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vremerZeMno
parteiamtliche Tageszeitung
Vas Amtsblatt des Negierenden Nürgermeisters der Zreien Hansestadt Nremen
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der Nationalsozialisten Vremens
flmUiches verkündungsblatt des Neichsstattstalters in Oldenburg und vremen
Nr. Z1 /II. Jahrgang
Freitag, Z1. Januar 1941
kinzelpreis 15 Npf.
Der kükrer spraek Lum 8. Jakrestag cler nalienalseLialisKiselAen ^oeli1ergre»§ung
flm knde stell» unser Sieg!
„wer glaub», kngland stelfen zu können, muß wissen, baß jedes Schiff, das vor unsere lorpedorokre kommt, torpedier» wird" / „Jede Möglichkeit ist von oorn- Kerein einkalkuliert" / „diesmal trifft man nicht aus ein ermattetes deutschland"
Vem fülirer verschworen
(Ornsitbsrictit nnssisr Lsrlinsr LokiMIsitunA) rck. Berlin, 3V. Januar.
Am achten Jahrestag der nationalsozialistischen Revolution sprach der Führer zu seinem Volk. Vom Berliner Sportpalast aus, der historischen Kundgebungsstätte der nationalsozialistischen Bewegung, wandte er sich an die Millionen deutscher Menschen. Unter dem nicht endenwollenden Jubel der Zehntausende, die die Halle des Sportpalastes füllten, rechnete er mit den Feinden des Reiches ab.
In der gewaltigen Halle drängte Kops an Kopf, Männer und Frauen, Arbeiter, Angestellte und Soldaten, alle Schichten, alle Altersklassen. Sie alle geeint durch den Glauben an den Führer und die Kraft der nationalsozialistischen Idee.
Tausend« sangen.die alten Lieder und Märsche begeistert mit. Manch einer ließ seine Gedanken zurückschweisen in die Jahre zuvor, an all die stolzen Kundgebungen, die dieses Haus schon erlebte. Dann ertönten die Kommandos zum Einmarsch der Fahnen, Die Zehntausend« erhoben sich von den Sitzen und grüßten Fahnen und Standarten, die durch den Mittelgang des Kundgebungsraumes hineingetragen wurden, durch ein Spalier der ls hindurch aus das rechts und links mit einer großen Hakenkreuzfahne festlich geschmückte Podium zu. um sich hier um den mächtigen Hoheitsadler zu gruppieren. Unter den gleißenden Lichtströmcn der Schein- werscr bauschten sich die Fahnen, wogten die begeisterten Massen. Unter den zahlreichen hohen Persönlichkeiten aus Partei und Staat, die auf dem Podium Platz genommen hatten, sah man die meisten Reichsminister die Generalfeld- marschälle von Brauchitjch und Keitel, Stabschef der SA. Lutze, Korpssührer Hühnlein und die Reichsleiter Rosenberg, Leh und Bouhler.
lriumplialer Einzug des süftrers
Der Einzug des Führers gestaltete ßch auch diesmal wieder zu einem Triumph ohnegleichen: Begeistert sprangen die Zehntausend« von ihren Sitzen, die Arme flogen empor, Heil- ruse brandeten durch die Halle und umbrausten den Führer, der, begleitet von den. Ministern Gobbels. Heß und DarrS, sowie dem stellvertretenden Gauleiter von Berlin, Eoerlitzer, langsam durch das Spalier seiner hindurch- fchritt und sich auf das Podium begab,
Rsichsminister Dr. Goebbels eröffnete die Kundgebung mit der folgenden kurzen Ansprach«:
Mit dem Eichenlaub »um Mtterkreuz ausgezeichnet
Berlin, 39. Januar.
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat dem Oberstleutnant im Gencralstab der Luftwaffe Harling- haufcn das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und an ihn folgendes Telegramm gerichtet:
,,Jn dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kamps für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als achten Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler."
„Am achten Jahrestag unserer nationalsozialistischen Revolution grüßen wir Berliner Nationalsozialisten Sie, mein Führer. Es sind jetzt acht Jahre her. tza versammelten sich um diese Stunde in den Straßen des Berliner Zentrums die Berliner Männer und Freuen, um abends von 7 bis nachts um 1 Nhr vor Ihnen mein Führer, vorbeizumarschieren. Damals haben wir Berliner die Ehre gehabt, Ihnen namens des ganzen deutschen Volkes im Scheine der Fackeln, mein Führer, ein Gelöbnis abzulegen, nämlich: Treu und"unbeirrt, komme was da kommen mag, hinter Ihnen zu stehen und hinter Ihnen zu marschieren. (Brausende und tosende Zustimmung.) Dieses Gelöbnis haben wir wahrgemacht. Das deutsche Volk hat Ihnen, mein Führer, in diesen acht Jahren alles das, was es an Liebe, an Gehorsam, an Treue in seinem Herzen trug, zur Verfügung gestellt. Und Sie haben
dafür die Nation in acht Jahren harter Arbeit und schweren Kampfes von Sieg zu Sieg und von Triumph zu Triumph geführt. Was wir damals gelobten, wollen wir heute erneuern. Wir wissen, daß schwere Wochen und Monate vor uns liegen, aber aus dieses Volk, mein Führer, können Sie sich verlassen. (Stürmische Ja-Rufe antworten dem Gauleiter.) Wenn die britischen Plutokraten glauben, Ihnen dieses Volk nehmen zu können — das haben schon andere versucht und sind daran gescheitert." (Bei diesen Worten Dr. Goebbels' erheben sich die Volksgenossen wie ein Mann und tosend hallt es durch den Raum: Nein! Nein! Nein!) „Einen 9. November hat es", so rief der Berliner Gauleiter zum Schluß aus, „nur einmal in der deutschen Geschichte gegeben und niemals wieder. Die ganze Nation ist Zeuge dieses Gelöbnisses und stimmt in dieses Gelöbnis ein.
Her Wortlaut der Nede fldolf Hitlers
Anschließend ergriff der Führer das Wort zu folgender Rede: Meine deutschen Volksgenossen und -genossinnen! Regierkngs- wechsel hat es in der Geschichte schon oft gegeben, auch in der Geschichte unseres eigenen Volkes: es ist aber sicher noch kein Wechsel einer Regierung von so tiefgreifenden Folgen begleitet MMen wie der vor acht Jahren. Die Hag« des Reiches WWdamals eine verzweifelte. Man hat uns nicht gerufen, vU rMrung der Nation in einem Augenblick zu übernehmen, da diese in einem großen Emporstieg begriffen war, sondern man gab uns die Macht unter dem härtesten Zwang, den es geben konnte, nämlich unter dem Truck der Einsicht, daß schon alles verloren war. In den Augen der Bestgefinnten konnte dies vielleicht noch ein letzter Versuch sein: die Uebel- wollenden hofften, damit auch die nationalsozialistische Bewegung endgültig znm Scheitern verdammt zu sehen,
Wenn es nicht gelang, das deutsche Volk wie durch ein Wunder zu retten, mutzte die damalige Situation in der Folge einen katastrophalen Ausgüng nehmen: denn schon seit 15 Jahren wyr der Weg nach unten ein ununterbrochener, allerdings war diese Situation nur das Ergebnis des Weltkrieges und seines Ausganges, unseres eigenen inneren, politischen, moralischen und damit auch militärischen Zusam- menbruchs. Es ist daher gerade an einem solchen Tag wichtig, uns wieder zuriickzuhcsinnen aus die Ursache dieses ganzen nationalen Unglücks.
was war der 6rund zum Weltkrieg 1
Darüber ist bereits zu viel an Abhandlungen geschrieben worden. Amerikanische Doktoren haben im Auftrag des derzeitigen Präsidenten Roosevelt die Ursache des Weltkrieges untersucht und dabei festgestellt, daß es sich nicht um ein deutsches Verschulden handeln konnte. Persönlichkeiten spielen in so großen zeitgeschichtlichen Augenblicken nur dann eine Rolle, wenn sie wirklich als überragende Erscheinungen in den Bannkreis der Umwelt treten. Das war damals nicht der Fall. Weder aus der deutschen noch aus der andern Seite befanden sich Persönlichkeiten von überragendem Format. Es konnte also der Grund an sich gar nicht im Versagen oder auch nur im Wollen einzelner liegen, die Ursachen warentiesere.
Zunächst konnte die deutsche Staatssorm keine , Ursache zum damaligen Kriege sein: denn Deutschland war schon eine Demokratie, und was sür eine! (Heiterkeit.) Streng kopiert nach
wichtige Ziele in London angegriffen
vewaffnete ftufkliirung — England muß wieder einmal 2?000 VM. abschreiben
Berlin, 30. Januar.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Bei bewaffneter Aufklärung über den britischen Inseln griff die Luftwaffe Industrieanlagen an der Ostküste Mittelenglands sowie im Südosten Englands an. Fernkampfartillerie des Heeres beschoß militärische Ziele in Siidostengland. Stärkere Kampfsliegerverbände bekämpften in der Nacht zum 36. Januar kriegswichtige Ziele um London mit Spreng- und Brandbomben.
Der Feind warf in der gleichen Nacht im nordwest- deutschen Küstengebiet an zwei Orten Bomben, die ausschließlich Wohnviertel, darunter ein Arbeitslager, trafen. Mehrere Zivilpersonen wurden getötet oder verletzt. Der angerichtete Sachschaden ist unerheblich. Das im gestrigen Wehrmachtsbericht als vermißt gemeldete deutsche Kampfflugzeug ist inzwischen zurückgekehrt."
„Associated Preß" zufolge meldet das Newhorker „Marine- Register", daß der britische Frachter „Shekatika" (5458 BRT.) in der Nähe der irischen Küste torpediert wurde und gesunken ist. Ferner erhielt das britische Schiff „B c a c o n Grange" (19119 BRT.), das mit Kühlvorrichtunq versehen ist und eine Fleischsracht an Bord hatte, nach derselben Quelle zwei Treffer, die das Hinterschiff in Brand setzten. Die Mannschaft mußte das Schiff an der englischen Küste auf Strand fetzen. Das Feuer konnte erst nach sechs Tagen gelöscht werden.
Die schwedische Schiffahrt meldet zwei weitere Verluste an Fahrzeugen, die im Englanddienft verwendet wurden: die „Stu erholn," (7599 BRT.), die am 29. November von einem -stkanadischen Hafen nach England fuhr und zum letzten Male Mitte Dezember im Atlantik gesichtet wurde, sowie den Dampfer „W i r t a" (4928 BRT.). der vor der isländischen Küste sank.
Der Leiter der britischen Handelsgesellschaft sür den Nahen Osten, Lord Glenzonner, hat die Absicht, sich demnächst zu Besprechungen über den englisch-türkischen Handelsaustausch nach London zu begeben. Bemerkenswert an dieser an sich belanglosen Tatsache ist der Reiseweg des Lords: Er verläßt Ende Januar die Türkei, seine erst« Etappe ist Kairo, von wo er über das Kap der Guten Hoffnung versuchen will, Eng
land zu erreichen. Lord Glenzonner hofft, im Mai wieder in der Türkei zu sein. Die Dienstreise eines englischen Beamten von der Türkei nach England und zurück nimmt also heute drei bis vier Monate in Anspruch gegen vier bis fünf Tage in der Vorkriegszeit. Daß unter diesen Umständen auch die englisch-türkischen Handelsbeziehungen schwerlich einen nennenswerten Umsang annehmen können, liegt au> der Hand,
Der bekannte finnische Marinesachverständige Admiral von Schoultz, der im Weltkrieg als Marineoffizier Verbindungsoffizier zwischen der russischen Und der englischen Flotte war, äußert sich im „Svensk Posten" zur gegenwärtigen Lage des Seekrieges zwischen England und Deutschland Das Stärkcverhkltnis hat sich, so stellt Admiral von Schoultz sest, seit Kriegsbeginn zugunsten Deutschlands verschoben. Während die deutsche Ssekriegssührung unter starker Beteiligung der Lustwasse in ihrer Taktik offensiv war, zog sich die englische Flotte trotz materiellen Uebergewichts in die Verteidigung zurück. Das Stärkeverhältnis verschiebt sich auch jetzt immer wieder zugunsten Deutschlands, denn der Einsatz der U-Boot-Waffe wächst an Zahl und Durchschlagskraft.
Die englische Flotte, so fährt Admiral von Schoultz fort, hat keine Ruhe mehr, nicht einmal mehr in den eigenen Häfen, Die Wirkung der Blockade ist durch Zerstörung einiger wichtiger Häfen und den Verlust der Häfen der französischen, holländischen und belgischen Küste fast hinfällig geworden, da die englische Flotte den Ausgaben nicht mehr gewachsen ist. Dem gegenüber haben die englischen Geleitzüge mit immer größeren Schwierigkeiten zu kämpfen. Im. September 1939, als England Deutschland den Krieg erklärte, besaß England nicht nur die größte Flotte der Welt sondern war auch mit einer der größten Kontinentalmächte verbündst. Also die Voraussetzungen für einen Sieg schienen vorhanden zu sein.
Nunmehr beherrscht die deutsche Armee dieses Hinterland, und Tausende von deutschen Flugzeugen warten nur aus den Einsatz gegen die englischen Häfen, deutsche Kreuzer, Torpedoboote, U-Boote und sonstige neue Waffen liegen in jedem Hafen dieser endlosen Küste und bedrohen die englische Flotte, während die englische Flotte aus dem Ozean kreuzt, keinen rechten Zufluchtsort mehr hat — sie muß sich teils aus die Irische See begeben, um vor der deutschen Luftwaffe sicher zu fein, so schließt Admiral von Schoultz seine Ausführungen.
den Vorbildern des Auslandes, des Westens, eine Kompromißlösung zwischen Monarchie und parlamentarischer Demokratie, also eine sogenannte konstitutionelle Monarchie mit praktisch parlamentarischer Führung, Dieser Staat also konnte in seiner Staatssorm wirklich nicht die Ursache zum Kriege der Demokraten gegen das damalige Reich sein.
Deutschland als politischer Faktor der Welt gegenüber gesehen, konnte schon mehr Grund abgeben; denn nach jahrhundertelanger Zerrissenheit nnd Ohnmacht hatten sich endlich die deutschen Stämme und Staaten, wenn auch mehr äußerlich gesehen, zu einem neuen Staat zusammengeschlossen, zu einem Reich und damit in Europa dem sogenannten Gleichgewicht der Kräfte «in neues Krästeelemcnt eingefügt, das vcrstiindlicherweise als Fremdkörper empfunden wurde.
Noch zwingender war vielleicht die Abneigung gegenüber denz damaligen Reich als wirtschaftlichem Faktor. Während jahrhundertelang Deutschland seine wirtschaftliche Not zu beheben versuchte, indem es entweder die Mensche» allmählich verhungern ließ oder sie zur Auswanderung zwang, begann das damalige Deutschland mit der Konsolidierung seiner politischen Macht: sich auch steigend zu einer wirtschaftlichen zu entwickeln, d. h. statt Menschen Waren zu exportieren und sich die notwendigen Absatzmärkte in, der Welt sicherzustellen, ein Vorgang, der, von unserm Standpunkt aus gesehen, natürlich und gerecht war, vom Standpunkt anderer allerdings als ein Eingriff in ihre heiligsten Domänen empfunden wurde.
Wir kommen damit gleich zu dem Staat, der dies als einen unerträglichen Eingriss empfand: England. 399 Jahre lang vordem hatte England allmählich sein sogenanntes Weltreich gegründet. Nicht nach dem freien Willen oder durch die übereinstimmenden Kundgebungen. Absichten oder Anschauungen der Betroffenen, sondern nur durch Gewalt ist dieses Weltreich zusammengeschmiedet worden, Krieg um Krieg wurde geführt, Volk um Volk wurde seiner Freiheit beraubt, Staat um Staat wurde zerbrochen, um endlich dieses Gebilde zu schaffen, das britisches Imperium heißt. Dabei war
Sie Vemokratie überall nur eine Maske
hinter ihr steht in Wirklichkeit die Dölkcrbcherrschung im großen, die Menschenunterdrückung und Knebelung im einzelnen. Dieser Staat kann es heute nicht wagen, seine Glieder wirklich abstimmen zu lassen, ob sie jetzt nach jahrhundertelanger Bearbeitung etwa bereit wären, freiwillige Glieder dieser Weltgemeinschaft zu sein. Im Gegenteil! Aegyptischc und indische Nationalisten wandern zu Tausenden in die Kerker und Geängnisse. Konzentrationslager sind nicht in Deutschland erfunden worden, sondern Engländer sind ihre Erfinder, um durch derartige Institutionen anderen Völkern allmählich das Rückgrat zu zerbrechen, ihren nationalen Widerstand zu zermürben und aufzulösen, um so endlich die Völker geneigt zu machen, das britische Joch der Demokratie zu übernehmen.
Dabei bediente sich England allerdings noch eines anderen gewaltigen Mittels, des Mittels der Lüge und der propagandistischen Phrase, Es gibt ein Sprichwort, das besagt, daß der Engländer, wenn er von Gott spricht, Kattnn meint. So ist es, auch heute. Wenn man bedenkt, wie fromm und gläubig nach außen hin diese Menschen tun, die eiskalten Herzens Volk um Volk in einen Kampf hineintreiben, der nur ihren materiellen Interessen dient, dann kann man nur sagen: selten ist die menschliche Heuchelei zu einer solchen Höchstleistung gediehen, wie das bei den heutigen Engländern der Fall ist. Jedenfalls war das Ergebnis dieses dreihundertjährigcn blutbedcckten Weges, den die britische Geschichte zurücklegte, die Tatsache, daß 46 Will Engländer im Mutterlands heute rund >/. der Erdoberfläche raummüßig und auch menschenmäßig beherrschen, d. h„ daß aus 48 Mill Menschen rund 49 Mill. Quadratkilometer Raum kommen.
Es ist wichtig, meine Volksgenossen, daß wir dies immer wieder in die Welt hinansschreien, weil unverschämte demokratische Lügner auftreten und behaupten, daß die sogenannten totalitären Staaten die Welt erobern wollten, während in Wirklichkeit
unsere alten feinde seit iekec die weiteroderer
sind! (Lebhafter Beifall und stürmische Zustimmung.) Dieses britische Weltreich hat aus dem Wege seiner Entstehung nur einen einzigen Strom von Blut und Tränen hinterlassen. Es beherrscht heute ohn- Zweisel einen gewaltigen Teil der Erde, allein, auch jetzt wird diese Weltbeherrschung nicht etwa durch die Macht einer Idee durchgeführt, sondern im wesentlichen durch die Macht der Gewalt und, soweit dies- nicht ausreicht, durch die Macht kapitalistischer oder wirtschaftlicher Interessen. > , >
Wenn wir uns dieses sonderbar« Entstehen des britischen Weltreiches vor Augen halten, dann wird dieser Prozeß verständlich durch die Tatsache des vollkommenen Ausscheidens des europäischen Kontinents als geschlossenen Faktors dieser Entwicklung gegenüber, Dies wurde vor allem dokumentiert durch das Anssckieiden des Teutschen Reiches. 399 Jahre lang hat es ein Deutschland praktisch nicht gegeben. Während, die Briten wohl von Gott redeten, aber ihre wirtschaftlichen Interessen im Auge hatten, hat das deutsche Volk aus
einer Ueberspannung religiöser Streiffragen heraus jahrhundertelang innere blutige Kriege geführt, was mit die Voraussetzung war sür die Möglichkeit der Entstehung des britischen Weltreiches, In eben dem Matze, in dem das deutsche Volk seine Krast im Innern verbrauchte und damit als Machtsaktor nach außen ausschied, konnt« England sein Weltreich zusammenräubernl
Richt nur Deutschland war in diesen drei Jahrhunderten praktisch vom Wettbewerb dieser Erde ausgeschaltet, das gleiche galt auch von Italien. Dort waren es ähnliche Erscheinungen wie in Deutschland, weniger religiöser, dafür staatlicher und dhnastischer Art, Wieder aus anderen Gründen kam das Ausscheiden weiterer großer Rationen in Ost- asien. die ebenfalls seit 499 Jahren sich von der übrigen Welt abzusetzen begannen und, den eigenen Lebensraum nicht beachtend, sich in ihre freiwillige Zurückgezogenhcit versenkten! So entstand besonders in Europa eine politische Konstellation, die England als
sogenanntes Sleichgewicht der Kräfte
bezeichnete; aber in Wirklichkeit «ine Desorganisation des europäischen Kontinents zugunsten des britischen Jnselrei- ches war. Daher war es auch das Ziel der britischen Politik seit Jahrhunderten, diese Desorganisation aufrechtzuerhalten! Natürlich nicht unter diesem Wort, sondern unter einem schöneren. Man redete, wie gesagt, nicht von Kattun und nicht von der Desorganisation der Völker, sondern von Gott und vom Gleichgewicht der Kräfte. (Stürmischer Beifall.)
Nur dieses sogenannte Gleichgewicht der Kräfte, d. h, in Wirklichkeit die innere Ohnmacht Europas, hat es England ermöglicht, immer wieder von Fall zu Fall und je nach Staat gegen Staat auszuspielen, um dadurch die europäische Kraft stets in innere Kämpfe zu verwickeln und seiner- seits nun in aller Ruhe in verhältnismäßig widerstands- armere Räume der Welt vorzustoßen.
Und doch, wenn wir heute noch von einer Weltmacht England oder von England als Herrn der Welt sprechen.
ist nur ein Wahn. England ist im Innern trotz seiner Welteroberung der sozial rückständigste Staat, den es in Europa gibt. Ein Staat, dessen gesamte Ausrich- nach den Interessen einer verhältnismäßig kleinen und dünnen Oberschicht hin erfolgt und einer mit ihr verbundenen jüdischen Genossenschaft.
Die Interessen der breiten Massen spielen bei der Ausrichtung dieses Staates überhaupt keine Rolle. Auch hier behilft man sich mit Phrasen. Man redet von Freiheit, man redet von Demokratie, man redet von Errungenschaften eines liberalen Systems und versteht darunter doch nichts anderes als die Stabilisierung des Regimes einer Eefellschaftsschicht, die dank ihres Kapitals die Presse in ihre Hand bekommen hat, sie organisiert und dirigiert und damit die „öffentliche Meinung bildet. So ist es möglich, daß in einem von der Natur 1" .Sbftgmwn Gebilde, in einem Staat, der über die größten Reichtümer der Erde verfügt, dem gigantische Lebensräume zur Versugung stehen, der. insgesamt gesehen, kaum einen Menschen auf den Quadratkilometer besitzt, Millionen Men- Ichen an diesen Segnungen keinen Anteil haben, sondern armseliger leben als die Menschen in unseren übervölkerten mittel- europäischen Staaten. Das Land, das für einzelne wenige ein Paradies ist, ist für die Masse in Wirklichkeit nur ein endloses Elend, ein Elend in der Ernährung, ein Elend in der Kleidung, ein Elend vor allem in der Wohnung, in der gebun ^it Verdienstes und der gesamten sozialen Gcsetz-
Und wenn heute nun plötzlich -in britischer Arbeitersekretär der aber nebenbei als „Oppositioneller" von Staats wegen bezahlt wird, auftritt und sagt: „England wird nach diesem Krieg, nach seinem Sieg, beginnen müssen, soziale Fragen in Angrin zu nehmen, und soziale Probleme zu lösen. Wir werden uns auch um die breite Masse kümmern müssen usw.", so kann ich diesem Sekretär nur sagen: Das ist bei uns schon langst geschehen! (Brausender Beisall).
W ist dies sür uns nur deshalb interessant, weil es unsere Behauptung bestätigt, daß
England das sozial rückständigste Land der Welt
ist. So ist also nach innen gesehen, dieser gigantische äußere Reichtum eigentlich ein unfruchtbarer, wenn man von einigen wenigen Menschen absieht und die breite Masse zum Vergleich heranzieht: aber auch nach außen ist diese Weltbeherrschung ein Schein! Die Welt hat neue Zentren erhalten, Rissenstaaten sind außerhalb dieses europäischen Kontinents oder weit über ihn hin ausgreifend entstanden, die von England weder ange- 19 sftchl einmal bedroht werden können. Die aanze britische Weltbeherrschungsidee basiert jetzt nur noch darauf, b Hilfe Fremder zu bekommen, um gegen den Kontinent vorzugehen. Außerhalb dieses enro- die britische Diplomatie höchstens durch den Versuch des Ausspielen? anderer Kräfte ihre Stellung zu halten versuchen.
^,lft also. sie muß sich schon setzt bemühen, das sogenannte Gleichgewicht der Kräfte in Europa zu einem Gleich-
^999MM M9N99w>MMN>IIIIIIIII9>IIIIIII>IIiIIIIIIIIIIIIIIII,l,,,,,,,,,,,„,
vnssr LasssspisysL
Der Führer rechnete anläßlich des 8. Jahrestages der national,oMl>,tischen Machtergreifung in einer großen illrd- lm Berliner Sportpalast erneut aus das aller- scharffte mit den britischen Plutokraten ab.
^Londoi? griff wieder kriegswichtige Ziele
Der italienische Wehrmachtsbericht meldet lebhafte Artillerie- und Spahtrupptätigkeit in der Eyrcnaika
Gras Esaky der verstorbene ungarische Außenminister wurde zur letzten Ruhe bestattet. " niniper,
Ministerialdirektor KiihrS nimmt in der neuen dom R-ichsverkehrsnnnistcrium herausgegebenen Zeitschrift ,ur Frage des Wcrra-Donau-Kanals Stellung. "
Am > Ehielt die Weser-Flug^ugbau-Gescll-
-rzfthungb Ecfftllngsabzcichcn sür vorbildliche Berufs-