Ausgabe 
(2.10.1942) Nr. 271
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vas flmtsblatk des Negierenden Vürgermeisters der Zielen Hansestadt vremen

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üer Narionalsdzialisten. vremens

flmiliches verkündungsblatt des Ncichsstatttialters in Oldenburg und Nremen

Nr. 2?1 , 12. Jahrgang

Freitag. 2. Oktober 1S42

Einzelpreis 1S Npf.

Versenkun gsjiffer überschritt Millionengrenze!

Nekordleistung unserer Uvoole: Im September ISl feindliche Handelsschiffe auf den Meeresboden geschickt

„flus Oeutschlanös sozialem Hauptbuch"

Ner Nechenschastsbericht des Noichsministers Nr. Soebbels über das dritte kriegswinterliiljswerk

Deutscher pan;erabwekr-kefolg

An der nördlichen Riegelstellung Stalingrads

Aus dem Führerhauptquartier, 1. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Kaukasnsgebiet dauern die erbitterten Kämpfe um start befestigte Höhenstellnngen an. In StaIingr a d dran­gen die Angriffstruppen, unterstützt durch Verbände der Luftwaffe, in mehreren Stoßkeilen weiter in den Nord­teil der Stadt ein. Gegen die nördliche Riegelstellung angreifende starke feindliche Infanterie- und Panzer- kräfte wurden unter schweren Mutigen Verlusten im Gegenangriff zurückgeworfen und 98 Panzer, meist eng­lischer und amerikanischer Herkunft, vernichtet. Bei diesen Kämpfen hat sich von neuem ein Panzerkorps durch ungewöhnlich tapfere Haltung ausgezeichnet. Dieses Korps hat schon in den letzten Augusttagcn durch schnel­len Vorstoß vom Don bis zur Wolga den Verkehr aus dem Flusse unterbunden, die Verbindungen von Stalin­grad nach Norden westlich der Wolga unterbrochen und so die Vorausfetzungen für den Angriff aus Stalingrad selbst geschaffen. In wochenlangen schweren Abwehr­kämpfen hat es diese wichtige Riegelstellung gegen weit überlegene feindliche Kräfte gehalten. Die rückwärtigen Bahnlinien des Gegners im Gebiet der unteren und mittleren Wolga sowie im Raum um Moskau wur­den von der Luftwaffe bei Tag und Nacht angegriffen. Nordwestlich Woronefch verlor der Feind bei ver­geblichen Angriffen im Abschnitt einer Division 28 Pan­zer. Bei Rscheu, führten eigene Angrifsshandlungen trotz zähen feindlichen Widerstandes zu örtlichen Stel­lungsverbesserungen. Ansammlungen des Feindes wur­den durch Artillerieseuer und Luftangriffe zerschlagen, so daß es gar nicht zu den beabsichtigten Angriffen kam. In unwegsamem Waldgelände, rückwärts des mittleren Frontabschnitts wurden durch deutsche und ungarische Verbände starke Banden zusammengetrieben und ver­nichtet. Bei geringen eigenen Verlusten verlor der Feind 1028 Tote, 1218 Gefangene sowie eine größere Anzahl schwerer und leichter Waffen. Im nördlichen Frontabschnitt wurden starke feindliche Kräfte einge­schlossen und Gegenangriffe zu deren Entsatz abgewiesen.

In Aegypten schlugen Truppen der deutsch-ita­lienischen Panzerarmee einen nach heftiger Artillerie­vorbereitung einsetzenden britischen Angriss zurück, schössen eine Anzahl Panzer ab und brachten 2lll> Ge­fangene ein. Im Golf von Suez beschädigten Kampf­flugzeuge ein großes Handelsschiff schwer. Bei Tages- vorstößen einzelner britischer Bomber zur Kanalküste und nächtlichen Störslügen im Bereich der Nordsee wur­den 1 feindliche Flugzeuge zum Absturz gebracht. Deutsche Flugzeuge bombardierten am Tage Bahnan-

dlscli 158 l-uktsiegen ksnck Uauptmsnn Marseille, vom keinck unbesiegt, den kliegertock

Berlin, 1. Oktober.

In seiner umfassenden Rede anläßlich der Eröffnung des vierten Kricgswinterhilfswerkes führte Reichsmi­nister Dr. Goebbels am Mittwoch im Berliner Sport­palast im einzelnen aus:

„Ich möchte mit einem kurzen Rückblick auf den Win­ter des Jahres 1082/33 beginnen, weil es uns in diesen, eine besondere Lehr« erteilen kann für die harten Mo­nate des deutschen Schicksalkampfes, die wir gegen­wärtig durchleben. Die nationalsozialistische Bewegung trat in den Oktober- und Novembertagen 1932 in die entscheidend« Phase ihres Kampfes um die Macht. Ihre Gegner hatten alle Mittel versucht, sie in ihrem Sieges­zug aufzuhalten, aber keines hatte Erfolg gehabt. Noch einmal wurde die Bewegung nach dem großartigen Wahl- sieg vom 31. Juli .1932 Anfang November dieses Jahres an die Wahlurne gerufen und erlitt dabei einen Verlust von über zwei Millionen Stimmen. Trotzdem aber war nicht daran zu zweifeln, daß sie auch weiterhin der ent­scheidende Machtfaktor des innerpolitischen Lebens war, an dem man nicht vorbeikam, der im Gegenteil mit seinen breiten Wählermassen je länger, um so ungestümer an die Verantworrung drängte.

Damals unternahmen die Gegner der nationalsozia­listischen Bewegung einen letzten verzweifelten Versuch, die Bewegung von Innen zu zersetzen und ihre Gefolg­schaft durch die Ausstreuung lächerlichster und absurder Gerüchte zu entzweien. Diese zweifelhaften politischen Existenzen, die damals im Reich in den Endphafen des Kampfes um die Macht gegen uns standen, stehe-n heute wieder gegen den nationalsozialistischen Staat, um vom Ausland her zu versuchen, ihm in der entscheidenden Phase des Kampfes um die deutsche Freiheit doch noch im letzten Augenblick den Sieg zu entreißen

Auch heute wieder wie damals wollen sie durch Aus­streuung dummer und alberner Gerüchte Unruhe in die deutsche Volksgemeinschaft hineintragen und den Glan-

lagen und Werke der Rüstungsindustrie sowie mili­tärische Ziele an mehreren Orten in Süd- und SUdost- England.

Vor der Mündung des Orinoco, im Seegebiet vor Freetown vor Neu-Fundland und im mitt­leren Nördatlantik versenkten deutsche Untersee­boote 12 feindliche Handelsschiffe mit zusammen 54V00 BRT. Damit haben unsere Unterseeboote im Monat September 126 Schiffe mit 769 200 BRT. versenkt und das im Mai 1942 erzielte bisherige Höchstergebnis eines Monats übertroffen. Wei­tere 14 Handelsschiffe wurden durch Torpedotref­fer beschädigt. Im Kampf gegen die feindliche Kriegsmarine wurden durch Ueber- und Unter­wasser-Streitkräfte 6 Zerstörer, zwei Hilfskreu­zer, drei Schnellboote versenkt, drei Zerstörer und zahlreiche Schnellboote beschädigt. Ein Schnell­boot wurde eingebracht. Im gleichen Zeitraum vernichtete die deutsche Luftwaffe 35 Handels­schiffe mit 242 59» BRT. und beschädigte weitere acht Handelsschiffe. An feindlichen Kriegsfahrzeu­gen versenkte die Luftwaffe einen Kreuzer und unter Mitwirkung von Küstenbatterien fünf Zer­störer, mehrere Bewacher, ein Vorpostenboot und eine größere Anzahl von Motor-Torpedobooten, sowie Landungsfahrzeuge aller Art. Damit hat die britisch-amerikanische Schiffahrt im September allein durch deutsche Kampfhandlungen 161 Schiffe mit zusammen 1 911 799 BRT. verloren. Wei­tere 22 Handelsschiffe wurden beschädigt.

Hauptmann Hans-Joachim Marseille, Träger der höchsten deutschen Tapserkeitsauszeichnung, fand unbe­siegt vom Feind auf dem nordasrikanischen Kriegsschau­platz den Fltegcrtod. Erfüllt von unbändigem Angriffs­geist, hat dieser junge Offizier in Luftkämpfcn 188 bri-

bcn unseres Voltes an den Endsieg schwächen und zer­setzen.

Man wird mir nachfühlen können, daß ich es für unter meiner Würde halte, auf die kindischen ußd albernen Lügen und Verleumdungen des englischen Rundsunks und der angelsächsisch-sowjetischen Propagandabüros übevhauvt einzugehen. Sie sind Attentate auf den ge­sunden Menschenverstand. Ich würde mir lächerlich vor­kommen, wenn ich dementieren wollte, daß innerhalb der nationalsozialistischen Führerschaft «ine Palastrevo­lution ausgebrochen sei und wir. statt Krieg nach außen zu führen. Krieg nach innen führten.

Keiner aus unserer Führerschaft, um es z» allem Ucberjluß noch einmal festzustellen, liegt todkrank in einem Sanatorium, keiner ist erschossen, keiner verwun­det und keiner verhaftet worden. Weder hat die die Absicht, eine eigene Luftwaffe, noch die Luftwaffe die Absicht, eine eigene Polizei auszubauen. Beim Londoner Rundfunk ist offenbar der Wunsch der Vater des Ge­dankens. Diese Ammenmärchen sind zu dumm, als daß sie irgendeiner Widerlegung bedürften.

Aus alledem «der kann man unschwer entnehmen, daß unsere Feinde auch heute genau wissen, mit was sie es zu tun haben. Das nationalsozialistische Deutschland hat den ihm aufgezwungenen Schicksalskampf mit allen ihm zur Versügung stehenden Kräften aufgenommen. Unsere Wehrmacht hat in den vergangenen drei Kriegsjahren eines harten, zähen und erbitterten Ringens um unser nationales Schicksal Sieg um Steg an ihre Fahnen ge­heftet. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß die fortlaufende Kette unserer geschichtlichen Erfolge am End« auch zum großen Endsieg führen wird. 'Nichts ist dümmer als die englische Behauptung, wir siegten uns damit zu Tode. Sie widerlegt sich selbst. Noch nie­mals in de-r Geschichte ist aus fortdauernden Siegen ein« Niederlage und ebenso wenig aus fortdauernden Nieder­lagen ein Sieg geworden.

(Fortsetzung auf Seite 2)

tische Gegner bezwungen. Die Wehrmacht betrauert den Verlust eines wahrhaft heldenhaften Kämpfers.

(Siehe auch Seite 2)

Ver italienische westrmachlsbericht

Rom, 1. Oktober. Das Hauptquartier der italieni­schen Wehrmacht gibt bekannt: „Feindliche von Panzer­abteilungen unterstützte Infanterie griff gestern vor­mittag Stellungen im Siidaüschnitt unserer Front in Aegypten an. Der Angriff wurde unter empfindlichen Verlusten für den Gegner zurückgeschlagen. Wir machten über 280 Gefangene. Ein britisches Flugzeug wurde im Luftkamps von deutschen Jägern abgeschossen. Ein wei­teres, das von der Bodenabwehr von Tobruk getroffen wurde, war zur Landung im Gebiet von Marsa Luch gezwungen. Die Besatzung, sechs Unteroffiziere, wurde gefangengenommen. Die Bombardierung der Flug­häfen von Malta wurde fortgesetzt. Im Luftraum der Insel vernichteten deutsche Jäger sechs Curtig.

Neue Nitterkreuztrager

Berlin, 1. Oktober. Der Führer verlieh dem Chef des Stabes der Seekriegsleitung, Admiral Fricke, in Anerkennung seiner großen Verdienste um die deut­sche Seekriegfiihrung das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Die gleiche Auszeichnung erhielten: Major Götz Helms, Bataillonskommandeur in eipem Jns.- Regt.; ff-Hauptsturmführer Hans Dorr, Kompanie­chef in einem ff-Jnf.-Regt.; Wachtmeister Konrad Sauer, Zugführer einer Sturmgeschütz-Abteilung.

Slückwünsche des siistrors für Staatsschef sranco

Berlin, 1. Oktober. Der Führer hat dem spani­schen Staatschef Generalissimus Franco zum „Tag des Candillo" mit einem in herzlichen Worten gehaltenen Telegramm seine Glückwünsche übermittelt.

Dokument der Siegesgewißkeit für kuropa

Ver Kontinent unter dem Eindruck der Worte fldolf kitlers — Kampf um die neue weltordnung

Drabtbericht unserer Berliner Schriftleitnna

b. Berlin, 1. Oktober. Die Rede des Führers, von der italienischen Zeitung „Stampa" als „Dokument des Glaubens und der Sicqesgewißheit" bezeichnet, war — wie sich „Faedrelandet" in Kopenhagen ausdrückt — weit mehr als ein Rechenschaftsbericht über den Einsatz der deutschen Wehrmacht. Sie war getragen von einem glühenden Glauben an den endlichen und entscheidenden Sieg der nationalsozialistischen Idee. Das beglückende Erlebnis der Kundgebung mit dem Führer, Taten statt Phrasen zu hören, spiegelt sich in den Kommentaren, die in Rom und Budapest, in Oslo und Bukarest, in Sofia und Madrid, in Paris und Helsinki, in allen europäischen Hauptstädten veröffentlicht werden, und die die europäische Bedeutung der Persönlichkeit des deutschen Führers ahnen und offen aussprechen. Die Darlegungen Adolf Hitlers, so schreibt „Viatza in Bukarest, seien ein einziger Beweis dafür, dag die deutsche Strategie aus drei Kriegsjahren siegreich hervorgegangen sei. Der Führer habe in der Sprache des Soldaten gesprochen, erklärt „Universal", und einen Bericht über Selbsterlebtes gegeben, über die größten Schlachten im Osten, über die tiefe Kameradschaft im Felde und über die Verbundenheit zwischen Front und Heimat.

„Stark, aufrichtig und schön" habe der Führer ge­sprochen, schreibt die spanische Zeitung „ABC" in ihrem Leitartikel. Europa habe Worte vernommen, die die Gewißheit des Sieges nach hartem Kampfe in sich trü­gen. „Die Hiebe, die Hitler an seine Gegner ausgeteilt hat", schreibt „Arriba", „dürften diesen recht bittere

Stunden bereitet haben. Die Tatsache, daß der Führer trotz der großen Inanspruchnahme an der Front zu sei­nem Volk« gesprochen hat, ist ein Beweis für den revo­lutionären Geist und die unvergleichliche soziale Soli­darität des Nationalsozialismus. Adolf Hitler pflegt nie zu übertreiben. Darum darf man seinem eindrucks­vollen Rechenschaftsbericht über die vollbrachten Leistun­gen bis ins Letzte, bis zum letzten Buchstaben, glauben."

Die Rede mäste als ein politisches und militärisches Ereignis gewürdigt werden, „das in keiner Weife mit den Reden anderer Staatsmänner einen Vergleich ver­trägt, weil hier die Tatsachen sprechen und die Ini­tiative und die Kraft unzweideutig erkennbar sind." Diese Worte einer anderen spanischen Zeitung wirken als direkter Kommentar der Haltung des amtlichen London zu der Rede Adolf Hitlers. Nach Berichten neu­traler Korrespondenten an der Themse hat die An­kündigung der Führerrede in London geradezu sensa­tionell gewirkt und in England haben „noch nie vorher so viele Menschen an der deutschen Rundfunkwelle ge­hangen, wie diesmal." Um diese Entwicklung aufzu­fangen, was dem britischen Premier notwendig er­scheinen mochte, da er seine Erklärung vor den sich stetig leerenden Bänken des Unterhauses abgeben mußte, wurde der britischen Agitation als Hinweis gegeben, „daß die Ausführungen Hitlers die steigenden Schwie­rigkeiten Deutschlands und seiner Verbündeten wider­spiegeln und kaum zur Verbesserung der Stimmung in Deutschland und darüber hinaus in Europa beitragen dürften." Eine Version, die sich in mannigfaltigen Ab­wandlungen heute in der britischen Presse befindet und die in geradezu klassischer Weise von der britischen Me­

thode berichtet, schwarz als weiß und umgekehrt weiß als schwarz anzusehen.

Denn es ist ja nicht nur die Presse der verbündeten und befreundeten. Staaten Europas, die sich von der Kampfentschlossenheit und Siegesgewißheit des Füh­rers beeindruckt zeigt, *auch die Schweizer Zeitungen und schwedischen Blätter, die gewiß nicht im Verdacht übertriebener Deutschfreundlichkett stehen, können nicht nach Lhurchillscher Methode „steigende Schwierigkeiten" in der Redd des Führers feststellen, wählen dafür in ihren Ueberjchriften Schlagzeilen, „daß das Schwerste bereits hinter Deutschland liegt, daß Stalingrad falle und keine Macht der Welt mehr imstande sein werde, die deutschen Truppen aus diesem wichtigen Punkt zu vertreiben". Die wirtschaftliche Erschließung des Ost­raums für Europa wird als Kernproblem angesehen. „In diesem Punkt war Hitler kategorisch", schreibt „Dagsposten". „Die von der Sowjetunion abgetrennten Gebiete würden nie wieder unter Moskaus Herrschaft zurückkehren, sondern unter Deutschlands Führung Europa dienen. Hier soll ein Riesenprogramm verwirk­licht werden, erst mit der Waffe in der Hand, dann mit friedlicher Arbeit, womit für Europa eine neue Welt eröffnet wird."

In unserem Klauben an den Führer und in der Ge­wißheit des Sieges kann uns niemand die Richtigkeit der Worte des Führers bestätigen — wir erfühlen sie und tragen sie in uns als unseren kostbarsten Schatz. Europas Antwort auf die Stimme Adolf Hitlers ist uns so Beweis kontinentalen Erwachens, Beweis der Wand­lung des deutschen Kampfes zum europäischen.

Im Bannkreis der Rede des Führers

k. kckü. B r e m e n, 2. Oktober

Als unsere Gegner den Krieg gegen das Deutsche Reich entfesselten, wähnten sie, mit den Methoden ihrer Kriegführung die Grundlagen der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft erschüttern zu können. Das Gegenteil ist eingetreten. Der Führer hat tn seiner packenden Rede anläßlich der Eröffnung des neuen Winterhilfs- wcrkes den sicherlich verhängnisvollsten Irrtum des Feindes mit den einprägsamen Worten aufgedeckt: „Das ist vielleicht in der Zukunft der größte Segen für unser Volk, daß wir aus dem Kriege herausgehen werden ver­bessert für unsere Gemeinschaft, geläutert von so vielen Vorurteilen, daß sich nach diesem Kriege erst recht er­weisen wird, wie richtig das Parteiprogramm unserer Bewegung war, wie richtig aber überhaupt auch unsere ganze nationalsozialistische Einstellung ist." Und noch in einem anderen Zusammenhang unterstrich der Führer den „segensreichsten Nutzen. dieses Krieges", als er nämlich die Frage auswarf: „Glauben Sie, daß irgend­ein Deutscher den Soldaten, die heute aus diesem Kriege siegreich zurückkehren, ein anderes Deutschland würde bieten können als das nationalsozialistische, im Sinne einer wirklichen Erfüllung unserer Ideen einer wahren Volksgemeinschaft?" Mit'vollem Recht konnte der wcit- schauende Gestalter unserer neuen Weltanschauung sofort hinzufügen: „Das ist unmöglich!" Ja, es ist in der Tat unmöglich, jenen gewaltigen Gegensatz zu übersehen, der zwischen den bitteren Enttäuschungen unserer 1918 heimgekehrten Waffenträger und der Sinnerfüllung des heroischen Ringens der Frontkämpfer Adolf Hitlers durch letztmögliche Vertiefung der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft besteht! Ein Dokument dieser un­lösbaren Gemeinschaft, um deren Besitz uns die Geg­ner von Jahr zu Jahr mehr beneiden, wird auch das neue Winterhilfswerk werden. Reichsminister Dr. Goeb­bels hat den einzigartigen deutschen Sozialismus der Tat m seinem Rechenschaftsbericht über das beendete Knegs-WHW.-Jahr nachdrücklichst als eine volkspoli- tische Leistung gekennzeichnet, die in der ganzen Welt einzig dasteht und auf die wir alle stolz sein können. Die twppesieitige Auswirkung des WHW. daheim und drangen, der Adolf Hitler so plastischen Ausdruck gab und für die Dr. Goebbels ein geradezu erdrückendes, in der phantastischen Endziffer von 1,2 Milliarden Mark gipfelndes Beweismaterial beibrachte, ist in unserem Schlckmlskampf um Sein oder Ausrottung zu einem vymbol der unerschütterlichen Einheit von Front und neimat geworden zum ..Votum eines Opfers" mit dem Bekenntnis: „Wir stehen hinter unseren Soldaten, so wie unsere Soldaten für uns einstehen!"

Mit der Verwirklichung seiner durch Blut gefestigten Tat- und Opfcrgemeinschaft hat Deutschland eine 'ihm vom Schicksal zugewiesene gesamteuropäische so­ziale Führuiigsaufgabe in Angriff genommen. „Diesen Krieg überlebt kein bürgerlicher Staat" — wem kam angesichts der souveränen Bestimmtheit dieser Prophezeiung des Führers nicht zum Bewußtsein, daß einzig und allein der Schöpfer des nationalsozialisti­schen Volksstaates die über unsere Grenzen hinaus wir­kende Zulunftsentwicklung in der erwähnten Richtung ankündigen konnte! Denn nur ihm gelang die Zertrüm­merung der bürgerlichen Systemwelt im sogenannten Nachkriegsdeutschland! Wir haben unentwegt an dem von uns geplanten Volksstaat gearbeitet — wie es Dr. Goebbels in seinen Ausführungen anschaulich darlegte —, darum können wir mit dem Blick auf die sich von Winter zu Winter steigerndes Erfolge dieser Arbeit felsenfest auf den Glauben des Führers, der auch unser Glaube ist, bauen: „Nur das nationalsozia­listische Deutschland und die mit ihm verbündeten Staa­ten werden als junge Nationen, als wirtliche Völker und Volks staaten aus diesem Kriege mit einem glorreichen Sieg hervorgehen." Die pluto'kratisch-bolschc- wistrschen «taatsgebilde jedoch sind dem Untergang ge­weiht, weil ihre greisenhaften Vertreter die soziale Be­wegung des neuen Europas nicht nur nicht verstehen, sondern abwürgen wollten. Die neuerdings beobachtete klägliche Nachahmung gewisser Erscheinungsformen der Ningen Staatenwelt seitens der politischen Nullen im. Feindlager bestätigt nur den Schiffbruch ihrer eigenen aniiiozialen Parolen unb Äre llnabwenbbnrkkni hes sich über ihrem Haupt zusammenziehenden Unheils. Sie haben einmal Farbe bekannt, und zwar gegen die erwachten nationalsozialen Kräfte des kulturtraaenden Kontinents — nun werden sie unbarmherzig zwiilhen E^Muklsteinen der herausgeforderten jungen Mächte

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Noch nie im Kriegsgeschehen aller Zeiten hat ein Feldherr einen so freimütigen und überzeugenden Ein­blick in die Ziele und Methoden seiner Kriegführung gewährt, wie es der Führer am Mittwochabend tat,

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Unsere U-Boote erzielten im September die höchste Versenkungsziffer seit Kriegsbeginn: 181 feindliche Schiffe mit über 1 Million BRT. wurden aus den Meeresgrund geschickt.

In der nördlichen Riegelstellung Stalingrads wurden 98 feindliche Panzer vernichtet.

Hauptmann Marseille fand nach 188 Lustsiegen den Fliegertod.

Der große Rechenschaftsbericht von Reichsminister Dr. Goebbels zum Kriegswinterhilfswerk liegt nun im Wortlaut vor.

Die überlegene Abrechnung des Führers mit seinen Gegnern und die siegessichcrc Beurteilung über die zukünftige Entwicklung fanden in der ganzen Welt ein starkes Echo.

Der deutsche Spartag wird in diesem Jahre vom 28. bis 31, Oktober als Sparwoche durchgeführt.