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^ uwd hatte fü?Lg°^
oaren glücklich in iz- ^ t vier Kinder. Die s ^ Jahanna jedoch „>.7^1 räch dem vierten Kind /N ska aus dem Schuld»
>ie krank« Schw^ei n--'» den Schwager und crg, nrsmals war s,° m»-
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kewlager starb Johann» ate.Flanschen sich em regsam gewesen, so k:»?,» en an, und wenn n« V rllein in der Wohnst 5- daß ihre Hände um-^
lingsabend war « . , rrten unter dem Avs«^.^ cki«. - der Schwa'ge ^ 'a" sMte er, nvchd^"'- !g«n hatten. „,ch n,a° ^ leicht nicht gut wuf,,^ zwei Jahre tot iist wesen und hast müh»/ Fränzchen ließ das F sah den Schwager hilfst/
> bin noch jung, und.
> will wieder heiraten.^
emlos. Ihr war, als n. Herz allein, „Ja", sagte ^
eh. es soll schon balds«,. )per und lebt sehr ei»^ nn Seim bekommt undL
iken nahe, sie sah mitm -r- Gesicht. Der erschrak, a nicht bei uns bleibet
nm des Apfelbaumes M sagt« a
ortgehst, die Kinder lÄ» an eine neue Mutter» tlich ihre Mutter, Wjz dich auch". '
n der zweiten Ehe jh,, vier Kinder zur Welt, M >ie ersten. Zwar war ih, te in einer anderen M >m des Biihnenlebens ich Rohl mußte es autznhg >iann ihrem Leben wes« Tante Fränzchen ihm M nder wie immer und sch istend mit der Hand ich
unter ihren Händen, i», llten Hochzeit und belm, s Herz und Hände tata tt und freute sich, - ih mrde. —
r Vater, nachdem er m Kinder über Tante Fräy laß Tante Fränzchen em trug. Ganz heimlich mt Leben lang an Liebem ne immergrünen Wurzel»
nchdenklich, aber die K» ill seiner Worte nicht, M> r ihn jemand und lächeli Um späten Abend ihm dich verstanden und z«
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>I-I>slsst, Lewillsti. 8e»I» r: „Her Postillon im U«»' oelr". .iu^k-ndl. runelsM», ns -'ronllditsplelss 8ör«m. l.oo, 3,30, 8.00 udr: «3a nun" mit Leinn WIm»»», OnUrs, rVsltsi 8tei»be«t> Lslrairs n. s, XuNnr/ilm die neueste VoodMsclM idlietis llivdt -mneisMi!, r-l-idilrpiele, 0-kitMis!»- ivs. 8is 0onnMts5/^,
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parleiamtliclie Layeszettung
Das flmtsblatt des kieglerenden vvrgermeisteis der 5 relen lzansestadk Vremen
üer NationalldziaMen vremens
flmtliltses vrrkündungsbiatt des Ncichsslattszallers in Oldenburg und Vremen
Nr. rsi , 12. Jahrgang
Donnerstag, 22. Dktober 1342
Linzelpreis 15 Nps.
Unsere feinde außerhalb des Völkerrechts
britische JagSbomber greifen einen Nauptoerbandpiats an
Luftschlacht über flWpten
Feindlicher Tanker im Golf von Suez versenkt
Aus dem Führerhauptquartier, 21. Okt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Die anhaltende Schlechtwetterlage beeinträchtigte am gestrigen Tage die Kampfhandlungen im westlichen Kaukasus. Trotzdem erkämpften die deutschen Truppen mit Unterstützung der Luftwaffe weiteres Gelände für die Fortsetzung des Angriffs. In Stnlingrad dauern die Kämpfe an. Flakartillerie der Luftwaffe versenkte ein Wolga-Frachtschiff. Die Luftwaffe griff bei Tag und Nacht Transportbewegnngen, Bahnanlagen und Flugplätze der Sowjets ostwärts der Wolga an. Zwischen Wolga und Don nahmen die Sowjets mit neu herangeführten starken Infanterie- und Panzerkrüften ihre Entlastungsangriffe von Norden wieder auf. Sie brachen unter hohen Verlusten sür den Feind noch vor unserer Front zusammen. Vierzig Panzerkampfwagen wurden vernichtet, und zahlreiche Gefangene eingebracht. Italienische und rumänische Truppen schlugen mehrere feindliche Ueberfetzversuche am Don unter hohen Verlusten des Gegners zurück.
Ueber der ägyptischen Front fand eine heftige Luftschlacht mit starken feindlichen Fliegerverbänden statt. Deutsche und italienische Jäger und Flakartillerie erzielten dabei unter geringen eigenen Verlusten einen großen Erfolg. Die genauen Ergebnisse liegen noch nicht vor. Deutsche Jagdbomber fetzten ihre Angriffe gegen Flugplätze von Malta fort. Im Golf von Suez versenkten deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum 2V. Oktober einen feindlichen Tanker von 5VÜ0 BNT. — Einige britische Flugzeuge flogen gestern nach Norddeutsch- land ein. Vereinzelte Bombenabwürfe verursachten Verluste unter der Bevölkerung und Eebäudeschäden. Flakartillerie schoß ein Flugzeug ab. Nördlich der Shet- lands wurde ein feindliches Handelsschiff durch Bombentreffer schwer beschädigt. — In einjährigen schweren Kämpfen südlich des Jlmensees hat sich die jj-Totenkopf- Dioision unter Führung des mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichneten ii- Obergruppenführers Ei cke im Angriff und in der Abwehr besonders bewährt.
Ferner gibt das Oberkommando der Wehrmacht bekannt: Am 2V. Oktober bei Tage griffen a» der nord- asrikanischen Front britische Jagdbomber einen mit dem Roten Kreuz deutlich gekennzeichneten deutschen Hauptverbandsplatz an. Das Operationszelt wurde zerstört. Die Verwundeten und das Sanitätspersonal hatten Verluste. Die Briten fetzen also ihr völkerrechtswidriges Verhalten bemüht und ohne jede Rücksicht aus die primitivsten Regeln der Menschlichkeit fort. Das Oberkommando der Wehrmacht muß daraus die Folgerung ziehen, daß die britische Regierung keinen Wert mehr daraus legt, die Eenser Konvention aufrechtzuerhalten."
Vie kämpfe im Kaukasus
Im Kaukafusgebiet hielt das schlechte Wetter- am 20. Oktober an. Regen und Schnee machten größere An- arrffshandluiigen unmöglich. Die Bäche in den engen Schluchten führen reißendes Hochwasser, Der Wettersturz hat die Anforderungen, die dieser Eebirgskrieg schon bisher an unsere Soldaten stellte, noch viervielfacht. Ueber große Strecken muß der Nachschub von Trügerkolonnen herangeschafst werden, da die unbefestigten Waldwege auch für bespannte Fahrzeuge kaum benutzbar sind. Walddickichte und schnell gezimmerte Holzhütten sind in diesem kaum bewohnten Bergland der einzige Schutz gegen Sturm und Regen.
Trotz all dieser Erschwernisse stürmten-deutsche Infanteristen, wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, am 20. Oktober im Raum nördlich Tuapse stark ausgebaute Höhenstellungen, die von den Volschewisten hartnäckig verteidigt wurden. Während der Feind wegen der Schlechtwetterlage seine Angriffstätigkeit einstellte, konnten unsere Truppen in örtlichen Vorstößen ihre Stel
lungen verbessern und das in den letzten Tagen gewonnene Gelände von den letzten feindlichen Widerstandsnestern säubern. Bei einem dieser Vorstöße mußten bolschewistische Schützen, die sich im dichten Unterholz unmittelbar vor den deutschen Stellungen eingenistet hat-, ten, vertrieben werden. Der Führer der hier eingesetzten deutschen Kompanie ließ jedem seiner Infanteristen noch
einmal vier Handgranaten geben, und auf ein verabredetes Signal flogen Hunderte von Handgranaten gegen die im Unterholz verborgenen Volschewisten. Die Wirkung dieses „Schüttelfrostes", wie später unsere Soldaten diesen Handgranatenüberfall nannten, war erstaunlich. Fluchtartig räumte der Feind das Waldstück ün-d ließ über 80 Tote und Verwundete im Gestrüpp zurück.
flngloamerikairilche vrutalitölen
Scharse japanische Maßnahmen gegen die.vombenbandiken
Drabtbericht unserer Berliner Srhriitleltuiig
<lr. vv. seb. Berlin, 21. Oktober. An der plutokra- tische» Klagemauer stehen sie und heulen. Vor allem in den Vereinigten Staaten regt man sich furchtbar aus, weil die Japaner den Entschluß gesagt haben, auf die barbarischen Terrorangriffe auf die Zivilbevölkerung, aus Frauen und Kinder in ihrer Art zu antworten. Ma„ kann es drehen und wenden wie man will: Feindliche Flieger, die nachweislich ganz bewußt Hospitäler, Schulen, Wohngebäude und andere rein zivile Objekte angreifen, sind zumindest die ausführenden Organe eines allem Völkerrecht hohnsprechenden Terrors. Sie und ihre Auftraggeber dürfen sich nicht wundern, wenn sie nicht als ehrliche Soldaten, sondern als Verbrecher, als Räuber und Piraten behandelt werden. Japan hat sich entschlossen, in diesem Sinne gegen die amerikanischen Piloten vorzugehen, die an dem Bombenangriff auf Tokio beteiligt waren und dann in japanische Gefangenschaft gerieten. Es ist echt britisch und amerikanisch, wenn man versucht, die gerechte Sühne und Vergeltung als Barbarei zu bezeichnen. Wir haben das anläßlich der uns aufgezwungenen Maßnahmen zur Vergeltung der britischen Schandtaten bei Dieppe und aus der Insel ^Sercq ja selbst erlebt.
Churchill sagt, daß Repressalien unmenschlich und nicht mit dem Völkerrecht vereinbar seien. Es wird einem speiübel, wenn man das Wort Völkerrecht aus britischem Munde vernimmt. Ohne weiter in die Geschichte des britischen Empires vor dem ersten Weltkrieg zurückzugreifen, die eine einzige Häufung brutalster Gewalttaten, mörderischer Erpressung und-blutiger Vergewaltigung darstellt — sowohl im ersten Weltkrieg wie in diesem- Kriege haben die Briten das Völkerrecht immer so gebogen und gebrochen, wie es den Zwecken ihrer Kriegführung entsprach — von der völlig willkürlichen Auslegung des Konterbande-Begriffs, von der Blockade gegen Frauen, Kinder und Greise angefangen, über den Mord der Varalong-Männer, den Kossack-lleberfall, die Anordnung der Terrorangrisfe aus der Luft, die Bombenabwürfe auf Einrichtungen des Roten Kreuzes, die Entziehung von Nahrung und Wasser bei. Gefangenen in Afrika bis zu den Fesseln und Halsschlingen von Dieppe und Sercq. Deutschland hat eine maßlose Geduld bewiesen. Aber wenn das Faß bis zum Rgnde gefüllt ist, dann wird es durch einen Tropfen zum Ueberlaufen gebracht. Heute, nach dem Bombenangriff
auf einen Hauptverbandplatz in Nordafrika, kommt das Oberkommando der Wehrmacht zu der Folgerung, daß die britische Regierung keinen Wert mehr darauf legt, die Genfer Konvention aufrechtzuerhalten. Welche Folgen sich an diese Feststellung knüpfen werden, bleibt abzuwarten.
Die Japaner haben bereits im Hinblick aus die Ter- rorangrifse aus der Luft ganz konkrete Konsequenzen gezogen. Gegenüber der scheinheiligen Empörung in den Vereinigten Staaten hat jetzt der japanische Regierungssprecher Horr betont, daß dieses Vorgehen Japans weder als Vergeltungsmaßnahme noch als Drohung gedacht sei, wie von feindlicher Seite behauptet werde. Es handle sich vielmehr um einen völlig unabhängigen Schritt der japanischen Regierung und sei als Bekanntgabe der Politik anzusehen, die Japan in Zukunft einschlagen werde. Hori betonte, daß die bei dem Luftangriff auf Japan am 18. April gefangengenommenen Nordamerikanischen Flieger offen zugestanden haben, mit voller Absicht nichtmilitiirische Ziel« und die Zivilbevölkerung mit Bomben und Bordwaffen angegriffen zu habe».
Die Tokioter Blätter stellen fest, daß Japan klar zwischen dem ehrlich kämpfenden Soldaten und dem Banditen und Piraten unterscheide, die sich selbst außerhalb jedes Gesetzes stellen. Die müssen nun auch wissen, baß. sie die Folgerungen selbst zu ziehen haben, wenn sie in japanische Gefangenschaft geraten. Amerika könne nicht erwarten,' daß seine sogenannten „Lufthelden", nachdem sie feige die Bomben auf Zivilisten abgeworfen hätten, wie Soldaten behandelt würden. Diese klare Stellungnahme, die, wie gesagt, nur bei jenen Ablehnung finden kann, die- sich mit solchen Verbrechen identifizieren, ist für die plutokrakische Presse Anlaß, von „Barbarei" zu reden, so als ob es „Zivilisation" bedeute, Lazarettflugzeuge abzuknallen, Sanitätskolonnen zu beschießen, Gefangene zu fesseln und andere Schandtaten gegen jedes Völkerrecht zu begehen.
Die llrheber dieser Verbrechen haben zu sehr auch mit unserem Langmut gerechnet. Das Maß ist voll. Sie haben ohne Unterlaß das Recht gebrachen und zu erkennen gegeben, daß für sie die Genfer Konvention nicht mehr existiert. Sie allein tragen die volle" Verantwortung dafür, wenn dieser Krieg auch abseits der Kampffronten eine unerbittliche Härte bekommt, die nicht notwendig gewesen wäre, wenn wir es nicht auf der Gegenseite mit Gangstern zu tun hätten.
fluf japanische Schulkinder geschossen
Tokio, 21. Oktober.
Der ZZfährigs Unterleutnant des llSA.-Heeres-Luft- korps William Farrow aus Darlington in Südkarolina ist ein Beispiel für den Geist, der die USA.-Flieger, die Tokio am 18. AprA angriffen, beseelte. Bei seiner Befragung sagte er den jäpanischen Behörden: „Ich fach Schulkinder Lei einem Gebäude, das wie eine Elementarschule aussah, spielen und- dachte, ich könnte Leu japanischen Kindern einen Vorgeschmack, gebest, was Kugeln bedeuten. Ich ging also im Sturzflug herunter, und beschoß sie mit meinem Maschinengewehr: Sie taten mir ja leid. aber zum Teufel, waren es nicht feindliche Kinder?" Der inzwischen verstorbene Eduard Holmark, ein 27 Jahre alter Unterleutnant des USA.-Heeres- Fliegerkorps, der aus Dallas in Texas kam, hätte zugegeben, daß ihn das Flakfener belästigte und daß
er befürchtet hatte, daß ihn japanische Flugzeuge einholen würden; er hatte sich deshalb beeilt, nach Ehina weiterzufliegen. „Ich habe mich auch nicht viel um die Wirkung der Bomben oder um sonst etwas gekümmert", so sagte er weiter, „Ich hab« nur auf ein großes hervorragendes Gebäude unter mir gezielt. Ich weiß nicht, wie unschuldige Zivilisten oder ihre Wohnungen einer Beschädigung im Kriege entgehen können." Andere ge- sangen« Flieger, die ebenfalls die japanische Meldung bestätigen, daß amerikanische Flieger am 18. April absichtlich nichtmilitärische Gebäude mit Bomben und ME.- Feuer belegten, waren Jacob Deshazer, ein 20jähriger USA.-Flieger aus Orsgon und Harald Spatz, ein 21 Jahre alter Unteroffizier-Mechcmiker des USA.-Flisger- korps aus Kansas. Es wird daran erinnert, daß einige der gefangenen USA.-Flieger bereits ihre Strafe erhalten haben wie vom Leiter der Hauptpressoabteilung des Kaiserlichen Hauptquartiers bekamitgegeben wurde.
wachsende fingst vor den deutschen U-Vooten
tliurchill blufft mit Sen neuen Schlachtschiffen — krnllchterung nach Lord Meranders vilan;
Drabtbericht unserer Berliner Schristleitniig ckr. v. scti. Berlin, 21. Oktober. Offenbar in dem Glauben, uns damit erschrecken und gleichzeitig die niedergedrückte Stimmung in England etwas heben zu können, hat Churchill jetzt mit großem Trara mitteilen lassen, daß zwei neue britische Schlachtschiffe in Dienst gestellt worden seien. Es handelt sich-ruu-die-beiden Schisse der „King-Georg-V."-Klasse, die die Namen zweier Admirale aus Nelsons Zeiten, „Anson" und „Hove", tragen. Ursprünglich sollten sie nach den Welt- kriegsadmiralen Iellicoe und Beatty genannt werden, aber diese beiden Männer haben schon damals Churchill als Scharlatan erkannt und sich nicht gescheut, das aus- znsprechen. Das hat natürlich dieser eitle Pfau ihnen nie vergessen können, und er hat sich auf eine ganz kleinliche Weise zu rächen versucht. Wenn Churchilk^jetzt die Indienststellung der „Anson" und der „Hove" zu "einer großen Sensation aufblasen möchte, so muß der Bluff bei näherem Zusehen augenblicklich platzen. Die beiden Schlachtschiffe wurden nämlich bereits zwei Jahre vor Kriegsausbruch auf Kiel gelegt und werden längst in den internationalen Flottenhändbüchern geführt. Sie haben je eine Wasserverdrängung von Zö OOO Tonnen, zehn 35-Zentimeter-Eeschlltze, sechzehn Geschütze zu 13.3 Zentimeter und eine Beiatzung von 1500 Offizieren und Mannschaften. Nach englischen Angaben sind die beiden Schlachtschiffe 225.7 Meter lang. 30.5 Meter breit und haben einen Tiefgang von 8.11 Meter. Nach mehrfachen früheren englischen Deröffentlichunaen war anzunehmen, daß die Schiffe schon seit einiger Zeit in Dienst gestellt feien. Auch in England selbst war man durchweg dieser Auffassung, die durchaus zutreffend war. Die britisch:
Admiralität muß das sogar heute bestätigen, indem sie erklärt, daß die verspätete Veröffentlichung nur deshalb erfolgt sei, weil feindliche Aufklärungsflugzeuge eines der Schiffe auf dem Atlantik gesichtet hätten. In einer anderen Mitteilung heißt es, daß eines der Schlachtschiffe bereits in nördlichen Gewässern bei der Sicherung eines-Geleiizuges-niil^ewir-kk-habs---
Diel wahrscheinlicher als diese Erklärung ist die Vermutung. daß Churchill sich die Veröffentlichung sür einen Zeitpunkt vorbehalten hat/an dem ihm eine besondere Belebung der Stimmung als notwendig erscheinen mußte. Dieser Augenblick schien ihm offenbar gekommen, als der Erste Lord der britischen Admiralität, Alexander, im Unterhaus eine Bilanz übe: die See- kriegslage aufgemacht hatte, die aus die britische Oessent- lichkeit einen niederdrückenden Eindruck um so mehr machen mußte, als sie mit einer Reihe von begründeten pessimistischen Darlegungen von anderen Seiten zusammenfiel. Dem Lord Alexander ist offenbar angst und bange geworden angesichts der illusionistischen Stimmung, die von den maßlosen Uebertreibungen und phantastischen Zukunftsaspekien in den letzten Ausführungen Roose- velts, seines Marineministers Knox und des amerikanischen Flottenchefs King sich abgeleitet hat. Da wurde es so .dargestellt, als ob die Krise im Kampf um den Schiffsraum nunmehr endgültig überwunden sei, da die Neubauten die Verluste zu überholen begonnen hätten, und da erschien als Fata Morgana eine Flotte der Vereinigten Staaten, die in absehbarer Zeit die Herrschaft über alle Meere antreten werde. Das Bild, das Lord Alexander zu entwerfen sich gezwungen sah, sieht ganz. ganz anders aus.
Wenn Alexander die Verluste der britischen Flotte als „leider sehr groß" bezeichnet, so ist er ossenkundig nicht der Meinung, daß der Ausgleich durch die Indienststellung der neuen Schlnchtschisse und durch die Leistungen der britischen Wersten gesichert sei. Auch auf den englischen Wersten muß man mit Wasser kochen. Die -Fertigstellung der neuen Schlachtschiffe hat über funs Jahre Zeit in Anspruch genommen. Lord Alexander will es auch nicht wahrhaben, daß die Amerikaner auf diesem Gebiet mehr könnten als die Engländer und daß auf den USA.-Wersten die Bäume in den Himmel wüchsen, im Verhältnis zu den eigenen Hilfsquellen, so sagte er, stelle England immer noch mehr Tonnen Schiffsraum per Mann her als es in den Vereinigten Staaten mit all den modernen amerikanischen Methoden der Fall sei. So wird von wirklich fachmännischer britischer Seite der ganze Bluff der astronomischen Ziffern Rooseoelts bloßgelegt. Auch sonst wurde Alexander ziemlich deutlich, so als er seststellte, daß durch den Schlag bei Pearl Harbour die gesamte Kriegsstrategie der Alliierten über den Hausen geworfen sei.
Jedenfalls kann, sich nach den Ausführungen Alexanders zur Seekriegsbilanz auch kein denkender Engländer mehr der Erkenntnis entziehen, daß von einer britischamerikanischen Seeherrschaft längst nicht mehr die Rede sein kann und daß damit die entscheidende Voraussetzung zur Erfüllung der Hauptaufgabe der alliierten Strategie entfallen ist, die auf die Sicherung der Seeverbindungen abzielen muß, „damit wir überleben können". Die schlimmste Erkenntnis schließlich, die Lord Alexander der englischen Öffentlichkeit übermitteln mußte,
(Fortsetzung auf Seite 2)
Der iiee HMee
Von l-isns isllc, Oslo
Der 8. Parteitag von „Nasjonal Sämling", Rückblick, Umblick und Ausblick zugleich, gehört nun schon der norwegischen Geschichte an Die Männer Quislings sehen mit Stolz auf die Tage vom 25.—27. September zurück. Schwierigkeiten aller Art, Transportnöle und die Verzögerung der lebenswichtigen Ernt« — alles schien sich gegen den Parteitag verschworen zu haben. Voll Mißtrauen wurde auch der seit Wochen regengeschwängerte Himmel betrachtet. Und dann wurde es doch ein ganz großer Erfolg! Herrliches Weiter, überraschend starke Teilnahme auch der Parteigenossen vom Lande, die Ueberstunden gemacht hatten/ um die Ernte noch rein- zubringen und in letzter Minute noch auf allen möglichen Vehikeln nach Oslo gekommen waren, eine über Erwarten lebhafte Anteilnahme der politisch sonst sehr kritisch eingestellten Osloer Bevölkerung und nicht zuletzt der einstimmig verurteilte Terrorängriff britischer Bomber — alles wirkte zusammen, um dem Parteitag ein von. Freund wie Feind anerkanntes besonderes politisches Gepräge zu geben.
Zum erstenmal mußten sich auch die wegen ihrer politischen Einstellung mit dem Spitznamen „Jössinger" (Neutralitätsbruch gegen die „Altmark" im Jössing- Fjord!) belegten Bevölkerungskreise eingestchen, daß man schlechterdings nicht mehr mit geschlossenen Augen an NS. vorbeigehen könne. Der Aufmarsch des Hird,,. der Jugendformationen, der norwegischen Frontkämpfer, der germanischen Norwegen, der Geist, der aus den Reden Quislings auf den verschiedenen Tagungen sprach, waren überzeugender Ausdruck einer immer mehr kämpferischen Haltung und eines immer zielklarer werdenden Sirebens. Man mutz Norwegen, die „ruhige Ecke Europas", wie das einlullende Schlagwort der englischen Propaganda hieß, im Frieden gekannt haben, man muß die chaotischen Zustände vom April 1910 miterlebt haben, um den politischen Fortschritt, den der 8. Parteitag von Nasjonal Sämling offenbarte, gerecht würdigen zu können. Es ist nicht einfach, in Norwegen Nationalsozialist zu sein oder für diese Idee zu werben. Jeder dieser Männer und Frauen steht praktisch allein. Sie predigen einem Volk, das seit über 100 Jahren keinen Krieg mehr erlebt hat und in dem von marxistischen (und liberalistisch D. Schr.) bestimmten Regierungen der Wehrwille praktisch ausgerottet wurde, unter stiller Assistenz Englands, das seit langem schon ein wehrloses Norwegen als Brückenkopf in einen eventuellen Kampf gegen Deutschland in seine strategischen Pläne einkalkuliert hatte, auch unter stiller Schadenfreude der roten Spinne im Kreml, die gierig nach den nordschwedischen und nordnorwegischen Gebieten langte.
Der norwegische Storting, restlos von wirtschaftlichen Interessen beherrscht, sah diesem Treiben ruhig zu, und der lan>dflüchtigi>, dänisch sprechende und englandoer- pflichtete Haakon VII. gab dieser ganzen Katästrophcn- politik seinen besonderen Segen. Die unendliche Weite des norwegischen Raumes gewährte jedem ein außergewöhnliches Maß persönlicher Bewegungsfreiheit, Disziplin erschien überflüssig, soldatische Haltung lächerlich. Die Jugend wurde zu Liberalismus und Egoismus erzogen und verfiel zunehmend der marxistischen Propaganda. Gegen diese Dinge tritt nun der norwegische Nationalsozialist auf. Er löst sich von einer Vergangenheit und tritt ein für eine neue Zeit, die, von der hier üblichen Froschperspektive aus gesehen, sich zunächst nur durch wachsenden Mangel an Lebensgütern dartut. Er tritt als Germane für Freundschaft mit Deutschland ein und wird dafür von seinen verblendeten Volksgenossen als „Landesverräter" tituliert. Er liebt den offenen Kampf — aber es ist genau so schwer, einen Aal mit der bloßen Hand zu halten wie hier einen politischen Gegner einmal zu stellen. Es ist lein offener Widerstand da, aber im Dunkeln unter der Decke organisiert der weltanschauliche Gegner seine Hetzereien Er meldet sich zur norwegischen Legion oder zur-Waffen-«, er kämpft und stirbt vor Leningrad, während vielleicht der eigene Bruder bei Nacht und Nebel sich in einem kleinen Boot nach England durchschlägt um gegen sein Vaterland zu kämpfen, kurz: die revolutionäre'Stunde Norwegens ist gekommen! Es gärt und es gärt zum Teil heftig. Noch ist der Ausgang nicht gewiß, aber es ist der wlauLe von Nasjonal Sämling und die Hoffnung der ihrer germanischen Verpflichtung bewußten deutichen Freunde, daß die breiten Massen der Bevölkerung sich in Kurze zu dem Wort bekennen, das Quisling im Namen seines Volkes, sein Herz in die Zukunft voraus- weriend, in einem Telegramm an den Führer als dem „Vorkämpfer aller Germanen und Retter Europas vor dem Untergang im Bolschewismus" ausgesprochen hat:
MNNIIIIIlttftlllllllNIIIIINIIIIIIMIIMIIIIIIIIIIINttlllllllllttM NIIININNIIMIIIMriN»
Vnssr
Britische Jagdbomber griffen an der nordasrikani- schen Front einen mit dem Roten Kreuz deutlich gekennzeichneten Hauptverbandplatz an.
Bei einer heftigen Luftschlacht über Aegqptcn errangen die Achsenjäger einen großen Erfolg.
Bolschewistische Uebersetzversuche am Don wurden zurückgeschlagen.
Bei den Engländern und Amerikanern wächst die Angst vor den deutschen U-Booten.
Einer der engsten Mitarbeiter des Duce, Erzie- hungsminister Vottai, gibt einen Erlebnisbericht über den „Marsch aus Rom".
Am Montag. 2. November, um 3 Uhr, wird die Sommerzeit aufgehoben und die Normalzeit wieder eingeführt.
Die Bremer Flak unterzog sich während der abgelaufenen Sommermonate den Prüfungen sür das SA.-Wehrabzeichen.