begeht, so verdient aus diesem Anlaß die Bedeutung heroorgehoben zu werden, die der Kampf des Faschismus gegen die Demokratie und den Parlamentarismus sowohl für Italien selbst als auch für Europa besitzt. Um die qanze Tragweite dieses Kampfes ermessen zu können, muß man sich vergegenwärtigen, daß die von Frankreich und England vertretene Form der Demokratie und des Parlamentarismus kaum in einem anderen europäischen Lande so sehr zum Vorbild für die eigene Regierungsform gebildet hat wie in Italien.
Als die Französische Revolution 1789 mit ihrer Losung der Gleichheit und Brüderlichkeit aller Menschen das Zeitalter der modernen Demokratie einleitete und die Bildung eines auf Grund allgemeiner Wahlen zusammengetretenen Parlaments den Anfang des parlamentarischen Regierungssystems machte, fanden sie ihre begeistertsten Anhänger in Italien. Ebenso aber wie in Frankreich selbst wurde der Traum der Gleichheit und Brüderlichkeit auch in Italien schon bald durch das Kaisertum Napoleons zerstört, und der Sturz des Korsen ließ die alten, autokratisch regierten Einzelstaaten Wiedererstehen. Um die politische Zersplitterung Italiens und die Rivalitäten der verschiedenen Dynastien zu Überwinden und die Einigung der gesamten Halbinsel vollziehen zu können, mußte der große Staatsmann Cavour für feine Politik einen leitenden Grundsatz aufstellen, den er nach französischem Vorbild rn einer parlamentarischen Demokratie erblickte. Während in den anderen italienischen Staaten nationale Revolutionen gegen Oesterreich bzw. die fremden Dynastien ausbrachen, gab Cavour Piemont als dem ersten italienischen Staat 1848 eine konstitutionelle Verfassung, die während des folgenden Cinigungsprozeffes auf das gesamte Königreich Italien ausgedehnt worden ist.
Die Bildung einer Vielzahl von p o l i t i sch e n Parteien, die weniger ideelle als materielle bzw. religiöse Interessen vertraten, der dauernde Kuhhandel zwischen ihnen, ihre Rücksichtnahme auf die jeweilige, me Regierung bildende Kammermehrheit, die llnsicher- heit der von der Mehrheit abhängigen Regierung, die Preisgabe der Parteigrundsatze zugunsten augenblicklicher taktischer Vorteile, die Neigung der Kam- mermebrheit, die notwendige Lösung brennender Fragen hinauszuschieben, oder ihr durch' Kompromisse auszuweichen, endlich die Verquickung eigennütziger Vorteile mit politischen Zielen, die zu zahlreichen Skandalen führte, haben den Parlamentarismus in Italien immer mehr zum größten Hemmnis einer Aufwärtsentwicklung werden lassen. Nicht zuletzt auch übten die Freimaurer und das Judentum sowohl aus das Parlament selbst als auch durch dieses auf die Politik des Landes einen überaus starken und meist unheilvollen Einfluß aus.
Wenn Italien in den auf feine Einigung folgenden Jahrzehnten sowohl in der europäischen Politik als auch auf kolonialem Gebiet einen feinen wirklichen Kräften und Leistungen keineswegs entsprechende untergeordnete Rolle zu spielen vermochte, so ist dies in erster Linie auf die Unfähigkeit feines Parlaments zurückzuführen gewesen.
Ebenso wie Cavours Stellung zur Demokratie auf persönlichen Lebensumständen beruhte, sind es auch ^"°c-^genen Erfahrungen gewesen, die Benito Ucusfolrni schon früh zum überzeugten Gegner des Parlamentarismus haben werden lassen. Als Mussolini am Anfang feiner politischen Laufbahn als einer der Führer der sozialistischen Partei an den von der Parteileitung abgehaltenen Kongressen teilnahm, mußte er nnmer wieder erkennen, wie wenig von einer wirklichen Führung gesprochen werden konnte, und wie leicht die Mehrheit der Parteileitung zu Kompromissen und zur Preisgabe ihrer Grundsätze geneigt war. Als im De- zember 1912 die Hauptfchriftleitung des Zentraloraans der Partei, des Mailänder „Avanti", Mussolini übertragen wurde, da ging dieser sofort daran, Die bisher tn demokratischer Weise von der Parteileitung ausqe- ubte schriftleitung des Blattes durch die eigene au'to- "'"re Führung zu ersetzen, wodurch er in den nur 17 Monaten seiner Tätigkeit eine Steigerung der Auflage von 28 000 auf 92000 zu erzielen vermochte
Die antiparlamentarische Einstellung Mussolinis, der er damals im „Avanti" in mehreren Aufsätzen deut- Iichen Ausdruck verliehen hat, erhielt neue Nahrung als sich das italienische Parlament während des Weltkrieges den ihm zufallenden Aufgaben in keiner Weife gewachsen zeigte. Immer wieder hat Mussolini damals
Unser Tagesspiegel
Der Führer übermittelte anläßlich des 20. Jahrestages der faschistischen Revolution dem Kaiser und König sowie dem Duce telegraphisch seine Glückwünsche.
In Nordafrika dauert das erbitterte Ringen um die El-Alamein-Stellung fort. Den Briten wurden wieder hohe Panzerverluste zugefügt.
Im Westkaukafus und am Terek erzielten unsere Truppen gute Angriffsfortfchritte.
Japans neuer Seesteg wird auch in Amerika als ein schwerer Schlag empfunden.
Kreisleiter Blanke überbrachte den Verwundeten eines Bremer Lazaretts im Aufträge des Gauleiters Liebesgaben.
Die einmalige Elterngabe der NSKOV. gelangt in Bremen demnächst zur Ausgabe.