Ausgabe 
(28.10.1942) Nr. 297
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ketterling

sagte eins der , Schmetterling betraf

sich da auif einem »,1 st gehaltenen

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scheinbaren Erstarrt die Rückkehr des Lch-I wenn ntan den Fält» er Sonn« schützte, n^ auch wirklich ins tzr," :n seiner zarten Test,,. Der verlor gleich s, '' ner Farben.

: sich nicht rühre. icht im geringsten -i, inder ärgerlich und ^

hsen, das Tier unmih als der Streit beM ören solle dem Fh wollte es das eimi» r Wiederbelebung

n ganz bestimmten und rn, seitdem sie einmal den Wortlaut von via rd ein andermal ein«, rtte. Sie stand im Ba­hr vorsichtig in ine « id Hob sie in die M - kleine Worte des Z,- Nur ein älterer Knair chl einen kleinen lieb!» Kinder voll Ernst dem widerspruchslos mit dem öffnete den Mund ein ränge von Zeit zu Zeit rdig ernst, fast traurig

Bor lauter Enttäuschung unter den Kindern laut. on die Aufmerksamkeit Knaben:Er lebt ja!", ringelten Cornelia, hiel- die Augen groß. h, als das Pfauenauge sie, sie hauchte noch eiu- über das Tier hin - chmetterling die Flügel en und erhob sich, tau- - der lebendigen Lchale ! Luft 'empor. Die Kiu-

izte das Pfauenauge i» Himmels hinein. Das le im Gras, die Hände rrückgebeugt und lächelte ahlende Licht...

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sloppse an Zungenkrebs rt. welche Anstrengung!» zu retten. Professor k

urden, wäre Ihr Leid!» Operation allerdings - : sie wird mir geling«, utscher des Prinzen »

wollen mir die Zunge

ein lieber Professor. Lie- richt mehr sprechen kann nicht der Kutscher des

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parletarntUclie Lcryeszeilung

vos flmtsblatt ves Negierenven vürgermeistcrs der Zielen lianscstavt vrrmen

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L»er NationallÄzial-istLn vremens

flmtliches verkimvungsblatl des Ncichsstatlsialters in Oldenburg und Vremen

Nr. 29? , 12. Jahrgang

Mittwoch, 28. Oktober 1942

kinzetpreis 13 Npsl

triumph der Schwarzkemden

der 20. lahrestag der faschistischen Nevolution

ein gesamteuropäisches kreignis

Osr A^crrsck cru/ Koni Msnäspunlct

Von

« Helmut Lünctermsiru,

x Ltsbslsitsr äes ksicksprssssadsks

Der menschliche Geist erliegt oft genug der Gewohn­heit, eingetretene Entwicklungen allzu selbstverständlich hinzunehmen, Gewordenes zu beurteilen, als sei es nicht anders denkbar, und Gewesenes zu vergessen, sobald es aus der unmittelbaren Gegenwart ausgelöscht ist. Es sei kein Stein erhoben gegen jene, die das Heute und das Morgen im Auge haben, ohne sich um das Gestern zu bekümmern aber es gibt Aufgaben und Verpflich­tungen, Marschwege und ideale Ziele, die überhaupt nur dem deutlich werden, der sich der großen ge­schichtlichen Zusammenhänge bewußt ist und sie in ihrer fortdauernden Wirkung auf das Leben der Völker zu werten versteht.

Die Tage des faschistischen Marsches auf Rom, deren Zwanzigste Wiederkehr wir zum Anlaß einer solchen Betrachtung nehmen, haben sich in diesen zwei Jahr­zehnten immer deutlicher als ein Wendepunkt d.erEeschichte nicht nur Italiens, son­dern auch des europäischen Kontinents abgezeichnet, besonders Heine im Zeichen der demo­kratisch-bolschewistischen Kriegsfront gegen die jungen Völker kann es keinen Zweifel mehr darüber geben, was es für die ganze menschliche Entwicklung bedeutet hätte, wenn damals in Italien, dem Herzen des Mit­telmeerraumes, nicht der Faschismus die Macht er­griffen, sondern der von der Verworrenheit parlamenta­rischer Mißwirtschaft vorangetriebene Bolschewismus fein blutiges Haupt erhoben hätte. Von all den eng­stirnigen europäischen Politikern, die im Laufe dieser zwanzig Jahre der geistlosen Schmähungen gegen den Faschismus und seinen Duce nicht müde wurden, war sich keiner bewußt, was geschehen wäre, wenn das Chaos, das in dem von seinen damaligenVerbündeten" so schamlos betrogenen Italien vor der Tür stand, nicht vom Duce und seinensasci di combattimento" gepackt, ausgerottet und durch die-Kröße einer wahrhaften Revo­lution von innen heraus überwunden worden wäre!

Wer denkt heute nach an das Europa von damals, in dem die Ehe zwischen Demokratie und Bolschewismus die heute der Welt als Kriegsziel unserer Feinde ange- prissen wird, llereits praktische Wirklichkeit war? Wer denkt noch daran, daß Deutschland in jenen Jahren ein marxistisches Pulverfaß war. das nur noch des Funkens bedurfte, um zu zerbersten, daß nicht nur hier, sondern auch in allen europäischen Ländern die rote Glut um sich griff und daß während das Weltjudentum wie ein Aasgeier sich auf den blutenden Körper Europas gestürzt hatte Lenin bereits in allen Ländern seine Netze ausbreitete und nur noch den besten Augenblick für den großen Fischzug der Bolichewisierung Europas abwartete? Wer denkt heute noch an die fatalistische Atmosphäre, die den ganzen Kontinent zu lahmen und alle Zeichen einer unausweichlichen Entwicklung auszu­weisen schien und die auch von dem Widerstandswillen verstreut kämpfender nationaler Revolutionäre in Deutschland damals noch nicht gebannt werden konnte?

Da tritt Benito Mussolini anif und, indem er sein Volk vor dem Abgrund zurückriß, teilte er auch die Nebel, die über Europa lagen. Eine neue Kraft tat sich damals vor der Welt auf, eine Kraft, die nicht nur den Irrweg parlamentarischer Schwäche und demo­kratischen Betruges verlosten hatte, sondern die sich auch als stärkster, durchdringender und die Masten mit­reißender erwies als die ganze Flut bolschewistischer Lügenparolen. Diese Kraft war nicht nur eine Wieder- geburt des Nationalismus, wie ihn das 19. Jahrhundert kannte sie war sowohl seine Vollendung wie auch eine soziale Revolution, die der inneren Ordnung der Völker neue Wege wies. Seit dem Marsch äuf Rom (Fortsetzung auf Seite S)

Vor Nat von Nom auk Sem Kapital

«n. Rom, 27. Oktober. Der Gouverneur von Rom, Fürst Ei»n Eiacomo Borghese, versammelte am Montag aus dem Kapital den Rat von Rom anläßlich des 20. Jahrestages des Marsches auf Rom. Das Haupt- thema des Rates war der neue Stadtplan von Rom. Dieser Plan. der die Erweiterung der italienischen Hauptstadt bis zum Meer vorsieht und einer zukünf­tigen Dreimillionenstadt entspricht, ist bereits vor dem Kriege ausgearbeitet worden und war im Aus­stellungspalast in Rom zu setzen. Der Rat beschloß, eine besondere Kommission zu bilden, die die Einzelheiten dieses Stadtplanes und deren Durchführung prüfen fall. Ferner wurde eine Gesellschaft für die Lebensmittel­versorgung Roms gegründet. Der Gouverneur machte schließlich den Vorschlag, in Rom ein Museum der alten Ritterorden und der Geschichte des Mittelalters zu er­richten.

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NSVflp.-flbordnung beim Vuce

Lr. Leu überreichte Muslolini eine periöntiche Votschaft des fichrers

vr. v. I.. Rom, 27. Oktober. Die vom Führer aus Anlaß des 20. Jahrestages des Marsches auf Rom ent­sandte nationalsozialistische Delegation wurde am Bren­ner von einer Abordnung der faschistischen Partei unter Führung des Vizesekrctärs Varberini und durch den Leiter der Landesgruppe Italien der AO. der NSDAP., Dr. Ehrich, empfangen. Nach dem Eintreffen und der herzlichen Begrüßung in der italienischen Hauptstadt begab sich die Delegation sofort zum^Quirinal und trug sich in das Gästebuch des Königs und Kaisers ein. An­schließend wurde der Rcichsorganisationsleiter Dr. Ley im Palazzo Venezia vom Duce empfangen. Im Auftrag des Führers überreichte Dr. Lcq dem Duce eine Bot­schaft. Es folgte eine Besprechung des Duce mit Dr. Leq. Später ließ sich der Duce durch Dr. Lcq die Mit­glieder der Abordnung der NSDAP. vorstellen und be­grüßte jeden einzelnen herzlich.

In einer kurzen Ansprache an die Abordnung erklärte der Duce, vor zwanzig Jahren habe der Faschismus mit der Revolution den Krieg gegen Bol- ichewisten, Plutokraten und Juden begonnen. Er habe drei Kriege geführt, den Krieg gegen England, das hinter Abessinien stand, den Krieg in Spanien, - wo deutsche und italienische Kameraden zusammen kämpf­ten, und schließlich diesen Krieg, den bis ziinr siegreichen Ende zu führen das italienische Volk fest entschlossen sei. In den Kriegssahren habe sich eine echte Kameradschaft

zwischen den Soldaten der Völker der Achse gebildet, die die beste Garantie für die gemeinsame Zukunft dar­stelle. Der Glaube Italiens an den Endsieg sei uner­schütterlich.

Auf die Worte des Duce antwortete Reichsorganisa- tionsleiter Dr. Ley mit der Ueberbringung der Grüße des Führers an den Duce sowie der NSDAP., des deutschen Volkes und der deutschen Soldaten an die Faschisten Italiens! Dr. Ley erinnerte an die alte Kampfoerbundcnheit zwischen den beiden Völkern. Der Duce sei auch für das deutsche Volk ein Symbol des Kampfes. Deutschland bewundere besonders das Ringen des Faschismus, der unter dem Duce bewiesen habe, daß der Kampf nicht nur zerstöre, sondern neue Werte schasse, Er wies auf das gemeinsame Schicksal der beiden Völker hin, die aus ihrer früheren Zerrissenheit zur jetzigen Einheit fanden. Die größte Garantie für diese Freund­schaft aber seien der Führer und der Duce. Ihre Freund­schaft und ihr Wirken schafften ein Werk, das für in Jahrtausend bestimmt sei.

Nach dem Empfang bei dem Duce begab sich die Ab­ordnung der NSDAP. in das Gebäude der faschistischen Partei im Forum Mussolini, um dem Sekretär der fa­schistischen Partei, Minister Vidussoni, einen Besuch ab­zustatten. Vei dieser Gelegenheit tauschten Dr. Ley und Minister Vidussoni Ansprachen aus, die vom gleichen Geist der Verbundenheit getragen waren.

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Die xegsnivsrtig tv LorUn vsilvncke tlslieiiiscke (Isrsdinleri-lcspklle begab sick am Dienstag rum llkienmsl, vo eine ^boicknung einen Lraor ru Lkren äsr Letalleneo niellerlegte. 5cbsrl Lilcksrckienst

Osr §froKs Revolutionär

Von

krviessvi widert krinring,

l-sitsr äsr Abteilung Italien äss Dsutscken ^uslsnäs- wisssnscbattlicben Institutes

Am 28. Oktober 1922 marschieren die faschistischen Ko­lonnen auf Rom. Die Ewige Stadt zittert vor der Ent- jcheidung, die mit eiskalter Berechnung >ener Mann von der kleinen Redaktionsstube in Mailand aus erzwingt. Am 29. Oktober 1922 bittet ihn der König nach Rom und bietet ihm das Ministerprüsidium an. Als er am Nachmittag in Mailand den Zug besteigt, sagt er:Mor­gen hat Italien kein Ministerium mehr, sondern eine Regierung."

Wenn Mussolini nichts anderes getan hätte, als Ita­lien eine Regierung gegeben, dann wäre er schon als Retter Italiens zu bezeichnen. Italien hatte in den SO Jahren seit der Einigung nicht die Kraft be­sessen, eine geschichtliche Entwicklung umzukehren, die anderthalb Jahrtausende gedauert hatte. Seit dem Ein­sturz der römischen Macht war Italiens Kraft gebrochen, und darum strömten in dieses Vakuum nach naturgesctz- lschem Vorgang fremde Machtträger ein, Italien der Fremdherrschaft ausliefernd. Es ist heute bewie­sen, daß das Papsttum die Entmachtung Italiens zum politischen Prinzip erhoben hat und daraus die Schutz- bedürstigkeit des Hauptes der Kirche ableitete, die dem Papst immer die Wahl ließ. wen er zu seinem Schutz anrufen wollte. So versank Italien in die totale Macksi- losiakeit, wurde zum Spielball der europäischer» Groß­mächte und sank zum geogrnpbiichsn Begriff herab.

Das Schicksal gab Italien in Canonr den großen Diplomaten, der mit leichter Hand Italien einigte: ehe sein Werk vollendet war, starb er "ohne würdigen Nach- iolger. Wie solDe ober ein demo-liberales Regime in der Lage sein. Italien den Lebensodem der staatlichen Macht zu verleiben, da seine Träger noch nicht einmal den Willen zur Macht hatten?

Den unbändigen WNlenzurMacht hatte Musso­lini. der Sohn des heißblütigen Schmiedes aus der Ro- magna, denn einmal sagte er von sich selbst:Ja. ich bin von dieser Sucht belegen. Sie brennt, sie zermürbt und verzehrt mich wie ein körperlicher Schmerz: einprägen, mit meinem Willen einprägen will ich ein Zei- Hen in die Zeit. wie ein Löwe mit seiner Pranke: So!" lind welch unendlich schwere Aufgabe lag vor ihm. Dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land, das er mit seiner Bewegung unter hohem Vluteinsatz vom Abgrund der Bolschewisterung zurückgerufen hatte, mußte 'nun eine neue Ordnung gegeben werden. Italien war wohl seit » äußerlich geeint, es aalt ihm nun eine ein-

''E'i.r zueben. Denn zwischen Oberitalien sl ^n ^lagfen kulturelle, wirtschaftliche und zivili- satorl>che Abariinde, die sich aus einer Entwicklunas- verichiedenheit von Jahrhunderten ergeben hatten. Das - größte Unglück der italienischen Geschichte ist darin zu Mchen. daß Jahrhunderte hindurch der Kirchenstaat wie ein Sperriegel Zwischen Nord und Süd lag und darum Italien me eine einheitliche Entwicklung ermöqlichic. s?" V? talien fand der Duce bei der Uebernahme oer Macht eine durch die bolschewistischen Wirren ge­störte, aber im Kern gesunde Landwirtschaft und In­dustrie dre durch ein dichtes Ver'chrsnetz verbunden war. Schon Mittelitalien trug die Spuren fahr- tzundertealter Mißwirtschaft: versumpftes Land kranke Bevölkerung und rückständig-mittelalterliche Anbau­methoden, Süden hungerte das Landproletariat vor den Toren der Latifundien und zog zu Hundert- tau,enden über die Meere, um sich dort Arbeit und Brot zu suchen.

Mit der Arbeitskraft eines Titanen ringt Mussolini um den inneren Ausgleich von. Norden und Süden. Er sägt von sich selbst:

mes habe ich 80 WO Audienzen erteilt und mich für 1 887 112 Vorschläge interessiert, die von Bürgern direkt bei meinem Privatsekretär eingereicht worden sind , . . Alle bezeichneten sich als dringlich, alle klopf­ten und klopften, um Einlaß in meinem Kopf zu sin- den. Manchmal wollte es mir fast scheinen, als müsse mir auch rein physisch der Schädel zerspringen . . . Aber jetzt habe ich Italien ganz im Kopf wie eine große Landkarte, mit allen Knotenpunkten seiner Lebensprobleme: hier ist eine Straße nötig, dort eine llyenbahn, da eine Brücke. Neuaufsorstungen, Docks, Bodenverbeßerungen, Eingemeindungen, ein großer Bahnhof für Mailand, Wohnhäuser für Rom Wasser­leitungen für Apulien, Wohnräume in Kalabrien und Meißna, Automobilverbindungen und Straßenbau in Sizilien, Kampf gegen die Malaria in Sardinien das sind alles Knoten, die gelöst werden müssen .. Aushalten. Seht, darin liegt alles! Wer ausharrt hat zuletzt immer recht!" - ^

ves großen Königs auf. der in derselben Kleinarbei Preußen wieder aufbaute? Ist in Mussolini nicht dc: faustiiche Mensch in die Welt getreten der neues Lan! dem Sumpf entriß" und der jährlichaus freiem Grünt mit freiem Volk" die Ernte einbringt? Ueber seinen Leben steht Goethes ewig-gültiges Wort:Das ist de: Weisheit letzter Schluß: Nur der verdient sich Freihei wie das Leben, der täglich sie erobern muß."

Der Sohn des Schmiedes aus .der Noinagrra war'