Ausgabe 
(26.1.1941) Nr. 26
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vremerZeituns

parteiamtliche Tageszeitung

Das flmtsblott des legierenden vürgermeisters der Freien Hansestadt Vremen

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Die 1 mw hohe und 22 um- breite Zeile im Anzeigenteil 13 ^ Sie 78 mm breite und 1 mw hohe Zeile im Tertleii 75 H-4 Ermäßigte Drundpreise isür Klein- u Familien- anzeigen u. a.I sowie sonstige Be­dingungen Preisliste d Nacktlaß- staffel 0. Für Anzeigen durch den Fernspr. keine Gewähr Annobme- schluß 16 Uhr,' sonnabends i4 Uhr. Geschäftsstellen: Bremen Geeren Nr. 6/8. Fernspr. 5 41 21 Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 51115? Obernstraße 86, Fernspr. 5 4121. In Syke, Mahlendamm Nr. 2.

der Nationalsozialisten Vremens

sämtliches verkündungsblalt des leichsstattliolkers in Oldenburg und vremen

71r. 26 / 11. Zastrgang

Sonntag, 26. Januar 1941

kinzelpreis 15 Npf.

fllbions Schiffsraum sch rumpft zusammen

ks verbleiben nur noch s Millionen vlir. für vritanniens lebenswichtige Versorgung

flusgleich für die Versenkungen unmöglich

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Europa vor dem Untergang bewahrt

Seit Veginn des Krieges mindestens 8 Millionen VNI. auf den Meeresgrund geschickt

rä. Berlin, 25. Januar.

Der Sachverständige des britischen Schisfahrtsministeriums, Sir A. Salier, hat dieser Tage — wie berichtet — in einer Rundfunkrede zugegeben, datz sich der englische Verlust an Schifss- tonnage im Handelskrieg auf durchschnittlich SlNM VRT. wöchentlich erhöht habe gegenüber 41 vllll BRT. im Juni vorigen Jahres. Dos sei dadurch gekommen, daß Deutschland nach dem Zu­sammenbrach Frankreichs günstige Stützpunkte für die Führung des Handelskrieges am Atlantischen Lzean erobert habe.

Rechnet man demnach siir diese Durchschnittszisfer bis heute M Wochen, dann wären nach dieser Rechnung 2,7 Millionen BRT. versenkt worden. Nun bedeutet es immerhin einen Fortschritt, wenn eine Versenkungszisser von gv viw BRT. wöchentlich zugegeben wird, aber auch die Bekanntgabe dieser Ziffer dient nur dazu, die wirkliche Versenkung zu ver­schleiern. Zusammen mit dem, was srüher von den englischen Stellen zugegeben worden ist, könnten seit Kriegsausbruch höchstens 4 Millionen BRT. Schiffsraum im Handelskrieg gegen die englische Vcrsorgungsschissahrt versenkt worden sein.

Bereits am 25. Mai meldete der deutsche OKW.-Bericht jedoch eine Eesamtversenkungszisser von 2,3 Millionen BRT. Dabei wurde ausdrücklich hinzugefügt, daß die durch Minen- tresser eingetretenen Handelsschiffsverlüste nur zum Teil be­kannt werden, nämlich wenn sie vom Feinde nicht verheim­licht werden können. Es dürss deshalb angenommen werden, daß die feindlichen Verluste in Wirklichkeit noch höher sind. Am 8. November teilte der OKW.-Bericht mit, daß seit Kriaesbeginn insgesamt 7,18 Millionen BRT. „seindlicher oder dem Feinde nutzbarer HandelsfchissSraum" verfenkt

chartert habe. Hier ist demnach der dem Feinde nutzbare oder für den Feind fahrende nichtenglische Schisssraum, der in den von den englischen Stellen zugegebenen Zissern überhaupt nicht berücksichtigt wirb.

Mit diesen 4 Millionen BRT. ergibt sich eine Gcsamtzisser an Handclsschifssraum siir die britische Versorgungsschissahrt von 17 Millionen BRT. Da säst 8 Millionen BRT. im Han­delskrieg aus den Grund des Meeres geschickt worden sind, stehen nach dem augenblicklichen Stand noch N Millionen BRT. siir die englische Bersorgungsfchissahrt zur Verfügung.

Tiesc Ziffer muß man herausstellen wenn man die in letzter Zeit immer stärker werdenden Hilferufe der englischen Plutokraten nach USA. verstehen will. In Frieden-zeiten wurden monatlich etwa 8 Millionen Tonnen Waren aller

Art nach England eingeführt, nun läßt sich ohne Zweifel die lebensnotwendige Einfuhr erheblich unter den normalen Friedensbedars Herabdrücken. Aber wie weit? Bor einigen Wochen sagte Churchill, die größte Gefahr gehe lür England vom Handelskrieg aus. Wenn es nicht gelänge, dieser Gefahr Herr zu werden, „dann trifft sie schließlich mitten ins Leben dieses Landes". Von der Aufrechterhaltung der Versorgungs- schiisahrt hängt tatsächlich das Leben aus der britischen Insel ab.

Rund 1,5 bis 2 Millionen Tonnen der normal in Frie­denszeiten eingeführten Waren dürsten au° Lebensmittel bzw. Nahrüngsrohstosfe entfallen, die übrigen 4 bis 4,5 Millionen Tonnen auf Rohstoffe aller Art für die Industrie.

Der englische Schifsahrtsministcr Ronald Crotz meinte kürzlich, die englische Bevölkerung müsse sich mehr und mehr auf das einstellen, was aus dem Boden der Insel erzeugt werden kann. Mister Salier kündigt jetzt an. daß der Verbrauch der Bevölkerung an Einfuhrwaren aus 38 Prozent der normalen Friedenseinfnhr gedrosselt werden müsse. Heute erhebt demnach die englische Kriegsverbrecherregierung die kate­gorisch« Forderung: Kanonen statt Butter, das heißt Roh­stoffe statt.Lebensmittel, Rohstoffs für die Kriegsindustrie, (Fortsetzung auf Seite 2)

vombsn auf einen NMelmsergeleiyug

Mehrere Koffer auf drei schwere einheilen dos englischen slotlenverbandes

Seit dieser B-rechnung des deutschen OKW. sind rund zehn Wochen verflossen, so daß heute die Zahl noch höher ist. Der OKA-Bericht spricht also von feindlichem oder dem Feinde nutzbaren Sandelsschisssraum. Die von England zugegebene Versenkiingsziffer bezicht sich vielleicht nur auf den eigenen englischen Schiffsraum und nicht aus den dem Feind nutzbaren oder sür den Feind jährenden sremden, gecharterten oder gestohlenen oder beschlagnahmten Schisssraum.

Bei Beginn des Krieges verfügte England über 15,8 Mil­lionen BRT. eigenen Handelsschisfsraum, Nach Bekanntgabe der Liverpooler Reederei-Vereinigung sind davon gut 2,8 Mil­lionen BRT, sür Kriegsdienste als Hilfskreuzer, N-Bootjäger, Truppentransporter oder sonstige Hilfskriegsschisse eingezogen worden, so daß bestenfalls l3 Millionen BRT. englandeigener Schisssraum sür die britische Versorgungsschiffahrt zur Ver- fügung bleibt. Dabei- muß angenommen werden, daß England nach und nach den Teil seiner Handelsflotte, der im Frieden gar nicht in der englischen Versorgungsschisfahrt sondern ^>ls Frachtensührer zwischen anderen Staaten in Amerika und Ost- asien tätig war, in die Englandsahrt zurückgerufen hat

Der obenerwähnte Sprecher des britischen Schisfahrts­ministeriums teilte weiter mits daß England im Lause des Krieges rund 4 Millionen BRT. sremden Schiffsraums ge-

Neue infame Lüge Sinclair»

Berlin, 25. Januar

Berlin, 25. Januar

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Schnellboote klärten im Kanalgebiet bei ungünstiger Wetterlage erfolgreich auf. Es kam mehrfach zur Berührung mit dem Feinde. Die deutschen Boote kehrten unversehrt in ihre Stützpunkte zurück.

Auch die deutsche Luftwaffe beschränkte am 24. Ja­nuar infolge der Ungunst der Witterung ihre Tätigkeit aus bewaffnete Aufklärung.

Im Mittelmeer griffen deutsche Kampfflugzeuge einen von Seestreitkräften gesicherten feindlichen Geleitzug westlich Kreta an. Mehrere Treffer von Bomben schweren und mittleren Kalibers auf drei schweren Einheiten des englischen Flottenverbandes wurden einwandfrei beob­achtet. Ein feindliches Flugzeug wurde abgeschossen."

Mtterkreu; iiir Major von Mallrahn

Berlin, 25. Januar

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht ver­lieh aus Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Major Freiherr von Maltzahn, Kommodore eines Jagd­geschwaders.

Major von Maltzahn hat, an der Spitze eines Geschwaders fliegend, 13 Luftsiegc errungen und damit bewiesen, daß er

als Kommodore nicht nur den taktischen Einsatz seines Ver­bandes erfolgreich leitet, sondern zugleich auch als Jagd­flieger das Vorbild seiner Flugzeugführer ist. Das von ihm geführte Jagdgeschwader hat seit Kriegsbeginn die hohe Zahl von l58 Flugzeugen und 115 Sperrballonen abgeschossen. Die hohe Auszeichnung des Kommodore bedeutet darum gleich­zeitig eine verdiente Ehrung des ruhmreichen Geschwaders.

veschiidigl im kriegsiiafen Merandria

Dr. v. 1,. Rom. 25. Januar.

Nach zuverlässigen Jnsormationen der italienischen Presse befinden sich gegenwärtig mindestens drei schwer beschädigte englische Kriegsschisse in den Docks von Alcxandricn, deren Wiederherstellung lange Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Es handelt sich um den Schweren Kreuzer „Sussep" (fast 18 888 Tonnen), der schwere Havarie durch Torpcdotreffer ausweise, den 9388-Tonncn-Krcuzcr „G l o u c e st e r", der durch Fliegerbomben beschädigt sei. und den 7288 Tonnen großen Monitor „Terror", der an der nordasrikanischen Küste anscheinend durch Torpcdoslieger beschädigt wurde.

Einer Ncutcrmcldung aus London zufolge stellte Lufffahrt- minister Sinclair aus Anfrage vor dem Unterhaus die dreiste Behauptung aus, datz im Fallschirm abspringende britische Flieger in mindestens 12 Fällen von . deutschen Fliegern beschossen worden seien.

Dies- Erklärung des britischen Ministers ist eine nizame Lüge und eine unverschämte, nicht schars genug zurückweisende Beschimpfung der deutschen Soldatcnchrc. Deutsche Soldaten werden niemals aus einen hilflos gewordenen Gegner schießen. Darin hat die deutsche Wehrmacht seit jeher ein Grundgebot der sauberen Kriegführung und ein Gesetz der Menschlichkeit gesehen. Dagegen wird die britische Soldatcnehre sür alle Zelten mit der Schande des „Baralong"- und des „Altmark"-Fallcs behaftet fein.

Es ist alle Welt bekannt, datz die britische Agitation sich mit durchsichtigen Zweckmcldungen und lügnerischen Unterstel­lungen immer Vorbehalte zu schaffen bemüht, um heuchlerisch ihre künftigen Verbrechen im Lichte einer angeblichen Dcr- gcltung erscheinen zu lassen.

knglands neuer Sleriing-Vlock

Berlin, 25. Januar

Nach dem Abschluß des Finanzabkommens mit dem belgi­schen Kongo sieht sich das britische Schatzamt veranlaßt, der Welt durch eine Ncutcrmeldung voll Stolz bekanntzugeben, daß sich das Gebiet des sogenannten Sterlingblockcs wieder einmal beträchtlich erweitert habe. Als Mitglieder dieses Stcrlingblocks werden aufgezählt: Großbritannien, die Insel Man, die britischen Dominions ganz oder teilweise außer Ka­nada, Neufundland und Hongkong, die britischen Mandats­gebiete, Protektorate und Schutzgebiete, Acghptcn, und der Sudan, Irak, der belgische Kongo und Ruanda Urundi.

Man erkennt aus dieser Mitteilung immerhin recht deutlich, wie bescheiden heute das britische Schatzamt und das An­sehen der britischen Währung geworden ist. Unwillkürlich wird man sich überall in der Welt anläßlich dieser Mitteilung

an den alten Sterlingblock vor Ausbruch des 'Krieges er­innern, dem die ganzen nordischen Länder, die meisten des Balkans, des Nahen Ostens und verschiedene südamerikanische Länder angehörten,

Ungemein deutlich wird damit wieder einmal der Zerfall der britischen Währung als allgemein anerkannt« intsr- .nationale Rcchnungscinheit, wie sie unmittelbar bei Kriegs­ausbruch durch den gewaltigen Kurssturz und di« dadurch ausgelöste umfassende Aüstrittsbewsgung aus dem Sterling- block in Erscheinung trat.

Wenn heute das britische Schatzamt den belgischen Kongo und Ruanda Urundi durch eine feierliche Erklärung in den ausschließlich aus den britischen Machtbereich beschränkten Stcrlingblock aufnimmt, dann ist das keineswegs ein Zeichen der finanziellen Stärkung Englands, sondern ein ausgeprägtes Sinnbild seiner Schwäche und seines Zerfalls.

ljalisar hielt die ersten Vettelreden in USst.

Schlachtschiff-tiberlalirt für Neuter „eines der glorreichsten Zeugnisse britischer Seeberrschast"

x. k. Berit«, 25. Januar.

Als der englische König in „krisenhaften" Friedenszeiten nach Kanada reiste, sollte ihn das Schlachtschiff älterens Datums „Repulfe" als Reiseschiff dienen. Damals hielt man aber dieses Schiff für „unabkömmlich" in den europäischen Gewässern »nd lieh den „King" friedlich auf einem ISIS gebauten deutschen Pasfagierfchisf nach Kanada schippern.

Jetzt, da der für das englische Vittstcllergcschäst in USA. besonders geeignete Lord Halifax über den Ozean fuhr, wurde das neueste Schlachtschiff der englischen Marine, der 35 88« Tonncr „King Georg- V" zum Reis-schiff erwählt. Mit Herz­klopfen hat England und haben seine Freunde in Uebcrscc diese Reise verfolgt.

In Annapolis konnte Herr Roosevelt persönlich den englischen Botschafter Halifax begrüßen. Diese Tatsaclst einer heilen Ankunft des Schlachtschiffs mit dem reisenden Mlnistcr- botichcifter an Bord wurde von Reuter als eines der glor­reichsten Zeugnisse britisck,er Scsherrschast gestiert. Leider hat die Regie nicht ganz geklappt, denn Präsident Roosevelt hat daraus hingewiesen, daß Lo>» Halifax Reist. — übrigens ,n gleicher Weise auch die Reise Roostvelts von Washington nach Annapolis - geheimgehalten worden sei. weil die Bekannt­machung dieser Reise. ..Menschenleben in Gefahr gebracht Hütte". Also, England 'ürchtet U-Boote und Kreuzer der deut­schen Flotte so sehr. daß das neueste Schlachtschiff allein eine ausreichende Sicherheit für die Ozeanreise des Lord Halifax zu bieten schien. Trotzdem aber mußt« noch di« Geheimhaltung

chinzukommen, sonst sürchtcte man bis zum letzten Augenblick um die sichere Ankunft jenseits des Meeres Das alles aber beleuchtet den tatsächlichen Zustand der .Seeherrschast" ver Briten, die außerstande find, die Reiseroute durch den Atlantik einwandsrei zu sichern.

Das Gegenstück zu den großmäuligen Auslassungen Reu­ters über das Reisegliick von Lord Halifax ist in der Er­klärung des bigotten Lord bei seinem Eintreffen in den USA. zu sehen. Aus der einen Seite stand jenes Betteln um Hilsc: „Je schneller diese Hilfe in die Tat umgesetzt

wird . . ." Die Notwendigkeit dieser Hilsc wurde unter­strichen durch den Hinweis auf den „rauhen, beschwerlichen und wahrscheinlich sehr langen Weg", den England vor sich sieht. — es klingt ganz ähnlich wie das düstere Tal, durch das Herr Churchill England heute führt. Aus der anderen Seite aber steht die überhebliche Anmaßung des Mannes, der England dasiir sichten sieht, was ihm und seiner Kaste das Leben lcbcnswcrt gemacht hat und machen soll. Dieser Satz lautet: „Ich bin gekommen, um der Regierung und der Be­völkerung der USA., von Zeit zu Zeit bekanntzugeben, in welcher Weise sie. wenn sie dazu bereit sind, uns helfen können."

Aber mit diesen geschwollenen Phrasen verstiegener Arro­ganz ivermag auch Herr Halifax.der Welt nicht mehr zu ver­bergen, daß das britische Empire praktisch in Abhängigkeit von den USA geraten ist. die aber heute nicht mehr in der Lage sind, das bereits anrollende Schicksal Englands zu wenden. Die deutsche Wehrmacht schlägt ununterbrochen zu, die Blockade liegt mit ihrem eisernen Ring um England und deutsche Bomber treffen britische Jelcitzügc auch im Mittel- meer, die nur noch unter allcrschwerster Bedeckung zu lahren wagen. Der neue Angriff unserer Kampfflugzeuge bei Kreta ist ein Belveis der Hohen Leistungssähigkeit unserer Bomber, die trotz der außerordentlich starken Abwehrkraft der kind­lichen Einheiten schwere Treffer landeten. Drei Schiffe des englischen Flottenverbandes wurden getroffen. So lautet die neuest« Meldung über die Auseinandersetzung der Lustwaffe der Achse und der britischen Mittelmeerjlotle. Von dem vor­letzten Angriff aber, in der Straße von Sizilien, verlautet jetzt nach Meldung einer amerikanischen: Zeitung, daß zu den schwer beschädigten schiffen jener Geleit,züge auch das Schlacht­schiff „Warf pitc" gehört.

Die gleiche Zeitung ,.P. M." bestätigt weiter die Feststellun­gen der deutschen Lustausklärung, die bereits im OKW.- Bericht bekanntgegeben wurden, daß nämlich der Flugzeug­träger „Jllustrious" siir den gesamten Krieg kampsunsähig geworden ist. Die Zeitung kommt im übrigen in der Be­trachtung eines bekannten Flngzcugiachvcrständigcn zu dem Ergebnis, daß die Ereignisse im Mittclmecr in der Ausein­andersetzung zwischen Luft- und Seemacht eine Entwicklung nehmen, in den der Bomber im Kamps mit dem Schlachtschiff siegreich bleiben werde.

K. tzckil. Wir haben nach dem positiven Echo, das die Präger Rede des Reichspressechefs Dr. Dietrich über die geistigen Grundlagen des neuen Europas in den von britischer Umklammerung bereits befreiten Staaten fand, unsere gespannte Aufmerksamkeit dem „Propaganda"- Lhor der Vlotzgestellten zugewendet. Wie wird, so frag­ten wir uns, die angelsächsische Welt auf die ätzenden Argumente der tiefschürfenden geistesgefchicht- lichen Abrechnung Dr. Dietrichs mit den Exponenten der plutokratischen Scheinideen reagieren? Um das Wesent­liche sogleich festzustellen: da die entlarvten Phrasen­drescher des zusammengebrochenen individualistischen Denksystems nicht in der Lage sind, aus der vom Reichs­pressechef beschrittenen Plattform auch nur versuchsweise mit dem berufenen nationalsozialistischen Kämpfer die Klingen zu kreuzen, fanden sich die in die Enge ge­triebenen „Jnquisitatoren" erst gar nicht am „Scheiter­haufen der geistigen Intoleranz" ein. Sie bestätigen damit auch ihrerseits vor aller Welt die unantast­bare Richtigkeit des ihnen in Prag aus­gestellten Armutszeugnisses — obschon es dieser stillschweigenden „Gegenzeichnung" nicht mehr be­durfte. Andererseits wagte sich auch der sonst recht dreiste, doch nur auf das Aeutzere der anderen Welt­anschauung gerichtete Nachahmungstrieb der Londoner Pseudosozialisten, wie Dr. Goebbels sie nannte, nicht zur Fortsetzung seines grotesken Täuschungsmanö­vers hervor.

Nur die schöpferischen Kräfte des nationalsozialisti­schen Deutschlands haben das Abendland — diese Er­kenntnis spiegelte sich nicht allein in den Aeußerungen der tschechischen Presse zur „kopernikanischen Wen­dung des Geistes" wider — vor dem Untergang, der ihm bei weiterer Ausbreitung der liberalistisch-plutokratischen Irrlehren sicher gewesen wäre, retten und das Funda­ment für die Schaffung einer echten, menschenwürdigen Zivilisation legen können. Jene in tiefstem Sinne bahn­brechende Tat, deren unermeßliche Bedeutung für die Zukunft unseres Erdteiles nunmehr ins rechte Licht gerückt ist, war möglich, weil bei der Aufstellung des neuen Ordnungsprinzips, die gründliche Kenntnis und kräftige Bejahung der wirklichen Natur des Men­schen als eines der Gemeinschaft verpflichteten We­sens den Ton angaben. Zum erstenmal in der Geschichte der politischen Pernunft wurde dem bisher zwischen blutleeren Menschheit?- und Eleichheitsideen einerseits sowie dem Wahn von der „Souveränität des Individu­ums" andererseits pendelnden Geist des Europäers der für die Gewinnung und Vertiefung brauchbarer Er­kenntnisse einzig naturgemäße Standort zugewiesen: die Gemeinschaft der (ungleichen) Volksgenossen.

Allein schon die Lösung des Problems der Freiheit auf dem festen Boden zwischen den überwundenen Extremen rechtfertigt die von Dr. Dietrich nachgewiesene Beseitigung des „geistigen Kon­struktionsfehlers eines ganzen Zeitalters". Die Schä­den, die der individualistische Freiheitsbegriff, die ver­hängnisvolle Parole der Ungebundenheit, den Völkern zugefügt hat, sind dank der exakten nationalsozialistischen Kritik endlich als untragbare Auswirkungen einer im Dienst der Plutokraten erfolgten Vergewaltigung der wesentlichen Eigenart des tätigen Menschen' erkannt. Befreit von der Internationale des jüdisch-britischen Kapitalismus wurden die Angehörigen derjenigen Staaten, die dem Vorbild der Achse Berlin—Rom nach­eifern, sich jedenfalls der Pflichten gegenüber den ge- meinschaftsbildenden Faktoren bewußt, deren Erfüllung ihnen vor allem ihr eigenes Gewissen vorschreibt.

Mit der fortschreitenden Isolierung der in Europa raumsremden Macht Albions wurde auch dieVölker- bundsideologie des Versailler Systems als volksfeindliches Instrument der briti­schen Imperialisten entlarvt, An die Stelle des Genfer Eewalt-„Friedens", der im Interesse der streitschüren- den Ausbeuter des Empires einzig und allein den Haß aller gegen alle verewigen sollte, ist die „Idee einer rassisch gegliederten, aber organisch gebundenen Ord­nung der Böller" getreten: die englische Methode der brutalen Unterdrückung aller völkischen Regungen — man konstruierte an der Themse mit erprobter Hinter­hältigkeit die Theorie eines Gleichgewichts der euro­päischen Kräfte — wurde von der Idee des friedlichen Wettbewerbs der Nationen untereinander, vom Leistungsprinzip in Verbindung mit der Herstellung gleicher Bedingungen für alle abgelöst. Es steht außer

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Durch die vernichtenden Schläge deutscher U-Boote, Ucbcr- wnsscrstreitkräftc und Flieger verbleiben England siir die lebenswichtige Versorgung nur noch S Millionen BRT. Deutsche Kampfflugzeuge griffen erfolgreich einen scind- lichen Geleitzug im Mittclmecr an.

Nach heldenhaftem Kamps mußten die Italiener Tobruk räumen.

Halifax ist mit dem neuesten britischen Schlachtschiff zu feinem Bettclgang in USA. eingetroffen.

In Posen wurde der bestialische Mord an 38 Volks­deutschen gesühnt.

In Sofia wurde die Ausstellung „Neue deutsche Bau­kunst" feierlich eröffnet.

Das kommende Wochenende steht im Zeichen der 5. Relchs- stratzensammlung sür das 2. Kriegs-WHW.

Zum 15jährigen Bestehen des NSD.-Studentcnbundes be­ruhtet die Gaustudentcnsührung Wcser-Ems über ihren Kriegseinsatz.

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