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Parteiamtliche Tageszeitung
des Neglmodm vi>r,nm°!Un- der kr°!-n q°ni°„°d, viemm
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der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und vremen
Nr. 54 / 11. Jahrgang
Sonntag, 2Z. Lebruar 1941
kinzelpreis 15 Upf.
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Europas Solkstdokauptuny, äsr tisio sssvkLvkUivks Sinn «Los sovaULssn äontsoksn Lkvrolirkamplos yoyen SnyLanä
Berlin, 22. Februar.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Indischen Ozean versenkten deutsche Seestreitkräfte den bewaffneten britischen Handelsdampser „Cana- dian Cruiser" von 7178 BRT. Der Dampfer hatte znr Täuschung die Flagge der Vereinigten Staaten gesetzt und amerikanische Abzeichen auf die Bordwand gemalt.
Ein Unterseeboot meldet die Versenkung eines Handelsdampfers von 4350 BRT. Kampfflugzeuge griffen gestern britische Handelsschiffe an der Ost- und Westküste Englands an, versenkten einen 400V-BRT.-Dampser und beschädigten zwei große Tanker und mehrere Schiffe schwer. In der Nacht zum 22. Februar belegten Kampf- sliegerverbände die Hasenanlagen von Swansea wirksam mit Bomben. An der britischen Westküste wurden zwei Häsen vermint.
Im Mittelmeerravm richteten sich erfolgreiche Angriffe der deutschen Luftwaffe gegen die Kai-Anlagen im Hasen Beug hast, den Flugplatz Berla und Truppenansammlungen südlich Benghasi.
Der Feind warf in der letzten Nacht an wenigen Stellen Nord- und Westdeutschlands Spreng- und Brandbomben. Lediglich ein Bauerngehöft wurde zerstört. Marineartillerie schoß in der Deutschen Bucht ein britisches Flugzeug ab."
schungsmanöver werden die Engländer selbst kaum für aussichtsreich halten. ES liegt daher die Frage nahe, ob die Engländer derartige Flaggenschwindel inszenieren in der Hoffnung, daß sich daraus bei Gelegenheit irgendeine Verwicklung zwischen Deutschland und einer neutralen Macht ergibt.
Wenn daS Beispiel des „Canadian Cruiser" Schule machen sollte, so würde es Sachs der Amerikaner sein, dafür zu sorgen, daß der Mißbrauch der amerikanischen Flagge durch britische bewaffnete Handelsschiffe die Sicherheit der friedlichen amerikanischen Schissahrt nicht beeinträchtigt. Von diesen sachlichen Gesichtspunkten abgesehen, ergibt sich das inter- eftante Stimmungsmoment, daß Kanada sich osfenbar unter der Flagge her USA. sicherer fühlt als unter der britischen Flagge.
Anläßlich des Zerstörer-Tauschgeschäftes hat die amerikanische Regierung bereits vor vielen Monaten eine Hypothek aus die königlich-britische Flotte gelegt. England mußte sich bereiterklären, seine Flotte nach Amerika zu schicken, sobald die heimischen Gewässer nicht mehr. sicher sind. Mese Aussicht ist sicherlich nicht ohne Wirkung auf die Denkweise der kanadischen Reeder gewesen, die dem Kapitän ihres Schisses vorsorglich den Flaggenwechsel besohlen haben. Der Zwischenfall zeigt also, wie die Aussichten des Mutterlandes in den britischen Dominien jenseits der Meere beurteilt werden.
1.8.0. Bremen, 23. Februar.
warum zum zweiten Wale Es sind gemeine und europäischer krieg? niederträchtige Beweg- ^ gründe, um derentwillen die Plutokraten an der Themse zum zweiten Male innerhalb fünfundzwanzig Jahren dem deutschen Volke einen Krieg auf Leben und Tod aufgezwungen haben. Wirts ch aftsneid, m a ch tpolitischer Ehrgeiz und schließlich soz tal e Furcht, geboren aus einem schlechten Gewissen mit dem Bewußtsein, der eigenen arbeitenden Bevölkerung alles schuldig geblieben zu sein, was sie als die tragende Schicht der Nation zu beanspruchen hat, sind die Triebfedern der Handlungsweise der führenden Kreise in England, die die ungeheure Schuld der Brandstiftung Europas zweimal kurz hintereinander auf sich geladen haben. Die aus deutschem Fleiß und deutscher Intelligenz erstandene Wirtschaftsblüte des zweiten Reiches, in deren steter Fortentwicklung die Plutokraten Englands schon im ersten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts die Gefahr der Beschränkung der eigenen Welthandelsstellung zu erblicken vermeinten.
entlarvte USfl.-lzerrschaftsanspruche
Daß ein britisches Schiss den Indischen Ozean unter amerikanischer Flagge durchquert, ist ein Zeichen der Zeit. Der Dampfer „Canadian Cruiser", den, wie im OKW.-Bericht gemeldet, deutsche Seestreitkräste versenkten, hatte die Flagge der USA. gesetzt und sich auch noch amerikanische Reutrali- tätsabzeichen auf die Bordivand gemalt. Diese Tarnung hat dem Schiff nichts genützt. Die Identität des verkappten britischen Schisses wurde festgestellt, und die britische Handels- schissahrt wurde um ein wertvolles Schiss von über 7Vöi> BRT. ärmer.
Der „Canadian Cruiser" gehört nach Lloyds Register der Canadian National Steamfhip Company und ist in Halisax <Nmschottjc>nd) beheimatet. Er ist unter der britischen Flagge registriert. Der. Zwrschensall ist in verschiedener Hinsicht aufschlußreich. Zunächst die Tarnung überhaupt. Die britische Schisfahrt fühlt sich auf den Weltmeeren nicht mehr sicher und verkriecht sich hinter eine neutrale Flagge. Solche Täu-
flm Sonnabend vomben au; Kenk
du-. Stockholm, 22. Februar.
Am Sonnabend herrschte über England, dem üblichen Bericht des Londoner Lustsahrtministeriums zufolge, „geringe feindliche Lufttätigkeit". Erwäbnt werden Voinbenaktionen in den östlichen Teilen der Grafschaft Kent, ferner lebhafte Pa- trouillentätigkeit über Siidostcngland.
Swansea in drei Nächten schwer getroffen
Berlin, 22. Februar
Aus ausländischen Meldungen geht hervor, daß der große kohlcnhasen Swansea an der Siidküste von Wales in drei uiseinanderfolgenden Nächten von der deutschen Luftwaffe '"gegriffen worden ist. Der Angriff in der Nacht ziim Sonn- >bend hat nach dem Bericht des Londoner Nachrichtendienstes ^urz nach Einbruch der Dnnkelheit begonnen und mehrere
-tmidcn lang gedauert. Gebäude und Kaufladen seien be-
Ueber bi« Angriffe der vorhergehenden Nächte ä^m Donnerstag und Freitag liegen aus schlvedisil-en und amen- !-mischen Quellen zahlreiche EinzeMiten vor. So hebt .Svenska DaMadet" die Methodik bes deutschen^ Dorgchens Mvor „,w unterstreicht, daß großer n^tcru-ller Fladen ent tanden sei. Die Agentur United Preß schildert den Angriff m der Nacht »um Freitag, der rmn 2» Uhr -?ll°nnen imt, ws "ach Mitternacht gedauert habt'. Die stadt AHe sch n dem ersten Angriff stark gelitten. Einige Gebäude icien Eig abgebrannt.' Beim zweiten Angr.tsi in der Nacht zimi vreitag seien die BrandsckMen -edoch noch erblicher ^ meien. Einige Straßen hätten wegen der ^'Eiirz^sahr ge sperrt werden müssen. An einer Hauptstraße seien Geschäftshäuser und Büros beschädigt worden.
flmerika will die wett fiikren — Merkwürdige Kameradschastseffe zwischen kngland und USfl.
t-h. Berlin, 22. Februar
Immer deutlicher wird die Auffassung der USA.-Jmperia- listen, daß sie England üebr kurz oder lang als erledigt werden abschreiben miisscn. Sie wollen dann als Gegenleistung für das Englandhilssgesetz die Abtretung der britischen Flotte, soweit sie dann noch besteht. Das ist der knappe Inhalt der Anssassllng des Konteradmirals Stirling, aus dessen Plan einer Vereinigung der britischen und NSA.-Flotte wir bereits gestern hinwiesen. Diese Aufsaflung gibt dann den richtigen Kommentar zu den Darlegungen der „New Port Daily News" zur Bill 1776. Dies Gesetz sei, so meint dies Blatt, ein wichtiger Schritt zur „Kamcradschastsche zwischen England und den USA,"
Dieses Geständnis ist an sich nicht neu verblüffend für die Briten muß nur seine' stete Wickerholung sein und sie werden langsam daran selbst glauben müssen, daß sie für die USA. weder ein gutes noch ein schlechtes Risiko lind, sondern daß sie schon in deren Augen ein Anhängsel der imperialistischen Vereinigten Staaten darstellen.
Neu aber ist in diesen Geständnissen die unerhörte Offenheit der Erbschleicher, die sich jetzt schon gar nicht mehr genieren, ihre eigenen Wellherrscha'tSPlane ansznsprechcn. selbstverständlich mit einem kleinen Schamtuch demokratischer Phraseologie behängen. „Newyork Daily News" sagt nämlich im gleichen Zusammenhang, noch »u dem Gedanken der Kameradschaftsehe:
„In USA.-Regicrungskreisen denke man an eine Art angelsächsisches Kartell, das die Kontrolle über die Lust. die Meere i-nd die Rohmaterialien habe, und daß diese Kontrolle im Interesse aller „freien Nationen" sowie zur Disziplinierung „aller soiderspenstigen Nationen" ausüben soll." — An Stelle
des Europa- und Welttyrannen England wollen also die USA. treten, wobei sie über den Weg des Kartells zugleich die großen Brocken, die Abbaumasse des zusammenbrechenden Empire, übernehmen wollen.
Offener und noch zynischer wurde das gleiche Thema von einer Redncrin einer großen Versammlung behandelt, die von Frau Roosevelt eingeleitet wurde und der auch der Vizepräsident der USA., Wallace, beiwohnte. Diese sehr freimütige Rednerin meinte: Das jetzige Jahrhundert müsse das Jahrhundert Amerikas werden und nicht das Jahrhundert Hitlers. England spiele in diesem Zusammenhang eine untergeordnete Rolle. Amerika hänge nicht am Schwan, des britischen Löwen, sondern umgekehrt: Amerika werde die Welt «ihren, und die USA, würden die Kriegs,iele und Friedensaufgaben festsetzen. Notfalls sei sie bereit, dafür eine Million 'amerikanischer Leben zu opfern, einschließlich das ihres eigenen Sohnes
Nun, die craltierts Freundin der Mrs. Roosevelt wird auch mit ihrem Blutrausch nichts an der siegreichen Beendigung des Enropakrieges durch die deutsche Wehrmacht ändern, sie wird ebensowenig das Schicksal von dem ihr an sich ia gleichgültigen England abwenden können. Der Führer sprach es aus: Für die Erzwingung der Entscheidung sind alle Möglichkeiten einkalkuliert. Es mag eine Sache des amerikanischen Volkes sein. sich mit so frommen Wünschen seiner sichre,iden Frauen" auseinanderzusetzen, während seine „führenden Männer" sonst immer die Stirn haben Deutschland WeltherrschaftsPläne anzudichten. Europa wird am Ende des jetzigen Krieges nicht nur von der Tvrannis der Briten endgültig bekreit sein, es wird auch frei siin von den Tyrannisplänen, die heute in den USA. mit dem gleichzeitigen Hintergedanken der Uebernahme des britischen Empire gesponnen werden mögen.
Nach NotlanSuns den sein- abgeschossen
Rom, 22. Februar
Zu der trotz verschlechterter Wetterlage in den letzten drei Tagen sehr lebhaft gewordenen Kampstätigkcit der im Mittel- meer eingesetzten Streitkräste der Luftwaffe der Achsenmächte, die u. a. täglich durchgeführte Ausklärungsslüge im mittleren und westlichen Mittelmeer brachte, meldet einer der Sonderberichterstatter der „Agenzia Stefani" folgende interessante Einzelheit: Zwei zu einem im Raume südlich Benghasi eingesetzten Verband des deutschen Fliegerkorps gehörende Flugzeuge waren von feindlichen Jägern, gestellt und abgedrängt worden, wobei das eine Flugzeug wegen Motorschadens im vom Feind besetzten Gebiet landen mußte. Ein englisches Jagdflugzeug. das die Landung des deutschen Flugzeugs bemerkt hatte, umkreiste das gelandete Flugzeug und beschoß es mit Maschinengewehrseuer, bis es der deutschen Besatzung des
Flugzeugs gelang, mit einem Feuerstoß den Gegner bei einem neuen Anslug abzuschießen.
Mtterkreu; für Kapitän z. S. Krancke
V - rlin , 22. Februar.
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh aus Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine Großadmiral Dr. h. c. Naeder, das Ritterkreuz zum Eisernen Kren, an Kapitän z. S. Theodor Kranckc.
Kapitän z. S. Theodor Krancks hat bei der Vorbereitung und Durchführung der Norwegenaktion in maßgeblicher Dienststellung mitgewirkt. Seit einiger Zeit führt er als Kreuzerkommandant trotz starker operativer feindlicher Gegenwehr erfolgreich Handelskrieg und hat bisher t32NU0 BRT feindlichen bzw. dem Feind nutzbaren Handelsschifssraumes versenkt.
Wirtschaftsblockade gegen Japan?
krfundene sernost - „Sensationen" — flngebliche fapanische rruppenoerschiebungen - Nutzige Haltung Matsuokas
brr. Stockholm, 22. Februar.
°r Meldungen verweisen auf puppen-
:n seien bei der japanischen L»,twa,sc IN Cyina I>. deutende japanische Verstärkungen ^eien Jndochina transportiert worden. Nach qm-m
sgabcn freigemacht.
e Truppenbewegungen ''^jich^Ünd^am^rckanisch«
hina statt, so daß V" rngl'sqe ^sachen und araus Stimmung J-p wirkungslos
lche „Fernostkr.sc »» !>-rMim nSüchte aber
rd. Dem gleich«, Zweck die , ^ «„era! Mar- mkonsercnz in Washington, a ' Stillen Ozean
NSA.-Gcneralstabschez, die Lag m müßten die
" bezeichnete. Die V.r-.nigt-n Staaten m «
ic durch U-bersi-hrung möglichst gr-v-n
: Flugzeuge verstärken. .u„ck,eickit-n über
eftcn englischen Maßnahmen "''» ^^ostkrise sind
in Lingapore
aelandet wurden, werden gegenwärtig in aller Eile für den r-.schungelkrieg umgeschult, weil die „Kompsverhältnisse aus ver Malakka-Halbinsel ganz besonders schwierig" seien.
Vor allem aber ist ein« Parole von Interesse, die mit Hilse der gesamten englisll-cn Propaganda, der englischen Presse und des Rundfunks von London aus verbreitet wird: Englisch- amerikanisch« Wirtschaftsblockade gegen Japan. Einer der namhaitcsten englischen gernosterperten Sir Frcdeiik White. jahrelang Treuhänder sür Finanz,nteiesien Englands in
Asien ist zu diesem Zweck vorgeschickt worden. Er behauptete, nur eine Wirtschaftsblockade könne Japan „zurückhalten" (?1. Die Krise sei zwar noch nicht vorüber aber mit einer solchen Blockade würden England und die Bereinigten Staaten Japan vielleicht schachmatt setzen können, ohne einen einzigen Schuß abgeben zu müssen.
Nach einer in der schwedischen Press« veröffentlichten Meldung des „New Port Herald Tribune" soll Roosevelt die Absicht haben, demnächst weiter« zwölf Warenarten in das gegen Japan verhängte Exportverbot einzubeziehen. Diese Maßnahme würde hauptsächlich dem Zweck dienen, Lieferungen kriegswichtiger Waren nach Japan zu verhindern.
Diese Nachrichten vermitteln einen guten Begriff von der aggressiven englischen Einstellung. Besonders Australien wird wener vorgeschickt, um durch eine, wie London erklärt, her
vorragende strategische Lag- im Stillen Ozean die Haupt- vcrteidigungslinie zu übernehmen. In dieser Richtung bewegen sich auch die Verhandlungen, die der australische Premierminister Menzies gegenwärtig in London führt.
Wirksam von diesem englischen Sctzrummel sticht erneut die ruhige Haltung des japanischem Außenministers Matsuoka ab. Er bestrick, daß Japan irgendwelche „nicht notwendigen Maßnahmen" ergriffen habe.
„England kämpfe unter außerordentlich schwierigen Bedingungen", erklärte der japanische Botschafter Horakiri in Rom. in einem in der italienischen Presse veröffentlichten Interview. Es könne dementsprechend kein Wunder sein, wenn di« englische Propaganda alles austvend«, um Eindruck in den Vereinigten Staaten machen. „Allerdings muß man wissen", fuhr der Botschafter sort, „daß automatisch der Konflikt mit Japan ausbrechen würde, wenn die Vereinigten Staaten in einen Krieg mit der Achse verwickelt werden, da die Außenpolitik Japans auf dem Dreimächtepakt begründet bleibt."
Die japanisch-sowjetischen Beziehungen wiesen in der jüngsten Vergangenheit eine bemerkenswert« Besserung aus. Ein Wirtsitwstsadkonlmen zwischen Tokio und Moskau sei in Aussicht. „Der Sieg der Achse", so schloß der Botfchaster „ist gewiß I"
hat unter dem moralisch und politisch unhaltbaren Motto, daß jeder Engländer reicher sein werde, wenn Deutschland vernichtet wäre, zu jener Einkreisung Deutschlands geführt, die dem Ueberfall Englands und seiner Trabanten auf Deutschland im Jahre 1914 die Möglichkeit gab, auf einen gewinnreichen Sieg Englands zu hoffen. Die wirtschaftliche Genügsamkeit des nationalsozialistischen Deutschlands, die es seit der Machtergreifung Adolf Hitlers verschmähte, sich zugunsten einer wirtschaftlichen Scheinblüte in finanzielle Bindungen den Mächten von Versailles gegenüber einzulassen und auf Grund einer vom Führer seinem Volke gegebenen neuen Wirtschaftslehre den Götzen Gold entthronte, die Arbeit als die Grundlage allen Wirtschaftsaufstieges in ihre Rechte einsetzend, hat in der zweiten Hälfte des abgelaufenen Jahrzehnts bei den bis da- ,in die Welt beherrschenden Plutokraten zu jenen Wut- anfällen und häßlichen Machenschaften geführt, aus denen zuletzt das Streben floß, Deutschland zum zweiten Male einzukreisen, mit Krieg zu überziehen und es diesmal ganz, d. h. nicht nur wirtschaftlich, sondern auch macht- politisch als Staatswesen zugrunde zu richten. Denn die Erkenntnis, dah die Voraussetzung einer wirtschaftlichen Vernichtung Deutschlands in feiner machtpoliti- schen Zersetzung beruhe, lag ja nur allzu nahe bei der Betrachtung der geopolitischen- Lage Deutschlands im Herzen Europas der Lage eines mit 85 Millionen deutschen Menschen bevölkerten, politisch geeinten Reiches, dessen natürliches Schwergewicht allein schon kraft seines Bestehens Anziehung?- und Sammlungspunkt aller mehr oder minder kleinen benachbarten Staaten auf dem europäischen Festland bilden mußte.
Zrevettiaft unter- Gs hätte lediglich der rnhi-
brockene kntwickluna und von außen her unge- orouiene cniwimiung Weiterentwicklung der
europäischen Verhältnisse, so wie sie bereits 1939 naturgemäß gegeben waren, bedurft, um die Neuordnung Europas ohne kriegerische Wehen zu erreichen, weil, wie nun einmal die Dinge schon damals lägen, die ganz offensichtlich aufeinander angewiesenen Völker des europäischen Festlandes von selbst die Erkenntnis, auch politisch aufeinander angewiesen zu sein, reifend in sich verspürten und danach ihre natürliche Einstellung zum neuen Deutschen Reiche zu vollziehen begannen, Dies wäre um so rascher und reibungsloser geschehen, als jene Völker mit dem neuen Deutschen Reiche gleichzeitig auch noch das Beispiel einer neuen glücklichen sozialen Ordnung sahen, einer Ordnung, nach der sich ja auch ihre arbeitenden Massen lange genug vergeblich gesehnt hatten und, wenngleich auf mannigfachen und falschen Wegen, unaufhörlich erstrebten. Daß der Vorteil solcher europäischen Neuordnung den europäischen Festlands- völkcrn mit einem dauernden Frieden und mit unabsehbarer Wirtschaftsblüte gemeinschaftlich zugefallen wäre, — während das ohnehin festlandsfremde England allmählich seinen europäischen machtpolitischen Einfluß verloren hätte, — brauchte um so weniger Anlaß zu einer neuen englischen Brandstiftung an Europa zu sein, als Aufgaben und Lebensinteressen des englischen Imperiums ohnehin nicht in Europa, sondern draußen in der Welt verankert waren. Der weiteren Wirtschaftsblüte Englands aber hätte eine solche schmerzensfreie machtpolitische Entwicklung eines neu sich ordnenden Europas nicht nur nicht geschadet, sondern wäre ihr noch förderlich gewesen, insofern als England ohne seinen unberechtigten machtpolitischen Ehrgeiz auf ein europäisches Schiedsrichtermm an dem allgemeinen europäischen Wirtschaftsaufstieg ganz von selbst hätte teilnehmen und einen gewiß nicht geringen Nutzen daraus hätte ziehen können. Wenn die Plutokraten an der Themse, denen man immerhin zutrauen kann, daß sie solche Möglichkeit der europäischen Zukunftsentwicklung nicht übersehen haben, sich trotzdem dieser Entwicklung entgegenstemmten und sie mit allen Mitteln zu verhindern trachteten, so war es reine Mißgunst gegen Deutschland, dem man seine Zukunft unter allen Umständen verschütten wollte, obwohl man vorteilhaft bei solcher Entwicklung gefahren wäre.
Englands Es ist das Wesen des Neides, ein Auge Krasser Ileiü! ^ran zu geben, damit der Beneidete m, .überhaupt keines habe. Die englischen
Plutokraten liegen diesem häßlichsten aller menschlichen fester um so mehr Spielraum, als, wie bereits betont, ihre Angst vor der eigenen sozialen Rückständigkeit noch dazukam u,nd vor allem auch die drängende Macht des Ä.elrjuoentuins, mit dem die englische Plutokrcrtie nicht /andern dem sie schlechthin und unbedingt hörig ist. Nedd und Haß aber, die blind machen gegen
ttttNMIlMUMIMIMIIMMUlttlMilllMUUMIINMMIMUIMlMMMMUMlMttM
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Trotz Tarnung durch die UTA.-Flaggc wurde im Indischen Ozean der 766« Tonnen große lanadische Dampfer „Canadian Cruiser" versenkt.
Die südenglischc Stadt Swansea war drei Nächte hintereinander das Ziel starker deutscher Lustangrisse. Italienische Truppen verteidigen auch weiterhin die Oaic Giarabub gegen starke englische Uebermacht.
Die britische Zahlungsbilanz ist mit S Milliarden passiv. Oberst Schracrs und Obcrstlustschutzsiihrer Röhl gaben einen Ersahrungsbcricht über die Abwehr der letzten Bombenangriff«.
Wenzel"" blanke verabschiedete Krcisschulungsleiter
BremenS Wehrersatzdienststellen sprechen durch die „Bremer Zeitung zu allen Wehrpflichtigen,