Ausgabe 
(19.8.1941) Nr. 229
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vremr Zeitung

parteiamtliche Tageszeitung

Has flmtsblatt des Negierenden viirgermeisters der Zreien Hansestadt Vrem^!

Nr. 229 / l l.Zalirgang

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Anzelgru -Trnndprklssi

Die l mw hohe und 22 eaiv breite geile lm Anzeigenteil 13 /A4. Die 78 enw breit, und 1 mw hohe geile im Teiltest 75 Ermaß. Grundpr. (für Klein- n Famiiienanzeig. u. a., sowie sonstige Beding. Preisliste 6 Nocbla "iel c. Geschäftsstellen: Bremen: Teeren 6/8, Ruf 5 41 21 - Nachtruf und sonntags 81115: Obernstr. 86, Ruf 5 4121» Shke: Mükicndamm 2» B?.-Hemelingen: Dahnhosstr. 6, Ecke Poststr., Nus 4 34 58» Vr.-Vegeiock: Nohrstr. 24, Ruf 4 n. 3: Br--Biumenthal: Kpk.- Dollmonn-Str. 41/43, Nus 88 u.8S

Dienstag, 19. flugust 1941

der Nationalsozialisten Bremens

sinnliches verkündungsblalt des Neichsstakchalkers in Oldenburg und vremen

kinzelvreis 13 Nps.

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5n Bdessa unentrinnbar eingeschlossen / Moskau und Kult erneut wirksam bombardiert

-MAU-

blutige Nprluste der Volschewisten

Berlin, 18. August. Die in Odessa eingeschlossenen Lkrbande der Sowjets versuchen verzweifelt ihrer Ver­nichtung durch Einschiffung zu entgehen. Deutsche Kampf­flugzeuge halten jedoch diese Unternehmungen unter «nein ständigen Bombenhagel. Der Hafen, seine Zusahrt- stra'gen und das Seegebiet vor Odessa liegen unter der Wirkung der deutschen Luftwaffe. Die zusammengedräng­ten bolschewistischen Truppen erleiden laufend schwere Berluste. So wurde ein Transporter, der gerade am Kai Verladungen vornahm, getroffen. Er geriet sofort in Brand. Südlich von Nikolajew wurden sowjetische Kriegsschiffe, die in der breiten Mündung des Bug vor­zudringen versuchten, von deutscher Artillerie wirksam unter Feuer genommen und vertrieben. Dabei erhielt ein Schnellboot einen Volltreffer und ging nach einer heftigen Explosion brennend unter.

Die von den deutschen Truppen über den unteren Dnjepr zurückgeschlagenen Volschewisten versuchten an einzelnen Stellen Erkundungsvorstötze über den Flutz, hie alle im zusammengefaßten deutschen Feuer unter blu­tigen Verlusten für die Sowjets zusammenbrachen. Hier wie überall in der Ukraine ließen die deutschen Abtei­lungen die zurückflutenden Sowjetverbände nicht zur Ruhe kommen. Auch im Laufe des 17. August waren die Verluste des Feindes an Menschen und Material sehr schwer. Sie sind noch nicht zu übersehen, da infolge unse­res raschen Vorgehens erst die nachfolgenden deutschen Verbände die Bergung der gefallenen Volschewisten, die Zahlung der Gefangenen und die Sichtung des erbeuteten Kriegsgeräts vornehmen können. An der Einnahme Ni- kolajews waren, wie jetzt bekannt wird, auch ungarische Truppen erfolgreich beteiligt.

Auch im Nordab schnitt gehen die Kämpfe mit dem Ziel der restlosen Vernichtung der schon schwer an- geschlagenen Sowjetverbände weiter. Bei einem Zusam­menstoß deutscher Abteilungen mit starken sowjetischen Panzer-Streitkräften erwies sich wiederum die Ueber- legenheit der deutschen Massen über die schweren Tanks der Volschewisten: 83 feindliche Panzer wurden ver­nichtet sowie zahlreiche Geschütze und Kriegsmaterial aller Art zerstört oder erbeutet. Durch das haargenau liegend« Feuer unserer Truppen erlitten die Sowjets schwerste blutige Verluste. Besonders die deutsche Ar­tillerie, die in direktem Beschüß mit größter Kaltblütig­keit in die stetig heranstürmenden Wellen der Bolsche- wisten hineiufeuerte und dabei serienweise feindliche Panzerwagen vernichtete, trug hervorragenden Anteil an den Erfolgen dieser harten Kämpfe, die vielfach gegen starke llebermacht geführt werden mußten.

An der finnischen Front operieren deutsche und finnische Verbände nach wie vor Schulter an Schulter und fügten auch am 16, und 17. August den Sowjets unersetzliche Verluste zu. An diesem Frontabschnitt ist der Umfang des erbeuteten Kriegsmaterial ebenfalls noch nicht abzuschätzen und wächst von Stunde zu-Stunde. Wie weiter aus Helsinki gemeldet wird, bombardierten «m 16. August feindliche Flugzeug« das Jnselgebiet von -ibbo, ohne Schaden anzurichten. Finnische Kampf­flugzeuge erzielten Volltreffer auf einen Eisenbahnzug einer Nebenstraße der Murman-Bahn. Die Flugabwehr schoß sechs feindliche Flugzeuge ab. Weitere Sowjet- Flugzeuge versuchten am Sonntagfrüh und kurz nach 19 Uhr sich der finnischen Hauptstadt zu nähern, doch wurden sie, ohne das Stadtgebiet zu erreichen, von Jä­gern der Flugabwehr abgewiesen.

Die deutsche Luftwaffe setzte ihre vielseitigen An- grisssoperatione» im Osten in der Nacht zuiü 18. August mit gutem Erfolge fort. Einige Flugplätze der Sowjets wu,rde mit zahlreichen Bomben belegt. Hierbei wurden Flugzeughallen zum Einsturz gebracht und mehrere Flugzeuge am Boden zerstört. Auf einer Eisenbahn­linie wurde ein Transportzug zum Entgleisen gebracht. Bei einem Störangriff auf Moskau entstanden einige Brände im Südteil der Stadt. Auf dem Dnjepr wurden ein Kanonenboot und zwei kleinere Schiffe der Bolsche- «isien versenkt. Im Finnischen Meerbusen wurde ein sowjetisches Handelsschiff von etwa 16 666 BRT. durch Bombentreffer schwer beschädigt. Ein entstandener Feuer­herd breitete sich rasch aus und nach kurzer Zeit neigte

zur Serie. Auf einem sowjetischen Han­delsschiff von 3In>6 BRT. verursachten mehrere Bomben schwere Beschädigungen.

Eine einzige deutsche Flalbatterie schoß am 17. August sechs Sowjetflugzeuge ab und erzielte damit an der Ostfront ihren 166. Abschuß. Mit dieser Batterie hat schon die zweite deutsche Flakeinheit in der Zeit vom 22. Juni bis 17. August 166 bolschewistische Flugzeuge zum Absturz gebracht.

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Aus dem Führerhauptquartier, 18. August.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „In der Siidukrain« wurde die Verfolgung des ge­schlagenen und zum Teil fluchtartig weichenden Fein­des gegen den unteren Dnzepr fortgesetzt. Auch an den übrigen Teilen der Ostfront brachten die Operationen

wesentliche Erfolge. Nachtangriffe der Luftwaffe rich­teten sich mit guter Wirkung gegen militärische An­lagen in Moskau sowie gegen verschiedene wichtige Eisenbahnlinien. Im Kamps gegen Großbritannien be­legten in der letzten Nacht stärkere Kräfte der Luft­waffe den Versorgungshafen Hüll mit einer großen Zahl Bomben aller Kaliber. Volltreffer in Lagerhallen am Humber und in wehrwirtfchastlichen Anlagen der Stadt verursachten mehrere Brände. Andere Kampsslugzeuge vernichteten an der schottischen Ostküstc einen Frachter von 4666 BRT. und beschädigten ein zweites Handels- schiss erheblich. Bei Nachtangriffe» gegen verschiedene englische Flugplätze wurden starke Explosionen hervor­gerufen. Britische Bomber warfen in der Nacht zum 18. August an einigen Orten West- und Norddeutsch­lands eine geringe Zahl von Spreng- und Brand­bomben. Die Angriffe blieben militärisch wirkungslos. Nachtjäger schössen zwei britische Bomber ab."

Vielsagender sowjetischer 6et>eimbeselil

Nur mit brutalen Mitteln läßt fich weilerer Widerstand erreichen

Berlin, 18. August. Die Verbindung der Londoner Nachrichtenstellen mit Moskau scheint beträchtlichen Störungen zu unterliegen. Der britische Nachrichten­dienst weiß nicht nur von siegreichen Kämpfen der Bol- schewisten zu melden, er behauptet auch dumm und dreist, daß die Sowjet-Armeen „völlig in Takt" seien. Die Moral der Volschewisten ist nach britischer Auf­fassung geradezu „vorbildlich". Nun müssen die Sowjets ihre plutokratischen Verbündeten selbst der Lüge über­führen. Ein Eeheimbefehl des Kommandeurs des 41. sowjetischen Schützenkorps, der in mehreren Exemplaren den deutschen Truppen in die Hände fiel, läßt die wirk­lichen Zustände in den Verbänden der bolschewistischen Wehrmacht in ganz anderem Licht erscheinen. Das Schriftstück hat folgenden'Wortlaut:

Den Befehlshabern der 118. — 11. — 185. — 96. S. D. lSchu.-Div.) In Anbetracht dessen, daß verschiedene Elemente von der Demoralisation der Truppenteile sprechen, die Kommandierenden der Divisionen und Re­gimenter in den Truppenteilen keine Ordnung ge­schaffen haben und der Massenrückzug fortgesetzt wird, ordne ich an: 1. Alles zum Stillstand des Rückzuges zu mobilisieren und Ordnung in den Truppenteilen zu

schaffen. 2. Alle Panikmacher und Desorganisatoren der Etappe sind auf der Stelle zu erschießen. 3. Alle schwe­ren und leichten Maschinengewehre sind sosort in der Feuerlinie, die Tankabwehr sowie besonders zuver­lässige Abteilungen an wichtigen und gefährlichen Stellen einzusetzen. Hinter den lämpfenden Schützen sind schwere Maschinengewehre auszustellen und alle Flüchtenden, die ihre Positionen verlassen, zu erschießen.

4. Die Tiefe der Verteidigungslinie ist zu staffeln und ohne Kamps ist kein Fußbreit Boden preiszugeben.

5. Die Kommandierenden und Politischen Kommissare haben ihre Abteilungen im Laufe von 14 Stunden in Ordnung zu bringen. Alle Kommandierenden und Politischen Kommissare, deren Abteilungen sich größten­teils aus Elementen der Unordnung zusammensetzen,, sind dem Kriegsgericht zu Übergeben. Ich befehle, daß alle Kommandierenden und Politischen Kommissare bis 17 Uhr ihre selbst entfernten Rangabzeichen anbringen, Widrigenfalls der kommandierende Teil als Feiglinge und Panikmacher erschossen wird. K. Der Befehl ist dem gesamten Führerkorps zur Kenntnis zu bringen. — Der Befehlshaber des 41. Schützenkorps. Für die Richtigkeit: Der Vorgesetzte der 1. Abt. Major Stefanow. General­major Kosobutzkij.

Ver italienische welirmachlsbericht

Rom, 18. August. Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: „In Nordafrika erzielte die Luftwaffe der Achse weitere Erfolge. Deutsche Flugzeuge griffen erneut Lagerhäuser und Hafen­anlagen von Tobruk an, wo Brände hervorgerufen wur­den. Es wurde festgestellt, daß ein bei einem früheren Angriff getroffenes 1666-Tonnen-Schisf gesunken ist. Italienische Flugzeuge bombardierten mit guter Wir­kung die Anlagen von Marsa Matruk und versenkten in den Gewässern zwischen Marsa Matruk und Sidi Varani einen von einem Kriegsschiff geleiteten Dampfer. Im Verlause des im gestrigen Wehrmachtbericht gemel­deten Angriffs aus Vardia wurden zwei feindliche Flugzeuge, die zum Landen gezwungen wurden, von deutschen Einheiten unbeschädigt erbeutet und ihre Be­satzungen gefangengenommen. Britische Flugzeuge führten Angriffe auf Benghasi und aus einen vorgeschobenen Flugplatz durch, wo die Bodenabwehr eine feindliche Maschine abschoß. In Ostafrika wiederholte der Feind die Luftangriffe aus Eondar und auf vorgeschobene Stellungen in diesem Abschnitt. Feindliche Gruppen, die versuchten, sich den Stellungen von Uolchefit und Culquabert zu nähern, wurden mit Verlusten zersprengt. Im mittleren Mittelmeer wurde eines unserer Auf­klärungsflugzeuge von fünf Spitfire angegriffen. Im Verlaufe des sich entwickelnden Kampfes gelang es un­serem Flugzeug, obwohl es beschädigt war und Ver­

wundete an Bord hatte, ein feindliches Flugzeug ab­zuschießen und zu seinem Stützpunkt zurückzukehren."

Ein italienisches Torpedoboot unter dem Befehl von Korvettenkapitän Manutti versenkte, wie ein Sonder­berichterstatter von Stesani meldet, am Sonnabend im südöstlichen Mittelmeer ein feindliches ll-Boot. Das Torpedoboot wurde, während es anj der Fahrt war, plötzlich von einem U-Boot angegriffen, das im ge­tauchten Zustand zwei Torpedos abschoß, denen die italienische Einheit nus dank eines rasch durchgeführten Kurswechsels ausweichen konnte. Der Kommandant des Zerstörers nahm sofort Kurs auf das U-Boot und warf mehrere Tiesseebomben ab. Eine besonders starke Explo­sion zeigte, daß das U-Boot zumindest einen . Tresfer er­halten hatte. In der Tat erschien auch bald ein Oel- fleck, der sich rasch ausbreitete und dessen Ausm'aß keinen Zweifel mehr über das Schicksal des U-Bootes zuließ.

Mtterkreui tiir oerdienstoolle Kampfflieger

Berlin, 18. August. Der Führer und Oberste Be­fehlshaber der Wehrmacht verlieh aus Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Rcichsmarschall Eö- ring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: Haupt­mann Stams, Gruppenkommandeur in einem Kampfge­schwader; Oberleutnant Bauer, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader; Oberleutnant Olejnil, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader; Oberleutnant Gras von Ka- geneck, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader; Ober­feldwebel Dahmer, Flugzeugführer in einem Jagdge­schwader.

Noosevelt möchte Weltpolizist werden

Sein höchstes, soeben aufgedecktes Ziel ist, den sterrschaslsanspruch der luden ;u vollstrecken

rs. Berlin, 18. August lBZ.-Eigenbericht.j USA.- Ninistcr Knox rühmt sich. daß Amerika in Begriff sei, die größte Flotte aufzustellen. Die Beherrschung der Meere ist offensichtlich das Ziel Washingtons, was vor­aussetzt, daß man keinerlei unangebrachte Höflichkeit gegenüber England mehr zu zeigen braucht. Wenn Eng­land zu dieser versteckten Kampfansage der USA. gegen den Herrschaftsanspruch der britischen Flotte schweigt, ?eil es schweigen muß, so heißt das nicht, dag die übrige Welt ahnungslos dem Treiben Washingtons zu­geht. Mehr und mehr nehmen die Kriegshetzer in den diTA. eine drohende Haltung gegen alle Völker der Welt ein, nicht zuletzt sucht Knox mit seiner bombasti- jchen Ankündigung die Japaner einzuschüchtern. Es Ichert ihn nicht, daß die „größte Flotte der Welt", die arst gebaut werden soll, in vollendetem Widerspruch zu dar englisch-amerikanischen Erklärung über die „Frei­heit der Meere" steht.

Eine echte Freiheit der Meere braucht keine USP.- Flottendemonstration und kein System von waffen- uaiienden Stützpunkten, die sich kreuz und quer über den Erdball erstrecken, aber was not iut, ist ein inter­nationales Verbot jeder Blockade. England wird sich >raiwilllff nie dazu verstehen, und die Politik Roose- nafts ist nicht minder von Willkür und Hexrsucht dnrch- M als die britische. Knox hat jedenfalls die geheimsten ibuniche der USA.-Regierung und zugleich den faulen yauber der Resolutionen des Atlantik-Treffens Roose- n°lt-Thurchill bloßqelegt.

. .Aaoicriclt mußte bei seiner Rückkehr erkennen, daß Wcltmeinung seinen verwaschenen und egoistischen

Plänen nicht zugänglich ist, die Ungeduld bestimmt ihn nun, etwas heftiger vorzugehen und mehr von dem zu verraten, was ihm insgeheim vorschwebt: Der Senat und der Kongreß sollen ansgefordert werden, die ver­schiedenen „Anregungen" gutzuheißen. Noosevelt will eine neue Doktrin verkünden, um die Monroedoktrin abzuhalftern, die ihm noch zu zahm und zu bescheiden ist In Washington stellt man heute ungeniert fest, daß Noosevelt in der Rücksprache mit Churchill ein neues System zur Beherrschung der Welt entworfen habe. „Washington Post" macht sich wieder einmal zum Sprachrohr dieser Ideen des Präsidenten, wenn sie ver­kündet, sortan mühten die USA. gemeinsam mit Eng­land in der Welt für Ruhe und Ordnung sorgen, d. h. die Welt durch Gewalt zu regieren, wie es dem Wahne Roesevelts entspricht. Für die Engländer bedeutet dies: Teilung ihrer Macht, so daß durch die Konferenz Roosevelt-Churchill jene weltpolitischen Gegen,atze heraufbeschworen werden, die schon nach dem Weltkriege zu starken Spannungen zwischen USA. und England aesührt hatten. Die USA. hatten aber schlieglich »ein beiaeqeben. Diesmal fassen sie ungenierter zu. schwingen st» in den Sattel, in dem England noch zu sitzen glaubt, und tragen das Ihre dazu bei. den Niedergang der Briten aus lange Sicht zu vervollständigen. Einstweilen wird dies nicht offen gesagt, denn noch braucht man England und läßt es gnädig an den grogenwahn,innigen Projekten teilhaben.

Die Kommentatoren der Presse Washingtons, an ihrer Spitze der Hebräer Lippmann, lasten keinen Zweifel

mehr, was unter diesen Projekten zu verstehen ist. Das System der allgemeinen Sicherheit, das Noosevelt auf­richten möchte, habe nichts mit dem Völkerbund zu tun, der untauglich sei. Beide Hemisphären müßten unter ame­rikanisch-englische Kontrolle, Der Herrschaftsanspruch, den der USA.-Präsident erhebt, ist in Wahrbeit der Herr­schaftsanspruch der Juden. Zur gleichen Zeit, in der sich Europa mehr und mehr von dieser Plage befreit, nachdem ihr schädliches Wirken überall festgestellt worden ist, ver­suchen die Juden in Newyork und Washington auf dem Umweg über den USA.-Präsidenten die Gewalt über die ganze Welt zu gewinnen. Drei Millionen USA.-Soldatqn sollen sich für den Cäsarenwahn jüdischer Emigranten schlagen. Der Senat und der Kongreß werden, von Aus­nahmen abgesehen, wahrscheinlich schon so verseucht sein, daß sie sich den jüdischen Forderungen beugen, wenn der Jirfiationsgewinnler und Mlson-Jmitator auf dem Prä­sidentenstuhl die Monroe-Doktrin durch eine Roosevelt- Doktrin ersetzen will, um das reichste Land der Welt in unversöhnlichen Gegensatz zu allen jenen Völkern zu brin­gen, die nicht vom Dollar aufgekauft sind.

Ein Gutes hat dieser Aufwand: Er befestigt in den europäischen Ländern und bei zahlreichen Böllern der übrigen Welt die Erkenntnis der gemeinsamen Gefahr. Je kompakter die jüdisch-plutokratische Bedrohung wird. um so fester der Zusammenschluß. Die Teilnahme fast aller europäischen Völker am Kampf gegen den jüdischen Bolschewismus.ist der erste Ansatz. Auch den jüdischen Hcrrschaftsgeliistc von den USA. aus wird der gleiche Abwchrwille entgegentreten.

Lliurcliills unc! koossvslts Ko^srsiirgsnosss

ll. bsll. Wäre Stalin ebenso ehrlich wie er größen­wahnsinnig ist, so könnte er folgende »„Kurze Selbst­biographie" verfassen: „2m Städtchen Eori des geor­

gischen Gouvernements Tiflis kam ich am 26. Dezember 1879 als der Sohn Sosso einer Handwerkerfamilie na­mens DschugHchwili zur Welt. Worauf ich mich aus der Zeit memer frühesten Jugend — von zahlreichen kriminellen Vergehen gegen meine Altersgenossen ab­gesehen — noch besonders lebhaft besinnen kann, ist meine väterlicherseits angeordnete Vorbereitung auf den Beruf des Geistlichen (daher fällt es mir heute eigentlich gar nicht schwer, für Churchill und Noosevelt wie überhaupt für alle Plu- tokraten nach allen Regeln klerikaler Zeremonie zu be­ten!). Meine heimliche Hauptbeschäftigung während der „Studienzeit" auf dem Predigerseminar in Tislis war die Lektüre der Schrif­ten des Juden Marx. Ich verstand zwar das Wenigste von dem, was ich las, doch die Aufforderung zum Klassen- haß und zur Kulturzersetzung begriff ich ohne Kommentar.

„Berufsrevolutionär" zu werden, setzte ich mir damals in den Kopf. und in marxistischen Verbrecher-Organi­sationen sah ich das erste Feld meines Wirkens.

Nachdem ich dem geistlichen Seminar den Rücken ge­kehrt hatte, glaubten antizaristische Kreise Transkauka- siens in mir das Werkzeug für ihre an Verschwörer- tischen ausgebrüteten Umsturzpläne gefunden zu haben. In der marxistischen Bibel, dem „Kapital", fühlten sie sich zu Hause, in der Durchführung nachhaltiger Terror­aktionen und der Organisation gefurchtster Massenstreiks aber blieben sie nach meinen Begriffen Stümper. Da war ihnen schon der junge Jossif Wissarionowitsch Stalin (wie ich mich nunmehr nannte), turmhoch über­legen. Besonders Tiflis, Batum und Baku wissen ein Lied von meinen nihilistischen Umtrieben an der Schwelle zum 20. Jahrhundert zu singen. Als sich 1003 die russischen Sozialdemokraten spalteten, schlug ich mich selbstverständlich auf die Seite der radikalen Bolsche- wisten, die meinem Zerstörungstrieb und Blutdurst von vornherein größere Chancen boten. Ein richtiges Landstreicherleben begann nun für mich, ein Katz-und- Maus-Spiel mit den Hütern der Ordnung. Mehrmals wurde ich in Auswirkung meines skrupellosen Treibens naL Sibirien verbannt, aber ich entzog mich immer wieder der Zwangsarbeit durch die Flucht.

Obschon mir, dem Entwichenen, die zaristische Polizei ständig auf den Fersen war, gelang mir 1907 in Tislis ein Banditenstrerch, aus den ich heute noch unbändig stolz bin: Mit einer Horde mir blind vertrauender Anarchisten überfiel ich unter dem Beifall aller inter­nationalen Unruhestifter einen Geldtransport der russischen Staatsbank: mit einem Teil der geraub­ten Summe finanzierte ich eine Reihe weiterer kommunistischer Gewalt­akte. Alle diese Leistun­gen brachten mir 1912 die Mitgliedschaft des Zen­tralkomitees der bolsche­wistischen Partei ein, zu deren Fraktionssührer ich überraschenderweise in der 4. Duma ausrückte — po­litische Krakehler, Dyna- mitspezialisten und aus­gekochte Raubmörder wur- ^ den damals von einem

unsichtbaren Strom ganz von selbst „emporgetragcn". ^rch muß dann aber meine staatsfeindlichen Unter­nehmungen wohl doch zu dreist vorgetrieben haben, denn 1913 wurde ich verhaftet und aus Veranlassung der Petersburger Regierung erneut nach Sibirien ge­bracht, um mich erst nach der russischen Februar-Revo- ^tion des Jahres 1917 auf freien Fuß gesetzt zu sehen. Nun schlangelte ich mich, nach Petersburg zürückgekebrt, an Lenin heran, den ich schon vor 1912 auf einer ille­galen Tagung der bolschewistischen Partei im Ausland als meinen neuen „Lehrmeister" hatte anerkennen muhen. Gemeinsam leiteten wir, bis zu den Knöcheln in Blut watend und über Berge von Leichen schreitend, den sogenannten bewaffneten Aufstand gegen die pro­visorische Regierung Rußlands, bis wir im Oktober 1917 die. Oberhand gewonnen hatten und den Bürgerkrieg mit eigenen militärischen Machtmitteln bis zum Chaos ankurbeln konnten.

Kaum hatte ich als „Sonderbeauftragter des Revo­lutionären Kriegsrats" unsere Tscheka in der Ukraine gegen die Polen gehetzt, als mir übereifrige jüdische Steigbügelhalter einen Floh ins Ohr setzten, der mir jetzt — was ich leider zu spät erkannte — bei meinem geplanten Aufmarsch gegen Mitteleuropa zum Verhäng­nis wurde: man feierte plötzlich in mir ein „militäri­sches Genie", das den Ruhm Julius Cäsars und Alex­anders des Großen in den Schatten stelle. Auch Worö- schilow blies in dieses Horn. Dabei hatte ich gar nichts

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In der Ukraine wird die Verfolgung des Feindes erfolgreich fortgesetzt.

Vergeblich versuchen die in Odessa eingeschlossenen Sowjctverbände sich auf Schiffe zu retten.

Moskau und Hüll wurden erneut mit guter Wir­kung bombardiert.

Noosevelt möchte sich vom USA.-Diktator zum Weltpolizcigcwaltigen aufschwingen.

Der ehemalige Sowjetgesandte in Sofia deckt in einem offenen Bries die brutalen Machenschaften Stalins auf.

In Anwesenheit von Gauleiter Rover wurde gestern die Gauschulungswoche Wcser/Ems in Bremen er­öffnet. Die Vcgriißungsworte sprach Kreisleitcr Blanke, das Hauptreferat hielt k. Eanschulunqs- leiter Gerdts.