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Das flmlsblatt ves legierenden vürgermeisters der Zielen Hansestadt Dremrn
der NartonalsozialMen vremens
flmtliches Derkündungsbiatt des Deichsstattlialters in cildenburg und Dremen
Nr. 27? , 12. Jahrgang
Donnerstag. S. Oktober 1942
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Schutz der deutschen Soldatenetzre: Maßnahmen gegen britischen sesselungsbefetzl
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hartnäckige Kämpfe tm kaukajus
Aus dem Führerhauptquartier, 7. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Nordwestteil des Kaukasus hartnäckige Eebirgs- kämpfe. Südlich des Terek nahmen Verbände des Heeres und der Wassen-U bei schwierigsten Wetter- und Geländeverhältnissen in hartem Nahkampf die in einem wichtigen Erdölgebiet liegende Stadt Malgobek. Nordwestlich Stalingrad wurde der Ring um die eingeschlossenen feindlichen Kräfte weiter verengt. Deutsche und rumänische Luftstreitkräfte griffen sowjetische Flugplätze und Nachschubstrecken beiderseits der Wolga mit guter Wirkung an. Siidostwärts des Almen sees macht der eigene Angriff gegen zähen Widerstand in unwegsamem Wald- und Sumpsgelände gute Fortschritte. Deutsche Sturzkampfverbände und kroatische Kampfflieger hatten an diesen Kämpfen besonderen Anteil.
In heftigen Luftkämpsen über der Insel Malta schössen deutsche Jäger zwei britische Flugzeuge ohne eigene Verluste ab. Leichte deutsche Seestreittriifte stießen in der Nacht zum 8. Oktober vor der flandrischen Küste auf eine Gruppe britischer Schnellboote. Ein feindliches Boot wurde von einem Minenräumboot versenkt, ein weiteres von einem Minensuchboot in Brand geschossen und durch Rammstotz zum Sinken gebracht. Weitere britische Boote erhielten im Nahkampf Artillerietrefser. — Bon einzelnen Flugzeugen bei Tagesstörslügen über dem Westen Deutschlands abgeworfene Sprengbomben verursachten nur geringen Schaden. Nachtangriffe der britischen Luftwaffe richteten sich gegen nordwestdeutsches Gebiet, vor allem gegen die Stadt Osnabrück. Die Bevölkerung hatte Verluste. Es entstanden Zerstörungen und Brandschäden vorwiegend in Wohnvierteln und an öffentlichen Gebäuden. Sechs der angreifenden Bomber wurden abgeschossen."
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt ferner bekannt: Nach dem mißglückten Landungsversuch bei
Dieppe hatte ein erbeuteter englischer Befehl, in dem die Fesselung deutscher Gefangener befohlen war, das Oberkommando der Wehrmacht gezwungen, zum Schutze der deutschen Soldatenehre entsprechende Gegenmaßnahmen anzukündigen. Daraufhin erklärte das britische Kriegsministerium am 2. September: „Es wird mit
Nachdruck in Abrede gestellt, daß irgendeinem deutschen Gefangenen die Hände gebunden worden sind. Jeder derartige Befehl wird, falls er herausgegeben sein sollte, widerrufen werden." Inzwischen haben sich beide Erklärungen des britischen Kriegsministeriums entweder als leichtfertige unüberprüfte Behauptung oder als bewußte Lüge herausgestellt. Denn aus den gerichtlichen Vernehmungen von einem deutschen Unteroffizier, einem
Sinclair: lerrorangriffe verlustreich
Drabtbericht unseres Vertreters bj. Stockholm, 7. Oktober. Im englischen Unterhaus hatte Luftfahrtminister Sir Archibäld Sinclair am Mittwoch die unangenehme Aufgabe, der englischen Bevölkerung Einzelheiten über die schweren Verluste bekanntzugeben, mit denen die britische Luftwaffe in der letzten Zeit ihre Terrorangriffe auf Deutschland bezahlen mußte. Obwohl Sir Archibäld Sinclair an den wirklichen Verlustzifsern noch erhebliche Abstriche vorgenommen hat, enthielt sein Geständnis immerhin die Zahl von 1082 über Deutschland abgeschossenen englischen Flugzeugen in den vergangenen neun Monaten Zur Erklärung dieser schweren Einbußen verwies der englische Lufifahrtminister auf die bedeutende Stärke der deutschen Nachtjäger und der Flakbatterien im Westen Deutschlands. Es sei klar, so betonte er, daß die englischen Kräfte, die trotz dieser starken Abwehr in deutsches Gebiet eindringen, weit schwerere Verluste auszuweisen hätten als die Deutschen, die sich strategisch in einer wesentlich besseren Lage befänden. Zur Beruhigung der Gemüter behauptete Sir Archibäld Sinclair, daß die englische Luftwaffe versuche, durch gewisse taktische Aenderungen ihrer Angriffsform eine Verminderung der Verluste herbeiführen. In der anschließenden lebhaften Diskussion forderten mehrere Abgeordnete, daß das englische Luftfahrtministerium dem Gesichtspunkt Rechnung tragen müsse, die Verluste an wertvollen unersetzbaren Besatzungen und kostbaren Ausrüstungen nach Möglichkeit einzuschränken.
Obergefreiten und fünf Schützen sowie fünf Männern der Organisation Todt, die bei Dieppe vorübergehend in britische Gefangenschaft geraten waren und später befreit wurden, geht hervor, daß sie sämtlich zwischen zehn Minuten bis zu eineinhalb Stunden gefesselt waren. Entweder wurden ihnen die Hände aus dem Rücken gefesselt oder di,e Gelenke, znm Teil sogar dik einzelnen Finger vor der Brust zusammengebunden. Damit aber nicht genug, hat sich ein ähnlicher schändlicher Vorfall am 4. Oktober auf der Kanalinsel Seraco ereignet. Dort überfielen in den frühen Morgenstunden 18 Engländer ein deutsches Arbeitskommando von einem Unteroffizier und vier Mann. Diese wurden im Hemd mit einer dünnen, aber sehr festen, rund geflochtenen Schnur gefesselt, verhindert, weitere Kleidungsstücke anzulegen und zum Strand abgeführt. Als sich die deutschen Soldaten gegen diese unerhörte Behandlung zur Wehr sehten, wurden der Unteroffizier und ein Mann durch Schüsse und Stiche mit dem Seitengewehr getötet, ein weiterer Soldat verwundet. Diese Tatsachen werden durch die Aussagen eines Pioniers bestätiat, dem es gelang, im Handgemenge zu entkommen. Die Untersuchung hat ergeben, daß die Fesselung planmäßig vorbereitet war. Damit besitzt das deutsche Oberkommando der Wehrmacht die einwandfreien Beweise, daß beide Erklärungen des britischen Kriegsministeriums vom 2. September 1042 wahrheitswidrig abgegeben wurden.
Das Oberkommando der Wehrmacht sieht sich daher gezwungen,folgendes anzuordnen:
1. Bom 8. Oktober, 12 Uhr mittags an, werden sämt- lilbe bei Dievve acfanaenen britisckien Offiziere und Soldaten in Fesseln gelegt. Diese Maßnahme bleibt
Berlin, 7. Oktober. Im Feldzug im Osten sind eine Fülle neuer Kampfmittel eingesetzt worden. Daneben hat man aber auch die Auswertung von Erfahrungen früherer Kriege nicht vergessen. Bisher spielten sich die Schlachten aus der Erde und in der Luft ab. Nach neueren Meldungen des Oberkommandos der Wehrmacht hat nun auch der unterirdische Kamps begonnen. Zum ersten Male an der Ostfront haben die Bolschewisten am 5. Oktober siidostwärts Orel durch Unterminierung und Sprengung Einbrüche in wichtige deutsche Höhenstellungen zu erzwingen versucht.
Unwillkürlich denkt man an den ersten Weltkrieg zurück, wo die Vogesen, die Argonnen und vor allem die Vrmmyhöhe die Schauplätze schwerer Minensprengungen waren. Die Weltkriegsteilnehmer wissen, daß diese Kampfform das äußerste an Nervenkraft aus jedem Mann herausholt. Tag und Nacht liegen die Soldaten horchend in den tiefsten Stellen ihrer Bunker. Sie lauschen auf das dumpfe Pochen der Pickel und Schaufeln, mit denen sich der Feind vorwärts wühlt. Solange es pocht, ist meist keine Gefahr. Dann aber hören sie das Schlurfen und Schurren, wenn die Sprengstoffkisten im Kopf des fertigen Minenstollens eingebaut werden. Sie wissen, die Gefahr wächst und wächst; wenn schließlich
so lange wirksam, bis das britische Kriegsministc- rium nachweist, daß es in Zukunft wahre Erklärungen über die Fesselung deutscher Kriegsgefangener abgibt, oder daß es sich die Autorität verschafft hat, seine Befehle bei der Truppe auch durchzusetzen.
2. In Zukunft werden sämtliche Terror- und Sabotagetrupps und ihre Helfershelfer, die sich nicht wie Soldaten, sondern wie Banditen benehmen, von den deutschen Truppen auch als solche behandelt und, wo sie auch auftreten, rücksichtslos im Kampf niedergemacht werden.
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Das im Wehrmachtsbericht genannte Städtchen Malgobek liegt etwa 80 Kilometer südlich von Moskok und gehört bereits zum Erdölgebiet von Grosny. Infolge seiner reichen Erdölvorkommen ist es durch eine Stichbahn mit Moskok verbunden und hat Anschluß, an eine große Erdölleitung. Bohrtürme, Naphtadestilla- tionen, Reparaturwerkstätten für Bohrapparate und Schlammpumpen geben dem Ort sein Gepräge, dessen Bewohner fast ausnahmslos von der Gewinnung und Aufbereitung des Erdöls leben. Die erste Bohrung nach Erdöl wurde in Malgobek im Jahre 1027 angesetzt, aber erst.19,84 wurden Erdölmengen in nennenswertem Umfange gefördert und haben sich seit dieser Zeit von 206 800 Tonnen auf 961 200 Tonnen im Jahre 19.88 gesteigert. Die schweren Malgobeker Rohöle haben einen beträchtlichen Baraffingehalt. Der Verlust dieser Quellen, die in kühnem Zupacken von deutscher Infanterie und Verbänden der Waffen-ff in Besitz genommen wurden, wird sich für die Brennstosfversorgung der bolschewistischen Armee bald fühlbar machen.
Ruhe eintritt, dann ist es soweit. Die Mine ist fertig geladen und jede Sekunde kann der gewaltige, alles vernichtende Schlag losbrechen. Wie oft dauerte es Stunden, ja Tage, in denen die Soldaten buchstäblich auf Pulverfässern lagen, bis die Sprengung das Stellungs- gelände zerwühlte und der Kampf um den noch rauchenden Minentrichter begann.
Nicht anders war es jetzt siidostwärts Orel. Die Erfahrungen des vorigen Krieges nutzend, fand man aber eine wirksame Taktik, um die Absicht des Feindes zu durchkreuzen. Das bedrohte Grabenstück wurde geräumt. Dann stellten sich zwei niedersächsische Infanterie-Kompanien zum Gegenstoß hereit. Nach einem schweren Feueräberfall erfolgte die Sprengung, sie riß große Teile der geräumten deutschen Höhenstellung ein. Unmittelbar darauf griff bolschewistische Infanterie an. Gleichzeitig brachen aber auch die NieLersachsen vor. Am Rande und in der Tiefe des riesigen Spreng- trichtsrs kam es zum erbitterten Nahkampf, bis der Feind abgeschlagen und das gesamte Stellungssystem wieder fest in deutschem Besitz war. Durch Aufmerksamkeit, Disziplin und Mut haben die beiden niedersächsischen Kompanien die Lage gemeistert, ihre wichtigen Stellungen behauptet und die feindlichen Hoffnungen zunichte gemacht.
Her unterirdische Kampf an der dstfront
lrots Sprengung wichtige Höhenstellungen von NieSersachien gehalten
Warum Stalin so verzweifelt um lzilfe schreit
verschärfter terror als letzte Nettung — Noosevelt ruft seinen votschafter zurück — Vas Saat der vegner ist leck
Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung
ck. v. scd. Berlin, 7. Oktober. Es war tatsächlich ein Ausbruch der Katastrophenangst, wenn sich Stalin entschloß, über die Köpfe der „alliierten" Regierungen hinweg sich an deren Böller selbst zu wenden, um sie zum Kampf um die Zweite Front auf die Straße zu rufen. Eine englische Zeitung hat kürzlich erklärt, daß Las anläßlich des Molotow-Besuchcs gegebene Versprechen sich als ein „positiver Propagandasaktor" ersten Ranges erwiesen habe. Die Sowjetregierung habe mit dem Hinweis aus dieses Versprechen die Moral der eigenen Bevölkerung und der Armee aufrechterhalten können. Damit war ganz eindeutig gesagt, daß Churchill und Noosevelt die Sowjets bewußt belogen haben und daß diese wiederum ihre Masten nur noch mit dem Hinweis auf die zugesagte Hilfe Englands und der Bereinigten Staaten vertrösten könnten. Aber alles nimmt ein Ende, und jede Untreue schlägt ihren eigenen Herrn. Die maßlose Enttäuschung der Sowjets, die Erkenntnis einer aussichtslos gewordenen Lage und die steigende Angst vor einem furchtbaren Winter scheinen nun den „positiven Propagandafaktor" ins Gegenteil gewandelt zu haben.
Die mit Illusionen hingehaltene Sowjetbevölkerung sieht sich mit einem Male vor dem Nichts. Wie es um die Hintergründe des SOS-Rufes aus dem Kreml be
stellt ist, das beleuchtet der Aufruf, den jetzt Stalin an die Sowjetbevölkernng erlassen hat und der die Ueber- schrift trägt: „Eiserne Disziplin, die Hauptbedinguug des Sieges". In diesem Aufruf wird einleitend gesagt, daß der an der Wolga und am Kaukasus drängende Gegner nach der Einnahme von Stalingrad Moskau bedrohe. In diesen schweren Zeiten, so heißt es dann weiter, mäste auch im Hinterlands alles getan werden, um den Feind zu schlagen. Zu diesem Zwecke mäste das Volk eiserne Disziplin und Ordnung auf allen Gebieten wahren. Es dürfe keine Schlamperei aufkommen. Wie an der Front, werde auch im Hinterlands derjenige, der Disziplin nicht einhalte, erschossen. Im Lande der Bolschewiken weiß jeder, daß es dem Vlutsäufer Stalin auf einen Genickschuß mehr oder weniger nicht ankommt. Der Aufruf bedeutet offenkundig nichts anderes, als die Ankündigung eines maßlos verschärften Terrorsystems, mit dessen Hilfe allein Stalin an der inneren Front die Voraussetzungen für die Wetterführung des Kampfes noch eine Zeitlang glaubt dürftig aufrechterhalten zu können. Nach der Veröffentlichung dieses Aufrufes unterliegt es auch für Stalin selbst keinem Zweifel mehr, daß nach dem Verlust der wesentlichen Grundlagen für* die Erhaltung des physischen Lebens und der Kampfkraft der Sowjetunion eine Leidenszeit für die Bevölkerung droht, die irgendwann auch
einmal die Grenze des Erträglichen selbst für die anspruchslosesten Menschen überschreiten muß.
Hier werden die Hintergründe erhellt, die Stalin geradezu überstürzt zu seinem letzten Alarmruf und zu einer Anklage gegen die „Alliierten" trieben. Plötzlich scheint er eingesehen zu haben, daß er überhaupt keine Zeit mehr zu verlieren hat. Der Vertreter der amerikanischen Nachrichtenagentur, der als Vermittler der Stalin-Erklärung über die Notwendigkeit der Zweiten Front diente, berichtet jetzt über weitere Einzelheiten. Er habe, so erzählt er, aus Washington den Auftrag bekommen, Stalin um eine Erklärung zu bitten. Daß nicht das Weiße Haus, sondern der Sowjetbotschafter in Washington hinter dem Auftrag gestanden hat, kann heute kaum noch bezweifelt werden. Zu seinem eigenen Erstaunen, so berichtet der amerikanische Journalist, sei er schon 28 Stunden nach der lleberreichung seiner Anfrage, bei Nacht und NeFel aus dem Bett geholt worden, um von dem stellvertretenden Leiter der bolschewistischen Presteabteilung den Bries Stalins in dessen eigener Handschrift entgegenzunehmen. Deutlicher kann es nicht zum Ausdruck gebracht werden, daß der Oberste der Sowjets seinen Alarmruf so schnell wie möglich loswerden wollte, weil von nun ab jede Stunde kostbar erscheint.
(Fortsetzung aus Seite 2)
Lee -ewige AeiwMge
Kamerad Horst Weste!
Immer in den von tieferer Besinnung und innerer Weihe getragenen Stunden einer nationalen Feier, da wir das Bekenntnis zu unserem Schicksal und das Gelöbnis des Kampfes um Deutschland erneuern, singen wir mit der alten auch die neue Hymne der Nation, die den Geist und das Vermächtnis der nationalsozialistischen Revolution zur Verpflichtung für alle Deutschen erhebt. Der dieses Lied ersann und trotzig in der Zeit des großen Kampfes der Freiwilligen des Führers um ein neues, das wahre Deutschland, anstimmte, wäre am morgigen 9. Oktober 35 Jahre alt geworden. Wie jung noch!, denken wir, und es wird uns recht bewußt, wie früh sein tapferes Leben sich schon erfüllte, durch seinen Opfertod und sein Lied jähe und plötzlich in die Unsterblichkeit des unverlierbaren Nachruhmes einmündend.
Das aber ist der zum Symbol erhöhte Sinn und Inhalt dieses kurzen Lebens und frühen Sterbens: es fiel mit Horst Messet im Kampf um Deutschland einer der ewigen Freiwilligen der Nation, die immer in der Nacht deutscher Notzeiten die brennende Fackel ergreifen, nur dem inneren Befehl gehorchend, mit dem Fackelschein den Weg in einen neuen, hellen Tag zu weisen und kämpfend voranzuschreiten, das Schicksal gewaltig beschwörend und mit ihrem ersten Beispiel die Notw'ende erzwingend. Es siel mit Horst Wesscl der junge Freiwillige des Führers — und in ihm werden
vidustoni vom siilirer empfangen
Aus dem Führerhauptquartier,?. Oktober. Der Führer empsing am Mittwoch den Generalsekretär der Faschistischen Partei, Vidussoni. und hatte mit ihm eine längere Unterredung. Der Empfang, an dem der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarschall Keitel, und der Leiter der Parteikanzlei der NSDAP., Reichsleiter Vormann, teilnahmen, fand im Anschluß an eine Frontreise statt, in deren Verlauf der italienische Gast die im Osten eingesetzten italienischen Truppen besuchte.
auch alle die übrigen Gefallenen der Bewegung geehrt —, und es fiel der junge Freiwillige des heimlichen, des wahren Deutschlands. In ihm wird .der Weg jener jungen Mannschaft zum Gleichnis erhoben, die antrat, als die Nation nach dem großen Heldengange des Ersten Weltkrieges in dem Verrat, in der Zwietracht, im Haß und im Bruderkampf nach dem Zu- sammenbruch zu versinken und unterzugehen drohte — und wie furchtbar nahe uns damals das Verhängnis schon gewesen ist, begreifen wir in aller Klarheit erst aus unserer heutigen Rückschau.
Horst Wessels Leben und Sterben ist Gleichnis des Kampfes der jungen Freiwilligen, die die Brücke von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges schlagen, hinüber über die Zeit der Ehrlosigkeit und des Verrats, bis hinein ins neue Reich und zur wiedergewonnenen Ehre. Ohne den Marsch der Freiwilligen gäbe es kein neues Deutschland, und aus ihrem waffenlosen Kampf im Braunhemd der SA. entstand schließlich und im eigentlichen Sinne die neue deutsche Wehrmacht, entstanden die nationalsozialistischen Volksheere, die heute den größten deutschen Sieg erkämpfen! Das wollen und das dürfen wir nie vergessen — niemals.
^Kämpfen Horst Wessels: er war ein Korpsstudent, und er wurde ein Arbeiter, ^vorlebend und mit dem ganzen Einsatz seines jungen Idealismus verwirklichend, um was es im Kampfe der nationalsozialistischen Bewegung um des Volkes neue Gestalt ging, um die sozialistische Nation, um die Kameradschaft des ganzen deutschen Volkes über alle Stände und Unterschiede im alten Sinne hinweg: um die wahre Volksgemeinschaft, die, in den trommelfeuerübcrspannten Gräben des Ersten Weltkrieges geboren, zuerst in den braunen Kolonnen der E Wirklichkeit wurde und die aus der Kraft der nationalsozialistischen Idee und in endgültiger Erfüllung von Horst Wessels Vermächtnis für alle Zeiten gehärtet und zu Stahl geschmiedet wird in den Heuern und Schlachten des neuen, des Zweiten Weltkrieges!
Und dieses begreifen wir heute aus dem Geschehen des Krieges und seiner soldatischen Bewährung in aller Klarheit und im tieferen Sinne: Horst Messet fiel als boldat — als Soldat der Bewegung und, im Jahre 1930, als Soldat für Deutschland! Er fiel als Soldat wie Kameraden, die als Blutopfer der nationalsozia- Irstychen Revolution fielen, und als Soldat wie seine Kameraden, die heute mit der Waffe in der Hand für Deutschland kämpfen. Und das ist das Schönste und
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Der Ring um die nordwestlich von Stalingrad eingeschlossenen Feindgruppen hat sich weiter verengt.
Im Kaukasus nehmen die hartnäckigen Kämpfe ihren erfolgreichen Fortgang.
Ein Terror-Ausruf Stalins an die Sowjetücvölkc- rung läßt die verzweifelte Eesamtlage des Rätebundes erkennen.
Londoner Zeitungen schreien erneut nach einem gemeinsamen Oberkommando.
Das Oberkommando der Wehrmacht hat nach der letzt erwiesenen, von der britischen Militärführung befohlenen Fesselung deutscher Kriegsgefangener durchgreifende Gegenmaßnahmen anberaumt.
Der erfolgreiche italienische U-Boot-Kommandant Erossi wurde vom Führer mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
Für die nächste Zuteilungsperiode erhält, wie bereits bekannt, auch Bremen neben der allgemeinen sleischrationenerhöhung von 50 g eine Fröntzulaqe von weiteren SO g wöchentlich.