Ausgabe 
(2.8.1941) Nr. 212
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

ißt und auf eine l Arbeit

rasten dazu beitrm'„^^ Alt«,, Ertrag sicherzustelle^ ^ ^

> Unfall wurde der ^

> betroffen. Beim L r BE mit de^An-

L-chtle-tung in BeZr!?

!r. Nm . f

e Sprache wieder in Maria Valous in s-°> derart erschrocken er Zustand in den niÄ ^ ^ hoffnungslos. Jn Ak; V die Frau plötzlich ation ihr Saus erickna^l»»!! ls Angst um das -

«P-VIch

ouvernement. der werk»»?!'-

ntdeckte man jetzt «inen

um Iij«H

ct, Lei dem es sich rte Aurei, handelt"

Eischeknt 7 mal wöchentlich Monaksbezu 2,30 einschl. Zu- stellncböln: Postbezoaspieis monatl. 2,30 Mt (einschl. 27,3 2^4 Post- zeitumisaei'übr, zuzüzl. 42 4^4 Ve- slcllgeld. Bezugspreis Ist lm voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauveriag Weser- Eins EmbH., Bremen, Teeren 6/8. Fcrnspr. 5 4121, Nachtr. u. Zonntg. Z 1115. Tpre ch z.: Verlag: werktl. 12—13 Uhr- Schriftleitung: Diens­tag und Kreistag 12'/-—13'/- Uhr.

vremer Mum

Parteiamtliche Tageszeitung

Hag flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien kansestadl vremen

W

M

Anzeigen > Erundprtlse: Die I inw höht und 22 nun breite Zeile im Anzeigenteil 13 4A4. Die 78 nun breit» und I nun hohe Zeile im Wertteil 7Z 4^,/. Ermaß Grundpr. (für Klein- > FomIIienanzeig. u. a., sowie sonstige Beding. Preisliste 8 Nacku ei S. GeschSftsstellcn: Bremen: Teeren 6/8, Nus 5 41 21- Nachtruf und sonntags 51115- Obernstr. 88, Nus 5 4121- Stile: Mübiendamin 2? Br.-Hemelingen: Bahnhofstr. 6, Eck- Poststr.. Nus 4 34 58- Vr.-Begesack: Nohrstr. 24, Nus 4 u. 8- Vr.-BIumenthal: Kpt.- Dallmann-Str. 41/43, Nus 88 u. 89

der Nationalsozialisten Vremens

flmiliches verkündungsblalt des Neichsstattksalters in Oldenburg und vremen

Nr. 212 / 11. Jahrgang

Sonnabend, 2. flugust 1941

kinzelpreis 1S l^pf.

>ie glückliche Geburt eine»

Stammhalters

:igen hocherfreut an.

K. Hauschild «nd

Anna. geb. Schicht lthal, Mühlenstraße 4g

Frsis

Freude geben wir die Eck)!»

Elke

erfolgreiche deutsche Vorstöße im Vsten

Sei Smolensk Vuechbruchsversuch eingeschlossener Sowjet Gruppen gescheitert

Hea Mesters. geb. M.. »iedrich Mester ^

Juli 1941 Bahnhofstraße.

i unserer

Vermählung

ndlichen Aufmerksamkeiten ^

Josef Trimme! und F,» Annemarie, geb. Euter d

tatt Anfagens

Morgen, 11.20 Uhr, entW heftiger Krankheit mein liik guter Vater, Schwiegemiil d Schwager

»v Kietzmann

fahre.

geb. Repth ngehöiiga

ine Kietzmann. mdern und allen' Am :, 30. Juli 1S41 ig 'findet am Sonnabend, ki hmittags 4 Uhr, von der Eich kapelle aus statt. Trauechi» rher.

»eise der Teilnahme bei d» .. unserer lieben Entschlchm jerzlich. '

Minna Meier, geb. NR Marianne Meier f

mnd, im Juli 1941.

moncken logen

ist clss /^ngsbol 1» ^ von I brisn dsschieii 8psrts schwächst, ee clsrsn wisclsr sisrü. ..

Ssscbtsn Sis bilw ^ kubrilc such ^son,^

Lis nur wsnigs ^iirs g

snthsll.

Vielleicht »st 9°'^ unter ciisssn wso»S clss Sssucbts.

IZglick «i'sSr.^re^ lesen, si-r »>"0 " , rsscksnck billig »n „ , sriolgrsicb in »e u

lncb dem kSnage rv«8-o

odlscluveckeacheii, oskv'

ärmere. Überall veraea

rweaäurcbglükrevo, ane- ,

llt.

snoic»/rrisveaa»ri"

hervorragende Marschleistung

Berlin, 1. August. Im Raum von Kiew setzten die deutschen Truppen am 39. und 31. Juli ihre erfolg­reichen Vorstöße auf bolschewistische Stellungen sort. Es wurden mehrere tausend Gefangene eingebracht. Zehn sowjetische Batterien wurden außer Gefecht gesetzt. Eine bis zum Dnjepr vorgedrungene deutsche Abteilung ver­senkte durch Artillerievolltreffer zwei bolschewistische Transportschiffe im Flug.

Die Besatzung eines im Raum von Kiew eingesetzten Beobachtungsballons einer deutschen Artillerie-Abtei­lung schoß am 30. Juli ein sowjetisches Flugzeug ab. In 600 Meter Höhe über einem Waldstück wurde der Ballon von zwei Sowjetjägern angegriffen. Im glei­chen Augenblick, in dem die auf der Erde stehenden Flakgeschütze das Feuer eröffneten, hatte auch die Val- lonbesatzung ihr Maschinengewehr ergriffen. Dem an­fliegenden Sowjetjäger prasselte eine Maschinengewehr­garbe entgegen, die Motor und Tragflächen traf. In steiler Rechtskurve' stürzte Sekunden später das Jagd­flugzeug ab. Das zweite sowjetische Flugzeug wurde kurz danach von der deutschen Flak abgeschossen. — Die in dem Kessel ostwärts der Stadt Smolensk, die sich seit dem 16. Juli in deutscher Hand befindet, eingeschlossenen sowjetischen Truppen versuchten auch am 31. Juli ver­zweifelt, die deutsche Umklammerung zu durchbrechen. Sie wurden an allen Stellen unter blutigen Verlusten zurückgeschlagen. Die sowjetischen Versuche, aus dem Smolensker Kessel auszubrcchen, scheiterten restlos an dem eisernen Ring der deutschen Truppen. — Deutsche Abteilungen stießen am 31. Juli gegen Feindstellnngen

/ See italienische Wekirmachtsbericht

Rom, 1. August. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut: „In der Nacht zum 1. August haben unsere Flugzeuge den Flottenstütz­punkt von La Valetta (Malta) angegriffen. In Nord­afrika Artillerietätigkcit an der Tobrukfront. Deutsche Flugzeuge haben schwere Bomben auf die Hafenanlagen von Tovruk geworfen, die Brände hervorriefen. Der Feind unternahm einen Einflug auf Benghasi. Es gab einen Toten unter der Zivilbevölkerung. In Ostasrika richtete sich die Tätigkeit unserer Spähtrupps am Paß von Culquabert (Gondar) besonders gegen feindliche Abteilungen, denen Verluste beigebracht wurden. Im Gebiet von Uolchefit Artillerie- und Spähtrupptätigkeit. Vereinzelte britische Flugzeuge überflogen am Nach­mittag des 31. Juli verschiedene Oertlichkeiten Siziliens. In Palermo hat unsere starke Abwehr ein feindliches Flugzeug veranlaßt, seine Bomben dem offenen Meer abzugeben. In Messina fielen zwei aus großer Höhe geworfene Bomben in die Mitte der Stadt und ver­ursachten einen Toten, einige Verwundete und leichte Eebäudeschiiden. Im Mittelmcer versuchten feindliche Flugzeuge, einen unserer Eeleitzüge anzugreifen, sie wurden von Geleitschutz fliegenden Jägern verdrängt. Ein Flugzeug wurde von einem unserer Zerstörer ab­geschossen. Bei dem von Erfolg gekrönten Unternehmen in dem Hafen von Malta haben wir acht Mann, davon vier Offiziere, verloren. 10 Mann sind vermißt. Unsere Sturzkampfflugzeuge haben im Mittelmeer ein feind­liches U-Boot versenkt."

rschungkiny und Moskau

lw. Rom, 1. August. (B.-Z.-Eigenbericht.) In Tschita in Ostsibirien wird nach italienischen Informationen in den nächsten Tagen eine Konferenz zwischen Unterhänd­lern Stalins und Tschiangkaischeks stattfinden, in der ein gemeinsames militärisches Aktionsprogramm ausgear­beitet werden soll. Fünf Vertreter Tschiangkaischeks sind am 25. Juli bereits aus Tschungking abgereist. Die Ver­anstaltung von Tschita wird in Rom als Zeichen des vollkommenen Einschwenken? Tschiangkaischeks auf das plutokratische Bolschewistenbündnis angesehen.

der Bolschewisten im Nordabschnitt der Ostfront vor. In heftigen Kämpfen brachen die deutschen Truppen den sowjetischen Widerstand und drängten die Bolsche­wisten zurück. Die Bolschewisten versuchten vergebens, einen von den Deutschen gebildeten Brückenkopf anzu­greifen. Die deutschen Abteilungen schlugen die starken sowjetischen Kräfte zurück. Neben zahlreichen Toten mußten die Bolschewisten auch 13 schwere Panzer zurück­lassen. — In Estland drängten deutsche Verbände am 31. Juli die Bolschewisten in fortgesetzten Kämpfen weiter nach Norden zurück. An einigen Stellen unter­nahmen die Sowjets Versuche, sich durch Gegenangriffe Entlastung zu verschaffen. Diese Absicht wurde durch die überlegene Kampfweise der deutschen Soldaten und die Wirkungskraft deutscher Waffen überall vereitelt. — Eine hervorragende Marschleistung vollbrachte am 81. Juli ein deutsches Infanterie-Regiment, das im Süden der Ostfront seit Tagen zurückgehende sowjetische Ver­bände verfolgte und den Nachhuten schwere Verluste bei­brachte. In 36 Stunden haben die Soldaten dieses Regi­mentes 102 Kilometer zurückgelegt und dabei immer wieder heftige Kämpfe bestanden. Während dieses ge­waltigen Marsches haben sich die Infanteristen nur kurze Pausen zum Schlafen und Essen gegönnt und sind auf sandigen Wegen und staubigen Straßen Tag und Nacht vormarschiert, um den fliehenden Bolschewisten

auf den Fersen zu bleiben. Diese Leistung eines In­fanterie-Regiments steht keineswegs vereinzelt da.

Budapest, 1. August. MTJ. meldet: Die Honved- truppen befinden sich, nachdem sie die wiederholten Ge­genangriffe des Feindes zurückgewiesen haben, in raschem Vorgehen. Bei einem besonders heftigen Gegenangriff des Feindes wurden ihm außerordentlich blutige Ver­luste zugefügt. An diesen erfolgreichen Kämpfen hatte die ungarische Luftwaffe ihren würdigen Anteil. Sie belegte die zurückweichenden Sowjetkolonnen mit Bom­ben, die. genau ins Ziel treffend, große Vernichtungen in den Marschkolonnen anrichteten.

Preßburg, 1. August. Der slowakische Heeresbericht lautet: „Am 29. Juli versuchten 15 Flugzeuge vom Typ Curtiß die Einsatzhäfen der slowakischen Flugzeuge an­zugreifen. Ein slowakischer Verband, bestehend aus acht Flugzeugen unter Führung von Oberleutnant Palenicek, flog ihnen entgegen. Nach einem harten Luftkamps zwangen die slowakischen Flieger den überlegenen Feind, die Flucht zu ergreifen, wobei sie ein feindliches Flugzeug abschössen. Alle slowakischen Flugzeuge kehrten zurück. Am 80. Juli unternahmen die slowakischen Flie­ger mit großem Erfolg einen neuen Kampfflua gegen zurückweichende sowjetrussische Erdtruppen, wobei die sowjetische Flak eines der slowakischen Flugzeuge be­schädigte.

Moskauer MMtöranlagen bombardiert

fluch ftafenanlagen und slugpliche der britischen Insel wurden erneut angegriffen

Aus demFuhrerhauptquartier, 1. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Die Kämpfe an der Ostfront nehmen ihren unverändert günstige« Verlauf. Kampfflugzeuge" bombardierten in der letzten Nacht militärische Anlagen in Moskau. Im Seegebiet um England versenkte die Luftwaffe einen Frachter von 8000 ART. und beschädigte zwei größere Schisse. Kampfflugzeuge bombardierten in der vergangenen Nacht mit guter Wirkung Hafenaltlagen an der britischen Ost- und Südwestküste sowie Flugplätze

in Südengland. Minenräumboote schössen im Kanal vier britische Jagdflugzeuge ab. Militärische Anlagen am Suez-Kanal wurden auch in der Nacht zum 1. August von deutschen Kampfflugzeugen angegrissen. Der Feind flog weder bei Tage noch in der Rächt in das Reichs­gebiet ein."

Berlin, 1. August. Deutsche Minenräumboote schössen am 31. Juli im Kanal vier britische Jagdflugzeuge ab und beschädigten drei weitere so schwer, daß sie ihren Einsatzhafen nicht mehr erreicht haben können.

Karl, liai'tem llampk ist dieses vnrk, das /.»in Teil in Llammen anke-inx, van unseren Truppen xe- nammcn. Xun sicliert Lall die Ilanptstralle. (7'K - ^Inoü - Zebsrl)

orgamMron rodt baute Marinestützpunkte

Neichsminister Vr. lobt übergab dem Vefeklskaber der U-boote fertiggestellte Srohbauten — Kameradschaft Mischen Wehrmacht und srontarbeitern — das erste U-Voot lief ein

pr. Berlin, 1. August. Während die deutschen Heere im Osten gegen die Sowjetunion zum entschei­denden Vernichtnngsschlag ausholen, während ganz Europa diesen Kamps um die Kultur des Abendlandes mit jubelnder Begeisterung verfolgt, haben deutsche Frontarbeiter an der jranzösischen Westküste in stiller Pflichterfüllung die Vorbedingungen für den siegreichen Nusgang der „Schlacht im Atlantik" geschaffen. In einer unglaublich kurzen Zeit von wenige» Monaten gelang es deutschen Techniker» und Frontärbeitern, die größten Marinestützpunkte zu errichten, die jemals ge­baut wurden. Der Führer der Organisation Todt hat die Zusammenarbeit von Frontarbeitern und Front­technikern mit den treffenden Worten charakterisiert, daß das Denken und Rechnen des Ingenieurs zu keinem sichtbaren Erfolg führen würde, wenn nicht der 'Arbei­tet der Faust diese Gedanken in die Tat umsetzen würde. An keinem Beispiel kann man die innige Zusammen­arbeit von Geist und Faust klarer erkennen als bei die­sen Großbauten der OT. Hier in Feindesland arbeiten die deutschen Mensche» unter viel schwierigeren Ver­hältnissen als in der Heimat, hier ist einer aus den andern angewiesen, und hier entwickelt sich auch zwischen Arbeitern und Technikern eine seltene Kameradschaft, die man nur mit der Kameradschaft der Frontsoldaten vergleichen kann.

Kaum war der. Krieg gegen Frankreich beendet, da wurde den Arbeitern der OT. eine neue Aufgabe gestellt. Es galt eine Eeschlltzanlage zu erbauen, die abgeselsen von ihrer Offcnsivwirkung, auch jedem feindlichen An­

griff, sei es von der Luft oder vom Wasser her, gewachsen sein mußte. Auch diese Aufgabe lösten die Männer der Organisation Todt in genau so vorbildlicher Weise wie sie die Aufgabe des Westwallbaus gelöst haben. Noch waren aber diese Bauten nicht ganz beendet, da erging an die Organisation Todt der Ruf der Kriegsmarine, an der Atlantikküste moderne Marinestützpunkte zu erbauen. Freudig gingen die Männer an ihre neue Auf­gabe heran, obwohl sie wußten, daß sie hier mit größten Schwierigkeiten zu rechnen haben würden. Allein die langen Änfahrtsstrecken für den Nachschub des Bau­materials, das zum Großteil aus der Heimat herbei­geschafft werden mußte, bildeten ein Problem, für sich. Aber auch hier gelang es. alle Probleme in überraschend kurzer Zeit zu lösen, »o daß vor kurzem Reichsminister Dr. Todt dem Befehlshaber der U-Vootwaffe im Rah­men einer schlichten Feier die fertigen Stützpunkte über­geben konnte.

Der Eedankengang seiner kurzen Ansprache besagte: Die Arbeit hier wär schwierig. Die ewige Nässe im Winter, der Regen im Frühjahr, die Hitze im Sominer, der Schlamm in den Baugruben, der nur mit Mühe und Zähigkeit herausgebracht werden konnte, bildeten nicht weniger Schwierigkeiten als das Problem des Nach­schubs. Die Erkenntnis aber. daß wir hier für die deutsche U-Bootwaffe arbeiten, hat uns diese Schwierig­keiten alle leicht überwinden lassen. Die Hochachtung vor der Leistung der Il-Vootmänner und der Stolz, daß es Deutsche sind, die diese Leistungen vollbringen und

die Liebe des ganzen deutschen Volkes, die es diesen U-Bootmännern entgegenbringt, konnte hier durch die Arbeit in die Tat umgesetzt werden. Durch die gute Ka­meradschaft und die wirkungsvolle Förderung,'die uns die Kriegsmarine entgegengebracht hat, wurde uns die Arbeit erleichtert. Es ist ein alter Brauch beim Bauen, daß der Vc^uneister dem Bauherrn bei Fertigstellung den Plan übergibt, nach. dem gearbeitet wurde und damit die Versicherung, daß hier richtig gebaut wurde. Der Bau hier ist ein Werk des Führers. Seine Durchführung erfolgte nach seinen ersten Plänen. Ich freue mich, am heutigen Tage eine Original- skizze des Führers über diesen Bau überreichen zu können. Ganz Deutschland und die Welt weiß, was die OT leistet und in welcher Zeit sie es schaffte. Das sind Leistungen einmaligen Formats. Kurze Unterneh­mungen und kurze Liegezeiten in sicherer Hut erhöhen die Wirkung des Erfolges gegen England in der Schlachl im Atlantik.

Nach diesen Worten des Reichsministcrs Dr. Todt übernahm der Befehlshaber der U-Voote die Bauten in die Obhut der Kriegsmarine und dankte d-n Front- arbeitern sür die geleistete Arbeit. Und nun näherte sich unter dem Jubel der Tausende ein von siegreicher Feindsahrt zurückgekehrtes U-Boot der Baustelle^ Lang­sam schwenkte es in den Hafen und führ unter den Klängen des Englandlicdes ein. Weithin hörte man die Lieder der Nation, von Frontarbeitern und Matro­sen gesungen, weithin über den Atlantik, aus dessen Wellen einst die Endschlacht gegen den britischen Erb­feind ausgetragen werden wird.

»

Von Obsrtsutmavt blsrxsr, Obsrüowmavdo dsr JVskrwsebi..

Wenn unsere tapferen Truppen siegreich vorwärts- stürmon, werden die nicht vergessen, die in heldenhaftem Einsatz für Volk und Vaterland ihr Leben gelassen haben. Erst das Volk ist überhaupt wert, zu leben, das seine Toten nicht vergißt. Alles Große und Gewaltige wird aus Opfer und Leid geboren. Maßstab aber für die innere Würde und Kraft eines Volkes ist der Grad der Dankbarkeit jenen gegenüber, die um dieses Volkes willen geblutet haben und gefallen oder gestorben sind. Daruin ist es der deutschen Wehrmacht vornehmste Auf­gabe, die Ruhestätten der toten Kameraden in ihre beson­ders Obhut und Pflege zu nehmen.

Soldatengrab — wie ist es in Wirklichkeit und wie in der Vorstellung, die Menschen sich darüber machen? Hat hart der Kampf getobt, sind die Opfer schwerer gewesen, dann werden die gefallenen Kameraden in einer den Tod überdauernden Gemeinschaft nebeneinander gebettet am Waldesrand. in einen Garten unter weit schützenden Bäumen oder auf den stillen Friedhof des nahen Dorfes. Für jeden ein Kreuz mit Namen und sonstigen näheren Angaben oder ein großes gemeinsames Kreuz, dazu eine Tafel, auf der diese Angaben aufge­zeichnet sind. Liebe legt den Blumenstrauß der Treue und des Dankes aus der Gefallenen Ruhestatt

Aber das Grab soll nicht nur gekennzeichnet und etwa nur einmal zu Anfang mit Blumen geschmückt sein: es muß auch gesichert werden, damit es erhalten bleibt für alle Zeiten und niemals vergessen werden kann. Darum wird ein Zaun gezogen, für den von weit her Birken- stämme herbeigetragen werden. Mit viel Liebe und manch künstlerischem Geschick mrd Geschmack weiden sis zusammengefügt, vielfach zielt noch ein besonders schöner Eingang die Umzäunung. So leuchtet das Kameradcn- grab weithin sichtbar über das Land.

Nicht alle Gefallenen ruhen in einer Gemeinschaft nebeneinander, manch einer hat sein eigenes Soldaten« grab. Wenn hier oder da die Lieben in der Heimat besorgt sind, daß er einsam und verlassen sein und mit der Zeit vergessen werden könnte, so sei ihnen grund­sätzlich gesagt, daß kein deutsches Soldatengrab von der deutschen Wehrmacht vergessen wird und kein toter Ka­merad einsam und verlassen ist. Schon das Feldgrab — das ist die erste Beisetzung, die meist von der kämpfendcn Truppe vorgenommen wird — wird unter diesen Gesichts­punkten ausgesucht.

Hier, bildet ein weit sichtbares Virkenwäldchen den .rechten Hintergrund des Grabes. Ueberall sind Namen und Angaben kenntlich angebracht. Es kommt kaum noch vor, daß einmal „ein unbekannter deutscher Soldat" zur rechten Ruhe gebettet wird. Die Erkennungsmarke ist Mittel genug zur Identifizierung: darüber hinaus geben meist noch verschiedene andere Merkinale Hand­habe für einwandfreie Feststellung der Persönlichkeit des gefallenen Kameraden. Wo aber trotz aller Bemühungen die Identität nicht festgestellt werden kann, findet der unbekannte Kamerad eine nicht minder sorgsam herge­richtete Ruhestätte.

Es entspricht dem Empfinden des deutschen Menschen, daß auch die Gefallenen, die uns im Kampf als feind­liche Soldaten gegenübergestanden haben, ein Soldaten­grab von deutscher Hand gegraben bekommen. Zur wei­teren Pflege und Betreuung dieser Gräber werden von dem deutschen Wehriyacht-Gräberofffzier die jeweiligen Gemeinden angebalten.

Menn die Truppe ihre !m Gefecht gefallenen Kame­raden der Erde Schoß übergeben hat, gehen die Wehr» macht-Eräber-Offiziere mit ihren Stäben an die Arbeit, um festzustellen, ob auch alle Gräber gesichert sind. Hat sich z. V. für die erste Beisetzung kein anderer Platz als vielleicht ein Ackerfeld oder eine nicht glückliche Lage in einem Obstgarten oder die Nähe eines Baches ergeben, wird eine Umbettung vorgenommen. Dazu wird das Feldgrab geöffnet, die Personalien werden noch einmal aewissenhaft nachgeprüft, und der Körper des sür das Vaterland gefallenen Kameraden wird in einen Holzsarg gelegt und an einen geeigneten Platz umgebettet.

Leicht haben es die Männer, die für diese Aufgabe brstimmt sind, nicht. Aber sie tun die Arbeit aus einem Gefühl heiliger Ehrfurcht vor dem Tode und dem taten Kameraden: Damit statten sie einen Teil des Dankes ab, den das ganze deutsche Volk den Getreuen, die ihre Treue mit ihrem Herzblut besiegelt haben, schuldet.

Systematisch wird das Gelände nach Gräbern und eventuell noch nicht beigesetzten Soldaten abgesucht. Alle Gräber, die nicht umgebettet zu werden brauchen, werden genau in die Karte eingezeichnet, ein umfassendes Ver­zeichnis wird aufgestellt, eine Kartothek angelegt, damit auch jeder Nachfolger des Eräberoffiziers alle vorhan­denen Ruhestätten mit Leichtigkeit finden und betreuen kann.

Wie sorgfältig und gewissenhaft unsere Wehrmacht- graberstäbe draußen arbeiten, das mögen nur folgende zwei Beispiele zeigen: Da stoßen die Männer bei ihrer Durchforschung eines Waldqeländes auf ein Kreuz das in der Liste, und Kartothek des Wehrmacht-Eräber- affiziers noch nicht enthalten ist. Selbstverständlich wird

IMMIMM,..

Unser L««essnieyseZ

Im Raume von Kiew stießen die deutschen Truppen weiter vor; in- Nordabschnitt wurden bolschewistische ,Feldstellungen durchstoßen; in Estland die Bolsche­wisten nach Norden zurückgedrängt; bei Smolensk wurden neue Durchbruchsversuche eingeschlossener Sowjettruppen vereitelt.

Militärische Anlagen in Moskau waren erneut das Zrel der deutschen Luftwaffe.

Die italienische Luftwaffe bombardierte den bri­tischen Flottenstützpunkt La Valetta.

Die Briten bedeckten sich durch einen Angriff auf finnische Eismcerhäfen mit kläglichem Ruhm.

Die USA. besetzten die Palmer-Jnseln.

Ncichsministcr Dr. Todt Übergab dem Befehlshaber der U-Boote im Westen fertiggestellte Großbauten. Bei einem Großfcucr in Bremen kamen in der Bahnhof,trage zwei Menschen ums Leben.