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patteiamtliche Tageszeitung
s Das flmtsblatt des legierenden Vurgermeisters der Freien fjansestadt Vremen
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der Nationalsozialisten Vremens
sinnliches verkündungsblalt des Neichsstat'chalters in Oldenburg und Vremen
Nr. 216 / 11 . Jahrgang
Mittwoch, 6. flugust 1941
kinzeivreis 16 Npf.
Im Juli 407600 VM. versenkt!
Vurchbruchsraum siwoftwarts Smolensk erweitert — flusbruchsversuch m der Ukraine
unter schweren Verlusten der Sowjets gescheitert
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krneut bomben aus Moskau
Aus dem Führerhauptquartier, 8. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „In Irr Ukraine wurden Ausbruchsversuche der aus ,ngem Raum zusammengedrängten feindlichen Kräfte »bgewiesen. Teile des Gegners wurden dabei aufgerieben. Bei der Erweiterung des Durchbruchsraumes hundert Kilometer siidostwärts Smolensk wurde eine neue feindliche Kräftegruppe durch überraschenden Vorstoß teils vernichtet, teils eingeschlossen. In Estland wurde die Stadt Taps genommen. Kampfslugzeuge belegten in der letzten Nacht in rollendem Einsatz militärische und wehrwirtschaftliche Anlagen in Moskau erfolgreich mit Spreng- und Brandbomben. Bei Angriffen gegen die britische Bersoraungsschifsahrt versenkte die Luftwaffe weitab westlE Irland und im St.-Georgs-Kanal zwei Handelsschiffe mit zusammen 10 366 VRT. In Nordafrika scheiterte bei Tobruk ein Angriff stärkerer britischer Kräfte unter schweren Verlusten für den Feind. Deutsche Kampfflugzeuge griffen auch in der letzten Nacht britische Stützpunkte am Suezkanal an. In der Nacht zum 4. August vernichteten sie auf der Reede von Suez zwei britische Handelsschisfe mit.zusammen 18 666 BRT. und trafen ein großes Fahrgastschiff schwer. Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein. Im Kampf gegen die britische Handels-
die schmerzliche Nachricht, deß r, inmgstgel'sbter Junge, d-i vir hatten, unser lieber Bruder, :sse. der Schütze
ich Meyer
ahr am 15. Juli bei denW im Osten sein junges Leki ßr § aterland dahin gab.
n Schmerz:
ive Meyer Wwe., geb, lno und Rolf alle Angehörige».
den 4. August M1,
»srankreicki ;u warnen — unnötige Miilie!"
Paris, 5. August. Zu einer Erklärung von Sumner Westes, in der Frankreich beschuldigt wurde, mit den Achsenmächten zusammenzuarbeiten und in der behauptet wird, Frankreich bedrohe durch seine Zusammenarbeit mit Japan im Falle Jndochina die Vereinigten Staaten, äußerte sich der französische Rundfunk u..a. wie folgt: „In dem Augenblick, da wir im Fernen Osten ein für uns sehr interessantes Abkommen erzielt haben, ein Abkommen, das eine gegenseitige Verteidigung zwischen Jndochina und Japan vorsieht, findet Amerika unsere Politik wenig nach seinem Geschmack. Der amerikanische Unterstaatssskretär hält-sich für berechtigt, zu beurteilen ,in welchem Maße die französische Regierung ihre Versprechungen einhält. Er kritisiert die Politik unserer Führer, fast beschuldigt er sie, es an Loyalität mangeln zu lassen." Der französische Rund- sunk zitiert in diesem Zusammenhang den Londoner Rundfunk, der wissen wollte, daß Admiral Leqhy. der USA..-Botschafter in Vichy, bei Marschall Petain vorgesprochen und eine „letzte Warnung" des Präsidenten Roosevelt überreicht habe. „Eine Warnung des Politi- ieis, der seine Wahlversprechen nicht eingehalten hat, M deu glorreichen Sieger von Verdun!", so kommentiert der französische Sprecher. Man fragt sich. was hierbei überwiegt, das Verabscheuungswürdige oder das Komische. Wie dem auch sei —Frankreich zu warnen, iei es zum letzten Mal, war eine ganz unnötige Mühe. Wir sind gewarnt worden! Die Reden eines Pepper, Lee, Knox, Stimson, Cordell Hust und anderer, die nicht aufgehört haben, die Besetzung von Dakar, Martinique, Cuadeloupe, den St.-Pierre-Jnseln und Milluelon, der sinsei Ciipperton und französische Liuahanans durch die amerikanische Armee aufs heftigste zu fordern — diese Reden ohne Umschweife sind nicht vor tauben Ohren gehakten worden. Die Warnung Mr. Roosevelts kommt etwas zu spät.
schifsahrt versenkten Kriegsmarine und Luftwaffe im Monat Juli 467 666 VRT, feindlichen Handelsschisss- raumes. Außerdem wurde eine große Zahl feindlicher Handelsschiffe schwer beschädigt, daß sie für längere Zeit nicht zur Versorgung des britischen Mutterlandes eingesetzt werden können. Die Verluste, die der Feind durch Minenoperationen erlitten hat, sind in diesen Zahlen nicht enthalten."
Stockholm, 5. August, Wie Reuter aus Kairo berichtet, besagt ein amtlicher Bericht, daß in der Nacht zum Montag in mehreren ägyptischen Provinzen Fliegeralarm gegeben wurde. Bomben seien auf die Gegend
des Suezkanals abgeworfen worden, sie hätten eine große Anzahl von Opfern gefordert. Bis jetzt seien 17 Tote und 38 Verwundete festgestellt. In der Gegend von Kairo, Alexandrien und Port Said sei Kanonendonner vernehmbar gewesen.
Die bereits gemeldete Versenkung des britischen Hilfsminensuchbootes „Snaefell" muß am 4. August von der britischen Admiralität zugegeben werden. Die zahlreichen Versenkungen an britischen Vorposten-, Minensuchbooten und Hilfskriegsschiffen durch deutsche Luft- und Seestreitkräfte wurden von der britischen Admiralität bisher verschwiegen.
Me Vernichtungsschlachten im listen
Unausgebildeke Sowiek-„So!da»en" in Zivil gefangengenommen — Zeichen zunelimenüer Zersetzung
>,?. Berlin, 5. August.
Die gewaltige Schlacht im Osten geht auf ihrer ausgedehnten Front vom Norden bis zum Süden in unerbittlicher Heftigkeit und bei ständig sich einstellenden deutschen Erfolgen weiter. Während in der östlichen Ostsee ein deutsches Kampfflugzeug durch einen Vom- benvolltreffer ein sowjetisches Vorpostenboot im Tief- flugangrifs in wenige» Minuten versenkte, setzten deutsche Fliegerverbände an der nördlichen Front ihre Angriffe auf Versorgungsanlagen und Verkehrswege, aus Nachschublager, Transportzüge, Straßen und Eisenbahnen ununterbrochen fort. Schlag aus Schlag prasselt auf den sowjetischen Gegner nieder, und wie sehr er bereits seine letzten Reserven zu verbrauchen beginnt, ergibt sich aus der Einbringung von gefangenen Völschewisten an der finnischen Front, die Ziöilkleidung trugen und aussagten, daß sie von ihren Arbeitsstätten weggeholt und bewaffnet worden seien. Ohne mit Uniformen oder sonstiger Ausrüstung versehen zu werden, wurden sie in das Kampfgebiet transportiert und eingesetzt, wobei bemerkenswert ist, daß unter den Zivilisten sich zahlreiche Sträflinge und Verbannte befanden, die aus Gefängnissen und Konzentrationslagern mit der Verpflichtung entlassen worden waren, gegen die Deutschen zu kämpfen.
Ein weiterer Beweis für die Erschütterung innerhalb der Sowjetarmee ist.die starke Vermischung der Sowjetverbände, die sich bei der Gefangennahme von 92 Bol- schewisten nach einem Kampf um einen kleinen Ort aus dem Umstand ergab, daß die Gefangenen achtzehn verschiedenen Truppenteilen angehörten
Wie im nördlichen Frontabschnitt, so steht es auch im mittleren, wo gleichfalls deutsche Verbände aus eine sowjetische Division stießen, die in ihren Massen aus erst seit einigen Wochen eingezogenen, unausgebildeten Mannschaften bestand. Die meisten dieser „Soldaten" hatten keine Kenntnis in der Handhabung mechanischer Waffen, Sie waren nach ihren eigenen Aussagen mit Geschützen und Maschinengewehren versehen und eingesetzt worden, ohne überhaupt ihre Waffen richtig zu kennen. Kein Wunder, daß auch diese Division, die unter dem Zwang ihrer jüdischen Kommissare sich bis zum Letzten wehrte, im Nahkampf völlig aufgerieben wurde.
Wie im Smolensker Kessel, so schreitet auch im Kessel der Ukraine die Vernichtung eingeschlossener bolschewistischer Verbände gut voran. Verzweifelte Ausbruchsversuche blieben sowohl bei Smolensk, wo sich ein Kradschützenbataillon durch die Vernichtung von allein zwan
zig sowjetischer Panzerkampfwagen und die Erbeutung von vierzig Geschützen sowie Hunderten von Kraftfahrzeugen auszeichnete, wie auch in der Ukraine, wo bei der planmäßigen Verengung und Umklammerung der sowjetischen Verbände nach vorläufiger Uebersicht an einer Stelle in den letzten Tagen 6666 Gefangene eingebracht wurden, im Feuer unserer Truppen liegen.
Zu den zahlreichen Gefangenen, die kaum die Hälfte der gefallenen Sowjets ausmachen, fiel als Beute in der Ukraine eine Zahl weiterer Ausrüstungsgegenstände in deutsche Hand. An einer einzigen Steile wurden bis jetzt 50 Geschütze und 368 Lastkraftwagen gezählt, und eine vollständige Munitionskolonne der Sowjets konnte sichergestellt werden. Vor den Stellungen einer einzigen deutschen Division aber wurden beim weiteren Vormarsch unserer Truppen 1450 Völschewisten, unter ihnen viele Offiziere und politische Kommissare, als Leichen aufgefunden.
Ein Bravourstück leisteten die deutschen Truppen bei der Eroberung einer ausgebauten Feldstellung südlich Kiews am 4. August, wo sie nach heftigem Kampf 43 sowjetische Bunker nahmen und deren Besatzungen niederkämpften, wobei wiederum Tausende von Vol- schcwisten gefangen wurden und reiche Beute gemacht wurde.
Allenthalben übertrifft die Zahl der gefallenen Bol- schewisten meist um das Doppelte und mehr die Zahl der Gefangenen. Wesentlichen Anteil an den Erfolgen unserer Truppen auf der Erde hat nach wie vor die deutsche Luftwaffe, die stets mit starken Kräften und durch kühne Angriffe die Heeresverbände unterstützt. 120 Lastkraftwagen und 11 Sowjetpanzer wurden allein im Raume ostwärts Sm.olensk bei einem Gefecht vernichtet und durch qutliegende Bomben 11 Batterien und mehrere Maschinengewehrnester außer Kamps gesetzt. Im gleichen Frontabschnitt wurden ein Munitionslager und zwei munitionsbeladene Panzerzüge durch Bombentreffer in die Luft gesprengt. /
Nach den Eefangeuenaussagen setzte bei den Volsche- wistcn in den letzten Tagen ein verstärkter Terror der politischen Kommissare ein. Nur noch unter Todesdrohung zum Widerstand vorgetrieben, führten die Sowjetsoldatc,, die Befehle, ohne Rücksicht auf Verluste anzugreifen, aus. Daß allein bei einem Gefecht am Peipus-See 866 Gefallene gezählt und nur 46 gefangene Völschewisten eingebracht werden konnten, an einem anderen Frontabschnitt 3366 tote Völschewisten und nur 1766 Gefangene, spricht für sich.
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üben ist
Sowjetbotschaften — Spionage- und Mörderzenkraten
stufsekenerc§§cnLe Entdeckungen bei der Untersuchung der berliner Sowietbotschast und des Sowzetkonsulats in Paris
Berlin, 8. August. Schon wenige Tage nach Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen Deutschland und -owjetrußland erhielt die Reichsregierung Kenntnis davon, daß die Sowjetregierung eine Durchsuchung der deutschen Botschaft in Moskau unmittelbar nach der Abreise der deutschen diplomatischen Vertretung vorgenommen hatte. Aus diesem Grunde haben die zuständigen deutschen Stellen eine Untersuchung der ehemaligen Mwjetischen Botschaften in Paris und Berlin durchge- iührt.
Das Ergebnis der Untersuchung des Gebäudes der chrmaligen sowjetischen Botschaft in Paris^ das zuletzt als Konsulat verwendet wurde, ist um so aufschlußreicher, wenn man berücksichtigt, daß die Mitglieder des Konsulats zeitlich in der Lage waren, in aller Ruhe alles wichtige Aktenmaterial zu vernichten und auch eine große Anzahl sonstiger Dinge noch. vorher beiseite zu schaffen und dadurch den Blicken der Weltöffentlichkeit für immer Zu entziehen.
Die Besichtigung gewährte einen.aufschlußreichen Einblick in die Spionage- und Sabotagetätigkeit der GPU. m fremden Ländern und bestätigte erneut, daß die diplomatischen Vertretungen der Sowjetunion als Außenstellen der Komintern die Zentralen kriegshetzerischer und revolutionärer Umtriebe in den einzel- uen Ländern sind.
Der vollkommen isolierte Flügel der Botschaft, in welchen, sich die Dicnsträume der GPU. befanden, kaun uur ,ls technisch raffiniertest ausgestattete Berbrecher- und Mörderwertstatt bezeichnet werden. Die Zugänge zu d'csci, ausgedehnten Räumlichkeiten sind einzeln durch miwerc Panzertürcn gesichert, so daß eine Oeffnung dieser Baume unter Einsatz technischer Spezialgeräte mehrere stunden in Anspruch nahm. Schalldichte Mauern, schwere ^irisch zu bedienende Panzertüren, getarnte Bcob- aaitungsinkcn und Schießscharten zu den Gängen und mnzclncn Zimmern sowie als Kernstück ein elektrischer B^drcnnungsosen mit einer Wanne zum Zerstückeln der buchen bilden außer zahllosen Einbrecherwerkzcugen,
Bohrmaschinen, Sauerstoffapparaten, Gasmasken, 26 Handschellen zum Fesseln und Giftampullen aller Art das Inventar.
Die neben umfangreichem funktechnischen Material vorgefundenen kompletten Sendeanlagen mit Zubehör und Ersatzteilen, darunter transportable Kofserappa- rate, Morsetaste!, Verstärkeranlagen und Hunderte von Radioröhren sowie verschiedenartige Empfangsgeräte und Filmapparate beweisen, daß der gesamte diplomatische und konsularische Apparat der Sowjets in Paris für die Zwecke des Nachrichtendienstes eingerichtet war. Ferner wurden Zeitzünder und ZUnderteile, Maschinengewehre und Maschinenpistolen, sechs Pistolen mit dazugehörigen Magazinen und über 3800 Schuß ME.- Munition sowie Koffer und sonstige Behälter mit hochexplosiven Sp eng st offen sichergestellt. In den Arbeitsräumen des früheren sowjetischen Militärattaches in Frankreich wurden außerdem Maschinengewehre und Pistolen. Sprengstoffe. Zigarren mit Sprenginhalt. Zeitzünder, mehrere Munitionskisten und sogar zwei Fallschirme beschlagnahmt.
Die in den Folterkammer» der EPU.-Zentrale fest eingemauerten großen chemischen Liefen waren für die Verbrennung von Menschen hergerichtet. Es ist daher sicher, daß nicht nur der seinerzeit verschwundene Führer der russischen Emigration, General Miller, dort ermordet und seine Leiche verbrannt worden ist, sondern daß auch General Kutiepoff und andere Personen der sowjetischen Opposition in Frankreich auf diesem Wege beseitigt worden sind.
Die Untersuchung der sowjetischen Botschaft in Berlin ergab eine auffallende Ähnlichkeit mit den in Paris gewonnenen Eindrücken. Der Gesamtkomplex der Botschaft umfaßt weit über 100 Räume. Im dritten Stockwerk ist eine Flucht von Zimmern von den übrigen Teilen des Gebäudes durch ein starkes, im Gang eingefügtes Eitterwerk abgetrennt. Dieser abgeschlossene Teil enthält wiederum weitere Räumlichkeiten, die unter sich durch besonders starke Panzertüren isoliert sind.. Die Fenster dieser Räume sind mit Panzerblenden ver
schließbar. Ganz offensichtlich handelt es sich hier um ein raffiniertes Spezialgefängnis, das die Völschewisten brauchten, um sich unbequemer Mitwisser aus ihren eigenen Reihen zu entledigen. Die Einschläge von 25 Revolverschüssen an einer dieser Panzertüren sprechen dazu eine deutlich? Sprache.
.Der Eindruck einer vollständig ausgestatteten Verbrecherwerkstatt vervollkommnet sich bei der Besichtigung eines Zimmers, das als Dunkelkammer für pboto- graphische Arbeiten diente. Dort fanden sich gläserne Ampullen mit konzentrierter Salpetersäure, größere Hartgummirohre mit anfschranbbaren Deckeln, die zur Aufbewährung von je fünf Eistampullen dienten, konzentrierte Schwefelsäure, konzentrierte Phosphorsäure und eine Menge weiterer Chemikalien, die zu photo- technischen Arbeiten in keiner Weise verwendet werden können. Weitere Räume sind mit den hastig abmontierten Anlagen von drahtlosen Sende- und Empfangsstationen versehen. Im Hofe der Botschaft wurde in einem Kraftwagen eine vollständige Sende- und Empfangsanlage festgestellt.
Bezeichnend für die Skrupellosigkeit, mit der in der sowjetrussischeii Botschaft zu Werke gegangen wurde, ist seiner die Tatsache, daß in einem Keller unter verbrannten Papierresten zahlreiche Metallsiegel aufgefunden wurden, von denen z. B. einer den Aufdruck „Eon- sulado de la Republica de Chile en Vreslau" enthielt. Die Bolschewisten bedienten sich der Jnsignien eines fremden Staates, um politische Fälschungen anzufertigen.
Man fand ferner Dum-Dum-Eeschossc, Schweißbrenner mit den dazugehörigen Sauerstosslaschen, große Vorräte an Siegellack verschiedenster Sorten deutscher und ausländischer Herkunft, die dazu benutzt wurden, um wichtig» Schriftstücke zu össncn und nach ihrer „Prüfung" wieder zu verschließen. Es versteht sich von selbst, daß auch die Sowjet-Handelsvertretung in der Lietzcnbur gcr Straße als Filiale der Sowjetbotschast Unter den Linden ausgestattet war.
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Roosevelt und Sinowjew machen Spekulationsgeschäfte
Im Jahre 1035/1936 zog Franklin Delano Roosevelt alle Schleusen seiner Beredsamkeit; denn er wollte für die Periode 1937/1941 zum zweiten Male zum Präsidenten gewählt werden. Damals schob er die katastrophalen Mißerfolge seiner ersten Präsidentschaft nach echt demokratischer „Haltet-den-Dieb-Methode" seinen Gegnern in die Schuhe und wetterte gewaltig über skrupellose Geschäftemacher, Geldwechsler und „biconowio Roxalists" (Wirtschaftstyrannen). Da griff jemand, der nicht ganz so vergeßlich war, wie die große Masse der Roosevelt-Wiederwähler (bzw. nun bereits Wieder- wiederwähler) zu sein scheint, nach den älteren Jahrgängen der Zeitungen und schrieb in der „Chicago Tribune" vom 6. Januar 1936 einen Leitartikel, in dem es heißt (s. auch unsere Meldung an anderer Stelle): „Er (Roosevelt) spricht von skrupellosen Geldwechslern und vergißt dabei ganz, daß er, als die Inflation rasend geworden war, ein Spekulant in deutscher Mark gewesen ist! Er spricht mit berechtigter Verachtung von den Mynipulationen unehrlicher Spekulanten; er vergißt aber dabei ganz und gar, daß Prospekte, in denen Aktien.angeboten wurden, vor wenigen Jahren noch seinen Namen trugen." So ungeheuerlich diese Feststellungen auch klingen, so wahr sind sie. Zwei Bekanntmachungen dienen als Beweis. Sie kennzeichnen Roosevelt, den derzeitigen Präsidenten der USA., als seinerzeitigen Präsidenten der „United European Investors, Limited" (Vereinigte europäische Kapitalanleger- Eesellschaft), also eines Devisen-Eeschäftsunternehmens..
Das erste Dokument ist eine 1922 wiederholt im „Sän Francisco Chronicle" erschienene Anzeige, in der sich Präsident Roosevelt erbietet, für eine Million Reichsmark 200 Dollar zu zahlen. Das zweite, ebenfalls ein Inserat, erschien am 14. 9. 1922 auf Seite 31 der „New Park Times" und kündigt die Ausgabe von 600 Millionen Stammaktien im Werte von je 10 000 RM. an. In diesem Inserat ist auch ein Brief des nach Hamburg entsandten Vizepräsidenten und Aussichtsratsvorsitzenden William Schall, eines der Kompagnons Roosevelts, wiedergegeben. Schall teilt darin mit: „Hier in .Deutschland ist z. Z. großer Geld- und Kreditbedarf" und versichert, man würde sein Geld in Deutschland nicht nur sicher und gut verzinslich, sondern auch zu hohem Rückzahlungskurs anlegen können. Wir können also feststellen, daß Franklin Delano Roosevelt, um seine eigenen Worte zu gebrauchen, „ein skrupelloser Geldwechsler" war! Das unendliche Elend des deutschen Volkes, das in der Inflation um seine letzten Spargroschen gebracht wurde, war für Roosevelt eine Gelegenheit, um in echt' demokratischer Weise aus dem Jammer und der Not, aus dem Leid und den Tränen eines 60-Millionen-Volkes ehrlicher und arbeitsamer Menschen Gold zu machen, Kapital zu schlagen, Zinsen und Profite zu ziehen; doch wir sind noch nicht fertig! Am 3. September 1936 warf der frühere Bundessenator James Reed in einer großen Versammlung in Portland (Maine) die Spekulations- und Devisengeichichte Roosevelts auf und sagte dabei zusammenfassend: „Was glauben Sie' wohl, was mit einem Konzern geschieht der deutsche Mark als Gegenwert für seine Aktien zu einer Zeit entgegennahm, wo die deutsche Mark so gut wie nichts mehr wert war? Natürlich mußte sich das Unvermeidliche ereignen. Nach meinen Informationen flog die Gesellschaft (Company) auf; aber was war das Ziel dieser Bankiers und Kapitalisten, die ^ich mit Herrn Roosevelt vereinigten? Was war das Ziel Roosevelts? Deutsches Eigentum billig, aufzukaufen! Ja, die Gesellschaft nahm Verbindung mit einem deutschen Beirat auf, und die Anzeige (in der „New Park Times") sagt, daß die Kapitalien und Verbindungen der Gesellschaft diese in die Lage versetzten, attraktive und gesunde Kapitalanlagen zu sichern." Senator Reed warf also der Gesellschaft und besonders deren Präsidenten Roosevelt nicht mehr und nicht weniger als betrügerisches, mit einem für die Führung „gesunden Bankrott" schließendes Geschäftsgebaren vor!
Wenngleich dies wohl vollauf genügen dürfte, um die Person und die moralische „Größe" des 3slk-maös- Moralpredigers, Sittlichkeitsapostels und Zicherheits- kommissars für die grenzenlos gewordene „westliche Hemisphäre" zu zeichnen, wollen wir es uns doch nicht versagen, hinter diese Charakterschilderung noch einen dicken toten Punkt zu setzen. Am 8. September 1938 erschien in der „Financial Post" in Toronto (Kanada) ein hochinteressanter, „2inoviskk and Roosevelt in x-orinon blailr Deal" („Sinowjew und Roosevelt bei Spekulationen mit deutscher Mark") überschrieben» Artikel: „Sinowjew, der Sowjetführer, kam vor vierzehn Jahren in das Büro der Maclean Publishing Company, um die Unterstützung der „Financial Post" (also der berichtenden Zeitung!) für die United European Investors. Ltd., eine kanadische Gesellschaft mit dem^ Hauptbüro in Newyork-City, zu erlangen. Der Präsident dieser Gesellschaft war Franklin D. Roosevelt. Bei seinem Besuch wurde Herr Sinowjew von Martin Nordegg und dem verstorbenen Senator
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Ju Juli versenkte die deutsche Waffe 467 60» VRT. seindlichen Handelsschisssraumes.
Siidostwärts Smolensk wurde der Durchbruchsraum erweitert.
Ein Ausbruchsversuch der Sowjets in der Ukraine scheiterte blutig.
Nunmehr wurden auch eingesetzte unausgebildete Bolschewisten in Zivil gesangengenommen.
Bei Durchsuchung der Berliner Sowjetbotschaft und des Somjetkonsulats in Paris entpuppten sich die diplomatischen Vertretungen als bolschewistische Spionage- und Mörderzentralen.
Aus Roosevelts Vergangenheit werden sensationelle Enthüllungen über die Deviscnschiebungcn des jetzigen USA.-Präsidcntcn veröffentlicht.
England und USA. provozieren weiterhin Japan im Fernen Osten.
Soeben erlassene Richtlinien regeln die Erstattung von Luftschntzaufwcndungcn durch das Reich.
Neue Verordiiungsmaßnahmen an den Vcleuch- tungsvorschristen für Fahrzeuge treten am 18. August m Kraft.