Ausgabe 
(22.2.1941) Nr. 53
 
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paLLLiamiticho Hageszeitung

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Nr. 5Z / I I.Iastrgang

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der Nationalsozialisten Vremens

flmlliches verkünüungsblatt des Neichsstattkialters in Oldenburg und vremen

Sonnabend, 22. Zebruar 1941

kinzelpreis 15 Nps.

ltiurchills kerbst-„krfolg" als Lüge entlarvt

1«k/l

Von

flmerikantfcher lournalist gibt der lvahrdeit die kdre und blamiert britische Papiersieger

6.8. Berlin, 21. Februar.

Die Hilfsgenerale der britischen Kriegsführung haben schon häufig gewechselt. Einmal war es General Revo­lution, auf den wir heute noch einmal zurückkommen müssen, dann war General Nebel, oder General Hun­ger, oder Winter, oder Frühjahr, je nach der jahres­zeitlichen Erfordernis, der General der britischen Agi­tation. Nur einen General haben sie nie aus ihren Diensten entlassen, er gehört nun einmal zu dem vermeintlich stärksten Verbündeten Churchills, nämlich der General Lüge. Die Lüge als der Vater der poli­tischen Illusion im Kriege als der Arheber politischer Verleumdungen und niederträchtiger Irreführungen der Weltöffentlichkeit, auf ihn hat wede? der zynische Chur­chill, noch der unfähige Duff Cooper, noch der schein­heilige Halifax in der politischen Praxis je verzichtet.

Eine besonders große Rolle im Zuge der britischen Lügenkampagnen hat immer wieder die Invasion ge­spielt. Mit ihr sind seit vorigen Sommer von der Liigen- agitation die merkwürdigsten „Termingeschäfte" gemacht worden, man kündigte eine bevorstehende Invasion an, um nachher zn sagen: Aber die Deutschen haben es nicht gewagt — oder: Die RAF. hat die Vorbereitungen zerschlagen. Noch in einer seiner letzten Reden hat Lord Alexander in dieser Richtung den berühmten September­termin herangezogen und die Behauptung von dem da­maligen glorreichen Sieg der Briten wiederholt. Der Vorgang war folgender: Churchill ließ anf unterirdi­schen Kanälen über amerikanische Zeitungen und natür­lich auch sofort durch Lügen-Reuter die Meldung ver­breiten, daß mehrere Divisionen der Deutschen an einem Jnvasionsversuch gehindert worden seien und zwar unter furchtbaren Verlusten, so daß schließlich die übri­gen Truppen sich geweigert hätten, die Aktion fortzu­setzen. Tausende seien in Ketten gefesselt durch Belgien geschleppt worden. Der letzte Teil dieser Zwecklüge war nur gestartet worden, um sie dann selbst großzügig als „aus falscher Quelle beruhend" dementieren zu können und nachher die ebenso große Lüge von dem Zerschlagen eines Jnvasionsversuchs im kleinsten Satz durch die NAF. nachzuschieben!

Nun hat in Washington aus einer Konferenz des nationalen Presseklnbs, in der aus Europa und Asien zurückgekehrte USA.-Reporter ihre Erlebnisse und Ein­drücke schilderten, vor zahlreichen Zuhörern — darunter Vertreter der amerikanischen Regierung und des Parla­ments — der Londoner Vertreter der „Post Meridian" Robertson erklärt: „Die immer wieder auftauchende Behauptung,, daß Deutschland im September 1840 eine Invasion versucht hat, ist eine Zeitungsente."

Gerade derjenige Teil der Weltpresse, der sich in moralischer Pose sür „Freiheit und Demokratie" einsetzt, hat am stärksten jene Zeitungsente die Runde durch den Blätterwald machen

fluch eine Volksabstimmung ...

Tag der deutschen Polizei brachte 31,5 Mill. RM.

Berlin, 21. Februar.

Die am „Tag der deutschen Polizei" durchgeführte -amm- lung sür das Winterhilsswerk hat nach den endgültigen Mel­dungen das Ergebnis von 3!,3 Mill. RM. erbracht. Zu diesem Betrag haben die einzelnen Angehörigen der deutschen Polizei und ihrer Hilsssormationen aus eigenen Mitteln neben Ihren laufenden sonstigen Spenden eine besondere Opserspenoe von über drei Mill. RM. beigetragen.

dieser bisl^r höchsten Spende sür das Winterhilsswerk s deutsche Volk in der Kriegszeit erneut ein --ndring- Sekeyntnis sür den Führer und sein Werk abgelegt und gleich auch mit diesen einmaligen Zahlen die st>» und bemerkt, in nationalsozialiftiiü-em Geist geleistete Arbeit Polizei in überzeugender Form anerkannt, n IN den lustgesährdeten Gebieten wie Düsseldorf und irg oder in den neuen Ostgauen. in Kattowitz, das elergebnis besonders hoch ist, so zeigt sich hixrin mit Nachdruck die sest« Siegcszuvsrncht des deutschen Volkes rrch diese überwältigenden Zahlen seine unwandelbare zum Führer bekundet.

lassen. Hinterher haben jene Pressereptilien die erste Tar- tarcnnachricht, die man ganz groß herausgestellt hatte, irgend­wo im kleinsten Satzbild aus einer unbeachteten Seite demen­tiert.

Noch ein Zweites haben übrigens jene Erfahrungsberichte amerikanischer Journalisten an das Tageslicht gebracht. Sie alle, die in Europa oder Ostasien ihre Tätigkeit ausgeübt hatten, kamen mit der Feststellung zurück, daß England aus eigener Kraft sich nicht zu halten ver­möge, aber auch durch die stärkste NSA.-Hilse nicht aus der Klemme herauskommen könne. Diese gelegentlichen Stimmen

der Vernunft, die in den USA. laut werden, dürften aller­dings kaum den Zug jener verlogenen Agitation hemmen, der nun einmal sür das Englandhilssgesetz von Roosevekt und seinen Anhängern in Szene gesetzt worden ist. Eine ander« unter den gelegentlich auftauchenden Stimmen der Vernunft ist die des Senators Reynolds, der in der Senatsdebatt« seine bisherige Haltung zugunsten des Englandhilfsgesetzes völlig geändert hat und unter anderem zum Ausdruck brachte, daß man dieses Hilssgesetz Roosevelts eigentlich benennen müßte „Maßnahme zur Verteidigung des englischen Imperiums aus Kosten amerikanischer Menschen und Steuerzahler."

erfolgreiche Luftangriffe gegen Oeleitzüge

Vrei Handelsschiffe mik 11SS0 VNL. versenkt — Vier weitere beschädigt

Berlin, 21. Februar

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Bei Angriffen gegen feindliche Eeleitziige im Seegebiet um England versenkte die Luftwaffe drei Handelsschiffe mit zusammen 11500 VRT. und beschädigte vier größere Schiffe schwer. Der Feind verlor im Luftkampf bei Dover zwei Jagdflugzeuge vom Muster Spitsire. In der Nacht zum 21. Februar richteten sich erfolgreiche Bombenan- grisse gegen Hasen- und Dockanlagen im Themsegebiet und am Bristol-Kanal. Ein Hafen an der Westküste wurde vermint.

Im Mittelmeerranm griffen deutsche Kampsflugzeuge britische Truppenansammsungen bei El Breda und einen

Hafen in Libyen wirkungsvoll an. Der Feind warf in der letzten Nacht an einer Stelle im besetzten Gebiet Bomben, ohne Schaden anzurichten."

London hatte in der Nacht zum Freitag wieder drei Luft­alarme. Das Hauptgewicht der deutschen Aktionen betraf jedoch, den englischen Darstellungen zufolge, von neuem Ein­slüge in Südwales. Hier wurde wiederum eine nicht näher bezeichnete Stadt schwer heimgesucht, nachdem am Donnerstag­abend wenigstens der schwere Angriff aus Swansea, der in der Nacht zum Donnerstag erfolgte, zugegeben worden war. Die englischen Berichte geben allmählich einen Begriff davon, daß Tag, sür Tag und Nacht sür Nacht die deutschen Angriffe wieder an Schärfe zunehmen.

14 feindliche Flugzeuge abgeschossen

Sei Kujra feinSliche Stellungen bombardier» — völkischer flngriff auf Vengkosi

Rom, 21. Februar.

Der italienische Wehrmachtsbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: „An dergriechischenFront kein Er­eignis von Bedeutung. Unsere Luftwaffe hat feindliche Truppen, Nachschubkolonnen und Verteidigungsstellungen gründlich mit Spreng- und Splitterbomben belegt. Unsere Jäger lieferten einen neuen Beweis ihres Mutes. Sie schössen im Kamps mit zahlenmäßig über­legenen Verbänden von Kloster- und PZL.-Flugzeugen 12 feindliche Flugzeuge ab. Eines unserer Flugzeuge wurde abgeschossen, zwei weitere sind mit Toten und Verwundeten an Bord zurückgekehrt.

In Nordafrika die, üblichen Aufklärungsunter­nehmen unserer schnellen Kolonnen. Im Gebiet von Kusra haben unsere Flugzeuge feindliche Stellungen bombardiert und deutlich erkennbare Brände hervorge­rufen. In der Nacht des 20. Februar haben deutsche Flugzeuge den Stützpunkt Venghasi, Flugplätze und Artilleriestellungen des Feindes angegriffen. Im Ge­biet des Aegäischen Meeres haben unsere Flug­zeuge militärische Ziele eines griechischen Stützpunktes Lombardiert. InOstasrika dauert im unteren Juba- Eebiet die Schlacht auf beiden Seiten des Flusses an. Bon den anderen Abschnitten ist nichts von Bedeutung zu melden. . . ^

Der Feind hat Einflüge gegen einige Ortschaften von Eritrea, des Juba-Landes und des Gebietes von Ja- vello unternommen. Es sind Menschenleben und einiger Schaden zu beklagen. Zwei feindliche Flugzeuge wurden von unserer Lustabwehr abgeschossen. In den ersten Stunden des 21. haben feindliche Flugzeuge Catania überflogen und dabei einige Bomben abgeworfen, durch die sechs Personen verletzt und Schaden von geringerer Bedeutung angerichtet wurde.

Die englische Propaganda versucht immer und -immer wie- I der glauben.zu machen, daß die britischen Verluste im Kampf

gegen die Italiener in Nordasrika überaus niedrig seien. Ge- fangencnaussagen, die in Rom und Berlin im Wortlaut vor­liegen, beivcisen jedoch, daß — wie längst vermutet — die Briten eine Menge recht verlustreicher Kämpfe hinter sich haben. Gefangene, die in einem Palästina-Regiment gckämpst haben, sagten aus/ daß die italienische Artillerie in der Schlacht bei Bardia von mörderischer Wirkung auf die an­greifende Infanterie gewesen sei. Ein Eittgeborenenregiment habe an anderer Stelle in die vorderste Linie rücken müssen, um die dort kämpscnden Australier zu decken. Von über AM angreifenden Briten seien nur wenige hundert heil zurückge­kehrt, der Nest sei von der Artillerie niedergemacht oder von den Maschinengewehren der Italiener dezimiert worden. Viele verwundete Eingeborene scien„in Acgypten ausgeheilt wor­den, während Tausende verwundeter Australier nach Pa- .lästina geschickt worden seien, wo alle verfügbaren Lazarette überbelegt seien. Die Behörden ließen alle geeigneten Gebäude räumen, um sür den unnnterbrockiencn Zustrom von Ver­wundeten, die von den nordasrikanischcn Schlachtfeldern kom­men, Platz zu mack-en.

Nach einer Ausstellung des Generals Jori im „Eirriere Padano" betragen die Verluste der Wavellarmec bisher rund MIM Mann an Gcsallencn, Verwundeten und Kranken, während die Ausfälle bei den englischen Panzerverbänden auf 4Vi> Panzer veranschlagt werden.

veiNscher ffiliskreuzer verloren

Stockholm, 21. Februar.

'Die britische Admiralität gibt den Verlust zweier Schisse bekannt, nämlich des Minensuchbootes „öuntleh" (71Ü To. mit 73 Mann Besatzung), sowie des Hilfskreuzers „C r i s p i n" (SOLI To.) Der Hilfskreuzer war erst 1935 gebaut und vor dem Kriege im Südatlantikdienst der Booth-Linie tätig.

Der sür England fahrende norwegische Dampfer „C i ß" (I15Ü BRT.) aus Farsund lief am tg. Februar an der kana­dischen Küste auf einen Felsen bei Eapebreton und sank. Die Besatzung wurde gerettet. „Philadelphia Maritime Erchange" meldet, daß der jugoslawische, gleichfalls im Dienst Englands fahrende Frnchtdampfer „D u b a" (4115 BRT.) seit dem 28. Januar überfällig und wahrscheinlich verloren ist. Das Schiff hatte 40 Mann Besatzung.

Ne jüngste Waffe der deutschen wekrmacht

NeUkspreffechek 0r. Meirich auf Sem flppell See Kriegsberichter in Frankreich

Linus von ziiihlsii, ^nknrn

Bor einigen Tagen brachte die Kairoer Zeitung „El Ahram" unauffällig und bescheiden eine kleine Notiz, in der mitgeteilt wurde, daß alle Gerüchte über eine im Gang befindliche diplomatische Aktion Englands zum Zu­sammenschluß der vorderasiatischen Staaten unter pan- arabischen Vorzeichen gegenstandslos seien. Die augen­blickliche Lage sei für eine erfolgversprechende Aktion dieser Art nicht geeignet. Diese wenigen Zeilen bedeu­ten das Ende des letzten britischen Versuches, eine pan- arabische Union auf die Beine zu bringen, ein Manöver, das in demselben Kairoer Blatt vor kurzem gestartet worden war. Die Reaktion innerhalb der arabischen Staaten auf die verheißungsvolle Ankündigung eines beabsichtigten Bundes zwischen Aegypten, Transjorda­nien, Palästina, Syrien und dem' Irak, dem dann auch noch die Türkei, Iran und Afghanistan beitreten sollten, war aber derart, daß es die Erfinder vorzogen, sich selbst zu dementieren. In dem großen Spiel Londons mit dem Ziel, den Halbmond neben dem Union-Jack im Kampfe gegen die Achse und die neue Ordnung am Mäste auf- ^ ziehen zu können, ist damit wieder eine Partie verloren­gegangen. Es war die dritte seit dem Novemberbesuch Edens im Nahen Osten, der der beschleunigten Durch­führung solcher Pläne dienen sollte.

Der Lieblingsplan, im Stile des bekannten Obersten Lawrence in der Weltkriegszert, den „Dschihad" — den „Heiligen Krieg" der islamischen Welt gegen die Achsen­mächte — zu organisieren, stand in der englischen Nahost­politik seit Kriegsausbruch an erster Stelle. Man hoffte zuerst, dieses Ziel dadurch schnell und ohne lange Ver- handlungs- und Beeinflussungskunststücke mit den ver­schiedenen Regierungen zu erreichen, daß man sich direkt an die mohammedanischen Massen wandte und zwar in Form bezahlter, aus Indien importierter Elemente, die als strenggläubige Moslems innerhalb ihrer Glaubens­genossen im Vorderen Orient die Rolle von Kreuzzug­predigern gegen die Mächte der Achse übernehmen muß­ten. Selbst in London mußte man aber bald erkennen, daß mit diesem Verfahren nichts erreicht werden konnte und der schöne Plan, den „Heiligen Krieg" sozusagen „spontan" ausbrechen zu lassen, nicht gelang. Man hielt aber weiter an dem Ziel fest, änderte jedoch die Methoden und versuchte als nächstes, eine repräsentative Persön­lichkeit zu gewinnen, die kraft ihrer Autorität in der mohammedanischen Welt in der Lage sein könnte, den „Dschihad" auszurufen.

Am liebsten hätte man sich dazu natürlich des völlig englandhörigen Emir Abdullah von Transjordanien bedient. Die restlose Ablehnung, deren sich dieser Vasall Englands aber in der gesamten arabischen Welt „er­freut", ließ dies wenig ratsam und erfolgversprechend erscheinen. Immerhin gedachte man, Emir Abdullah als Vermittler benutzen zu können, als die Herren in London auf den Gedanken kamen, König Faruk von Aegypten könne die Rolle als Verkiinder des Heiligen Krieges übernehmen. Um die Sache diesmal ganz sicher anzulegen, arbeiteten die britischen Drahtzieher auch noch den Plan aus, das Kalifat zu erneuern und diese Würde dann dem ägyptischen König als Gegengabe und gleichzeitig erwünschte Autoritätsauelle gegenüber der arabischen Welt zu übertragen. Der Sicherheit halber sollte dann auch noch eine Union der arabischen Staa­ten im Rahmen dieses Planes gestaltet werden, deren „Schutz" großmütig von Londoli übernommen worden wäre.

Als Eden im November vergangenen Jahres bei Emir Abdullah von Transjordanien auf dessen Prunk­schloß in Amman zu Besuch weilte, galten die Be­sprechungen auch der Durchführung dieses Projektes, wobei dem Emir englischerleits für erfolgreiche Be­mühungen der syrische Thron versprochen wurde. Ab­dullah war auch bereit, die ihm zugedachte Rolle zu übernehmen und begab sich schnellstens nach Kairo, um Konig Faruk die ihm zugedachte Kalifatswürde samt den mit ihr verbundenen Verpflichtungen gegenüber England anzubieten. Der junge Monarch in Kairo war aber keineswegs qeneigt. sich auf diese Weise ein­sangen zu lassen. Er lehnte das „hochherzige" Geschenk Londons ebenso ab wie die Bitte, sich doch m englischem Sinne am Hof von El Riad bei Köniq Jbn Sand zu verwenden, eine Mission, die Emir Abdullah infolge der Verachtung, die er in der arabischen Welt, beson­ders aber bei den strenggläubigen Wababiten des sau­dischen Königreiches genießt, nicht übernehmen konnte.

, Trotz dieser Abfuhr glaubte die britische Hinter- treppenpolitik mit dem Schacher ums Kalifat ihrem Ziel, die islamische Welt gegen die Achse aufzubringen, doch noch näher kommen zu können. Die Suche nach

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rluite b«r deutschen Kriegsberichter uen ^s,^macht Tie irchichnitt der Gesamtverluste der deutschen h ^samtver- -chche- Kriegsberichter haben, gemessen -n v«n "->

änl>. In Frankreich, 21 . Februar.

, Aeichspresseches Dr. D i ° t r ich sprach am Frcitag au, »>rm im besetzten Frankreich abgehaltenen APPellder du^ ch-n Kriegsberichter. Er überbrachte 'bne-' b-e Grun- un >°n Tank der Heimat, den Dank der Millionen deutschen K'tungsleser, die Tag iiir Tag durch die PK -Verichte an -en Erlebnissen der deutschen Soldaten an Kam*" Anteil

-'-gen, an ihren Freuden und Leiden unmittelbaren nehmen und dadurch mit ihnen innerlich aus das engste ver dundcn sind. , „ , ,

„Man hat", so erklärte Dr, Dietrich ,die Kriegsberichki '-e .jüngste Waffe der deutschen r um äst a eua ,,n

teilen die geistigen Waisen iu de» aienlt be^Krlechuhrung

lüften der deutschen Wehrmacht, die größte Prozent- zahl an Gefallenen auizuwciscn. Tie PK-Berichte der deutschen Presse lind von Soldaten unter härtestem Ein­satz mit Blut geschrieben."

Der Reichspresscches gab anschließend den Kriegsberichtern die Richtlinien für die Ausgaben, die vor ihnen stehen. Die kämpferischen Ausgaben der Zukunft würden den deutschen Schristleitersoldaten an die schönsten Ausgaben heranbringen, die einem Journalisten gestellt werden könnten. An ihrem Ende stehe der Sieg. Von dieser Siegesgewißheit sei das ganze deutsche Volk tici durchdrungen. Sie sei nicht geboren aus einem Rausch der Erlolge nicht gegründet aus der schwan­kenden Stimmung eines seichten Hurrapatriotismus, sondern auf dem untrüglichen Gefühl und dem tiefen inneren Misten um die Kräite einer herausziehenden neuen Zeit.

Wir haben" so rief Dr Dietrich aus. „nicht nur die stärkste Wehrmacht und die besten Soldaten der Welt, wir haben nicht nur das größte Kriegspotential und die beste Führung sondern wir haben auch die bessere Idee! In der Kraft dieser Idee liegt die tiefste Rechtfertigung unserer Siegeszuversicht. Die Ideen des Rückschrittes müssen den Ideen der neuen Zeit weichen, die eine neue Welt formen und den Völkern eine neue Epoche des Fortschritts erschließen. Aus keiner an»

deren Tatsache kann man die absolute Sicherheit unseres Sieges mit größerer Berechtigung schöpfen als aus dieser inneren geradezu naturgesctzlichen Notwendigkeit, mit der unserer Idee der Erfolg bestimmt ist.

Wann jemals'im Leben", so kragte Dr. Dietrich, „hat das alte Absterbende die emporstrebende Jugend bezwungen? Es ist das Leben selbst, das diejenigen zum Siege führt, die das Banner seiner ewigen Erneuerung tragen!"

Der Reichspresscches gab den deutschen Kriegsbcrichte'rn ein anschauliches Bild dieser Ideenwelt. „Im Marschtritt der deutschen Soldaten — so führte er aus — klingt heule der Rhythmus der deutschen Revolution. In den motorisierten deutschen Verbänden aus Eisen und Stahl, in den deut­schen Geschwadern die heute den Himmel Europas verdun­keln in den stählernen deutschen Heeressäulen, die jeden Widerstand brechen, marschiert die Frciheltsarmce des 2V. Jahrhunderts."

In den Soldaten des nationalsozialistischen Deutschlands, so schloß Dr. Dietrich seine Rede. stürmt die junge Mann­schaft der neuen Zeit die Bastionen der plutokratischen Reaktion. Tie Bastionen fallen, sie müssen fallen, — denn wer mit den Ideen der Zukunft marschiert, dem wird sie gehören!"

Vnssr

gegen Geleit,«ge, der italienische den Abschuß von i4 feindlichen Flugzeugen.

Hermann Göring besichtigte Messersehmitt-Werkc. Reichspresscches Dr. Dietrich sprach aus dem Appell der Kriegsberichter in Frankreich über die PK. als der jiina- »ten Waffe der deutschen Wehrmacht.

Infolge der für England ungünstigen Mittelmcer ist jetzt auch Palästinas bunden.

Handelslage im Ausfuhr uilter-

Ein amerikanischer Journalist entlarvte die Septembcr- Jnvaiwnsliige des Lberplntokraten Ehurchill.

Ein Erlaß des Reichssinanzministers läßt wieder die Abietzung von Pauschalen iiir Werbnngskosten und Sonderausgaben zu.

Bremens Automobilindustrie wird auch auf der dies- Irrigen Wiener Frühjahrsmesse hervorragend vertreicn

Im Wehrkreis X werden zurzeit im Rahmen der Truv- penbetreuung sechs Wettbewerbe ausgetragen.