Ausgabe 
(29.7.1941) Nr. 208
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L:0 die Ueberlegenknit ? zburger Kickers anerkenn-?" ^

Jnnsbrnckerin Lore

and über d.e M„s.nZ^b^

id vennemann Vereis

, Großveranstaltung der B Sonntag leider nichts s« v'>» her, darunter den Meist«- tadt schickte. In der Bereit TchÄ

a die Braunickw-i-«-S^°iS

) in 4:48:47 Std. vor Areos.-^ K Kilometer-Bahngehen sie«;« Ä Braunschweiger in 4Nzz-."'1,^ adsmännern Rehschwanin, iznVfl >

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deutscher Zliegermeister

terschaftswettbewerb der d-,,«- auf der Frankfurter Stad-A".^ zum Austrag. Der TitelveistM^» i

Ütt in der^ IW-Met'e^MeisfK^

.. ^-^»eteunkL^

pf UM den dritten Platz .Arhlik

:r. Zm, Zweisitzerrennen ,iü^"">

>rch den Berliner Werner R," i fen jedesmal überspurtete und

Westcrholt. In der Mannsck«»?^ k »- Wanderer Chemnitz an'KkZA wann mit der aus „SckiiM.^

Skeit und Straßenmeister

. die auch den Titel aus der Ach ^

r flmateurboxer in Lerlig

chortkämpf« am Funkturni «z-,.. istellung treten am 29. Juli >»N ^

:n Plan. Aus Hamburg E'?' ^elgewichtsmeister Karl SchmU und Götzke. Schränkt Mch ^ » htler Drägestein antreten, im?«"' us Schimanski (Berlin), im Kubiak (Heine) gegen Rieckh°ffN Gegner für Schmidt bisher?^

ko. - Sieger und Meister

nische Halbschwergewichts-EuM»«,,-

Musina, hat sich auch als ZS !"h ««ch hi» den ersten LmL trat Musina im Titelkamps Prcciso Merlo an. den er'in du. lcgener Kampsesführung ko.

der Weser

-vegesack

>d B: 1. Untergau 77/KEC. Celle'l! en/BKC. 2:19,9; Einer-Kajak A n >cik (Bann 75/BKW.) 2:45.1: »da Kl. A (Meisterschast): I. FMP 2:59,1: Einer-Kajak K l süis: >nn 75/BKC.) 2:97,6; Dierer-Kapli isterschast): 1. Bann 75/BPZ. r» nhosf, Lnerdieck, Basse); Einer-ÜM 1. Hochmeister BKC. 4:vü,5; K- -Werk: 1. Tappehorn (Utg. 7öM inadier C X für HJ. Klassen A «! n 75/BKC. Bremen 2:12.

und Malle Vereichsmeister

schaften in den Sommerspiklni

sterschaften im Faustball und UnÄ Nplatzanlage in der Stadt des ü!) ie Spiele selbst erbrachten hack Wo! die diesmal auch lleberrastziMM» h langen Jahren der Braunsch« ahne Borchers und Müller antial» zwar durch einen „Außenseiter',» Tv. Auch im Korbball der Zis nerinncn behaupten und damit n lieber einmal die BereichsmeKÄ ndercn Klassen setzten sich Mi»B r MTV. durch.

: Männer traten an: MTV. bk :. Tschst. 1816 Eöttingen, ATLd ithaler Tv. . Abgesehen von Git? nderen Mannschaften gleichwech' nappe Entscheidungen gab. Dir n der Blumenthaler Tv. nach!»' den TKS. mit 29:28 Punkten! )- ir der Borjahrsmeister Tvg. M eine völlig neue Mannschaft»^ D. Braunschweig. Tkl. Haiw«»

> nicht durchsetzen konnte, »l« raunschweiger MTV., eben!» f :-AltcrskIasse. Die Korbball'-»)« ^ TuT, 1874 Osternburg, hwiegershauscn antraten, erzM^ von Lsternburg und Walle-e«? n die Hannoveranerinnen ndspiel zu einer zweiten 'am. Mit 5:3 (3:2) erkämpften terschast.

isterschasten der kjZ.

der Hitler-Jugend für die Wr andball und Hockey sowie eh sind im vollen Gange, <

rsicger löst. so im Fußball ^

das, den Titel zu verteidigen d« > überraschend die Berliner

ppenkamps mit 3:2 (1:9) i"

Os

Gebiete Wien, Westfalen, e. Im Sandbgll der HJ- )" ^ über Pommern GruPPfnW „ die Berliner Mannschaft naH^

, in die Zwischenrunde ein, - im Futzball, Handball und ^ >ball des BTM. 'an der AusM x meberechtigt. -

llmeisterschafi der kjZ.

n Gebieten der Hitlerjugend die, sür das Wasserballspn K, rebr besinnende MersteA-,

unmehr beginnende ,

Wie schon im Fußball, Ha"d . m Wasserball die Gebiete °n asten der . Banne vcrtretcn.^^

t Gruppen durchgeführt, dcrG

>e 1: Danzig-Weftpreußen,,^

nd. Gruppe 2: Franken. '

3: Obcrdonau, Oberschleye - Niedersachfen, Hamburg, t ^ tmark, Köln-Aachen, ^

,, Mittclland, Niederschießen.' iudctenland. Gruppe 8:

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rdem interessiert...

ßcnsahrcr-Jugcnd. Die besten 3" / ' Gebieten trugen am Sonm^ gen Nundstreckc einen is. Ergebnisse: 1. Zoll (1'

, 3. H, Müller (Mittelclbe) ^ 'lelbe, 2, Berlin, 3, Sachse",

i Kajak-Slalom. Auf b"As

itschen Jugendmcilterschast n

cidung gefallen. Reichsß-ge'

412 Punkten.

im Endspurt. Nach

nit

,rt. illaw ' ;z dem ^ Straßenpra,^

weiten Lauf -zur s erste größere ,

Nurcinburgcr nt Schild -in ki'N Fahrzeit voft t.ee Endspurt.

Srschieknk 7mak ivSchenkllch

Monalsbezu E 2,30 einschl. gu- stellgcbübi: PostbezuaSpreis monatl. 2,30 « (einschl. 27,3 ^ Post- zeitungSgebühr) zuzügl. 42 1^4 Be­stellgeld. Bezugspreis Ist im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauyerlag Weser- Ems GmbH., Bremen, Geeren 6/8. Fernspr.S4l2l, Nachtr. u. Honntg. ZlllS. ^prechVerlag: werktl. 12—13 Uhr? Gchriftlettung: Diens­tag und Freitag 12V-—13V- llhr.

Meiner Zeitung

parteiamtliche Tageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden viirgermeisters der Zrcien kiansestadt vremcn

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der Nationalsozialisten Bremens

sinnliches verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und vremen

Nr. 20S / I I.Mrgang

Vienstag, 29. Juli 1941

kinzelpreis 15 Npf.

kooseoett als vriefsiilscher enllarvt

Bolivianischer Militärattache in Berlin deckt einwandfrei die Bangster-Metlioden wafliingtons auf

Scharfer deutscher Protest an USfl.

Berlin, 28. Juli. Im Zuge einer Hetz­kampagne gegen Deutschland hat die bolivianische Regierung den.deutschen Gesandten Wendler ohne Angabe von Gründen aufgefordert, innerhalb drei­mal 24 Stunden Bolivien zu verlassen. Nachträg­lich veröffentlichte die bolivianische Regierung einen angeblichen Brief des bolivianischen Militär­attaches in Berlin, Major Belmonte, den dieser an den deutschen Gesandten Wendler geschrieben haben soll und begründete damit die unerhörte Matznahme gegen den Vertreter des Grotzdeut- schen Reiches. Den veröffentlichten angeblichen Brief will die bolivianische Regierung von einer ausländischen Macht zur Verfügung gestellt be­kommen haben. Form und Inhalt dieses Briefes sowie die Begleitumstände seiner angeblichen Ent­deckung lassen auf den ersten Blick erkennen, datz es sich um eine Fälschung dümmster und plumpester Art handelt.

Diese Feststellung fand nun ihren endgültigen Beweis durch eine Erklärung des bolivianischen Militärattaches Major Belmonte, die dieser heute mittag vor der deut­schen und der ausländischen Presse gab. Diese Erklärung lautet:

geheimen Organisationen seit geraumer Zeit verfolgt werde. Ich bin der Ueberzeugung, datz dies der Grund ist, mir diesen Brief unterzuschieben und mit dieser Fälschung sowohl meine ehrlichen nationalen Absichten wie gleichzeitig die deutsche Reichsregierung zu treffen. Ich habe meiner Regierung nach Kenntnisnahme der ungeheuerlichen Vorwürfe salzende Mitteilung gemacht:

„Zum Wähle meines Vaterlandes und damit die Regierung nicht auf Grund falscher Informatio­nen handele, erkläre ich:

Datz es vollständig unwahr ist, datz ich umstürzle- rische Beziehungen zur deutschen Regierung oder ihrem Gesandten in Bolivien unterhalte oder un­terhalten habe. Ebenso habe ich weder einen Brief noch irgendwelche anderen Mitteilungen an den Herrn deutschen Gesandten Wendler geschrieben noch solche von ihm erhalten.

Diese Erklärung soll keine Verteidigung meiner Person sein, sondern meinem Vaterlande dienen. Ich würde es dankbar begrüßen, wenn die bolivia­nische Regierung die etwa gegen mich getroffenen Maßnahmen nicht abändern würde.

Die R e i chs r e g i e run g hat auf Grund dieses Ver­gehens und der Enthüllung des plumpen Fälschertricks, dem die bolivianische Regierung in unverständlicher Leichtfertigkeit und ohne auch nur den Versuch einer Nachprüfung anzustellen, aufgesessen ist, heut« im An­schluß an die bereits veröffentlichte Protestnote vom 22. Juli der bolivianischen Regierung salzende Note übermittelt: ^

„Im Auftrage der Reichsregierung habe ich die Ehre folgendes mitzuteilen:

Nachdem die bolivianische Regierung zunächst ohne Angabe irgendwelcher Gründe die Aufforderung an den deutschen Gesandten in La Paz, Herrn Wendler, hatte richten lassen, binnen weniger Tage das Land zu ver­lassen, hat sie am folgenden Tage gegenüber Vertretern der Presse und zwar wiederum ohne Angabe konkreter Tatsachen, den Vorwurf erhoben, daß der Schritt gegen den Gesandten erfolgt sei, weil er sich an Machenschaften gegen die bolivianische Regierung beteiligt habe. Diese Behauptung, die sich von selbst als völlig freie Erfin­dung charakterisierte und jeder Grundlage entbehrte, ist bereits in der Note des Gesandten Wendler vom (Fortsetzung aus Seite 2>

Neltungslos in der deutschen Zange

„Meine Regierung hat ungewöhnliche Maßnahmen gegen den Gesandten des Erotzdcutschen Reiches mit einem Brief begründet, den ich an Gesandten Wendler in La Paz von Deutschland aus geschrieben haben soll und der der bolivianischen Regierung, wie sie veröffent­licht hat, von einer fremden Macht zur Verfügung gestellt wurde. Dieser angebliche Brief, von dem ich durch die Veröffentlichung zum ersten Male Kenntnis erhalten habe, ist von mir niemals geschrieben wor­den. Ich halte es im Interesse der Wahrheit und im In­teresse der Beziehungen zwischen dem deutschen und mei­nem Volke sür meine Pflicht, hier vor den Vertretern der Presse ehrenwörtlich als Offizier zu erklären, datz ich weder diesen Brief noch irgendein anderes Schreiben oder eine Mitteilung an den deutschen Gesandten Wend­ler jemals gerichtet habe. Dieser Vries ist eine Fälschung.

Es ist in Bolivien bekannt, datz ich jederzeit meine heiligste Pflicht darin gesehen habe, den Interessen mei­nes Vaterlandes zu dienen. Ich weiß, daß ich wegen dieser meiner Haltung von politischen Kräften und von

vritenbomver von Seukschon vorpostenboolen abgeschossen

Berlin, 28. Juli. 2m Schutze einer dichten Nebelwand versuchte am 28. Juli ein einzeln fliegendes britisches Vombenslugzeug einen Verband deutscher Vorposten­boote in der Nordsee anzugreifen. Als das britische Flugzeug vor den deutschen Schiffen auftauchte, ver­loren die Matrosen keinen Augenblick ihre Kaltblütig­keit. In Sekundenschnelle war das Flakgeschütz feuer­bereit. Die in geringer Höhe über dem Wasser flie­gende Maschine erhielt sofort mehrere Treffer, die von ihr geworfenen Bomben klatschten ins Wasser. Nach weiteren Treffern aus einem anderen Vorpostenboot fing das britische Flugzeug Feuer und ging in einer großen Kurve aus dem Wasser zu Bruch Nur wenige Trümmer blieben zurück. Die zwischen ihnen schwim­menden britischen Flieger wurden von einem der deut­schen Vorpostenboote an Bord genommen.

Sie Schlackt von Smolenlk erbrachte

Aus dem Fiihrerhauptquartier,28. Juli. Die Schlacht von Smolensk nähert sich ihrem er­folgreichen Abschluß. Alle Versuche, die Ver­nichtung der eingeschlossenen sowjetischen Verbände zu verhindern, wurden vereitelt. In der Ukraine drän­gen die verbündeten Truppen trotz schwieriger Wege­verhältnisse dem weichenden Gegner unentwegt nach. An der finnischen Front gewannen deutsche und finnische Truppen gegenüber zähem feindlichen Wider­stand weiter Boden. — Als Vergeltung sür die wiederholten Luftangriffe britischer Kampfflugzeuge auf Wohnviertel deutscher Städte bombardierte die Luft­waffe in der letzten Nacht die britische Haupt­stadt. Westlich des Themse-U-Vogens wurden starke Brände hervorgerufen. Kampfflugzeuge versenkten bei den Faröer-Jnseln einen größeren Frachter und beschädigten ein Handelsschiff schwer. Vor der schotti­schen Ostlüste erhielt ein großes Handelsschiff einen Lufttorpedotreffer. Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein.

Berlin, 28. Juli. Die sinnlosen Versuche der Bolsche- wisten, sich aus der eisernen Umklammerung der deut­schen Truppen im Raume von Smolensk 'zu befreien, führten zu blutigen Verlusten der Sowjets. Am 26. und 27. Juli befahlen die politischen Kommissare gegen den Willen der Truppe den Ausfall der eingekesselten sowjetischen Verbände. Deutsche Soldaten stellten dabei fest, daß die Bolschewisten bei ihren Ausfallsversuchen mit eigenem MG.-Feuer in den Rücken beschossen wurden. Aus Eefangenenaussagen ging her­vor, daß die Sowjets bei Angriffen innerhalb ihrer Regimenter oder Bataillone sogenannte „Auffangkom­mandos" aufstellten. Die „Aufpasser" hatten die Auf­gabe, zurückkehrende bolschewistische Einheiten durch Feuer von rückwärts zu erneutem Angriff zu zwingen.

Bei den erfolgreichen Kämpfen deutscher Truppen im Raum von Kiew wurde an zahlreichen Stellen ört­licher Widerstand der Sowjets gebrochen. Eine deutsche Division hat im Zusammenwirken mit ungarischen Schnellen Truppen vom 19. bis 21. Juli durch mutigen

en volschewiken eine neue Niederlage

Einsatz 83 sowjetische Panzer in überfallartiqem Zu­fassen erbeutet oder vernichtet. Im gleichen Kampfge­biet wurde durch genaues Schießen der deutschen Ar­tillerie ein sowjetischer Transportzug zerstört, auf dem sich unter zahlreichem Kriegsaerät sieben, sowjetische Panzerwagen befanden. Die Bolschewisten erlitten bei den Gefechten wie an allen Frontabschnitten schwere Ver­luste an Toten und Verwundeten. Eine deutsche Panzer­division stieß am Vormittag des 26. Juli mit sowjetischen Panzereinheiten an der südlichen Front zusammen. In kühnen Angriffen kämpften die deutschen Truppen den hartnäckigen Widerstand der Bolschewisten nieder und vernichteten 30 sowjetische Panzer. Am 27. Juli schlu­gen finnische Truppen bolschewistische Gruppen west­lich Hanooe unter schweren blutigen Verlusten sür die Bolschewisten zurück. Die Sowjets hatten vergeblich versucht, an zwei Stellen Hannooes zu landen.

Am 27. Juli stieß eine deutsche Division aus dem Süden B e s s a r a b i e n s gegen die Stalin-Linie vor. In kühnem Angriff wurde die stark befestigte Linie durchbrochen. Die deutschen Truppen kämpften den hart­näckigen Widerstand der Bolschewisten nieder und nahmen 21 Bunker, darunter ein schweres Festungs­werk mit 7,3-Zentimeter-Panzerbatterien. 2m rück­wärtigen Gebiet des mittleren Frontabschnitts wurden am 27. Juii Sowjetverbände. die sich in ein Wald­gebiet zurückgezogen hatten, von einer deutschen Divi­sion umschlossen und vernichtet. Die Bolschewisten hatten außerordentlich schwere Verluste an Gefallenen und Verwundeten. In den Gefechten im Raum westlich Wyasma am 26. und 27. Juli vernichtete eine deutsche Panzerdivision im besonders kühnen Angriff eine frisch aus dem Osten herangeführte sowjetische Division. Im gleichen Frontabschnitt zerstörte eine andere deutsche Division 83 sowjetische Panzerkampfwagen, die versucht hatten, sich der deutschen Umklammerung durch einen Ausfall zu entziehen. Acht sowjetische Batterien, die den bolschewistischen Ausfall unterstützten, wurden gleich­falls aufgerieben.

Vier läge hinter den bolschewistischen L nien

flbenleuer eines deutschen Jagdfliegers an der Ostfront

Von Krisgsbsricbtor bls-rry dobin

.28. Juli. (LL.) Es war der 7. Juli. Unsere

im Osten kämpfenden Truppen hatten zwei wichtige Brücken genommen und auf dem jenseitigen Ufer des Flusses'einen Brückenkopf gebildet. Die Stadt selbst stand in hellen Flammen. Unaufhörlich schössen die Sowjets mit ihrer Artillerie in die Stadt und versuchten durch massierte Bombenangriffe unsere Truppen zur Wiederaufgabe des wichtigen Brückenkopfes zu zwingen. Hoch in der Luft tobte währenddessen eine der gewal­tigsten Luftschlachten dieses Krieges, während der die bolschewistischen Bomber zu Dutzenden von den schnellen Messerschmitt-Mäschinen brennend in die Tiefe geschickt wurden. Gegen Abend näherte sich die Schlacht ihrem Ende. Die Bolschewisten sahen die Aussichtslosig­keit ihres Unternehmens ein. Ihre Artillerie schwieg und ihre schweren Bomber ließen sich über dem von unseren Jägern in der Luft bewachten Raum nicht mehr sehen. Da kurvten noch sechs Messerschmitt-Jäger über der Stadt. Als sich ihnen kein feindlicher Bomber mehr zeigte, flogen sie weiter, um die Sowjets über ihrem eigenen Gebiet zum Kampfe zu stellen.

Es ist schon gegen 21 Uhr, als sie einen von den Sowjets belegten Flugplatz unter sich haben und sogleich einige Schwärme bolschewistischer Jäger aufsteigen sehen. Es find Curtitz-Doppeldecker, schnelle und wendige Ma­schinen amerikanischer Bauart mit einziehbarem Fahr- werk, die da von unten kommen. Sie brauchen allerdings nicht sehr hoch zu steigen: denn schon sind unsere Ms. 109 ihnen im Nacken, und drei der Sowjets schlagen explo­dierend dicht neben ihrem eigenen Flugplatz auf. Nur eine kommt bis aus 2000 Meter hinauf, doch da wird sie von einem deutschen Jäger gestellt, der sie brennend zurückschickt, noch bevor sie seine Höhe ganz erreicht bat. Das ist sein fünfter Luftsieg. Inzwischen ist die Sonne untergegangen. Starker Dunst zieht mit der Dämmerung herauf. Es ist höchste Zeit, wieder umzukehren, bevor es dunkel wird; denn über diesen weiten Sümpfen und

Wäldern Rußlands ist es nicht immer ganz leicht, seinen eigenen Feldflugplatz wiederzufinden. Der Befehl zum RLckflug wird gegeben, und die Me. 109 begeben sich auf Heimatkurs. Nur Oberleutnant R. zieht noch eine Kurve über dem Feindplatz; denn er muß warten, bis alle seine „Schäfchen" geschlossen auf dem Heimflug sind, und darf dann erst als letzter hinterherfliegen.

Da ist plötzlich der ganze Himmel voll sowjetischer Jäger des modernsten Baumusters „I 18". Sie sehen aus wie die englischen Spitfires und sind mit zwei MGs und einer Kanone sehr stark be­waffnet. Weiß der Teufel, wo sie plötzlich hergekommen sind! Ein ganzer Pulk von sechs bis acht Stück kommt von oben herab, von unten kommen auch sechs Maschinen herauf, und schon sieht Oberleutnant R. aus einer der Maschinen die Mündungsseuer der Bordwassen blitzen. Gegen den dunklen Himmel heben sich die grellgelben Blitze ganz deutlich ab; aber Oberleutnant R. hat die feindlichen Maschinen schon im Auge gehabt. Er zieht mit seiner Nie 109 schnell seitlich fort, und schon schießt der Sowjetflieger in voller Fahrt an ihm vorbei. Im gleichen Augenblick geht Oberleutnant R. auch seinerseits schon zum Angriff über und setzt sich hinter die soeben an ihm vorbeigeschossene Maschine mit den roteA Sowjet­sternen auf den Tragflächen. Der feindliche Jagdflieger bemerkt im letzten Augenblick seine Gefahr und mächt eine Kurve nach rechts. Oberleutnant R. zieht seine Maschine nach links, kurvt wieder ein und hält schon wieder auf den ebenfalls entgegenkurvenden Jäger zu. Die bolschewistische Maschine im Visier und aus allen Rohren schießend, jagt er auf seinen Gegner zu. Dann will er im letzten Äugenblick die Maschine hochziehen: schon zu spät! Um Bruchteile einer Sekunde hatte er den Steuerknüppel zu spät gezogen, nun prallen beide Maschinen mit den Tragflächen zusammen und stür­zen ab.

„Verdammter Mist", sagt Oberleutnant R. und setzt als echter Münchener noch einige kernige bayerische Kraftworte hinzu. Ausgerechnet hier in unmittelbarer

Nähe des bolschewistischen Flugplatzes, 60 Kilometer vor den eigenen Linien! Dann weiß er auch schon, was er tun mutz: Aus st eigen! Ein Ruck, und der Kabinendeckel ist abgeworfen. Ein Zug an den Halte­gurten, und schon wird er wie von'einer mächtigen Faust aus seiger Maschine geworfen; aber nun nicht gleich den Fallschirm ziehen, überlegt er dann würde er minutenlang unter dem geöffneten Fallschirm am Himmel schweben, bis er langsam von 2000 Meter bis auf den Boden gependelt sein würde, und unten würde man ihn sogleich in Empfang nehmen. Das wäre das Ende. Also läßt er sich, ohne den Fallschirm zu öffnen, durchfeilen. Erst 200 Meter über dem Erdboden zieht er den Griff, sofort öffnet sich der Fallschirm über ihm und bremst den Fall. Mit einem Blick über­sieht der Oberleutnant das Gelände unter sich: Rechts ist der Flugplatz, davor ein kleines Wäldchen, direkt unter ihm freies Feld. und gleich links von ihm be­ginnen die Häuser von R„ eine verdammt ge­fährliche Gegend. Nur einige hundert Meter weiter nach rechts sieht er die Brände der beiden aufgeschlage­nen Maschinen. Lastkraftwagen vom Fliegerhorst kom­men auf der Straße heran und eilen auf die Aufschlag­stellen zu. Ueberall stehen Menschen und Soldaten. Da ist er auch schon unten und setzt seine Beine mit ziem­licher Gewalt auf den Boden. Nicht weit von sich ent­fernt sieht er Zivilisten, die gebannt in den Himmel starren und ihn offenbar nicht bemerkt haben. Der Fall­schirm hat sich ja auch erst hundert Meter über dem Boden geöffnet, dann waren es nur noch wenige Se­kunden des Schwebens; aber über ihm kreisen bolschewistische Jäger und haben ihn sicher be­obachtet: also kommt es aus Sekunden und Minuten an. Schnell befreit er sich von dem Fallschirm und läuft eiligst auf das Wäldchen zu. Es ist zwar fast tausend Meter weit zu laufen, aber nach der anderen Seite sind es nur 200 Meter bis zu den ersten Häu­sern von R„ und im übrigen gibt es weit und breit keine andere Deckung. (Fortsetzung folgt)

Da- öHske«

Von

Kolltsraämiral Liüvivgbaus

Die Meldung des Oberkommandos der Wehrmacht: „Die finnische Wehrmacht unter dem Oberbefehl des Feldmarschalls Mannerheim ist beiderseits des Ladoga­sees zum Angriff angetreten" und weiter: „Zerstörer versenkten 2 Vorpostenboote der Sowjet-Marine" ließen erkennen, daß der Kamps im Norden auch um die Be­herrschung derjenigen Landgebiete und Wasserstraßen im Gange ist, die von großer Bedeutung für den weiteren Verlauf des Krieges, auch gegen den Hauptfeind Eng­land, werden können. Die Sowjets haben nach den Er­fahrungen des Weltkrieges versucht, ihre an sich — stra­tegisch gesehen — ungünstige Lage dadurch zu verbessern, daß sie durch ein System von Kanälen, die auch für Zer­störer, U-Boote und Minenfahrzeuge befahrbar find, Verbindungen zwischen Ostsee und Weißem Meer, zwi­schen Ostsee und Kaspischem Meer und schließlich zwischen Kaspifchem Meer und Schwarzem Meer (Asowsches Meer) schufen. Ein gewaltiges Projekt, das aber unter Heranziehung und rücksichtsloser Ausnutzung von poli­tischen Gefangenen zu einem guten Teil fertiggestellt worden ist. Der Stalin-Kanal, der von Petersburg unter Anlehnung an den Ladoga-See und Onega-See ins Weihe Meer führt, war 1934 fertig, der Moskwa-Polma- Kanal zwischen Ostsee und Kaspischem Meer wurde 1937 eröffnet. Wie weit die Arbeiten am Wolga-Don-Kanal fortgeschritten sind. läßt sich zur Zeit schwer beurteilen, fertig ist er jedenfalls noch nicht.

Die Sowjets haben, wie das in ihrem Charakter liegt, sich an diesem weit ausschauenden und strategisch bedeut­samen Projekt geradezu berauscht. Der Kriegskommissar Woroschilow prägte 1937 das bombastische Wort von der Hauptstadt Moskau, die durch die neuen Wasserstraßen zu einem Hafen von fünf Meeren werden würde. Im jetzigen Kampf nimmt der Stalin-Kanal unser Haupt­interesse in Anspruch, vor allem auch deshalb, weil die Sowjets durch den Ausbau des Hafens von Poljarnofe im Murmansk-Fjord eine neue Basis für die Kriegfüh­rung zur See im hohen Norden geschaffen haben. Der Golfstrom, der längs der Murmansk-Strecke geht, hat zur Folge, daß Poljarnofe das ganze Jahr hindurch eisfrei ist, ein Umstand, der besonders für die Engländer in ihrem Kampf um die Beherschung des Atlantik von Bedeutung werden kann. Nahezu alle Kanäle, abgesehen vom Suez-Kanal, haben den einen großen Nachteil, daß sie, sobald die zu verbindenden Meerestcile erhebliche Unterschiede in der Höhe des Wasserspiegels haben, mit Schleusenanlagen versehen werden müssen, wie z. V. der Panama-Kanal. Napoleon I„ der bereits das Suez- Kanal-System aufgegriffen hatte, gab es wieder auf, weil ihm von seinen Ingenieuren fälschlicherweise eine Differenz von 10 Meter zwischen Mittelmeer und Rotem Meer vorgetragen wurde. Die Möglichkeit für die Sowjets, ihre Kanäle, vor allem den Stalin-Kanal zu benutzen, hängt also davon ab. ob es ihnen gelingt, die Schleusen auch in Takt zu halten. Im Zeitalter der Luft­waffe wird das nicht ganz leicht fein, so daß unter Um­ständen die Hoffnungen der Sowjets und Engländer auf ein unversehrtes Känal-System als zweifeihaft ange­sehen werden müssen.

La vaketta erneut bombardiert

Rom, 28. Juli. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: „In der Nacht zum 28. haben unsere Flugzeuge erneut den Flotten­stützpunkt von La Valetta (Malta) bombardiert. In Nordafrika hat der Feind an der Tobrukfront erneut Angrisfsvcrsuche gegen unsere Stellungen unternommen, wurde jedoch gestoppt und zum Rückzug gezwungen. An der Sollumfront Artillerietiitiqkeit. Feindliche Flug­zeuge haben einen neuen Einflug auf Venqhasi durch­geführt. In Ostafrika beiderseits Artillcrietätigkeit im Uolchefitabschnitt. Britische Flugzeuge haben Gondar bombardiert.

Im Lauf der vergangenen Woche hat. wie Agenzia Stefani meldet, die italienische Luftwaffe bei Kämpfen in Nordasrika und im Mittelmeer insgesamt 28 feind­liche Jagd- und Bombenflugzeuge abgeschossen. Die eige­nen Verluste betrugen 9 Maschinen.' Im Verlauf eines Gefechts zwischen italienischen Schnellbooten und feind­lichen leichten Einheiten wurde — wie ein Sonder­berichterstatter der Agenzia Stefani meldet — ein eng­lischer Zerstörer von Torpedos getroffen. Der Zerstörer zeigte sofort Schlagseite, und italienische Aufklärungs­flugzeuge konnten feststellen, daß die Besatzung kurz dar­auf die Rettungsboote ausgesetzt hatte.

Die in den meisten italienischen Wehrmachtsberichten der letzten Wochen genannte Besatzung des auf einer 3000 Meter hohen Bergspitze Aethiopiens gelegenen Stutzpunktes klolchefit kämpft nunmehr seit hundert Ta­gen einen heldenmütigen Kampf. Immer wieder ver­sucht der Gegner, die Handvoll Männer in Uolchefit denen nur wenige leichte Geschütze zur Verfügung stehen', zu vernichten. Aber immer wieder ziehen die Anareifer ,n den Kämpfen auf den steilen Abhängen des Berges um die Adlernestern gleichenden Stützpunkte den kürze- die mehrmaligen Versuche des gegnerischen Befehlshabers, die Verteidiger von Uolchefit'zur Nie- derlegung der Waffen zu veranlassen, finden unzwei- deutlge Entgegnungen durch Ausfälle aus der Felsen­stellung. » "

MMIMMIM»MII»MMM»IMMN»M»II»»INMMI»MIMMM»MIMI»IMM»

Die Bolschewisten erlitten an allen Fronten im Osten weitere erhebliche Einbnßcn an Menschen und Material.

Deutsche Truppen erbeuteten weitere Geheimdoku­mente der Sowjets über ihre europäischen Um- sturzplane.

aller englisch-amerikanischen Guthaben angeori Das Abkommen zwischen Japan und Frank, über d,e gemeinsame Verteidigung Jndochi wurde in Tokio ratifiziert.

Der bolivianische Militärattache in Berlin d eine infame Vriessälschung Roosevelts auf. : Reich hat in Washington scharfen Protest erho Der Eauinusikzug des ReichsarLeitsdienstes sein 160. Konzert vor Verwundeten bremischer zarette.