Ausgabe 
(4.8.1941) Nr. 214
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wurde, und für^,?---'! nem unveraebi!».-n-I.

nem unvergetziich.n L «0- unserm lieben Sotzn Z?"»-, sersotzn, Bruder und Onkel ^wagl,

Er«!> Engel«,,,

zen unsern Dank nabmebezengung ^°r«. Trost in unserm "»! lichen Schmerz. Ekniitz,

Frieda Engeln,-», «»d alle An° L°.

Hnchting, 8. August

Am 31. Juli verstarb ser Parteigenosse

»d

' Axel Leu-erH

Wir werden dem EnlsG fenen ein ehrendes Az- denken bewahren.

NSDAP.,

OrtSgr. Bremen-Fedelhz,,, Schorr, OrtSgruppenIeit«/

Nm 1. August 1941 der Parteianwärter ^

Als Blockwalter -er M« wirkte er für die Idee Führers.

Sein Andenken werde»«!, in Ehren halten.

NSDAP. Ortsgruppe Utbrcme, StörzI, Ortsgruppenleiter H^ener, Amtsleiter der

Danksagung

Statt Karte »s

Für die viele» Beweile herzlicher Teilnahme bei« / Hinscheiden unseres lieie» Vaters sprechen wir Mn : Verwandten, Freunden und ' Bekannten, insbesondere der ' ' KSDAP., Ortsgruppe Ha­ientor, für die erwies« letzte Ehrung und Huni Pastor Maurib für ledn trostreichen Worte, unsm» liefempfundenen Dank e«S>

Gebrüder Eoe«m /

Sremen, Düfternstr. US

für die vielen Beuch > »erzlicher Teilnahm md ^ sie überaus reichen Kiwi' penden beim' HeimgaH »einer lieben Frau, uns» er herzensguten Mutter, agen wir allen, insbeson­dre Herrn Pastor sftch

ten Dank-

Warnst«

idern.

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Danksag«"-

mr die vielen Beweise

erzlicher Teilnahme Lei«

sinscheiden unserer lieben ntschlafenen sagen wn llen, insbesondere HeM lastor Mauritz für d'- ^ Ostreichen Worte, unsere» inigsten Dank.

Wilhelm Schür«»»», und Angehörige-

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Erscheint kmaltvSchentll'ch MonalSbezu 2,30 einschl. Zu­stellgebühr, Postbezuospreis monatl. 2,30 M! (einschl. 27,3 Post­

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vrmer Zeitmo

parteiamtliche Tageszeitung

Vas flmlsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien liansestads Bremqn

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Anzeigen - Grundpreise: Die I mm höht und 22 moa breite Zeile im Anzetgenlotl 13 3H4. Die 78 mw breit, und I nur, hohe Zeile im Lerktell 75 3?-!. Ermaß Grundpr. (für Klein- Farnllienanzeig. u. a.^ sowie sonstige Beding. Preisliste 9 Nachla s viel O. Ges-chSsrsilellen: Bremen: Teeren 6/8, Ruf 5 41 21» Nachtruf und sonntags 5 ll 15) Obernstr. 86, Nus 5 4121) Syke: Müklendamm 2) Br.-Hemelingen: Bahnhosstr. 6, Ecke Pvststr.. Ruf 4 34 58) Vr.-Vegesack: Nohrstr. 24, Nus 4 u. 8) Br.-Blumenthal: Kpt.- Dallmann-Str. 41/48, Nus 88 u. 89

der Nationalsozialisten Bremens

flmtliches verkündungsblatt des Neichsstatttfalters in Oldenburg und Bremen

Nr. 214/11. Jahrgang

Montag, 4. flugust 1941

kinzelpreis 15 Bps.

Her Bolschewismus schwer getroffen

das Schicksal -es Zarismus von ISIS steigt beute für -le Sowjets berauf

Im oslen m 6 Wochen SL 0 IW 0 qkm erobert

Neuerlich ltl fttlll Befangene m Wand gemacht / 40 000 VM. von der Luftwaffe im fttlantik vernichtet

. Berlin, 3. August. (BZ.-Eigenbericht.) Unser ständiger militärischer Mitarbeiter, Hauptmann Stephan, schreibt:

Als im zweiten Jahre des Weltkrieges die Armeen der Mittelmächte zum Eegenschlag gegen die furchtbare russische Bedrohung ansetzen, steckte die deutsche Oberste Heeresleitung sich das Ziel, die gewaltige Streitmacht des Zaren, die zum Vorstoß auf die mittlere Donau angesetzt worden war, im Stromgebiet der oberen Weichsel zu vernichten. Der Durchbruch bei Eorlice am 2. Mai 1918 wandte die akute Gefahr von Mitteleuropa ab. Sechs Wochen später schon waren große Erfolge erzielt, der Feind hatte zwischen Dunajec und Sän eine tiefe Wunde erhalten, einige hunderttausend Gefangene waren gemacht, 1000 Geschütze erbeutet.. Das deutsche Heer'war zusammen mit seinen Verbündeten um rund 150 Kilometer, von Tarnow bis Przemysl vorgerückt. Man entschloß sich zu weiterem Vorgehen, wollte nun­mehr auch die übrigen russischen Armeen vernichten; zu­vor aber mußte man sich neu organisieren und formie­ren. Dann setzten die Angriffe erneut ein. Die gesamte deutsche Offensive dauerte sechs Monate: Von Anfang Mai bis Ende Oktober, bis nämlich der Einbruch des östlichen Winters die Veeendigung der Kampfhandlun­gen herbeiführte. Man glaubte, niemals solchen Ver- nichtungsschlag geführt zu haben wie diesen, und im gewaltigen Tempo große Räume bezwungen zu haben. 275 000 Quadratkilometer russischen Gebiete? waren be­setzt worden. Das entsprach ziemlich genau der Hälfte des damaligen deutschen Reichsgebietes. Der Zaren- Staat wankte in seinen Grundfesten. Sein militärischer Apparat war vernichtend geschlagen. Der Verlust an Divisionen erster Ordnung und an Material konnte nicht mehr aufgeholt werden. Noch ein Jahr angespann­tester Kriegsanstrengungen dann brach. Rußland zu­sammen. Die bolschewistische Revolution trat die Erb­schaft an.

Man sieht an diesem Vergleich, wie anders die Maß­stäbe heute, reichlich ein Vierteljahrhundert später, ge­worden sind. Wieder sind die Armeen Deutschlands und seiner Verbündeten zum Eegenschlag gegen die Be­drohung aus dem Osten angetreten. Wieder sind sie ge­zwungen, den Vorstoß nach Mitteleuropa abzuwehren. Nach sechs Wochen sind die Kerntruppen des Feindes, sind sämtliche bolschewistischen Elite-Divisionen vernich­tet; aber wie viel größer ist die Anhäufung von Men­schen, Bewaffnung und Ausrüstung jetzt geworden! Das bedeutet zugleich, daß heute Räume ganz gewaltigen Ausmaßes überwunden werden müssen, denn der Riesen­ausmarsch der bolschewistischen Millionen-Heere und der Sowjetluftslotte mit ihren Tausenden von Flugzeugen bedingte eine Tiefstaffelung, die sich über Hunderte von Kilometern erstreckt.

Selbstverständlich wird auch heute noch ein Feldzug nach dem ewig gültigen Clausowitzschen Lehrsatz an­gelegt, daß der Feind möglichst in Grenznähe zu ver­nichten ist. Was sich 1915 in sechs Monaten zwischen Dunajec und Sän abspielte, das hat sich heute in sechs Wochen zwischen Bug und Dnjcpr auf vierfach größerer Entfernung vollzogen. Es kommt hinzu, daß die Front heute nicht mehr wie damals von Memel bis an die Karpaten, sondern vom Eismeer bis zum Schwarzen

Meer reicht, also um das Dreifache sich dehnt. Vor einem Vierteljahrhundert waren nach sechsmonatigen Kämp­fen 275 000 Quadratkilometer besetzt. Heute sind nach sechs Wochen den Volschewisten etwa 850 000 Quadrat­kilometer entrissen, rund doppelt so viel Raum, wie das Deutschland von Versailles überhaupt umfaßte.

Der Krieg ist in allen Dimensionen ins Riesenhafte gewachsen; damit haben sich aber auch die Ausgaben der deutschen Truppen und die Strapazen, die sie auf sich nehmen müssen, vervielfacht. Was für Opfer er­fordert allein schon die Bezwingung der gewaltigen Entfernungen des Ostens selbst von dqy motorisierten Truppen, ob man nun an die Panzer, an die Artillerie oder an den Nachschub denkt! Und was muß nun gar erst die Infanterie leisten, aus die es hier noch weit mehr ankommt, als 1949 im Westen. In den rie­sigen Räumen, die in diesen Wochen unterworfen wur­den, konnten zwar die Panzer den Weg bahnen, aber nur die Infanterie-Divisionen konnten die Kapitulation des Feindes erzwingen und ihn vernichten. Das Tempo des deutschen Vorwärtsstürmens wäre ohne den Motor nicht möglich gewesen; aber der bolschewistische Soldat war unter dem Druck seiner politischen Kommifsare nicht wie die rationalistischen Franzosen geneigt, nach dem Durchbruch der deutschen Panzer den eigenen Wi­derstand als zwecklos zu erklären. Er mußte erst durch die deutschen Infanteristen von seiner Unterlegenheit überzeugt werden. '

In der Vernichtungsschlacht, die nun schon in der dritten Woche, im Raum von Smolensk tobt, beweist der deutsche Soldat dem Sowjet-Armisten seine Ueberlegen- heit. Enger und cknger haben sich die Kreise um die Kessel gezogen, in denen die bolschewistischen Divisionen hier eingeschlossen sind. Die deutsche lleberlegenheit er­weist sich aber auch in den Verfolgungskämpfen. die in der Ukraine fortschreiten. Die Besserung der Wetter­lage ist den deutschen. Kämpfern in der jetzt abgetan-

kin sauberer pl

Vsteuropa -en Sowjets!

Madrid, 3. August. DieTimes" bietet der Sowjetunion ganz Osteuropa an; meldet Assia aus Lon­don der Madrider MorgenzeitungPa". In.London veröffentlichen die Gewerkschaften und die Labour Party ein Manifest, in dem die von den Kommunisten vorgeschlagenepolitische Zusammenarbeit aller Ar­beiterorganisationen" abgelehnt wird." In Australien hat die Regierung das Ersuchen um Freilassung zahl­reicher kommunistischer Agitatoren, die wegen Sabotage ins Gefängnis kommen, abgelehnt.

Gleichzeitig,aber schreibt dieTimes" in einem Leit­artikel, daß nach dem Kriege ganz Osteuropa unter bolschewistische,. Aussicht kommen müsse. Das Seltsame aber dabei fei so schreibt Assia , weiter daß die .Times" den englischen Außenminister Edenverbessert" oder für seine Friedensutopien nur England und USA. auf dem Plan gehabt hätte. DieTimes" argumentiert, daß auf dem Kontinent jemand sein müsse, der bereit

fenen Woche sehr zugute gekommen. 250 Kilometer süd­lich Kiew gelang eine neue Einkesselung großer feind­licher Truppenteile; aber auch im Norden vollzieht sich die Vernichtung des Feindes rasch, so westlich des Peipussees, wo die Volschewisten noch einen Rest estlän- dischen Gebietes besetzt haben, und wo jetzt viel Ma­terial und 10 000 Sowjetsoldäten in deutsche Hände fielen.

Die Zerreibung des bolschewistischen Gegners im Osten ist heute auf sehr viel weiterem Raum, in sehr viel schnellerem Tempo und ungemein viel gründlicher vorgenommen worden als vor einem Vierteljahrhun­dert, obgleich die Vorbereitungen der Sowjets zum Stoß auf Mitteleuropa ganz andere Ausmaße hatten als die des zaristischen Rußlands. 1941 ist der Bolschewismus nach der sechsten Kampfwoche in seinem Kern so schwer getroffen, wie der Zarismus 1915 nach sechs Monaten deutscher Offensive. Die Moskauer Machthaber werden dem Geschick nicht entgehen, das den Zarismus nach seiner Niederlage traf.

Dsr gsstrigs clsukclns V/skirmackitsksriclff

Aus dem Führer Hauptquartier, 3. August.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Bei der Vernichtung feindlicher Verbände westlich des Peipus-Sees wurden rund 19 909 Mann gefanaenge- noniMen sowie zahlreiche Panzerkampfwagen, Geschütze und anderes Kriegsgerät erbeutet. An den übrigen Teilen der Ostfront verlaufen die Operationen erfolg­reich. Stärkere Kampssliegerverbiinde bombardierten in der letzten Nacht mit guter Wirkung militärische An­lagen in Moskau.

Im Kampf gegen die britische Bersorgungsschiffahrt war die Luftwaffe am gestrigen Tage »ich in der letzten Nacht besonders erfolgreich. Sie vernichtete aus stark

(Fortsetzung auf Seite. 2)

»n der «limes"

- -erWolf" als «stiele"

sei/ jederzeit zuzuschlagen, wenn eines der europäischen Volker ein anderes'angreifen wolle. Amerika würde kaum bereit sein, diese Rolle auf dem europäischen Kon­tinent übernehmen. Es genügt jedoch nicht, so fährt dieTimes" fort, eine Polizeigewalt auszuüben, son­dern, da ganz Europa während der letzten 20 Jahre ein Brandherd gewesen sei, müsse es unter einem einzigen Oberbefehlshaber stehen. Diese Aufgabe will das Lon­doner Blatt den Sowjets überlassen, um zu verhindern, daß. dieschwachen Länder dem Angriff irgendeines Abenteurers und ökonomischer Katastrophen ausgesetzt" seien.

Durch die Taschenspielerkunst der altenTimes", so meint Assia soll der Wolf zu einem Hirten werden. Was dieTimes" an reizenden Vorschlägen bringe, bedeute in Wirklichkeit ein Zurückdrehen des Rades der Geschichte zum Jahre 1815. Sie wolle eine neueheilige Allianz" mit der Sowjetunion.

Ne LeMauspolitik der USft.

Bolschewiken sollen bar bezoklen slppetit Ser Yankees auf Siblrten und mekr slottenslützpunkle

rck . Berlin, 3. August. Die Volschewisten mußten sich von ihrem Verbündeten in Washington sagen lassen, daß sie eigentlich doch eine zweitrangige Sorte Zeit­genossen sind, weniger'als die Griechen oder die Tschi- angkaischek-Chinesen, denen wie den Engländern die Wohltaten des Pachtz- und Leihgesetzes zuteil werden.

Er sehe keinen Grund, erklärte Roosevelt, die Kriegs­lieserungen für die Sowjets zu kreditieren, die Sowjets müßten bar bezahlen. Leider ist nicht publiziert wor­den, was Stalin dem Roosevelt-Abgesandten Hopkins bei den Besprechungen in Moskau antwortete, als er den Bescheid seines Mitkämpfers Roosevelt erfuhr; aber unmittelbar nach der Erklärung Roosevelts. verließ Mister Hopkins Moskau. Anscheinend hatte man sich nicht mehr viel zu sagen. Die Nordamerikaner haben auch andere Pläne mit der UdSSR.. als deren jetzigen Machthabern zu helfen. Aus Kreisen der USA.-Finan- ziers und Geschäftemacher in Schanghai verlgutet, daß man sich schon mit dem Gedanken einer Niederlage der Bolschewiken beschäftigen müsse; die Habgier dieser Leute richtet sich nämlich auf Sibirien.

Es müsse zur rechten Zeit gelingen, so ungefähr lauten die Ueberlegungen, ein autonomes Ostsibirien aus der bolschewistischen Masse herauszulösen, den Schutz der USA. für dieses Gebiet zu erklären und mit Hilfe des Dollars, seine Erschließung zu betreiben, der Dollar- Imperialismus in Reinkultur. Die Begehrlichkeit Wall­streets nach dieser Richtung wird in Tokio aufmerksam gebucht; aber weniger besorgt als ironisch kommentiert. Zu leicht könnten sich die Nordamerikanischen Politiker an den übergroßen Portionen den Magen verderben. Erst wünschte man sich in Washington einen Flotten­stützpunkt in Wladiwostok, dann richteten sich die Blicke auf die Halbinsel Kamtschatka; jetzt aber, je schwächer der bolschewistische Gesinnungsgenosse wird, soll es am

liebsten Ostsibirien sein, von der Amurmündnng bis zum Baikalsee.

Wenn irgendwer in der Welt Eroberungsabsichten von geradezu gigantischen Msmaßen hegt, dann sind es die USA., die mittlerweile auch ihren Anspruch auf Flot­tenstützpunkte innerhalb des südlichen Polarkreises proklamiert haben und sich auch an der. Nordküste Süd- amerikas, in Britisch-Gnayana festsetzten.

Einstweilen beansprucht jedoch der pazifistische. Raum dieFirst Line" in der Presse Newyorks und Washingtons, immer natürlich unter dem Vorwand, als ob die Japaner zur Einmischung zwängen. Zwischen USA., England, Niederländisch Indien und Tschungking. ist, wie aus Washington erklärt wird, volles' Einver­nehmen über die Maßnahmenfür den Fall eines wei­teren japanischen Vordringens nach Süden" erzielt wor­den, Es handle sich um Vorbereitungen für verschärfte > wirtschaftliche Kriegführung und Anlegung von Flotten- stützenpunkten zur gemeinsamen, Benutzung.

Die englische Presse liefert bereitwilligst Washington die Argumente, indem sie Kombinationen über japa­nischen Druck aus Thailand verbreitet. Solche Gerüchts sind offensichtlich dazu bestimmt, die eigenen englischen Machenschaften gegen dieses Land zu tarnen. In Lon­don wird erklärt, der kritische Punkt für Japan nähere sich immer mehr; -England werde jedoch bei weiteren 'Aktionen Japans seine Sanktionen verschärfen. Durch wichtige Verhandlungen in den letzten Tagen sei es gelungen, Niederländisch Indien zum vollen Anschluß an die englische Linie zu veranlassen. Die Maschinerie sei also vorhanden. Im Hintergrund steht Mr. Roosevelt und reibt sich zufrieden die Hände.

Indien, ist selbstverständlich jn die Kombinationen Washingtons einbezogen, da sich zu deutlich erweist, daß die britische Jndienpolitik vor dem Bankrott steht. Die ganze Weisheit des Jndienmiiristers Amery besteht in

dem vor dem Unterhaus abgegebenen Satz: Wenn die Inder durchaus die Absicht hätten, sich ins Gefängnis werfen zu lassen, so könne er für seine Person ihnen diesen Willen erfüllen. Das ist diewunderbar humane" undunübertrefflich konstruktive" Kolonialpolitik Eng­lands. Indien ist heute weniger als je eine geschlossene Einheit. Mit seinen streitenden Konfessionen, seinem SprachenÄschungel und seinen Rassengegeniätzen stellt die indische Halbinsel alle politischen Kräfte, über die Eng­land noch verfügt, vor unlösbare Aufgaben. Mitten in einer Entwicklung, die unwillkürlich soziale und wirt- -schaftliche Umwälzungen mit sich bringen muß, schleppt Indien seine gewaftige Bürde zersplitterter Traditionen mit sich und zwingt die Engländer von Tag zu Tag zu provisorischen Lösungen, Die Briten operieren in einem politischen Erdbebengebiet, und die schwe­lenden Gegensätze können jeden Augenblick explosions­artig aufflammen. Wavells Aufgabe besteht darin, das britische Regime durch Militärgewalt zu stützen; aber er wird sich nicht damit begnügen, seine Truppen an die thailändische Grenze vorzuschicken. Nach japanischen An­gaben bestehe die Absicht, im Falle einer Verschärfung des englisch-japanischen Konflikts die chinesische Ar­mee unter den Befehl des britischen Indien-Oberkom­mandos zu stellen.

Aus eigener Kraft kann England nicht mehr allzuviel unternehmen. Ohne das Geld aus Washington wäre die englische Kriegsmaschine zu keinen sonderlichen Anstren­gungen sähig, reicht doch nicht einmal das England­hilfegesetz aus. Bei der Hergäbe einer zusätzlichen 500- Millionen-Döllar-Anleihe hat Roosevelt allerdings kalte Füße bekommen und sich Pfänder aushändigen lassen. Insgesamt mußte London 167 verschiedene Pakete amerikanischer Wertpapiere hinterlegen und volle Deckung leisten. Vündnispolitik vom Standpunkt des Leihhausbesitzers aus auf dieser Linie wollen die Eeldjuden Wallstreets Weltpolitil treiben.

DeAett statt Las

Ein Wort zum Entscheidungskamps gegen die Sowjets . Von

Helmut Lüncksrmann, Ztsbslsltsr ckss Rolelis- prssssobsks

Erinnern mir uns des August 1939 : Die Absicht Englands, Polen gegen das Reich ins Feld zu führen, wurde offenbar; die Entschlossenheit der Londoner Machthaber und ihrer jüdischen Hintermänner, der Wiedererhebung des deutschen Volkes nunmehr ent­gegenzutreten. stand so fest, daß auch die Weigerung der Sowjets, sich sofort zu beteiligen, ihn nicht mehr änderte. Bis in die letzten entscheidenden Tage, ja, bis nach dem ersten Zusammenstoß der deutschen und polnischen Armeen gab es Wege zum Frieden. Aber England wählte den Krieg. Es wollte ihn, weil es nicht bereit war, das geeinte Deutschland an­zuerkennen und dem deutschen Volk ein anderes Lebens­recht zuzusprechen, als in Versailles beschlossen war. Mit ernster Entschlossenheit nahmen wir damals den Londoner Entschluß zllr Kenntnis. Es gab niemand, der sich des Ernstes der Entscheidung nicht bewußt war, und vielen bei uns gab erst die Schnelligkeit des deut- schen Sieges Gewißheit über die Stärke, mit der wir in diesen Kampf traten.

Gedenken wir des August 1940: Der Frankreich- feldzug wär siegreich beendet. Die Kriegsentscheidung in Westeuropa war gefallen, und ein neuerlicher Ruf des Führers an die Vernunft hatte in der ganzen Welt Widerhall gefunden. Wir wissen heute, warum man nur in London nicht hören wollte. Es war die Sowje tkarte, auf der die plutokratischen Macht­haber ohne Rücksicht auf ikr Volk und ohne jedes Be­denken gegenüber den Gefahren, die aus einem Ein­greifen der Sowjets für Europa erwachsen würden, ihr kriegerisches Spiel weiterhin aufbauten. Ihr Haß gegen Deutschland ließ sie alle Vernunft vergessen und skrupellos eine Entwicklung vorbereiten, von der sie eine Wandlung des Schicksals erhofften' und sei es auf Kosten des ganzen europäischen Kontinents.

Jetzt schreiben wir August 1941: Der Plan der Briten ist inzwischen zum Tragen gekommen, wie vor zwei Jahren ihr Entschluß zum Kriege.

Freilich ist es auch dabei anders gekommen, las Lon­don hoffte. Der Entschluß des Führers, der aufmar­schierten Sowjetarmee wenige Wochen vor dem beab­sichtigten Ueberfall auf das Reich zuvorzukommen, hat uns die. Gefahr von der Grenze fortgeschlagen. Die Ueberraschung des Gegners, der uns schon durch die Drohung eingeschüchtert glaubte, hat uns die Ver­nichtung der riesigen zum Angriff bereitgestellten Sowjetarmeen, die Besetzung Rigas, Weißrntheniens und Vessarabiens ermöglicht und den Kampf weit in dke Sowjetunion hineingetragen.

Dqß die gleichen gewaltigen- Kämpfe, die jetzt im Raume von Smolensk. Kiew und anderen, fast tausend Kilometer vom Reich entfernten Orten stattfinden, auf den Schlachtfeldern des Jahres 1914 in Ostvreußen oder vor den Toren Wiens, in Ungarn oder Rumänien ge­schlagen werden müßten, wenn der sowjetische Angriff plangemäß stattgefunden hätte diese Gedanken nur aus sprechen heißt, die britisch­amerikanischen Pläne gegen Europa in ihrer ganzeü skrupellosen Verworfen­heit enthülle.»,

Sie wollten den. Bolschewismus in das Herz'Europas hineintragen! Erst spätere Generationen werden die ganze Bedeutung des Führerentschlusses ermessen, durch eine kühne Tat den Schauplatz des unansweichbar ge­wordenen Kampfes von den Kulturstätten Europas fernzuhalten und ihn in Gebiete zu verlegen, in denen nichts anderes zerstört werden kann als der Bolsche­wismus selbst.

Der soldatische Einsatz freilich ist dadurch größer und heldpcher geworden. Fern von der Heimat käipvfen uipere Truppen. Die Marschleistungen allein müßten ihnen ein Halt gebieten, würde sie nicht das Vewußt- sein erfüllen, daß dieses Ringen, mehr als in allen Feldzugen bisher, ein Kampf nm Sein oder Nichtsein unsieres VoIkes unddermensch- lichen Kultur ist, Sie durchkämpfen die Urwälder des Ostens und sind glücklich in dem Gedanken, daß es nicht die deutschen Wälder sind, in denen die

IM»IMIM»»IMN,IMINIMI»IMIINIl»I»I»IMII»NIMIMM»IIIM»MINIINIIM»

Unser ^aysssnroyoL

-Die Operationen im Osten nehmen auf allen Fron­ten ihren erfolgreichen Fortgang.

In der Schlacht im "Atlantik vernichtete die deutsche Luftwaffe 40 909 VRT. feindlichen Handelsschiffs- raums.

Die Italiener unternahmen in Ostafrika einen küh­nen, für den Feind verlustreichen Vorstoß.

Sowjets erlaubten sich einen frechen Einmlschungsversuch in die Hoheitsrechte Irans und Aighanistans.

von Reichsminister Dr. Goebbels eröffnet.

Werder verlor im Achainmerpokaltreffen qeqc Holstein-Kiel unglücklich mit 2:1.

Im Aufstiegsspiel zur Bereichsklasse überfuhr der Bremer Sportverein Germania Walsrode glatt mit 5:0.

In Berlin wurden die Deutschen Rudernicisterschaf- ten mit großen Leistungen durchgeführt.

Der Deutsche Meister Rapid Wien wurde über­raschend im Tschammerpokal von Admira geschla­gen.