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parteiamtliche Tageszeitung
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der Nationalsozialisten Nremens
flnitliches verkündungsdlall des Neichsstatthallers In Mdenburg unü vremen
Nr. 235 / 11. Jahrgang
Montag, 25. flugust 1941
Linzeipreis 15 Hpf.
25 Schiffe mit fast 15000P VNI. versenkt
twyrn?, . -
Neuer großer Sieg unserer U-Voot-Vaffe in Verbindung mit Uberseestreitkräften
Geleitzug bei Gibraltar aufgerieben
Nur acht der Handelsschiffe entkamen in portugiestfche NokeitsgewSffer fluch kinkeiten der SicherungsstreitkrSfte vernichte»
Ans 'dem F.ührerfiauplguartiei:, 24. August.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Unterseeboote und in überseeischen Gewässern operierende Kriegsschiffe melden die Vernichtung von insgesamt 25 feindlichen Handelsschiffen mit zusammen 148 20Ö BRT.. Hiervon haben die Unterseeboote allein in mehrtägiger Verfolgung und nach hartem Kampf aus einem von England nach Gibraltar bestimmten Geleitzug 21 Handelsschiffe mit insgesamt 120 000 BRT. herausgeschossen. Darüber hinaus haben sie von den Sicherungsstreitkräften einen Zerstörer der „Afrika- Klasse", eine Korvette und einen Bewacher versenkt. Nur acht Schiffe dieses stark gesicherten Geleitzuges gelang es, in die portugiesischen Hoheitsgewässer zu entkommen.
... und winston lkurchill beichtet
bohes tob für die Moskauer Mörder — Schimptkanonade gegen veuischlond — Kampfansage gegen
imuitt — flfihiinhintmn »inen Deber-DetfaillßQ — n„<.r«,M«,i>s
Zwirnt Aäahtik
Ver gestrige stkw. verichr
Dnjepr-Brückenkopf Tscherkafsq genommen Stärkere Sowjetkräfte südlich des Jlmenfee geschlagen B In zwei Monaten 1044 Briten» flugzeuge verloren
Aus dem Führerhauptquartier, 21. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „In der Ukraine nahmen deutsche Truppen den bisher vom Feind noch zäh gehaltenen Dnjepr-Brückenkopf fTscherkassy). Nordwestlich Kiew wurde die Verfolgung des geschlagenen Gegners auf und über den Dnjepr fortgesetzt. Südlich des Jlmen-See wurden stärkere sowjetische Kräfte geschlagen und über den Lowat-Fluh zurück- geworsen. Mehr als 10 000 Gefangene und umfangreiche Beute fielen in unsere Hand. Die in Estland kämpfenden Truppen dringen im konzentrischen Angriff auf Reval vor. Der beiderseits des Ladoga-Sees von unseren finnischen Verbündeten mit besonderer Tapferkeit geführte Angriff macht weiterhin gute Fortschritte. In Nordasrika war am 22. August ein Angriff deutscher Sturzkampfflugzeuge aus den Hafen von Tovruk besonders erfolgreich. Bombenvolltreffer setzten Flakbatterien außer Gefecht, zerstörten Munitionslager und beschädigte» mehrere Schiffe. Kampfflugzeuge bombardierten in der letzten Nacht mit guter Wirkung Stapelplätze des Feindes bei Marsa Matruk. — Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein. — Ln der Zeit vom 22. Juni bis 23. August verlor die britische Luftwaffe in Kämpfen über Eroßbritan- nien, im Seegebiet um die britische Insel und in Nord- asrika sowie bei Angriffen auf das Reichsgebiet und die besetzten Gebiete insgesamt 1044 Flugzeuge. Davon schossen Verbände der Luftwaffe 910, Einheiten der Kriegsmarine 128 britische Flugzeuge ab. Während der gleichen Zeit gingen im Kamps gegen Großbritannien 127 eigene Flugzeuge verloren."
Starke deutsche Flakabwehr iam Kanal vertrieb am 23. August einzelne britische Jagdflugzeuge, die sich der Küste des besetzten Gebietes zu nähern versuchten. Gut liegendes Flakfeuer der deutschen Marineartillerie vernichtete ein britisches Jagdflugzeug.
ver italienische wekrmachksbericht
R o m. 24. August. Der italienische Wehrmachtsvericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: ,Ln der Cyre- naika lebhafte Tätigkeit der Artillerie und der Luftwaffe der Achse au der Tobrukfront. Deutsche Flugzeuge Lombardierten gestern Flakbatterien in Tobruk sowie Schiffe. Italienische Läger schossen ein feindliches Flugzeug ab. Britische Flugzeuge bombardierten Bengasi, wobei einiger Schaden angerichtet wurde. Ln Ostafrika neue feindliche Luftangriffe auf die Stellungen von Uolchefit. Anhaltende Tätigkeit unserer Abteilungen, die kräftige Angriffe gegen die feindlichen Stellungen unternahmen. Ln der vergangenen Nacht bombardierten italienische Flugzeuge den Flughafen Mikava ans Malta und verursachten zahlreiche Brände." '
Verbände der italienischen Luftwaffe griffen in der Nacht zum Sonntag den Flugplatz Mikaba auf der Insel Malta an. Die Ziele wurden von Hunderten von Spreng- und Brandbomben wirksam getroffen, feindliche Flugzeuge wurden am Boden zerstört, rings um das Flugfeld wurden acht Brände beobachtet. Trotz lebhafter Abwehr durch feindliche Flak und Nachtjäger kehrten alle italienischen Flugzeuge unversehrt an ihren Ausgangspunkt zurück.
hw. Stockholm, 24. August. (VZ.-Eigenvericht.) Mit einem noch größere» Aufwand an hysterischer Schimpferei als sonst, der seine wahre Beurteilung der Kriegslage im Osten verriet, hielt Churchill in der. Nacht zum Montag eine Rundfunkrede, in der er vor allem den mit Roosevelt verabredete» Neklamefeldzug für die Atlantik-Zusammenkunft fortsetzte.
Churchill faßte den Sinn dieser Veranstaltung in den schönen Satz zusammen: Die guten Kräfte in der Welt haben sich gegen die Bösen zusammengeschlossen, die jetzt so gewaltig und triumphierend geworden sind und ihre Herrschaft über Europa sowie einen großen Teil Asiens ausgedehnt haben. Selbstverständlich waren die Kriegs- Politiker, die sich im Atlantik zu neuen heimtückischen Machenschaften zusammenfanden, wie Churchill hinzu- sügte „frei von jedem egoistischen Interesse, sie strebten lediglich' nach den Hochstraßen der Freiheit und Gerechtigkeit."
Aber dann begann Churchill eine wahrhaft erschreckende Schimpfkanonade. Gegenwärtig seien furchtbare Sachen in der Welt im Gange. Die Sowjetarmee kämpfe zwar mit prächtiger Hingabe, und die englischen Generäle hätten sogar mit Bewunderung über die Wirkung ihrer Ausrüstung berichtet. Aber — damit suchte der schwindelnde Churchill die deutschen Siege zu erklären — der Feind gehe mit einer Grausamkeit vor, wie sie seit dem 16. Jahrhundert nicht mehr erlebt worden sei. Churchill tischte hier eine Ereuellegende von Ausmaßen auf, die selbst seine früheren Leistungen auf diesem Gebiet llber- trafen und zweifellos mit dazu bestimmt waren, die nur allzu handgreiflichen Erinnerungen an die jahrzehntelange sowjetische Schreckensherrschaft und an die noch schlimmeren sowjetischen Eewaltpläne in Europa verblassen zu lassen.
Churchill ließ eine Kampfansage an Japan folgen, durch die er die amerikanischen Enthüllungen bestätigte, wonach er bei dem Atlantiktressen als Gegenleistung für die USA.-Hilse an England und die Sowjetunion volle Hilfe für den Fall eines Konfliktes Japan — USA. zugesagt hat. Er bestätigte hiermit einen wesentlichen Teil der Weltverschwörung, die bei dem Atlantiktresfen vonstatten ging.
Bei Behandlung der sogenannten Kriegsziele, die er mit Roosevelt nach Wilson'schem Vorbild ausgeknobelt
hat, bestätigte Churchill weiter, daß ein Ueber-Versailles geplant ist. Er gab ausdrücklich zu, daß nicht mehr die These von einer Nicht-Wiederkehr des Krieges aufrechterhalten werde. Statt dessen sollten jetzt ausreichende Vorkehrungen getroffen «erden, um durch Abrüstung der „Schuldigen" di« nötigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.
Nach einem grotesken Aufwiegelungsversuch, der an die Adresse aller europäischen Völker gerichtet war und sich bolschewistischen Vorbildern näherte, verherrlichte Churchill die Verpflichtungen Roosevelts, die dieser in seiner Eigenschaft als Präsident der Vereinigten Staaten übernommen hübe, alles zur Zerstörung des deutschen Staats-Systems zu tun. Die Frage, wie nahe die Vereinigten Staaten dem Kriege ständen, mutzte er offen lassen. Er ließ eine Wehklage darüber folgen, daß nicht rechtzeitig der von ihm geplante große Einkreisungsring gegen Deutschland zustande gekommen sei. Statt dessen sei es Deutschland möglich geworden, einen nach dem anderen zu besiegen. Jetzt stehe die Mißgunst der Geographie einer wirksamen Hilfe an die Sowjetunion im Wege...
Entgegen allen Erwartungen, die besonders nach der Atlantik-Zusammepkunft im englischen Volk hinsichtlich einer Hilfsaktion im Gange waren, wußte Churchill auch diesmal nichts besseres zu bieten, als neue Versprechungen. Es würden alle Anstrengungen unternommen werden, um die vorhandenen Schwierigkeiten zu überwinden. Im Schlußteil seiner Rede griff Churchill di« üblichen Warnungen an das eigene Volk wieder auf, der deutsche Kampf gegen die Sowjetunion würde dazu führen, daß sich Deutschland nach errungenem Siege mit voller Wucht auf England stürzen werde. Churchill dankte Gott, daß die Vereinigten Staaten rechtzeitig mit dem Aufbau einer gigantischen Flotte begonnen hatten. Bei der Atlantikzusammenkunft habe er den Eindruck gewonnen: „Hier ist die einzige Hoffnung, die uns retten kann." Bei Schilderung des gemeinsamen Gottesdienstes an Bord des Schlachtschiffes Prince of Wales begann Churchill zu s ch l u ch z e n. Er erwähnte zum Schluß, daß einige USA.-Zerstörer, di« auf dem Wege nach Island gewesen seien, ihm auf dem Heimweg das Geleit gegeben hätten.
Churchill schwatzt — Deutschland handelt
K. Mü. Wir verstehen Winston Churchill recht gutk das mit dem Treffen auf der „Potomac" war ein P r o - pagandadreh. Die Not, in die des Führers siegreiche Wehrmacht den britischen Premier gebrächt hatte, forderte geradezu einen solchen Dreh heraus. Franklin D. Roosevelt war zweifellos von dem gleichen Gefühl beherrscht: „Wenn das so weitergeht mit den vernichtenden Schlägen des deutschen Schwertes gegen die sowjetischen Lückenbüßer, so können wir schon jetzt einpacken!" Und es stieg „irgendwo im Atlantik" die Aussprache zwischen den beiden führenden Demagogen des englischen und des amerikanischen Volkes mit den anschließenden Wiederbelebungsversuchen an den verwesten 14 Punkten Wilsons. Doch kaum gedacht, ward' dem Trick ein End' gemacht! Das schallende Gelächter der Weltöffentlichkeit auf diese politisch-„propagandistische" Entgleisung verdarb den beiden Scharlatanen nämlich sofort nach der Publikation der von Menschenfreundlichkeit und Völkerliebe nur so triefenden englisch-amerikanischen „Friedensideale" das Konzept. Die Situation war für die patentierten Kriegstreiber-Präsidenten nun sogar noch peinlicher geworden, als sie sich schon vor dem Bluff-Unternehmen darstellte. Dabei hatte sich Churchill während der Formulierung des famosen Manifestes, das er mit Roosevelts Füllfederhalter schrieb, sicher seines Urteils vom 18. September 1918 über Wilsons „Programm" erinnert: „Diese 14 Punkte stellen die breiten Umrisse eines gerechten und dauerhaften Friedens dar, aber sie sind notwendigerweise in schlauer Berechnung in allgemeinen Wendungen gehalten und lassen so weiten Spielraum für ihre Auslegung und Anwendung."
Kurz und gut: der fatale Eindruck des mißglückten Fischzuges der Plutokratenhäuptlinge mußte, so sagte sich der Pleitegeier Englands, unbedingt irgendwie verwischt werden. „Reden, reden, immer wieder reden, die Erwachenden des eigenen Volkes mit schönen Worten erneut einlullen" — so lautete doch das Rezept der Busenfreunde jenseits des großen Grabens. Die „richtige" Ankündigung der „großen Rede zum Atlantiktreffen" wurde denn auch mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Reklametrommeln in die Wege geleitet. Tagelang bearbeitete Man die englischen Opfer der Kriegspolitik Churchills mit sensationellen Hinweisen auf das kommende „überragende Ereignis", bei dem der Londoner Kabinettschef den Mund auftun und „unerhört Neues, Grundlegendes" verkünden werde. Es sollte überhaupt einmal eine „ganz fette, Sache" geboten werden ....
So ergriff er also nach erheblichem Kraftaufwand das Wort, der ahnungslose Hasardeur. Mit beiden Händen umklammerte er in forcierter Pose das Rednerpult, die Brust des Lügenmeisters schwellte sich schon bei den einleitenden Phrasen, und die Augen kniff er mit vorgetäuschter Ueberlegenheit listig zusammen. „Diesmal müßte es eigentlich klappen", so dürfte zwischendurch der gepeinigte Churchill zum Schaumschläger Churchill gesprochen haben." Da aber (verteufelt!) gewann wiederum ein schreckliches Mißgeschick die Oberhand! Welch unbeschreibliches Pech für den schwatzenden Ministerpräsidenten von Roosevelts Gnaden: Platzt gerade jetzt die authentische Nachricht herein — noch bevor er seine Rede beenden kann — daß die deutsche U-Voot-Waffe im Zusammenwirken mit lleberwasser- streitkräften auf dem Wege vom Kanal nach Gibraltar nicht weniger als 25 Schiffe mit rund 150 960 BRT. auf den Meeresboden schickte. Das muß in der Tat sogar die Fassungskraft eines Churchill übersteigen, hatte er doch den nunmehr aufgeriebenen Eeleitzug besonders stark sichern lassen und wollte er doch dem englischen Volk
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Unser Tagesspiegel
Einen neuen Großerfolg erzielte unsere U-Voot- Wasfe im Atlantik: nahezu 150 000 VRT. feindlichen Handelsschifssraums wurden versenkt.
Der gestrige Wehrmachtsbericht meldet die Eroberung des Dnjepr-Vriickcnkopfes Tscherkassy.
Die ukrainische Hafenstadt Otschakow wurde genommen.
Bei der Durchbrechung der Verteidigungsstellung zwischen Peipus- und Jlmen-See wurden über hundert Bunker erledigt.
Ln 24 Stunden vernichteten deutsche Kampfflugzeuge 101 Flugzeuge der Sowjets.
In zwei Monaten verloren die Briten 1044 Flugzeuge.
Der Iran betonte erneut seine strikte Neutralität. Churchill hielt eine neue Hetzrede.
Zum Abschluß der Gauschulungswoche sprach Reichsleiter Alfred Rosenberg in der Bremer Kampfbahn. Werder schlug den VfL. Osnabrück im Kampf um den Niedersachsenpokal.
Hannover 90 schied im Tschammcrpokal durch eine hohe Niederlage vom Dresdner SC. aus. Blumcnthal und Walle behaupteten sich erfolgreich in den Deutschen Sommerspielmeistcrschasten. Nothdurst gewann das Rennen „Rund um den Vürgerpark",
Großkundgebung mit fteidioleiter Rofenberg in Greinen
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Blick auf dio dicht besetzte Tribüne der Bremer Kampfbahn während der Rede des Reichsleiters. (Bericht im Innern des Blattes.) Aufnahme: Peters,