Ausgabe 
(4.2.1941) Nr. 35
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

,'^ 7 -

s»

0>I,,

L°»,,

rr,' h. L ^««,1

l»z»

Somili^I

°rt-I^

rrunk!»

leikM

Noch A.

Ti°^

>b, diitz

»«"- tz kaum eir aber ^ dem«,

)nkich,

choft«

>ed!utch

."Aillch

-eeschk

AM

Lvistchr

erhiill,

> Himslf

- «- T >'« «« im

W i«j l lt-chchl

- eidm!

>r in dtl erst M l te.bc,,I ^pseiA» nt. ^1

der E» Aste k usüZ» n- üb» lickilÄ -biralla ststel^ PPe» ks n Tcki nute -d inber >« igM»

— M üufßG soheim! l Facki ich I«ü fahrt il ^

ikte d» edeutnq e hertm, Zeesehi! zen. llSt. j

mit Zil T« M

!g d»M UM! !>t

iis ch in tilgt rote. R d«s Ich il. gilt- lst-ss »>« !

Nlt hch'

zart! w isclisü

M Sp >'

läd-l»! llw m Hlußrrih - ni4

iis!'

wns

Mek

Sedin-

litifch-

rg i«

!« K na»

neten

wedt-

jrSW

- seil'

Erschei nt 7mal wöchentl ich

Monaisbezug E 2LV einschl. Zu- steügebüh« Postbezugspreis mono«, z,SO M «einschl. 28,7 Post-

zellungsgebühr) zuzligl 42 ^4 Be­stellgeld. Bezugspreis Ist Im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272 Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag,Weser- Ems GmbH-, Bremen, Geeren 6-8. Fernspr. 84121, Nachlr. u. «Sonntg. Z11 15 . Sprech z.: Verlag: werktl. 12—13 Uh« Schriftleitung Diens­tag und Freitag 12(H—13'/, Uhr,

vremr Muna

parteiamtliche Tageszeitung

vas flmtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Zreien fjanlestadt vremen

W

Anzeigen - Grundpreise:

Die l oam hohe und 22 mna breite Zelle im Anzeigenteil 13 -A4. Die 78 mro breite und 1 mw hohe Zelle im rerttell 75 ckhL. Ermäßigte Trundpretse tsür Klein- u.Famiüen- anzetgen u a.i sowie sonstige Be­dingungen Preisliste 9 Nochlaß- stassel L. Für Anzeigen durch ven Fernspr. keine Gewähr. Annahme­schluß 16 Uhrt sonnabends 14 llhr. Teschästsstellen: Bremen: Geeren Nr. 6/8. Fernspr. 5 41 21. Nachtrus und sonntags: Fernsprecher 51115; Obernstraße 86, Fernspr. 5 4121. In Svke. Müblendamm Nr. 2.

der Nationalsozialisten Vremens

flmiiiches verkündungsblatt des Neichsstattisalters in Oldenburg und Vremen

Nr. 55 / 11. Jahrgang

Dienstag, 4. Zebruar 1941

kinzelpreis 15 Npf.

England daß „illittelmeer-öorgen

krnste vetrachtungen und bange fragen

Selbsttäuschung über die „Leistungen" -er Vominions und Kolonien als Lrost

<r. s. Berlin, 3. Februar.

Mitten in die Meldungen über britische Erfolge im Osten und Norden Afrikas, wo die Engländer von ihren dort in überlegener Zahl und Bewaffnung stehenden Ttreitkrästen aus dem ganzen Empire Gebrauch machen zur Erringung von Erfolgen auf Nebenlriegs- schauplätzen, treffen plötzlich Stimmen, die von einer „ernstlichen Bedrohung" sprechen und Kunde geben von der englischen Unruhe und Besorgnis über die Gesamt- fitutation im Mittelmeer. Schon nach der Besetzung von Tobruk hatte die „Times" strategische Erwägungen an­gestellt, die darauf schließen ließen, daß die Briten in­zwischen einsehen, daß nach den Ereignissen in der Straße von Sizilien nicht mehr die gleiche Situation vorlag als vorher. Diese Betrachtungen werden jetzt häufiger. Das Reuterbüro hat in vorsichtiger Form von einem militärischen Fachmann" Betrachtungen über dieses Problem anstellen lassen, und zwar vor allem in der Richtung, ob die deutsche Luftwaffe von ihren jetzigen Stützpunkten aus in der Lage sei, auf die eng­lische Stellung in Libyen einzuwirken. Der Artikel kommt zu dem Ergebnis, daß diese Möglichkeit absolut besteht; es wird nun versucht, die Frage offenzulassen, in welchem Umfang die deutsche Einwirkung wohl mög­lich sein könnte. Diese Erklärungen wurden abgegeben in einem Augenblick, da deutsche Flieger bereits Bardia und Sollum bombardiert und englische Transporter in diesen Häfen auf den Meeresgrund geschickt hatten.

Sehr viel weitergehend sind die. Gefahren, die nach einer Darstellung der „Times" in der Auseinandersetzung „Flotte und Luftwaffe" im Mittelmesr drohen^ Sie stellt nämlich fest, daß es Tatsache sei, daß die Lustmacht «ine „ernstlich« Bedrohung der Seemacht" darstelle und dies besonders sür enge Gewässer zutreffe, wie das England setzt an dem Bei­spiel im Kanal von Sizilien erlebt habe. „Daily Mirror" nimmt die ernsten Besorgnisse der „Times" auf, indem das Blatt in einem- Leitartikel über die Kampshandlungen in Afrika feststellt: „Es ist gut, weiter vorzudringen, wenn das Vordringen angebracht ist. Aber wenn ein machtvoller Gegner zu einem großen Schlag ausholt, ist es erforderlich, festzustellen, wo der Schlag landen und wie er unsere Hand­lungen beeinflussen könnte."

Inzwischen läßt der Londoner Rundfunk in größeren Be­trachtungsfolgen die Leistungen der Dominien und Kolonien

Her siihrer empfing votschaster kurusu

Berlin, 3. Februar.

Der Führer empsing Montag mittag in der Neuen Reichs­kanzlei in Gegenwart des Neichsministers deS Auswärtigen, don Ribüentrop, den don seinem Berliner Posten scheidenden kaiserlich-japanischen Votschaster Kurusu zur Verabschiedung.

Sorgen um das fiilfsgelets in USfl.

Iiv. Stockholm, S. Februar.

Die Engländer rechnen damit, daß es zu heftigen Aus­einandersetzungen im amerikanischen Senat über die England- öilfsgeietze kommen wird. Währestd bisher ein Störungs­freier Ablauf der parlamentarischen Erörterungen ange­kündigt worden war, sprechen neue Routermeldungen aus Washington davon, daß im Senatsausschutz umfängliche Schwierigkeiten zu erwarten seien, infolgedessen komme der Vernehmung Willkies besondere Bedeutung zu. In ihr werde Wohl — der englischen Darstellung zufolge — der ganze parlamentarische Kampf um die Englandhilfe gipfeln. Es bestätigt sich aus diesen Meldungen, daß die vorzeitige Rückkehr Willkies nach den Bereinigten Staaten auf drin­gendes Ansuchen Cordcll Hulls zurückzuführen ist und aus die Schwierigkeiten, - die das schnelle Inkrafttreten der Roosevelt-Gesetze zu verzögern drohen. ,

Nach einem Washingtoner Eigentclegramm des Stockholmer „Socialdemocraten" wird der Hauptkampf im amerikanischen Senat um die Frage entbrennen, ob es nach dem Eetetz möglich sei, Geleitzüge mit amerikanischen Kriegsschiffen zu schützen. Die Anhänger Roosevelts verfechten die Auslassung, daß der Präsident auf Grund der Versassung alleiniges Be­schlußrecht in solchen Fragen besitze, die Opposition verlangt ausdrücklich Earantiän gegen derartige Möglichkeiten. Wenn nicht Willkie oder die Kriegsereignisse den Ablaus irgend­wie beeinträchtigen sollten, so meint das Blatt, werde der Senat vielleicht erst Mitte des Monats zum Beschluß schreiten. Demnach sei Roosevelts Endsieg auch im Senat zu erwarten.

erörtern und weist dabei besonders auf Süd-Asrika und Indien hin. Daraus geht hervor, daß England gewillt ist. Mit allen Mitteln gerade aus den Teilen seines Empires Leistungen an Menschen und Lieserungen herauszupressen, die am wenigsten dazu geneigt sind. Die Ereignisse in Süd­afrika, die Straßenkämpfe zwischen Nationalisten und Mili­tär, die Niederknüppelung der herausgeforderten Demon­stranten, die von der britischen Soldateska schon angepöbelt und mißhandelt werden, wenn sie nur den burischen Bart zu tragen Pflegen, zeigen klar, bis zu welchem Punkt die Diktatur eines Smuts im Austrag Churchills gediehen ist. Aus der anderen Seite aber erkennt man aus dem mann­haften Verhalten der Südafrikaner, daß dort das eigentliche Volk nicht einverstanden ist mit einer Beitragsleistung von Blut und Geld an England, die Smuts in immer stärkerem

Umfang aus ihnen herauszupressen gewillt ist. Der -indirekte Druck wächst von Tag zu Tag, der Staat lehnt es ab, An­gehörige einzelner Jahrgänge weiterzubeschästigen und sucht eins gleiche Haltung in der Privatindustrie zu erzwingen, um dadurch die Zahl der Teilnehmer am britisch-lüdischen Krieg zu erhöhen; gleichzeitig steigt der „Verteidigungsetat" um viel« Millionen. Auch Indien soll in immer ge­steigertem Umfang seine Beiträge zum britischen Krieg leisten. Radio London läßt phantastisch« Berichte über die Bedeutung Indiens als britischer Wassenschmiede vom Sta­pel, nur sagen die Briten nicht, daß die „wirtschaftlichen Leistungen^ noch stärker als bisher auf Kosten der hungern­den indischen Bevölkerung vor sich gehen, die, wenn sie es wagt, sich aufzulehnen, mit Bombenflugzeugen „befriedet wird.

Schwerste britische U-Vootverluste

Selbst die einbüße von 2S U-Voolen eingestanden - weitere Schläge im fiandelskrieg

Berlin, 3. Februar

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Einzelne Kampfflugzeuge griffen gestern erfolgreich Flugplätze, Fabrikanlagen, Lagerhäuser und Bahnen in Südostengland an. Auf einem Flugplatz wurden feind­liche Kampsmafchinen zerstört und Treffer in einer Halle erzielt. Südlich Southend wurde ein Handelsschiff in Brand geschossen. Ein weiteres Handelsschiff erhielt südostwärts Harwich mehrere Bombenvolltrefser. Der Feind verlor gestern drei Flugzeuge, davon eines im Luftkamps und eines durch Flakartillerie, eines wurde zur Landung gezwungen."

-st

Die englische Admiralität hatte dieser Tage den Ge- samtverlust von 28 U-Booten eingestanden. Dazu schreibt der Marinekritiker des „Giornale d'Jtalia" in der Sonntagsausgabe des Blattes, daß die englischen Ver­luste in Wirklichkeit viel größer seien. Von 73 U- Vooten, die England bei Kriegsbeginn besaß, hätten nach den Wehrmachtsberichten die Italiener 24 und die Deutschen 22 versenkt, so daß die englische Marine heute nur noch 27 von den U-Booten besitze, die es zu Kricgs- beginn hatte.

In einem ungenannten kanadischen Hasen erklärte der Ka­pitän eines britischen Frachters, er habe 88 Ueberlcbendc des im vergangenen November don den Deutschen versenkten briti­schen Frachtdampsers „A p a p a" <8333 BRT.) in Schottland gelandet. Bei dem Angriff aus dieses Schift seien 18 Mann an Bord durch Fliegerbomben getötet worden.

Die Engländer sind auch weiterhin bemüht, die ihre Be­völkerung stark beunruhigenden neuen deutschen Tagcsangrisse auf England selbst in ihren Berichten nicht sehr stark in Er­scheinung treten zu lassen. Die Teilangriffe aus kriegswichtige Ziele in London werden daher in der amtlichen englischen Berichterstattung verschwiegen. Es ist lediglich davon die Rede, daß einige deutsche Flugzeuge über Ostengland und über der Küste von Kent operiert hätten. Um so mehr Ge­räusch macht das Londoner Lustsahrtmitiisterium um die eng­lischen Spähslngzeuge am Kanal. Sie sollen den englischen Küstenbewohnern das Gesühl geben, daß sie nicht völlig wehr­los den deutschen Fliegern und der deutschen Fernkampf­artillerie ausgesetzt seien, deren Geschosse immer mehr zu einem Problem sür die englische Verteidigung werden.

fluch Montag vombon auf Sstengtanb

ürv. Stockholm, 3. Februar.

Teutsche Bomber waren, wie die Engländer berichten, am Montag über verschiedenen Teilen Englands tätig, auch über London. Hier wurden durch Bombenwürfe — der Darstellung des Londoner Luftsahrtministcrinms zufolge — Gebäude be­schädigt. Weitere deutsche Operationen, die bei vollem Tages­licht am Montag vor sich gingen, werden aus Ostcngland, den Grafschaften der Londoner Umgebung und Südost- cngland gemeldet.

Tcr Lordmahor von London weihte am Montag feierlich die Brücke über Londons größtem Bombcnkrater. Es handelt sich dabei um eine in großem Umfang aufgerissene Unter- grundbahnstrccke, die trotz wochenlanger Anstrengungen nicht repariert werben konnte. Ter Oberbürgermeister sprach bei dieser Gelegenheit den Pionieren und Jngenienrtrnppcn seine Anerkennung aus.

Ueberfälle britischer Soldaten

Die Ursache der Unruhen in Johannesburg

Newhork, 3. Februar.

Associated Preß berichtet aus Johannesburg (Südafrika) Einzelheiten über die hier ausgebrochcnen Unruhen. Danach brachen diese bereits am Freitag in der Provinz Transvaal aus und konnten erst am Sonntag durch Truppen und Polizeiverstärkungen unterdrückt werden. Am Sonnabend­abend kam es zu blutigen Zusammenstößen. Die Stadt wurde zum Schauplatz von Stratz-nkämps-n zwischen Tausenden von Zivilisten einerseits sowie Soldaten andererseits. Um die Menge zu zerstreuen, mutzte die Polizei mit Tränengas und Gummiknüppeln vorgehen. Etwa 148 Personen wurden in die Krankenhäuser gebracht.

Die Unruhen, die angeblich nicht aus andere Orte über­gegriffen haben sollen, begannen mit dem Angrisf von Militärurlaubern auf Mitglieder des Republikanischen und antibritischen Verbandes Ossewabrandung, der eine nicht politische Versammlung in aller Ordnung durchgeführt hatte. Die an ihren Bärten kenntlichen Mitglieder der Organi­sation wurden danach Opfer tätlicher Angüsse seitens der Soldaten. Am Sonnabendabend flammten die Unruhen wie­der auf, als Soldaten einen bärtigen Mann in einer Straßenbahn überfielen. Bald danach entwickelten sich an

Violen Stellen wahre Straßenschlachten. Die Polizei konnte nicht verhindern, daß Soldaten die Fensterscheiben des Zeitungsgebänbes des „Transvaaler" mit Steinen bcwarfen. Das Büro der Zeitung „Vadcrland", die Hertzog gehört, wurde ebenfalls beschädigt. Auch zahlreiche Kraftwagen und Schausenstcr wurden zerstört.

Wie aus Johannesburg gemeldet wird, kam es am Sonn­tag erneut zil, Zwischcnsällen. Wie ernst die Lage ist, ergibt sich daraus, daß der Militärurlaub aufgehoben wurde. Die beurlaubten Soldaten müssen in die Lager zurückkehren. Schwcrbcwassncte Militärstreifen ziehen fortgesetzt durch die Stadt.

Zaponischer Zerstörer in vangkok

stv. Stockholm. 3. Februar.

Die Engländer reagieren mit großer Nervosität aus das Erscheinen des japanischen Zerstörers „Sumisuki" in Bangkok, wenn auch Reuter meldst, daß der Besuch keine besondere Be­deutung habe und es gegenüber der Regierung Thailands sich nur um eine Höflichkeitsgeste handelt. In Marinekrcisen scheint man aber mit weiteren unangenehmen Folgerungen aus der Befriedung im Bereich Thailand — Jndochina und aus dem starken Machtzuwachs zu rechnen, den Japan aus seiner Vermittlungsaktion zweifellos davongetragen hat.

Mackenzie Kings dunkle Propkezeiungen

„ks muß ein wunder geschehen - Kanadas hilfspliine - veruhigungspillen helfen nicht mehr

Iin. Sto ckholm, 3. Februar.

Der kanadische Ministerpräsident Mackenzie King ist der neueste in der Reihe der Propheten, die der Meinung sind, daß es vielleicht bald mit England ein Unglück geben konnte, wenn nicht ein Wunder geschieht. In einer Rede über die ka­nadischen Bemühungen, England zu heften, erklärte er. ,,^s gibt vieles, was daraus hindeutet, daß der Feind binnen kur­zem eine unerhörte Krastanstrengung zu unternehmen gedenkt um das britische Empire durch eine Reihe von Schlagen mit einer Raserei ohnegleichen zu vernichten".

Kanada werde, so versicherte Mackenzie King, sein möglich­stes tun. um dergleichen zu verhindern. S°s>°re dw

Entsendung von 25 weiteren Abteilungen der 'V'A

England im lausenden- Jahre, die Erhöhung der kanadischen Flotte um 175 Fahrzeuges Verdoppelung des bisher geschulten Fliegernachwuchsss und Absendung weiterer Erpeditlonstrup- pen, auch mit Tanks und Panzerwagen. Eins gewaltigs Pro-

duktionserhöhung solle stattfinden, vorD'w gen, die England nicht aus den Bereinigten -staaten beziehen könne.

Die englischen tzeitunaen wetteifern in dem Bestreben, die Dessentlichkeit ru 'äuüeriten Leistungen anzuspornen und auf

MaLm^an^Kungen u/B--

bereiten. In ähnlich düsteren Pr^h«zeiungen er^h«n lwh

gewisse englische und amerikanisch« Eri^tu^

Meldung aus London vom Montag spricht von der Erwarrung

einer „Bombenossensive" und ähnlichem, aus die sich England gefaßt zu machen sucht. „Man ist davon überzeugt, daß dies alles schlimmer wird als alles, was England je früher durch­gemacht hat." An das umsangreiche Programm ^zur Bc- kämpsung von Brandbomben sei in den letzten 2 .agen die letzte Hand gelegt worden. Spätestens am Mittwoch müssen alle Eeschäste und Läden, Büros Usw. mit ihren Vorkehrungen gegen die Brandbombengefahren vollkommen iertig sein. Sogar aus Kindern von neun bis zehn Jahren werden, wie der^Londoner Vertreter von „Nya Tagligt Allehanda" meldet, „Branbbomben-Schwadronen" gebildet. Die meisten Londoner Büroangestellten verbrachten das Wochenende damit, den Um­gang mit Brandbomben zu lernen. Alle Eolsklubs sind ge­zwungen worden, den größten Teil ihres Geländes zur Urbarmachung zur Beringung, zu stellen. Das Landwirt- schastsministerium hofft, eine Million Hektar Brachland unter den Pflug nehmen zu können.

Verschiedene von offizieller britischer Seite aus unternom­mene Versuche, durch Ausstellung von Behauptungen über neue Abwehrmittel und erfolgreiche militärische Aktionen der Be­völkerung in dem Moment Beruhigungspillcn zu verabfolgen, wo man es sür angebracht hält, die allgemeine Stimmung wieder anzuspornen, stoßen in der englischen Presse aus hef­tige Kritik.

So wendet sich „Evening Standard" mit allem Nachdruck gegen die Erklärung des früheren Oberkommandierenden der RAF,, Marschall Newall, daß ein Mittel gegen die deutschen

Nachtbomber erfunden worden sei. Es seien schon wiederholt derartige Prognosen über das Vorhandensein wirksamer Ab- wchrmittel gegen Nachtbomber ausgestellt worden, ohne daß diese sich als richtig erwiesen hätten. Mit solchen Prophezciun gen wolle man ganz offensichtlich die Ocsscntlichkcit beruhigen Mau scheine aber nicht erkannt zu haben, daß man die briti­sche Bcvolkcnmg nur durch die nüchterne Wahrheit iknd nicht durch ,olchc Voraussagen beruhigen könne. Mehr denn je muhe man darangehen, Vorbereitungen sür neue liestige deutsche Luftangriffs zu treffen. Es sei unbedingt notwendig, das Brandbekampfungsshstcm in ganz England noch weiter auszubauen.

Die Ankündigung eines gewaltigen deutschen U-Boot- Einsatzes scheinen in weiten Kreisen starke Befürchtungen ausgelöst zu haben, so daß es die englische Propaganda sür angebracht hält „große Erfolge der britischen Luftwaffe gegen deutsche und italienische U-Boot-Baf°n" in die Welt hinaus zuposaunen.

Mit welchen Mätzchen man dabei aufwarten muß, zeigt eine Meldung der britischen Agentur „Exchange", in der es wörtlich heißt: „Die Gesamtzahl der Unterseeboote, die von der englischen Lustwasse versenkt oder zerstört wurde, wird von der Admiralität erst nach Kriegsende (!!!) veröffentlicht werden können, da kriegswichtige Gründe eine verfrühte Be­richterstattung verbieten."

4 « LeeeÄ...

Der deutschen Nation gesicherte Blutsbasis

lk. kckü. Deutschland hätte seinen Weg zur gestaltenden Macht Europas niemals ohne den Aufbau und die triumphalen Erfolge der Wehrmacht des Führers gehen können. So sicher diese Erundtatsache ihre überragende Bedeutung behalten wird, so wichtig sind und bleiben doch auch die biologisch-völkischen Voraus­setzungen der überragenden Führerstellung des Reiches, ohne die Eroßdeutschlands politisch neuordnende und kul- turschöpferische Kraft gleichfalls undenkbar wäre. Die Sicherung jener Voraussetzungen ist in vielfacher Hin­sicht in Angriff genommen worden, so daß es sich lohnt, sie einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Wir wol­len uns dabei auf vier der wichtigsten Angriffspunkte unserer qualitativen und quantitativen Volkspolitik kon­zentrieren:

Erstens: Nur ein Volk, dessen Lebenskraft sich in einem natürlichen Wachstum seines Eesamtkörpers widerspiegelt, hat ein politisch-moralisches Recht auf die Ausübung einer ihm von der Vor­sehung übertragenen Führerschaft. Was vor einem Jahrzehnt viele unserer Volksgenossen, die das Sinken der Geburtenziffer des Deutschen Reiches mit nachdenk­licher Sorge verfolgten, für unmahrscheinlich, ja unmöb» lich hielten, ist inzwischen Wirklichkeit geworden: die nationalsozialistische Volks- und Staatsführung hat die zentrale Macht Europas vom übelsten Erbe der Demo­kratien des Westens, den Zersetzungserscheinungen auf dem Gebiete der Bevölkerungsbewegung, befreit; aus dem starken Ansteigen der deutschen Eeburtenkuriae in den Jahren 1934 bis 1939 spricht nicht nur ein beispiel­loser Wirtschaftsaufschwung, sondern vor allem die völkisch-sittliche Erneuerung unserer Nation. Diese grundsätzliche Abkehr vom Geist des .blutsmäßigen" Aussterbens, die von der nach 1939 ein­getretenen, in den Kriegsverhältnissen begründeten Unterbrechung der einzigartigen bevölkerungspoliti­schen Entwicklung nicht berührt wird, ist über die Siche­rung späteren Nachwuchses hinaus schon wegen ihrer lebensbejahenden nationalpolitischen Tendenz für die Lösung der uns gestellten europäi­schen Aufgaben von allgemeingültiger Wichtigkeit.

Zweitens: Nur durch gigantische Arbeits­leistungen kann die Führerstellung einer Nation immer wieder von neuem vertieft und gefestigt werden. Von dieser höchsten Warte aus sind in den vorbildlichen Maßnahmen zur Berufserziehung unseres Nachwuchses wie überhaupt zur Berufsertüchtigung der Schaffenden sozialpolitische Taten weittragenden Charakters zu er­kennen. Freilich sollen hier die Schwierigkeiten, die sich aus der außerordentlich schwachen Besetzung der Ee- burtsjahrgänge 1924 bis 1933 ergeben werden (sie er­reichten kaum zwei Drittel der ziffernmäßigen Stärke unserer letzten Jahrgänge vor dem Weltkrieg) nicht unterschätzt werden, doch gerade die planmäßige Vor­bereitung der Leistungssteigerung durch wirtschaftlich sinnvolle Berufslenkung und den entsprechenden, die Fähigkeiten des einzelnen fördernden Berufs einsaß dürfte den vorübergehend noch mehr ins Gewicht fal­lenden Nachwuchsmangel zu einem Teil wieder aus­gleichen.

Drittens: Die Entfaltungsmöglichkeit einer völkischen Gemeinschaft wächst mit der Entwicklung und Weiter­bildung der erbbedingten Anlagen jedes artbewußten Blutsträgers. Wir wissen heute — und lassen auf die­ser Erkenntnis die Praxis der Berufslenkung basieren

— „daß Leistung nichts anderes ist als das Ergebnis des Tätigseins auf Grund bestimmter Anlagen, wobei die rassische Struktur des Menschen als Urboden seiner Eesamtanlage anzusehen ist". Unsere weltanschauliche Wendung zum biologischen Denken ist eben mit der bloßen Erforschung der Erbanlagen und ihrer gesetz­mäßigen Auswirkung noch keineswegs abgeschlossen, son­dern findet in der wissenschaftlich fundierten Steue­rung jener Anlagen unter dem Imperativ der Höchst­leistung ihre praktische Auswertung. Deutschland, das hier zuerst den Schritt vom Beobachten und Wissen zum Wollen und Wirken getan hat, wird als führende Staatsmacht unseres Erdteiles die politischen Erfolge der Kraftanstrengungen auf dem Sektor der Berufs­arbeit zweifellos noch zu steigern wissen. Stehen doch nach dem kommenden Endsieg über den antieuropäischcn Feind der Herrschaft des Tüchtigen dem schaffenden Deutschen infolge der Erschließung einer neuen Umwelt

— „es wächst der Mensch mit seinen höheren Zwecken"

»IMI1MM»,„I,>,„„„,>„„„,1,„„M„„1,„„„M,M 1„„„,

Englands Sorgen um seine Miiietmecrposiiionen gbcn zu ernsten Betrachtungen und bangen Fragen Veranlassung.

Kanadas Ministerpräsident erging sich in dunklen Prophe­zeiungen einer britischen Niederlage.

England mutz zugeben, daß es ieit Kricgsbeginn bereits ein Drittel seiner N-Boote verloren hat.

Die italienische Luftwaffe entwickelte eine besondere Akti­vität.

Durch Englands Schuld kann Argentinien fein Getreide und sein Gefrierfleisch nicht absetzen.

Der Führer der norwegischen „Nassonal Sämling" äußerte sich ,n einem Interview über Norwegens Ausbaupläne.

Das deutsche Steueraufkommen hat sich in den letzten Jak­ren bcrviersachi.

°>npsing den japanischen Botschafter Kurusu rn Abschredsaudienz.

Baugcstafter errangen in einem Hamburger Architcktcnweitbewcrb den l. Preis.

In der Hauptversammlung der „Nordsee" wurden neue Aussichisraismitglieder gewählt.

Aus der Leipziger Messe wird die Hanfeaiischc Aussuhr- v-rmittlungsstell- wieder vertreten sein.

-I i' I

«