Ausgabe 
(25.10.1942) Nr. 294
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pLrlirianrMclie ^ayeszeiluny

vas flmtsblatk des Negierenden vllrgermeisiers der Zielen Hansestadt vrrmen

der Nationalsozialisten. Vreinens

flmtlicstes verkündungsblatt des licictisstattliallers in Oldenburg und vremen

' Nr. 294 , 12. Jahrgang

Sonntag. 25. Oktober 1942

kinzelpreis 15 Nps.

weitere Straßenzüge in Stalingrad erkämpft

8okns»«Zliyor Vorslok äsntsoksr SoLrnsUdooio ysysnl'uapss

ItaUsns LsiSray sum Lnkruok äer neuen 2srt

Aus dem Führerhauptquartier, 2ck. Okt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Westkaukasus gewinnt der Angriff deutscher und rumä­nischer Truppen in schwierigen Waldkämpfen immer weiter Raum. Nordostwärts Tuapse wurde ein beherr­schender Berg genommen und gegen feindliche Angriffe gehalten. Zwei sowjetische Handelsschiffe wurden vor der Kaukasusküste durch Bombenwurf schwer beschädigt. Kiistenartillerie des Heeres vernichtete an der Südkiiste der Krim ein Schnellboot des Feindes. Deutsche Schnell­boote stießen gegen den Hafen von Tuapse vor, erzielten in der Nacht zum 23. Oktober zwei Torpedotrcsser auf einem mit Zerstörersicherung einlaufenden feindlichen Kriegsschiff und beschädigten Hafenanlagcn. Nach einem Gefecht mit feindlichen Schnellbooten kehrten die eigenen Boote unbeschädigt in ihren Stützpunkt zurück.

In Stalingrad traten Infanterie- und Panzerver­bände erneut zum Angrifs an, warfen den Feind in hartem Häuserkampf aus verschiedenen Straßenziigen zurück, nahmen den größten Teil des Werkes „Kraßnij Oltjabr" und stießen bis zur Wolga durch. Die feind­lichen Stellungen lagen unter dem Bombenhagel der lausend eingesetzten Kampf- und Sturzkampsslugzeuge, die außerdem bei Tag und Nacht feindliche Artillerie­stellungen aus den Wolgainseln und ostwärts des Stro­mes bekämpften. Im Norden der Stadt scheiterten schwächere feindliche Entlastungsangriffe. Südwestlich Kaluga brach ein örtlicher Angriff der Volschewisten im zusammengefaßten Abwehrfeuer unter blutigen Ver­lusten zusammen. An der übrigen Ostfront erfolgreiche eigene Stoßtruppunternehmungen. Schwere Luftangriffe wurden im mittleren Frontabschnitt gegen feindliche Bereitstellungen der Sowjets geführt.

An der ägyptischen Front weiterhin lebhaft« Luft­tätigkeit. Der Feind verlor zehn Flugzeuge. Unter Aus-

Nooseoelt „macht m Ikeor e"

DrobtbcrIKt unserer Berliner Schriitleitnng

ckr. v. sck. Berlin, 2t. Oktober. Roosevelt hat Ver- onlassung genommen, zu den Schandtaten der amerika­nischen und britischen Soldaten in einer Pressekonferenz Stellung zu nehmen und bei dieser Gelegenheit erklärt, daß das Genfer Abkommen „theoretisch" die Regel dar­stelle, an die sich die alliierten Nationen hielten. Genau so ist es. Die Gegner führe» immer eine Theorie im Munde und kümmern sich in der Praxis den Teufel darum. Noosevclt selbst mußte das der Pressekonferenz bestätigen. Er sei, so sagte er, davon unterrichtet wor­den, daß einigen der Gefangenen, die von den Briten mährend ihres Angrisss aus Dieppe gemacht worden seien, in der -Zeit vom Verlassen der Boote bis zur Unterbringung in Jnternicrungslagcrn die Hände ge­bunden worden seien. Roosevelt bezeugt so erneut die Berlogcnheit der britischen Regierung, die ursprünglich behauptete, daß bei Dieppe keinem deutschen Gefangenen die Hände gebunden worden seien und daß es sich auf der Jnscl Sercq nur um eine reine Sickerungsmaßnahmc aus dem Kampsplatz gehandelt habe. Roosevelt dagegen bestätigt, daß die Fesselung in der Zeit zwischen dem Verlassen der Boote und der Ankunft in einem britischen Lager angedauert hat. Nicht einmal an dieser Zweiten Frönt des Verbrechertums können Roosevelt und Chur­chill nach einer einheitlichen Regieanweisung vorgehen!

„Noolovelt würde gern nach kngland kommen"

so. Stockholm, 2-t. Oktober. „Präsident Roosevelt würde gerne nach England kommen, aber ich siirchte, daß das augenblicklich nicht möglich sein wird", erklärte seine Frau Eleanor Pressevertretern in London. Die „Tante aus Amerika" tat noch ein übriges. Sie forderte indirekt den in England weilenden südafrikanischen Premier­minister Smuts erneut zu einem Besuch in den Ver­einigten Staaten auf. Er würde dort „mehr als will­kommen" sein!

Nutzung der Wetterlage wiederholte die britische Luft­waffe gestern mit einzelnen Flugzeugen ihre Stör­angriffe aus nordwestdentschcs Gebiet. Die Bevölkerung hatte Verluste. Der Sachschaden war gering. Bei Au­stilgen gegen die Küsten der besetzten Gebiete verlor der Feind am Tage und in der vergangenen Nacht vier Flugzeuge. Die deutsche Luftwaffe bekämpfte bei Tage militärische Ziele und kriegswichtige Anlagen in Süd­england."

180. Bremen, 25. Oktober

Rückblick Wenn in diesen Tagen das uns

auf?wangia lalire verbündete Italien die 20. Wie aui zwanzig zagre des Marsches der saschi

stischen Sturmscharen auf Rom und damit den Tag der Uebernahme der Regierung durch Benito Mussolini fest lich begeht, so geschieht dies in dem berechtigten Stolz der Faschisten Roms, einen sehr wesentlichen Beitrag zum

Stukas zerschmettern Sowjet-Vatterien

pausenloser vombenstagel aus die bolschewistischen flriilleriestellunkien ostwärts Slslmgrad

Berlin, 24. Oktober. Im Kamps um Stalingrad brachte der 23. 18. zwei wichtige Auswirkungen der bis­herigen Kämpfe, nämlich das Eindringen unserer Trup­pen in das Hüttenwerk „Kraßnij Oktjabr" und das wei­tere Abstauen der bolschewistischen Entlastungsangriffe zwischen Wolga und Don. Nach den beim Oberkommando der Wehrmacht vorliegenden Meldungen wurde der neue Angriff mehrere Tage lang durch fortgesetzte Vomben- angrisse vorbereitet, die das Jndiistriegcläiidc mit sei­nen Verteidigungsanlagen zerschlugen.

Die Bolschewisten ihrerseits ersetzten Nacht für Nacht die Verluste des Tages ohne Rücksicht auf die Ausfälle, die das Heranführen der Reservoir kostete. Sie gruben sich fieberhaft in das wiederholt von den Bomben um­gepflügte Trichterfeld ein und brachten auf dem Ost­ufer der Wolga zahlreiche neue Batterien in Stellung. 2m Gelände des Hüttenwerkes traf daher der deutsche Angriff, bei dem zunächst die Stratzenziige westlich des Werkes nach erbitterten Häuserkämpfen genommen wur­den, auf außerordentlich starke, verzweifelte Gegenwehr

des Feindes. Nach Einsatz von Panzern, 2nfanterie- geschiitzen und Flammenwerfern brachen unsere 2nfan- teristen wd Pioniere den verbissenen bolschewistischen Widerstand und drangen in die zerstörten Werkanlagen ein. Jedes der Nebemverke, die rings um die bis auf die Grundmauern zertrümmerten Hallen des Haupt­werkes liegen, waren vom Feind Mit Drahthindernissen, Panzerfallen, Minensperren, Panzerabwehrkanonen und einer Unmasse schwerer 2nfantertowaffen zu Festungs­werken ausgebaut. Dennoch wurden die ausgedehnten Kesselhäuser und Kraftzentralen von unseren Truppen, denen die Artillerie die Broschen schoß, genommen.

Kein Hindernis und kein Abwehrfeuer konnte die Kraft des deutschen Angriffs abschwächen. Die bald hier bald dort vorstoßenden Kampfgruppen entrissen dem Feind Stück um Stück seiner Position, so die im Nor­den des großen Werkes gelegene'. Brotfabrik, bis sie auch in diesem Kampfabschniti das Wolga-Ufer erreicht hatten.

(Fortsetzung auf Seite 2)

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Vor 20 cksbren inarsckiertküi btussolinis 8ckvsrrbsincken nacii Rom

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Am 28. Oktober feiert ganz 2tälien die 20. Wiederkehr des Tages, an dem Benito Mussolini das Schick­sal seines Vaterlandes in seine starken Hände nahm. Auf einer Großkundgebung in Neapel am 22. Oktober 1822 gab der Duce seinen Schwarzhemdcn den Befehl zum Marsch in die Ewige Stadt. Den damaligen Macht­habern in Rom wurde eine Bedenkzeit bis zum 28. Oktober gewährt. Daraufhin trat die parlamentarische Regierung, die den Niedergang 2taliens verschuldet hatte, zurück, und der König übertrug Mussolini die Macht. Unser Bild aus den Tagen der faschistischen Erhebung zeigt (oben) den historischen Marsch der Schwär,-- Hemden nach Rom und (unten) Mussolini, als er sich mit seinen Ministern nach der Eidesleistung beim Köi^ss zum Grabmal des „Unbekannten Soldaten" begab. Lckerl-Lilcksrcklv-^ntollsx

London erlebt das „Wunder von Stalingrad"

. flbor anders, als es sich der kngländer tagelang vorgegaukelt kat!

Drabtberiibt unserer Berliner Schriftleituna

ckr. w. sati. Berlin, 24. Oktober. Der neue bedeutsame Angrifsserfolg im Kampf um die letzten Wideistands- zentren der Sowjets in Stalingrad verstärkt unsere Sicherheit, daß der entscheidende Ersolg unserer Som- merosfcnsive, der Durchbruch nämlich bis zur letzten großen Lebensader der Sowjetunion, vor dem endgül­tigen Einbruch des Winters so weitgehend abgerundet und befestigt werden kann, daß die Sowjets jede Host- nung aus eine Wende des Schicksals aufgeben müssen. Dem Durchbruch durch das metallurgische Werk „Kraßnij Oktjabr" im Zentrum des nördlichen Stadtteils bis zur Wolga kommt nach dieser Richtung eine ganz über­ragende Bedeutung zu.

Kein noch so verzweifelter Hilferuf Stalins und keine noch so bewegte Klage in der bolschewistischen Presse kann so wie die Tatsache des unheimlich sturen Wider­standes in den letzten Verteidigungsnestern von Stalin­grad die Tatsache erljärten, daß die Sowjets den lang­samen aber sicheren Erstickungstod für den Fall voraus­sehen, daß sich d,o deutschen Trupven unwiderruflich in genügend breiter Front an der Wolga festzusetzen ver­mögen.

Darum quetlchcn die inzwischen zu militärischen Kom­mandeuren beförderten politilchcn Kommisiarc aus den von ollen Seiten berbciocbolten Elitetrnvpen dos letzte Mcuschenmöqlickie heraus. Sie sagen sie Im nächtlichen Dunkel dierch KanalisotionsnnlaKen und eigens gegra­bene Stollen wieder in die Werke hinein, die bereits

von unsere» Truppen gestürmt wurden und setzen das Letzte daran, um noch irgendwie eine dünne Nabelschnur über die Wolga aufrechterhalten und bei Nacht und Nebel den Verteidigern noch etwas Nachschub bringen zu können. So ergibt sich für unsere siegreichen Truppen immer wieder nach einem großen Angrisssersolg die Not­wendigkeit, in unerhört erbitterten Ausräumungs- kämpfen das gewonnene Gelände zuerst zu sichern und dann die Kräfte zum weiteren Vorstoß erneut zu sammeln.

Als einige Tage hindurch die Wettervoraussetzungeu für den Einsatz der Luftwaffe in der Endphase des Kampfes um Stalingrad ungünstig waren, wollten einige überspannte Leute in London schon jubeln, daß das oft besprochene „Wunder von Stalingrad" nunmehr eingetreten se>. 2m englischen Rundfunk wollte ein Schwätzer bereits „die entscheidenden Wirkungen dieses Wunders auf das gesamt« Kriegsbild" abzeichnen. Vor­sichtigen Beurteilern wurde allerdings doch langsam unheimlich, als, wie es ein Kommentator des englilchen Nachrichrendienstes ausdrückte, die deutschen Mitteilun­gen über die Lage in Stalingrad eigenartig bescheiden geworden seien, so daß es den Anschein gewinne, als ob ein neuer großer Angrifs vorbereitet werde, immer­hin hielt man in London die Gelegenheit einer angeb­lich hosfnungsvollen Pause, von der man sich eine voll­kommene Wende versprach, sür günstig, um bisher noch verschwiegene Tatsachen einzugestehen. Da hieß es, daß die Deutschen nach der Einnahme von Noworossijsk we­

sentliche Fortschritte in Richtung Tuapse gemacht, „einen Teil Stalingrads" selbst eingenommen hätten und eifrig dabei seien, '„ihre Eeländegewinne in den eingenomme­nen Stadtteilen" zu konsolidieren. Heute muß man er­kennen, daß diese Konsolidierung nur die Voraussetzung für den Angriff auf die letzten Bollwerke in Stalin­grad gewesen ist. Unsere Soldaten haben Uebermensch- liches zu leisten und sie vollbringen es. Als dieser Tage eine türkische Zeitung sagte, daß an der endgültigen Einnahme Ctalingrads durch die Deutschen kein Zwei­fel sei, fügte sie hinzu, daß bestimmt keine andere Armee in der Welt als die deutsche einer solchen Leistung fähig sein würde.

Schon mehrfach ist in englischen und amerikanischen Zeitungen auf die Anklage Stalins entgegnet worden, daß er jetzt nur die Antwort auf sein Verhalten bis zum 2uni 1941 erhalte. 2etzt werden in englandhörige Blät­ter des Auslandes Aufsätze lanciert, in denen England gegen Stalin in Schutz genommen und erklärt wird, daß nicht Stalin von England, sondern England von Stalin verraten worden sei, als dieser den deutsch-sowjetischen Pakt geschlossen habe. „Hätte Stalin", so heißt es da, „im August 1939 nicht die Engländer verraten, dann stünden die Deutschen in diesem Augenblick bestimmt nicht vor Stalingrad." Merkt man, worauf es hinausläuft? Man will Stalin zu verstoßen neben, daß er selbst die Suppe auslöffeln müsse, die er sich eingebrockt habe. Das Aben­teuer einer Zweiten Front dürfe er leinessalls von den Vrjten und Amerikanern fordern.

Anbruch der neuen Zeit geleistet zu haben, die zumal nach Heraufkunfl der gewaltigen nationalsozialistischen Woge in Deutschland, von hartem männlichen Geist erfüllt die Entthronung der Werte oder vielmehr Unwerte einer Zeit des Versalls brachte: die Abkehr der europäischen Menschheit von den falschen 2dealen der Schwächlichen und Ungesunden und die Hinwendung zu den natuigesetz- lichen Gegebenheiten des Lebens, nämlich der Härte und des Kampfes. Es mag uns heute, da wir nach einer zwanzigjährigen Entwicklung des autoritären Staals- gedankens, der dank der unablässigen erfolgreichen Er­ziehungsarbeit des Führers und des Duce den Achsen- völkern bereits in Fleisch und Blut überging, rück­blickend fast selbstverständlich erscheinen, daß dieser so einleuchtende Gedanke bei den Kernvölkern Europas sich' durchsetzen und über die demokratische 2rrlchre siegen mußte. Aber es dürfte wohl gut sein, -gerade in diesen geschichtlichen Erinnerungstagen unserer Achseu- brüder sich zu erinnern, daß dies vor zwanzig 2ahrcn keinesfalls so selbstverständlich, ja noch nicht einmal wahrscheinlich war. Benito Mussolini, der jenseits der Alpen an seinem Volke das Auserstehungswunder voll­brachte, das diesseits Adolf Hitler am deutschen Volke bewirkt hat, machte sich damals angesichts der politischen und noch vielmehr weltanschaulichen Geistesverwirrung, die Liberalismus, Marxismus, Kommunismus, Kon- fessionismus und Freimaurertum in den Gemütern an­gerichtet hatten, zur Leitichnur seiner Erziehungsarbeit „die Hirne zu zwingen, geordnet zu denken und sichere Meinungen zu bilden", weil er ganz richtig erkannte, daß nur die Kämpfer gul sich schlagen, die genau wissen, worum sie sich schlagen. Bei der kleinen Gruppe jener Dreiundfünszig oder Vierundfünfzig, als den zuerst aus- erwählten Faschisten im italienischen Volke, denen er am 23. März 1919 in dem Hause an der Piazza S. Se- polcro in Mailand sein Programm entwickelte, mochte ihm das verhältnismäßig leicht fallen. Waren es doch durchweg vom Willen zur Erneuerung und Größe ihres Vaterlandes fanatisch Besessene, die rasch genug begriffen hatten, was ihnen der Duce lehrte: „Man mich für das Volk sorgen' und seine 2nteressen wahren und seine Pflicht ist, zu gehorchen". Wie sehr aber gerade die Be­folgung dieses Grundsatzes für eine erfolgreiche Staats- fllhrung unabdingbar ist, hat nicht zuletzt auf der Seite unserer Feinde der Krieg, als der große Prüfstein aller Staatsmaxime bewiesen, der Krieg, bei dem sich die demokratische Staatssührung Englands und der USA. so unzulänglich erwies, daß man in London und Washing­ton keinen anderen Ausweg fand, als so ant es gehen wollte, die autoritäre Staatsführung nachzuahmen, wo­bei — eben weil keine organisch gewachsene Umbildung der Staatsführung möglich wurde — das politische Toll- häuslertum der gewesenen Demokratien sich erst recht erbarmungslos ans Licht drängte. Als eine Selbstver­ständlichkeit aber wurde zur Ecburtsstunde des Faschis­mus der autoritäre Siaatsgcdanks natürlich auch in Nalien nicht betrachtet.-Da galt es dann wirklich, die Hirne zu zwingen, geordnet zu denken und scharf das Richtige vom Falschen zu unterscheiden. Da galt es, weltanschaulich das zu untermauern und zu stählen, was als neue Offenbarung und leuchtende Erkenntnis der Duce seinem Volke lehrte und zielbewußt zu verdrän­gen, was bisher als 2rrlehre die Köpfe verwirrt und d:e Herzen geängstigr hatte. Daß Mussolini dabei Schritt tu: Schritt Erfolg hatte und mit seiner jungen, starken schließlich das italienische Volk gewann, beweist die Durchechlagskrast dieser 2dce, die weionsverwandt der nationalsozialistischen, den Sinn der Erneuerung des Kontinents und damit die Voraussetzung zur Erhebung und Neuordnung Europas schon damals in sich trug. Daß es nur ein nationales und soziales Europa sein kann das den Sinn der Zeit zu erfüllen vermag, ist uns heute ebenso geläufig wie die Erkenntnis von der Notwendigkeit der autoritären Staatsform.

Mussolinis wenoig war an Selbsthingabe, Ucberzei ^. 9U"9skraft, Entschlossenheit und kämpfer Ichcn Vorbildern, um in Nalien nach dem ersten halbe hundert Mchistischer Gefolgsmänner Mussolinis weite: Hunderte, Tausende, Millionen und schließlich das gam italienische Volk von der Richtigkeit jenes Leitsatzes z Überzeugen, das ermißt man nur dann, wenn man si vergegenwärtigt, wie tief auch das italienische Volk i jener Zeit m den 2rrgängen französischer Revolution: Ideen verfangen war und bereits am Abgrund des Kon munismus tapmelte, der ja in zielbewußter Fortsetzn» der liberalistischen Gedankengänge von 1789 aus dl Forderung „Gleichheit", Plattheit und Tiefstand au der Forderung „Freiheit" Zügellosiqkcit und aus di Forderung „Brüderlichkeit", grenzenlose Selbstsuck machte und damit den Kampf aller gegen alle im Voll heraufbeichwor mit dem Ziel, daß zuletzt sich wenige (w- I? °uch in Moskau geschah), des Staatsruders ku macht,gten und das ganze Volk zuletzt kinter die Fuchti

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In Stalingrad wurden den Bolschewisten weitere Stratzenziige entrissen.

Gegen den Hafen von Tuapse unternahm unsere Kriegsmarine einen schneidigen Schnellbootvorstotz. 2m Kaukasus geht es in schwierigen Wnldkämpscn weiter vorwärts.

Aus Anlatz des 20. Jahrestages der faschistischen Revolution verfügte der Duce großzügige soziale Maßnahmen.

2n Berlin fanden deutsch-finnische Verhandlungen über die Lebensmittelversorgung Finnlands statt. Am 31. Oktober wird Pg. Busch als Kreislciter des Kreises Vremen-Lesum durch Gauleiter Weqencr in sein Amt eingeführt.

2n Bremen-Hemelingen wurden zwei neue Post­stellen eingerichtet.

Das Kriegsauslageprogromm zur Lersorgunq der durch Luftangriffe Geschädigten hat Gesetzeskraft erlangt.