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siella^liln Postbezuospicis monatl. 2 ,zg M (einschl. 27P ^ Post- zcMMMN'ttwr, zuzügi. 42 Bc- stellgeld- Bezugspreis Ist Im voraus zMbar. Postscheck: Hamburg 17272. Ane Beklnderung der Lieferung rechkferklgt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- Ems Gmb Bremen, Teeren 6/8. Fenispr. 54121, Nachlr. u. Jonnkg. z 11 15. ^ prech z.: Verlag: werktl. 12—18 Uhr- Schristleitung: Dienstag und Freitag 12'/-—13'/- Uhr.
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parteiamtlickie Tageszeitung
vas Amtsblatt des Negierenden vilrgermeisters der Zreien kiansestadi vremen
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Die I row hohe und 22 wm breite Zeile im Anzeigenteil 13 H/. Die 73 wn> breit, und I oaw hohe Zeile im Teiltest 75 >M Ermaß Grundpr. (für Klein- '' Familieaanzeig. u. a.. sowie sonstige Beding. Preisliste 9 Nacl'l iel <2. EeschSflSstellen: Bremen: Teeren 6/8, Ruf 5 41 21; Nachtruf und sonntags 511 15/ Obernstr. 86. Rus 5 4121; Liste: Müblendamw 2; Br.-Hemelingen: Vahnhosstr. 8, Ecke Poststr« Nus 4 34 58; Lr.-Vegesack: Nohrstr. 24, Nus 4 u. 8; Vr.-Blumenthal: Kpk.- Dallmann-Ltr. 41/43, Nus 88 li. 89
der Nationalsozialisten Vremens
flmiliches verkündungsblalt des Neichsstattlsalkers in Oldenburg und vremen
Nr. 224 / 11. Jahrgang
Donnerstag, 14. fiugust 1941
kinzelpreis 15 Nps.
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ni 1944 verlängert ^wirtschaft. ^
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- Aktienmärkte sehten am 12. Al >mg des Vortages in wicinheM^, der zweiten Bövseustunde nahm tt schisptzenden^VerlWs. Soweit K m. waren üderwiegMd leichte Sd Nan .handelte Verein. Stahlwerke e ^ 2147,. üahmeher und Westd. Kmck , um 1'ü. Stöhr mn 2 ProMt d er, Charlotte Wasier, Bekula und P littstch etwa 7- Pmz. schwächer. Lx ennzeichnete sich die Haltung allx «werke, die ohn« Schlichnotiz di»
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Berlin, 13. August
Während am Nachmittag des 12. August und in der Nacht zum 13. August 60 britische Flugzeuge abgeschossen wurden, vernichtete die deutsche Luftwaffe auch im Osten eine grotze Anzahl sowjetischer Flugzeuge. Deutsche Kampsverbände und Flakartillerie brachten an der Ostfront am 12. August 184 Flugzeuge zum Absturz. Insgesamt verloren die Briten und die Bolschewisten in weniger als 2l> Stunden 244 Flugzeuge. Verluste an deutschen Flugzeugen traten bei den Luftkämpfen im Westen nicht ein, im Osten kehrten 4 Flugzeuge bisher nicht zurück.
Von den Kü Britenflugzeugen schössen deutsche Jäger 43 ab, die Flakartillerie brachte 15 und die Marineartillerie zwei zum Abschuß. Besonders schwer trifft die britische Luftwaffe der Verlust von über 2ü Bombern, darunter mehrere viermotorige.
Dsr 6sutsc!is V/slirmocsitskskicsit
AusdemFührerhauptqüartier,13. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Fn der Südukraine verfolgen Infanteriedivisionen und schnelle Truppen des deutschen Heeres und der Verbündeten den auf die Häfen des Schwarze» Meeres weichenden Feind. I« scharfem Nachdrängen fügten sie den zum Kampf gestellten sowjetischen Nachhuten grotze Verluste zu. An den übrigen Teilen der Ostfront brachten Angriffe deutscher Truppen neue Erfolge. Stärkere Kampf- slicgerverbände belegten in der letzten Nacht wichtige Eisenbahnknotenpunkte im Raum westlich Moskau wirksam mit Spreng- und Brandbomben.
Im Kampf gegen die britische Versorgnngsschiffahrt vernichteten Kampfflugzeuge am Tage bei den Farör- Jnseln zwei Frachter mit zusammen'14 VVÜ ART. und versenkten in der vergangenen Nacht vor der schottischen Ostlüste ein Handelsschiff von 5lw!> BRT. Erfolgreiche Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich ferner gegen Rüstungswerke in Birmingham, sowie gegen Hasenanlagen von Errat Ssarmouth und Ramsgate. Andere Kampfflugzeuge bombardierten mehrere Flugplätze auf der Insel. Bei dem im Wehrmachtsbericht vom 12. August gemeldeten Schnellbootvorstotz im Kanal wurde ein weiterer Dampfer von 4696 BRT. torpediert, lst: Nord- afrika versprengten deutsche Zersioreriingzruge Krast- iahrzcugansammlungen des Feindes südostwärts Sollum. siei einem Luftangriss auf den britische» Flugplatz Abu :»eir in der Nacht zum 12. August wurden durch Vom-
Sieben neue Mtterkreu;lräger
Für vorbildlichen Einsatz im Ostfeldzüg ausgezeichnet
, Berlin, 13. August. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Eeneralseldmarschall von Vrauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberstleutant Erisollt, Kommandeur eines Tchiitzcnregiments, Oberstleutnant von Ludwig er, Konimandeur eines Infanterieregiments, Major B e h - rend, Bataillonskommandeur in einem Schiitzenregi- mcnt, Major Ritter Edler von Peter, Abteilungskommandeur in einem Panzerregiment, Hauptmann Stern, Kompaniechef in einem Panzerregiment, Oberleutnant Krieg, Kompaniechef in einem Schlltzenregiment, und Lberwachtmeister Alex, Führer eines Sturmgeschützes.
bcntreffer grotze Brände und heftige Explosionen in Hallen nnd Munitionslagern hervorgerufen.
Versuche der britischen Luftwaffe, am gestrigen Tage Westdeutschland nnd die Küste des besetzten Gebietes am Kanal anzugreifen, brachen in der deutschen Abwehr zusammen. Jägsr, Flakartillerie und Marineartillerie schössen hierbei 42 britische Flugzeuge ab. Eigene Vertust« traten nicht ein. Britische Bomber warfen in der letzten Nacht an verschiedenen Orten West- und Nord-
deutschlands Bomben. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste. Wehrwirtschastlicher oder militärischer Schaden. entstand nicht. Nachtjäger, Flakartillerie und Marineartillerie schössen 16 der angreifenden britischen Bomber ab."
Ergänzend wird gemeldet, datz britische Vomber eine geringe Zahl von Sprengbomben aus Wohnviertel in Autzenbezirken der Reichshauptstadt abwarfen, wo einige Tote und Verletzte zu beklagen sind.
Lage der bolschewisten hoffnungslos
Unter stetigem Vrmk der verbündeten lruppen gehen die Sowjets bei schweren kinbußen an Menschen und Material an der gesamten Üstsront weiter zurück
Verlin, 13. August. In der Ukraine wird, wie aus ergänzenden Meldungen zum OKW.-Vericht hervorgeht, die Verfolgung des Feindes in Richtung aus das Schwarze Meer rastlos weitergeführt. Die verbündeten Truppen setzen den geschlagenen Verbänden der Sowjets nach wie vor auf das schwerste zu und bringen ihnen empfindlichste Materialverluste bei. So wurden wieder mehrere starke Verbände des Ftindes in der Südukraine von deutschen Infanterie- und motorisierten Verbänden gestellt und total vernichtet. Die deutsche Luftwaffe zer- hämmerte mit besonderer Wucht die Dnjepr-Uebergiinge, vor denen sich die in vollem Rückzug begriffenen Sowjettruppen stauen. Im Nordabschnitt brächen verzweifelte Gegenangriffe der Bolschewisten unter blutigen Verlusten sür den Gegner zusammen; wieder wurden 18 Panzer,
darunter ein 52-Tonner, erledigt. Insgesamt würden am 12. August allein auf diesem Frontabschnitt durch konzentrische Borstötze der deutschen Truppen 28 Kampfwagen und 46 Geschütze zerstört, bzw. erbeutet. Auch ein bolschewistischer Entlastungsversuch durch den Einsatz von zwei Panzerzügen brach im zusammengefatzten Feuer der Deutschen zusammen. Beide Züge. blieben zertrümmert aus der Strecke liegen. An der finnischen Front wurde durch Stulaverbände ein dritter Panzerzug zerstört. Hier gehen die Offensiv-Aktionen der finnischen Verbände bei hartnäckigem Widerstand des Gegners er- solgreich weiter» wobei weitere grotze Mengen von Kriegsmaterial eingebracht werden konnten. Im finnischen Meerbusen ist ein bolschewistisches Transportschiff auf eine Mine gelaufen und gesunken.
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Der I?iilirei' bei iler Ileeiesxiuppe 8>i»1. Unsers ^iikimlunv neigst ilen Pstilircr 11116 Obersten Lekelilsliaber valireml eines llesuelies bei 6 er lleeresgriippe 8 H 6 . lieelits von Nun Oeiieriilteidiinirseliall v. Iiiiii 6 ste 6 t, dahinter.Oberst 8 c>imiin 6 t, links 0euer»I«bi rst I.iilir und Oener.al der lstieger Ilodenscliatn.
,4ukn.: gebsrl-Bilderdienst
klii schwarzer lag sür die britische Luftwaffe
Der restlose ZusammenbruH der englischen Maul- und kntlastungsosfensive
. Unser militärischer Mitarbeiter Hauptmann S tephan schreibt: Das mutz man den Engländern lassen: In der Mauloffensive sind sie ihren sowjetischen Verbündeten im Osten erheblich über. In der Hoffnung auf Entlastung für die schwer heimgesuchte Msel hatten die Briten die Angriffsvorbereitungen der Bolschewisten vorangetrieben und mit allen Mitteln auf Beschleunigung gedrängt. Als Deutschland den Uebersail ?us dem Osten nicht abwartete, sondern seinerseits zuschlug, versprach London Hilfe für Moskau: aber eine sieche nach der andern vergeht. Die deutschen.Divisionen sind tief in die Sowjetunion hinein vorgestotzen. Sie stehen am Ilmensee. östlich Smolensk nnd südöstlich von Kiew am Dnjep'r, mitten in bolschewistischen Landes- leilen. die für das Leben und die Verteidigungskraft des RLlestaates von ausschlaggebender Bedeutung sind! ^rotzbritannien begnügt sich wieder mit aufmunternden Reden, mit Lobpreisung des Widerstandes der Sowjetarmeen und mit nebelhaften Versprechungen. Die ungesagten und von Stalin dringend erwarteten Hilfsaktionen im Westen des europäischen Kontinents bleiben uns. Die englische „Leistung" bestand weiter in erbärmlichen Nachtangriffen auf die deutsche Fwilbevölkerung. die Churchill im Frühjahr 1940 erkund und seitdem fortsetzte, obgleich er weitz, datz diese Methode ohne Einflutz auf das Kriegsgeschehen bleiben mutz. In der Bombardierung von wohrwirtschaftlich bedeutungslosen Objekten aber können die Bolschewisten bm so weniger eine britische Hilfsmatznahme sehen, als einfallsarme britische Kriegführung dieses System .auch vor dem 22. Juni genau in dem gleichen Umfang
ungewandt hat!
Es ist also nicht zu erkennen, worin hier eine Unterstützung für die bolschwewistischen Bundesgenossen liegen soll.
Jetzt nähern sich die deutschen Soldaten und mit ihnen die der Verbündeten, unter denen sich nun auch motorisierte Kolonnen des italienischen Expeditionskorps befinden, bereits den großen Häfen der Südukraine. Auch die deutsche Infanterie drängt dem nach dem Schwarzen Meer fliehenden Feinde scharf nach und fügt ihm grotze Verluste zu. Täglich stellt die Presse der Plutokraten melancholische Betrachtungen über den großen wirtschaftlichen Wert des jetzt von Deutschland ötkupierten Gebietes im Dnjepr-Bogen an: die japanische Zeijung „Tokio Asahi Schimbun" aber kann berichten. datz im Kreml grvtze Unzufriedenheit über die Haltung Englands und Amerikas herrsche, da die Sowjetunion vergeblich den Wunsch ausgesprochen habe, datz ihre eigenen militärischen Operationen durch eine sofortige englische Offensive unterstützt würden, weil der deutsche Druck überaus stark sei Da London nun außerstande oder nicht gewillt ist, etwas Ernsthaftes zur Unterstützung der Moskauer Wünsche zu tun, hat es sich wieder einmal zu einem Prestige-Unternehmen entschlossen: Es hat den Versuch riskiert, das westdeutsche Jndustrierevier bei Tage anzugreifen. Natürlich sind die Briten mit diesen Einflugversuchen genau so gescheitert wie früher mit ihren Vorstößen gegen die besetzten Gebiete von Norwegen bis zur Normandie. Irgendwelche nennenswerte Schäden anzurichten, ist ihnen nicht gelungen. Dafür haben sie nicht weniger als 42 Flugzeuge im Feuer der Flak und der Marineartillerie oder im Kamps mit den deutschen Jägern eingebüßt. Auf
deutscher Seite ging dabei nicht eine einzige Maschine verloren, und als die Briten in der Nacht ihre Angrisse aus verschiedene Orte West- und Norddeutschlands wiederholten, mutzten sie 16 weitere Vomber auf deutschem Boden zurücklassen. Innerhalb von 24 Stunden steht das Verhältnis im Kampf von Deutschland gegen England.also 58:0 zu unseren Gunsten!
Die Entlastungsosfensive zugunsten der Bolschewisten, die man widerwillig unternahm, um nicht ganz zu kneifen. ist damit zusammengebrochen: die Maulofsensive freilich kann grotze Erfolge verzeichnen: In London, wo man von 'dem Brennpunkt dieser Ereignisse nicht so sehr weit entfernt ist. gibt Herr Laykm den Verlust von 20 eigenen Flugzeugen zu: nach Amerika aber gibt man schon hinüber. Deutschland sei „nahezu 24 Stunden lang ununterbrochen mit Bomben belegt" worden. Das eigene Publikum warnt man noch vor übertriebenem Optimismus; den Verbündeten aber erzählt man. Berlin sei durch die Luftangriff desorganisiert, und die Berliner liefen so furchtsam herum wie die Kaninchen. Wem will England damit eigentlich imponieren? Die Bolschewisten haben seit dem 22. Juni am eigenen Leibe erfahren, was die Deutschen zu leisten vermögen, und wie wenig Hilfe ihnen England bringen kann oder will. und die Amerikaner kennen schon seit vielen Monaten nichts mehr als die immer wiederholten, gellenden Hilfeschreie ihrer Verwandten von der anderen Seite des Atlantik, die ohne Unterstützung von Washington sich gar nichts mehr zutrauen. Der schwarze Tag. den Großbritanniens Luftwaffe voraestern nach vielen andern Fehlschlügen, die vorhergingen, wieder erlebte kann durch keine Reklame ausgelöscht werden. Er ist in die Annalen der Kriegsgeschichte eingeschrieben.
Von
Helmut 3ündsrms.nll, Ltaksieitsr dös llsieds- prosseclisks
Der siegreiche Vorstoß der deutschen Truppen in die riesigen Räume des Dnjeprbogens ist das grotze Ereignis dieser Tage. Die Welt erkennt die Bedeutung einer Operation, die unsere Soldaten in das Herz der Ukraine führt, das deutsche Volk aber verbindet mit den Ereignissen, wie sie sich jetzt abzeichnen, Ueberlegun- gen besonderer Art. Es erinnert sich an die zähen Kämpfe, die im südlichen Teil der gewaltigen Front im Osten wochenlang bestanden werden mutzten, und es bedenkt die Gründe, warum gerade hier ein überaus starker Gegner versammelt war, bis er jetzt nach wochenlangem Ringen zermürbt in der Auflösung begriffen ist. Es war Wahrhaftig eine Riesenarmee, die in Lemberg und in Vessarabien zum Angriff auf Europa bereitstand, und es gibt auch keinen Zweifel mehr über die Absichten, die den Hintergrund dieser gewaltigen Truppenkonzentrationen bildeten.
Schon vor Jahresfrist, als die Machthaber des Kremls in Vessarabien einfielen und während des Einmarsches ihre Forderung auf die Bukowina erweiterten, zeigten sie Miene, noch weiter vorzustoßen, um ganz Rumänien in ihren Machtbereich einzuüez'ehen. Die deutsche Garantie im Anschluß an den Wiener Schiedsspruch verhinderte damals im letzten Augenblick das äußerste. Dennoch blieb hier einer der wichtigsten Ansatzpunkte der Angriffsvorbereitungen der Sowjets. Hier wollten sie zum Balkan vorstoßen und das Reich im Südosten umklammern, ihm in der bolschewistischen Zerstörung dieser blühenden Länder wichtige Nahrungsund Rohstoffquellen abschneiden, während im Norden die „Dampfwalze" mitten in das Herz Europas einbrechen sollte.
Die Pläne der Bolschewisten auf dem Balkan — blitzartig beleuchtet durch ihren „Pakt" mit dem 14-Tage- Jugoslawien der Peter und Simowische — waren eine moderne Wiederauferstehung der Petersburger Aspirationen, die schon vor fünfzig Jahren das Ende der Bismarckschen Rutzlandpolitik bedeuteten und schließlich am Ausbruch des Weltkrieges so wichtigen Anteil hatten. Wo damals wahnsinnig gewordene großrussische Chauvinisten alle Warnungen des großen Kanzlers in den Wind schlugen und auf der Absicht bestanden, ihr zaristisches Reich bis an die Adria auszubreiten, da war es diesmal die blutige Fratze des jüdischen Bolschewismus, der hier den rechten Ansatzpunkt erhoffte, um Europa und damit die'Kultur der Menschheit aus den Angeln zu heben.
An diese Umstände denken heißt die wahre Bedeutung jener gigantischen Schlacht ermessen, die hier in wochenlangen harten Kämpfen geschlagen wurde und die sich jetzt ihrem siegreichen Abschluß nähert. Statt in die Ebenen Rumäniens und in die ungarische Pußta einzubrechen. sind die Sowjethorden in diesem so bedeutsamen Abschnitt unter dem kühnen Ansturm der deutschen Wehrmacht und ihrer tapferen Verbündeten zusammengebrochen. Die Armee, die uns den Lebensatem nehmen sollte, hat sich in keuchende.Flüchtlingskolonnen aufgelöst, die Panzer, die an die Donau rollen wollten, liegen zerschmettert senseits des Dnjestr. Die Soldaten, die sich schon als Herren auf den Straßen Süd- europas sahen, marschieren in endlosen Eefangenenzügen über die Knüppelwege galizischer Sümpfe.
Eine geschichtliche Umkehr hat sich vollzogen. Aus der blutigen Gefahr ist die ernste Bewährung der Solidarität junger Völker geworden, die in der Stunde der Gefahr gemeinsam angetreten sind und nun durch einen stolzen Sieg sür einen harten Kampf belohnt werden. Die Bedrohten haben sich nicht nur der Bedrohung erwehrt, sondern in kühnem Sturm dem furchtbaren Gegner die Waffen der Vernichtung aus der Hand gewunden, haben ihn gepackt und niedergeschmettert, bevor er zum Schlage auszuholen vermochte. Fern von den Dörfern und Städten Mitteleuropas wurden die Armeen des Bolschewismus zusammengeschlagen und die Feinde unserer Welt zurückgeworfen. Gerade dort, wo sein Angriff am gefährlichsten schien, wird er setzt am härtesten getroffen.
Mit dieser Schlacht im Süden fällt eine der größten Entscheidungen dieses gewaltigen Feldzuges zur Rettung des europäischen Lebens vor der bolschewistischen Vernichtung. Hier glaubte Moskau den Schlüssel zum Herzen unseres Kontinents in Händen zu haben, und hier wurde er ihm nicht nur entwunden, sondern hier wurde auch weit das Tor zum düsteren Reich des Ostens auf- gesiotzen durch das unsere Soldaten mit unbeugsamer Entjchlossenheit marschieren, um jene zu zertreten die uns zertreten wollten.
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Unser
J,I der Süd-Ukraine wurden den weichenden Sowjets groge Verluste zugefügt.
Die britische Luftwaffe erlebte einen schwarzen Tag: 69 Flugzeuge wurden insgesamt bei dem Anariiss- veouch auf Westdeutschland und bei nächtlichen Ein- llugen abgeschossen: im Osten wurden 184 owjetische Flugzeug« vernichtet.
Ein japanttcher Berichterstatter bestätigt, datz Einölen,! auf Befehl Stalins in Schutt und Asche gelegt wurde. ' "
Auch gegen die englische Vcrsorgungsschissahrt wurden neue Erfolge erzielt.
Italienische U-Boote versenkten 17 969 BRT. seind- lichen Schiffsraums.
Marschall Pctain stellte als Ziel Frankreichs seine Mitarbeit auf einem in sich ausgesöhnten Kontinent heraus.
Wiederum schotz unsere Flak über Bremen zwei Vritenbomber ab.