ersch ein! 7ma1 ivSchen Nkch MonalSbezug E 2M einschl. Zustellgebühr,- PostbezugSprel« monakl. z,zv E (elnschl. 28,7 ckhL Post. zelkungsgebühr) zuzügl. 42 ckhL Bestellgeld. Bezugspre!« Ist im voraus zahlbar. Postscheck: Homburg 17272 Nne Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch aus Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Eauverlag, Weser- EmS GmbH., Bremen, Teeren 6-8. Fernspr. 54121, Nachtr. u. Sonntg. zil 15. SprechVerlag: werktl. 12—18 Uhr? Schrlstlritvng Dienstag und Freitag 12^4—13'/» Ubr
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parteiamtliche Tageszeitung
Das flmlsblatt des Negierenden Nürgermeisters der Zreien Hansestadt vremen
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7Ir. 56 / 11. Jahrgang
Dienstag, 25. Zebruar 1941
der Nationalsozialisten Bremens
flmtliches verkündungsblatt des Neirhsstatthalters in Oldenburg und Vremen
kinzelpreis 15 Npf.
Dsr spraek Lum 21. Zakroslag rlsr Verlcünrlung «»es parlsiprvgramms
Wenn -as Kommando erschallt wird Deutschland marschieren!
Appell an die kufgeschlossenkeit der Kerzen das kecht stellt bei stdotf stiller
„ ... .. München, 24. Februar.
^Dre Ankun-igung, -atz der Führer auch in diesem sahre wieder im Festsaal des Hofbräuhauses zu seinen ältesten Parteigenossen sprechen würde, hatte sich wie ein Lauffeuer in der Hauptstadt der Bewegung verbreit tet. Am N« waren die zum Hofvrüuhaus führenden Stratzen dicht gefüllt und je niiher die Stunde des Beginns der Kundgebung heranrückte, um so mehr drängten sich die Massen hinter dem Spalier der ss-Absperr- mannschaften, um den geliebten Führer zu sehe« und ihm zuzujubeln.
Im stosbrüullaus-sestsoal
T«r große Festsaal des Hofbräuhauses ist auch in diesem Jahre ohne weiter« Ausschmückung geblieben. Er bietet in seinem Aeutzern das gleiche Bild wie vor 21 Jahren. Kopf an Kopf sitzen an den langen Tischreihen die Parteigenossen, die meisten von ihnen im Braunhemd oder in den Unisvrmen der Lampssormationen und Gliederungen der Bewegung. Kaum iveniger zahlreich aber sind unter ihnen die Wassentriiger des «otwnalfozialistischen Volksheeres vertreten, Offiziere und Mannschaften In Feldgrau. Marineblau und im Graublau, der Luftwaffe, diele von ihnen noch mit den Ehrenzeichen des Weltkrieges und die Mehrzahl mit denen des jetzigen Ringens geschmückt.
Auch die Frauen, die damals schon zur Bewegung stießen, tragen wie alle das Goldene Ehrenzeichen, viele der Männer das höchste Ehrenzeichen der Bewegung, den Blutorden.
Wenn die Scheinwerfer der Filmoperateure durch den Saal huschen, dann bieten seine bunten Farben und die der Uniformen ein prächtiges Bild Ueberslüssig zu betonen, daß eine unbeschreibliche Stimmung freudiger Erwartung die alten Parteigenossen umfängt, die hier wie Atze große Familie zusammensitzen — ohne Unterschied ihres Dlcnstranges in der Partei und in der Wehrmacht und die soweit sie im Felde stehen oder standen, nun ihre Erlebnisse austauschen. In ihren Reihen sehlt auch jetzt wieder mancher der tapferen Kämpfer der deutschen Freiheitsbewegung, der draußen vor dem Feinde blieb.
Der große runde Tisch neben dem Rednerpult, an dem der Führer damals seinen Platz hatt«, ist wieder für die Parteigenossen freigehalten, die mit ihm an diesem Tisch saßen. Unmittelbar vor dem sahnengeschmückten Rednerpult sitzt die Schwester Pia. die einzige Blutordensträgerin der Bewegung.
Die nationalsozialistischen Kampflieder und die Märsche und Lieder der stolzen Wehrmacht des neuen Deutschlands durchbrausen den Saal, oft übertönt von den Heilrusen. mit denen die engsten Mitarbeiter des Führers begrüßt werden. Die Zurufe gelten Franz Taver Schwarz, Dr. Leh, Ritter von «VP, Frick, Ester. Amann, Hühnlein, Lutz«, Lhnesorge, Siebert und vielen anderen bekannten Männern der Bewegung, «old sind der Führertisch und seine Umgebung besetzt. Viele Gauleiter und führende Männer der Parteigliederungen und der Hauptstadt der Bewegung sitzen beisammen und tausche» i» angeregter, erwartungsvoller Unterhaltung ihre Erlebnisse vus. In den Rebenräumen haben noch Süll Politische Leiter des Kreises München Gelegenheit erhalten, den Führer zu boren. Plötzliche Fansarenstöße! Die Parteigenosten erheben I>ch. Grimminger, der traditionelle Träger der Blutfahne, bc- «nit mit dem alten geheiligten Feldzeichen der Bewegung den Saal. Ehrfurchtsvoll grüßen die alten Künder der nationalsozialistischen Idee das geheiligte Feldzeichen, unter dem sie mit Adolf Hitler in den Kampf für ein neues Deutschland traten.
Ver siistrer komm»
, Jeden Augenblick muß der Führer kommen. Die Gespräche verstummen. Fieberhafte Spannung und Erwartung uegt über den Reiiien. Alles hat sich von den Plätzen erhoben. Da schmettern die Töne des Ladenweiler Marsches durch den Saal. Und nun braust dem Führer, der auch diesmal wieder im feldgrauen Rock zu seinen Allen Kämp- >crn kommt, aus tausend Kehlen und aus glühenden Herzen das Hei, eimr jubelnden Freude entgegen.
Der Führer schreitet das Spalier seiner Alten Garde entsag, begleitet vom Stellvertreter des Führers Rudolf Heg, b°n Himmler, von Gauleiter Adolf Wagner, von Julius «chaub und Christian Weber. Nur eine schmale Ga„e ist l«i. Viele hundert Hände recken sich dem Führer entgegen, ^'üßcn thu, den Mann. dem jeder Atemzug dieser Männer Wort seit -wci Jahrzehnten, der ihnen voranging und voran- '-wchst- und der sie gesiibrt hat, wie noch kein Führer eine ^-wegung und ein Volk führte. Wogende Begeisterung erfüllt W Saal. Die nicht endenwollenden Heilrufe vereinen sich iu einem einzigen brausenden und brandenden Ruf der Freude.
Kdols Wagner begrüßt den fützrer
Namen aller grüßt Adolf Wagner, der Gauleiter des Troditiviitzgaues, den geliebten. Fükrer, un Namen auch der Millionen und aber Millionen Volksgenossen, die durch den Rundfunk an dieser Kundgebung teilnehmen. Er weist darauf h>n. daß der Führer sich anschicke, in diesem Jahre den gi- A""schen Ent scheid ungs kämpf der deutschen ^'schichte zu schlagen, „Wir wissen alle, so erklärt
Adolf Wagner, „daß Sie, mein Führer, den Krieg nicht gewollt haben. Von dem Tage an, an dem Sie von dieser Stelle aus das Programm der NSDAP. verkündeten, kannten Sie nichts anderes als Arbeit und Sorge für das Wohlergehen des deutschen Volkes. Nur Verbrecher wollten das nicht begreisen. und Sie konnten denn auch Ihre Arbeit nicht ungestört sich vollziehen lassen. Deshalb haben sie Ihnen und damit dem deutschen Volke diesen Krieg ansgezwungen. Weil sie es aber taten, darum müssen sie der gerechten Strafe zugeführt werden. Das Recht steht bei Adolf Hitler. Darum wird Adolf Hitler siegen." Immer wieder branden' bei diesen Sätzen des Gauleiters, die Heilrufe durch den Festraum. Nachdem Adolf Wagner noch unterstrichen hgtte, daß die englische Plutokratis unweigerlich den Weg ins Ver
derben gehen müsse, bat er im Namen der Alten Parteigenossen den Führer, zu ihnen zu sprechen.
Adolf Wagner hat seine Ansprache beendet. Noch hat der Führer das -Podium nicht betreten, da donnern onss neue Heil-Ruse um Heil-Rufe jubelnd und begeistert durch den Saal, Der Führer blickt die Reihen seiner alten Partei
genossen entlang. Ein freudiges Lächeln liegt aus seinen Fügen. Immer Mieder erhebt er die Hand zum Gruß. Dir getreuen Mitkämpfer des Führers erleben abermals die köstliche Stunde des Beisammenseins mit dem Mann. dessen Rus sie schon von der allerersten Zeit an gefolgt tvaren, dem sie in schwerster Zeit des Kampfes die Treue hielten und mit dem sie nun auch die Freude über das neue Deutschland der Macht und Größe teilen. Die Kundgebung verstummt.
Her süiirer spricht
„Parteigenosten und Parteigenossinnen! Nationalsozialisten!
Der '24. Februar ist für uns immer ein Tag ergriffener Erinnerung. Und mit Recht! Denn an diesem Tage begann die Bewegung aus diesem Saal den staunenswerten Siegeszng, der sie an die Spitze des Reiches führte und damit zur Ge- stalterin des deutschen Schicksals machte. Auch für mich bedeutet dieser Tag sehr viel. Es ist. glaube ich, sehr selten, daß ein Politiker 21 Jahre nach seinem ersten großen össent- liche» Auftreten vor die gleiche Gefolgschaft hintreten kann, um ihr dasselbe Programm zu wiederholen, wie am ersten Tage, daß ein Mann 21 Jahre das gleiche Predigen und auch das gleiche verwirklichen durste, ohne sich auch nur einmal von seinem sriiheren Programm entfernen zu müssen.
Als wir tm Jahre 1S21 in diesem Saal zusammentraten, da erhob sich bei vielen die Frage: „Ach. schon wieder eine neue Partei? Weshalb, haben wir nicht schon genügend Parteien?" Wenn die neu« Bewegung wirklich nichts anderes Hütte sein wollen als eine Fortsetzung und Vermehrung der alten Parteien, dann allerdings wäre dieser Einwand wohl zu Recht erhoben worden, denn Parteien gab es ja damals mehr als genug. Aber es war das doch etwas anderes als all« damaligen Parteigründungen. Es entstand eine Bewegung. die zum ersten Male erklärte, daß sie von vornherein nicht beabsichtige die Interessen bestimmter einzelner Volksschichten zu vertreten. Keine Vertretung bürgerlicher oder proletarischer Interessen, keine Vertretung von Land oder Stadt, keine Vertretung katholischer, aber auch keiner protestantischen, Belange, keine Vertretung einzelner Länder, sondern «ine Beivegnng, die zum erstenmal in den Mittelpunkt all ihrer Gedanken das Wort „Teutsches Volk" setzte. Sie war auch keine Klastenpartei insosern. als sie sich weder der rechten noch der linken Seit« verschrieb, in die man damals die Nation zu trennen versuchte, sondern hatte von Ansang an nur ein Ziel im Auge: Das deutsch Volk in seiner Gesamtheit.. , '
Damit begann ein heldenhafter Kamps, der von Ansang an säst alles übrige gegen die Bewegung sichren mußte und auch geführt hat. Aber in dieser Zielsetzung lag das Entscheidende. und daß ich heute nach Ll Jahren wieder vor Ihnen stehen kann. ist nur dieser Zielsetzung zu verdanken.
Dieser klaren eindeutigen Zielsetzung, die die Bewegung nicht zur Dienerin einzelner bestimmt umgrenzter Interessen machten, sondern sie darüber hinweg z» einer einzigen Ausgabe erhob: Dem deutschen Volk im gesamten zu dienen und seine Interessen über alle augenblicklickien Spaltungen hinweg wahrzunehmen.
Wir standen damals mitten in einem großen Zusammen- bruch.
Versailles lastete drücken- aus uns,
und es war selbstverständlich, daß sich überall einzelne Menschen beklommenen Herzens ausmachten, um «inen Weg z» suchen, der aus diesem namenlosen Unglück heraussiihren konnte. Die Ursache dieses Zusannnenbruchs wurde verschieden gesehen. Ohne Zweisel wären schwerst« politisch« Fehler gemacht worden — nicht etwa nur in den Jahren des Krieges, sondern bereits viele Jahre vorher. Man sah das Ungewitter. kommen. Man sah gewisse Hetzer in der Welt — und es sind die gleichen, die das Geschäft auch heute wieder besorgen — ganz Europa gegen Deutschland mobilisieren. Obwohl sich nun günstige Gelegenheiten geboten hätten, diesen Hetzern entgegenzutreten, und zwar rechtzeitig entgegenzutreten, haben die damaligen Reichssührnngen hier Politisch versagt. Auch seit Beginn des großen Krieges war die politische Führung nach innen und außen denkbar ungeschickt, psychologisch durch und durch fehlerhaft geivesen. Nur aus einem Gebiet darf man ihr keinen Vorwurf machen: Den Krieg hatten sie nicht gewolltl
Im Gegenteil — denn hätte sie den Krieg gewollt, dann würde sie sich sicl>erlich auf ihn anders vorbereitet und einen günstigen Zeitpunkt gewählt haben. Nein, ihr größtes Verbrechen, wenn man einen Fehler so bezeichnen darf. war, daß sie nicht selbst die entscheidend« Stunde fanden und damit zu günstigerer Zeit handelte, obwohl sie doch wußte, daß der Krieg unabwendbar war.
' Es sind auch militärische Fehler gemacht worden, viele militärische Fehler, aber trotzdem bleibt eine Tatsache bestehen:
über vier Jahre lang hak der deutscke Solds» als solckor unbesiegt dem seind seine Stirn geboten!
Ein. Heldenepos einmaliger Art hat sich in diesen vier Jahren abgespielt.
Ganz gleich, wie groß unsere Siege heute sein mögen und wie groß die Siege der Ankunft sein werben — immer wird das deutsche Volk mit andächtiger Rührung und tiefer Er- grifsenheit auf diese große Zeit des Weltkrieges zurückblicken, da es vereinsamt und von aller Welt verlassen einen heroischen Kampf focht gegen eine ungeheure llebcrmacht der Zahl, gegen eine getvaltige Ueberlegenhcit des Materials und trotz-
(Fortfctzung auf Seite S>
Orößte krfolge deutscher Seestreitkräste
ri?zos 8NI. versenkt - Seleitrug von 12S kioo 8kl. durch Unterseeboote ausgerieden
Berlin, 24. Februar.
Unterseeboote griffen einen stark gesicherten Eeleit- zug an und versenkten in zahlreichen hartnäckigen Angriffen 123 vllll VRT., darunter einen zur Sicherung eingesetzten Hilfskreuzer. Der Eeleitzug wurde aufgerieben. Andere Unterseeboote versenkten, teilweise! ebenfalls aus Eeleitzügen heraus, zahlreiche feindliche Handelsschiffe. Das Gesamtergebnis der Unterseeboots- ersolge erhöht sich damit einschließlich der im OKW.- Bericht vom 24. Februar 1841 gemeldeten Teilergebnisse aus 1S2 Süll BRT. Weitere Erfolge von Seestrcitkräften I bringen die heute gemeldeten Verluste des Feindes an Handelsschifssraum auf insgesamt 217 3ÜÜ VRT.
See Velirmachtsberlcht vom 24. sebruar
Im Mittelmeer ein weiteres Handelsschiff mit lüvllo BRT. von Kampfflugzeugen vernichtet.
Berlin, 24. Februar
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Ein Unterseeboot unter Führung von Kapitänleutnant Möhle versenkte vier feindliche bewaffnete Handelsschiffe mit zusammen 33 19Ü BRT. Damit hat Kapitänleutnant Möhle 19 feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 111 S43
Vruttoregistertonnen versenkt. Ein weiteres U-Boot meldet die Versenlung von zwei bewaffneten Handelsschiffen mit zusammen 7ÜÜÜ BRT. Im Mittelmeer versenkten deutsche Kampsflugzeuge nördlich Derna ein feindliches Handelsschiff von Ill llllü VRT. Im Seegebiet südlich Irland wurde ein größeres Handelsschiff schwer beschädigt. Es blieb mit Schlagseite liegen.
Bei einem Vorstoß stärkerer Jagdsliegerverbände gegen die britische SlldkUste stellte sich der Feind nicht zum Kamps. Kampsfliegerverbände griffen in der letzten Nacht erneut kriegswichtige Ziele in Hüll mit gutem Erfolg an und bombardierten ein Flugzeugwerk in Siidengland sowie Dockanlagen und Rüstungsbetriebe in London.
Der Feind flog in das Reichsgebiet weder bei Tage noch bei Nacht ein. Bei einzelnen nächtlichen Einsliigen in das besetzte Gebiet wurde neben unbedeutendem Sachschaden eine geringe Anzahl Personen getötet oder verletzt."
Marineartillerie beschoß mit Erfolg mehrere feindliche Han- 'delsschisfe. die in der Nähe, von Dover den englischen Kanal zu durchqueren versuchten. Unter dem Eindruck des schweren Beschüsses drehten die Schisse ab und zerstreuten sich.
Mt äie- s«
München, 24. Februar.
Zum zweiten Male im Kriege beging die NSDAP. im historischen Sitzungssaal des Hofbräuhauses in München sie Feier der Parteigriindung. Wieder weilte, wie immer an diesem Tage der Führer im Kreise seiner ältesten Kampfgefährten, um zu ihnen zu sprechen. Es sind 21 Jahre vergangen, seit Adolf Hitler zum ersten Male seine 25 Programmpunkte verkündete. Eine eherne Tafel im Festsaal des Hofbräuhauses, der diesen Tag der eigentlichen Parteigründung erlebte, bezeichnet die Stelle, von der aus der Führer sein politisches Glaubensbekenntnis zur Rettung und Wiederaufrichtung Deutschlands in eine bewegte Versammlung und damit in das tief niedergedrückte und entmutigte deutsche Volk gerufen hat.
Freilich waren es damals nur wenige, die die seelische Kraft aufbrachten, an dieses in Deutschland der Schmach und Erniedrigung utopisch klingende Programm, der Ehre, Freiheit und Zukunft zu glauben. Und noch wenigere waren bereit, für die Erfüllung dieser Leitsätze der jungen Bewegung, die sich eben erst anschickte, sich ihren Weg ins deutsche Volk zu bahnen, alles einzusetzen, Hab und Gut zu opfern und im Kampf um ein neues Deutschland selbst ihr Leben hinzugeben. Es gehörte ja auch fast eine übermenschliche Ueberzeugungskraft und wahrhaft fanatischer Mut und Wille dazu, sich zum Kampf zum Einsatz für ein Programm zu bekennen, dessen Verwirklichung aber auch jede Voraussetzung zu fehlen schien.
Heute ist das Programm von damals zum Lebensgesetz der deutschen Nation geworden. Die Alte Garde des Führers aber, die Adolf Hitlers Programm durch Kamps zum Siege führen half, versammelt sich Jahr für Jahr am 24. Februar zu einigen Stunden stolzen Zurücker- innerns an einen Kampf, der unter den trostlosesten Umständen begann, der aber dennoch im Eroßdentschen Reich Adolf Hitlers seinen Sieg und seine Krönung erfahren hat.
Und jedesmal weilt der Führer mitten unter seinen alten treuen Gefolgsmännern und hält in kameradschaftlicher Kampfverschworenheit mit ihnen Rückschau auf die Jahre, die von jenem 24. Februar 192Ü zum nationalsozialistischen Deutschland der Macht und der Volksgemeinschaft führten. Mit größter Befriedigung konnten der Führer und seine alten Weggefährten den 24. Februar noch nie begehen als in diesem Jahre. Liegt doch hinter uns ein Jahr deutschen Kamoles. deutscher Bewährung und deutscher Siege, wie iWh keines in der deutschen Geschichte. Die Saat des Glaubens und der Treue, die Adolf Hitler und seine Mitkämvker ausstreuten, reift ihrer Ernte entgegen. Mit Deutschlands Sieg vor Augen versammeln sich die ältesten Nationalsozialisten um den Führer.
Der 24. Februar gehört ihm und seinen alten Kampfgenossen. Er gehört mit ihnen, mit der nationalsozialistischen Bewegung heute aber auch dem ganzen deutschen Volk, das zum Endkampf entschlossen ist gegen seinen haßerfüllten plutokratischen Feind. Der Glaube der Alten Kämpfer und Getreuen Adolf Hitlers ist heute der Glaube der ganzen deutschen Nation. Und im Geiste derer, die sich schon am 24. Februar 1920 zum Kampfe für den Sieg bekannten, schreitet das deutsche Volk dem Siege zu, der seine und des Reiches Zukunft für alle Zeiten sichern wird.
Während andere redeten, hat Adolf Hitler gearbeitet, haben er und seine Getreuen Tag und Nacht unermüdlich geschafft, um jege Schläge vorzubereiten, die die Gegner der Bewegung vernichtend trafen, bis sie endlich am Boden lagen. So hat sich das deutsche Volk heute unter derselben Führung vorbereitet und es darf das beglückende Bewußtsein haben, daß nichts versäumt worden ist, was getan werden konnte, um den Sieg zu verbürgen. Millionenmassen des schaffenden deutschen Volkes haben ihr Bestes hergegeben, um die Waffen zu schmieden, die dem Feind den Todesstoß versetzen
»IMNIMINMINIMIIIIIMMMIIIMNMINIIIMMMIIIIIIMMMIMNIMMMIIIIIIIII
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Der Führer sprach zum 21. Jahrestag der Gründung der NSDAP.
In den Kommentaren der italienischen Presse zur Duee- Rede tritt der leidenschaftliche Siegeswille Italiens besonders stark in den Vordergrund.
Teutsche Seestreitkräste vernichteten erneut 217 «VN BRT. feindlichen Schiffsraums: ein Kcleitzug von 125 voll BRT. wurde dabei völlig ansgericben.
Teutsche und italienische Luststreitkräste belegten einen feindlichen Flottenstützpunkt sowie einen Flottcnverband wirksam mit Bomben.
Britannien drängt in USA. weiter aus schnrlle Abfertigung des Englandhilfsgesetzes.
Aeußerst pessimistische Worte fand der englisch« Propagandaminister Tust Looper für Englands Kriegsaussichten. In London werden wieder einmal verzweifelte Anstrengungen gemacht, die britische Kriegsschuld zu vertuschen. Der Reichserziehungsministcr gibt weitere Anordnungen znm Abkommen über Schule und Hitler-Jugend.
Die Standortsührung Bremen der HJ. führte mit der Bremer „Gile" einen Kameradschastsabend der Jugend durch.
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