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Werner Zeitum
parteiamilichir Hageszeitung
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der Nationalsozialisten Vremens
flmiliches verkündungsblatt des Neichsstatttfalkers in Oldenburg und Vremen
Nr. 5? / 11. Jahrgang
INitlwoch , 26. Zebruar 1941
Linzelpreis 15 Npf.
kugland in Vornlinung seines Schicksals
Das k/eAeeüa Llee Meee-Kecie
Iivnäonsr Ltrmms: »Das NLovt mit NnterstütLuny «tsrlmttvrakls 6io gröüto Sstakr tür Lnylanä" , „Der ystükrlivkstv?unkt äos
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Stockholm, 25. Februar. Wie der Londoner Korrespondent von „Nya Dagligt Slllehanda" meldet, schenken sämtliche Londoner Blätter der Führer-Rede größte Aufmerksamkeit. Die Rede des Führers wird nach dieser Meldung in London sehr ernst genommen. Alle englische» Zeitungen beschäftigen sich vor allem mit der Ankündigung des verstärkten Einsatzes von U-Booten. Allgemein wird Englands Schwäche in diesem Punkte anerkannt.
So schreibt, der „Daily Telegraph", der bereits früher zu wiederholten Malen in Leitartikeln aus die Schiffahrt als Englands schwächsten Punkt hingewiesen hat: „Wir können Hitler glauben, wenn er mit gewaltigem U-Boot- und Flugzeugeinsatz gegen unsere Schiffahrt droht. Wir würben diesem Kampf mit größter Ruhe entgegensehen können, wenn wir einer starken englischen Schissahrtspolitik gewiß wären. England braucht mehr Schisse auf dem Wege der Massenproduktion. Die Tonnage, die wir haben, muß voll und ganz ausgenutzt und in der richtigen Weise eingesetzt werden. Ein starker und tüchtiger Minister für Schiffahrt muß sofort ernannt werden und einen Sitz im Kriegskabinett erhalten. Nur durch Mißgriffe bei der Pflege seiner Schiksahrtsver- bindungen kann England besiegt werden."
Das Blatt schreibt dann u. a. weiter, es herrsche jedenfalls kein Zweifel darüber, daß Deutschland seine Reserven bis aufs äußerste herangezogen hatte, um- mächtige Il-Vvots- Flottillen zu bauen. „Wir sind uns der Tatsache bewußt, daß das U-Boot mit Unterstützung der Luftwaffe gerade jetzt die größte Gefahr sür uns bedeutet."
Das Blatt versucht dann, seine pessimistischen Aeußerungen dadurch abzuschwächen, daß es an die „Reserven des britischen Commonwealth zusammen mit der produktiven Kraft der Vereinigten Staaten" erinnert, woraus es die Zuversicht ableiten möcht«, daß der Nngriss der U-Boote „auf die gleiche Art enden wird wie die Angriffe, die wir früher abgewehrt haben" (I).
„News Chronicle" erklärt: „Wir werden uns einer neuen Technik und einer gewaltigen, quantitativen Verstärkung aus der deutschen Seite gegenübersehen. Die Drohung gegen unsere nordwestlichen Zufahrtswege kann sich als der gefährlichste Punkt der ganzen Kriegsfdvnt erweisen. Unser Bedarf an weiteren Schissen aus den Vereinigten Staaten ist äußerst dringend. Die Vereinigten Stäaten können uns keinen größeren Dienst leisten, als uns mit weiteren Zerstörern zu versehen. Der Krieg könnt« sonst möglicherweise in den nächsten Monaten aus den atlantischen Zufahrtswegen verloren werden." Hier muß die ..News Chronicle" wohl doch Angst vor der eigenen Courage bekommen haben, denn sie beeilt sich. ihre bitteren Erkenntnisse mit dem optimistisch sein wollenden Schluß zu versehen, daß der Krieg dort auch gewonnen werden könnte, „wenn wir diese Drohung gegen unser« Pulsader überleben" ...
öegeisterung in Italien
Nom, 25. Februar
In großer Aufmachung hebt die römische Presse die im Zeitraum von 24 Stunden gehaltenen Reden der Führer der beiden Achsenvölker hervor und unterstreicht dabei, daß, während noch die Rede des Duce sich in der Welt auswirkte, die Rede des Führers bereits eine Bekräftigung der italienischen Haltung und damit ein- Verstärkung und Vertiefung des Gesamtein- drucks gebracht habe. Mit tiefer Genugtuung heben die Blätter die vom Führer in seiner Münchener Rede zum Ausdruck gebrachte Anerkennung des gewaltigen von Italien in diesem gegen den gemeinsamen Feind England geführten Krieg an allen Kampfabschnitten geleisteten Beitrags zum Sieg hervor und stellen vor allem die Ankündigung des eigentlichen U-Boot- kricges sür das Frühjahr heraus.
„Der Frühling wird", so schreibt „Tevere , „rm Norden und Süden den granitharten Willen vorfinden, den Kamps bis zur endgültigen Abrechnung durchzukämpfen". „Zwei Volker, aber ein einziger Wille" wählt das „Giornale d'Jtalia" als 'Ueberschrjft. „Mesfaggcro" stellt fest, daß die Rede des Führers das lebhafteste Interesse und die tiefste Zustimmung des itatce-
nischen Volkes gefunden hat und unterstreicht die vom Führer gemachte Ankündigung der in den kommenden Monaten bevorstehenden entscheidenden Wafsentatcn gegen England. „Popolo di Roma" verweist aus die vollständige Uebereinstimmung der Ideen und Absichten in den Reden des Führers und des Duce.
Die Mitteilung des Führers über die Versenkung von 215 000 BRT. feindlichen Schiffsraums in zwei Tagen hat übrigens nicht nur bei den italienischen Hörern sondern auch bei den deutschen Trnppenverbünden in Sizilien und Nord- asrika helle Begeisterung ausgelöst und die fanatische Zuversicht, von der der Führer sprach, aus alle übertragen, die schon heute die deutsch-italienische Waffenbrüderschaft im Mittelmeer in die Tat umsetzen. — Das „Regime Fascista" aus Cremona spricht von einer stahlharten Rede des Führers an Deutschland und an die ganze Welt und erklärt, „Deutschland ist auf dem Marsch"!
In einem späteren Artikel erklärt der Direktor des „Giornale d'Jtalia", sünf unmittelbar den Krieg betreffende Punkte seien besonders aus der Rede des Führers hervorzuheben: I. Der entschlossene Wille und die Gewißheit, den End- 'sieg durch die Massen zu erkämpfen, 2. Die Ankündigung einer bevorstehenden neuen Phase des Krieges. 3. Die Bestätigung der Gemeinsamkeit der Ideale zwischen der faschistischen und nationalsozialistischen Revolution, 4. Die erneute Bekräftigung der Solidarität der Mittel und Ziele der beiden verbündeten Völker. 5. Die loyale und ossene Anerkennung der von Italien im Kampf gegen die Koalition der britischen Kräfte auf sich genommenen schiveren Last und den wesentlichen Beitrag, den Italien durch seinen Kampf und durch seine Opfer sür di« Erringung des gemeinsamen Sieges leistete.
(Fortsetzung auf Seite 8)
Berlin, 25. Februar
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Wie bereits bekanntgegeben, glissen Unterseeboote einen stark gesicherten Eeleitzug an und versenkten in zahlreichen hartnäckigen Angriffen 125 989 BRT., darunter einen zur Sicherung eingesetzten Hilfskreuzer. Der Geleitzug wurde aufgerieben. WeiKre Unterseeboote operierten zur selben Zeit ebenfalls erfolgreich im atlantischen Seegebict und vernichteten, zum Teil auch aus Eeleitzügen heraus, eine große Zahl feindlicher Handelsschiffe, darunter einen großen Tanker mit zusammen 83 Hüll BRT. Durch Seestreitkräste wurden 25 888 BRT. feindlichen Handelsschifssraumes versenkt, und ein in Uebersee operierendes Kriegsschiff erhöhte seine bisherige Versenknngsziffer von 131888 auf 151888 BRT.
Damit hat allein die Kriegsmarine in den letzten Tagen den feindlichen Handelsschisfsraum um mehr als eine Viertelmillion vermindert. In den frühen Abendstunden des 23. Februar versenkten deutsche Kampfflugzeuge im Mittelmeer nördlich Derna einen Truppentransporter von 4886 BRT. und beschädigten einen weiteren großen Transporter so schwer, daß er brennend liegen blieb.
Infolge ungünstiger Wetterlage wurde am 24. Februar in nur geringem Umfang bewaffnete Aufklärung über Großbritannien und über See durchgeführt. Hierbei wurde ein Handelsschiff vor der britischen Ostkiiste durch Bombentreffer beschädigt.
Ver italienische Vehrmachtsbericht
erfolgreicher flngrlff aus feindlichen SeleHyug im Milielmeer
Rom, 25. Februar
Der italienische Wehrmachtsbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: „Das Hauptquartier der Mehrmacht gibt bekannt: An der griechischen Front normale Kampftätigkeit. Die außerordentlich ungünstigen Witterungsverhältnisse haben die Tätigkeit unserer Luftwaffe eingeschränkt. Die drei im gestrigen Wehrmachtsbericht als vermißt gemeldeten Flugzeuge sind zurückgekehrt. In Nordafrika die übiiche Tätigkeit unserer schnellen Kolonnen und Luftwaffe. In Gia- rabub dauert der Druck des Feindes an.
Verbände des deutschen Fliegerkorps haben einen feindlichen Eeleitzug aus Fahrt im Mittelmeer angegriffen und dabei ein 3888- bis 4888-Tonnen-Schiff versenkt und ein weiteres mit Truppen bcladenes Schiff von 15 698 Tonnen getroffen. Feindliche Flugzeuge haben einen Einflug über Tripolis durchgeführt, wobei es einige Verwundete sowie unbeträchtlichen Sachschaden gab. In Ostafrika gelang es dem Feind nach einer erbitterten mehrtägigen Schlacht im unteren Juba-Gebiet den llebergang über den Fluß an einigen Stellen zu erzwingen und auf das linke Ufer vorzudringen. An den übrigen Abschnitten Kampfhandlungen von örtlicher Bedeutung."
Die jüngste Waffentat der deutschen Luftstrcitkräfte im Mittelmeer wirkt wie eine lebendige Unterstreichung der Worte, die der Duce vor wenigen Togen an die Faschistische Partei in Rom richtete: Die Fronten in diesem Kriege sind gemeinsam, während die italienische Wehrmacht starke feindliche Kräste zu
Lande, zu Wasser und in der Lust bindet, sehen die auf den Mittelmecr-Kriegsschauplatz entsandten deutschen Lujtstreit- kräste alles daran, dem Feinde Abbruch zu tun und den Bnndestzenossen zu entlasten.
Diese Entlastung Prägt sich bei den letzten Angriffen auf britische Kriegsmaterial-Schisse und eine» Transportcr-Gelcit- zug im östlichen Mittclmcer besonders stark aus. Bei diesen Angriffen, die trotz stärkster feindlicher Gegenwehr mit durchschlagendem Erfolg geführt wurden, wurde am 24. Februar ein 13 IWV BRT. großer Truppentransporter in Brand geworfen, ein anderer 4VV« BRT. großer Truppentransporter zerbrach unter dem Einschlag von zwei Volltreffern und sank innerhalb von Sekunden, während bereits am Tage zuvor ein Transportdampfer von 1VVVN BRT. in die Tiefe geschickt wurde. So erprobt sich die deutsch-italienische Waffenbrüderschaft in dem Brennpunkten des Mittclineer-Kriegsschauplatzes.
Der bislierige Kommandeur der 5, italieniscl>cn Lustarmee, die in den schweren Abwehrkümpscn in Nordafrika eingesetzt und wiederholt wegen ihrer Tapferkeit und Hingabe vom Duce gelobt wurde, General Porro, Hai sein Kommando abgegeben- Aus diesem Anlaß richtete er einen Tagesbefehl an die ihm unterstellten Lnftwaffciwerbünde, in dem es u, a, heißt, daß die 5. italienische Lustarmee in acht Kricgsmonaten in Afrika zusammen 4766 Einsätze unternahm,. Dabei Marsen die Dmn- benslugzeuge 74 828 Bomben und Torpedos im Gewicht von 1,5 Millionen Kilogramm ab, während die Jagdflugzeuge mit Sicherheit 182 feindliche Flugzeuge abschössen, 36 aus dem Boden zerstörten und wahrscheinlich weitere 79 englische Maschinen vernichteten. Die Verluste der italienischen Lustarmee betragen, General Porros Tagesbefehl zufolge, 85 Flugzeuge, die in Luftkömpsen zerstört wurden, und 70, die am Boden vernichtet wurden. Die 5, italienische Lustarmee weist 130 Ge- lallenc, 2VV Verwundete, 180 Vermißte und Gefangene auf.
Lügen sollen lülzmendes Entsetzen bannen
London leugnet verrweifelt die Schiftsoerluste — ttiurchill erfindet neue „Methode ;ur U-Voot-flbwei,c"
Iirv. Stockholm, 25. Februar, ie englische Stellungnahme zur Fiihrerrede ist ausfallend er geblieben. Mit einigen snobisti,chcn Redensarten und en Gesten, die Sicherheit markieren sollen, mochten sich Herrschaften in London aus der Affare ziehen. Abortes eine Ausnahme. Das ist der Seekrieg und besonderste dsbotschaft von der Versenkung eines ganzen engl'schcn -itzuaes binnen der letzten zwei Tage. Um die konkreten laben des Führers von diesen als Vorgeschmack des rmcnden versenkten 213 von Tonnen kann man sich IN don immerhin nicht ganz herumdrücken,. Bis Ti-nstag taa sind im Gegensatz zu der Einsallslovgkeit, die ,°nst vinie herrscht, bereits nicht weniger als drei ^zur Erwiderung aus diese Nachricht ausgeknobelt Verbreitet worden.
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„ ^ „„„-wollte Anerkennung der o,t bebak '«Wahrheitsliebe des Führers und
ü ^der^RichUgkett des Faktums dieser Versenkungen a»s- iit oer .nicyiigimi v ^ beferen
ruckt worden »-r- M« ' '^ Erklärung dar- :mel. Numm^ zwei Nel ^.'^„nkung von 215 000
r, daß er soeben Lericht . ^ war eine Sache,
inen binnen Erzeug«'' zu können zumal er
ade seine Warnung "b^ginnen."^ Aber alich, dies
Sootkrieg >m b-grill ware^u " ^ Mitteilung
r ,a zwischen Zeilen mne v Führers, Daran! entschloß ucy imurm durck das
ich durchschlagendsten A"ahm . breiten, in der
ater-Büro eine besondere Erttarung
er alles in Bausch und Bogen abstreiten wollte: „Aus Anlaß von Hitlers Behauptung, daß 2l5VOV Tonnen englischen Schiffsraumes in den letzten 48 Stunden versenkt worden seien, wird in London erklärt, daß diese Angab« ganz und gar grundlos ist," Wiederum ein echtes Churchill-Dementi. Was ist denn nun grundlos: Die Angabe, daß die Versenkung binnen der letzten 48 Stunden ersolgt sei, wobei Churchill vielleicht sür sich in aller Stille eine andere Zeitrechnung zu eigenen Gunsten anwendet, oder daß es 215 000 Tonnen waren, während die Admiralität vielleicht schon 'Nachrichten besaß, die eine .noch höhere Gesamtverlustzisser enthält, oder daß es sich um englischen Schiffsraum handelt, während vielleicht 1VV0Ü oder 20 000 Tonnen davon unter „alliierter" oder „neutraler" Flagge segelten?
Die amtliche deutsche Nachricht, wonach sich die vom Führer erwähnten 215 000 BRT, versenkten feindlicizen LandelsschiffZ- raums iiizwisck>en aus 250 000 erhöht haben hat die Engländer gegen ihre ursprüngliche Absicht nach zu einer weiteren Erklärung zu diesem heiklen Thema veranlaßt. Soweit man in London wisse, hätten die letzten Tage keinerlei abnorme (!) Versenkungszissern gebracht. Die Tementierung ist, wie man sieht wiederum recht eigenartig. London weiß also noch nicht alles, was sich in den letzten Tagen aus dem Atlantik zugetragen hat.
Dieses ganze englische Echo mit der verdächtig geschäftigen Gesprächigkeit- zur Entkrästung der Tchifssverluste und der ll-Bvvtsgesahr mit dem Schweigen auf alle übrigen Argumente und Feststellungen des Führers ist außerordentlich bezeichnend. Derart durstig und derart desensiv und derart unsicher lann nur ein Gegner sein, der sich seiner Schwäche durchaus bewußt ist und zwar gerade in den vam Führer am stärksten herausgestellten Punkten, Die Lage Englands wird nicht besser da
durch, daß in der Nacht zum Dienstag eine rührende Geschichte verbreitet wurde über angeblich wirkungslose Angriffe deutscher Stukas aus einen englischen Eeleitzug im Mittclmeer. womit „nachgewiesen" werden sollte, daß die englischen Seeverbindungen a) überhaupt, b) besonders im Mittelmeer, noch sunk- ruinierten.
höchster Berechtigung sagen, daß es „allzu gelogen" klang sich „so weit von der Wahrheit wie stets" entfernte.
Wenn der Mund der Plutvtraten lügt, so ist ihre Seele weilen einigermaßen ehrlich, nämlich die Börse, Wie sie Eesamtlage Englands beurteilt, ist trotz aller Stützunas- Ermnnterungsmanöver nur allzu vielsagend. Die Londc Bor,e ist neuerdings permanent beherrscht von schlechter Lai Geschastsnnlust, weichenden Kursen und dunklen Schnum sieie schlechte Stimmung hat seit Montag bedenklich z> nominell.
In die,er schwierigen und heiklen Situation greift Churchill ties in seine Liigenkiste und läßt durch Marinekreiie dem au,horchenden britischen Volk mitteilen, daß in Zukunft eine „neue Methode zur Feststellung und Zerstörung der Unter- leebootc ,n Anwendung kommen werde". Diese Methode sei eines der bcftgchiiteten Geheimnisse der britischen Kricgssüh- rung. Gutiinterrichtet« Kreise, so meldet United Preß dazu, ließen durchblicken, daß man von dem neuen Verfahren eine Wirkung erwarte, die die Vcrsenkungsziifcr aus den stand der ersten Kriegsmonate zurückführen könnte.
Daß dieser von Churchill in seiner Verzweiflung silierte „silbcrstreis am Horizont" der Wnnschtraiini eines Mondsüchtigen ist, wird das von der Plutokratcnkaste schon so oft bclogcnc englische Volk in der allernächsten Znkunst erkennen müssen, wie es dann auch erkennen wird, daß seine jetzige» Machthaber in Wirklichkeit seine Verderbe! waren.
In der letzten Nacht richteten sich unsere Luftangrisse gegen Flugplätze in Ostengland, die Brände in Hallen und Unterkünften zur Folge hatten. Außerdem griffen einzelne Kampsflugzeuge die Hafenanlagen in Härtn ich, Jpswich und Exmouth sowie die Dockanlagen in London mit Bomben leichten und mittleren Kalibers an.
Der Feind flog auch gestern weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein. Einzelne britische Kampfflugzeuge griffen in den gestrigen Abendstunden eine» Hafen des besetzten Gebietes an, ohne Sachschaden anzurichten. Bei der Abwehr des Angriffes schoß Flakartillerie ein feindliches Flugzeug ab.
An dem großen Erfolg unserer Unterseebootswaffe ist das Boot des Kapitänleutnants Lehmann-Wil- len brock mit 55 808 BRT. hervorragend beteiligt. Kapitänleutnant Lehmann-Willenbrock hat damit in kurzer Zeit 125 588 VNT. feindlichen Handelsschiffsraumes vernichtet."
Von unsscsni lVIsiinsmitscbsitsi kiicli Sloctsclis/
Für das zunehmende Tempo der deutschen Schläge im Handelskrieg gegen England war die Mitteilung des Führers über die neuesten Seekriegserfolge in seiner Münchener Rede ein leuchtender Beweis. Deutsche Seestreitkräfte haben in zwei Tagen 217 300 BRT. versenkt, davon die Unterseeboote allein 192 000 BRT. Von diesem Versenkungserfolg entfallen 128 000 BRT. auf einen einzigen Eeleitzug, der aufgerieben wurde. Der neue Schlag gegen England ist in seiner Bedeutung besonders deutlich zu erkennen, wenn man sich daran erinnert, daß bereits zum dritten Male in diesem Monat Februar von der vollständigen Zerspren- gung eines britischen Eeleitzuges berichtet werden kann.
Es war am 9. Februar, als deutsche Fernkampfflugzeuge westlich von Portugal einen englischen Konvoi angriffen. Sie sprengten ihn, nachdem über 80 000 BRT. versenkt oder schwer beschädigt worden waren. Am Februar schlugen deutsche lleberwasserstreitkräfte kräftig zu, als sie im Atlantik zwischen Madeira und den Azoren einen englischen Eeleitzug von 14 Schissen mit 82 000 BRT. vernichteten. Nun kamen im Nahmen der kombinierten Seekriegführnng wieder die Unterseeboote an die Reihe. Sie haben einen Eeleitzug mit 128000 BRT. aufgerieben, und zwar einschließlich des Hilfskreuzers, der ihm zur Sicherung diente. Jeder dieser Erfolge ist einer gewonnenen Seeschlacht gleichzusetzen, denn die Wirkung auf Englands Versorgung und Rüstung ist bei jedem Verlust eines Eeleitzuges außerordentlich weittragend.
Schiffsraumes von 217 000 Tonnen den sofortigen Aus- lall einer Ladungsmenge von 3 Millionen Doppel- zentner bedeutet, das ist die gleiche Ladungsmenge, wie sie an Land von 400 Eüterzügen befördert wird, die sich aus je 80 Güterwagen zu je 18 Tonnen zusammensetzen. Das Londoner Reuterbllro hat in faulen Ausreden inzwischen versucht, die Wirkung der deutschen Nachricht über die Versenkung des Eeleitzuges abzuschwächen. Die briMchen Ausreden haben in der übrigen Welt die Wirkung der Worte des Führers über die neuen Seekriegserfolge nur noch verstärken können. Die Sorgen die sich Churchill in diesen Tagen machen muß, will ihm in der Welt bestimmt niemand abnehmen, denn auch seine Hilferufe nach Amerika werden keine erreichen^ ^ Seekriegslage zu Englands Eunsten
.Dle .englischen Werften können nach eigenem Eingeständnis seit langem nicht mehr die Verluste wettmachen. und zwar nach amerikanischen Berichten nicht einmal zu einem Drittel der eigenen englischen Tonnage, Außerdem ist ja aber noch viel fremder Schiffsraum verlorengegangen den England sich dienstbar gemacht hat. Ein Verlust von bisher wohl 8 Millionen BRT. Schlnsraum ist eben nicht zu ersetzen. Dafür reicht weder die englische noch die amerikanische Werftkapazität aus, „^gesehen von der starken Beeinträchtigung des britischen Schiffbaues durch die deutschen Bomben.
, Ohne Erfolg hat sich auch die britische Kriegsmarine immer wieder bemüht, die tödliche Bedrohung der
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Vnisor I'«y 088 pLSFeI
Die Führer-Rede hat in London erneut die Furcht bor der deutschen N-Boot- und Lnstgcsahr aufleben lassen U-b-rall in der Presse der Deutschland bcsrcundctcn so-
stärkst/Beachluna."
Die neuesten deutschen Erfolge des Handelskrieges stoßen in England aus vcrzwciselte Ableugnungsmanövcr. Amerikanische Berichte bestätigen die Totalvcrnichtung
Irische Zeitungen erteilen dein Dekan der St Pauls- Kathcdrale eine vernichtende Absuhr.
Wieder einmal versucht Englands Jndienministcr Amcry das indische Volk durch falsche Versprechungen zu ködern.
Versammlungen sprayen seit Krieqsbcginn NsDAP.-Ncdncr zu den Volksgenossen in -.ladt und
Die Bremer Flugzciigmodcll-Ausstellung wurde ihres giotzen Erfolges wegen um fünf Tage verlängert.