Ausgabe 
(15.10.1942) Nr. 284
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l« Ortsgruppen, die »och »P bitt« Einladungskarten abholen 19.30 Uhr. im Karin-Eöriiy g. Erscheinen Pflicht. — Da» KrchsfranenfchaftSleitnng, Re» für die 2. Arbeitsgemeinschaft sterhilsswerk

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V cnireimnrticjie LcryeszettunH

Hos flmlsblaN des Negierenden vürgermeislers der 5re1en lzansestadt Nremen

Anss«igen»Trundpr«i's

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der Nationalsozialisten. Vreinens

flmtNüies vcikündungsbiatt des Ncichsstattliallels in ciidenburg und Vremen

Nr. 284 , 12 . Jahrgang

Donnerstag, 15 . Oktober 1842

kinzetpreis 15 Npf.

Von Neufundland bis nach Kapstadt

U-voot-krfolge eines Mematischen Kampsplanes: 14)000 VM. versenkt

wiederum große und wertvolle Iruppentransporter vernichtet

Aus dem Führerhauptquarticr, 14. Ok­tober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt: „Im Kaukasus an der Strotze von Maikop nach Tuapse erstürmten Truppen des deutschen Hee­res, unterstützt Lurch Sturzkamps- und Zerstörerver­bände de.r Luftwaffe weitere beherrschende Höhenrücken und Bergstellen. Hierbei wurden allein in einem Di­visionsabschnitt über hundert befestigte Stützpunkte ge­nommen. In Stalin grad und an der D o n - F r o n t wurden einige Gegenangriffe und Vorstötze der Sowjets abgewiesen. Ostwärts der Wolga bombardierten Kampf­flugzeuge am Tage Truppen- und Materialtransporte und bei Nacht Flugplätze der Sowjets. Aus der Wolga wurde ein Handelsschiff mittlerer Grütze versenkt. An der Don-Front schössen italienische Jäger ohne eigene Verluste zwei feindliche Flugzeuge ab. Im mittle­ren Frontabschnitt wurden bei der Vernichtung eines feindlichen Stützpunktes 84 Bunker genommen und eine Anzahl Gefangener eingebracht. Im Finnischen Meer­busen schössen Jagdflugzeuge bei Tiefangriffen ein so­wjetisches Kanonenboot in Brand.

Bei der Bekämpfung von Flugstützpunkten aus der Insel Malta durch deutsche Kampfflugzeuge wurden auch gestern grotze Zerstörungen und Brände erzielt. In heftigen Luftkämpfen schössen begleitende deutsche Jäger ohne eigene Verluste dreizehn britische Jagdflug­zeuge ab. Ein eigenes Kampsflugzeug ging verloren. In N o r d a s r i k a waren während des ganzen Tages motorisierte Kriiftegrnppen und Zeltlager der Briten in der mittleren und südlichen Alamein-Front heftigen Angriffen deutscher Fliegerverbände ausgesetzt. Deutsche Jäger brachten sechs britische Jagdflugzeuge bei zwei eigenen Verlusten zum Absturz.

Britische Bomber griffen in der vergangenen Nacht das norddeutsche Küstengebiet an. Die Bevölkerung .hatte Verluste. Durch Spreng- und Brandbomben ent­standen vor allem in der Stadt Kiel Sach- und Ee- bäudcschädcn. Nachtjäger und Flakartillerie der Luft­waffe »nd Marine schössen nach bisher vorliegenden Meldungen zehn feindliche Flugzeuge ab. Leichte deut­sche Kampsslugzcuge erzielten gestern bei überraschen­den Vorstötzen Volltreffer in kriegswichtigen Anlage» aus der englischen Kanalinsel W i g h t. Im Seegebiet ostwärts der Insel wurde ein grotzes Schwimmdock durch Bomben beschädigt.

Wie durch S o n d e r m e l d u n g bekanntge­geben, haben deutsche Unterseeboote wiederum schnelle und wertvolle feindliche Truppentranspor­ter vernichtet. Sie versenkten vor Kapstadt den britischen Passagierdampfer „Orcades" mit 23 488 Bruttoregistertonnen und zwischen Freetown und Kapstadt den britisch-kanadischen Passagierdamp- ser „Ducheh of Atholl" mit 20 119 ART. Die bei­den für die Beförderung von 9000 bis 10 000 Mann mit Waffen eingerichteten schnellen Schiffe waren im Truppentransport nach Aegypten und im Mittleren Osten eingesetzt. Im gleichen Seegebiet wurden zwei weitere Schiffe von 17 425 BNT. ver­senkt, so datz der Feind vor der Westküste Süd­afrikas erneut 61 000 BRT. verlor. — Obgleich anhaltende schwerste Herbststürme die Operatio­nen stark behinderten, versenkten andere Unter­seeboote im Nordatlantik aus nach England be­stimmten voll beladenen und stark gesicherten Ge­leitzügen in tagelangen härtesten Verfolgungs­kämpfen 14 Schiffe mit zusammen 82 000 BRT. und beschädigten zwei weitere Schiffe durch Tor- pedotrefser. Damit hat der Gegner in den letzten vier Tagen zwischen Neufundland und dem Kap der Guten Hoffnung ernept durch deutsche Unter­seeboote 18 Schisse mit 143 000 BRT. verloren. — Bei den Geleitzugskämpfen im Nordatlantik hat sich das Unterseeboot des Oberleutnants zur See

Vor sichrer an den König von flsghanistan

B e r l in, 15. Oktober. Der Führer hat seiner Majestät dem König von Afghanistan zu seinem Geburtstag am 15. Oktober mit einem in herzlichen Worten gehaltenen Telegramm seine Glückwünsche übermittelt.

Trojer besonders ausgezeichnet, das aus einem Geleitzug acht Schiffe mit 47 000 BRT. heraus­schoß."

Zu den neuen deulschen Il-Voot-Erfolgen teilt das Oberkommando der Wchrmeacht mit: Wiederum ist es unseren Unterseebooten gelungen, besonders schnelle und wertvolle feindliche Truppentransporter zu fassen. Der Dampfer „Orcades" war für eine Geschwindigkeit von 22 Seemeilen, die „Duchetz of Atholl" von 18 Seemeilen gebaut. Während dieses Schiff im Besitz der Canadien Pacific in Friedenszeiten aus nördlichen Seewegen verkehrte, hapdelie es sich bei der „Orcades" um einen ganz modernen, erst 1037 gebauten Tropcndampser der Orient-Steam Navigation Company, Dieses Schiff konnte neben seinct großen Passagiereinrichtnng 11 800 Ladetonnen an Fracht befördern, „Orcades" war eines der schnellsten und größten britischen Tropcnschiffe, das gerade wegen dieser Eigenschaften als ein mustergülti­ger Truppentransporter galt. Die beiden Schiffe konn­ten zusammen 10 000 Soldaten befördern. Was schon durch die kürzliche Versenkung des USA.-Trnppentrans-

Drabtvericht unserer Berliner Schriftlcitung

ür. n'. scli. Berlin, 14. Oktober. Die Sondermel- dung über die erneute Versenkung von achtzehn Schissen mit 143 000 BRT. gibt uns recht, wenn wir über die Narren in den Vereinigten Staaten lachen, die sich an dem Rückgang der Versenkungen etwa im Karibischen Meer berauschen möchten. Unsere Unterseeboote bleiben ungeachtet aller Unbilden des Wetters und aller Ab­wehrsteigerung den feindlichen Schiffen überall da auf den Weltmeeren aus den Fersen, wo sie in Erscheinung treten müssen, wenn sie die wichtigsten Secoerbindun- gen nicht verkümmern lassen wollen. Man mutz sich nur erinnern, datz in Südafrika die Frnhlingssonne der süd­lichen Halbkugel jetzt zu lachen beginnt, während im Nordatlantik, zwischen Neufundland und England die schweren Herbststürme eingesetzt haben, um ein anschau­liches Bild von der Ausdehnung zu gewinnen, die der Kriegsschauplatz aus den.Meeren nunmehr gewonnen hat. Die Spekulation, datz man durch Steigerung der Abmehrmatznahmcn allmählich zn einer grötzeren Sicher­heit für die Eeleitzüge kommen werde, zerbricht voll­kommen an einer Tatsache wie derjenigen, datz ein junger Oberleutnant zur See mit seinem Boot allein acht Schisse mit. 47 000 BRT. aus einem Geleitzug im jturmdurchtostcn Nordatlantik herausschietzen konnte. ^

Porters im Nordatlantik bewiesen war, bestätigt sich: Auch die schnellen von der feindlichen Kriegführung ein­gesetzten Passagierdampfer sind vor den U-Booten Nicht sicher. Auch der von einem italienischen U-Boot ver­senkte Dampser „Oronsay" hatte eine Geschwindigkeit vock 20 Seemeilen. In kurzer Zeit hat die feindliche Truppentransportflotte die folgenden schnellen Passa­gierdampfer verloren: „Orcades", 23 456 BRT,, 22 See­meilen: „Duchetz os Atholl", 20119 BRT., 18 Seemeilen: „Oronsay", 20 043 BRT., 20 Seemeilen: „Typ Viceroy of India", 19 627 BRT.. 18 Seemeilen: „Typ Reina del Pacifico", 17 702 BRT.. 19 Seemeilen: „Typ Derby- shire". 11 660 BRT., 15 Seemeilen: zusammen sechs schnelle Truppentransporter mit 112 607 BRT. Zur Er­gänzung des mangelhaften Nachrichtendienstes unserer Gegner seien von den Schiffen, die seit Anfang dieses Monats auf dem Scekrtegsschauplatz Südafrika versenkt wurden, noch die folgenden namentlich mitgeteilt: „Hexamelta" (4981 BRT), „Lhickasaw City"' (6106 (BRT.), „Loloradan" (6557 BRT.), „Eelendene" (4412 BRT.), „Fiam" (6637 BRT,), „Steel Scientist" (5688 BRT.), „Agapenor" (7302 BRT.) und „Swistsure" (8207 BRT.).

In den letzten Septembertagen ist es auf dieser Nord­atlantikroute gelungen, einige besonders grotze und schnelle Transportdampfer aus den Meeresgrund zu schicken. Nun sind auch vor dem Kap der guten Hoffnung zwei noch größere Passagierdampfer Opfer deutscher Tor­pedos geworden. Die Gegner, die sich bereits darüber gewundert haben, daß unsere Unterseeboote solchen schnellen Ozeanriesen auf den Fersen bleiben konnten, müssen jetzt zu der Feststellung gelangen, datz es sich keinesfalls um einen einmaligen Zufallstreffer gehan­delt hat. Gerade in diesen Tagen sprachen die jungen Untcrseeboots-Kommundanten, die am Kampf gegen die Transporter auf der Nordatlantikroute erfolgreich be­teiligt waren, vor Vertretern der deutschen Presse. Der Bericht über ihre Darstellung, der an anderer Stelle dieses Blattes wiedergegeben'- wird, läßt erkennen, mit welcher Systematik und Erfolgsicherheit dieser Kamps ge­führt wird. Die Briten jammern schon seit langem steinerweichend darüber, daß sie für ihren Nachschub nach Aegypten um das Kap herum einen vielfach längeren Weg zurückzulegen hätten als die Transportschiffe für Rommel, die nur das Mittelmeer zu überqueren hätten. In dieser Klage schon lag das Geständnis eingeschlossen, datz Großbritannien die Herrschaft im Mittelmeer so (Fortsetzung auf Seite 2)

vor gestrige ORVV.-Lericbt melcket ckis Erstürmung delierrsckencker Aöbenrüclcsn unck Serg- stellungen an cker 8tra0e naclr Tuapse.

fluch Neubauten schwachen seindproduktion

warum lstucchill von «tödlicher Sesastr" sprach

Stalin wül englische Minister stürzen

Sowjetische kinmischung

Droktbcricht unserer Berliner Lchriftleiluna b. Berlin, 14. Oktober. Der sowjetische Diktator Stalin hat in seinem Bemühen, die westlichen Alliierten zu einer sofortigen Enllastungsaktion zu veranlassen, den Zcntralausschutz der kommunistischen Partei Englands mit einem Aussehe» erregenden Borschlag vorgeschickt. Die englischen Kommunisten forderten die Umgestaltung der britischen Regierung durch Ersetzung von drei Mini­stern und zwei Botschaftern, nämlich Kriegsminister Krigg, Jndienminister Amery und Lordkanzlcr Simon sowie die beiden Botschafter Sir Samuel Hoare und Lord Halifax. Die konservativen britischen Kreise sind außerordentlich empört über die Einmischung Moskaus in die innerenglischen Verhältnisse. Man erinnert sich, daß Stalin sich ausdrücklich zur Nichteinmischung in die inneren Verhältnisse anderer Länder verpflichtete und wittert hier eine Etwicklunq, die von deutscher Seite bereits vorausgclagt wurde. Vor allem sieht man den kommunistischen Angriff aus die Churchill-Rcgiernng im Zusammenklang mit dem Stalin-Interview als Ausdruck der Verbitterung Moskaus über das Ausbleiben der Zweiten Front an. das die Sowjets nicht zuletzt auf den Einslutz der „dcsaitistischcn Minister" in Churchills Kabinett zurückführen. Ihr Sturz soll den Weg zur Zweiten Front freimachen.

n innerbritische Verchiiltnisse — votschafter

Außerdem sind vom Zentralausschutz der kommunisti­schen Partei Entschließungen angenommen worden, in denen sie tiefgreifende Uiiibese.tzungen im britischen Ee- neralstab fordert. England macht jetzt die gleiche Er­fahrung wie andere Länder, die mit dem Bolschewismus paktieren zu können glaubten. Ohne sich an das zu hal­ten. was in offiziellen Gesprächen vereinbart worden ist, macht Moskau seine Forderungen geltend durch die Hilfstrnppe, die es sich auch in England errichtet hat und die dem Drahtzieher Maisky bedingungslos ge­horcht. Jetzt erntet England die Früchte einer Saat, die gelegt wurde durch ständiges Nachgeben gegenüber sowjetischen Wünschen, Aufhebung des „Daily-Workcr"- Verbotes und dergleichen. Die Boljchervisierung des Jnselreiches gerät allmählich auf die steile Gleitbahn.

Die englische und amerikanische Presse bemüht sich in ihrer Reaktion auf die Reden Churchills und Roosevelts peinlichst, das „Zweite-Front"-Thema nicht zu be­rühren, Man kann es sich jedoch angesichts der Schweig­samkeit beider Redner nicht versagen, auf die beherr­schende Idee des Augenblicks zurückzukommen: Die Ver­einheitlichung des Oberbefehls und der Strategie, um so schnell wie möglich zur Offensive übergehen zu können. Der Moskauer USA.-Botschafter, Admiral Standley, der

Krümchen in Washington

die Forderung Stalins nach stärkerer sowjetischer Be­teiligung am alliierten Oberbefehl in der Tasche trägt, machte auf seiner Reise nach Washington in Kairo Sta­tion. um hier mit seinem Kollegen Kirk und den übri­gen britischen Politikern und Militärs zu verhandeln. Er reiste dann nach Lissabon weiter, um von dort den Flug nach Washington anzutreten. Dort traf am Mitt­woch Willkie ein. Er erhielt von Rooseoelt ein Tele­gramm, er möchte pünktlich seinen Bericht abliefern. Der sowjetische Botschafter Steimhardt verhandelt bereits in Washington und bereitete organisatorisch das Botschaf- ter-Trefsen vor, in dessen Mittelpunkt die sowjetischen Hilfsforderungen stehen werden. Um ein entsprechendes Gegengewicht in der Washingtoner „alliierten" Kriegs­politik zu haben, ordnete London den weiteren Ausbau der englischen Botschaft in Washington an. Der britische Votschaster Lord Halifax erhielt setzt in Sir Georges Samson seinen fünften Gesandten zugeteilt. Samson wird als Spezialist für ostasiatische Fragen bezeichnet. Als eigentlicher Vertreter des Botschafters fungiert Sir Donald Campbell. Neol Hall ist der Vertreter des Kriegswirtschaftsministerinms, Harald Butter Vertreter des Informationsministeriums. Sir Gerald Campbell leitete vor Butter die Informationsabteilung, seine gegenwärtige Aufgabe ist unbekannt.

He Hrtle« Hek

Der Erzbischof und der Oberrabbiner

k. kckü. Vor einiger Zeit erschien in einem Teil der englischen Press« ein Bericht über Vorgänge auf dem sogenannten „Schwarzen Markt" der Insel, Zur Debatte stand der Fall eines Nahrungsmitteischiebeis. der jahre­lang den Verarmten gespielt, sich in Wirklichkeit aber als Haupt einer Wucherbande grotze Reichtümer er­schlichen hatte. Das eigenblich Bemerkenswerte lag bei diesem Delikt nicht in dem Skandal selbst, sondern in der Berichterstattung über ihn: der jüdische Name des in Rußland geborenen Schiebers Salomon Skylinski wurde so unscheinbar wie nur irgend möglich mitgeteil:. Trotz dieser zarten Rücksichtnahme gegenüber den Rasse­genossen des ertappten Verbrechers wurden daraufhin allen israelitischen Kriegsgewinnlern in Zuschriften an Londoner Zeitungen, wenn auch recht schüchtern. Rü­gen erteilt. was wiederum den „Jüdischen Wirtschafts- rat" Grohbritanniens mit heftigen Protesten gegen „böse antisemitisch^ Vorurteile" auf den Plan rief. Der Erz- bischof von Canlerbury (!) beeilte sich. jener Versamm­lung schmollender Hebräer ein Vegrützungstelegramin zu senden, in dem «r (ohne sich dachet seines moralischen Defektes bewußt zu werden) ebenfalls „gewisse Gerüchte über die Juden" verwarf und die Gründung einer Or- ganljation zur „Vertiefung des Verständnisses zwischen ^uden und Christen" ankündigte.

Nun ist es so weit: gemeinsam mit dem Oberrabbiner von England gründete jetzt der Erzbischos von Canter- bury eilt „Komitee der Juden und Christen" mit der offiziellen Zielsetzung, eine Einheitsfront zwi- schen, Juden und Nichtjudsn herzustellen und den „Rassismus" zu bekämpfen. Als organisatorisches Vor­bild diente den beiden Vätern dieses Komitees der nordamerikamsche „Nationalbund der Juden und Chri­sten", der dem Rabbiner und Hochgradfreimaurer Laza- ron sowie dem katholischen Pater Rotz die Kulissen zu widerlichen Verbrüderungsszenen liefert. Was die Lo n - doner Gründung betrifft, so hat sich die anglikanische Hochkirche durch den Schritt ihres famosen Erzbischofs zwangsläufig auch in die Gesellschaft aller jener Organi­sationen begeben, denen der Obcrrabbiner Joseph Hertz als Präsident oder Vorstandsmitglied das Gepräge ver­leiht. Zu diesen hebräischen Institutionen, die von dem Chefialmudisten Hertz betreut werden, gehören der ein­flußreiche „Britische Rat jüdischer Abgeordneter", schon 1760 als Geheimkomitee für Angelegenheiten der sep- hardischen und aschkenasischen Juden eingesetzt, die streng orthodoxe britisch-israelitische Misrachi-Bewegnng, die einst in ganz Europa berüchtigte Schächtkommission, die Hochschule für jüdische Wissenschaften (der Oberrabbiner ist ihr Direktor) und das Kuratorium der Hebräischen Universität in Jerusalem. Wer erinnert sich im Hin­blick auf diese Organisationen, über die also heute der Erzbischof von Lanterbury seine „schützenden" Hände hält, nicht des politischen Bündnisses zwischen Zentrum und jüdischer Sozialdemokratie im System-„Deutsch- land"? Auch in Britannien haben sie nunmehr zuein­ander gefunden, die Juden zu ihren „andersgläubigen" Marionetten, die Puritaner zu ihren geistigen Lehr­meistern! Auf der britisch-israelitischen Einheitsfahne aber steht, vorerst noch unsichtbar, das aufschlußreiche Wort des getauften Volljuden Benjamin Disraeli, Carl of Beaconsfield: Christentum ist Judentum fürs Volk!" Als Motto der Vereinssatzung sei die modernisierte Fest­stellung des Mischlings Saulus-Paulns empfohlen: „Es ist hier kein Unterschied, wir seien Freie oder Knechte. Juden oder — Briten!" (Im Urtext: Griechen.)

Dabei hat einst das englische Volk, als sein Instinkt noch nicht verschüttet war, den ewigen Juden in seiner ganzen Verworfenheit kennengelernt: Vor dreihundert Jahren machte in Britannien eine antiisraclitische Streitschrift unter dem Signum „Erwache, England!" die Runde, und 1660 überreichte die Einwohnerschaft des Londoner Stadtkerns König Karl II. eine Denk­schrift über das lästige Treiben der Juden, die an Deutlichkeit hinter ähnlichen Publikationen des 20. Jahrhunderts keineswegs zurücksteht. Nicht mehr und nicht weniger als die Ausweisung der mauschelnden Schieber erbaten die Geschädigten von ihrem Herrscher' mit- besonderem Eifer wurde bei dieser Gelegenheit auch die „Gefahr der Entlassung des Engländers durch den Juden ins rechte^ Licht gerückt. Poch drastischer gingen ipäter die Verfasser zahlreicher Kampfschriften gegen die Naturalisationsbill vor. Man schilderte ein­dringlichst das Bestreben der Krummnasen, den Gel­tungsbereich ihrer Thora-Vorschriften auf ganz Eng­land auszudehnen; ja, der Zeichenstift eines gut infor­mierten Karikaturisten ließ den machtliisternen Juden Sampwn Eideon die Statue der Königin Anna vor der St, -Pau ls-,K a th ed ra le zertrümmern. Alle Warnungen wurden jedoch von der führenden Schicht des brltiichen Volkes in den Wind geschlagen , Nach vorübergehender Tarnung hat das Judentum ^?I>Een den Marxismus und als dessen Ableger den Bollchewismus ins Leben gerufen. Der rasscfeindliche Kommunismus mutzte und mutz auch weiterhin in

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18 Schisse mit 143 000 BRT., darunter große und wertvolle Truppentransporter, wurden erneut ein Opfer unserer U-Boötc.

Zurückgekehrte U-Boot-Kommandanten schildern die jeindliche Geleitzugkatastrophe vom 28. September. An der Straße nach Tuapse erstürmten unsere Trup­pen beherrschende Höhenrücken und Bergstellungen. Stalin fordert durch die kommunistische Partei Eng­lands den Sturz mehrerer britischer Minister »nd Votschafter.

Im Oelgebiet von Mossnl ereigneten sich' blutige Zwischcnsälle.

Die Gau-Erstnusführunq des Films der Nation „Die Entlassung" findet heute in feierlicher Form in Oldenburg statt.