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Meiner Zeitung
parteiamtliche Tageszeitung
Das Amtsblatt des Negierenden vürgermeisters der freien fjansestadt vremen
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der Nationalsozialisten Vremens
fimtlirties verkündungsblatt des NeichsstattlMers in Oldenburg und vremen
Nr. 11 / 11. Jahrgang
Sonnabend, 11. Januar 1941
Linzelpreis 13 Npf.
Her jüdische Lberbürgermeister New gorks soll besondere Machtbefugnisse erliatten
Maßnahmen sür Streikverbot erörtert
fluch über die frage der vezablung des an kngland zu liefernden Kriegsmaterials zerbricht man stch in USfl. nach wie vor den Kaps
krv. Stockholm, 10. Januar.
Noosevelt hat der „Newyork Times" zufolge dem jüdischen Oberbürgermeister in Ssewyork, Laguardia, einen Posten als „Rüstungsches" angeboten mit der besonderen Ausgabe, die Rüstungsarbeit zu überwachen und gleichzuschalten. Laguardia soll Verbindungsmann zwischen Noosevelt und den für die neue Wehrpolitik verantwortlichen Instanzen werden und große Machtbefugnisse erhalten.
Damit würde die jetzige amerikanische Ausrüstung, die ganz und gar geboren aus dem Geist der jüdischen Kriegs- hctzcr ist, ihre entsprechende Krönung sinden.
Im Flottenausschuß des Repräsentantenhauses wurden bereits Maßnahmen sür das Verbot von Streiks erörtert, die der Durchsührung des Ausrüstungsprogramms Abbruch tun könnten. Der Ausschutzdorsitzende Vinson erklärte, daß solch« Streiks unterbunden werden müßten, damit das Programm in befriedigender Weise durchgeführt werden könne. Die Frag« der Streikverbote wurde akut aus Anlaß eines drohenden Streiks in einer Flugzeugmotorenfabrik aus Long Island.
Nach schwedischen Meldungen werden in amerikanischen Fi- nanzlrcisen Pläne darüber erörtert, wie wenigstens ein Teil der Kosten des an England zu liefernden Kriegsmaterials sür die Bereinigten Staaten gerettet werden könne. Der eine Vorschlag geht dahin, daß England sich verpflichten müsse, seinerseits den Vereinigten Staaten Hilfe zu gewähren, wenn diese lünstig in einen Krieg verwickelt werden sollten. Nach einem anderen Vorschlag sollen die Engländer Rohstoffe zum Austausch gegen Kriegsmaterial liefern.
NooseveNs knglanSkttfs-Sesets
Newyork, 1g. Januar.
Roosevelts Englandhilss-Gesetz wurde im Kongreß eingebracht. Das Gesetz sieht folgende Vollmachten für den Präsidenten vor: 1 . jedes Rüstungsmaterial herstellen zu lassen, das der Präsident wichtig für die Verteidigung der Vereinigten Staaten hält, 2. an Regierungen, die sür die Verteidigung der NSA. wichtig sind, irgendwelches Rüstungsmaterial zu verkaufen, zu übertragen, auszutauschen, zu verleihen, zu- verpachten oder irgendwie abzutreten, 3. jegliches Rüstungsmaterial für solche Regierungen auszuprobieren, zu reparieren oder instand zu setzen, 4. jeder derartigen Regierung Rüstungsinsormationen zu geben, die mit dem
Rüstungsmaterial im Zusammenhang stehen, das dieser Regierung gegeben wurde, b. jegliches Rüstungsmaterial sür solche Regierungen zum Export freizugeben.
Das Englandhilss-Gesetz und der Schluß des Gssetzesvor- schlages untersagt jeder fremden Regierung Rüstungsmaterial und Informationen, die von den Vereinigten Staaten stammen, ohne Zustimmung des Präsidenten an irgendeine andere Regierung weiterzugeben Die USA.-Negierung wird bevollmächtigt, Kriegsmaterial in Kanada oder sonstigen Ländern zu kaufen, falls derartiges Material in Amerika nicht erhältlich ist. Die Eesetzesvorlage wird gleichzeitig vom Unterhaus und Senat beraten werden, um die Inkraftsetzung zu beschleunigen.
flusverkaus an Sie USfl.
London verschleudert Oclaktien
Newyork, 10. Januar.
Die englisch« Regierung hat zur Finanzierung ihrer Kriegsaufträge in Amerika größere Mengen amerikanischer Wertpapiere, die sich in englischen Privathänden befinden, beschlagnahmt. „ .
Eine Zeitlang versuchte die englische Regierung, nur Aktien kleiner Gesellschaften in unbedeutenden Mengen abzugeben. Als dann Sir Frederick Philips in Newyork er
schien, um mit Morgenthau über die Finanzierung weiterer englischer Bestellungen zu verhandeln, soll, wie verlautet, dieser ihm erklätt haben, England habe noch größere Mengen von Aktien wichtiger amerikanischer Gesellschaften und solle diese zunächst abstoßen.
Daraufhin ging die englische Regierung dazu über, in Newyork, um die Börse nicht zu stören und den Kurs der Papiere nicht zu drücken, nach Börsenschluß Aktienpakete
im freien Handel an amerikanische Banken zu verkauft». Eines dieser verkauften Aktienpakete waren 50 000 Aktien Texas Oil Company. Hinter diesen Aktien steht das Ölvorkommen aus den Bahrein-Inseln im Persischen Golf. Ob mit der Erwerbung der Aktien das gesamte Ölvorkommen aus den Inseln und aus dem naheliegenden Festland unter amerikanisch« Kontrolle gelangt ist, läßt, sich nicht ohne weiteres feststellen: England mußte jedoch einen Besitz abgeben, der sür die britische Reichsverteidigung von außerordentlichem Interesse war.
Nach schwedischen Meldungen aus Washington sind große Transaktionen von Wertpapieren zwischen England und den Vereinigten Staaten im Gang«. Es soll sich um Werte von insgesamt 800 Millionen Dollar handeln und damit um das größte nichtstaatlich« Wertpapiergeschäst der amerikanischen Finanzgeschichte.
tustwaffenausklärung bis NorSschollland
Kriegswichtige Ziele in Mittel- und Südengland erfolgreich mit vomden angegriffen
Berlin» 10. Januar.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Die Luftwaffe führte am gestrigen Tage bewaffnete Aufklärung bis nach Nordfchottland durch. In der Nacht zum 10. Januar griffen stärkere Kampsfliegerverbände zahlreiche kriegswichtige Ziele in Mittel- und Südengland, insbesondere in Manche st er, London und Liverpool erfolgreich mit Bomben an.
Angriffe des Feindes richteten sich in der letzten Nacht vornehmlich gegen verschiedene Orte in West- deutschland. Außer einigen Wohnhäusern wurden das Kloster Bethlehem bei Köln beschädigt und das katholische Eesellenhaus in Düsseldorf zerstört. Militärische und wehrwirtschaftliche Ziele sind nicht getroffen worden. Die Verluste der Zivilbevölkerung, die fast ausnahmslos außerhalb von Lustschutzräumen eintraten, betragen 2V Tote und einige Verletzte. Ein feindliches Flugzeug wurde durch Nachtjäger, ein weiteres durch Flakartillerie abgeschossen."
Meldungen amerikanischer Agenturen zufolge entwickelte die deutsche Luftwaffe in der Nacht zum Freitag wieder eine lebhafte Tätigkeit, die sich über ioeit« Gebiete von England erstreckte. Schwärme deutscher Flugzeuge haben danach die britische Insel überflogen und ihre Angriffe aus London und verschiedene andere englische Städte konzentriert. Zumindest zwei Bezirke der britischen Hauptstadt sollen schwer getroffen worden sein.
Am stärksten angegriffen wurden nach diesen Agenturmel- dungcn jedoch die Industriegebiete in den Midlands, wo eine Stadt einem wahren Bombenregen ausgesetzt worden sei. Liverpool, zwei Städte im Osten Englands, «ine im Norden und ein« !>n Nordwesten wurden gleichfalls angegriffen. Mit dem Fortschreiten der Nacht wurden auch Angriff« aus Städten in Westengland und Südwalss gemeldet.
Auch nach britischen Meldungen unternahmen deutsche Luft- streitkräste in der Nacht zum Freitag nach einer durch üble Wetterverhältnisse bedingten kurzen Pause wieder Angrifft aus breiter Front gegen, wie die Engländer selbst zugeben, sehr viele Teile Englands. Die vom Londoner Lustfahrt- nnnisterium als zahlreich gekennzeichneten Aktionen, die mehrere Stunden angehalten hätten, richteten sich nach der amt- - lichen englischen Darstellung unter anderem gegen die Süd- küste, gegen Westengland, gegen das nördliche Mittelengland, den Nordwesten und London. Es wurden also die wichtigsten Teile des Landes, der Industrie und Handelskraft nach gemessen, ersaßt.
Zum Teil seien diese Aktionen der Ausdrucksweise der amtlichen englischen Berichterstattung zufolge „in weitem Rahmen gehalten" gewesen. Viele Feuersbrünste werden ausdrücklich zugegeben. Was ein derartiger Angriff unter solchen Umständen trotz aller Eindämmungsversuche sür Verheerungen anrichtet, ist den Engländern aus früheren Erfahrungen gut genug bekannt. Auch die große Reklame, die Churchill für die neue Brandselbsthilse der Bevölkerung machen läßt, wirkt daher wenig überzeugend.
In London war, wie ein englischer Bericht besagt, gerade ein Lustangriff im Gange, als der neue amerikanische Beauftragte Hvpkins eintras.
Eine Londoner Meldung des „Svenska Dagbladet" enthüllt jetzt Einzelheiten über den Angriff auf Manchester vom 2. Januar. Erst nach so langer Zeit gestatten die englischen Behörden, daß etwas Näheres über die. Luftkriegsvdrgüngs gesagt wird. Angeblich seien bei diesem Angriff 280 Sprsng- und viele Tausende von Brandbomben abgeworfen worden. Die Zahl der Todesopfer liege unter 500. Darüber hinaus Habs es sehr viele Verletzte gegeben. Während der ganzen Nacht hätten die Feuerwehren gegen immer neue Feuersbrünste eingesetzt werden müssen. Durch die Brandbomben seien wieder Rieftnfeuersbrünste, zahlreich« große und Hunderte von kleinen Bränden entfacht worden, aber das Lust- sahrtministeriutn behauptete auch damals, daß die Brände alle unter Kontrolle gebracht und die Schäden nicht groß gewesen seien.
Luftsahrtminister Sir Archibald Sinclair erklärte zur Begründung des neuen Planes zur Errichtung einer „Universität sür Fliegernachwuchs', die neue Organisation solle dem immer steigenden Bedarf der Luftwaffe an Fliegern gerecht werden.
kottLndischer flampser gesunken
Newyork, 10. Januar.
Der holländische Dampfer „Soemba" (6718 BRT.) sank im Atlantik infolge Verlagerung der Stahlladung. Minder stens 34 Mann der Besatzung sind ertrunken. Die Ueber- lebenden sind in einem ostkanadischen Haftn gelandet.
erweitertes flbkommen Berlin-Moskau
Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit Mischen Veutschland und Sowjetrußland
Berlin, 10. Januar.
Am 10 -laiiuar wurden die seit Ende Oktober vorigen Jahres ,n Moskau geführten dcutsch-sowfeti- i-ben Wirt'schastsverhandlungen durch Unterzeichnung eines erweiterten Wirtschaftsabkommens abge,chlo,,en. Au,' deutscher Seite wurde das Abkommen durch den Gesandten im Auswärtigen Amt, Dr. K. Schnurre, von sowjetischer Sei" durch den Volkskommissar sür den auswärtigen Handel der Ud-sN., A. I. M,ko,an
unterzeichnet.
Das neue Abkommen baut aus das deutsch-sowjetische Ver- lragswerk vom 11. Februar 1910 auf und stellt eine weitere Etappe zur Durchführung des im Jahre 1939 zwischen den beiden Regierungen in Aussicht genommenen Wirtschaftsprogramms dar. Das Abkommen regelt den Warenverkehr Stoischen Deutschland und der UdSSR. bis zum 1. August 1912. Die Höhe der vorgesehenen beiderseitigen Liesernngen geht über den Rahmen des ersten Dertragsjahres erheblich hinaus. Deutschland liefert an die UdSSR. industrielle Ausrüstungen, die UdSSR. liefert an Deutschland industrielle Rohstoff«, Naphtaprodukt« und Nahrungsmittel, insbesondere Getreide.
Die Verhandlungen wurden entsprechend den zwischen Deutschland und der UdSSR. bestehenden sreundschastlichen Beziehungen im Geist« gegenseitigen Verständnisses und Vertrauens geführt. Sämtliche wirtschaftlichen Fragen einschließlich derjenigen die durch 7>ie Anglicderung neuer Territorien an die UdSSR. entstanden sind. wurden in- einer dem beiderseitigen Interesse entsprechenden Weise gelöst.
Die Abkommen sind ein deutlicher Beweis für die Bewährung iieundfchastlichcr Vertragspartnerschaft, die sich immer stärk er als ein Element positiver Friedensarbeit und konstruktiven Aufbaus erweist. Das jetzige Abkommen bedeutet «in« nochmalige, wesentliche Erweiterung der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen über das Ausmaß des grundlegenden
Vertrags vom 11. Februar 1940 hinaus. Die Höhe der Ee- treidelieftrungcn, die neu festgelegt wurden, beträgt ein Mehrfaches gegenüber den Abmachungen der Vergangenheit: aber auch für all« andern Wirtschastsgüter ist ein« Erhöhung erfolgt.
Diese russischen Lieferungen bedeuten eins Stärkung des deutschen Kriegspotentials.
Das neue deutsch-russische Wirtschaftsabkommen gehört somit als Bewährung eines Vertragsverhältnisses mit einem Nachbarstaat aus der Basis der Freundschaft und Zusammenarbeit -in die großzügige Aufbauarbeit auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet, die mitten im Krieg von dem Teutschen Reich vollzogen wird. Die Zusammenarbeit mit dem benachbarten Großraum wirkt sich. das zeigt sich immer wieder. auf wirtschaftlichem Gebiet ebenso iruchtbar für das Reich und das neue Europa aus wie auf dem politischen.
fleutsch-sowietrussische Umsiedlungsabkommen
In Riga und Kowno unterzeichnet
B c r l i n, 10. Januar.
Im Laufe der letzten Woche haben in Riga und Kowno zwischen deutschen und sowjctrusfischcn Delegierten Verhandlungen über die Umsiedlung von Reichs- und Volksdeutschen
aus den litauischen, lettischen und estnischen Sowjetrepubliken nach Deutschland und über die Umsiedlung von litauischen Staatsangehörigen sowie Personen litauischer, russischer und belorussischer Volksangehörigkeit aus Deutschland, und zwar aus dem ehemaligen Memcl- und Suwalki- Gebiet nach der UdSSR. stattgefunden. Diese Verhandlungen führten am 10. Januar 1911 zur Unterzeichnung von Abkommen in Riga und Kowno, die alle mit der Umsiedlung verbundenen Fragen regeln. Aus Grund dieser Abkommen können die bezeichneten Personen, soweit sie den Wunsch ausgedrückt haben, umzusiedeln, im Lause von 2 '/, Monaten nach Unterzeichnung der Ablommen in der durch die Abkommen festgelegten Weise umgesiedelt werden.
Das Abkommen über die Umsiedlung aus Lettland und Estland haben der Vorsitzende der deutschen Delegation Generalkonsul Benzler und der Vorsitzende der sowjetischen Delegation Botschkarew unterzeichnet. Das Abkommen über die Litauen betreffende Umsiedlung haben der Vorsitzende der deutschen Delegation Generalkonsul Noeldeke und der Vorsitzende der sowjetischen Delegation Posdn- jakow unterzeichnet.
Gleichzeitig hat in Moskau die Unterzeichnung eines Abkommens zwischen Deutschland und der UdSSR. über die Regelung der mit dieser Umsiedlung verbundenen gegenseitigen Vermögensansprüche stattgefunden. Dieses Abkommen ist iür die deutsche Regierung durch den Gesandten lm Auswärtigen Amt. Dr. Schnurre, und für die Regierung der UdSSR, durch den Stellvertreter des Vorsitzenden des Rats der Volkskommissars Wyschinski unterzeichnet worden.
(Siehe auch Seit« 2)
Das deutsch-russische Abkommen
ock. Berlin, 10. Januar.
Nach dem Zusammenbrüch des Zarentums war eine wirtschaftlich« Entfremdung zwischen Deutschland und Rußland eingetreten. Der Rapollo-Vertrag vom 16. April 1922, in dem u. a. das Deutsche Reich und die Sowjetunion gegenseitig auf den Ersatz der Kriegskosten sowie auf den Ersatz der Kriegsschäden verzichteten, bildete die Grundlage für die Wiederanknüpfung auch der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Leiden Ländern. So hieß es in Artikel 4 des genannten Vertrages, daß für die allgemeine Regelung der beiderseitigen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen der Grundsatz der Meistbegünstigung geltest soll, und Artikel 5 besagt, daß die beiden Regierungen den wirtschaftlichen Bedürfnissen der beiden Länder in wohlwollendem Geist wechselseitig entgegenkommen. Der Rapollo-Vertrag war erst ein Rohbau, schon ein Jahr später wurden in Berlin neue Verhandlungen aufgenommen, zu denen man von vornherein Vertreter der am Rußlandgeschäft interessierten Wirtschastskreise heranzog. Nachdem es im Frühjahr 1924 zu einer mehr als sechsmonatigen Unterbrechung der Verhandlungen gekommen war, wurden sie Anfang November 1924 wiederaufgenommen, und zwar in Moskau. Am 12. Oktober 1923 wurde schließlich das neue deutsch-russische Vertragswerk abgeschlossen. Von diesem Zeitpunkt an haben die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und der Sowjetunion eine breite Basis erhalten. Das Gesamtvolumen des Außenhandels erfuhr, abgesehen von vorübergehenden Rückschlägen, eine kräftige Ausweitung.
Unter Zugrundelegung der deutschen Statistik stieg die deutsche Ausfuhr nach Rußland, die sich 1925 noch auf 231,5 Millionen RM. bezifferte, im Jahre 1926 bereits auf 265,6 Millionen RM. an; 1927 zeigte sich ein weiteres Anwachsen auf 329,6 Millionen, 1928 sogar auf 403,4 Millionen RM. Ein ähnliches Bild ergibt die Einfuhr aus Rußland in diesen Jahren. Die Ziffern hierfür lauten: 1926: 323,3 Millionen RM. gegen 229,8 im Jahre 1925,' 1927 stieg die Einfuhr auf 433,2 Mill. RM., um 1928 auf 378,6 abzufallen. Im Jahre 1929 erfuhr die deutsche Ausfuhr nach Rußland einen empfindlichen Rückschlag, während sich die Einfuhr aus Rußland halten konnte. Im Jahre 1931 rückte Deutschland mit 762,2 Mill. RM. an die Spitze der Einfuhrländer Rußlands, 1932 wies noch ein ähnlich günstiges Bild auf.
In den darauffolgenden Jahren ging die deutsche Ausfuhr nach Sowjetrußland wie auch die deutsche Einfuhr aus Rußland außerordentlich stark zurück. Der Außenhandel zwischen Deutschland und der Sowjetunion war im Jahre 1938 auf rund 80 Millionen RM. abgesunken. Im Juli und August 1939 wurden dann die ersten Versuche unternommen, die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen wieder auf eine erfolgversprechende Grundlage zu stellen. Man knüpfte hierbei an die alte traditionelle Form des Kreditgeschäftes an, das sich in der Vergangenheit zum Nutzen beider Länder gut bewährt hatte. So kam es zu dem Abschluß eines deutsch-sowjetrussischen Kredit- und Warenabkommens vom 19. August 1939. Der Warenkredit in Höhe von 200 Millionen RM. war dazu bestimmt, russische Bestellungen in Deutschland zu finanzieren. Um auch das auf Bargrundlage sich abwickelnde Liefergeschäft im gegenseitigen Wirtschaftsverkehr wieder aufleben zu lassen und die von deutscher Seite geäußerten Wünsche nach Lieferung von Rohstoffen zu befriedigen, wurden rnssi,che Rohstofflieferungen an Deutschland in Höhe von 180 Millionen RM. fest vereinbart.
Bereits bei diesen Abmachungen ging der Anstoß von der politischen Seite aus. Dem wirtschaftlichen Vorspiel vom 19. August 1939 folgte wenige Tage später der Nichtangriffspakt vom 23. August 1939, dem am 28. September 1939 der deutsch-sowjstrussische Freundschafts- und Erenzvertrag folgte. Entsprechend der weitgehenden politischen Einigung lag es nun auf der Hand, daß der in dem Kreditabkommen vom 19. 8. 1939 für den Wirtschaftsverkehr, der beiden Länder festgelegte Warenumsatz bei weitem nicht ausreichen konnte, zumal er für eine friedensmäßiae Entwicklung gedacht, Deutschland inzwischen aber der Krieg aufgezwungen war. Daher wurden schon bei den Besprechungen anläßlich des Abschlusses des Freund- schafts- und Erenzvertrages die Richtlinien für ein neues deutsch-russisches Wirtschaftsprogramm aufgestellt- Die zu vereinbarende Abmachung sollte den deutsch-rujsischen Warenaustausch in möglichst kurzer
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deutsche Lustwaffe griff kriegswichtige Ziele in Sü und Mittelengland erfolgreich mit Bomben an; die deuts, Luftwaffenausklärung erstreckte sich bis nach Nordscho
Der italienische Wehrmachtsbericht meldet Lustangri auf starke feindliche Flottcnsormationcn sowie wirksa, Bombenangriffe aus Malta: im besonderen wurde c englisches Kriegsschiff bombardiert.
Der englische General Füller erkennt Deutschlands Ueb, legenheit an.
Ein neuerliches Wirtschaftsabkommen zwischen Deuts land und UdSSR. bringt weitere Vertiefung der deuts russischen Zusammenarbeit.
Dr. Goebbels sprach dor den Männern des Werbers der deutschen Wirtschaft.
Für den Bereich des Wehrkreises X wurde ein wichtig Erlaß für Krastsahrzeugbcsitzer erlassen.
Ein Mittäter der Kelter Mordtat wurde von der Polt: gesagt.