Ausgabe 
(11.1.1941) Nr. 21
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parteiamtliche Tageszeitung

Bas flmtsblott des Negierenden Bürgermeisters der Zrcien fjansestadt Bremen

der Nationalsozialisten Bremens

sinnliches verkündungsblatt des Beichsstatchalters in Oldenburg und Bremen

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Nr. 21 / II.Iaizrgang

Dienstag, 21. Januar 1941

kinzelpreis 15 Bps.

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Aussprache über die Lage

In kegenwart der flußenminifter / volle Übereinstimmung der beiderseitigen Nussassungen in allen zur vestandlung stelzenden fragen

V e r l i n, 20. Januar

Der Führer und der Duce hatten gelegentlich einer Zusammenkunft in Gegenwart der Außen­minister der Achse eine eingehende Aussprache über die Lage, die im Geiste der herzlichen Freund­schaft zwischen beiden Regierungschefs und der engen Kampsverbundenheit zwischen dem deutschen und dem italienischen Volk verlies und eine volle Uebereinstimmung der beiderseitigen Auffassungen in allen Fragen ergab.

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Das erneute Zusammentreffen zwischen den befreunde­ten Führern der beiden Achsenmächte zeigt der Welt abermals die enge Zusammenarbeit zwischen Deutsch­land und Italien/ Die Staatsoberhäupter der im Kampf gegen das plutokratische England verbündeten Völker haben bereits wiederholt im Verlaufe des jetzigen Rin­gens den Beweis erbracht, daß die in persönlich geführ­ten Aussprachen gefaßten Beschlüsse stets für den Gegner die unangenehmsten lleberraschungen im Gefolge hatten. Die gradlinige Einhaltung des Weges zur Errichtung eines neuen Europas unter Ausschaltung des ewigen Störenfrieds England'kennzeichnete den bisherigen Ver­lauf des Krieges sowie alle diplomatischen Verhand­lungen und Erfolge. Die Achsenmächte Deutschland und . Italien werden auch künftig den einmal beschrittenen Pfad der erfolgreichen Zusammenarbeit einhalten, im -Bestreben, Britannien nunmehr ein für alle Male aus Europa zu Herweisen, damit dieser in den vergangenen '-Jahrhunderten immer wieder durch neue Kriege ge- . quälte Erdteil, dessen Völker durch England gegenein­ander in den Kampf gehetzt wurden, den durch schöp­ferische Aufbauarbeit ausgefüllten Frieden finden kann.

W, Diplomaten verlassen nachts tondon

vw. Sofia, 2». Januar.

Wie die bulgarische Presse mitteilt, ist bei einem der letzten Luftangriffe auf London in der Nahe des Hauses der bulga­rischen Gesandtschaft -ine Bombe niedergegangen. Die Zei­tungen betonen, daß im G-sandtschastsgebäude nur einige Fensterscheiben beschädigt wurden. Die bulgarischen Diplo­maten in London selbst seien unversehrt, da sie wie die Übrigen ausländischen Vertreter in London sich jeden Abend in ein Gebiet außerhalb der Hauptstadt begeben.

Diese Meldung der bulgarischen Presse widerlegt klar die Meldung des Londoner Rundfunks, daß sich die ausländischen Diplomaten nach wie vor auch während der Nacht in der englischen Hauptstadt aufhielten.

..Seltsame Nechtsaussassungen"

. Rio de Janeiro, 2V. Januar.

Im Zusammenhang mit der merkwürdig passiven Haltung der Bereinigten Staaten gegenüber der ständigen provokatori­schen Verletzung der panamerikanischen Sicherheitszone und der Neutralität der ibero-amerikanischcn Staaten durch Eng­land verdient ein Artikel der in der brasilianischen Bundes­hauptstadt erscheinenden Zeitung /Jmparcial" Beachtung, in dem es unter der UebcrschristSeltsame Auffassungen vom internationalen Recht" u. a. heißt:

Obwohl der Begriff des Panamerikanismus an sich geprägt worden sei, um einem einigen Amerika den Frieden zu er­halten, seien die NSA. jetzt mitten ans dem Weg zum Krieg«. Während Hüll der Welt immer wieder versichert, daß gerade Südamerika von größten Gefahren bedroht sei, wer­de die Einfuhr von Waffen nach Brasilien vor: den Eng­ländern verboten. Ebenso seltsam sei die Haltung der Ver­einigt Staaten, wenn sie es mit dem internationalen Recht vereinbaren zu können glaubten, daß englische Kriegsschiffe aus ihren Werften repariert würden, während das deutsche KriegsschiffGraf Spec" Montevideo innerhalb weniger Stun­den verlassen mußte. Abschließend betont das Blatt gegenüber den Kricgstendcnzen in den USA., daß sür Brasilien der europäische Frieden die einzige Hoffnung sei.

Mag Albion in mit Scheinregierungen landesver- räterischer Elemente geführtenVerhandlungen" der Welt auch weiterhin vorgaukeln, daß es in Europa noch ein Wort mitzusprechen habe, das sich um die Achse immer enger zusammenschließende Europa weiß von Monat zu Monat besser, daß die Freundschaft zwischen dem Duce und dem Führer sowie die verantwortungs­volle Zusammenarbeit der deutschen und italienischen Nation die einzigen Garanten einer glücklicheren Zu­kunft sind. Zur Sicherung dieser nicht nur für Europa verheißungsvollen Zeit nationalen und sozialen Frie­dens bilden die stets wiederkehrenden Zusammenkünfte zwischen den Führern der stärksten Mächte unseres Kon­tinents, Adolf Hitler und Benito Mussolini, Marksteine.

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Br. Meirichs scharfe flbrechmmg

Ver Neichsprestechef über Sie geistigen Srundlagen des neuen kuropas / Befreiung

der Selzirne / Prags großer lag

Prag, 20. Januar.

Das tausendjährige Prag, als Stätte der ältesten deutschen Universität und DetUmal deut­scher Kulturleistung mit dem deutschen Geistesleben über die Jahrhunderte aufs engste verbun­den, erlebte am Montag ein Ereignis von besonderem Rang. ImSpanischen Saal" der Präger Burg, hielt die Deutsche Akademie eine Festsitzung unter der Leitung ihres Präsidenten, Minister­präsident Siebert, ab; in einer großangelegten Rede umriß Reichspresseches Reichsleiter Dr. Dietrich die geistigen Grundlagen des neuen Europas.

Der Sitzung wohnten mit dem Reichsprotektor, Freiherr» von Neurath, dem Staatspräsidenten Dr. Hacha und der ge­samten Protektoratsregierung die Spitzen der deutschen und tschechischen Behörden/zahlreicher Vertreter des Präger Kon­sularkorps, führende Vertreter des deutschen Geisteslebens, die Rektoren und Dekane der deutschen Hochschulen, zahlreiche Persönlichkeiten ausländischer kultureller Behörden und wis­senschaftlicher Institutionen, die Vertreter der in- und aus­ländischen Presse und eine große Anzahl bedeutender deut­scher Wirtschastssiihrcr bei. Die Rede des Reichspressechefs hatte folgenden Wortlaut:

Der Kamps, der heute aus den Schlachtfeldern und Meeren mit derUltimo ratio" der Böller, mit der Gewalt der Waffen ausgesochten wird, ist darüber gibt es jetzt Wohl keinen Zweifel mehr in seinem tiefsten Grund ein Kamps zweier Weltanschauungen. Hinter den Armeen und Geschwa-

Neuer Kraftangriff gegen Malta

wirkungsvoller ftngriff aus tonSon, Soulkampron und Hasen an der Südostküste

Berlin, 20. Januar.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Starke Verbände deutscher Kampf- und Sturzkampfflugzeuge griffen gestern erneut den Hasen von La Valetta auf Malta an. Mehrere Bomben schweren Kalibers trafen abermals den am Kai liegenden Flugzeugträger, ferner einen Zerstörer im Dock und zwei im Hafen liegende Handelsschiffe.

Weitere Einschläge und Brände waren in Werst­anlagen, Docks und Fabrikanlagen, sowie im Arsenal von La Valetta zu beobachten. Von den begleitenden deutschen und italienischen Jägern wurden zusammen fünf britische Jagdflugzeuge abgeschossen.

Im Zuge der bewaffneten Aufklärung gegen Groß­britannien wurde 25 Kilometer siidostwärts Harm ich auf einem im Eeleitzug fahrenden Dampfer von 8000 BRT. ein Volltreffer erzielt. Das Schiff brannte un­mittelbar nach dem Einschlag und zeigte Schlagseite.

Deutsche Kampffliegerverbände führten in der letzten Nacht trotz ungünstiger Wetterlage Angriffe gegen kriegswichtige Ziele in London und Southampton er­folgreich durch. Außerdem wurden weitere Häfen an der Südostküste Englands mit Bomben belegt. Fünf eigene Flugzeuge kehrten gestern vom Feindflug nicht zurück."

In der Nacht zum Montag richteten sich Operationen der deutschen Luftwaffe, den am Montagmorgen ausgegebenen

englischen Darstellungen zufolge, vorwiegend gegen die süd­lichen Teile des Landes. Von mehreren Plätzen der Süd- und Südostküste werden Angriffe mit Brand- und Sprengbomben gemeldet. Doch wird hinzugefügt, daß dff Aktionen nicht be­sonders heftig gewesen seien und daß die entstandenen Brände durch dieFeuerwächter" undFeuerkämpser" gelöscht wur­den. Alle Angriffe seien in den frühen Morgenstunden zum Abschluß gekommen.

Von den Vorgängen über Malta wird in London lediglich erklärt, es seien neue Bombenangriffe erfolgt. Insgesamt seien süns verschiedene Angriffe ausgeführt worden: am stärksten seien zwei Aktionen von deutschen Sturzkampfboniber» ge­wesen. Schon jetzt werdenbedeutende Schäden" zugegeben. Bereits über die Angriffe ain Sonnabend war eingestanden worden, daß Schädenan Staatseigentum" (in anderen Dar­stellungen hieß es sogaran Lustwasscneigentum") ein­getreten sind.

lieber die im Wehrmachtsbericht erwähnte deutsche Aktion gegen das Suez-Gebict wird noch immer nichts gesagt. Reuter spricht nur von einem Nachtangriff auf Palästina, der zeitig am Sonnaben'dmorgen bei klarem Mondschein durchgeführt worden sei.

Mtterkreu; für Korvettenkapitän v. Stockkausen

Berlin, 2V. Januar.

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht ver­lieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Raeder, das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz an Korvettenkapitän von Stockhausen. .

Korvettenkapitän Hans-Gerrit von Stockhausen, Komman­dant eines Unterseebootes, hat während nur weniger Feind- unternehmungen 15 Schisse mit insgesamt 191 530 BRT. ver­senkt. Diese glänzende Leistung, die tu unermüdlicher Zähig­keit zum Teil trotz erheblicher Gegenwehr erzielt worden ist, ist dein großen Können und der beispielgebenden Einsatz­freudigkeit des Korvettenkapitäns von Stockhausen zu ver­danken.

Sre! deutsche kilsskreuzer im Pazifik?

brv. Stockholm, 2V. Januar.

Eine Ncutermeldung aus Manila gibt Berichte philippini­scher Seeleute wieder, die von einem deutschen Schiff aus einer SllLsceinscl an Land gesetzt worden seien. Danach hätten drei stark bewaffnete deutsche Schiffe zwischen dem K. und 8. Dezeinber nicht weniger als sechs Schiffe iin Stillen Ozean versenkt, nämlich drei englische, ein neuseeländisches, ein für England fahrendes norwegisches und ein australisches. Eins der deutschen Kricgsfahrzcugc hab-, den Aussagen der Schiffbrüchigen zufolge, auch Flugzeuge an Bord gehabt.

knglands lonnagenot in ständigem wachsen

ffilleschrei an die USfl. wöchentlich 90000 VM. Verlust zugegeben Schiftsneubauten unzulänglich

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Stockholm, 20. Januar.

Sehr bemerkenswerte und für englische Verhältnisse düster gehaltene Ausführungen machte nach einem Londoner Eigenbericht vonDagens Nyheter" am Sonnabend der Sachverständige des englischen Schissahrtsministeriums Sir Arthur Satter zu der schweren, durch den fortgesetzten Tonnageschwund infolge der Einwirkungen der deutschen Luft- und U-Voot-Waffe hervorgerufenen Lage.

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In erstaunlicher Offenheit kennzeichnete Satter den Ernst der Lage, indem er daraus hinwies, daß von 4l VON Tonnen im Juni 1940, in der Zeit des sranzösischcn Zusammcnbruches, die wöchentlichen Tonnagcvcrlifftc jetzt aus 99 «NN Tonnen ge­stiegen seien, nachdem Deutschland günstige Stützpunkte erhal­ten habe. Gleichzeitig seien die Möglichkeiten Englands, einen Ersatz der verlorenen Tonnage zu beschaffen, immer beschränk­ter geworden. Die englischen Werften seien nicht in der Lage. die Erzeugung des Rckordjahrcs 1918 zu erzielen, als l 348 999 Tonnen produziert worden seien. Bcmcrkcnswcrtcrwcisc stellte Satter in diesem Zusammenhang fest, daß die deutschen Flie­gerangriffe und die Verdunkelung mindernd und hemmend aus die Erzeugung der englischen Waffen gewirkt haben.

Zur s^eit feien Verhandlungen mit den Bereinigten Stanlen im Gange, nm 38 däniiche Fahrzeuge von zusammen 150 999 Tonnen, die in amcrikaniicku» Hasen lägen, in englische Hand überzuführen Diese Frage sei noch aktueller als die der Ueberlassung der in amcrikanisä)en Hasen liegenden deutschen,

italienischen und französischen Schiffe, Zur Zeit liefen 334 999 Tonnen dänischer Tonnage in englischer Ehartcr,

Besonders ernst kennzeichnete der Sachverständige des engli­schen Schiffahrtsministerinms die Lage durch die weitere Fest­stellung, daß die Schiffsreserve, die England aus den U-rA, erhalten könne, erschöpft sei, Nacksdem England' 599 999 Tonnen ausländische Tonnage, hauptsächlich solche der Ber­einigten «tasten, gekauit habe, sei praktisch die amerikanische Reserve an Tonnage erschöpft. Daher sieht Laiter sich ge­zwungen, sich mit einem Hilfeschrei an die Wersten der Ver­einigten Staaten zu wenden, die Erzeugungskapazität nach Möglichkeit zu erhöhen, um den Rekord des Jahres 1918 zu erreichen. Damals hätten die amerikanischen Meriten 4 Mil­lionen Tonnen in einem Jahr gebaut gegenüber nur 299 999 Tonnen im Jahre 1914,

Die englische Flotte, so sagte Salier weiter, würde mit Freude amerilanischcr Handrlssahrzcuge in Konvoi begleiten. Die englischen Schiffswerften litten, wie Salier weiter zur Kennzeichnung der Notlage ausführte, an -einem akuten

Mangel an geeigneten, gut ausgebildeten Facharbeitern. Dadurch werde die Notwendigkeit, den Bcdars an Tonnage aus Amerika zu decken und eine gesteigerte Arbeitsintensität der amerikanischen Wersten zu fordern, noch unterstrichen. England müsse die Sicherheit haben, daß es das Kriegs­material aus den Vereinigten Staaten nicht nur in diesem Jahre, sondern, wenn notwendig, auch in den folgenden Jahren beziehen könne.

Salier wies dann daran! hin, daß England schon starke Einschränkungen für die Zivilbevölkerung cingeffihrt habe. Ter zivile Verbrauch Englands an Eininhrwaren seit jetzt aus 39 Prozent gekürzt worden. In Friedenszeiten sei die Be­förderung der englischen Ansinhr zu einem Drittel gift aus- ländisciMi Schiffen vor sich gegangen, die England heute nicht mehr zur Verfügung ständen, England habe im Lause dieses Krieges 4 Millionen Tonnen neutraler Tonnage ge­chartert.

Der Notschrei Saliers an die Vereinigten Staaten weist mit aller Eindeutigkeit darauf hin, daß selbst die Charterung dieser 4 Millionen nicht ausreicht, um den dringendsten Bcdars Großbritanniens zu befriedigen, und der Londoner Korrespondent vonDagens Nhhctcr" unterstreicht ausdrück­lich, daß die Behauptung, England habe durch Neubauten und Kaperung heute einen Schiffsraum zur Vertilgung, der gegenüber den Zeiten des Kricgsbcginns nur eine Minderung von S v. H, bedeute, von den schwarzen Farben der Dar­stellung der Tonnagelagc Englands überschattet werde.

dern aus Eisen und Stahl und mit ihnen spielt sich ein Wettkamps der Geister ab, in dem eine neue, aus den zwei größten Kulturvölkern des europäischen Kontinents geborene Idee menschlichen Zusammenlebens mit den geistigen Mächten der Vergangenheit um ihre Freiheit und Zukunft ringt.

Der Führer hat in seinem Neujahrsausruf dieses' Ringen der deutschen und italienischen Welt als von umwälzender Bedeutung für die, künftige Entwicklung der Menschheit be­zeichnet. Er hat es auf der Ebene des Politischen formuliert als denKampf der nationalsozialistischen Volksrechte gegen die plutokratische» Vorrechte".Die deutsche Welt", so sagte er,hat genau so wie die italienische das Zeitalter der Vor­rechte einiger plutokratischer Kapitalisten überwunden und an seine Stelle das Zeitalter des Volkes gesetzt. Während sich die andere Welt anschickt, den Habenichtsen das Wenige, was sie noch besitzen, wegzustehlen, treten wir der besitzenden Welt gegenüber mit dem Entschluß, den Habenichtsen die all­gemeinen Menschenrechte zu erkämpften."

Diese Klarstellung der Fronten durch den Führer läßt die letzten Zusammenhänge des machtpolitischcn Ringens von heute deutlich werden. Die altersschwache Weltanschauung eines zur Neige gehenden Zeitalters wirst sich noch einmal den sieghaften Prinzipien einer jungen, aufsteigenden Epoche entgegen, um mit allen Mitteln ihrer gesättigten Plutokratie die Kräfte einer neuen Ordnung niederzuhalten und sie wieder zurückzustoßen in den Zustand der Armut und Ohnmacht, aus dem sie sich erhoben haben. Die reaktionären Demokra­tien des Westens haben alle Versuche einer Evolution auf friedlichem Wege zurückgewiesen und den revolutionären Trä­gern einer neuen Entwicklung den Krieg erklärt.

Von kompk, den fie walken, Koben sie bekommen!

Das 85-Millionen-Volk der Deutschen hat die Herausforde­rung angenommen. Es hat Frankreich vernichtend geschlagen und die anmaßenden Angelsachsen, wo immer sie sich ihm zum Kampfe stellten, wie geprügelte Hunde auf ihre Insel zurück­getrieben. Es hat ihre Blockade durchbrochen und sie selbst blockiert! Und es wird den Sicgcszug gegen feine Heraussor- dcrer so, wie es ihn begonnen hat, auch zu vollenden wissen! Hier in diesem schicksalcntschcidcncn Kamps ist nicht nur die Gewalt der Waffen siegreich, sondern auch der Geist, von dem sie beseelt und getragen werden.

Mit diesen Soldaten, die die Welt bewundert, und mit die­sen Armeen, sür die es keine Hindernisse gibt, marschiert eine neue Zeit, marschiert eine neue große Idee, die aus dem Schoße des Volkes geboren ist und sich in ihrem Führer verkörpert. Darin Hegt das letzte Geheimnis ihrer un­widerstehliche» Kraft,

Es gibt Völker, die diese tieferen Zusammenhänge begriffen und sie als das Wirken schöpferischer Kräfte in der Ent­wicklung der Menschheit erkannt haben Und es gibt an­dere Nationen, deren herrschende Schichten in der saturierten Selbstgefälligkeit ihrer begrenzten Anschauungen, in der Ver­kalkung ihrer Begriffe und in der Erstarrung ihres Denkens ihre Volker taub gemacht haben sür jeden Elockeirschlag dcr Natnr und blind für jede geistige Perspektive im Ablauf der Ereignisse, die außerhalb ihrer eigenen Begrenztheit liegt. Sie halten sich selbst für das letzte Ziel des Fortschritts und ihre Demokratie sür das Ende der menschlichen Entwicklung. Deshalb beschimpfen sie, was sie nicht verstehen, und deshalb bespucken sie, was sie nicht begreifen können. Da sie militärisch den Krieg nicht gewinnen können, haben sie einen moralischen Krieg gegen die Achsenmächte entfesselt. Und in dem Maße, in dem ihre Hungerblockade zerbrochen ist versuchen sie, Deutschland und Italien mit einer

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zu umgeben. Zu diesem Zweck haben sie allen Ungeist ihrer entarteten Demokmtie gegen die Leichtgläubigen und sür die Lüge so empfänglichen Völker in Bewegung gesetzt, Sie ver­nebeln die Hirne mit Phrasen, und mit Hilse des Lttgen- nachrichtennetzes, in, das so viele Völker eingesponnen sind, haben sie einen großen Teil der Welt in einen Zustand man möchte sagen geistiger Htzsterie versetzt, um in diesem Hexenkessel aufgewühlter Leidenselrasten und grotesker Un­wissenheit die Suppe ihrer moralischen Verleumdung zu kochen.

Ich glaube nicht, daß ich diese Vorgänge zu drastisch schildere. Wer die Publizistik der angelsächsischen Welt tag­täglich verfolgt, der wird wissen, daß hier ein Zustand geistiger Verwirrung erreicht ist, den man nicht inchr übertreiben kann. Hier werde/: Zumutungen an die

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In freundschaftlichem Geiste gesllhrte Besprechungen sanken zwischen dem Führer und dem Duce statt.

Der deutsche Wehrmachtsbcricht meldet erneut Angriffe aus La Valetta sowie auf London und Southampton. Korvettenkapitän von Stockhanscn wurde das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz verliehen.

Ueber die geistigen Grundlagen des neuen Europas hielt Reichspresseches Dr. Dietrich in Prag eine richtungweisende Rede.

In England wird jetzt eine wöchentliche Verscnkungsziffcr von 99 99« BRT. zugegeben.

Aufschlußreiche französische Dokumente beweisen, daß Deutschlands Luftwaffe im Polenscldzug lediglich mili­tärische Ziele bombardierte.

Zur Milderung von härten in der gesetzlichen Kranken­versicherung wurden neue Anordnungen erlassen.

Von dem NSKK.-Sturm I4/M 62 wurde ein neuer Sturm 29/M 82 abgeteilt.