Ausgabe 
(25.1.1941) Nr. 25
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Meiner ZeNno

parteiamtliche Hageszeitung

Das Amtsblatt des legierenden Bürgermeisters der Lreien Hansestadt lremen

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der Nationalsozialisten Bremens

sinnliches verkündungsblatt des Neichsstattstaller-; in Oldenburg und vremen

Nr. 2S / 11. Jahrgang

Sonnabend, 2S. Januar 1941

kinzelpreis 1S Npf.

krfolge unserer Kriegsfinanzierung

Mischung von Steuern und Kreditaufnahmen

wirtschaftsgefinnung auf das Semeinwohl ausgerichtet /

flnders als im plutokralischen kngland

Beachtenswerte Feststellungen des Mzeprösidenten der Nelchsbank Kurt Lange

Düsseldorf» 24. Januar

Aus Einladung der rheinisch-westfälischen Börse sprach der Vizepräsident der Deutschen Reichs­bank, Kurt Lange, am 24. Januar in Düsseldorf über das Thema „Erfolgreiche Kriegsfinan­zierung".

Präsident Lange führte unter anderem folgendes aus:

England habe diesen Krieg vom Zaun gebrochen, um nach alten liberalistischen Methoden die wirtschaftliche Vormacht­stellung seiner dünnen plutokralischen Oberschicht dem eigenen Volk und anderen Völkern gegenüber ausrecht zu erhalten. Deutschland kämpse um den Lebensranm seines Volkes und die Verwirklichung des deutschen Tozialismus. Diesen und seine Ausstrahlungen fürchten England und seine Trabanten. Man könne dann nicht mehr Riesengewinne ein­heimsen, wie sie besonders in diesem Krieg in der englischen Rüstungsindustrie auftrete». Maminon Gold sei ihr bewährtes Mittel, das englische Volk in sozialer Unfreiheit niederzuhalten. „Für Deutschland ist der Krieg im Gegensatz zu England kein Geschäst, vielmehr mutz hier die gesamte Wirtschaft alle Kräfte hergeben und weitgehende Lpser bringen, damit die Mittel für die Kricgsführnng ausreichend zur Verfügung stehen, und wir den Kamps für Freiheit und Gerechtigkeit im nationalsozialistischen Sinne siegreich zu Ende führen. Wir haben den Liberalismus überwunden und werden in der Wirt­schaft jedem Rücksall in libcralistische Methoden entgegentreten. So ist der Krieg die grotze Bewährungsprobe auf den natio­nalsozialistischen Grundsatz, daß die Wirtschaft den Ausgaben des Staates zu dienen hat.

Die Feindmächte — an der Spitze England — haben dem Dritten Reich schon immer und erst recht in dem von ihnen herbeigeführten Krieg den Verfall aus wirtschastlichem und insbesondere auf finanziellem Gebiet prophezeit. Man hat aus Unkenntnis und politischer Verhetzung heraus geglaubt, in dieser Beziehung Vergleiche mit dem Weltkrieg anstellen zu können und dabei übersehen, daß ein neues Deutschland ent­standen ist. England hat trotz seines Reichtums und gestützt aus das Gold in diesem Kriege seine Währung nicht stabil halten können. Ein Niesendesizit im Werte von bisher säst 2g Milliarden Reichsmark im lausenden Haushaltsjahr 1840/41 wird voraussichtlich aui 25 Milliarden Reichsmark ansteigen, ohne daß zur Zeit eine Deckungsmöglichkeit besteht.

Heute kann mit Genugtuung und Stolz festgestellt werden, daß Deutschland nicht nur in einem bisher in der Kriegs­geschichte nickt vergleichbaren Ausmaß militärische Ersolge erzielt hat, sondern daß aus wirtschastlichem und sinanziellem Gebiet dieser Kamps bereits gewonnen ist, ja, schon am ersten Kricgstag entschieden war. In der Zwischenzeit hat es sich immer nur darum gehandelt, die angewandten Methoden den veränderten Verhältnissen anzupassen. Die Stärke unserer heu­tigen Kriegswirtschaft beruht auf der nach dem Gemeinwohl ausgerichteten neuen Wirtschaftsgesinnung, der gut einge­spielten staatlichen Wirtschaftslenkung und der hervorragend entwickelten Produktion. Hier kommt dem Vierjahresplan sür die Zeit vor dem Krieg ganz besondere Bedeutung zu, so daß die Organisation unserer Wirtschaft ohne wesentliche Aenderung oder Störungen in den Krieg übernommen wer­den konnte, im Gegensatz zu England, wo improvisierte Matz- nahmen bei Kriegsbeginn nach liberalistischen Methoden Wirtschaftskräfte unnötig vertan haben und Leerlauf, Unruhe und Währungsversall hervorriefen.

Präsident Lange ging nun im einzelnen aui den Wirt- schaitsausbau und seine Finanzierung ein. wobei er auch hervorhob, daß im Gegensatz zur Weltkriegszeit unser Außen­handel auf Grund unserer engen Wirtschaftsbeziehungen zu

Unbequeme fisupler vor dem Kriegsgericht

Beirut, 24. Januar.

Aus Veranlassung des englischen Polizcichess in Kairo, Sir T. W, Russell, wurden, wie jetzt aus Kairo bekannt wird, in Kairo und verschiedenen Probinzstädtcn 38V Mitglieder der Nationalistenpartei „Junges Aeghptcn" (Masr al Fattat) verhaftet. Unter den Verhafteten befindet sich ein Leiter der mohammedanischen Universität in Kairo, Al Azhar, Scheich Taufilk Kamel ct Malt.

Der erste Bericht des englischen Geheimdienstes über die Tätigkeit der „Masr al Fattat", die die Befreiung Aeghptens vom englischen Joch zum Ziele hat, lief einige Monate vor Kriegsausbruch beim englischen Polizcichef ein. der einend Offizier des Geheimdienstes, Oberst Fitzpatrick mit der Nebcr- wachung der „Masr al Fattat" beauftragte. Kürzlich wurde eine geheime Versammlung der Partei in den Steinbrüchen von Schibin el Kanatir (nördlich von Kairo) ausgehoben. wo­bei große Mengen von Sprengstosscn gesunden worden sein sollen. Andere Spuren sollen nach Minieh in Oberägypten führen, wo angeblich im Hause eines Beamten und Ange­hörigen der Partei, Mahmud Kadri, Waffen gesunden wur­den. Die Verhafteten wurden vor das Kriegsgericht gestellt.

unseren Nachbarn — insbesondere im Osten und Südosten — den zusätzlichen Bedarf einzelner Rohstoffe sür die Kriegs- sührnng sicherstelle und daß außerdem nach dem siegreichen Feidzug im Westen die Rüstungsindustrien der besetzten Ge­biete zur Verfügung stehen. Die großen und einzig dastehen­den Erfolge auf wirtschastlichem Gebiet seien dem deutschen Unternehmer, den Erfindern, Chemikern. Technikern. Hand­werkern und auch im besonderen dem deutschen Arbeiter zu verdanken.

Sie haben sich aus der Plattform der deutschen Volks­gemeinschaft im nationalsozialistischen Geist vereint und kämpfen nun in der Heimat Hand in Hand mit ihren

Berlin, 24. Januar.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Deutsche Flugzeuge belegten im Verlaufe der bewaff­neten Aufklärung gestern kriegswichtige Ziele in einem Hasen der britischen Ostküste mit Bomben.

Fernkampsslugzeuge griffen zwei bewaffnete Handels­schiffe mit zusammen 81VÜ VRT. im Seegebiet westlich Irland an und versenkten sie. Ein weiteres Schiff von 5999 BRT. blieb brennend mit Schlagseite liegen.

An der englischen Ostküste wurden aus einem Fracht- schiss von 12 909 VRT. nach Bombentreffern mehrere starke Explosionen beobachtet. Ein feindliches Flugzeug wurde im Lustkamps abgeschossen.

Der Londoner Vertreter der ..Nha Taglight Allehanda" deutet an daß besonders das Londoner Zeitungsviertel wäh-

Kameraden an der Front sür das grotze Ziel unseres Führers: Deutschlands Freiheit."

Alsdann ging der Vortragende zur eigentlichen Kriegs- sinanzierung über und schilderte die großen Erfolgs, die wir mit der zweckentsprechenden Mischung von Steuern sowie kurz- und langfristiger Kreditaufnahme erzielt haben. „Anders als im Weltkrieg kann diesesmal ein erheblicher Teil der Staatsausgaben durch Steuern gedeckt werden. Es ist aber weder möglich noch angängig, die überschüssige Kaufkrast allein aus diesem Wege abzuschöpfen Deshalb hat man dem Markt eine nach Laufzeit und Verzinsung wohlabgestimmte Auswahl von Kreditpapiercn zur Verfügung gestellt. In die­sem Zusammenhang ist das Sparen nicht nur in der öffent­lichen Verwaltung sondern auch in der Wirtschaft und im besonderen sür jeden einzelnen Volksgenossen ein wichtiges Gebot. Gerade das Sparen der Volksgenossen ergibt erheb­liche Beträge, bei deren richtigem Einsatz Banken und Börsen (Fortsetzung aus Seite 2)

rend der letzten schweren Bombennächte heftig zu leiden hatte. Die Erlebnisse der Fleetstreet gehörten, so sagt der schwedisch« Journalist, zu den sensationellsten Vorgängen des ganzen Bombenkrieges. aber die englisch« Zensur erlaube vorläufig keinerlei Verösfentlichungen darüber. Daß einzige, was der neutrale Beobachter melden dars, ist die völlige Vernichtung eines bekannten Speisehauses der Fleetstreet. genannt „Der alte Cheshire Käse", durch eine Feuersbrunst. die angeblich nicht von Brandbomben hervorgerufen worden sdi, obwohl solche massenhaft auf dieses Gebäude gefallen seien.

Die Zensur muß sehr viel zu verbergen haben, wenn sie lediglich über den angeblich nicht einmal durch Bomben her­vorgerufenen Brand eines Wirtshauses berichten läßt. Massen von Brandbomben, die zugegebenermaßen aus den ..alten Cheshire Käse" gefallen waren, dursten ja immerhin in der Nähe, also an den großen Verlagsgebäuben des Zeitnngs- viertels einige Wirkungen verursacht haben.

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Waffenbrüderschaft an der fttSanük-küste

Schilderungen italienischer U-Voot-Männer — Vizeadmiral Voenih inspiriert

Zwei bewaffnete Handelsschiffe versenkt

Sombentreffer aus 12 0S0-8kr.-srachter — Ziele in klstküstenstafen bombardiert

bv. Rom, 24. Januar.

„Die deutschen Kameraden in den Atlantikstützpunkten geben uns den letzten Abschiedsgruß bei der Auslahrt und den ersten Willkomm bei der Rückkehr." Mit diesen Worten veranschaulicht der Kommandant eines italienischen U-Bootes an der iranzösischen Küste einem italienischen Kriegsberichter gegenüber das waisenbrüderliche Verhältnis, das zwischen deut­schen und italienischen Seeleuten herrscht. Von italienischen U-Bootbcsatzungcn. deren Stützpunkt an der Küste kürzlich, italienischen Meldungen zufolge, von Vizeadmiral Doenitz inspiziert wurde, wird als praktische Ausdrucksform dieser Watsenbrüderschast besonders die Arbeit der unermüdlichen Minensucher geschätzt, die den italienischen Einheiten beim Aus- und Einlaufen die Fahrrinne freihalten.

Aus den Schilderungen der italienischen Presse ergibt sich, daß das an der Atlantikküste stationierte italiemlche U-Boot, das nach Mitteilung des italienischen Mehrmachtsberichts bei der letzten Kreuzfahrt lö 888 BRT. versenkte, ein Gefecht mit

einem englischen Hilfskreuzer bestanden hat. Das große englische Schüs wurde nachts in etwa acht Kilometer Ent­fernung unweit der englischen Küste gesichtet. Da bei dieser Entfernung ein Torpedoschuß nicht in Betracht kam. er­öffneten die Geschütze des italienischen U-Bootes, an die sich die Bedienungsmannschaft wegen des schweren Seegangs an­binden mußte, das Feuer, Der Engländer war so überrascht, daß er zuerst ein Mißverständnis annahm und mit Blink­signalen das, englische Erkennungszeichen gab. Als das italienische U-Boot zu feuern fortfuhr antwortete der Siifs- kreuzer mit einigen Leuchtspurschüssen. und zog dann vor. sich unter Ausnutzung seiner höheren Geschwindigkeit zu entfernen.

Neue infame Verleumdungskompogne

Rom, 24 Januar.

Aus einem von den Engländern genommenen italienischen Flugplatz in Nordasrika wollen die Engländer nach Reuter vom 1K. Januar 1941 Abzeichen sowie Verspannungslein-

wand gesunden haben, die zu einem britischen Flugzeug ge­hörten. Es lag aus der Hand und hätte im übrigen von der britischen Luftwaffe auch aus Grund der vorangegangenen Luftgefechte zederzeit festgestellt werden können, daß diese Gegenstände von einer Maschine der RAF. stammten, die wenige Tage vorher von den Italienern in der Nähe dieses Flugplatzes abgeschossen worden war. Für die britische Pro­paganda aber bildete diese Entdeckung ein gefundenes stressen, um durch Reuter eine Verleumdungskampagne gegen die italienische Luftwaffe zu beginnen und ihr zu unter­stellen, sie tarne bei Feindilügcn die italienischen Flugzeuge als englische Maschinen.

Diese insame Beschuldigung steht aus der gleichen niedrigen Stufe wie jene Verleumdung, daß die deutlche Luftwaffe mit Roten-Krcuz-Flug,engen Aufklärungsflugzeuge über der Festung Malta geflogen sei. Das in der deutschen und italienischen Lnstwasie verkörperte Soldatentum verbietet von selbst, aus diese osscnbar ganz planmäßige Setze näher ein­zugehen.

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Berlin, 24. Januar.

Churchill hat sich im Unterhaus mit seiner ganzen Person, aber nicht mit unbedingt einleuchtenden Argu­menten, für die von ihm getroffene Regelung der Kriegsproduktion und des Imports durch die intermini­steriellen Exekutivkomitees eingesetzt. Das Unterhaus hat sich ohne Aussprache nach der Rede Churchills ver­tagt. Es hat also geschwiegen und dokumentiert, daß es keine eigene Auffassung zu der Sache hat. Aber die Öffentlichkeit in England schweigt nicht. Die „Times" ist ziemlich deutlich geworden mit einer mißtrauischen Betrachtung gegenüber Churchills Plan. Sie bleibt da­bei, daß die Lösung für die Kriegsproduktion „kom­pliziert" sei, während Churchill doch eine so einheit­liche (sprich diktatorische) Leitung in den militärischen Verteidigungssragen gefunden habe. Das Blatt wird fast ausfällig drohend, wenn es schreibt, daß das Land wie das Unterhaus inzwischen dem Premierminister Zeit geben, die in dem Exekutivkomitee liegenden Schwierigkeiten auf seine Art zu lösen, beide hielten aber mit ihrem Urteil zurück, bis eine Lösung durch die tatsächliche Erfahrung bestätigt sei. Auch „News Chronicle" und „Daily Herald" sind recht unbefriedigt und deuten an, datz die jetzt von Churchill verteidigte Lösung vielleicht doch bald einer besseren Organisation Platz machen müsse. Dabei ist in diesen Debatten in echt englischer Musionstaktik einerseits verschwiegen worden, datz im Gründe ein wesentlicher Teil jener Organisationsschwierigkeiten aus den Folgen deutscher Luftangriffe stammt, und datz somit andererseits auch jede ZukunftsPlanung der Briten im Grunde eine „Rechnung ohne den Wirt" sein mutz.

Ueberhaupt ist die Stimmung in England offensicht­lich sehr gedrückt und nervös. Während man nach der Einnahme von Bardia ein Geschrei erhob, als ob die Wende des ganzen Krieges durch eine „Wende im afri­kanischen Krieg" erzielt sei,, sind die Betrachtungen zur Einnahme von Tobruk wesentlich gedämpfter. Es zeigt sich, datz zwischen diesen beiden Erfolgen der englischen Nilarmee die folgenschwere Auseinandersetzung zwischen den Luftstreitkräften der Achse und den Flottenverbän- den der englischen Mittelmeerflotte liegt. Es zeigt sich das, was wir hier anläßlich der Einnahme von Vardia durch die Briten kurz andeuteten, datz die Engländer nun der zähen, weiträumigen Verteidigung der Italie­ner gegenüberstehen würden. Die Italiener lösen diese Aufgabe in hinhaltendem Widerstand, von der gesamt­strategischen Betrachtungsweise her gesehen, aber in der tapferen und bis zum letzten aushaltenden entschlossenen Verteidigung der Einzelstellung, wie sie Tobruk dar­gestellt hat. Der grotze Aufwand der Briten ist bekannt, 400 000 Mann und über 1000 Flugzeuge sind aus dem ganzen Empire zusammengezogen worden, um von Aegypten aus jene Offensive nach Westen zu entwickeln. Weder unsere Verbündeten noch wir haben die Tatsache der lokalen Erfolge im einzelnen verschwiegen. Wir haben aber nie einen Zweifel darüber gelassen, datz in jenen Kämpfen keine kriegsentscheidende Aktion liegt, sondern im Grunde ein peripherischer Ablenkungs­versuch. Datz man in England inzwischen wesentlich zurückhaltender geworden ist, beweist eine Betrachtung der „Times", die der üblichen ersten „Siegesfeier" folgt und sich mit den Auswirkungsmöglichkeiten der Ein­nahme Tobruks befaßt. Sie führt nämlich aus, datz der Punkt, der überlegt werden müsse, der sei, ob die Besetzung klug und wünschenswert sei. Das hänge näm­lich von den Plänen der britischen Flotte, Armee und Luftwaffe ab, die daraus hinausgingen, die Aktionen der Achse im Mittelmeer abzuwehren. Dieser sehr nach­denkliche Satz läßt sich sehr gut neben eine Bemerkung der „Daily Mail" stellen, die sogar eine Ueberlegung anstellt über die Bedeutung von „General Zeit" und zum Schluß feststellt: „Die Zeit arbeitet noch gegen uns, weil wir nicht den größten Nutzen aus ihr ziehen." Bisher versuchten es die Briten meist mit dem Satz vom „verpatzten Bus", jetzt scheint es so. als ob sie selbst immer mehr fühlen, datz sie ihn verpatzten. Das wird auch weiter so sein.

Inzwischen müssen sich die Minister Churchills mit der üblichen faden Jllusionsmache befassen. Der Minister für die Blockade, Herr Dalton, ergeht sich in recht lang­fristigen Prophezeiungen) wann nun wirklich die Blockade Englands — in etwa 5 bis 6 Monaten meint er — zu wirken beginne, während er nichts sagt über die schweren, von Tag zu Tag wachsenden Vlocki'erungs- folgen in England selbst. Aber darüber hat Herr Wocl-

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Deutsche Bomber versenkten zwei bcwassnete englische Handelsschiffe; ein 12 N88-Tvnnen-Frachter wurde be­schädigt.

TaS dcutsche Fliegerkorps in Italien richtete einen er­neuten Angrift gegen Malta.

Bei Tobruk leisten die Italiener weiterhin erbitterten Widerstand.

Der Pilotenmangel der RAF. tritt immer deutlicher in Erscheinung.

Ueber die Erfolge der deutschen Kriegssinanzierung sprach in DUsseldors der Vizepräsident der Teutschen Rcichsbank Kurt Lange.

Staatssekretär Kocnigs sprach in Stettin über den Wiederaufbau der deutschen Handclsilotte.

Gegen Nundstinkverbrechcr mutzten wieder Zuchthaus­strafen ausgesprochen werden.

Eine neue Verftigung des Rcichsjustizministcrs kündigt härteste Maßnahmen gegen Preistreiber an.

KreiSobmann Höpsner überreichte dem Betriebssichrer der Focke-Wuls-Werkc die Ehrenurkunde sür „Vorbildliche Bcrusscrziehung".