Ausgabe 
(25.7.1941) Nr. 204
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!°.rnte ist schon wieder ei»

d ein Damenarmband

'.der Verlierer melden

ls dem Bürgermeisteramt ^

oses Eut. Im hiestaen m dicklich wieder zwei Eeld5-^ genTagenal/gefuLb^ -ahrt. Die Eigentümer»»^"-« der Dienststunden beim Ä ^ machen.

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trabend. Von der Lei,», artens werden jetzt in .Ü««> ibende durchgeführt, um rg mit dem Elternhaus de» n und das bestehende gute in

tigen Auf dem letzten Mlltst okal, der wieder einmal au iterin des hiesigen Kindewa,? der das Thema: . Gesund - Zweckgymnastik" '»

auf diesem Gebiet unklar ".°- war, wird jetzt verstanden unk "" ikt beurteilt. Viele Anret im gemütlichen Teil geübten «b»

ie jetzt im Kindergarten L"'

den. Auch dieser Abend t einige anregend verlaufene i, war so recht geeignet d°°?' -V.-Kindergarten und Eltern^

adekuren für Kinder ^ >ohlfahrt der Ortsgruppe S«.. auch in diesem Jahre wird" § inder durchgeführt. Die AnmL ste HilfsstelleMutter gewünschte Auskunft hieM^

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Er scheknt7malw8chentlkch Menatsbezu E 2,30 cinschl. Zu- siellgcbüki, Pöstbezugspieis monall. 2,30 (einschl. 27,3 3^4 Post- zellungsgebührl zuzügl. 42 ^ Be­stellgeld. Bezugspreis Ist Im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag : NS.-Eauverlag Weser- Eins GmbH., Bremen, Eeeren 6/8. Fernspr. 54121, Nachtr. n. Sonnig. 5 I115. s» p r e ch z.: Verlag: werktl. 1213 Uhr- Schriftleitung: Dien«- tag und Freitag 12V-13V- Uhr.

Meiner Z eitmg

Parteiamtliche Tageszeitung

Das flmisblott des legierenden Dürgermeisters der Zreien fjansestadt Vremen

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der Nationalsozialisten Bremens

flmiliches verkündungsblatt des leichsstatchalters in Oldenburg und vremen

Nr. 204 / 11. Jahrgang

Zreitag, 25. Juli 1941

kinzelvreis 15 lps.

Insgesamt 86 brilensluMUge abgeschossen

tterberatungsstunde l«,

de werden wieder einmal I leinsten zusammenkommen um Erziehung und Pflege ihrer Ä

holen. Diese V-ratung finN

ttags um 3 Uhr. rn der Schulest-, indern unter IV- Jahren weid» anen zu wollen, da besondere A ! geschickt werden.

ng einer M o l k e r ei gen«!, er von Interessenten recht au« u im Arndt'schen Saal wurde d« kereigenossenschaft beschlossen. Es-, iwesenden ist der neuen Cenok -n. (Ist

dem Hoheitsadler

, Ltcl. Zur Trauerfeier des aus i«, ,«n Pg. Hüneke traten am Smaii; im Parteilokal Hüneke folgende Zi: A., Kriegerkaineradschast, NZ.-Fr«-

> TAF. Gemeinsamer Abmarsch m rl. Ich bitte gleichzeitig die BeM merfeier zu beteiligen.

> Hciligensclde. Am Donnerstag, du ndet in der Schule zu H-iligensck .-Leistungsabzeichen statt. Alle Zx, ollen, haben pünktlich zu erscheinen kgruppc 1/445 Bassum. Am Fai!- ädel pünktlich 20 Uhr in tadM: lchule an. Turnzeug ist mitzubrinza ,, Bcrcitschast (w), Grasschaft Schi, . Freitag, 25. Juli, 20 Uhr, Tiens!!:

natznahmen gegen Brände

Zränden, die durch die von feiMchee :n Brandplättchen entstehen könm. rk nach jedem Feindcinflug von einm vuchtrupp nach Brandplättchen atz» kleinen Suchtrupp festgestellt, d«! fcn oder bereits kleine Brände eir e gesamte Jugend von 12 bis einst!. Pfeifen alarmiert, die sich dann « ch dem Schulhqf zu begeben hat.

von mir eingesetzten Führer ist W r. Eltern, die ihre Kinder von ie i leistenden Arbeit fern halten, im tschutzgesetzes zur Verantwortung x ür die Arbeitgeber, die ihre Jugit n einschl. 17 Jahren vom Suchdir

istcr als Ortspolizeibehörde ems, Erster Beigeordneter

kanntmachung Lustschutzvcranstaltung id gibt am Freitag, dem 25. 5» lle des Central-Hotels in TwistnO ärungsvortrag über englische

> wird die Bekämpfung der

> Marktplatz praktisch vorgeführt , ag hat mindestens eine Person k- rscheinen und erwarte ich eine >«' er Bevölkerung.

P1. Juli 1S41.

Der Bürgermeister.

n an.Die Zucht ist hier in ^ «er Neid lassen. Da habt M ^ !e, sonst wäre das nicht moM prahlen mit thron Erfolgen.» llte den besten und reinrassig!"'

s schön und gut", sagte da U hem Gesicht,Da kann rch ,t brauchen. Was ich nötig U Ihr habt aber doch auch Taubk lügt ihr eure Ware wieder »> leid mir das auch tut. Aber! icht brauchen." . ,

lange Gesichter, sondern beim Städter den alten Thomas " cht gewußt hätten, daß er UN r s den beiden Schelmen schU machten auch die TaubenM i Spiel und zechten wacker ' e Thomas für den Spatz, den zahlte.

Änekdotenkiste

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atz ist für kleine Geschäfte . tet worden. Eine alte DE: äuschen gegenübersteht, har > Verhältnisse beim Maior dnung, die Sache zu ordnen, zu dem Jllngferchen, um^

Beschwerde zu überzeugen..^ kanr

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kann aber nichts

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la ist doch gar nichts zu setze"a, ''Was, nichts zu sehen.

:n Tisch liier!"

halb Europa zu seinen^ anken erwog, auch Spanien

denken, die er dem Kaiser -rscheuchte sie mit einer wett--

schon Spanien? Ein FrE^

aubte sich Talleyrand zu

Sie werden dieses Fru

So

sen!"

deutsche Schläge am Kanal

Vee brilifche Lustfalzrtmmister gibt die Ueberlegenbeit der deutschen Luftwaffe zu

motorige Kampfflugzeuge zum Absturz gebracht werden konnten, wobei 37 Vefatzungsmitglieder in Gefangen­schaft gerieten. Drei eigene Flugzeuge werden vermiht.

Die britische Kanal-Offensive" nennt man in Lon­donHilfe für die Sowjets", eine Hilfe, die außer­ordentlich kostspielig ist. Wozu aber braucht denn die Sowjetunion eine Hilfe? Eine Rundfunkstation in Si­birien gibt bekannt, datz die Sowjetarmee bereits in Danzig und in Warschau eingezogen wäre. Herr Stalin läßt jeden Tag verkünden, daß Hunderte von deutschen Flugzeugen vernichtet würden, aber auch er scheint unter dem Eindruck des dreifachen Bombardements von Mos­

kau mehr realen Sinn bekommen zu haben, denn plötz­lich gibt man schwere Schäden dieser Bombardements zu.

Der britische Lustsahrtminister Sinclair mutzte am Mittwoch in der llnterhaussitzung die Unterlegenheit der britischen Luftwaffe zugeben. Er versicherte dem Hause, daß die britische Regierungkeine Anstrengung scheute, um zuerst die Parität und dann die lleberlegenheit über die deutsche Luftwaffe zu erringen. Sinclair gibt da­mit zu, daß die Angriffe der britischen Luftwaffe auf be­setztes und Reichsgebiet zu schweren Mißerfolgen der deutschen Luftflotte nicht gewachsenen britischen Luftwaffe geworden sind.

Italienischer Sieg im Mittelmeer

Zwei Kreuzer torpediert Mehrere große srachler und ein Zerstörer versenkt

Berlin, 24. Juli. Nach beim Oberkommando der Wehrmacht vorliegenden abschließenden Meldungen en­dete die große Luftschlacht am Kanal am 23. Juli bei Einbruch der Dunkelheit mit einem überragenden deut­schen Sieg. 84 britische Flugzeuge wurden bei diesen Kämpfen abgeschossen. Den mit unerhörtem Angriffs­geist immer wieder aufs neue angreifenden deutschen Jagdflugzeugen sielen allein 46 britische Flugzeuge zum Opfer, während Marineartillerie fünf und Flakartillerie drei Flugzeuge des Gegners zum Absturz brachten. Unter den abgeschossenen Flugzeugen befinden sich ein viermotoriges Bombenflugzeug, acht Vristol-Blenheim- Kampfslugzeuge und 4V Jagdslugzeuge des Musters Spitfire. Drei eigene Flugzeuge werden vermißt.

Bei diesen Kämpfen, die im Raum CalaisOstende und teilweise auch über holländischem Küstengebiet durchgeführt wurden, errang Oberstleutnant Ealland seinen 71. und 72. Luftsieg.

Wie das Oberkommando der Wehrmacht berichtet, erlitt auch am Donnerstag die britische Luftwaffe bei Angrisfsverjuchen an der Kanalküste im Raum von Calais bis La Rochell sehr schwere Verluste. Nach bis jetzt vorliegenden Meldungen wurden insgesamt 32 bri­tische Flugzeuge abgeschossen, davon 27 in heftigen Lust­kämpfen, der Rest durch Flakartillerie. Die neuerliche Niederlage ist für den Feind um so empfindlicher, als allein an einem schmalen Küstenabschnitt neun »ier-

Ver gestrige westemachtsberikstl

Aus dem Führerhauptquartier, 24. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:An der gesamten Ostfront nehmen die Operationen der deutschen Wehrmacht und ihrer Verbündeten trotz starker örtlicher Gegenwehr und schwieriger Wezeoerhältnisse ihren planmäßigen Verlaus. Starke Kampssliegerver- bände belegten auch in der letzten Nacht wchrwirt- schaftliche und militärische Anlagen der Stadt Mos­kau mit Bomben aller Kaliber. Die britische Luft­waffe erlitt am gestrigen Tage bei Versuchen, die Kanalküste anzufliegen, eine ihier schwersten Nieder­lagen. Jäger schössen 48, Flakartillerie und Vorposten­boote je 3, Marineartillerie 2 britische Flugzeuge ab. Damit verlor der Feind innerhalb weniger Stunden 54 Flugzeuge. Bei diesen Lustkämpfen gingen drei eigene Flugzeuge verloren. Im Kamps gegen Groß­britannien bombardierte die Lustwasse in der letzten Nacht Häsen und militärische Anlagen an der West- und Osttüste Englands. Britische Kampfflugzeuge war­fen in der letzten Nacht an einigen Orten Südwest- deutschlands Spreng- und Brandbomben. Die Zivil­bevölkerung hatte geringe Verluste. Der entstandene Sachschaden ist unbedeutend."

Die USA.-Presse hat wieder einmal ihre Sen­sation: Während sie in den letzten Wochen ein ausgesprochenes Marsgesicht zeigte, lächelt sie nun­mehr friedlich, da Welles, Roosevelts Sprachrohr, einen großen Plan sür einen neuenVölker­bund" entworfen hat. -

g. b. Berlin, 24. Juli. l»VZ."-Eigenbericht.) Es gibt eine unendliche Fülle von Tatsachenmaterial, die den teuslischen Plan Roosevelts, das USA..-Volt in den Krieg hineinzuhetzen, belegt und die weltweite Kriegs- politrk diesen Intriganten der jüdisch-freimaurerischen Geheimzirkel ausweist. Jede dieser Tatsachen ist ein Mit­tel, die Kriegspsychose in den USA. zu steigern: die Notwendigkeit einer Besetzung der Azoren und Kap­verden, wie sie die Minister Roosevelts Knox und Stim- son unvcrhiillt zum Ausdruck gebracht haben, die Sehn­sucht nach weiteren Stützpunkten im europäischen Be­reich, in Irland, in Schottland, das verdächtige Interesse für Dakar, die Ausplünderung Südamerikas aus dem Weg über die Schwarzen Listen, durch deren Hand­habung zugleich die südamerikamschen Republiken ge­knebelt und in die Bahn rooseveltscher Politik getrieben werden sollen, das gefährliche Interesse Englands und der USA. für Jndochina, diese kleine Aufstellung ge­nügt, um den wahnwitzigen Kriegswillen Roosevelts und seiner Clique aufzuzeigen. Das Ziel dieses Wahnwitzes ist die großangelegte wirtschaftliche und militärische Ein­kreisung zum Zwecke der Vernichtug Deutschlands und Gesamteuropas, der Vernichtung von Reich und Volk, wie sie der Jude Kaufmann in seiner zynischen Buch- verösfentlichung aufgezeigt hat.

2n den gleichen Tagen, da dieses sadistische Machwerk eines Talmudjuden in Hunderttausenden von Exempla­ren in USA. seinen Weg macht, hat Herr Sumner Wel­les es für richtig gehalten, zu dieser Vernichtungspolitik jüdisch-imperialistischer Struktur die notwendige Tar­nung zu beschaffen. Diese Tarnung besteht schlicht und einfach und wir Deutschen können nur dazu sagen, rührend naiv in einem Plagiat des Wilsonschen Völkerbundsplanes. Ob Herr Sumner Welles wirklich die Auffassung hat, die ihm die Newyorker Presse nach­träglich unterstellt, daß er mit diesem Völkerbundsplan

Rom, 24. Juli. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut:Das Haupt­quartier der Wehrmacht gibt bekannt: Am gestrigen Tage war das mittlere Mittelmeer der Schauplatz einer heftigen See- und Luftschlacht, die sür unsere tapferen Mannschaften siegreich endete. Bereits vom Morgen­grauen an und den ganzen Tag über hatte die Lust­erkundung die Bewegungen eines beträchtlichen feind­lichen, von Schlachtschiffen, Kreuzern, Torpedobooten und Flugzeugträgern gesicherten Geleitzug beobachtet und gemeldet, der sich in West-Ost-Richtung bewegte. Der feindliche Schisfsverband wurde wiederholt von unseren Luftstreitkrästen angegriffen, die ungeachtet der heftigen Luftabwehr und der zahlreichen Jäger dem Feind schwere Verluste zufügten. Es wurden versenkt: Ein Dampfer von 18 666 VRT. und ein Dampfer von 16 606 BRT., der mit Munition beladen war und in diq Lust flog. Torpediert wurden: Ein Kreuzer von 16 666 Tonnen vom TypSouthampton" und ein Kreuzer von 8666 Tonnen. Bombardiert und getroffen wurden: Ein Schlachtschiff, ein Kreuzer, ein Torpedovootszerstörer, ein Dampfer großer Tonnage und ein nicht näher be­zeichnetes Schiff. In verschiedenen Luftkämpfen wurden sieben feindliche Flugzeuge abgeschossen. Drei der un­seren kehrten nicht zu ihrem Stützpunkt zurück. Viele unserer Besatzungen kamen mit Verwundungen zurück. Bei kühnen Angriffen der Torpedoflugzeuge haben sich besonders die Mannschaften der Flugzeuge unter dem Kommando des Hauptmanns Madagnol und der Leutnants Cipriani und Robene ausgezeichnet. Anschließend in der Nacht haben leichte Einheiten un­serer Marine in kühnem Angriffsgeist die britischen Schiffe angegriffen. Ein Schnellboot unter dem Befehl des Fregattenkapitäns Forza hat ein großes, nicht näher bezeichnetes Schiff versenkt, während ein anderes Schnellboot unter dem Kommando von Kapitänkeutnant Pascolini einen Torpedobootszerstörer versenkte. Allen unseren Einheiten gelang es, sich aus dem Ge­fecht loszulösen und mit nur ganz leichten Schäden zu ihren Stützpunkten zurückzukehren. Die Rettung der

als Nachkriegsziel das deutsche Volk von seiner Führung trennen wolle und sich auch wirklich einbilde, diesen Plan als ein taugliches Mittel zu diesem Zweck anzu­sehen, das können wir uns nicht vorstellen. Wir glauben vielmehr, Sumner Welles ist sich klar darüber, daß das deutsche' Volk, das der Lüge des Präsidenten Wilson zu seinem eigenen schweren Schaden einst Glauben schenkte, nicht ein zweites Mal auf einen solchen jiidisch-srei- maurerischen Kniff hereinfällt. Es ist vielmehr anzu­nehmen, daß Herr Sumner Welles mit seinen humani­tären Phrasen über Abrüstung und gerechte Verteilung der Rohstoffe der Welt die innenpolitische Opposition in den USA, gegen die Kriegstreiberci seines Präsidenten einlullen will und sie dazu bringen will, die der USA..- Herrschaftsclique unbequemen Widerstände fallen zu lassen.

Trotzdem gilt es noch einmal mit aller Schärfe gegen­über diesen verlogenen Sirenenklängen nordamerikani- scher Politiker klipp und klar festzuhalten, daß es in der Geschichte der letzten 25 Jahre bereits einmal ein völlig abgerüstetes Volk gegeben hat, das deutsche, und daß ihm trotz dieser Tatsache und trotz einerdemokratischen" Regierung nach Wunsch und Willen jener Väter des Versailler Diktates das Lebensrecht verweigert wurde, und daß weiter trotz dieser Vorleistung des deutschen Volkes keiner der hochgerüsteten Siegerstaaten und der von ihnen geschaffenen Vielvölkerstaaten des euro­päischen Kontinents oder die USA. abzurüsten gedachten. Noch viel weniger aber ist es jenen Vätern von Ver­sailles eingefallen, die Voraussetzungen für eine wirt­schaftliche Gerechtigkeit unter den Völkern zu schaffen. Gerade die USÄ., vor allem seit der Präsidentschaft Roosevelts, haben am stärksten in das Horn der bri­tischen Plutokraten gestoßen und sich über die erbärm­lichen Habenichtse in Europa lustig gemacht, ja sie sogar von Anbeginn der Rooseveltschen Aera an auch noch mit einem Wirtschaftskrieg überzogen, also von den in ihren Händen liegenden Monopolen noch einen gesteiger­ten politischen Gebrauch gemacht. Daß man die viel­fachen Abrüstungsvorschläg« des Führers höhnisch hinter­trieb, daß Roosevelt die Möglichkeiten einer europäischen friedlichen Verständigung, wie sie eigentlich der Sinn der Münchener Abmachung war, bewußt unmöglich

Schiffbrüchigen der versenkten feindlichen Schisse ist im Gange. In der Nacht zum 23. hatte eines unserer U-Boote mit Torpedos ein Schiff von großer Tonnage des gleichen Verbandes torpediert. Am 22. haben feind­liche Flugzeug« einen unserer Dampser versenkt. Die gesamte Besatzung ist gerettet. Viele von ihnen sind verwundet. In Nordasrika sowohl an der Front von Tobruk wie von Sollum kein Ereignis von Be­deutung. Die Luftwaffe der Achs« hat die Anlagen von Tobruk sowie Ansammlungen englischer Kraftfahrzeuge in der Umgebung von Vir Habata bombardiert. In Ostasrika haben feindlichen Abteilungen gegen un­sere vorgeschobene Stellung im Gebiet von Gondar einen Ueberrumpelungsversuch unternommen. Sie wur­den durch unser sofortiges Eingreifen in die Flucht ge­schlagen. Am gestrigen Nachmittag haben feindliche Flugzeuge einen Einslug aus Trapani unternommen. Die sofort in Tätigkeit tretende Bodenabwehr hat einen Bomber vom Typ Blenheim abgeschossen. Ein lleber- lcbender der Besatzung wurde gefangengenommen."

bu. Rom, 24. Juli (BZ.-Eigenbericht). Der Erfolg der italienischen Flugzeuge und Schnellboote im Kampf gegen einen sehr starken Verband der britischen Mittel­meerflotte wird in der italienischen Öffentlichkeit mit größter Genugtuung aufgenommen. Die im italienischen Wehrmachtsbericht enthaltene Angabe, daß ein großes feindliches Munitionsschifs explodiert und gesunken ist, deutet darauf hin, daß eine der Aufgaben des britischen Verbandes, vielleicht die einzige, darin bestand, einen starken Geleitzug mit Nachs ch'u b für die Mittel­ost-Streitkräfte durchzuschleusen. Daß dafür die gefährliche Mittelmeerroute gewählt wurde, beweist, wie sehr die Zeit drängte. Wie man von maßgebender römischer Stelle erführt, baben sich die Angriffe der italienischen Bombengeschwader und der Mötorschnell- boote von der Höhe Sardiniens bis zum Kanal von Sizilien hingezogen. Die Enaländer haben dabei min­destens 36 006 BRT. durch Versenkung verloren. Die Bombentreffer und Lufttorpedos dürften weitere, be­trächtliche Schäden angerichtet baben, deren Umfang erst in den nächsten Tagen bekannt werden dürfte.

machte, gehört in die gleiche Richtung. Bei dieser Lage wird Herr Sumner Welles nicht annehmen, daß das deutsche Volk noch einmal aus Phrasen hereinfällt. Das deutsche Volk weiß vielmehr, daß es zusammen mit dem geeinten Europa heute einen Existenzkampf durchzu­stehen hat und ihn siegreich beenden wird.

Man mutz sich einmal die wichtigsten derVierzehn Punkte" des früheren amerikanischen Präsidenten Wilson im einzelnen vornehmen, um zu erkennen, wie unge­heuerlich einerseits der Bruch aller historischen Ver­sprechungen Amerikas gegenüber dem deutschen Volk war und wie andererseits Roosevelt heute auf das Gegenteil jener Wilson-Botschaft vom 8. Januar 1819 hinarbeitet. Im folgenden seien die ersten fünf Punkte Woodrow Wilsons unter die Lupe genommen und zur Gegenwart in Beziehung gesetzt:

Der erste Grundsatz Wilsons forderte das Ende der Eeheimdiplomatie was tut Roosevelt? In jlldiich- sreimaurerischen Eeheimzirkeln brütet er Anschläge ge­gen den Frieden der westlichen Hemisphäre und der Alten Welt aus. Zweiter Grundsatz Wilsons: Uneinge­schränkte Freiheit der Schiffahrt aus den Meeren was lut Roosevelt? Mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln der Jnsamie versucht er die bisher von den Briten drakonisch ausgeübte Herrschaft der Meere an sich zu reißen. Dritter Grundsatz Wilsons: Herstellung gleicher Handelsbedingungen für die Nationen was tut Roosevelt? Mit Hilfe der Schwarzen Listen scheut er sich nicht, den freien Handel der südamerikanischen Staaten rigoros zu vernichten. Vierter Grundsatz Wil­sons: Herabsetzung der nationalen Rüstungen auf das geringste für die innere Sicherheit erforderliche Maß was tut Roosevelt? Ohne bedroht zu sein, kurbelt er im Rahmen einer ebenso planmäßigen wie fieberhaften Kriegshetze die Rüstungsindustrie der USA. in geradezu provozierender Weise an Fünfter Grundsatz Wilsons: Unparteilicher Ausgleich aller kolonialen Ansprüche was tut Roosevelt? Den säbelrasselndcn USA.-Jmperia- lismiis dehnt er Schritt für Schritt auch auf fremde Kolonien aus. DieseParallelen" sagen doch wohl S-nug! '.

Da» He»M »kreree Aäaie

Von

Hauptmann Kurt Eloger

Wir waren im Straßenkampf in Libau. Ich war bis zu einem Pakgeschütz vorgekommen, das an eine Häuser­ecke angelehnt, auf den Eüterbahnhos schoß. Zwei Mann der Bedienung bemühten sich um einen schwerverwunde­ten Kameraden. Als sie mich sahen, sagten sie mir:Wir können den Kerl, der schießt, nicht finden!" Ich nahm mein Glas und suchte den kleinen Park ab. Endlich fand ich den feindlichen Schützen. Das Gesicht dieses Mannes sesselte mich, und ich sah es mir mehrere Minuten genau an. Es war kein menschliches Gesicht mehr. Haß und Wut hatten es entstellt und diesem Gesicht den Ausdruck eines wilden Tieres verliehen. Die Zähne gefletscht, den Unter­kiefer vorgeschoben, die Augen groß geöffnet, so sah ich ihn. Jetzt legte er an und mußte sich davon überzeugen, daß der Panzerschild des Pak nicht aus Pappe war, wie ihm das wohl seine Kommissare gesagt hatten. Als er das merkte, da ballte er die Fäuste und stieß einen tie­rischen Laut aus, aus dem wiederum der grenzenlose Haß sprach. Ich riß mich von dem Anblick los, nahm meine Maschinenpistole und schoß eine Lage aus den Mann. Schwer getroffen richtete er sich noch einmal aus und im Zusammenstürzen ballte er die Fäuste, sein Mund öffnete sich ein Fluch war das Letzte, was er über seine Lip­pen brachte.

Das ist das Gesicht unserer Feinde, wie es mir dann im weiteren Verlauf der Kämpfe oft begegnet ist. Es waren vor allem die Matrosen, die mir durch ihre haß­erfüllten Züge auffielen. Ich habe sie gesehen, wie sie als Einpeitscher der Mobilisierten der Arbeiter der Libauer Werften und Fabriken dienten, die ohne Ausbildung,

Vderst Mölders oom sükrer emplangen

A«s dem Führerhaupt quartier, 24. Juli. Der Führer und Oberste Besehlshaber der Wehrmacht empfing heute in Gegenwart des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Eöring den erfolgreichsten deutschen Jagdflieger, Oberst Mölders und über­reichte ihm das ihm nach seinem 161. Abschuß verliehene Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes.

ohne ordnungsmäßige Einkleidung und Bewaffnung ins Feuer geführt wurden. Es war dasselbe Bild, das ich hatte, wenn vor mir junge kommunistische Soldaten stan- den, Soldaten, die von den Komsomolzen (Jungkommu- nistijche Bewegung) hergekommen waren und die jahre­lang zu diesem Haß erzogen worden waren. Datz bei den politischen Kommissaren der Truppen dieser Haß gegen besonders ausgeprägt war, versteht sich von A waren ja alles erprobte Kommunisten, die für diesen Posten ausersehen worden waren. Sie waren von diesem Haß erfüllt, und er prägte sich auch in ihren Zügen immer deutlich aus.

Aus der Vernehmung von Hunderten Gefangener ha- ben wir dann erfahren, wie sie diesen Haß gegen alles Nicht-Kommunistische, vor allem aber gegen alles Deutsche auf die gesamte Armee zu übertragen ver­achten. Ganz war es ihnen nicht gelungen. Ein Teil der Sowjetarmee setzt sich aus Bauern und Arbeitern zusammen, die aus den ukrainischen Höfen und den Jurten Asiens, aus den Berghöfen des Kaukasus und den Betrieben des Donez-Gebietes gekommen sind. Vie­le dieser Soldaten waren ihren Politruks nicht gefolgt, wenn sie sie zum Haß gegen den deutschen Soldaten aufforderten. Aber sie hatten ihnen geglaubt, wenn sie ihnen davon erzählten, daß die Deutschen keinen Ge­fangenen machten, daß sie jeden Gefangenen quälten, Zunge herausrissen und ihn blendeten, ihn voll Wasser pumpten, um ihn zum Platzen zu bringen "lW-: und sie schauten sich ängstlich um, wenn sie nun als Gefangene vor uns standen. Diese ängstlichen Augen verfolgten jeden deutschen Soldaten und seine Bewegun­gen und erst allmählich faßten sie Vertrauen. Wenn sie dann aber überzeugt waren, daß die Deutschen die Ge­fangenen nicht töteten, daß sie sie menschlich behandelten, dann bemerkte man ein Aufleuchten in ihren Augen, und dann wurden sie aufgeschlossener und sprachen von all dem, was sie bewegte.

Besonders wenig hatte die kommunistische Agitation bei den älteren Leuten Erfolg haben können. Diejenigen, die die Zeit vor dem Weltkrieg noch miterlebt hatten, waren von der Idee des Kommunismus nur äußerlich aber nicht innerlich gefangen worden. Sie freuten sich darüber, daß durch den Zugriff- Deutschlands das Ende des Bolschewismus gekommen war, und sie sprachen es offen aus, daß durch den deutschen Sieg die Welt vor einem großen Unglück bewahrt werden' wird, vor den Umsturzplänen der Moskauer Machthaber.

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Unssr ILvlySissVLeysL

Insgesamt wurden seit Mittwoch in der großen Luftschlacht am Kanal 86 Britcnslugzeuge abge­schossen.

Italienische Streitkräfte griffen einen starken feindlichen Schisssverband >m Mittelmeer wieder­holt erfolgreich an.

Im Auftrag Roosevelts versucht Sumner Welles vergebens, die Welt mit neuen Völkerbundsphraseu auss Glatteis zu führen.

Für das Handwerk wurde die Abführung von Uebcrgewinnen durch den Reichskommissar sür die Preisbildung geregelt.

In Oldenburg wurde der 1. Schulunqslehrgana sur niederländische Lehrkräfte abgeschlossen.

Das Haushaltsgesetz des bremischen Staates sür 1641 wird im Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. , ' '

Sumner welles gefällt ftch als wilson der Zweite

Näuber mit dem palmenzweigVölkerbundproplieten" suchen Dumme