Ausgabe 
(3.1.1941) Nr. 3
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Werner Wuno

parteiamtliche Tageszeitung

Das Amtsblatt des legierenden viirgermeisters der Zreien kiansestadl vrcmen

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der Nationalsozialisten Vremens

sinnliches verkündungsblatt des leichsstatchalters in Oldenburg und vremen

Nr. Z / 11. Jahrgang

Lreitag, Z. Januar 1941

Linzelpreis 13 Nps.

Stiche krfolge im Kamps gegen kngland

Igoolw lonnen britischen Kriegsschiffsraumes vernichtet / Seit 25. luni 5,8 Millionen VKI. kan-elsschiffsraum verlenkt und über 2 Millionen VM. beschädigt / Über 45 Millionen Kilo Sprengbomben in mehr als 2SSS flngriffsunternelimungen aus die britische Insel abgeworfen

gkw. bericht über das zweite kalbjabr lS4S

geringe eigene Verluste / der produklionsaussall für kngland nimmt bedrohliche stusmaße an

Berlin, 2. Januar

Das OKW. gibt bekannt:Das Kriegsjahr 1940 war ein Jahr deutscher Siege. In knapp drei Monaten wurden die Engländer aus Norwegen vertrieben, Holland und Belgien zur Kapitulation gezwungen, Frankreich nach hartem Kampf zu Boden ge­rungen, das englische Expeditionsheer in Flandern geschlagen, seiner Bewaffnung und Ausrüstung beraubt und auf die Schiffe gejagt.

Gesamttonnage dieser versenkten Kriegsschiffe be­trägt rund 19Ü09Ü Tonnen.

In noch weit höherem Mähe bekam die britische Handelsschisfahrt die Folgen der neuerkämpsten englandnahen Basis zu spüren. Im Zusammenwirken mit Unterseebooten der italienischen Kriegsmarine

Da die englische Propaganda versuchte, diese einzig­artigen Erfolge der deutschen Wehrmacht zunächst ab­zuleugnen, und dann zu verkleinern, hat sie jede Elaub- würdigkeit verloren. Letzten Endes muhte sie sich aber doch den Tatsachen beugen, dah Deutschland die blockade- gefährdete Nordseebasis gesprengt und sie auf einen Raum erweitert hat, der vom Nordkap bis zur spanischen Grenze reicht und der es ermöglicht,

löbliche Schläge hegen knglanb

selbst zu führen.

Das OKW. hat in zusammenfassenden Berichten dem deutschen Volke die Kampfereignisse zum Abschluß des Waffenstillstandes mit Frankreich dargelegt. Seit Ein­tritt der Waffenruhe nist Frankreich begannen die Vor­bereitungen für den Kamps gegen England.

Während Divisionen des Heeres die französische Atlantikküste bis zur spanischen Grenze besetzten, die restlichen Stützpunkte der Maginot-Linie säuberten und die unübersehbare Beute sichteten, rüsteten sich Kriegs­marine und Luftwaffe, um den Kamps gegen England aufzunehmen. Die italienische Wehrmacht fesselte in­zwischen immer stärkere britische Kräfte.

Die Kriegsmarine löste in kurzer Zeit die schwierige Aüfgave, alle in Besitz genommenen feind­lichen Küstengebiete vom Nordmeer bis zur Viskaya be­schleunigt zu sichern, die vorhandenen, teilweise völlig zerstörten Hafenanlagen wieder gebrauchsfähig zu machen, die vorgefundenen Küstenschutzanlagen in Ver­teidigungszustand zu setzen, wo nötig, neue Kampsbat­terien einzubauen.

Nach der gefahrvollen Säuberung und Sicherung des weitcrreichenden Küstenvorfeldes griffen unverzüglich leichte Seestreitkräfte in den Kampf ein. Ihre mit besonderer Kühnheit durchgeführten Borstöhe wurden immer wieder bis weit in das englische Kiistenvorfeld hineingetragen.

Besonders erfolgreich war der Einsatz von See- streitkrästen in überseeischen Gewässern. Wo immer der Feind die Tätigkeit der deutschen Han- delsstörer zu unterbinden versuchte, lieferten ihm deutsche Kriegsschiffe Seegefechte, aus denen sie selbst erfolgreich und voll einsatzfähig hervorgingen, während

der Gegner mit Beschädigungen und Verlusten den Kampfplatz räumen und den nächstgelegenen Hafen auf­suchen muhte. So sah sich die feindliche Seekriegsfiih- rung ständig vor neue lleberraschungen gestellt.

Diesen Kampfhandlungen der Kriegsmarine im Verein mit den Angriffen der Lufwaffe fiel eine beträchtliche Anzahl britischer Kriegsschiffe zum Opfer. Durch die Kriegsmarine wurden 12 Zerstörer,

^ 8 Unterseeboote,

9 Hilfskreuzer,

3 Kanonenboote,

63 kleine Kriegsfahrzeuge,

durch die Luftwaffe insgesamt 32 verschiedene Ein­heiten der britischen Kriegsmarine versenkt. Die

haben deutsche Unterseeboote ihre Erfolge immer mehr gesteigert.

Sie wachsenden versenkungsMern

rühren an den Lebensnerv der britischen Insel. Erst­malig konnten auch durch Handelsstörer in überseeischen Gewässern feindliche Schiffe zu Prisen gemacht und in deutsche Häfen eingebracht werden. Gleichzeitig brachten deutsche Kampf- und Sturzkampsflieger durch unermüdliche Angriffe aus britische Eeleitzüge und einzelne Angriffe dem Gegner schwere Verluste bei. Von Island bis zur Nordküste Afrikas überwachte die bewaffnete Luftaufklärung den atlantischen Luftraum und erleichterte auf größte Entfernung hin durch ihren Meldedienst den deutschen Unterseebooten ihre schwere Arbeit.

(Fortsetzung aus Seite 2)

S4000 VM. im Pazifik versenk»

kriegswichtige Ziele in Mittel- und Südojlengland bombardiert

Berlin, 2. Januar

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Ein im Pazifischen Ozean operierendes deutsches Kriegsschiff meldet als Teilergebnis seiner Erfolge die Versenkung von zehn feindlichen oder im Dienste des Feindes fahrenden Handelsschissen mit insgesamt 84 155 VRT. Die Be­satzungen der versenkten Schiffe wurden durch das deutsche Kriegsschiff auf einer Südseeinsel in Sicherheit gebracht.

Bei der bewaffneten Aufklärung am 1. Januar wur­den in der Nähe von Aldebourgh ein englisches Vorpostenboot in Brand geschossen und ein anderes Vor­postenboot ostwärts Ramsgate durch Vombenvolltresfer schwer beschädigt. In der Nacht zum 2. Januar belegten deutsche Kampfflugzeuge zahlreiche kriegswichtige Ziele in Mittel- und Südengland erfolgreich mit Bomben.

Britische Flugzeuge warfen in der letzten Nacht in Nordwestdeutschland an drei Stellen Bomben auf Fabrikanlagen, die einigen Schaden verursachten. Fünf Personen wurden getötet, mehrere verletzt.

Ein feindliches Flugzeug vom Muster Vickers-Wel- lington wurde'im Luftkampf abgeschossen."

Zu der Versenkung der englischen Schisse im Stillen Ozean schreibt der Marinemitarbcitcr derNcwyork Hcrald Tri­bune", die Tatsache, daß deutsche Kriegsschisse in diesen Ge­wässern austanchtcn, seinicht verwunderlich", Wohl aber, daß dies schon so zeitig geschehe. Er glaubt, daß es die Eng­länderaus Grund der gewaltigen Entfernung" schwer haben werden, die feindliche Tätigkeit einzudämmen.

Wie sehr die Briten von der Tätigkeit deutscher Kriegs­schiffe in überseeischen Gewässern beeindruckt sind, geht aus einer bezeichnenden Erklärung des Oberbefehlshabers der eng­lischen Flottcnbasis Singapore hervor. Die Lage im Stillen Ozean seikeineswegs so beunruhigend", wie es zuerst den Anschein gehabt habe, versicherte der englische Admiral.

Me furchtbarste der Londoner Nüchte"

Aufschlußreicher Serich» über den öroßangriff am 31. Vezember Pioniere sprengen litg-Nuinen

Madrid, 2. Januar.

Unter riesigen Schlagzeilen veröffentlicht am Donnerstag die ZeitungABC" den mit groher Verspätung in Madrid eingetrosfenen Bericht ihres Londoner Berichterstatters Calvo über den deutschen Luftangriff aus die englische Hauptstadt in der Nacht vom 30. zum 31. Dezember.

Tic furchtbarste der Londoner Nächte",In ihrer letzten Aktion über der englischen Hauptstadt haben die deutschen Flieger Tausende von Brandbomben abgeworfen".Straßen­bahnen und Omnibusse brannten lichterloh in manchen Stra­ßen".Furchtbare Angriffe gegen die City", so lauten die Ücbeischristen. die den Artikel einleiten.

Der Berichterstatter stellt eingangs fest, daß die Zeitungen keinesialls in ihren Schilderungen übertrieben hätten. Die letzte Nacht sei ohne jeden Zweite! die schlimmste,die furcht­barste" der Londoner Nächte getvesen. Der Anglist sei kurz gewesen, denn um Mitternacht sei das Werk der Zerstörung bereits vollbracht gewesen. Der Berichterstatter stellt weiter fest, Saß man nicht hätte unterscheiden können, ob es. Feuer vom Himmel geregnet habe, oder "ob es sich um Feucrsbrünste aus der Erve gehandelt hab«. Am Morgen des 31. Dezember, als sich die Londoner in ihre Büros in der City begeben wollten, hätten sie sich durch kilomcterlange Schlauchleitungen der. Feuerwehren, rauchende Trümmer. Schutt und Asche ihren Weg bahnen müssen. Sobald sie aus den U-Bahnhösen herausgekrochen seien, hätten sie in Richtung nach Osten einen düsteren, dunstigen und von Bränden hell erleuchteten Himmel gesehen.

In dem Bericht wird weiter hervorgehoben, daß die Lon­doner Feuerwehr aus eine schwere Probe gestellt wurde. Mit Hilfe von Tachbevbachtern, der Polizei und Hunderter von Zivilisten hätten die Feuerwehrleute fieberhaft gegen die Flammen gekämpst. Diele von ihnen seien ums Leben ge­kommen, als eine brennende Wand einstufte. Zahlreiche Be­wohner der City hätten aus ihren Häusern evakuiert wer­den müssen. Mit aufgefetzten Rauchmasken hätten die Feuer­wehrleute schließlich eine große Anzahl von Gebäuden mit Dynamit sprengen müssen, um das rasend um sich greifende Feuer eindämmen zu können. In einigen Straßen seien die Pumprnkalben der Motor-spritzen durch die ununterbrochene Tätigkeit in Glut geraten

Tcr Berichterstatter erklärt dann, daß die deutschen Flieger wahre Sturzbächc von Tausenden von Brandbomben über der

Stadt ausgeschüttet hätten. Der Motorenlärm, das Pfeifen der Bomben, das Krachen der Explosionen und das Knattern der Brände sei furchtbar gewesen und nur im September hätte man in London bei einem Anglist ähnliches erlebt.

In London sind nach Berichten derNew ?>ork Times" und derNew Park Post" Hunderte von Pionieren damit beschäftigt, beim Lustangriss vom Sonntag beschädigte Ge­bäude zu sprengen. Zahllose Gebäude seien nur noch Ruinen, die eine solche Gefahr darstellten, daß sie beseitigt werden müßten. Auch gewisse historische Bauten würden wahrschein­lich gesprengt werden müssen. Die Eiih sei tatsächlich schwer beschädigt.

Wie gewaltig die Brände in London gewesen sind. die Ver­deutsche Lustangriss vom. Dezember hervorrieft geht aus einem Londoner Eigenbericht vonSvenska Morgenbladet" hervor. Noch in der Nensahrsnacht war nach diesem Bericht die Londoner Feuerwehr tätig, um die brennenden Trümmcr zu löschen Ueber 48 Stunden waren die Feuerwehren schon ununterbrochen mit dem Loschen beschäftigt. Tic größte Brandiläche soll sich gerade im Stadtteil Londons befinden, der von der berühmten Fcnersbrnnst des Jahres IKM heim­gesucht wurde. Der Feuersckiein des Flammenmeeres sei so gewaltig gewesen, daß sich in ihm die Monumentalgebäudc Londons mit ihren Marmorsassaden geradezubaden" konn­ten. Hoch oben in der Luft seien sogar am nächtlichen Him­mel die Sperrballonc sichtbar geworden.

Tcr Londoner Korrespondent des Budapcstcr Mittagblattcs Pest" meldet, daß man an der Themse siebcrhaft an der Fvrtschassung der Trümmerhaufen aus der Cith arbeite. Viele Gebäude, die man zuerst glaubte retten zu können, müßten jetzt gänzlich abgetragen werden. Es sei festgestellt worden, daß der Mangel an Brandwachen wesent­lich zur Vernichtung beigetragen habe. TcrBester Llohd" gibt den Bericht eines neutralen Diplomaten wieder, wonach die Verwüstungen in London das Bild der Hauptstadt völlig verändert hätten. Weite Teile im Zentrum der Thcmsesiadt böten ein Bild völliger Verwüstung.

In «London können die Brandherde nicht mehr erstickt wer­den. Die Feuerwehr ist ununterbrochen tätig, genügt aber bei weitem nicht mehr, um die östentlichen Gebäude zu schützen. Brennende. Privathäuser müssen von den Bewohnern selbst gelöscht weiften, was dazu führt, daß eine Eindämmung der Feuer nur sehr langsam gelingt. Durch die Sprengung gan­zer Gebäudeblocks soll um die nnlöschbaren Brandherde ein Gürtel von Schutthalden gelegt werden. Manch« Stadtteile seien nur noch ein unwegsames Gebirge von Trümmermasscn, heißt es in den letzten Meldungen der schweizerisckien Presse. Der Korrespondent desJournal de Geneves" berichtet, daß die Umgegend der St.-Pauls-Kathcdrale weit und breit durch Bomben zerstört worden sei. Es handelt sich last ausschließlich um große Handelshäuser und Bankpalästc. Die Kathedrale selbst ist nicht getrossen worden und blieb völlig unversehrt. Obwohl ein Kommunigus des Ministeriums für Luftfahrt und für innere Sicherheit die beide ostenbar nicht mehr in London sitzen behauptet, der Schaden seinur gering", wird «dem Eensec Blatt gemeldet, die neuen Zerstörungen hätten ungeheures Ausmaß.

Dies wird auch von demUn!ted-Preß"-Korrespondenicn bestätigt, der berichtet, zahllose Gebäude hätten lichterloh ge­brannt, Niemals hätte die St.-Pauls-Kaihedrale einen so imposanten Eindruck gemacht: Umwogt von einem Flammen­meer und dem Donner der einstürzenden Gebäudeblocks habe die hell erleuchtete Kathedrale einmajestätisches Bild" gebo­ten.Tcr Flammenschcin der Brände erhellt weithin den Horizont und bestrahlte die Sperrballonc, die wie Monde aussahen " Der amerikanische Journalist erklärt, er habe noch niemals soviel Feucrwchrmannschaftcn bei der Arbeit gesehen. In wilder Bcrzweislnng" hätten sie gegen das Flammen­meer angekämpft,Ich wollte ins Stadtzentrum Vordringen, aber alle Wege waren durch Trümmcrmasscn und Ruinen versperrt. In weitem Umkreis waren alle Mauern einge­stürzt." In der amtlichen Version heißt es jedoch:Geringer Sachschaden". Tcr Bericht des Korrespondenten schließt: Als ich noch weiter in die Cith vorzudringen versuchte, sah ich mich allenthalben von Bränden umgeben. Schließlich eilte mir ein Feuerwehrmann entgegen und rief:Zurück, wir sind vom Feuer eingeschlossen". Mir blieb nichts anderes übrig, als heimzukehren, aber noch nach meilcnwciter Fahrt konnte ich die Brandröte am Himmel sehen.

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«yeyek

.(Von nnssrsr llorlinsi Lakriktlsitung)

o.». Berlin, 2. Januar.

Das Oberkommando der Wehrmacht hat für die Zeit vom 25. Juni bis zum 31. Dezember 1940"einen Rück­blick auf die Erfolge der deutschen Wehrmacht im Kampf gegen England gegeben lind diesen Rückblick durch eine kurze Einleitung zu einem Eesamtüberblick aufein Jahr stolzester Erfolge" erweitert. Aus dieser Einlei­tung geht ganz klar die Verbindung zwischen den Ope­rationen der zweiten Hälfte des Jahres hervor, die auch der Führer in seinem Jahresaufruf besonders unter­strichen hatte durch die Betonung der Tatsache, dah in dem Moment, da Frankreich um Waffenstillstand bat, das englische Expeditionsheer bereits vom Festland verjagt war. Sofort nach der Waffenruhe setzten die Vorbereitungen des neuen Kampfeinsatzes gegen Eng­land ein. In der Ueberschau dieses Einsatzes wird vom Oberkommando der Wehrmacht durch die nüchternen klaren Feststellungen eindeutig der außerordentliche Um­fang der deutschen Aktionen und der deutschen Erfolge im Vernichtungskampf gegen Britannien konstatiert. Aus diesem Jahr stolzester Erfolge, dem Jahre 1940, aber tritt die deutsche Wehrmacht stegesgewitz, stärker und besser gerüstet denn je in das neue Jahr, dap der Führeraufruf das Jahr der Entscheidung, das Jahr, dasdie Vollendung.des größten Sieges unserer Ge­schichte bringen wird", genannt hat. 'In der gleichen nüchternen Sprache aber stellt der OKW.-Vericht über die Wirkung des hinter uns liegenden Kampfabschnittes gegen England in dem Satz fest:Die bisherige Wir­kung des Kampfes ist weit größer, als von außen er­kennbar. Das Jahr 1941 wird den Beweis dafür er­bringen."

zweiten Halbjahres 1940 sollen erhärten, wie unsinnig der Versuch der britischen Agitation ist. im Rahmen der bekannten ^llustonskampagne wenigstens dadurch dem englischen Volk Trost zu. verschaffen, dah der Eindruck erweckt wird, die deutsche Kriegsfübrung stehe seit Dlln- nrchen in einem Stadium der Stagnation. Das ist auch das einzige Moment, mit dem noch versucht wird in denmhresrückblicken britischer Minister und des briti- chen Rundfunks die düsteren Aspekts der sonstigen Ee- samtlage ein wenig aufzuhellen. Es ist im Grunde ??°?res als die etwas umfängliche Verwendung der Methode Churchills, zunächst auszusprechen, daß Eng­land darum kämpft, um am Leben zu bleiben, um dann, weil es nochlebt", hieraus die Illusion eines Miß­erfolges des Gegners zu konstruieren. Inzwischen abe, steigt der Grad der Vernichtung des englischen Kriegs­potentials von Tag zu Tag.

..W?ru'n diese Vernichtung anwächst, darauf geben die Ziffern des OKW.-Bcrichts klare Antwort. Vom 25. bis 81. Dezember wurden 3,9 Millionen VRT Handelsschiffsraum durch die deutsche Kriegsmarine unt dre deutsche Luftwaffe versenkt. 2 Millionen VRT. wur­den beschädigt und sind zum Teil völlig, zum Teil, einen gewissen Zeitraum für die Versorgung England- ausgefallen Aber auch die Kriegsschiff'sverluste lassen klar die überlegene Führung aller Operationen durck unsere Kriegsmarine erkennen. Die Schlagkraft dei Kriegsmarine, so wird zukunftsweisepd festgestellt, ha: sich im übrigen erheblich verstärkt.

Ebenso stolz ist der Erfolgsbericht der Luftwaffe di, in ihren Vergeltungsangriffen die Antwort auf di, wahnwitzige Herausforderung Churchills erteilte. In l3< Großeinsätzen und etwa 2000 Kampfunternchmen, wur den auf kriegswichtige Ziele in England 43 000 000 Kilo gramm Sprengbomben und 16 000 000 Brandbomben ab geworfen. Diese Menge stellt etwa das 25fache desser dar, was die irrsinnigen Herausforderer dieses Vernich tungskampfes zum Abwurf brachten. Dabei fiel di> Mehrzahl der britischen Bomben auf Wobnbezirke mi besonderer Bevorzugung des Angriffs, auf Lazarette un! Krankenhäuser, von denen 30, und Kirchen und Fried Höfe, von denen 40 getroffen wurden.

Diese Kampfbilanz, die gezogen werden kann be relativ geringen eigenen Verlusten, gering vor allen im Vergleich zu den errungenen Erfolgen die Luft waffe konnte dem Feind die dreifachen Verluste beibrin gen, als sie sie selbst bei ihrer wesentlich weit ausge dehnteren Angriffstätigkeit davontrug gibt aber auci eine Antwort auf eine Reihe weiterer lächerlicher Jllu

..»»»IM»,»,,I,III,Minium»,IIIMMNIIMIMMIMIIMMMMI

Erfolge der Wehrmacht im Kampf gegen England a die unverminderte Aktivität unserer Waffe hervor.

Unsere Lustwassc bombardierte kriegswichtige Ziele in Mittel- »nd Südostcngland. " ^

Ein deutscher Handclszcrstörcr versenkte »4M> BRT. im Pazifik.

Italienische Jagdflieger wurden gegen griechische An­greifer eingesetzt.

Der brasilianische Präsident gab einen wirtschaftlichen »nd politischen Rcchcnschaftshcricht.

Tcr Reg. Bürgermeister SA.-Lbcrgruppcnsllhrer Böhmckcr sprach vor der bremischen Beamtenschaft über die kom- munalpolitischcn Leistungen und Aufgaben Bremens.