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parteiamtliche Tageszeitung
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der Nationalsozialisten Vremens
flmlliches verkündungsblatt des Neichsstattlialtecs in0>üenburg und Vremen
Nr. 52 / 11. Zalngang
Zreitag, 21. Lebruar 1941
kinzelpreis 15 Npf.
km Kamerad des sülzrers wurde zu 6rabe getragen
Staatsakt vor der setdkerrnkalle
Voll
Nudolf lzeß sprach an der Sichre des alten Kämpfers
München, 20. Februar.
Der Führer und mit ihm die nationalsozialistische Bewegung hat in einem feierlichen Staatsatt Abschied genommen von einem der ältesten Mitstreiter des Führers, von Hermann Kriebel, dem nationalsozialistischen Kämpfer, hervorragenden Soldaten, kraftvollen Politiker und leidenschaftlichen Revolutionär, dessen ganzes Leben Deutschland hieß »nd der dieses große soziale Reich Adolf Hitlers miterkämpfen half.
Für diesen Abschied konnte es keine andere Stadt geben als die Hauptstadt der Bewegung, in der Hermann Kriebel einst zum Führer stieß, und keine symbolischere Stätte als den Platz vor der Feldherrnhalle, wo am S. November 1923 die ersten Blutopfer für die Bewegung sielen, als Hermann Kriebel an der Seite Adolf Hitlers in der ersten Reihe der Mitkämpfer für ein nationalsozialistisches Deutschland marschierte.
ktirenwache vor See seldlierrnlzalle
Die Stadt lag noch im nächtlichen Dunkel, als zwei Kompanien der Wassen-tt vor der Feldherrnhalle Aufstellung nahmen und der von 14 sackeltragenden Hitler-Jungen slackierte, mit Helm Und Degen geschmückte Sarg aus dem Kaiserhos der. Residenz vor die Feldhcrrnhalle getragen und unter Trommelwirbel und den Klängen des Präsentiermarsches dort abgesetzt wurde. Seit dieser Stunde hielten abwechselnd Angehörige des Stoßtrupps Adolf Hitler, Ossiziere der Wehrmacht, Beamte des Auswärtigen Amtes und SA.-Führer die Ehrenwache
Bor der Fewherrnhalle flammen Pylonen. Von hohen Masten wehen umflorte Hakenkreuzbanner. Rot« Teppich« führen zum Katafalk, den die Fahne des nationalsozialistischen Reiches deckt. Auf ihr ruhen mit Stahlhelm und Degen auch die Orden des im Krieg und Frieden gleich bewährten Soldaten.
Ein Mnsikkorps und zwei Kompanien der Wehrmacht und eine Kompanie Waifen-fl marschieren airf und nehmen zusammen mit einer Ehrenabordnung des Auswärtigen Amtes unter der Führung von Staatssekretär von Weizsäcker zur Rechten des Sarges Ausstellung, während zu seiner Linken eine Ehrengefolgschast «er HJ. mit Fahne angetreten ist. Feierliche Stille liegt über dem weiten Platz.
Auf dem großen Mittelfeld des Platzes haben die Marschierer des 9. November den riesigen weißen Blüten-ranz des Führers herangetragen. Acht Kompanien der Kämpfer
weiterer kmpire-flusoerkaut
bne> Budapest, 29. Februar In Ungarn hat ein- Meldung großes Aussehen erregt, wo- >ch die Engländer bereit sein sollen, Amerika Schlachtschisse gen Zerstörer zu überlassen. In einer Meldung aus London richtet der „Pester Llohd", daß zwischen amerikanischen Ma- ncsachvcrstiindigen und Vertretern der englischen Regierung n weitgehender Austausch von Marinceinhciten be,prochen
England' mache angesichts der hohen Versenkungszisfern so richtet das Blatt, verzweifelte versuche, weitere Zerstörer zu halten. In der ungarischen Oessentlichkeit wird die Fort- sung des Empire-Ausverkauss als sicheres Zeichen der bri- schen Schwäche ausgelegt.
des 9. November in ihren feldgrauen Windjacken und Mützen marschieren vor dem Sarge aus. Die Verschworenen von 1923 versammeln sich zum letztenmal um einen ihrer hervorragendsten militärischen Führer von damals 600 Politische Leiter mit Fahne haben neben den Männern in der Windjacke Ausstellung genommen, vor ihnen die Ehrengäste, von denen ein großer Teil in langjähriger treuer Kameradschaft und Kampfgemeinschaft mit Hermann Kriebel verbunden war. An der Spitze der Ehrengäste sieht man die Reichsleiter Amann, Buch, General Ritter von Epp, Fiehler, Frick, Dr. Goebbels, Hierl, Himmler, Hühn- lein und Rosenberg, zahlreiche Gauleiter und andere hohe Führer der Partei und ihrer Gliederungen, unter ihnen der Stabschef der SA., Lutz«, und den Leiter der Nns- tandsovganisation der NSDAP., Bohle, mehrere Reichsminister und Staatssekretäre des Reiches, den bayerischen Ministerpräsidenten Siebert, von der Wehrmacht den Generalfoldmavschall Ritter von Leeb und andere Generale und hohe Ossizier«.
Während die Formationen stillstehen und die übrigen Teilnehmer des Staatsaktes die Hand zum Gruß erheben, nimmt
-Obersturmbannführer Grimminger mit der Blutsahne aus den Stufen der Feldherrnhalle Aufstellung, zusammen mit der Standarte der SA.
Her siikrer trifft ein
Mit dem Elockenschlag 11 1lhr tritt der Führer, geleitet von Neichsmarschall Hermann Eöring, dem Stellvertreter des Führers Rudolf Heß, dem Reichsaußenminister von Ribbentrop und dem Gauleiter des Traditiousgaues
Adolf Wagner aus dem Tor der Residenz. Während der Trauermarsch aus der /Is-ckur-Sonat« von Beethoven erklingt, nimmt Adolf Hitler an der Seite der nächsten Angehörigen Hermann Kriebels Ausstellung.
Nudolf ließ spricht
Der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Hetz, tritt nun an das zwischen Blutsahne und Katafalk stehende Podium, um im Namen des Führers und der nationalsozialistischen Bewegung von dem alten Kampfgenossen Abschied zu nehmen. Seine Rede hat folgenden Wortlaut:
„Die nationalsozialistische Bewegung steht an der Bahre des Parteigenossen SA.-Obergruppensiihrers Oberst Kriebel, Botschafter des Deutschen Reiches. Mit ihm ist das ganze neue Deutschland in Trauer vereint am Sarge eines Mannes, dessen Name nicht wegzudenken ist aus der Geschichte des Werdens des nationalsozialistischen neuen Deutschlands, dessen Name für uns und sür alle, die einst zurückblicken aus unsere Zeit, geschichtlichen Klang erhalten hat.
Seins Liebe zu Deutschland und sein steter Kampf sür Deutschland haben den Lebensweg dieses Soldaten und Revolutionärs geleitet. Für Deutschland hat er gelebt und ge- kämpft. Für Deutschland.hat er im Rock des Offiziers lange vor dem Weltkrieg im Fernen Osten gefochten, sür Deutschland sein Können eingesetzt im Generalstab der großen Armee des Weltkrieges, iür Deutschland hat er sich dem Führer verschrieben und der nationalsozialistischen Bewegung. Persönliche Tapferkeit und Treue waren die Leitsterne seines Wesens. Der Glaube an sein Volk und die Zuversicht in dessen schick- (Fortsetzung aus Seite 8)
Schnellboot versenkte zwei Dampfer
vier Schiffe von Flugzeugen schwer beschiidigk — kin Zerstörer in vrand geworfen wirkungsvolle flngriffe unserer kampsfliegeroerbSnde
Berlin, 20. Februar.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Ein Schnellboot versenkte trotz starken Nebels in der südlichen Nordsee zwei bewaffnete britische Handelsdampfer mit zusammen 10 000 BRT. Flugzeuge der bewaffneten Aufklärung griffen gestern Eeleitzüge nördlich der Hebriden sowie an der britischen Ost- und Südküste an und beschädigten vier große Handelsdampser so schwer, daß mit ihrem Verlust zu rechnen ist. Bei Harwich wurde ein Zerstörer in Brand geworfen.
Wirkungsvolle Angriffe von Kampssliegeroerüiinden richteten sich gegen Flugplätze in den Midlands, Hafenanlagen aus der Insel Wight und Fabrikanlagen in Schottland. In der letzten Nacht belegten Kampffliegerverbände Dockanlagen in London, Swansea, Plymouth und Chatham mit Bomben.
Im Mittelmeerraum erzielten deutsche Kampfflugzeuge bei Angriffen gegen Schiffe im Hasen von Ven- ghasi Bombentreffer aus zwei großen Handelsdampsern.
Der Feind slog in der Nacht zum 20. Februar nur mit wenigen Flugzeugen in das besetzte Gebiet ein.
Fünf feindliche Jagdflugzeuge wurden im Mittelmeerraum abgeschossen. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt.
SrSnde in London
dre. Stockholm, 20. Februar.
Ergänzende Mitteilungen des englischen Liistsahrtministe- riums über die Lustkriegsvorgänge in der Nacht zum Donnerstag geben zu, daß in einer Stadt in Südwales zahlreiche Gebäude durch deutsche Bomben zerstört wurden. Auch seien viele Brände ausgcbrochen. Das Gebiet der Hauptstadt und der wichtige Kohlen- und Jndustriebezirk Südwales bildeten, so stellt das Londoner Lustsahrtministeriuin fest, die Haupt- objekte der deutschen Angriffe. Ueber London begannen die deutschen Einslüge kurz nach Einbruch der Dunkelheit. Sie dauerten bis gegen Mitternacht, in Südwales sogar noch länger. In London entstanden, wie die amtlichen englisä-en Berichte zugeben, viele Brände. In einem der Londoner Bezirke seien wieder, wie schon früher, Schauer von Brandbomben niedergegangen. Die deutschen Angrciser seien einzeln und in Gruppen hereingekommen.
Londoner Parole: Voller oder Venghasi
Die krnökrungsfrage - das englische Zentralproblem
(Von unesism LsrNnsr Vsilislsr)
v. 8. Berlin, 20. Februar, citische Ernährungsminister Woolton hat sehr deut- mtliche V-rforgungs-inschrdnkung-n als IA w " e n der deutschen Blockade gegen England stellt. Es hätte auch keinen Wert mehr gehabt, diese a Schwierigkeiten zu leugnen, da sie einfach aus der der Lage jedermann zum Bewußtsein gebracht wur- :r Tonnagemangel ist so groß, daß z. d. müs em r Frachtenmarkt, nach dem Bericht e.ner schwedischen «einerlei FrachtengeschSst mehr möglich ist. Aus iien zum Beispiel kann England aus «chisssraum- die bereits gekaufte Butter nicht mehr hereinholen, ar nicht weniger als 85 000 Tonnen, die eiaenen aeistigen Waffen stumpf geworden sind, ht Churchill in seiner Agitation einen
-N„n,n kniicki Diebstahl zu den Nazis. „Butter ooer schrieb Kshaib „D°ilY Telegraph- und lobte die iakeit des Ernährungsministers über alle Maßen.
! waren ebenso, wie die '«enienc. > » Gesundheit
in Albions r Auffallen wird den
zu versorgen und im Nahen Osten Truppenbewegungen und Verproviantierungen durchzuführen. Sie werden deshalb mit größter Sorge dem gesteigerten U-Bootskrieg^ des Frühjahrs entgegensehen.
Nun wurde also die einst lächerlich gemachte Parole , Butter »der Kanonen" in der weiteren Abwandlung „Butter öder Benghasi" letzte Erkenntnis einer schweren Notlage des Krieges, den England selbst in der Hoffnung herausbeschwvr, ihn leicht mit den alten Mitteln der Hungerblockade zu gewinnen. Als diese jüdischen Agitatoren vor Jahren ihre Freude über die deutsche Parole „Butter oder Kanonen" zum Ausdruck brachten, da war diese Parole Ausdruck einer Entscheidung sür die Freiheit und Zutunst des deutschen Volkes. Jetzt, da der britische Rundsunksprecher Frazer gleichzeitig mit dem „Daily Telegraph" in den Ruf „Butter oder Kanonen" ausblickst, muß sich Britannien unter dem Würgegriff der deutschen Wehrmacht zu seiner „Uebernahme" entschließen.
Der britische Rundfunk meint auch, die Deutschen hätten nicht genügend diplomatische Erfolge und bemühten sich in tolpatschiger Art, sie zu erlangen. Nachdem gerade eben die ganze Welt die Nervosität Englands über die bulgarisch- türkische Deklaration konstatiert hat von der auch die USA. meinten, daß sie einen diplomatischen Ersolg der Achse und eine Niederlage Englands bedeutete, scheint uns diese britische Feststellung reichlich ungeschickt.
Der Führer hat in seiner letzten Red« britische Versuche, ihm Fehler' anzudichten, in überlegener Art beantwortet indem er sich gern zu sieben Fehlern bekannte, während die Gegner zur gleichen Zeit 700 000 begingen. So bekennen' wir unS auch gern zu unserer „tolpatschigen Diplomatie', die uns unsere Erfolge, England aber die völlige Isolierung brachte. Wie bitter die Briten diese Isolierung emp
finden, hat Herr Morrison in einer Rundfunkäußerung an den Tag gebracht. „Das wahre Frankreich' sei nicht besiegt worden, so meinte er, und Britannien habe immer in der Vergangenheit Bundesgenossen besessen, wenn es auch „stark und fürchterlich" genug sei. um allein ,n kämpfen. Um dem englischen Volk den offenbar noch heute so tief sitzenden Schock über den Zusaminenbruch Frankreichs zu nehmen, muß also Mister Morrison die Fiktion zweier verschiedener Frankreich eriinden, und um ihm weiter das unerträgliche Gefühl des Alleinseins ein wenig zu lindern, muß Churchill in immer neuer Form das Sandkasteneuropa in London aufbauen und mit seinen Schattenregisrungen in Erscheinung treten lasten.
Um die kolonialen Völker sür Englands Krieg bei der Stange z» halten, richtet der el>emalige Außenhandelsminister Hudson den dringenden SOS-Ruf nach Uebersee: „Wie die Australier auf das bedrohte England blicken, so blickt England hiliebittend aui Australien." Seit der Viktorianischen Zeit. so barmt Hudson, sei London nicht mehr an eine Niederlage gewöhnt gewesen. Daß es jetzt ein« Niederlage erleben solle, gehe einfach nicht in einen dritisckien Kopl." Gewiß ein verzweiieltes Geständnis das kühlen läßt wie hoch das Wasser England an der Kehle steht. ES wird noch deutlicher durch den Stoßseufzer Hudsons: „Um wieviel angenehmer wäre es iür England, wenn doch die Deutschen an der Ma- ginotlinie und nicht an der Küste ftändenl Auch die britischen Gehirne werden sich an eine Niederlage gewöhnen müßen, trotz aller Barmerei des Herrn Hudson.
Eine amerikanische Zeitung stellte auf Grund der Aeußerungen eines Londoner JnsormationSdienstes zur Stimmung und Lage in England sest, daß „England nicht mehr hoffe oder erwarte, den Krieg noch zu gewinnen". England hat keine aus- reickzendc Kanonen — denn die soll ihm Amerika liefern, nach dessen Hilse es flehentlich schreit, es hat aber auch keine Butter, wie Serr woolton bekannte, es wird schließlich noch weniger den Sieg haben, an den es nicht mehr glaubt aber den es immer noch wie ein Wunderding herbeisehnt
Hans 6rak Keiseliuell
Man hat als Deutscher nicht das Gefühl, m ein fremdes Land zu kommen, wenn man die schwedische Grenze überschreitet. Das Land ähnelt in vielem den deutschen Landschaften, und die schwedischen Menschen haben viel gemeinsam mit unserem Wesen, mit unseren Sitten und auch mit manchen unserer Auffassungen. Eine Stimmung der Herzlichkeit hat uns Besucher Schwedens von der ersten bis zur letzten Stunde umgeben und die schwedische Gastfreundschaft alle Erwartungen übertroffen. Als Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts haben wir mit offenen Augen das Land unseres nördlichen Nachbarn durchreist und wohl verstanden, wie berechtigt der Stolz des Schweden auf sein Volk, seine Geschichte, seine Tradition und seine Leistung ist.
Wir kamen aus einem Lande, das in den letzten 13l> Jahren eine durchaus andere Entwicklung durchmachte als Schweden. Wir kamen als Vertreter einer Generation, mit der das Schicksal nicht sacht umgegangen ist, die aber, mit beiden Füßen auf der Erde stehend, stolz darauf ist, in einer großen Zeit am Neuen aktiv mitschaffen zu dürfen. Wir sind als National, sozialisten nach Schweden gekommen, als Träger einer Weltanschauung, die alles das. was die ewigen Werte eines Volkes ausmacht, zu würdigen verstehen und tiefe Achtung vor der Geschichte und Kultur eines jeden Volkes in sich tragen. Wir sind als moderne Menschen nach Schweden gekommen, die wohl abzuschätzen wußten, was Schweden an technischer Leistung, an industrieller Kapazität und wirtschaftlicher Tüchtigkeit schafft.
Wir haben das Positive gesehen und auch jenes, was uns negativ erschien. Wir haben Verständnis dafür gewonnen, daß ein Volk, das 130 Jahre lang seine Waffen gegen keinen Feind mehr zu erheben brauchte, das alle Erschütterungen, die andere Völker betrafen, nicht erlebte, aus seiner Grundhaltung heraus manchen Dingen verständnislos gegenüberstehen muß. Wir haben gesehen, daß mit einer etwas veralteten Ideologie ein großer Teil der schwedischen Oessentlichkeit eine eigensinnige Frontstellung gegen alle die Ideen und Parolen einnimmt, die das Leben der jungen Völker Europas gestalten. Line Frontstellung, die durch die Zügellosigkeit einer amerikanisierten Presse oft in Ton und Formulierung weit über das hinausgeht, was mit dem in Schweden so sehr gepflegten Wort „Neutralität" vereinbar erscheint. Mit der Phraseologie der Französischen Revolution und der angelsächsischen Plutokratien als Rüstzeug kann man eben schlecht zu dem Lebenskampf der jungen Volker Europas Stellung nehmen, ohne ideologisch in das Schlepptau der Feinde einer europäischen Neuordnung zu geraten.
Schweden aber ist Europa. Es hat Jahrzehnte an der Peripherie des Kontinents gelebt, ohne an den militärischen, politischen oder sozialen Ereignissen des Kontinents teil zu haben. Die Wogen, die über die Völker Europas hinwegbrausten, sind als sanft« Dünung an vchwedens Küste aufgelaufen. Man war von jeder revolutionären Entwicklung verschont, und man hat — oft mit großen zeitlichen Abständen — nach und nach nur dieses oder jenes der großen Revolutionen in abgemilderter und abgeschwächter Form übernommen, um die Diktion einer gewissen Fortschrittlichkeit aufrechtzuerhalten. Dies periphäre Dasein ist heute im Zeitalter der großen weltanschaulichen Auseinandersetzungen nicht mehr in dem gleichen Maße möglich, wie es in vergangenen Zeiten der Fall war. Das Dasein an der Peri- Akrie^ist keine Weltanschauung, und heute muß jedes Volk das in den Grenzen eines Kontinents liegt, sich darüber klar sein. daß ein Ausscheren aus dem Kontinent nicht möglich, daß ein Bekenntnis zu Europa die Lebensvoraussetzung für jedes Glied dieses Kontinents ist.
In allem und jedem, was wir auf dieser Reife sahen, hat uns Schweden sein europäisches Antlitz
II»NIi,II„N»NINIiNIN,iiIN,Ni„iNINii„iII»,iNNIiIINIi»,„N„NNIi»,„iIII,„iNNI„
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Ein deutsches Schnellboot deisenkte 2 Dampfer; 4 Schisse wurden von Flugzeugen schwer beschädigt, ein Zerstörer in Brand geworfen.
»im- .n°>°nne vor Kuira znm Rückzug gezwungen.
Die Ernährnngslage der britischen Insel gestaltet si, immer trostloser. , > >
Der bulgarische Ministerpräsident unterstrich vor der Sr Iiotrr Kammer den Freundschastspakt mit der Türkei. Der Führer nahm im Rahmen eines Staatsaktes vor de Münchener Feldherrnhalle von seinem Kameraden un Kampfer Hermann Kriebel Abschied.
Rcichsleitcr Dr. L-h veröffentlicht Einzelheiten znr Be- Handlung der nicht Versicherten in der kommenden Alters- ver,orgung.
Der Tag der Polizei in Bremen 133 000 Mark ein im Vergleich mit 78 v. H. gesteigertes Ergebnis.
erbrachte mit über dem Vorjahr um
Die Sparkasse in Bremen legt den abschlusses vor.
Bericht ihres Jahres
ein Wunschkonzert sür Soldatenfrauen.