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vremer ZeNno
parteiamtliche Tageszeitung
Das flmisblatt des Negierenden viirgermeislers der Zreien Hansestadt Vremen
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der Nationalsozialisten Bremens
flmiliches verkündungsblatt des Neichsstatttsallers in Oldenburg und vremen
Nr. SS / l l.Zrchrgang
Freitag, 28. Februar 1941
kinzelpreis 15 Npf.
Schwerer Schlag gegen britischen Seleihug
9 Schiffe mit SSSSS VM. versenkt
Sieben weitere Schiffe schwer beschädigt
Berlin, 27. Februar.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Deutsche Fernkampfflugzeuge griffen am 26. Februar Süll Kilometer westlich Irland einen gesicherten britischen Eeleitzug an. Sie versenkten durch schneidig geführten Angriff neun Schiffe mit insgefamt 58 IM VRT. und außerdem wurden drei Schiffe fo fchwer beschädigt, daß mit ihrem Verlust zu rechnen ist, vier weitere Schiffe erhielten schwere Treffer.
erfolgreicher Nngriff auf Bugplätze Mattas
Zehn feindliche slusreuge brennend am Soden beodachkek, zahlreiche andere schwer beschädigt
Sechs hurricanes abgeschossen
Ver wetzrmachtsberichk vom 27. sebeuar
33 feindlich« Flugzeuge von der deutschen Luftwaffe in der Zeit oom 23. bis 28. Februar vernichtet — Schnellboot versenkte bewaffneten Handelsdampfer von 456V BRT, — Erfolgreicher Bombenangriff gegen den Flugplatz Lucs — Starke Brände in den Häfen von London und Cardiff
Berlin, 27. Februar.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Ein Schnellboot versenkte an der englischen Küste einen bewaffneten Handelsdampfer von 4560 BRT. Luftangriffe auf Schiffe im Seegebiet um England führten zur Versenkung eines Borpostenbootes und eines Handelsschiffes von 2666 BRT. Ein größeres Handelsschiff wurde schwer beschädigt.
Ein Angriff leichter Kampffliegerkräfte auf den Flugplatz Lympne in Südengland richtete erhebliche Zerstörungen an. Stärkere Kampf- und Stnrzkampfverbände des deutschen Fliegerkorps in Italien unter Führung des Generals der Flieger Eeißler unternahmen mit Geleitschutz deutscher und italienischer Jäger einen erfolgreichen Bombenangriff gegen den Flugplatz Luca auf der Insel Malta. Zehn feindliche Bombenflugzeuge wurden am Boden vernichtet, eine Anzahl fchwer beschädigt. Zwei Flugzeughallen, Unterkunftsbaracken und Tanklager gingen in Flammen anf. In Lustkämpfen schössen deutsche Jäger vier, italienische Jäger zwei feindliche Jagdflugzeuge ab.
Im Mittelmeer versenkten deutsche Kampflugzeuge einen Frachter von 5666 BRT. und warfen im Hafen von Tobruk einen Zerstörer in Brand. In der letzten Nacht führten stärkere Kampffliegerverbände erfolgreiche Angriffe aus London und Cardiff durch. In beiden Häfen entstanden starke Brände. Bei Angriffen auf Flugplätze in Sudostengland wurden mehrere feindliche Flugzeuge am Boden zerstört und zwei britische Flugzeuge über ihrem eigenen Flughafen abgeschossen.
Jagdflieger und Flakartillerie vereitelten gestern den Bersnch eines britischen Luftangriffes aus Calais. Hierbei verlor der Feind sechs Flugzeuge in Lustkämp- scn. In der Nacht zum 27. Februar warf der Feind an einigen Stelle» Westdeutschlands planlos Bomben, im wesentlichen auf Dörfer. Es entstand nur geringer Sachschaden an nichtmilitärischen Gebäuden. Einige Zivilpersonen wurden getötet oder verletzt.
In der Zeit vom 23. bis 26. Februar vernichtete die deutsche Luftwaffe 33 feindliche Flugzeuge, davon 18 in Lustkämpfen und drei durch Flakartillerie, der Rest wurde am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen zehn eigene Flugzeuge verloren. Oberstleutnant Mölders errang gestern feinen 86. Luftsieg."
eufialarine in London
Amsterdam, 27. Februar.
Einer Meldung des englischen Nachrichtendienstes zufolge hat es Donnerstag vormittag bereits zweimal Luslalarm in London gegeben.
englischer 8000 -Ionner versenkt
Newhork, 27. Februar.
„New Hort Tun" will aus verläßlicher Quelle erfahren haben, daß der englische Dampfer „Tiamefe Prince" l8 436 BRT.) um den 22. Februar herum im Atlantik versenkt wurde. Der Dampfer gehörte der Furnuetz Prince Line. London, an.
Aus Bejehl Churchills verboten. Canadian Preß zufolge wurde die in Toronto erscheinende ..Canadian Tribune' aus Gründen der „Staatssicherheit' und einer wirksamen Kriegführung aui drei Wochen verboten
Rom, 27. Februar.
Der italienische Wehrmachtsbericht vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut: „Das Hanptguartker der Wehrmacht gibt bekannt: Andergriechifchen Front nichts von Bedeutung zu melden. Trotz der ungünstigen Witterungsbedingungen haben unsere Flugzeuge Verteidigungsstellungen und Verbindungsstraßen im feindlichen Hinterland mit Splitterbomben und Maschinen- gewehrfeuer belegt. Eines unserer Flugzeuge ist nicht zurückgekehrt.
Deutsche Bomberverbände haben, begleitet von italienischen und deutschen Jagdflugzeugen, einen Masten- angriff gegen die Flugplätze auf Malta unternommen. Zehn feindliche Flugzeuge wurden am Boden brennend beobachtet. Zahlreiche weitere Flugzeuge wurden fchwer beschädigt. Flugzeughallen und Hafen- anlagen wurden getroffen. In Lustkämpfen wurden vier Hurricane von deutschen und zwei von italienischen Jagdfliegern abgeschossen.
In Nordäfrika haben unsere Flugzeuge feindliche Kraftwagenkolonnen und Feldlager mit Spreng- nnd Splitterbomben belegt. Am 25. Februar haben Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps einen feindlichen Zerstörer vor dem Hasen Tobruk sowie Kraftwagen- parks und Artilleriestellungen in der Umgebung der Stadt mit Bomben schweren Kalibers getroffen. Eine Abteilung deutscher Torvedoslugzeuge hat im westlichen Mittelmeer einen 5666-To.-Dampser versenkt.
InOstafrika haben sich die laut Wehrmachtsbericht vom 24. Februar im Gebiet von Zilmari (Sudan) geschlagenen feindlichen Truppen aus Burma zurück-
Lord lkalfielö fürchtet das srökfokr
Iicr. Ttockholm. 27. Februar.
Eine neue Warnung vor dem vom Führer angekündigten verschärften Teekrieg gegen England erließ am Donnerstag eine sehr kompetent« englische Persönlichkeit, nämlich der frühere Minister »ür Gleichschaltung der. Ministerien. Lord Ehatfield. Er sagte, man werde sicher die Ziffer der Sandels- lchuisverlnste bedeutend herauigehen ie!>en! Vielleicht würden diese Verluste vorübergeliend' einen alarmierenden Charakter annehmen Aber io mahnte er kchon jetzt, die Leffent- lichkeit iniiffc trotzdem ihr Vertrauen zur englischen Flotte behalten. Tie Meldungen über die jetzigen Verlust« seien ..phantastisch' übertrieben
Qfsenbar glaubte Lord Ehatsield, sich durch seine realistische Beurteilung der künftigen Tcekriegsgesahren soviel Glaubwürdigkeiten erworben zu haben, daß er gleich darauf eine Abberufung der jetzigen Verlustmeldungen riskierte. Er suchte im übrigen die These auszustellen, daß Deutschland vielleicht durch die Konzentration auf den Krieg gegen die cngliiche SandclSschisfahrt von anderen Plätzen ablenken wolle! AuS
gezogen unter Zurücklasfung von zahlreichen Toten und Kriegsmaterial auf dem Schlachtfeld.
In Somaliland ziehen sich unsere Truppen nach einem Monat erbitterten Widerstandes angesichts der überlegenen feindlichen Kräfte kämpfend auf Moga- discio zurück."
Als den größten Luftangriff, den Malta im bisherigen Verlairf des Krieges erlebte, schildert die italienische Presse die am Mittwoch durch deutsche Ttukav»rbände erfolgte Bombardierung des englischen Flugplatzes Luca aus Malta. Tie Ttukas seien derart überraschend erschienen, daß beim Angriff der ersten Welle die englische Luftabwehr nicht in Aktion trat. Auf kürzeste Entfernung sei dann die zweite Welle herabgcftoßen, ohne sich um das nunmehr einsetzende heftige Flakfeuer im geringsten beeinflussen zu lassen. Tie Bombardierung deS Flugplatzes sei unter den günstigsten Vorbedingungen erfolgt, da die Sicht klar war und jede Einzelheit wahrgenommen weiden konnte. Durch die in dichter Folge herabsansenden Bomben winde der Flugplatz buchstäblich umgepflügt und Rauchwolken hätten sich bis in 168 Meter Höhe erhoben. Sämtliche abgestellten englischen Flugzeuge feien zerschlagen worden. Ein Munitionslager ging durch Volltreffer in die Luft und zerriß bei der Erplollon die angrenzenden Baulichkeiten deren Trümmer hoch in die Lust geschleudert wurden. Nicht ein einziger englischer Hangar sei von den Flammen verschont geblieben Ein Treibstofflager sing gleichfalls Flammen, um in kürzester Zeit zu einem Flammenmeer zu werden. Während der fortwährenden Stuka- angriffe und der englischen Abwehr kam eS zwischen deutschen Messerschinittmaschinen. italienischen Falken und Pieil- jägern sowie englischen Jagdflugzeugen zu Sustkämpssn, in denen zahlreiche englische Maschinen abgeschossen wurden.
den Worten Chatsields spricht allzu deutlich die Sorge vor dem verschärften Il-Bootkrieg und das Bemühen, das englische Volk rechtzeitig auf eine „alarmierende' Entwicklung im Seekrieg vorzubereiten.
luden als gelehrige Heiser Smuto
Cadiz, 27. Februar,
In der südanierikanischen Stadt Johannesburg erplodierte vor kurzem eine Bombe im Verlag der jüdischen Zeitung ..South-African Jewis Times' und rief schwere Beschädigungen hervor. Das Judentum Südafrika-, das zu 93 Prozent in den Städten lebt, beherrscht vor allem in Johannesburg das Stadtbild und nicht minder das Gcschäftslebcn. Lurch die herausfordernde Politik der Regierung Smuts gegen das Bauerntum glaubte auch das Judentum einen Freibrief für srcche Provokation erworben zu Haien. Laß sich die burische Bevölkerung gegen das herausfordernde Treiben dieser Parasiten gelegentlich scharf zur Wehr setzt, kann nicht wundernehmen.
Sie USfl. können keine Tonnage stellen
kngland Hai das Nachsehen — Materialanhäufung in den USfl.- und Überseehäfen
L- st. Berlin. 27. Februar.
Daß England nicht nur mit dem kommenden Frühjahr inen U-Bootkrieg in weit verstSrttem Ausmaße zu fürchten wt, sondern daß »er kombinierte Ansatz der deutschen Wehr- nachtsteile gegen die englischen SebenSIinie« im Atlantik >m Mark des britischen Widerstandes zehren wird, hat »ie ieute gemeldete Attacke unserer Fernkampfflieger auf «inen Seleitzug bewiest«. Nicht weniger als 1k Schisse sind ge- rosfen und S von ihnen sind versenkt, 3 weitere wahrschein- ich vernichtet und 4 weitere werden durch die Beschädigung aindestens vorübergehend für einige Zeit ausfallen.
Mit merkwürdigen Jllusionsmanövern sucht die britische treffe die überall in der englischen Lefsentilchkeit auftauchende Nervosität zu beschwichtigen. Wieder sind es ..geheime kampsmittel', die entweder gegen die Bomber oder aber legen die U-Boote in der Zukunft helfen wllen A^r diese stichwichtigungen nutzen draußen nichts Selbst «egl-tter MllkieS, die den inventionistischen Umlall des einstigen re- niblikanischen Präsidentschaftskandidaten noch entsprechend mterftrelchen und in ihrer Wirkung kür England fordern vollen, stellen in den USA. seit. daß „England vor allem «n verschärften sg-m-int ist im Umiang gesteigerten, U- Sootkrie» fürchtet und daß es vor allem Zerstörer und Flug- most brauche' Taß sich dabei John Cowsts in st.nen Ar- ikelu nicht scheut, auch den Wunsch der Engländer nach ,zur B-rsügungsstllung'. also widerrechtlichen Raub. der nstrnirrten deutschen und skandinavischen schiffe zu uber- nitstln, sei nur nebenher erwähnt. Aber diese Unverfrorenst ist nicht weiter erstaunlich, wenn man sich das Urteil SheelerS über die Haltung Wfftkies und Roosevelts «rgegen oärtigt. Wheeler hat in der -enokivbalte um °a- AAond- liisgesty Garantien dafür verlangt, daß „der drandent der LLA daS Land nicht mit Hilfe der von chm georderten Er- nächtigunaen in den Krieg treib«. Nachdem Willkle. der sich m Wahlkampf gegen jede Intervention der UsA. in den mropäischen Kri^ erklärt halst, bekannt hab«, daß es sich
dabei um Wahiprvpaganda gehandelt hätte, muffe man gegenüber bloßen Versprechungen Roosevelts. die U-A. würde nicht in den Krieg gehen mißtrauisch sein '
England schreit nach amerilaniicher Hilst aus allen Gebieten. vor allem auch durch „Bereitstellung und Ban von Frachtern in großem Ausmaß'.. Dazu ist zu jagen, »aß Frachter, die noch gebaut werden sollen, sicherlich für jede England- hilfe zu spät kommen. Im übrigen aber können die USA- überhaupt auf dem Gebiet der Tonnage nicht mehr helfen, denn die Tchiisahrtsbehörde hat offiziell bekanntgegeben, daß Amerika keine Handelsichiff« ISr England mehr übrig habe. Es bestehe Während der nächsten neun Monate keine Möglichkeit für ein« Schisssabtretung. weil alle amerikanischen Schiffe für den Transport des Rüstungsmaterials benötigt würden. Und die Schiffahrislage sei iür die USA. bereits so gespannt, daß Prioritäten für Frachlraumbenudung eingeinhrt werden müßten. Tie USA. brauchten selbst wenigstens weitere da Frachter von je 19 996 Tonnen. Anscheinend will man in USA. zur Deckung des Bedarfs ielbst einen Teil der noch vorhandenen ..ltzeisterilottr". nämlich 21 aufgelegte Weltkriegs- fchiiie. wieder initandsttzen.
Die Handelsilotte der Vereinigten Staaten betrage, so heißt es zur Zeit 1276 Schiffe mit 7.33 Millionen Tonnen, davon ,'är den Neberseedien» nur 331 Frachter und 4« Tanker mit einer Geiamttonage von 2,4 Millionen Tonnen. In den USA.-Häiea liege viel Material seit das jnr England be- stimmt fei. aber durch den englischen Schiffsmanqel aufgehalten werde. Aber auch die kör die Bereinigten Staaten bestimmte Fracht häufe sich in überieeischen HSiea an. da die NSA.-Fsotte den gesteigerten Anforderungen nicht gewachsen sei.
Tiefe Feststellungen und eine Reihe weiterer Tatsachen zeigen recht deutlich wie sehr und hart im Raume sich die Sachen stoßen im Zuge einer überhasteten Auiiüstiinzshetze. wie sie aus Angst vor General Zeit' in den USA angestellt wird ohne den Blick iür die Proportion der Wirklichkeit zu behalten. Es ist leichter, den Bcrluch zu machen, ein Volk hysterisch in eine Kriegspsychose hineinzuhrtzen. woran sich nach Aeußerungen dc» Republikaners Nye heut« die gleichen
Kräfte beteiligen, wie im Jahre IS17. Ter Typ des Lberst Honst sei ebenso vorhanden, wie die «ricgshetze gewisser Teile der Kirche und derjenigen von „Frauen der Gesellschaft', die sogar Tanzdincrs veranstalteten, um zum Kriege auszu- putschen. England führt eine Art „finanziellen Sitzstreik' durch, um auf diese Weist von Amerika Hilse ohne Zahlung zu erlangen, lind — so kann man hinzusügen — Roostvelt und die ihm ergebene Mehrheit des Kongresses ist bereit, ohne Barzahlung, allerdings in Erwartung der künftigen Erbschaft, zu liezern.
Im übrigen sind die Augenblick--Aussichten der Briten auf Abgabe von Zerstörern seitens der 11TA. offenbar kehr groß denn Admiral Stark, der Flottenchef, hat es „für unratsam erklärt', etwa in dem Ilmsang Zerstörer abzugeben den Wende« Willkic vorgeschlagen hatte. Allerdings bat er darum. ..der Regierung nicht die Hände' zu binden. Daß es mit der Sicherheit der USA. nicht so schlimm bestellt sein kann wie es aus den verlogenen Thesen Roosevelts immer wieder herausklin- gen soll. ergibt sich aus einer Erklärung, die General Marshall der Generalstabsches der Armee der USA., ebcnialls im Rahmen der KongießSebatte gemacht hat. Er hat der Invasion-Hetze der Interventionisten einen argen Stoß verletzt und erklärt, daß sich die USA. vor einem Jahr noch in einem ..irgendwie hilflosen Zustand' befunden hätten, wenn die Kontrolle des Atlantik „auf den Feind' übergegangen wäre. Tas hätte sich aber geändert, und heute sei eine Jnvasionsgesahr iür Amerika „weniger mittelbar als im Zeitpunkt vor einem Jahr'. Im Grunde dürfte kein Zweifel darüber sein. daß kein militärischer Sachverständiger in den Bereinigten Staaten vor einem Jahr an eine Jnvasionsgesahr gedacht hat. Wohl aber hat. vom Präsidenten angefangen die Kriegshetzerrligue dann den Eindruck im amerikanischen Volk zu erwecken versucht als ob die Sicherheit der USA, von der britischen Flotte abhänge. Heute wagt man seitens der zuständigen militärischen sachverständigen kchon auf Grund der eigenen Rüstungen dieser Hypnose mit ruhigeren Erklärungen entgegenzutreten, wenn auch in ihnen noch die hochgezüchtete „Feindstcllune' gegen das neue Europa durchklingt.
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Das Märchen von der „unerschöpflichen Bolkskrast des Empires"
K. ßsill. Die verbrecherische britische Jllusionspropa- standa, auf Lug und Trug ausgerichtet, arbeitet noch immer mit dem bombastischen „Argument", das bisher nie besiegte England könne schon deshalb jedem Feind trotzen, weil es über „unerschöpfliche Menschenreseroen" verfüge. Nun ist es zwar richtig, daß Albion den vierten Teil der Erdbevölkerung unter seine Knute gebracht hat, ebenso tritt aber auch die allzu schmale rein britische Bevölkerungsbasis innerhalb des Empires zutage, und ^war in Verbindung mit der Tatsache, daß die Millionen der im britischen Weltreich oppö- d nierenden Fremdstämmigen für eine Beteiligung am Kriege ihrer Unterdrücker von vornherein nicht in Betracht kommen. Es lohnt sich, die wirkliche Lage Englands auf dem wichtigsten „Rohstoff"-Eebiet des Krieges einmal vorurteilslos hinsichtlich ihrer letzten Auswirkungen zu prüfen:
Eine rassenmäßige Aufteilung der Bevölkerung des britischen Empires läßt sofort das gefährliche Mißverhältnis zwischen der Gesamtzahl der Menschen britischer Abstammung und den Massen der von ihnen geknechteten Fremdblütigen in Erscheinung treten. Bei einer Einwohnerzahl von 52S,2 Millionen entfallen nämlich auf den rein britischen Bevölkerungsteil nur 66 Millionen, von denen außerhalb des Mutterlandes überhaupt nur 13 Millionen leben sauf der britischen Insel und in den kriegführenden Dominien leben insgesamt 77,1 Millionen Menschen, im übrigen englischen Reichsgebiet insgesamt 448,1 Millionen Farbige!). Aufschlußreich ist nun das Verhältnis zwischen den englischen Bevölterungszissern und den entsprechenden Zahlen der deutsch-italienischen Kampfgemeinschaft: Den Sü Millionen Briten stehen 125 Millionen Deutsche und Italiener gegenüber, den 46,5 Millionen Engländern jenseits des Kanals allein 82 Millionen Deutsche. Die Volkskraft der beiden um ihr Lebensrecht kämpfenden aufbauenden Achsenmächte ist also mehr als doppelt so stark wie die des britischen Kricgsapparates. Besonders lehrreich ist in diesem Zusammenhang ein Blick aus die Statistik über die erwerbsfähige und wehrfähige weiße Bevölkerung der in die End- phase des Krieges getretenen Mächte. 47 Millionen Erwerbstätige im Alter von 15 bis 65 Jahre arbeiten unter plutokratischem Regime: 6,6 Millionen
mehr als das Doppelte, also 166,6 Millionen, setzen sich im deutsch-italienischen Block freudig schaffend für die Sicherung ihrer nationalen Freiheit ein. 35,8 Millionen männliche erwerbsfähige Deutsche und Italiener messen sich mit nur 23 Millionen 15—65jährigen Engländern des gesamten kriegführenden britischen Territoriums. Das Kontingent der blutszugehörigen Wehrfähigen hier und dort bedarf schon gar keines Kommentars: 13.2 Millionen Engländer im wehrfähigen Alter von 26 bis 56 Jahren — darunter 2,5 Millionen in den weit abgelegenen Räumen Australiens und Ka- nadas! — sind von den verblendeten Plutokraten zu einer für sie an Selbstmord grenzenden militärischen Auseinandersetzung mit 18,3 Millionen Deutschen und 8,2 Millionen Italienern genötigt worden. Bei den 26—36jährigen allein ist das Kesamtkräfteverhältnis 3:16.1: bei den 36—46jährigen 4,6:16,3. Deutschland für sich kann fast 4 Millionen 26—46 jährige Männer mehr als England ins Feld führen!!
In dieser volksbiologischen llnterlegenheit Albions gegenüber Zentraleuropa liegt neben der perfiden charakterlichen Veranlagung der Briten, wenn irgend möglich andere für sich bluten zu lasten, der tiefere Grund dafür, weshalb das Inselreich bisher nur Koalitionskriege führte und auch hierbei den Schwerpunkt seiner Mitwirkung auf rein wirtschaftliche Hilfeleistung an seine jeweiligen Verbündeten sowie auf die unmilitärische Aushungerung des Feindes durch Vlockademaßnahmen legte. „Seekrieg ernährt, Landkrieg verzehrt!" — lautet im Lande John Vulls ein bezeichnendes geflügeltes Wort, deren erste Hälfte allerdings zum Schrecken der Engländer durch die Entwicklung der deutschen Luft- und ll-Boot-Waffe schon jetzt überholt ist. Thomas More, der vielseitige englische Schriftsteller des 16. Jahrhunderts. hat in einem gerade heute beachtenswerten Kapitel seiner phantaiiereichen Publikation lltopia — „Nirgendwo" — mit unnachahmlicher Naivität das Rezept niedergelegt, nach dem seine Landsleute Kriege anzuzetteln und durchzuführen hätten: Um ein den „Auserwählten" unbequem werdendes Volk zu ..bestrafen", läßt Thomas More die Bewohner von „Nirgendwo" zunächst einmal die Nachbarn jenes Volkes alarmieren: die Drahtzieher selbst würden sich nämlich, was nachdrücklich hervorgehoben wird, eines mit Blut- opfern erkämpften Sieges schämen, „da sie es für ein Zeichen von Dummheit halten, für irgendwelche
mttmmiiiiimlinilmiiiimnmuriiiimliiiiiiiiiiiiniiilillkiiittimiliiimiimttiiiiun
Teutsche Fernkampibombei versenkten neun Schiffe eines britischen «eleitzuges mit insgesamt 38 0VV BRT. Qberstleutnant Mölders errang seinen «0. Luftsieg.
Tie Flugplätze Mattas waren das Ziel erfolgreicher Luftangriffe.
USA. ist nicht in »er Lag«, den katastrophalen Schifss- raummangel Englands zu beheben.
Roosevelts neues Bauprogramm sieht 838 Millionen Dollar für Flotten,wecke vor.
Ter Reichsjugendsührer sprach in Karmisch zu »en Ber- tretern der europä,scheu Jugend.
Auch die kommende Lebensmitlelkartenperiode sieht Sonderzuteilungen kür alle Verbraucher vor.
Der „Tag der Polizei" erbrachte im Gau Wefer-Ems mit über 629 999 Mark das bisher höchste Tammrlergebnis unseres Gaues.
In vremen wurde erstmalig, an der Staatlichen Fachschule für Frauenbernse, die „StaatsprSjong in der Hauswirtschaft" abgelegt.