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VreMrZMng
parteiamtlicliir Tageszeitung
gas flmisblatt des Negierenden viirgermeisters der Zreien Hansestadt vremen
Anzeigen - Grundpreise? Die l mm höht und 22 nun breite Zeile lm Anzeigenteil 13 H/. Die 78 ww breite und 1 Luv hohe Zeile Im Tertteii 75 3H,/. Ermäß. Grundpr. (für Klein- > Famiiienanzeig. u. a„ sowie sonstige Beding. Preisliste 9 Nacku. --sei B. GeschSstSstellen: Bremen: Teeren 6/8, Nus 5 41 21; Nachtruf und sonntags 51115: Obernstr. 86, Aus 54121) Syke: Müklendamw 2) Br.-Semelingen: Bahnhosstr. 6, Sck, Poststr., Nus 4 84 58; Br.-Degesack: Nohrstr. 24, Ruf 4 u. 8; Vr.-Blumenthal: Kpt.- Dallmann-Str. 41/43. Nus 88 u. 89
der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches Nerkündungsblait des Neichsstattljallers in Oldenburg und Bremen
Nr. 222 / 11. Jahrgang
Dienstag, 12. flugust 1941
kinzelpreis 13 Npf.
Unverfrorene britische srechlieit durch siuslandssournalisten bloßgestellt
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H°ha eine Ruderregatta Besetzung ausweisen pstd ze Reche von auswärts« Bremen, Hannover, Brack- tenmannschasten sollen sich
Wie damals m tzenstochau...
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Berlin, 11. August. Am Montagmittag erklärte der Londoner Nachrichtendienst mit typisch britischer Dreistigkeit: „Smolensk befindet sich nach wie vor in den Händen der Sowjets." Zur gleichen Zeit, als diese neuerliche Liigenmeldung ihren Weg aus dem Londoner Jnfor- mationsministerium nahm, befanden sich bereits Aus- landsjournaliste», die auf Einladung dex Presseabteilung der Reichsregierung Smolensk besucht hatten, wieder auf der Rückreise. Sie sahen und erlebten Smolensk, das sich seit dem 18. Juli in deutscher Hand befindet. Churchills dummdreiste Liigenmethode ist damit erneut vor aller Welt offen vloßgestellt. Obgleich schon nach dem Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht die Einnahme von Smolensk durch deutsche Truppen unzweifelhaft war, hatten ausländische Korrespondenten bei einem Besuch der Stadt Gelegenheit, ihren Blättern an Ort und Stelle über die Besitznahme der Stadt zu berichten. In seiner beispiellosen Mißachtung der Wahrheit glaubt Churchill aber auch jetzt — während die Artikel der Berichterstatter bereits im Erscheinen sind — noch durch hartnäckiges «Festhalten an der Lüge die Welt bluffen zu können. Die deutsche Wehrmacht braucht Churchills Bestätigung für den deutschen Sieg keineswegs. Die Oesfentlichkeit aber hat wieder einmal erkannt, mit welch unverfrorener Frechheit und Hartnäckigkeit Churchill seine Lügen in die Welt setzt, wenn es ihm darauf ankommt, die Schlagkraft und den Erfolg der deutschen Waffen in Frage zu stellen und zu schmälern.
Mit unglaublicher Verbissenheit hat London versucht, sich und dre Welt über die katastrophalen Niederlagen seines sowjetrussischen Verbündeten im Osten hinweazu- trösten. Die Lügen, die zu diesem Zwecke in die Welt
Italienisches toiarettschiff bombardiert
Dr. v. O. Rom, 11. August. (BZ.-Eigenbericht.) Ein englischer Luftüberfall auf das italienische Lazarettschiff „Kalifornia" auf der Reede von Syrakus hat in Italien Erbitterung ausgelöst. Das Lazarettschiff war nach den Erfahrungen mit englischen Fliegern und ihren Anglisten auf Sanitätseinrichtungen derart kenntlich gemacht, daß ein Irrtum ausgeschlossen ist und der Angriff vorsätzlich unternommen wurde. Wenige Tage zuvor wurden von britischen Flugzeugen außerdem italienische Seenotflugzeuge angegriffen. 2n der Oesfentlichkeit wird daran erinnert, daß bereits das italienische Laza- Mischiff „Po" im Hafen von Valoma einem Anschlag du RAF. zum Opfer fiel. In der' faschistischen Presse «rden die zuständigen italienischen Stellen aufgefordert, eine strenge Prüfung einzuleiten, ob nicht durch die italienische Luftwaffe Vergeltungsmaßnahmen berechtigt seien, mm der RAF. Angriffe auf Wehrlose abzugewöhnen.
gesetzt werden, stellen aber wirklich einen Höhepunkt von Dummheit und Dreistigkeit dar. Man kann es kaum glauben, daß der Londoner Nachrichtendienst erst heute wieder mitteilt, Smolensk befände sich trotz aller deutschen Behauptungen noch immer in sowjetrustischer Hand. Wir haben an die Engländer bereits vor Tagen die Einladung gerichtet, neutrale Beobachter nach Smolensk zu schicken und sich von der wahren Sachlage unterrichten zu lassen. Da die Engländer selbst von dieser ernstgemeinten Einladung keinen Gebrauch gemacht haben, sind nun die ausländischen Berichterstatter in Berlin in die Lage versetzt worden, nach Smolensk zu reisen und die „Wahrhaftigkeit" der englischen Lügen , zu überprüfen. Gleichzeitig bringen die deutschen Wochenschauen den Einmarsch deutscher Truppen in diese Stadt. Dies alles konnte jedoch die Engländer nicht hindern, das Märchen von Smolensk weiter aufrechtzuerhalten und sich damit in eine immer ärgere Blamage hineinzureden. Die Welt hat an diesem Beispiel wieder einmal herrlichen Anschauungsunterricht über die englische Kriegsberichterstattung und Lügentaktik.
Es würde uns nicht erschüttern, wenn morgen der englische Nachrichtendienst sich aus diese Weise aus der
Klemme zu ziehen versuchte, in dem er behauptet, die Deutschen könnten Smolensk schon deshalb nicht eingenommen haben, da diese Stadt lediglich in der Phantasie der deutschen Heerführer existiert. Leugnen doch London ebenso wie Moskau, daß es je eine Stalinlinie gegeben habe! Obwohl die Londoner Pressemänner inzwischen Zeit gehabt hätten, ihre eigenen Berichte Wer die Stalimlinie nachzulesen.
Wir wundern uns nicht, wenn Churchill auf seine alten frechen Lügenmeth-oden zurückkommt, die er bereits damals anwandte, als die deutschen Truppen in Polen vormarschierten und angeblich die Madonna von Czen- stochau geschändet haben sollten. Die tollsten Schwindeleien sind gerade gut genug, um dem im mulmigen Lügengewebe der englischen Propaganda längst dumm und urteilslos gewordenen britischen Volke den -von Churchill gewünschten Auftrieb zu geben. Aber auch diesmal haben, wie damals in Ezenstochwu, Churchills Lügen kurze Beine. Der Schwindel von Smolensk ist'endgültig entlarvt und damit auch der Schwindel Stalins mit seiner famosen Schauspielertruppe, die dort den Sowjetarmisten das Leben erheitern sollte .,,
Sem seinö auf den Werfen
Sie Vernichtungsschlacht in der Ukraine gellt weiter—Vombenkagel auf Moskau fortgesetzte Nachtangriffe aus englische ffLsen
Aus dem Führerhauptquartier, 11. Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „In der Südukraine macht die Verfolgung des weichenden Feindes überall schnelle Fortschritte. Auch an den übrigen Teilen der Ostfront verlausen die Operationen planmäßig. Kampsflieaerverbände belegten in der letzten Nacht Werke der Moskauer Rüstungsindustrie vor allem im Nordwesten und Osten der Stadt mit vielen Tonnen Spreng- und Brandbomben.
Im Kamps gegen Großbritannien richteten sich Nachtangriffe der Luftwasfe gegen Hafenanlagen an der schottischen und englischen Ostkllste. Im Kanalgebiet schössen am gestrigen Tage Jäger und Flakartillerie zehn britische Flugzeuge ab. Ein Sperrbrecher der Kriegsmarine brachte vier, ein Vorpostenboot zwei und ein Minensuchboot ein britisches Flugzeug zum Absturz.
In Afrika erzielten deutsche und italienische Sturz- kampsslugzeuge Vombenvolltresfer in Hafenanlagen von Tobruk und brachten britische Flakbatterien zum Schweigen. Ein stärkerer Verband deutscher Flugzeuge bombardierte in der Nacht zum 11. August militärische Anlagen am Suezkanal.
Einzelne feindliche Flugzeuge flogen in der letzten Nacht aus Nordosten in das Reichsgebiet ein und ver
suchten bis Berlin vorzudringen. Sie wurden durch das Feuer der Flakartillerie abgewiesen. Zwei der angreifenden Bomber wurden abgeschossen.
In der Nacht vom 18. zum 11. August setzten Verbände der deutschen Luftwaffe ihre erfolgreichen Angriffe auf Jndustrieziele der Stadt Moskau erfolgreich fort. Der Schwerpunkt des deutschen Angriffs lag aus Jndustriewerke im Osten und Nordwesten der Stadt. In diesen Stadtteilen liegen außer den Rüstungswerken der sowjetischen Schwerindustrie auch Auto-, Traktoren- und Maschinenfabriken. Chemische Werke -befinden sich gleichfalls in dem von der deutschen Luftwaffe bombardierten Nordwestteil der Stadt.
Zu den Erfolgen im Osten wird noch im einzelnen laufend bekanntgegeben: An der finnischem Front konnten auch am 10. August von den deutsch-finnischen Truppen weitere Erfolge erzielt werden. Ein bolschewistischer Verband wurde eingekreist und vernichtet. 2m weiteren Vordringen wurden mehrere Orte genommen. — Deutsche Vorausabteilungen stießen am 10. August bei der. Verfolgung der Voltchewisten in der Ilkräine auf' ^anlos umherziehende. 2n kübnem Ansturm wurden die Bolichevnsien vernichtet. Andere deutsche Ab- (Fortsetzung auf Seite 2s >
Flintenweiber mit Säuglingen auf dem flrm
Las Flammenmeer von Smolensk — Menschen wurden ;u tieren — Bolschewistische Steppenmechoden
rs. Berlin, 11. August. lVZ.-Eigenvericht.l Nach sieben Wochen eines harten und in seinen Dimensionen ins gigantische gesteigerten Ringens sind die gegen das Reich ausmarschierten bolschewistischen Armeen ties in das eigene Land zurückgeschlagen. Ungeheuer sind ihre Niederlagen: Millionen an Gefangenen und Toten verloren sie, gewaltige Mengen an Kriegsmaterial büßten sie ein. Trotzdem hält der Widerstand auf der ganzen Linie an. Der Gegner ist zwar hart angeschlagen, er «ankt bereits in den Knien und ist nicht mehr Herr seiner Entschlüsse, aber noch hält er sich ausrecht, noch versucht er in verzweifelten Gegenstößen das Schicksal abzuwenden, in das er sich bereits rettungslos verstrickt sieht. Noch flieht er nicht, noch kämpft er. Wie er kämpft, wie er sich schlägt, stur und verzweifelt bald, bald wild "vd fanatisch, darüber berichten in diesen Tagen Teilnehmer der Schlacht von Smolensk vor der deutschen Presse.
Eine der merkwürdigsten Feststellungen, wSlche die im Zentrum der östlichen Front vorrückenden deutschen Sollten zunächst immer wieder machten, war die, daß die Sowjets bis zum Dnjepr.chin kaum eine Brücke gesprengt hatten, obwohl sie ohne Zweifel die Möglichkeiten dazu gehabt hätten. Erst später erfuhr man den Grund dieies seltsamen Verhaltens. Die bolschewistische Führung hatte allen Ernstes an die Möglichkeit einer Gegenoffensive geglaubt. Erst als sie unter den Schlägen der deutschen Wehrmacht eines besseren belehrt war, ggb sie den Be- W. alles zu vernichten, was „oen Faschisten" bei ihrem Vormarsch nützlich sein könnte. Es ist bekannt, daß dieser Befehl mit aller Gründlichkeit befolgt wurde. Seitdem treffen deutsche Soldaten im Osten keine-passierbare Brücke mehr an. Vom kleinsten Steg bis zur modernen Wenbahnbrücke ist alles in ,die Luft-gesprengt Der Vormarsch hat sich damit tatsächlich bedeutend erschwert. Dies umsomehr, als sich zu beiden Seiten der Flusse weist breite Sumpfstreifen hinziehen, die ebenfalls nur wlt Hilfe von Brücken zu bezwingen sind. So haben "utsche Pioniere häufig in kürzester Zeit Brucken von mehreren hundert Metern Länge bauen müssen.
Trotzdem am schwersten zählt der bolschewistische Wi- «rstand selber. Dieser Widerstand besteht aus der lorundlage einer gewaltigen Rüstung und eines ebenso gewaltigen Menschenbestaudes. Hatte man in den letzten fahren'doch alles getan, die Armee auf den grapsn Wasfenizang sllr die Welkreoolution vorzubereiten. 2n ungeheuren Mengen hatten die Panzerkampfwagen die
Hallen der sowjetischen Rüstungsindustrie verlassen, Panzerkampfwagen, die nicht einmal schlecht sind, im Kampf allerdings häufiger versagen, weil die Bedienungsmannschaft in dem Augenblick hilflos ist, da sie eigene Entscheidungen, sei es technischer, sei es strategischer Art, treffen müssen. In demselben Maße war auch die bolschewistisch« Luftwaffe auf einen Stand gebracht, von dem man annehmen durste, daß er für einen Gang mit der deutschen ausreichte. Menschen besaß man im übrigen ja mehr als genug. Freilich — für die große Masse selber hakte man keine Ausrüstung schassen können, die der der technischen Truppen entsprach. Dies glaubte man im Hinblick auf die naturgegebenen Tätigkeit der Bewohner der MSSR aber wohl riskieren zu können.
Daß die Pläne der bolschewistischen Führung,,die allesamt auf eine offensive Führung des Krieges angelegt waren, nicht durchgeführt werden konnten, ist ein Verdienst des deutschen Soldaten. Er stieß mitten in den bolschewistischen Aufmarsch hinein. Er bewies auch dann den unmrgleichlichen Hohen Grad seiner Ausbildung und seines soldatischen Geistes, als die Sowjets ihm dann entgegeuwarfen, was ihnen an allen Mitteln und Menschen zur Verfügung stand, und einen Krieg entfesselten, der zu den furchtbarsten gehört, den je die Welt kennenlernte. Ganze Heere von Panzern rollten den deutschen Truppenverbänden entgegen, gewaltige Massen an Menschen wurden rücksichtslos in den Kampf geworfen. Und diese Menschenmassen stürmten stur den Gegner an, auf den man sie losließ. Vor sich die Panzer und Maschinengewehre der „Faschisten", im Rücken die Pistolen der Kommissare, übet sich die deutsche Luftwaffe. Sie gruben sich bis an den Hals in die Erde ein und nutzten wie Tiere jede Unebenheit des Geländes aus. sie hielten stundenlang im heftigsten Feuer stur aus, Aufforderungen, sich zu ergeben, lehnten sie ab, weil sie die Pistole des Kommissars im Rucken fühlten. So kämpften sie wie die Tiere, schlimmer noch mit einer bestialischen Grausamkeit, die keinerlei menschliche Hemmungen mehr kannte.
Die politischen Kommissare konnten, immer wieder als ihre Antreiber festgestellt werden. '2hre Macht ist schlechthin unbegrenzt. Sie ve'rmögen selbst Offiziere die nach ihrer Meinung sich den Vorwurf der Feigheit verdient haben, mit dem Tode zu bestrafen, Und genug solcher Fälle kamen vor. Wie Eefangenenaussagen immer wieder erwiesen. Sie selber lassen sich nur selten
gefangennehmen, Fanatiker, die sie durchweg sind, zogen es durchweg vor, sich selber zu erschießen, wenn sie keinen anderen Ausweg mehr sahen. Auch Frauen hatten die Bolschewisten verschiedentlich eingesetzt. Auch diese .Weiberbataillone kämpften mit einer ungeheuren Verschlagenheit und einer Heimtücke, für die es keine Worte gibt. So kamen Weiber mit kleinen Kindern aus dem Arm den deutschen Soldaten entgegen, schreiend und hilfejammernd, bis sie plötzlich ihre Säuglinge beiseite warfen, sich niederwarfen und mit Waffen, die sie raffiniert verborgen gehalten hatten, ein wildes Feuer eröffneten.
Wie die Bolschewisten auf ihren Rückzügen wüten, ist. dem deutschen Volke in den Wochenschauen der Film- berichter eindrucksvoll nahegebracht. Was zu zerstören ist, wird in die Luft gesprengt, was brennt geht in Flammen auf. So zündeten die Sowjets beim Herannahen der deutschen Spitzen ganz Smolensk an, vierzehn Tage bevor eine Meldung aus Moskau besagte, daß sich das Ballett der Oper nach Smolensk begeben habe, um vor den Truppen zu tanzen — so ließen sie in jenen rücksichtslosen Fanatismus, der keinerlei Rücksicht auch gegen sich selbst kennt, eine Stadt von 300 000 Einwohnern in Flammen aufgehen. Ein gewaltiger Brand wütete Tage und Nächte. Die ersten deutschen Kradschützen, die in die Stadt eindrangen, wu-rden die Haare vom Kopf gesengt, so groß war die Hitze. Eine wahre Hölle.
Die deutschen Soldaten wurden mit allen Schwierigkeiten fertig. Wo die leichte Pak die sowjetischen 52- Tonner nicht mehr bezwäng, da gingen sie mit Handgranaten gegen diese Ungetüme vor. Wo der Feind Widerstand leistete, da «chlofsen sie ihn ein. Wo er sich in Kesseln noch verteidigte — und er tat es fast immer — da zermürbten sie ihn im täglichen Kleinkrieg. Sie lernten die Methoden der Steppenbewohner kennen und wußten sich ihnen anzupassen. Sie hielten auch aus, wo sie auf feindliche Uebermachten trafen und mehr als einmal kam es vor, daß wenige entschlossene Männer ganze bolschewistische Regimenter zurückschlugen. Keine gesprengten Brücken, keine brennenden Dörfer und Städte hemmten ihren Vormarsch, kein Verlust vermochte ihren Angriffsgeist zu schwächen. So drangen sie vorwärts. Mitten in die Hölle hinein. Jeden Feind siegreich bezwingend, jeden Widerstand bezwingend. Täglich aufs neue in ihrer Ueberzeugung bekräftigt, daß es für diesen Gegner kein Erbarmen geben kann.
iVovi
Zkabsebsk Viktor LutLL
„Aus dem deutsche» Volke kämme ich mir die besten Idealisten, und mit ihnen baue ich das neue Reich."
Diese Worts sprach der Führer im Jahre 1927 auf der ersten kleinen Versammlung von Wirtschaftsführern im Ruhrgebiet.
Nur von den wenigen anwesenden Nationalsozialisten ist dieser Satz wirklich verstanden worden. Die meisten begriffen nicht, was der Führer damit sagen wollte. Mit einem inneren Lächeln oder mit mehr oder weniger gut verhehltem Zweifel hörten sie seine Worte. Wie sollten oder konnten sie auch anders! Man wollte ja zu jener Zeit von Idealismus nichts wissen: zudem war der größte Teil der Anwesenden viel zu sehr intellektuell und wirtschaftlich ausgerichtet, um überhaupt eine positive Einstellung zu einer idealistischen Haltung haben zu können.
Genau so dachte damals auch die Mehrheit des deutschen Volkes. Was wollte denn schon dieser Mann und seine wenigen Anhänger erreichen, selbst wenn sie wirklich Idealisten oder, bester gesagt, gerade weil sie Idealisten waren? Was waren denn das überhaupt für Menschen, diese Männer im Braunhemd, die sich Idealisten nannten? Bestenfalls enttäuschte Offiziere, die sich irgendwie betätigen wollten, dann Jungen, die noch keine Ahnung vom Leben hatten, und Radäubrüder, die Revolutionäre zu sein vorgaben, in Wirklichkeit aber vor allem gern Unruhe stifteten.
Bei dieser Rückschau tauchen die verschiedensten Fragen auf, von denen die erste lautet, ob es denn wirklich Idealisten gewesen sind, die sich damals um den Führer geschart haben. Wer sie kennt, und wer vor allen Dingetz mit ihnen in Reih und Glied marschiert ist und gekampft hat, der muß diese Frage bejahen. Oder glaubt vielleicht jemand, daß Egoisten sich zu einer neuen Lehre bekannt hätten, durch die sie weder etwas erben noch gewinnen, für die sie aber nur opfern und verlieren konnten? Es ist unlogisch und darum einfach unmöglich, daß Menschen, die etwas für sich erreichen wollen, sich ausgerechnet einer Bewegung anschließen, die nichts verspricht, nichts zu geben hat, aber alles verlangt, was man nur verlangen kann: Geld, freie Zeit. Mut zur Tat. Einsatz, Gehorsam, Treue, Vekenner- mut und bedingungslosen Glauben. Immer nur Pflichten und niemals Rechte, immer nur Leistungen und niemals Belohnung, dazu aber Spott und Hohn, Verfolgung durch politische Gegner und den Staat, Verlust der Arbeitsstelle und der Wohnung, Vernichtung der Existenz und nicht selten Preisgabe der Gesundheit. ^
Und dies alles freiwillig, ohne jeden Zwang, nur dem eigenen Befehl gehorchend. Wende nur niemand ein: „Sie rechneten eben auf später." Nicht'einer hat auf ein unbestimmtes.Später gewartet. Wann -sollte denn dieses Später sein? In zwei Jahren, in zehn Jahren oder in zwanzig Jahren, vielleicht auch erst nach dem Tode? Denn damals schien ein Ende im Elend, im Gefängnis oder am Galgen wahrscheinlicher als eine Stellung im Staate.
Das mag drastisch-klingen, aber es war so. Was sich unter solchen Umständen fand und in der braunen Armee zusammenschloß, das waren Idealisten. Jene wenigen, die sich hier und da meldeten und doch keine Idealisten waren, verschwanden sehr schnell wieder und wurden nicht mehr gesehen. Die aber, die blieben, waren uneigennützige Kämpfer für ein neues nationalsozialistisches Deutschland. Sie hat der Führer um sich gesammelt, mit ihnen hat er im vierzehnjährigen Kamps ein neues Deutschland geschaffen und den Grundstein gelegt zu all dem, was heute im Werden ist. Dieses Fundament aber heißt schlicht und einfach: „Idealismus". >
Eine Revolution kann nur nach ihren eigenen Prinzipien, nach denen sie in Marsch gesetzt wurde und ihre ersten Erfolge errang, weiter und zu ihrem endgültigen Sieg geführt werden. Heute hört man das Wort Idealismus verdächtig oft. Es muß deshalb geprüft werden, ob es auch immer berechtigt ist, wenn man es heute hört. Hierbei wird deutlich, daß dieses Wort sehr oft unrichtig angewandt wird und durch ein anderes, nämlich das Wort „Selbstverständlichkeit" ersetzt werden müßte.
Es ist an sich noch kein Idealismus, wenn man als Soldat, Beamter, Arbeiter oder Industrieller auf seinem Posten seine Pflicht erfüllt, oder wenn dem Staate
IMIN»MII»»»»MIM»IIMINM»MN»MMINI»»I»ININININ,N„NIN»»IIIIN»III
Vnssr TayS 88 H»ssysL
Die rasche Verfolgung des Feindes in der Ukraine geht weiter.
Deutsche Kampfflieger setzen ihre Angriffe auf Moskau ohne Pause fort.
Die Lüge von Smolensk. dergemäß sich die Stadt rinmer noch in sowjetischer Hand befinden soll, wurde durch den Besuch von Auslandsjournalisten eindeutig widerlegt.
Mit der Bombardierung eines italienischen Laza- rettschrftes haben die Briten einen neuen eklatanten Volkerrechtsbruch begangen.
Der Terror der britischen Verwaltung im Irak zeigt sich in der Errichtung von Blntgeri'chtshösen. In der HV. der Vauwirtring-A.-G. wurden Ausführungen über den Stand des Bausparens gemacht. Die „BZ." verösfcntlicht das Programm der Eau- schulungswochc, die vom 18.—24. August in Bremen stattfindet.
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