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Meiner Mma
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Das flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Sreien ssjansestadt vremen
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der Nationalsozialisten Vremens
flmitiches verkündungsblal« des Neichsstatchalters in Oldenburg und vremen
Nr. 21Z / 11. Jahrgang
Sonntag, Z. flugust 1941
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Starkeverluste weichender Sowjettruppen
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Stockholm, 2. August. Ein Beweis, welch großen Einfluß die vernichtende Durchschlagskraft der deutschen Massen und das überlegene Können der deutschen Heerführung aus die Soldaten und Zivilisten der Sowjetunion hatte, ist ein Aufrus des Moskauer Nachrichtendienstes. In diesem Aufruf werden die Sowjettruppen ausgesordert, sich nicht durch die mechanischen Waffen des Feindes in Angst und Schrecken jagen zu lassen. Sie müßten ihre Nerven behalten, wenn die deutschen Panzerwagen mit größtem Lärm anrollten und die deutschen Flugzeuge mit Geheul herunterstürzten. Sie dürften deswegen nicht etwa aus den Gedanken kommen, die deutschen Flugzeuge seien besser als die bolschewistischen. Die Offiziere seien verantwortlich, daß die Moral der Kämpfer dadurch nicht erschüttert werde. Die Zivilbevölkerung aber wird davor gewarnt, sich durch die im Umlauf befindlichen Gerüchte über die Unbesieg- barleit der deutschen Truppen beeinflussen zu lassen und etwa aus den Gedanken zu kommen, die bolschewistische Arm" sei dem deutschen Heere nicht gewachsen und die Stal. Linie könne ebenso wenig gehalten werden wie die Maginot-Linie. Der Aufrus weist auf den verheerenden Einfluß hin, den während der Kämpfe in Frankreich derartige Gerüchte aus die Moral und Widerstandskraft der Bevölkerung gehabt hätten. Die Tatsache, daß eine derartige Mahnung überhaupt notwendig war, zeigt, daß die Moral der Sowjetbevölkerung allmählich ins - Wanken gerät.
Berlin, 2. August. Am 1. August brach ein Versuch der Volschervisten, sich im mittleren Frontabschnitt Entlastung von dem starken deutschen Druck zu verschossen, zusammen. Der Angriff, dessen Schwergewicht von Sowjetpanzern getragen war, wurde bereits in der Entwicklung von den deutschen Truppen unterbunden. In hartnäckigem Gefecht wurden die Sowjets zurückgeworfen, zahlreiche vernichtete Panzer und eine große Zahl gefallener Bolschewisten blieben aus dem Kampsseld zurück. Eine deutsche Flakbatterie vernichtete bei einem mit schweren Waffen vorgetragenen sowjetischen Gegenangriff drei schwere sowjetische Panzerkampfwagen von über SO Tonnen. Diese kühne Waffentat der deutschen Flakkanoniere brachte den sowjetischen Gegenangriff zum Stehen.
Im ständigen Vordringen nach Osten beweist die deutsche Panzerwaffe an der Spitze der deutschen Truppen Tag jür Tag ihre überlegene Schlagkraft gegenüber den sowjetischen Waffen. So hat ein deutsches Panzer- korps in den ersten vier Wochen des Feldzuges gegen die Sowjets 568 sowjetische Panzerkampfwagen vernichtet und 288 Geschütze zum Schweigen gebracht. 151 Panzerabwehrgeschütze und 21 Flakgeschütze, die die deutschen Panzerkampfwagen anzugreifen versuchten, wurden ebenfalls außer Gefecht gesetzt. Ferner hat das Panzerkorps zahlreiche Infanteriewaffen und große Mengen
lelegrammwochsel siilirer—Lucs
Berlin, 2. August. Der Führer hat dem Duce zum Geburtstag folgendes Telegramm übermittelt: „In treuer Kamerädschast spreche ich Ihnen, Duce, meine und des deutschen Volkes herzlichste Glückwünsche zu Ihrem Geburtstage aus; sie schließen in sich die aufrichtigsten Wünsche snr Ihr persönliches Wohlergehen wie für die Zukunft des italienischen Volkes, das unter Ihrer Führung in enger Waffenbrüderschaft mit dem deutschen Volke für ein neues Europa kämpft und dem gemeinsamen Sieg entgegenmarschiert."
Der Duce hat mit nachstehendem Telegramm gedankt: „Ich bitte Sie, Führer, meinen herzlichsten Dank entgegenzunehmen für das Telegramm, das Sie mir gelegentlich meines Geburtstages Lbersandt haben; vor allem aber danke ich Ihnen für die Worte, die Sie für das italienische Volk fanden, das gewillt ist, mit Ihnen Seite an Seite zu marschieren bis zum gemeinsamen Sieg."
von sowjetischem Heeresgerät erbeutet und Tausende von Gefangenen eingebracht.
Eine Gruppe deutscher Kampfflugzeuge entdeckte am 31. Juli im Kampfraum von Wjäsma mehrere Eisenbahnzüge der Bolschewisten, darunter vier Panzer- nnd einige Güterzüge. In kühnem Anfing wurden zwei Panzerzüge durch Volltreffer vernichtet. Die Leiden anderen wurden durch Zerstörung einzelner Wägen unbrauchbar gemacht. Beim gleichen Angriff wurden von diesen deutschen Maschinen weitere Volltreffer in einem fahrenden Transportzug und auf zwei abgestellten Eüterzügen erzielt. Auf dem Rückflug nahmen die deutschen Flieger motorisierte bolschewistische Kolonnen mit Bordwaffen unter Feuer und brachten ihnen schwere blutige Verlust« und große Materialschäden bei.
Deutsche Truppen brachten am 1. August in der Ukraine zurückweichenden sowjetischen Truppen schwere blutige Verluste bei. In einer von einer deutschen Abteilung genommenen kleinen Ortschaft wurden allein über 1000 gefallene Bolschewisten aufgefunden. Auch die Zahl der bei den Vormarschkämpfen gemachten Gefangenen steigt weiter an.
1. L. v. Bremen, 3. August.
Die Das Ergebnis der letzten Kriegswoche im krieaslaoe dreiundzwanzigsten Monat des gewaltigen
^ ^ Ringens Deutschlands gegen seine Feinde
ist besonders reichhaltig. Im Osten steht die Schlacht bei Smolensk, diese größte Jnsanterieschlacht aller Zeiten, vor ihrem für Deutschland siegreichen Abschluß; Bessarabien ist völlig vom Feinde gesäubert, ebenso Finnland, dessen alte Grenze auf allen Punkten von den deutsch-finnischen Streitkräften überschritten ist. 2m Westen aber, wo die Verminderung der englandgehö- rigen und englandhörigen Flotte um mindestens vierzig Prozent ihres Friedensstandes durch eine auffallende Stille der Schiffahrt zur und von der Insel sich bemerkbar macht, hat durch die neuerliche Versenkung eines großen Eeleitzuges die „Schlacht im Atlantik" in dem Augenblick einen neuen vernichtenden Schlag für England erbracht, wo Churchill im Unterhaus große Töne über den „günstigen Stand" dieser Schlacht von -fich gab. Dazu wurden die Einflugsversuche Englands in Norwegen ebenso verlustreich für die englische Luftwaffe abgeschlagen wie die Luftofsensive der vorhergegangenen
Vernichtungsschlachl südlich Kiew
Zwei britische Dampfer mit IK0V0 VM. von vombern versenkt
Aus dem Führerhauptquartier, 2. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „In der Ukraine sind schnelle deutsche Verbände tief in die Rückzugsbewegung des Feindes gestoßen. Sm Raume 250 Kilometer südlich von Kiew ist eine weitere große Vernichtnngsschlacht im Gange. Die ostwärts Smolensk eingeschlossenen sowjetischen Divisionen wurden noch mehr zusammengedrängt. Kampfflugzeuge bombardierten in der letzten Nacht mit guter Wirkung Versorgungsbetriebe und. militärische Anlagen in Moskau sowie wichtige Eisenbahnknotenpunkte an der oberen Wolga und der südlichen Ukraine. Lm Kampf gegen Großbritannien versenkte die Luftwaffe in der letzten Nacht vor der schottischen Ostküste zwei Handelsschiffe, darunter einen Tanker, mit zusammen 16 000 BRT. und beschädigte einen Frachter sowie ein Vorpostenboot. Weitere wirksame Luftangriffe richteten sich gegen Hasenanlagen an der Ostküste Schott- lands und in Südwestengland, sowie gegen einen Flugplatz. Flugzeuge, die bei Tage zur bewaffneten Aufklärung eingesetzt waren, trafen ostwärts der Faroer- Jnseln ein größeres Handelsschiff schwer und erzielten Bombenvolltreffer in Barackenlager bei Holy- Jsland. Ein Vorpostenboot schoß ein britisches Kampfflugzeug ab. Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein "
Berlin, 2. August. Deutsche Jäger haben in der Zeit vom 27. bis 30. Juli durch Tiefangriffe 16 Lastkraftwagen, einen Personenkraftwagen und einen großen Tankwagen der Briten im westägypiischen Gebiet vernichtet. Diese Verluste, die den Briten allein von deut
schen Jagdmaschinen zugefügt wurden, stellen eine weitere Beeinträchtigung des Nachschubs für die Briten dar, zumal die einzige Eisenbahnstrecke Alexandria— Marsa-Matruk durch Bombenangriffe auf weitere Strecken unbenutzbar gemacht wurde. — In der Nacht zum 1. August griff die deutsche Luftwaffe zum 7. Male innerhalb drei Wochen militärische Anlagen am Suez - kanal mit gutem Erfolg an.
Dsr stalismsctis V/ssirmocsitstrsriclit
Rom, 2. August. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Sonnabend hat folgenden Wortlaut: „In Nordafrika an der Sollum- und Tobruksront nichts von Bedeutung. Deutsche Flugzeuge haben den Hafen von To- bruk und Kraftwagenansammlungen südlich von Sidi el Barani bombardiert. In der vergangenen Nacht haben englische Flugzeuge einen Angriff aus Benghasi unternommen, der keine Opfer zur Folge hatte. In Ostafrika wurden im Gebiet von Gondar feindliche Truppen versprengt und unter Verlusten in die Flucht geschlagen. Unsere Bodenabwehr hat ein feindliches Flugzeug, das versuchte, Gondar anzugreifen, zum Abdrehen gezwungen. Feindliche Flugzeuge warfen in der Nacht zum 1. August an einigen Stellen der Westküste Sardiniens und am Nachmittag des 1. August aus die Insel Lam- pedusa einige Bomben ab. Es gab weder Opfer noch Schäden. Eines der feindlichen Flugzeuge wurde abgeschossen. Das ll-Voot, dessen Versenkung im gestrigen Wehrmachtsbericht gemeldet wurde, ist zuerst von Flugzeugführer Oberleutnant de Nunzio angegriffen und getroffen worden."
Srilische kinmischung im Iran
Teheran, 2. August. Der britische Gesandte in Teheran hat dem iranischen Außenministerium eine Note überreicht, in der von der britischen Regierung unter Hinweis aus die angebliche Anwesenheit einer großen Anzahl Deutscher in Iran die freche Forderung gestellt wird, alle Deutschen aus Iran auszuweisen. Zur Begründung erklärt die Note dreist, daß die angebliche Anwesenheit dieser Deutschen die britischen Oelinteressen im Iran gefährde.
Diese Note bildet den Teil einer seit einiger Zeit von britischer Seite in der Welt verbreiteten lügnerischen Propaganda und Gerüchtemachers!, die mit böswilligen, falschen Unterstellungen im Verhältnis Deutschlands zum Iran arbeiten. Die völlige Haltlosigkeit dieser Propaganda ist von der iranischen Agentur „Pars" festgestellt
worden, die erklärt, daß die Quellen, die derartige Gerüchte in Umlauf setzten, die Lage in Iran und die Organisation dieses Landes nicht zu kennen schienen. Es wäre wünschenswert, wenn sie vor der Verbreitung derartiger Neuigkeiten versuchten, die notwendigen Auskünfte zu erlangen, um die Tatsachen so zu sehen, wie sie in Wirklichkeit seien. Die Regierung Irans richte ihre besondere Aufmerksamkeit auf die Beibehaltung der Ordnung und Ruhe im Lande und aus die Beachtung striktester Neutralität. Man kenne die Tätigkeit, den Beruf und die Lebensweise aller Ausländer'und niemand könne die gezogenen Grenzen überschreiten. Es werde daher der Rat erteilt, gewissen Berichten keinen Glauben zu schenken, die jeder Grundlage entbehrten und die in bezug auf die Anzahl dieser Ausländer sehr übertrieben seien.
Kriegsindustrie der Sowjets schwer getroffen
Sie deutsche Luftwaffe bombardierte wichtige Verkehrs- und Niistungszentren um und in Moskau, ferner Sen kisenbaknknotenpunkt Vrel — Ver englische Nachrichtendienst pessimistisch
Berlin, 2. August. In den letzten Tagen hat die deutsche Luftwaffe mehrfach wichtige Verkehrs- und Rüstungszentren um und in Moskau mit großer Wirkung bombardiert. Bei den angegriffenen Orten handelt es sich insbesondere um den Eisenbqhnlnotenpunlt Orel und die Moskauer Stadtviertel nördlich der Stadtmitte und östlich des Moskwa-Bogens.
Orel liegt im Schnittpunkt der Eisenbahnstrecken Moskau—Charkow und Brjansk—Jeles. Der Angriff auf Orel ist insofern von Bedeutung, als nahe dem bereits erfolgten Angriff auf den Ei>enbahnknotenpunkt Ba- jansk', ungefähr 130 Kilometer westlich Orel, ein weiterer wichtiger Ort der Nordsüd-Eisenbahn-Verbindung getroffen ist. die außer für Truppenverschiebungen vor allem für Materiallieferungen des zeniralsowjetischen Industriegebietes (Kohle, Eisen und landwirtschastliche Produktes von erhöhter Wichtigkeit ist.
Der Angriff auf die Moskauer Viertel nördlich der Stadtmitte und östlich des Moskwa-Bogens traf zwei bedeutende Jndustriezusammenballungen der sowjetischen Hauptstadt. Von wichtigen Werken des Moskauer Nordens mit vorherrschender Metall- und Leichtindustrie in dem Djerjhinskij-Rayon und dem Kominternowskij-
Rapon sind zu nennen: das Kompressorenwerk „Vorez", zwei mechanische Werke, ein Automotorenwerk, die Eisengießerei „Stankolit", zwei Werke für Buntmeialle bzw. Hartlegierungen usw. Von Bedeutung sind weiterhin der Sawjolower und der Rshewer Bahnhof und besonders der Leningrader und Jarosiawer Kopfbahnhos, der den Endpunkt der bedeutenden Nordwest- und Nordeisenbahnlinien darstellt.
Das Viertel östlich des Moskwa-Bogens, das verwaltungsmäßig die Rayons Prletarskij und Taganskij umfaßt. ist durch Eroßwerke der Auto-, Metall- und Chemischen Industrien charakterisiert. Hier liegen das Kraftwagenwerk „Stalin", das nach dem Werk in Eorki das zweitgrößte der Sowjetunion ist und die verschiedensten Kraftwagentypen herstellt (Belegschaft 40 000 Arbeiter), das Kleinautowerk („Kim"), das Kugellagerwerk „Ka- ganowitsch", das das an Ausdehnung größte Werk Moskaus ist, das Elektromaschinenwerk „Dynamo", weitere elektrotechnische Fabriken, die Werkzeugfabrik „Fraeser", Erdölgroßlager, ein Sauerstoffwerk und die großen Ell- tcrbahnhöfe des Kursker- und Cortki-Bahnhofs.
Alle diese Werke, die die Repräsentanten der Moskauer Leicht- und Schwerindustrie und speziell der Rüstungsproduktion darstellen, sind im Kriegsfall in er
höhtem Maße auf Erzeugung von Kriegsgerät eingestellt. Der Angriff aus die genannten Viertel hat also die Rüstungsindustrie der Sowjetunion wiederum schwer getroffen.
Die Mauloffensive der Engländer, mit der sich ihre Unterstützung für den bolschewistischen Verbündeten erschöpft, muß zuweilen Zugeständnisse an die Wirklichkeit machen. Im Gegensatz zu den Ammenmärchen, die sonst über die Schlacht im Osten erzählt werden, gab der englische Nachrichtendienst am Sonnabend einmal ein pe„imistisches Bild von der Lage der Bolschewisten. Er sagte, es seien Anzeichen dafür vorhanden, daß die Bolschewisten Schwierigkeiten hätten, Benzin an die Stellen zu bringen, wo sie es benötigten. Und auch die „Times" machte ein kleines Zugeständnis in der gleichen Richtung, indem sie schrieb, es stehe außer Frage, daß das Eisenbahnnetz der Sowjetunion von der deutschen Luftwaffe „leicht" mitgenommen worden sei. Es scheinen also doch einige Leute in England die dunkle Ahnung zu haben, daß sich die Zerstörungen der bolschewistischen Nachschubwege in bedrohlich kurzer Zeit einmal so auswirken werden, daß sich die Folgen nicht mehr verbergen lassen.
Wochen gegen Deutschland und das europäische Festland überhaupt. Es gehört schon die nun einmal bloß einem Engländer zur Verfügung stehende Frechheit dazu, angesichts solcher, nicht aus der Welt zu schassenden Kriegserfolge Deutschlands davon zu faseln, es habe sich die Lage in der letzten Woche zuungunsten der deutschen Waffen verschoben, und gegensätzlich zum Kriege im Westen entwickle sich der Krieg im Osten ganz anders als Berlin erwartet habe, ja, es müßte der Feldzug im Osten womöglich schon seinem Ende zugehen, wenn alles so eingetroffen wäre, wie man das im Reiche plante. In allen möglichen Variationen ertönt immer wieder in der englischen Presse und im englischen Rundfunk dieser Abgesang. Dabei ist nur eines verwunderlich, nämlich, daß man in England, falls man dort an verantwortlicher Stelle wirklich glaubt, was hier behauptet wird, bis zur Stunde auch nicht das Geringste tat, um die angeblich für Deutschland ungünstige Kriegslage zugunsten Englands auszunutzen.
England Kalt England hat angeblich ein vollkom- rnnlilnioislick, Mll men ausgerüstetes Vieimillionenheer ' ^ ' auf der Insel bereitstchen. Churchill
behauptet dazu mit seiner Flotte den Atlantik souverän zu beherrschen und Will bekanntlich auch die Uebevlegen- heit in der Luft innehaben. Da fragen wir uns dann: wenn die Dinge im Osten für die deutschen Waffen so ungünstig liegen, wie man es in England darstellen möchte, warum dann dieses selbe England nicht mit seinem Biermillionenheer, mit seiner, der deutschen Flotte überlegenen Home-Fl-eet, mit feiner, die deutsche Luftwaffe übertreffenden eigenen Luftwaffe wenigstens einmal den Versuch macht, zu einer Entlastungsaktion für die Sowjetunion aus das Festland vorzustoßen. Es wurde zwar vor kurzem einmal großspurig in England ein Zeitpunkt genannt, zu dem «ine englische Landung aus dem Festlande stattfinden sollte. Es war der 22. Juli, also genau das um einen Monat verlegte Datum des Beginns des deutschen Feldzuges im Osten. Aus recht begreiflichen Gründen ist es aber um so stiller geworden mit den Ankündigungen der englischen Invasion, je näher der genannte Tag heranrückte und da er dann für England tatenlos verstrich, mußte ganz von selbst jedes weitere Gerede verstummen. Heute allerdings beginnt man von neuem, diesmal mit einem unbestimmten Zeitpunkt, mit einer geplanten Operation im Herbste zu prahlen. Der Führer sprach einmal davon, daß er es den Briten leicht machen wolle, eine solche Aktion zu unternehmen, indem er gern einen Teil der Küste vorübergehend räumen würde, wenn ihm die Herren in London vorher sagen, welchen Teil des europäischen Festlandes sie für eine Invasion ins Auge faßten. Die Herren in London haben bis jetzt noch nichts dergleichen unternommen und sie werden auch nichts dergleichen unternehmen. Sie wissen zu genau, daß jeglicher Landungsversuch die Vernichtung des Teiles ihres Heeres bedeuten müßte, den sie zu einem solchen Versuch heranziehen wollten. Die große und vielgerllhmte Non-Stop-Ofsensive in der Luft ist gescheitert. Ein Versuch mit der Flotte in die Reichweite der deutschen Küstengeschütze, ja auch nur in die der deutschen Luftwaffe zu kommen, darf sich England nicht zutrauen und erst recht keinen neuen Versuch zur Messung der Kräfte von englischen Landstreitkräften mit deutschen Landstreitkräften unternehmen. Die Schlacht im Osten geht unbehelligt von englischen Störungen planmäßig weiter und daß die deutsche Wehrmacht im Osten bisher nicht das erreicht haben sollte was sie sich zu erreichen zum Ziele gesetzt hatte, kann die englische Propaganda nur denjenigen Menschen mit Erfolg vorlügen, die keine Ahnung und keinen Ueberblick von dem haben, was unsere braven deutschen Truppen bereits innerhalb von sechs kurzen Wochen im Kriege gegen die Sowjetunion erreicht haben.
Innerkalb Zur Beurteilung der Kriegslage im Osten 42 lagen Ueberblick dessen, was in nur
^ zweiundvierzig Tagen dort erreicht wurde, ist es zweckmäßig, einmal einen Maßstab oder besser noch einen Zirkel zur Hand zu nehmen und die Entfernung zu messen, die von Ostrolenka an der deutsch-russischen Grenze durch ganz Eroßdeutschland bis Bremen reicht. Mit dieser Entfernung als Radius schlage man um das gleiche Ostrolenka einen Halbkreis nach Osten, der sich etwa von Akkermann am Schwarzen Meer bis zur Ostsee kurz vor Leningrad und weiter an die alte russisch-finnische Grenze ausdehnt. In diesem Halbkreis hat man so ungefähr das Gebiet, das bis zum heuii-
III»I»M»I»»II»I»II,»»MI»I»I„,M„,„„»mumm,»„„„„„NIMM,,,
Unser Layessnieyel
Bei bolschewistischen Enilastungsvcrsuchcn im Raum von Smolensk erlitten die Sowjettruppen wiederum schwerste Verluste.
Der gestrige OKW.-Vericht meldet einen tiefen Stoß in die feindlichen Riickzugsbewcgungen in der Ukraine. 250 Kilometer südlich Kiew ist eine neue große Ver- nichtungsschlacht im Gange.
Der Kriegsindustrie der Sowjets wurden von der deutschen Luftwaffe schwerste Schäden zugefügt.
Ein Nundfunkausrus an die Sowjettruppen kennzeichnet die katastrophale Lage der bolschewistischen Front.
Vor der schottischen Ostküste wurden zwei Briten- dampser mit 16 000 VRT. durch Flugzeuge versenkt. Zwischen dem Führer und dem Duce fand ein Telcgrammwechsel statt.
Die Geltungsdauer der zweiten Rcichskleiderkarte wurde bis zum 31. August 1942 verlängert.