Ausgabe 
(24.2.1941) Nr. 55
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vremer Nun

parteiamiliclie Tageszeitung

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der Nationalsozialisten Vremens

flmllictzes verkündungsblatt des Neiltzsstatttzalters in Oldenburg und vremen

Nr. SS / ll.Zatzrgang

Montag, 24. Lebruar 1941

Linzelpreis 1S Nps.

See Vule sprach;u seinen saschisten

llnerschütterllcher Kampfeswille Italiens / Unzertrennbare Verbundenheit Veutsthlands und Italiens

Dr. v. I.. R o m, 23. Februar.

Der Appell der faschistischen Kampfgruppe Roms am Zonntagnachmittag, dem wie ein Lauffeuer die Parole vorausgeeilt war: Der Duce spricht!, gestaltete sich zu einer weltpolitischen Kundgebung. Italien hat nie mit einer derartigen Spannung die Worte des Duce er­wartet wie an diesem 23. Februar aus dem „Teatro Adrians", wo der Parteiappell stattfand.

Seit dem Kriegseintritt Italiens hat der Duce zweimal zu seinem Volke «nd zur Welt gesprochen. Jedesmal waren es Einschnitte in die Geschichte. Seit seiner Rede vom 18. No­vember an die faschistischen Gauleiter im Palozzo Venezia hat dann der Duce sein Stillschweigen nicht mehr gebrochen. Inzwischen hat sich eine Fülle von politischen und militäri­schen Ereignissen abgespielt. Die Erwartung, die diesmal über den Funktionären der faschistischen Kampfgruppe 'Roms im Teatro Adrians lag, hatte sich dem ganzen italienischen Volke mitgeteilt, das vom Duce sein Urteil über Italiens militärische Anstrengungen, die innere Front und die Zulunst zu hären erwartete.

An der Kundgebungsstätte wehten die Fahnen Roms zusam­men mit den schwarzen Bannern der Kampfgruppe. Ehren­wachen der Miliz, der italienischen Staatsjugend und der Faschisten der Hauptstadt umgaben die Rednertribüne.

Der deutsche Botschafter von Mackensen wurde bei seinem Erscheinen mit Hochrufen aus den Führer und Deutschland begrüßt. Um 17 Uhr betrat der Duce in der faschistischen Parteiuniform, von Fanfaren begrüßt, den Saal, begeistert umjubelt von seinen alten Kampsgenossen. Unverzüglich er­griff der Duce das Wort.

See Vuce spricht

Ich bin zu euch gekommen, um euch fest in die Augen zu sehen, um euren Pulsschlag, zu fühlen und um das Schweigen zu brechen, das Mir besonders während der Kriegszeit sehr am Herzen liegen muß. Habt ihr euch niemals in einer ruhigen Stunde gefragt, seit wann wir uns im Kriege befinden? Nicht etwa acht Monat«, wie das oberflächlich« T-geschronisten meinen konnten, auch nicht etwa seit dein September 1939, als über die englischen Garantien an Polen London den Krieg mit verbrecherischer Borsätzlichkeit entiesselte.

Wir befinden uns seit Jahren im Krieg, und zwar genau seit dem Februar 1945, als die erste amtliche Mitteilung über die Mobilisierung der italienischen Division Peloitana aus­gegeben wurde. . - .

Kaum war dann der äthiopische ,rcldzug beendet, ab- auch schon von der anderen Seite des Mittclmcers der Appell Francos an uns erging, der mit seiner nationalen Revo­lution begonnen hatte. Konnten wir Faschisten diesen Hilfe­ruf unbe'antwortct lassen und konnten wir gegenüber den blutigen Abscheulichkeiten der Volksfronten gleichgültig bleiben? Konnten wir, ohne uns selbst zu verleugnen, unsere Hilft dieser nationalen Erhebung versagen? Nein! Kino so kam es, daß am 27. Juli 1936 das erste italienische Flugzeug- geschwader nach Spanien startete und noch am selben Tage hatten wir unsere ersten Gefallenen in Spanien.

In Wirklichkeit aber sind wir schon seit 1S22 im krieg,

das heißt der Zeit, in der wir gegen die freimaurcrifche demokratische Welt das Banner unserer Revolution erhoben, das damals nur von wenigen verteidigt wurde. Seit i-nem Tage erklärte uns die Welt des Liberalismus, der Demokra­tien und der Plutokratien den Krieg, indem sie gegen uns eine Pressekampagne endloser Verleumdungen entscpelte und I'inaiizicllc Attentate gegen uns versuchte, auch in einer Zeit, als unsere ganze Arbeit dem inneren Aufbau galt, der durch die Jahrhunderte als unzerstörbares Dokument unserer schöpfe­rischen Willenskraft Bestand haben wird.

Beim Ausbruch der Feindscligkeiteu-im September 1939 hatten wir also zwei Kriege hinter uns, die relativ beschei­dene Opfer an Menschenleben verlangten, die uns aber Zu einem ungeheuren materiellen und finanziellen Krastcaus- wand gezwungen hatten. Ich will hier euch nicht mit allzuviel Zahlen belästigen, aber diese Dinge werden alle noch doku­mentarisch belegt werden, insbesondere, was unsere Jnter- bention zugunsten der Revolution der Falangisten betrifft. Aus diesem Grunde hätten wir es vorgezogen wie da- auch im Dezember 1939 öffentlich erklärt wurde, daß wenn eine

volschaster Sstzima beim Neichsaußenminister

Salzburg. 23. Februar.

Der Neickisminiiter des Auswärtigen von Ribbcntrop »Psing am T-nnt°g im Landhaus Fuschl den neuernannten iiierlich-japanischen Botschastcr Hirosha Osh'ma zum ntrittsbcsuch. An den Besuch schloß sich eine längere herz- chc Aussprache »wischen dem Rclchsaußcnminlstcr und encral Lshima der als alter Freund Deutschland wieder »s seinen Posten als japanischer Botschafter nach Berlin irückgekchrt ist.

Generalabrechnung zwischen den beiden Weltanschauungen notwendig werden sollte, diese solange hinausgeschoben würde, bis all das, was von uns verbraucht worden war, wieder er­gänzt gewesen wäre. Aber die zuweilen beschleunigten Ent­wicklungen der Geschichte können nicht aufgehalten werden. Die Geschichte packt dicht an die Gurgel und zwingt zu Ent­scheidungen.

Es ist nicht das erstemal, daß das in der Geschichte Ita­liens geschehen ist. Wären wir hundertprozentig bereit gewe­sen, so wären wir bestimmt im September 1939 und nicht im Juni 194« zum Kamps angetreten. In dieser Zwischenzeit haben wir ungeheure Schwierigkeiten überwunden. Der sieg­reiche Blitzkrieg Deutschlands machte die Gefahr eines konti­nentalen Krieges unmöglich. Seither ist der Landkrieg auf dem Kontinent abgeschlossen und kann nicht wieder entfesselt werden, abgeschlossen durch den Sieg Deutschlands, der durch die Nichtkriegsührung Italiens erleichtert wurde, das durch seine Haltung gewaltige Land-, Luft- und Seestreitkräft« im englisch-französischen Spiel gebunden hielt.

Einige wollen heute behaupten, daß die Intervention Italiens verfrüht gewesen sei. Es handelt sich bei diesen we­nigen wahrscheinlich um die gleichen, die damals der Ansicht waren, die Intervention komme zu spät.

In Wirklichkeit war der Zeitpunkt richtig gewählt, da mit ihm der Zusammenbruch eines Feindes beschleunigt wurde, der sich bereits in Liquidation befand.

Es bleibt noch der andere, der größere, der stärkere Feind,

der seind Nummer 1,

gegen den wir den Kamps bis zum letzten Blutstropfen aus­genommen haben und durchführen werden. Nachdem das englische Heer aus dem europäischen Kontinent liquidiert war,

mußte der Krieg notwendigerweise den Charakter eines See- und Luftkrieges, für Italien auch eines Kolonialkrieges an­nehmen.

Es lag im geschichtlichen Verlauf der Dinge, daß Italiens Krieg sich unter größten Schwierigkeiten und in weit abge­legenen Gebieten abspielen mußte: Uebersee- und

Wüstenkriege. Unsere Fronten erstrecken sich aus viele Tausende von Kilometer und liegen viele Tausende von Kilometer entfernt. Einige, gewisse, gehässige und von keiner Sachkenntnis getrübte Kritiker des Auslandes sollten dieser Tatsache Rechnung tragen. Während der ersten vier Monate waren wir in der Lage, dem englischen Weltreich zu Land« und zu Wasser schwere Schläge zuzufügen.

Seit 1935 richtete sich die Aufmerksamkeit unseres General­stabes auf Libyen. Das ganze Werk der Gouverneure, die in Libyen sich der Reihe nach ablösten, ist daraus gerichtet, wirt­schaftlich und militärisch jenes gewaltige Wüstengebiet in fruchtbares Land zu verwandeln. Was in Libyen geleistet worden ist, gibt es nur das Wort-Wunder. Mit dem Ver­schlimmern der europäischen Lage nach den Ereignissen von 1935 und 1938 wurde Libyen vom Faschismus als einer der wichtigsten strategischen Punkte betrachtet, da es auf zwei Fronten angegriffen werden konnte. In der Zeit vom 1. Okto­ber 1937 bis zum Januar 1941 wurden nach Libyen gebracht: 14 989 Offiziere und 327 909 Soldaten. Es wurden die 5. und 10. Armee ausgestellt, die insgesamt 19 Divisionen mit natio­nalen und eingeborenen Truppen umfassen, ferner 1924 Ge­schütze aller Kaliber, darunter auch solche modernster Kon­struktion, 15 386 Maschinengewehre, 11 Millionen Schuß Gra­naten, 1344 Milliarden Schuß für- Handfeuerwaffen. 127 980 Tonnen Pioniermaterial, 24 999 Tonnen Bekleidung und

(Fortsetzung auf Seit« 2)

?000-solinen-Oampfer versenkt

vombenangriffe auf Nordschoitland und auf ostenglischen slugplay

Berlin, 23. Februar.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Nordwestlich der Hebriden wurden am 13. Februar über die Mitteilung im Wehrmachtsbcricht vom 20. 2. hinaus noch zwei weitere große Handelsschiffe des Feindes durch Bomben so schwer getroffen, daß sie als .verloren betrachtet werden können.

Am 22. Februar konnten im gleichen Scegebiet ein Dampfer von 7808 VRT. durch Bomben versenkt und zwei große Handelsschiffe schwer beschädigt werden.

Leichte Kampfflugzeuge griffen einen Flugplatz in Ostengland an und zerstörten eine Halle sowie vier Flug­zeuge am Boden.

Flugzeuge der bewaffneten Aufklärung bombardierten eine Fabrikanlage in Nordschottland und griffen ein Truppenlager, mehrere Giiterziige und motorisierte Kolonnen in Südengland mit Bordwaffen an.

In der letzten Nacht belegten Kampfflugzeuge trotz ungünstiger Wetterlage die Hasenanlagen und kriegs­wichtige Ziele in Hüll wirkungsvoll mit Bomben schweren Kalibers.

Im Mittelmeerraum erzielten deutsche Kampfflug­zeuge Treffer mit Bomben mittleren Kalibers aus einem kleineren Kriegsschiff, einem großen Handels­schiff und in den Hafenanlagen von Benghasi. Im Raum südlich Agedabia wurden zwei Flugplätze und Truppcn- ansammlungen durch Bomben und Bordwaffen mit gutem Erfolg bekämpft.

^ Der Feind flog weder am 22. noch in der Nacht znm 23. 2. in das Reichsgebiet ein.

In der Zeit vom 15. bis 22. Februar wurden im Lustkampf durch Flak-- und Marine-Artillerie 32 feind­liche Flugzeuge abgeschossen, daneben zahlreiche feind­liche Flugzeuge am Boden zerstört. Während der glei­chen Zeit betrugen die deutschen Verluste 15 Flug­zeuge.

Deutsche Siuka-flngriffe in Afrika

SSlw-Ionnen-ranker von italienischem U-Voot versenkt — Italienische sliegerverbiinLe

bombardierten Flottenstützpunkte

Rom, 23. Februar.

Der italienische Wehrmachtsbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut:

Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt:

„An der griechischen Front nichts von Bedeutung zu melden.

Unsere Bomberverbände haben zu wiederholten Malen erfolgreich einen feindlichen Flottenstützpunkt an­gegriffen. Ein Flugzeug ist nicht zurückgekehrt.

In Nord-Asrika ist von der Landfront nichts Neues zu melden.

Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps haben im Sturzflug Angriffe gegen in einem Hasen der Cyrenaika liegende Dampfer unternommen. Ein Dampfer wurde mit schweren und mittleren Bomben getroffen. Am 21. haben deutsche Flugzeuge einen feindlichen Flugzeugstütz­punkt und einen feindlichen Hafen gründlich bombar­diert, des weiteren wurden Truppenkolonnen wirkungs­

voll mit Maschinengewchrfeuer belegt.

In Ostafrika wurde im Gebiet von Cam-Ceua (Eri- trea) ein feindliches Unternehmen abgeschlagen. Im un­teren Juba-Eebiet wnrde eine motorisierte Kolonne, die sich unseren Stellungen von Tarba zu nähern versucht hatte, im Gegenangriff von einem unserer Amhara-Ba- taillone unter empfindlichen Verlusten für den Gegner zum Rückzug gezwungen.

Feindliche Flugzeuge haben eine Ortschaft im Eoggiam ohne größeren Schaden anzurichten, bombardiert. Ein feindliches Flugzeug wurde von der Abwehr abge­schossen.

Während des im gestrigen Wehrmachtsbericht gemel­deten feindlichen Einfluges auf Massaua wurden zwei englische Flugzeuge von unserer Luftabwehr abgeschossen.

Ein unter dem Befehl von Korvettenkapitän Niccardo Boris stehendes Unterseeboot hat im Atlantischen Ozean einen feindlichen Tanker von 8580 Tonnen tor­pediert und versenkt.

öanze viertel von Swansea vernichtet

Amerikanischer flugenreuge berichtet — kin neues toventrg — seuerwetzr 4S Stunden okne pause eingesetzt

Po StockholIN, 23. Februar, -us der Nacht »um^--nn.°g„ berichw^dasE^nglisch^L.^ lffche'n"Äti°nen!° Die L°"d°n« Meldungen «wähne» bei-

L''' cfn7n'7„'°hrstünd!gen «n«rm ^aus triegswich.ige Me in Rordschoitland s°w'° Arg-stell? werden, als

LllS L^H.ftr"v°!mi.k° Lz,-/mählich durch- crnde Darstellungen -in ganz anderes « .

U- amerikanische up-Agsutur D^crungenbin den

lchtangrifscn gegen Swansea, daß schwer

'ßen Industrie- und Haftnzcutr v Weltkrieg teil- d. Ein Augenzeuge, der als Lffizier am ^ e

nahm, habe am Sonnabend erklärt, daß er in seinem Leben noch niemals etwas Schrecklicheres gesehen habe als diesen Luftangriff. „Ganze Viertel von Swansea liegen in Schutt und Asche", sagt der Bericht des amerikanischen Gewährs­mannes. Auch die Zahl der Todesopfer sei ziemlich groß. Die erste Welle der deutschen Bombenflugzeuge sei kurz nach Einbruch der Dunkelheit hereingekommen, um nach einer großen Zahl Lenchtfackeln Brandbomben abzuwerfen. Wäh­rend zahlreiche Fenersbrünste die Stadt erhellten, so daß die deutschen Flieger ihre Ziele genau erkennen konnten, explo­dierten überall Sprengbomben in großer Zahl.

,Swansea — ein neues Eoventrh" verkünden schwedische Berichte vom Sonntag. Diese Stadt, so sagt eine Meldung der „Rha Tagligt Allchanda" aus London, habe jetzt die gleiche Erfahrung machen müssen wie Eoventrh, Southamplon und Bristol im Herbst. Viele der Feuerw-hrmannschaft-n hätten

seit 48 Stunden ohne die geringste Ruhepause arbeiten müssen, andere seien drei Tage, mit nur gelegentlich einer Stunde Schlaf zwischendurch, beschäftigt gewesen. Die Hitze der Brände sei vielfach so groß gewesen, dätz die Feuerwehren überhaupt nicht an die Gebäude herankommen konnten.

Die Engländer aber behaupten, es seien eigentlich gar keine großen Fenersbrünste ausgebrochen, und die wenigen Brände, die man zugab, seien rasch gemeistert worden! Alle Berichte melden übereinstimmend große Schwierigkeiten bei der Unter­bringung der zahlreichen' Obdachlosen, das Eintreffen ameri­kanischer Ambulanzen und zahlreicher Feldküchen.

Das Londoner Lnftsahriministerinm und Reuter melden nachträglich vom Sonnabend lebhafte Lufttätigkeit über den Küsten von Kent.' die vom Wehrmachisbericht ausgesührtcn Aktionen des Sonnabends und aus der Nacht zum Sonntag werden jedoch zum größten Teil verschwiegen.

Da» He-e»

Zur Wiederlehr des Tages der Verkündung des Partei­programms (24. Februar)

„Ein Feuer war entzündet, aus besten Glut dereinst das Schwert kommen muß, das dem germanischen Siegfried die Freiheit, der. deutschen Nation das Leben wiedergewinnen soll." Mit diesen Worten, die der Führer vor 17 Jahren in der Zelle der Festung Landsberg niederschrieb, kennzeichnete er seherisch die gewaltige Revolution, die mit der Verkündung der Programmpunkte der Nationalsozialistischen Partei ihren Anfang nahm.

Wer von den säst zweitausend Menschen, die sich am 24. Fe­bruar 1929 im Hofbräuhaussestsaai in München drängten, hätte es Wohl für möglich gehalten, daß der unbekannte Ge­freit« des Weltkrieges, der inmitten eines zusammenbrechen­den, von Klassenkampf, Separatismus und Korruption zer­rissenen Deutschlands die revolutionären Thesen einer neuen Weltanschauung in ein verzweifeltes Volk schlenderte, daß die­ser Gefreite mit seiner zwar kampfentschlossenen, aber doch noch kleinen und unbedeutenden Partei einmal als Führer der geeinten deutschen Nation dieses Programm, das er hier so leidenschaftlich vertrat, in wenigen Jahren schon Punkt für Punkt in die Wirklichkeit um­setzen würde? Und doch waren die Worte Adolf Hitlers am 24. Februar 1929 wie ein Wetterleuchten, das inmitten allgemeinen Ausainmenbruchs das Herannahen einer neuen Zeit der Größe und des Aufstiegs ankündigte.

„Wir fordern den Zusammenschluß aller Deut­schen aus Grund des Selbsthestimmungsrechtes der Völker zu einem Großdeutschiand." In welch gewaltigem Ausmaß erfüllte sich dieser erste Punkt des Parteipro­gramms gerade in dem hinter uns liegenden Jahr seit dem 24. Februar 19491 Wie viele Millionen Deutsche sind allein in diesem Jahr — gegen den Willen der haßerfüllten Bcr- sailler Diktaturmächte — heimgekehrt in das große Reich aller Deutschen. Hunderttausende deutscher Volksgenossen aus Wol- hynien und Galizien, aus Bessarabien, dem Buchenland und der Dobrudscha, aus Litauen, Lettland und Estland folgten dem Ruf des Führes. Die uns durch Versailles entrissenen deutschen Gebiete Elsaß, Lothringen, Eupen und Malmedy kehrten für immer heim ins Reich. Nach der Heimkehr der Saar und der Ostmarkgaue, des Su- detenlandes und der deutschen Ostgebiete hat damit der Punkt 1 des Parteiprogramms, vor 21 Jahren vom Führer verkündet, seine herrliche Verwirklichung ge­sunden.

Gleichzeitig damit versetzte der Führer- dem Schand- diktat von Versailles den Todesstoß. Vor 21 Jahren hatte er in Punkt 2 seines Programms Ver­sailles den Kampf angesagt. Wenn die Plutokraten jenseits des Kanals und des Atlantik die Worte des Führers der klei­nen nationalsozialistischen Partei von 1920 nicht ernst ge­nommen hatten und heute Ncbcrraschung heucheln darüber, daß Adolf Hitler sein Wort hielt und das von soviel Bajo­netten, EivkreisnngSbündnissen, Wirtschaftskncbelungen und Jntrigen gestützte Diktat zerriß, so kann man ihnen nur die Worte des Führers entgegenhalten, die er kürzlich in seiner Rede an die Rüstungsarbeiter anssprach: „Der zweite Pro- grammpnnkt lautete: Kampf gege »Versailles. Es kann keiner sagen, daß ich das erst heute aussprechs. Das tat ich znm erstenmal damals, als ich selber noch als Soldat nach dem großen Kriege auftrat Da war mein erster Vortrag bereits eine Rede gegen den Zusammenbruch. gegen den Ver­trag von Versailles und kür die Wicdcranfrichtimg eines star­ken Deutschen Reiches. Damit habe ich begonnen. Was ich seitdem nun verwirklichte, ist also keine neue Zielsetzung, sondern die älteste, die es gibt."

Der Kamps, den Adolf Hitler einst nach innen führte zur Durchsetzung des Punktes II des Parteiprogramms: Brechung der Zinsknechtschaft, und der dem deutschen Volk die Befreiung aus den Klauen des inter­nationalen Großkapitals brachte, hat heute feine Fortsetzung gesunden in dem Krieg, den die jüdisch-angelsächsisch« Hoch- sinanz z„r Rettung ihrer Geldstücke gegen Dcntschland vom Zaun gebrochen hat. Mit Schrecken haben sie die Gefahr er­kannt, die ihrem Parasitcnleben droht wenn ihre Völker im Tozialismus Adolf Hitlers ihre Befreiung aus den Skiaven- keiten des Kapitalismus erkennen. Aber genau so, wie der Führer seine Thesen im Inneren mit der ihm eigenen Zähigkeit und Gründlichkeit und mit staatsmännischem Genie verwirklicht hat, so wird die Genialität des größten Feldherrn dieses Jahrtausends auch die vernichten die in diesem Krieg ihre letzte Rettung sahen.

Der Punkt 12 des Programms der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei lautet: „Im Hinblick aus die ungeheuren

Opfer an Gut und Blut. die jeder Krieg vom Volke fordert, muß die persönliche Bereicherung durch den Krieg als Ver­brechen am Volke bezeichnet werden. Wir sortiern daher rest­lose Einziehung aller Kriegsgewinne." lind Punkt 18: „Wir fordern den rücksichtslosen Kampf gegen diejengen. die durch ihre Tätigkeit das Gemeininteresie schädigen. Gemeine Bolksverbrecher. Wucherer. Schieber usw sind mit dem Tode zu bestrafen ohne Rücksichtnahme auf Konfession und Raffe." Diese Programmpnnkte bcdenietcn im Jahre 1929 im Deutsch­land des korrupten Systems eine Revolution. Sie sind heute ein Schlag ins Gesicht der plutokratischen Schieber und Kricgsgcwinnler in England. Daß sie im Nationalsozialisti­schen Deutschland Wirklichkeit geworden sind, zeigte der Führer erst kürzlich an treffenden Beispielen: „Die engli­

schen Kapitalisten haben die Möglichkeit um nur ein Bei­spiel zu nennen, aus ihrer Rüstungsindustrie 76 . 89 . 95. 149, 189 PH. Dividende einzustreichen. Ja natürlich, sie sagen: ..Wenn diese deutschen Methoden um sich greisen und gar siegen, hört das auf: Da haben sie vollkommen recht. Das würde ich nicht dulden. Ich glaube, daß 8 VS. genügend sind: aber von diesen 6 v.H. nehmen wix aikch wieder die Hälfte weg, und von dem Rest müssen wir den Nachweis er­halten. daß das wieder im Interesse der Volksgemeinschaft an­gelegt wird. Das heißt also: Der einzelne hat nicht das Recht, vollkommen frei über das zu verfügen was im Jnter-

III»lIIIIII»IIIII»III„„„,I„»IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIM»IlIIII»I»IIIIIIIIIII

Vnsrer

In einer Rede in Rom betonte der Duce den uner­schütterlichen Kampfeswillen Italiens.

Der Rcickisautzenminister empfing den japanischen Bot­schafter Lshima.

Ein amerikanischer Augenzeuge berichtet über die ver­heerenden Wirkungen der jüngsten deutschen Luftangriffe aus Swansea.

Teutsche Stukas bombardierten erfolgreich britische Stütz­punkte in Nordasrika,

Werder besiegte Wilhelmshaven 3:6; Turn und BlumcN- thal unterlagen ihren Lsnabriickcr Gegnern.

Bremen und Essen siegten im Bremer Jngcnd-Fechttiirnicr. Unsere^,Bremer Turnerinnen belegten in den Deutschen Meisterschaften gute Plätze.