Ausgabe 
(22.10.1942) Nr. 291
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

fi«. mit einem Ab«- arrd Waldweg«

^ uwd hatte?Lg°^

oaren glücklich in iz- ^ t vier Kinder. Die s ^ Jahanna jedoch>.7^1 räch dem vierten Kind /N ska aus dem Schuld»

>ie krank« Schw^ei n--'» den Schwager und crg, nrsmals war s,° m»-

^

kewlager starb Johann» ate.Flanschen sich em regsam gewesen, so k:»?,» en an, und wenn n« V rllein in der Wohnst 5- daß ihre Hände um-^

lingsabend war « . , rrten unter dem Avs«^.^ cki«. - der Schwa'ge ^ 'a" sMte er, nvchd^"'- !g«n hatten.,ch n,a° ^ leicht nicht gut wuf,,^ zwei Jahre tot iist wesen und hast müh»/ Fränzchen ließ das F sah den Schwager hilfst/

> bin noch jung, und.

> will wieder heiraten.^

emlos. Ihr war, als n. Herz allein,Ja", sagte ^

eh. es soll schon balds«,. )per und lebt sehr ei»^ nn Seim bekommt undL

iken nahe, sie sah mitm -r- Gesicht. Der erschrak, a nicht bei uns bleibet

nm des Apfelbaumes M sagt« a

ortgehst, die Kinder» an eine neue Mutter» tlich ihre Mutter, Wjz dich auch". '

n der zweiten Ehe jh,, vier Kinder zur Welt, M >ie ersten. Zwar war ih, te in einer anderen M >m des Biihnenlebens ich Rohl mußte es autznhg >iann ihrem Leben wes« Tante Fränzchen ihm M nder wie immer und sch istend mit der Hand ich

unter ihren Händen, i», llten Hochzeit und belm, s Herz und Hände tata tt und freute sich, - ih mrde.

r Vater, nachdem er m Kinder über Tante Fräy laß Tante Fränzchen em trug. Ganz heimlich mt Leben lang an Liebem ne immergrünen Wurzel»

nchdenklich, aber die K» ill seiner Worte nicht, M> r ihn jemand und lächeli Um späten Abend ihm dich verstanden und z«

kilm-Vkestsr

>I-I>slsst, Lewillsti. 8e»I» r:Her Postillon im U«»' oelr". .iu^k-ndl. runelsM», ns -'ronllditsplelss 8ör«m. l.oo, 3,30, 8.00 udr: «3a nun" mit Leinn WIm»»», OnUrs, rVsltsi 8tei»be«t> Lslrairs n. s, XuNnr/ilm die neueste VoodMsclM idlietis llivdt -mneisMi!, r-l-idilrpiele, 0-kitMis!»- ivs. 8is 0onnMts5/^,

3.30, S.00 Ldr. IwüM« 1r- in:roses". l InsMlde««

rnseisssen.

Nester, iesalonrtiüS« MR.

t Lnstol", LriM« ll°E> v k-rökliek, 12.M,

3.30, s.oo vdr. bve-W E ! , leoter. Vssliod 3 lldr: »Od­ile" / ÜNireudlieds udei »

Naben 2ntritt / vis enseban.- - eker l.le>itspis»>sud Mreltestrake, Sis vomen ,Unge> mit ltlelnen/iNM" ^nstspiel mit ödarlott vs Kalpd Lrtdnr R°b-K Landiook, Kreis «M-- dnsendvsrbot. 16 M-

lLU§: LILrotlevkrlD-vorsiet

0is tteinrelmZnnenen^

«llg» AH likSil »lllkll

^olksbtt6ungs5tri11v.

>Si. 23. Okt Ig vbr, w rVannen undDer f Holländer" (mit Lrl-»» n am Llüsel und 6esE rtnnasn) vr. 6nrt > Lremen, Odersebnls, ^ L.nla, klebiikr ,

von Löierkarten 6,6" ' n sind erbältlleb bei Luebbandlnns V, L« Labnbokstr. 1: vuebd» V. Illelebers. LntkiltE !0/22 nnd ln der tstelle, LordstraLo er 313, -

/ollksdlldungsstätt« chs

m-l-sum. iVm b'reitan, r l 18,30 Lbr, ln der 6A

--Sobule. Lremsn-VexeA,

iilliervortrss von odultrv -^uto

üvn europsisekon ^

Lilltrittsprsise: _^kür 0.40, Lasse ^ °

dl n. Ld. an der

x-.-8

insebattKrall

Lm 8onn»dsll6. ^

der. 18 Mir. v» "7,, .r.-öluivsnilisl'

;b. Lledverdnns: » Ul-dorabond" mr m Sonntae, 0 a ' llbr. in der Str»°«,,,

06 ^.

idtrerdune: »»".1 lilr <lo, , ,1

en im Vorverkaul ' ^ 0 Karten d°- °°° j, V orver^L^kssteU Ev-

bsl 6ev LäoS^iv

l-jeM^vu

Erscheint 7 mal wöchentlich

Monatsdezug 2,S0 NM -inlchi ^ustkUg-bühi; Poltdrziin^pril» monatlich 2.30 RM leinschl, « 0,1 Rot DostzeNunasaebülnl ,N!ÜI «r R»t, BeN-llg-ld Bezugs»«!» ist im »-raus zahl­bar Poftlchest: Hamburg 17 272 Eine Be- hinüeruug der Lieferung rechtfertigt keinen Anl»ruch ant Rückzahlung des Bezugspretle». B-rlag: NT -Eau-erlag Weler-Em» EmbK,, Bremen, Teeren st/8. Fernruf 219SI, Nachtrus an« lonntags 2 47 6!> 8»rechzelten: Bering werk- tägl 1213 Uhr, SchiistleU« 12 30-13 30 llbr.

vremeröettuna

Anzeigen» Grundprei r

»nzeigen»«»« »»« «»fnahm-bedtngungre o,vi Preislist,, »ufnahmetermine ohne Verbi»«!,«

kett, Srlchlftsstellea: Bremen: Teeren 3 3

Ruf 21» 31: Rachtrnf un« I-nntag» 2«7«d! Oi-rnstratz« S«, Ruf 2 10 31: koke: Mühlen- dämm 2: Bremen-Hemeltngen: Bahnhofstr, 6, «cke Poststrahe. Ruf «3438: «remen-Deg-la«: Rohrstrahe 24, Rnf 4 » 8: Bremen-Blnmen- thal: «a»t -Dallmann-Str 41'43, Rn» 88 u 8»,

parleiamtliclie Layeszettung

Das flmtsblatt des kieglerenden vvrgermeisteis der 5 relen lzansestadk Vremen

üer NationalldziaMen vremens

flmtliltses vrrkündungsbiatt des Ncichsslattszallers in Oldenburg und Vremen

Nr. rsi , 12. Jahrgang

Donnerstag, 22. Dktober 1342

Linzelpreis 15 Nps.

Unsere feinde außerhalb des Völkerrechts

britische JagSbomber greifen einen Nauptoerbandpiats an

Luftschlacht über flWpten

Feindlicher Tanker im Golf von Suez versenkt

Aus dem Führerhauptquartier, 21. Okt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Die anhaltende Schlechtwetterlage beeinträchtigte am gestri­gen Tage die Kampfhandlungen im westlichen Kaukasus. Trotzdem erkämpften die deutschen Truppen mit Unter­stützung der Luftwaffe weiteres Gelände für die Fort­setzung des Angriffs. In Stnlingrad dauern die Kämpfe an. Flakartillerie der Luftwaffe versenkte ein Wolga-Frachtschiff. Die Luftwaffe griff bei Tag und Nacht Transportbewegnngen, Bahnanlagen und Flug­plätze der Sowjets ostwärts der Wolga an. Zwischen Wolga und Don nahmen die Sowjets mit neu herange­führten starken Infanterie- und Panzerkrüften ihre Ent­lastungsangriffe von Norden wieder auf. Sie brachen unter hohen Verlusten sür den Feind noch vor unserer Front zusammen. Vierzig Panzerkampfwagen wurden vernichtet, und zahlreiche Gefangene eingebracht. Ita­lienische und rumänische Truppen schlugen mehrere feind­liche Ueberfetzversuche am Don unter hohen Verlusten des Gegners zurück.

Ueber der ägyptischen Front fand eine heftige Luftschlacht mit starken feindlichen Fliegerverbänden statt. Deutsche und italienische Jäger und Flakartillerie erzielten dabei unter geringen eigenen Verlusten einen großen Erfolg. Die genauen Ergebnisse liegen noch nicht vor. Deutsche Jagdbomber fetzten ihre Angriffe gegen Flugplätze von Malta fort. Im Golf von Suez versenkten deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum 2V. Oktober einen feindlichen Tanker von 5VÜ0 BNT. Einige bri­tische Flugzeuge flogen gestern nach Norddeutsch- land ein. Vereinzelte Bombenabwürfe verursachten Verluste unter der Bevölkerung und Eebäudeschäden. Flakartillerie schoß ein Flugzeug ab. Nördlich der Shet- lands wurde ein feindliches Handelsschiff durch Bomben­treffer schwer beschädigt. In einjährigen schweren Kämpfen südlich des Jlmensees hat sich die jj-Totenkopf- Dioision unter Führung des mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichneten ii- Obergruppenführers Ei cke im Angriff und in der Ab­wehr besonders bewährt.

Ferner gibt das Oberkommando der Wehrmacht be­kannt: Am 2V. Oktober bei Tage griffen a» der nord- asrikanischen Front britische Jagdbomber einen mit dem Roten Kreuz deutlich gekennzeichneten deutschen Haupt­verbandsplatz an. Das Operationszelt wurde zerstört. Die Verwundeten und das Sanitätspersonal hatten Verluste. Die Briten fetzen also ihr völkerrechtswidriges Verhalten bemüht und ohne jede Rücksicht aus die primitivsten Re­geln der Menschlichkeit fort. Das Oberkommando der Wehrmacht muß daraus die Folgerung ziehen, daß die britische Regierung keinen Wert mehr daraus legt, die Eenser Konvention aufrechtzuerhalten."

Vie kämpfe im Kaukasus

Im Kaukafusgebiet hielt das schlechte Wetter- am 20. Oktober an. Regen und Schnee machten größere An- arrffshandluiigen unmöglich. Die Bäche in den engen Schluchten führen reißendes Hochwasser, Der Wettersturz hat die Anforderungen, die dieser Eebirgskrieg schon bis­her an unsere Soldaten stellte, noch viervielfacht. Ueber große Strecken muß der Nachschub von Trügerkolonnen herangeschafst werden, da die unbefestigten Waldwege auch für bespannte Fahrzeuge kaum benutzbar sind. Walddickichte und schnell gezimmerte Holzhütten sind in diesem kaum bewohnten Bergland der einzige Schutz gegen Sturm und Regen.

Trotz all dieser Erschwernisse stürmten-deutsche Infan­teristen, wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, am 20. Oktober im Raum nördlich Tuapse stark aus­gebaute Höhenstellungen, die von den Volschewisten hart­näckig verteidigt wurden. Während der Feind wegen der Schlechtwetterlage seine Angriffstätigkeit einstellte, konnten unsere Truppen in örtlichen Vorstößen ihre Stel­

lungen verbessern und das in den letzten Tagen gewon­nene Gelände von den letzten feindlichen Widerstands­nestern säubern. Bei einem dieser Vorstöße mußten bol­schewistische Schützen, die sich im dichten Unterholz un­mittelbar vor den deutschen Stellungen eingenistet hat-, ten, vertrieben werden. Der Führer der hier eingesetzten deutschen Kompanie ließ jedem seiner Infanteristen noch

einmal vier Handgranaten geben, und auf ein verabre­detes Signal flogen Hunderte von Handgranaten gegen die im Unterholz verborgenen Volschewisten. Die Wir­kung diesesSchüttelfrostes", wie später unsere Soldaten diesen Handgranatenüberfall nannten, war erstaunlich. Fluchtartig räumte der Feind das Waldstück ün-d ließ über 80 Tote und Verwundete im Gestrüpp zurück.

flngloamerikairilche vrutalitölen

Scharse japanische Maßnahmen gegen die.vombenbandiken

Drabtbericht unserer Berliner Srhriitleltuiig

<lr. vv. seb. Berlin, 21. Oktober. An der plutokra- tische» Klagemauer stehen sie und heulen. Vor allem in den Vereinigten Staaten regt man sich furchtbar aus, weil die Japaner den Entschluß gesagt haben, auf die barbarischen Terrorangriffe auf die Zivilbevölkerung, aus Frauen und Kinder in ihrer Art zu antworten. Ma kann es drehen und wenden wie man will: Feindliche Flieger, die nachweislich ganz bewußt Hospitäler, Schu­len, Wohngebäude und andere rein zivile Objekte an­greifen, sind zumindest die ausführenden Organe eines allem Völkerrecht hohnsprechenden Terrors. Sie und ihre Auftraggeber dürfen sich nicht wundern, wenn sie nicht als ehrliche Soldaten, sondern als Verbrecher, als Räuber und Piraten behandelt werden. Japan hat sich entschlossen, in diesem Sinne gegen die amerikanischen Piloten vorzugehen, die an dem Bombenangriff auf Tokio beteiligt waren und dann in japanische Gefangen­schaft gerieten. Es ist echt britisch und amerikanisch, wenn man versucht, die gerechte Sühne und Vergeltung als Barbarei zu bezeichnen. Wir haben das anläßlich der uns aufgezwungenen Maßnahmen zur Vergeltung der britischen Schandtaten bei Dieppe und aus der Insel ^Sercq ja selbst erlebt.

Churchill sagt, daß Repressalien unmenschlich und nicht mit dem Völkerrecht vereinbar seien. Es wird einem speiübel, wenn man das Wort Völkerrecht aus briti­schem Munde vernimmt. Ohne weiter in die Geschichte des britischen Empires vor dem ersten Weltkrieg zurück­zugreifen, die eine einzige Häufung brutalster Gewalt­taten, mörderischer Erpressung und-blutiger Vergewalti­gung darstellt sowohl im ersten Weltkrieg wie in diesem- Kriege haben die Briten das Völkerrecht immer so gebogen und gebrochen, wie es den Zwecken ihrer Kriegführung entsprach von der völlig willkürlichen Auslegung des Konterbande-Begriffs, von der Blockade gegen Frauen, Kinder und Greise angefangen, über den Mord der Varalong-Männer, den Kossack-lleberfall, die Anordnung der Terrorangrisfe aus der Luft, die Bom­benabwürfe auf Einrichtungen des Roten Kreuzes, die Entziehung von Nahrung und Wasser bei. Gefangenen in Afrika bis zu den Fesseln und Halsschlingen von Dieppe und Sercq. Deutschland hat eine maßlose Ge­duld bewiesen. Aber wenn das Faß bis zum Rgnde gefüllt ist, dann wird es durch einen Tropfen zum Ueberlaufen gebracht. Heute, nach dem Bombenangriff

auf einen Hauptverbandplatz in Nordafrika, kommt das Oberkommando der Wehrmacht zu der Folgerung, daß die britische Regierung keinen Wert mehr darauf legt, die Genfer Konvention aufrechtzuerhalten. Welche Folgen sich an diese Feststellung knüpfen werden, bleibt abzuwarten.

Die Japaner haben bereits im Hinblick aus die Ter- rorangrifse aus der Luft ganz konkrete Konsequenzen gezogen. Gegenüber der scheinheiligen Empörung in den Vereinigten Staaten hat jetzt der japanische Regie­rungssprecher Horr betont, daß dieses Vorgehen Japans weder als Vergeltungsmaßnahme noch als Drohung ge­dacht sei, wie von feindlicher Seite behauptet werde. Es handle sich vielmehr um einen völlig unabhängigen Schritt der japanischen Regierung und sei als Bekannt­gabe der Politik anzusehen, die Japan in Zukunft ein­schlagen werde. Hori betonte, daß die bei dem Luft­angriff auf Japan am 18. April gefangengenommenen Nordamerikanischen Flieger offen zugestanden haben, mit voller Absicht nichtmilitiirische Ziel« und die Zivil­bevölkerung mit Bomben und Bordwaffen angegriffen zu habe».

Die Tokioter Blätter stellen fest, daß Japan klar zwischen dem ehrlich kämpfenden Soldaten und dem Banditen und Piraten unterscheide, die sich selbst außer­halb jedes Gesetzes stellen. Die müssen nun auch wissen, baß. sie die Folgerungen selbst zu ziehen haben, wenn sie in japanische Gefangenschaft geraten. Amerika könne nicht erwarten,' daß seine sogenanntenLufthelden", nachdem sie feige die Bomben auf Zivilisten abgeworfen hätten, wie Soldaten behandelt würden. Diese klare Stellungnahme, die, wie gesagt, nur bei jenen Ableh­nung finden kann, die- sich mit solchen Verbrechen iden­tifizieren, ist für die plutokrakische Presse Anlaß, von Barbarei" zu reden, so als ob esZivilisation" be­deute, Lazarettflugzeuge abzuknallen, Sanitätskolonnen zu beschießen, Gefangene zu fesseln und andere Schand­taten gegen jedes Völkerrecht zu begehen.

Die llrheber dieser Verbrechen haben zu sehr auch mit unserem Langmut gerechnet. Das Maß ist voll. Sie haben ohne Unterlaß das Recht gebrachen und zu erkennen gegeben, daß für sie die Genfer Konvention nicht mehr existiert. Sie allein tragen die volle" Ver­antwortung dafür, wenn dieser Krieg auch abseits der Kampffronten eine unerbittliche Härte bekommt, die nicht notwendig gewesen wäre, wenn wir es nicht auf der Gegenseite mit Gangstern zu tun hätten.

fluf japanische Schulkinder geschossen

Tokio, 21. Oktober.

Der ZZfährigs Unterleutnant des llSA.-Heeres-Luft- korps William Farrow aus Darlington in Südkarolina ist ein Beispiel für den Geist, der die USA.-Flieger, die Tokio am 18. AprA angriffen, beseelte. Bei seiner Befragung sagte er den jäpanischen Behörden:Ich fach Schulkinder Lei einem Gebäude, das wie eine Ele­mentarschule aussah, spielen und- dachte, ich könnte Leu japanischen Kindern einen Vorgeschmack, gebest, was Kugeln bedeuten. Ich ging also im Sturzflug herunter, und beschoß sie mit meinem Maschinengewehr: Sie taten mir ja leid. aber zum Teufel, waren es nicht feindliche Kinder?" Der inzwischen verstorbene Eduard Holmark, ein 27 Jahre alter Unterleutnant des USA.-Heeres- Fliegerkorps, der aus Dallas in Texas kam, hätte zu­gegeben, daß ihn das Flakfener belästigte und daß

er befürchtet hatte, daß ihn japanische Flugzeuge ein­holen würden; er hatte sich deshalb beeilt, nach Ehina weiterzufliegen.Ich habe mich auch nicht viel um die Wirkung der Bomben oder um sonst etwas gekümmert", so sagte er weiter,Ich hab« nur auf ein großes her­vorragendes Gebäude unter mir gezielt. Ich weiß nicht, wie unschuldige Zivilisten oder ihre Wohnungen einer Beschädigung im Kriege entgehen können." Andere ge- sangen« Flieger, die ebenfalls die japanische Meldung bestätigen, daß amerikanische Flieger am 18. April ab­sichtlich nichtmilitärische Gebäude mit Bomben und ME.- Feuer belegten, waren Jacob Deshazer, ein 20jähriger USA.-Flieger aus Orsgon und Harald Spatz, ein 21 Jahre alter Unteroffizier-Mechcmiker des USA.-Flisger- korps aus Kansas. Es wird daran erinnert, daß einige der gefangenen USA.-Flieger bereits ihre Strafe er­halten haben wie vom Leiter der Hauptpressoabteilung des Kaiserlichen Hauptquartiers bekamitgegeben wurde.

wachsende fingst vor den deutschen U-Vooten

tliurchill blufft mit Sen neuen Schlachtschiffen krnllchterung nach Lord Meranders vilan;

Drabtbericht unserer Berliner Schristleitniig ckr. v. scti. Berlin, 21. Oktober. Offenbar in dem Glauben, uns damit erschrecken und gleichzeitig die nie­dergedrückte Stimmung in England etwas heben zu können, hat Churchill jetzt mit großem Trara mitteilen lassen, daß zwei neue britische Schlachtschiffe in Dienst gestellt worden seien. Es handelt sich-ruu-die-beiden Schisse derKing-Georg-V."-Klasse, die die Namen zweier Admirale aus Nelsons Zeiten,Anson" und Hove", tragen. Ursprünglich sollten sie nach den Welt- kriegsadmiralen Iellicoe und Beatty genannt werden, aber diese beiden Männer haben schon damals Churchill als Scharlatan erkannt und sich nicht gescheut, das aus- znsprechen. Das hat natürlich dieser eitle Pfau ihnen nie vergessen können, und er hat sich auf eine ganz klein­liche Weise zu rächen versucht. Wenn Churchilk^jetzt die Indienststellung derAnson" und derHove" zu "einer großen Sensation aufblasen möchte, so muß der Bluff bei näherem Zusehen augenblicklich platzen. Die beiden Schlachtschiffe wurden nämlich bereits zwei Jahre vor Kriegsausbruch auf Kiel gelegt und werden längst in den internationalen Flottenhändbüchern geführt. Sie haben je eine Wasserverdrängung von OOO Tonnen, zehn 35-Zentimeter-Eeschlltze, sechzehn Geschütze zu 13.3 Zentimeter und eine Beiatzung von 1500 Offizieren und Mannschaften. Nach englischen Angaben sind die beiden Schlachtschiffe 225.7 Meter lang. 30.5 Meter breit und haben einen Tiefgang von 8.11 Meter. Nach mehrfachen früheren englischen Deröffentlichunaen war anzunehmen, daß die Schiffe schon seit einiger Zeit in Dienst gestellt feien. Auch in England selbst war man durchweg dieser Auffassung, die durchaus zutreffend war. Die britisch:

Admiralität muß das sogar heute bestätigen, indem sie erklärt, daß die verspätete Veröffentlichung nur deshalb erfolgt sei, weil feindliche Aufklärungsflugzeuge eines der Schiffe auf dem Atlantik gesichtet hätten. In einer anderen Mitteilung heißt es, daß eines der Schlacht­schiffe bereits in nördlichen Gewässern bei der Siche­rung eines-Geleiizuges-niil^ewir-kk-habs---

Diel wahrscheinlicher als diese Erklärung ist die Ver­mutung. daß Churchill sich die Veröffentlichung sür einen Zeitpunkt vorbehalten hat/an dem ihm eine be­sondere Belebung der Stimmung als notwendig erschei­nen mußte. Dieser Augenblick schien ihm offenbar ge­kommen, als der Erste Lord der britischen Admiralität, Alexander, im Unterhaus eine Bilanz übe: die See- kriegslage aufgemacht hatte, die aus die britische Oessent- lichkeit einen niederdrückenden Eindruck um so mehr machen mußte, als sie mit einer Reihe von begründeten pessimistischen Darlegungen von anderen Seiten zusam­menfiel. Dem Lord Alexander ist offenbar angst und bange geworden angesichts der illusionistischen Stimmung, die von den maßlosen Uebertreibungen und phantastischen Zukunftsaspekien in den letzten Ausführungen Roose- velts, seines Marineministers Knox und des amerikani­schen Flottenchefs King sich abgeleitet hat. Da wurde es so .dargestellt, als ob die Krise im Kampf um den Schiffsraum nunmehr endgültig überwunden sei, da die Neubauten die Verluste zu überholen begonnen hätten, und da erschien als Fata Morgana eine Flotte der Ver­einigten Staaten, die in absehbarer Zeit die Herrschaft über alle Meere antreten werde. Das Bild, das Lord Alexander zu entwerfen sich gezwungen sah, sieht ganz. ganz anders aus.

Wenn Alexander die Verluste der britischen Flotte als leider sehr groß" bezeichnet, so ist er ossenkundig nicht der Meinung, daß der Ausgleich durch die Indienststel­lung der neuen Schlnchtschisse und durch die Leistungen der britischen Wersten gesichert sei. Auch auf den eng­lischen Wersten muß man mit Wasser kochen. Die -Fertigstellung der neuen Schlachtschiffe hat über funs Jahre Zeit in Anspruch genommen. Lord Alexander will es auch nicht wahrhaben, daß die Amerikaner auf die­sem Gebiet mehr könnten als die Engländer und daß auf den USA.-Wersten die Bäume in den Himmel wüchsen, im Verhältnis zu den eigenen Hilfsquellen, so sagte er, stelle England immer noch mehr Tonnen Schiffsraum per Mann her als es in den Vereinigten Staaten mit all den modernen amerikanischen Methoden der Fall sei. So wird von wirklich fachmännischer bri­tischer Seite der ganze Bluff der astronomischen Ziffern Rooseoelts bloßgelegt. Auch sonst wurde Alexander ziemlich deutlich, so als er seststellte, daß durch den Schlag bei Pearl Harbour die gesamte Kriegsstrategie der Alliierten über den Hausen geworfen sei.

Jedenfalls kann, sich nach den Ausführungen Alexan­ders zur Seekriegsbilanz auch kein denkender Engländer mehr der Erkenntnis entziehen, daß von einer britisch­amerikanischen Seeherrschaft längst nicht mehr die Rede sein kann und daß damit die entscheidende Voraussetzung zur Erfüllung der Hauptaufgabe der alliierten Stra­tegie entfallen ist, die auf die Sicherung der Seeverbin­dungen abzielen muß,damit wir überleben können". Die schlimmste Erkenntnis schließlich, die Lord Alexan­der der englischen Öffentlichkeit übermitteln mußte,

(Fortsetzung auf Seite 2)

Der iiee HMee

Von l-isns isllc, Oslo

Der 8. Parteitag vonNasjonal Sämling", Rückblick, Umblick und Ausblick zugleich, gehört nun schon der norwegischen Geschichte an Die Männer Quislings sehen mit Stolz auf die Tage vom 25.27. September zurück. Schwierigkeiten aller Art, Transportnöle und die Ver­zögerung der lebenswichtigen Ernt« alles schien sich gegen den Parteitag verschworen zu haben. Voll Miß­trauen wurde auch der seit Wochen regengeschwängerte Himmel betrachtet. Und dann wurde es doch ein ganz großer Erfolg! Herrliches Weiter, überraschend starke Teilnahme auch der Parteigenossen vom Lande, die Ueberstunden gemacht hatten/ um die Ernte noch rein- zubringen und in letzter Minute noch auf allen mög­lichen Vehikeln nach Oslo gekommen waren, eine über Erwarten lebhafte Anteilnahme der politisch sonst sehr kritisch eingestellten Osloer Bevölkerung und nicht zu­letzt der einstimmig verurteilte Terrorängriff britischer Bomber alles wirkte zusammen, um dem Parteitag ein von. Freund wie Feind anerkanntes besonderes poli­tisches Gepräge zu geben.

Zum erstenmal mußten sich auch die wegen ihrer poli­tischen Einstellung mit dem SpitznamenJössinger" (Neutralitätsbruch gegen dieAltmark" im Jössing- Fjord!) belegten Bevölkerungskreise eingestchen, daß man schlechterdings nicht mehr mit geschlossenen Augen an NS. vorbeigehen könne. Der Aufmarsch des Hird,,. der Jugendformationen, der norwegischen Frontkämpfer, der germanischen Norwegen, der Geist, der aus den Reden Quislings auf den verschiedenen Tagungen sprach, waren überzeugender Ausdruck einer immer mehr kämpferischen Haltung und eines immer zielklarer werdenden Sirebens. Man mutz Norwegen, dieruhige Ecke Europas", wie das einlullende Schlagwort der eng­lischen Propaganda hieß, im Frieden gekannt haben, man muß die chaotischen Zustände vom April 1910 mit­erlebt haben, um den politischen Fortschritt, den der 8. Parteitag von Nasjonal Sämling offenbarte, gerecht würdigen zu können. Es ist nicht einfach, in Norwegen Nationalsozialist zu sein oder für diese Idee zu wer­ben. Jeder dieser Männer und Frauen steht praktisch allein. Sie predigen einem Volk, das seit über 100 Jahren keinen Krieg mehr erlebt hat und in dem von marxistischen (und liberalistisch D. Schr.) bestimmten Regierungen der Wehrwille praktisch ausgerottet wurde, unter stiller Assistenz Englands, das seit langem schon ein wehrloses Norwegen als Brückenkopf in einen even­tuellen Kampf gegen Deutschland in seine strategischen Pläne einkalkuliert hatte, auch unter stiller Schaden­freude der roten Spinne im Kreml, die gierig nach den nordschwedischen und nordnorwegischen Gebieten langte.

Der norwegische Storting, restlos von wirtschaftlichen Interessen beherrscht, sah diesem Treiben ruhig zu, und der lan>dflüchtigi>, dänisch sprechende und englandoer- pflichtete Haakon VII. gab dieser ganzen Katästrophcn- politik seinen besonderen Segen. Die unendliche Weite des norwegischen Raumes gewährte jedem ein außer­gewöhnliches Maß persönlicher Bewegungsfreiheit, Disziplin erschien überflüssig, soldatische Haltung lächer­lich. Die Jugend wurde zu Liberalismus und Egoismus erzogen und verfiel zunehmend der marxistischen Pro­paganda. Gegen diese Dinge tritt nun der norwegische Nationalsozialist auf. Er löst sich von einer Vergangen­heit und tritt ein für eine neue Zeit, die, von der hier üblichen Froschperspektive aus gesehen, sich zunächst nur durch wachsenden Mangel an Lebensgütern dartut. Er tritt als Germane für Freundschaft mit Deutschland ein und wird dafür von seinen verblendeten Volks­genossen alsLandesverräter" tituliert. Er liebt den offenen Kampf aber es ist genau so schwer, einen Aal mit der bloßen Hand zu halten wie hier einen poli­tischen Gegner einmal zu stellen. Es ist lein offener Widerstand da, aber im Dunkeln unter der Decke orga­nisiert der weltanschauliche Gegner seine Hetzereien Er meldet sich zur norwegischen Legion oder zur-Waffen-«, er kämpft und stirbt vor Leningrad, während vielleicht der eigene Bruder bei Nacht und Nebel sich in einem kleinen Boot nach England durchschlägt um gegen sein Vaterland zu kämpfen, kurz: die revolutionäre'Stunde Norwegens ist gekommen! Es gärt und es gärt zum Teil heftig. Noch ist der Ausgang nicht gewiß, aber es ist der wlauLe von Nasjonal Sämling und die Hoffnung der ihrer germanischen Verpflichtung bewußten deutichen Freunde, daß die breiten Massen der Bevölkerung sich in Kurze zu dem Wort bekennen, das Quisling im Namen seines Volkes, sein Herz in die Zukunft voraus- weriend, in einem Telegramm an den Führer als dem Vorkämpfer aller Germanen und Retter Europas vor dem Untergang im Bolschewismus" ausgesprochen hat:

MNNIIIIIlttftlllllllNIIIIINIIIIIIMIIMIIIIIIIIIIINttlllllllllttM NIIININNIIMIIIMriN»

Vnssr

Britische Jagdbomber griffen an der nordasrikani- schen Front einen mit dem Roten Kreuz deutlich ge­kennzeichneten Hauptverbandplatz an.

Bei einer heftigen Luftschlacht über Aegqptcn er­rangen die Achsenjäger einen großen Erfolg.

Bolschewistische Uebersetzversuche am Don wur­den zurückgeschlagen.

Bei den Engländern und Amerikanern wächst die Angst vor den deutschen U-Booten.

Einer der engsten Mitarbeiter des Duce, Erzie- hungsminister Vottai, gibt einen Erlebnisbericht über denMarsch aus Rom".

Am Montag. 2. November, um 3 Uhr, wird die Sommerzeit aufgehoben und die Normalzeit wieder eingeführt.

Die Bremer Flak unterzog sich während der abge­laufenen Sommermonate den Prüfungen sür das SA.-Wehrabzeichen.