Ausgabe 
(23.7.1941) Nr. 202
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»er öZ.

Grundlage bis Ende ia><> . ntschland die Möglichkeit

fobrikcn, A-8, Eis-nach. g-,

023 Mill. RM °usgewi°,«^H«c - sowie 0,3 Mill,

ulichiand die Möglichkeit gels

-chw-iz entsprechend den 3°,»??

. Auf der anderen Seite NLt

rend der Nertragsdauer y s ° n nach der Schweiz -u i veij aus dritten Lande,» .... r über unter deutschem EinklÜk >'

itern. '

iwerbsgesettschaften

, Bremen. Für 1949 wird . tll. RM und 9.923 Mill »"»« von l8 02g RM ausgewiesen Rill. RM Erundstücke und Eebö..?" i

M, RM. stelloerireteS^

ctricitäts-Werke, H-mbura -v ent Schuldverschreibungen von .^'Ich >.S Mill. RM/ die pl-nm-ibig j?, '«

2. Januar 1961 -u tilgen ",nd L H den Anleihebedingungen aui t sie den Inhabern durch das s,?. ^ gamburg, stehende Bankenkonsorn» " S>> 1669 RM obiger Schuldner,chrZn"' »" .etrag einer neuen tprozeutioen d schuft leitet damit die Zinsscn/uu^K ildverschrcibungen ein. » ,

inigte Harburger Oelfabriken >ahm den Geschäftsbericht für leza. slusschütiung von^ ,j c9?P-^ent'Zi IN seiner bisherigen Zusammensetzt,'

arrenfabriken

m 3.s" ""

ungen ,owre u.rr MM. RM Zuwei,? ^ libt ein Reingewinn von Y.041 auf 6.986 Mill. RM erhöht. In RM Verbindlichkeiten aus-«,

- Umlaufsvermögen gegenüber»!«,»"!: '

>f Erinnerungswerte abgeschrich,.

-9 991 RM zu Buch. Bei einem erscheinen 1.17 Mill. RM Rücklo-,,

I°n und 9,167 Mill. RM RiickstZ»»^»

cherungs-21-8, Berlin. Die GeleM»» »nähme von 11,83 (9,37) Mill RM Prozent bedeutet. Diese Erhöhen» ' usfuhrkreditverstcherung erzielt woid, e it mit dem Reiche betrieben wild wurden 19,31 (7.78, Mill. RM in ^wendet. Der Schadensverlaus .

I für eigene Rechnung beliefen sich nns«4 ämienüberträgen wurden für eine», chwebende Schäden 9,69 (9,54) Mill hung der gesetzlichen Rücklage um

. durch Erhöhung der freien SendenL s 999 RM werden die Rücklagen M 7?> Jahre 1936 geschaffene Reserve für dn- wird um 126 099 RM aus 625 m » t -gen ergibt sich einschließlich Gewinn»»»«

>! ein Reingewinn von 446 255 s«W?. ittfindenden HP. wird vorgeschlagen Dividende für die Vorzugsaktien M auf das eingezahlte Stammkapital M, a einer der Rücklage für soziale Zwch n für Angestellte) 59 999 RM ,ch«u»

Z auf 299 999 RM erfahren winde I,,

0 RM soll ' vorgetragen werden, x, ^ italberichiigung bleibe der Beschluss^»

II vorbehalten. Im neuen Eeschästsgif, chadcnsverlauf die Prämiensteigeimg lr jikreditversicherung und der Liefirm» cherung fort.

e Berliner Vevisenkurst

21. Juli

15 s Drtc,

1941

! -i Teld

.89

9.91

Japan

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Jugoslawien

* K.N

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9.597

Kanada

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Kroatien

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Neuseeland

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Schweiz

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Serbien

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Slowakei

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Spanien

Südafrika

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Türkei

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14.61

68.59

13,16

Uruguay

Her. Staat. v. L.

gelten nur für den deutschen Berrechm-m- >. (Kabel des Banco Aleman ilnlda Juli). 169 IlSA.-Dvllar briefliche il»5- 59 Kol. Pesos.

lapierbvrse. Bon Schiffahrtswerien m 112 Bries (113 Brief). Hansa-Dampf g-SLd leichter mit 169, Neptun minus!! loyd keine Schlichnotiz hatten und zu'«: 13-/-) taxiert worden waren. Bon sa n Bremer Straßenbahn um 2 Proz. a lburger Hochbahn -/. Proz. gewannen k ischerei handelte man minus V- Pro;, s I 194, Bremer Vulkan 239 nach 225, and: i 2 Proz. mit 299, Reis und Handels,

Der Abbröckelungsprozeß, der nun st> obachten ist, setzte sich am 21. Juli !>, n Börsenstunds konnte sich verschiedet irchsetzen. Man handelte Vereinigte » iit 214-/, nach zeitweise 213-/- und iM Rheinstahl und Desiauer Gas stups 1-/. und Lisenhandel um 2 Prozent.,- >g kamen gegen letzten Kurs 1 bzw^ ieinobraun verloren gegen den EroM Waffen 1 Proz. Die Börse schl-b K . ..t in allen ist-

höchsten Tageskurse nicht in allen lian handelte Verein. Stahlwerke >n t 214-/, nach 215 und Rh-instahl M- nghans befestigten, sich gegen den W»-, um >/, Proz., während Desiauer v« legen erste Notiz um 2 Proz.

fester spielten 1940-^1

r Spielzeit 1S49/41 der deuMn ^ ;es nicht nur stets volle HäußV: ische Leistungen auszuweisen M. widerlegten, daß im Krieae >orte kämen, veröifentlicht

ederblick über die Theaterunte^"-,j n. 497 Theater mit fester Wusi". l in der vorangegangenen

ren 269 Theater mit über ind zu verzeichnen. Die Halst " lurückaeaanaen. daaeaen die der

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deric

iurückgegangen. dagegen lf 49 gestiegen. Außerdem a--" l 266 lS9 Plätzen vorhanden, also

m vergangenen Jahre. ,

che Platzzahl beträgt je Th^tm ^ le entfallen an ständigen Theater °> Berlin. Bayern, Rheinprovinz n günstigsten im Hinblick Inhalt, dort entfallen auf ie » »o tplätze, es solgt Berlin iburg und Bremen mit ie b 9 Plo»,

> das Wariheland mit 7 und je 19 999 Einwohner.

, Landes- und Stqdttheatern ^

d 22 Sommerbühnen wurden festgestellt. Das älteste Theater ^ ne Haus des .Hessischen LandeE

Theater ist das Gautheater

S38 stine Spielzeit aufnahm, '-l. >er Gründungen und seit 1933 e

nd Stadttheater sind in der st worden in die Jahre I9j ,,»/

is 1681 eröffnete -Stadttheater^.^.

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der Gemeinden, die kein Theaterunternehmungen ohne war waren 45 Landes- und . 15 Bauerntheater. 57 39 Niederdeutsch«

chts zu beißen. Wir Arsen uns i: ..Wir können nicht mehr, A. l ant zeigte nach der Kanalbr er Tommy vor der Nase m di ^

schweißüberströmten Gesrchter. ^

ine Zigarette hervor, zünde»- u , lin-, zweimal durch die N-Ie^,,

ch darf einen Zug tunl aus der Hand. Kaum h ^ :n, gellte die Stimme -plitker:Vorwärts dräust ^

ur Brücke und konnten °ew

wtt in die Rippen stoßen, v steckte.

E r schelnt 7mal wöchentlich Monaisbezo tÄi 2,3» einfchl. gu- stcUaro uia PostbrMlspicis monatl. 2,3» E (cinschl. 27,3 2^2 Post- zeuunasgcdühri zuzügl. 42 2?// Be­stellgeld. Bezugspreis ist !m voraus zahlbar. Postscheck; Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertig! keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- Ems GmbH., Bremen, Teeren 6/8. Fernspr. Z4121, Nach», u. Honntg. 5 1115. p r e chz.: Verlag: w-rktl. 1213 Uhr- Sckriftlestung: Diens­tag und sfreitag 12'/-13'/- Uhr.

vreiner Zeitung

parteiamtliche Tageszeitung

vas flmrsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien kjansestadl Bremen Nr 202 /II. Jahrgang

Anzeigen - Grundprelssk Die l mm hohe und 22 nun breite Zeile im Anzeigenteil 13 3A2. Die 78 wrn breit, und 1 ww hohe Zelle im Lernest 75 2?/,/. Ermaß. Grundpr. (für Klein- tz Famllieaanzelg. u. a., sowie sonstige Beding. Preisliste 8 Nack> >el S. GeschSfisstellen: Bremen: Teeren 6/8, Ruf 5 41 21/ Nachirus und sonntags 5II 15s Obernstr. 86, Ruf 5 4121; Shke: Mülstendamm 2; Dr.-Hemelingen: Bahnhosstr. 6, Ecke Poslsti., Ruf 4 34 58; Vr.-Vegesack: Nohrstr. 24, Rus 4 u. 8; Br.-BIumenthal: Kpt.- Dallmann-Sti. 41/43, Ruf 88 u. 88

der Nationalsozialisten Vremens

flmiliches verkündungsblcm des Beichsstatthalters in Oldenburg und Bremen

Mittwoch, 2Z. Juli 1941

kiiizelpreis 15 Bps.

Noosevell in freimaurertracht

Vergeltungsbomben auf Moskau

Militärische flnlagen des bolschewistischen Verkehrs- rmd NiistunDSientrums schwer getrosten Sowjetische Verteidigungssront in zusammenhanglose Sruppen zerristen

Sensationelles Mkd-Vokument

stussehenerregender fund in Solo über die Logentätigkeit des nordamerikanischen Präsidenten / Im Kreise kriegshehender jüdischer freimaurer

Aus dem Führerhauptquartier, 22. Juli. Das Obcrkomando der Wehrmacht gibt bekannt:Die Durchbruchsaperätionen der deutschen Wehrmacht und ihrer Verbündeten haben die sowjetische Verteidigungs­front in zusammenhanglose Gruppen zerrissen. Trotz zähen örtlichen Widerstandes und hartnäckig geführter Gegenangriffe lägt sich eine einheitliche Führung des Feindes nicht mehr erkennen. An der gesamten Ost­front fchreiten die auf Zerschlagung und Vernichtung der einzelnen Krästegruppen der Sowjetwehrmacht hin­zielenden Operationen stetig fort. Als Vergeltung für die bolschewistischen Luftangriffe aus die offenen Hauptstädte der Verbündeten Bukarest und Helsinki griff die Luftwaffe in der letzten Nacht erstmalig Mos­kau an. Starke Kampfsliegerverbände bombardierten bei guter Erdsicht in rollenden Angriffen militärische Anlagen des bolschewistischen Verkehrs- und Riistnngs- zentrums. 2m Bereich des Kreml und des Moslwa- Bogens riefen Vombenvolltreffer zahlreiche Grogfeuer und Flächenbriinde hervor. Gebäude hoher Kommando- stellen und Verwaltungsbehörden der Sowjets sowie Versorgungsbetriebe der Stadt wurden zerstört oder schwer getroffen. Im Seegebiet um England erzielten Kampfflugzeuge Vombenvolltreffer auf zwei großen Frachtschiffen. Andere Kampfflugzeuge bombardierten in der letzten Nacht Hafenanlagen im Südosten der Insel. Am Suez-Kanal belegten deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum 22. Juli militärische Anlagen mit Bomben aller Kaliber. Jäger schössen bei Versuchen des Feindes, am Tage die Känalküste anzu­greifen, sechs britische Flugzeuge ab. Britische Kampf­flugzeuge warfen in der letzten Nacht an verschiedenen Orten Südivestdeutschlands Spreng- und Brandbomben. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste an Toten und Verletzten. Vorwiegend Wohnhäuser wurden zer­stört oder beschädigt. Flakartillerie schoß eines der an­greifenden britischen Kampfflugzeuge ab."

Berlin, 22. Juli. Panzertruppen des deutschen Hee­res vernichteten am 20. Juli in heftigen Kämpfen im Raums von Porsov große Teile sowjetischer Panzer­kampfwagen. 'Mit unerschütterlicher Treffsicherheit

M»«erkreu;-Verleiliunsen

Berlin, 22. Juli. Der Führer und Oberste Befehls­haber der Wehrmacht hat auf Vorschlag des Oberbefehls­habers der Luftwaffe, Reichsmarfchall Eöring das Ritterlreuz des Eisernen Kreuzes verliehen: Hauptmann Fromm, Abteilungskommandeur in einem Flakregi­ment; Oberleutnant Jaeger, Zugführer in einem Flakregiment.

Ferner hat der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres Generalfeldmarschall von Vrauchitsch das Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes verliehen an: Oberstleut­nant Cramer, Kommandeur eines Panzer-Regiments, Hauptmann Eierga, Kompaniechef in einem Panzer- Regiment, Oberleutnant Senfst von Pilsach, Kompaniechef in einem Panzer-Regiment, Leutnant Zahn, in einer Panzer-Zägcr-Abtcilung.

Vichy, 22. Juli. Nach neunmonatiger Inhaftierung im Holloway-Eefängnis in London zusammen mit 1200 der Zugehörigkeit zur 5. Kolonne verdächtiger Frauen traf am Sonnabend Madame Nicolle, eine der ersten Leiterinnen des französischen Roten Kreuzes, in Vichy ein, nachdem Marschall Petain mit Hilfe der USA.-Vüt- schaft in Vichy ihre Freilassung erwirkt hatte. Madame Nicolle ist eine bekannte Erscheinung in Frankreich. Als international bekannte und verdiente Leiterin des fran­zösischen Roten Kreuzes war sie im September 1940 im Auftrage der französischen Regierung mit einer beson­deren Empfehlung des damaligen französischen Außen­ministers Paul Baudoin als Vertreterin des französischen Roten Kreuzes nach London gesandt worden. Nach einem viertägigen Aufenthalt in London wurde sie von Scot- tand Pard verhaftet, ohne daß ihr hierfür ein Grund mitgeteilt wurde. Frau Nicolle wurde nach einer neun- monatigen Eesängniszeit unwürdigster Behandlung An­fang Juni 1941 aus der Zelle entlassen und, von Poli­zeikommissaren und einer Aufseherin begleitet, nach einem englischen Hafen befördert. Bei ihrer Ankunft im Hafen erwarteten sie sechs weitere Polizeikommissare, die ihr zur Begleitung auf das Schiff mitgegeben wur­den, Frau Nicolle war während der Ueberfahrt niemals allein und konnte keine Bewegung machen, ohne ständig überwacht zu werden, Sie durfte mit niemandem sprechen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt kam sie erst Anfang Juli in Lissabon an.

Das menschliche Leiden im Weltkriege und im letzten Krieg haben mich noch nicht so erschüttern können wie das Leid der 1200 Frauen im Holloway-Eefängnis von London, erklärte Frau Nicolle Pressevertretern.' 2n die-

schossen die Deutschen 98 Sowjet-Panzerkampfwagen bei außerordentlich geringen eigenen Verlusten ab. Zu heftigen Gefechten zwischen deutschen und Sowjet- Panzerkampfwagen kam es am 20. Juli im Raume von Witebsk. In breiten tief gestaffelten Wellen stießen die Sowjet-Panzerkampfwagen gegen die deutschen vor. Sämtliche Angriffe der Bolschewisten brachen im deut­schen Feuer zusammen. Die Bolschewisten wurden unter schweren Verlusten zurückgeschlagen. Von ungefähr 130 angreifenden bolschewistischen Panzerkampfwagen ver­nichtete eine deutsche Panzerdivision allein 78. Im großzügigen Vorgehen im Dnjestr-Abschnitt machten deutsch« Panzertruppen am 20. Juli 10 000 Gefangene und erbeuteten oder vernichteten 220 Sowjet-Panzer­kampfwagen und 40 Geschütze.

.Von RrisAsborioiitor Martin IVinIcsIinann

ünb.22. Juli Zum erstenmal hat in

der Nacht zum Dienstag die deutsche Luftwaffe zu einem gewaltigen Schlag auf kriegswichtige Ziele der bolschewistischen Hauptstadt ausgeholt. Von der Däm­merung bis nach Mitternacht flogen deutsche Kampf­flugzeuge über das weite Land gegen Moskau und bombardierten das Regierungs- und Berwaltungs- oiertel mit Brand- und Sprengbomben schweren Kalibers. Trotzdem die Bolschewisten eine gewaltige Abwehr aufboten, war um Mitternacht rund um den Kreml ein einziges Flammenmeer. Dieser erste An­griff der nationalsozialistischen Luftwaffe gegen das Zentrum des Bolschewismus war groß und umfassend.

Auf dem Feldflugplatz im Osten herrschte in diesen Tagen ein eifriges Leben. Alte, bewährte Besatzungen, die auf allen Kriegsschauplätzen in diesem Kriege schon gekämpft und gesiegt hatten, trafen die letzten Vor­bereitungen, nun auch den Bolschewisten die Schlag­kraft der deutschen Luftwaffe in ihrer ganzen Stärke zu demonstrieren in dem Angriff der deutschen Kampf­flieger auf die Anlagen der Metropole der Welt­revolution, auf Moskau. Und dieser Schlag, das wuß­ten alle, die dabei sein durften, mußte so werden, daß den bolschewistischen Machthabern ein für allemal der Wunsch nach Wiederholung vergeht. Ob wohl Stalin an diesem Dienstagmorgen beim Anblick der schweren Brände in seiner Hauptstadt aucherfrischt und ge­stärkt" wieder an die Arbeit gegangen ist, wie sein Freund Churchill?

Noch sind wir zu weit entfernt, um Genaueres aus­machen zu können, aber jede Minute bringt uns näher, jede Minute enthüllt mehr von der Allgewalt des Krie­ges, die über die Stadt an der Moskwa hereingebrochen ist. Die sowjetische Flakabwehr wird immer häufiger. ; Schon stehen 30, 40, 50 Gespensterarme am Himmel, ! flitzen wild und aufgeregt durcheinander und suchen, suchen . : . und was vorher eine rote Wolke war, das breitet sich vor unseren Augen, schon jetzt, wo wir noch gar nicht alles überblicken können, als ein Flammen­meer aus, wie wir es bisher noch selten zu sehen be-

sem Gefängnis befinden sich alle Frauen, die in Eng­land verhaftet wurden, weil man sie verdächtigte, der 5, Kolonne anzugehören, Engländerinnen, die Deutsche geheiratet hatten, die die deutsche Staatsangehörigkeit wieder ablegten, denen man aber die Rückgewährung der englischen Staatsanghörigkeit verweigerte etc. Unter ihnen befinden sich Frauen deutscher Geschäftsleute. Di­plomaten und Beamten, auch die Frau des Schwarz- hemdenfllhrers Sir Oswald Mosley, mit anderen Frauen von Anhängern der Mosley-Bewegung.

Es handelt sich um ein Gefängnis, das weder eine hygienische Einrichtung kennt, noch Licht in den Zellen hat, ein Gefängnis, in dem nur diejenigen Nahrung erhalten, die Geld haben. Wenn ich nicht über Bargeld verfügt hätte, wäre ich bestimmt zugrunde gegangen. Das Frauensterben in diesem Gefängnis ist fürchterlich. Die Frauen sterben buchstäblich. den Hungertod. Die geringste Auflehnung hat die schärfsten Sanktionen zur Folge. Ich weigerte mich eines Tages, die abscheulichen Klosetteinrichtungen zu reinigen und wurde sieben Tage in die Dunkelzelle geworfen. Schwangere Frauen wur­den nicht aus dem Gefängnis entlassen und kamen in der Zelle nieder. Aerztliche Behandlung gab es kaum. Mütter und Kinder starben am Tage der Geburt in der Gefängniszelle. Ich entsinne mich einer Frau eines Deutschen von 60 Jahren, die durch Kälte, Hunger und Mangel 'an Hygiene sterbenskrank in diesem Gefängnis liegt. Kurz vor meiner Entlassung sprach ich noch mit ihr. Sie war zum Skelett abgemagert. Insgesamt sehen diese 1200 Frauen nur eine Viertelstunde jeden Tag am Morgen und am Nachmittag den freien Himmel. Selbstverständlich hatten zu all ihre» Leid die Frauen

. Bremen, 22. Juli

Aus Oslo erreicht uns eine hochscnsationelle Nach­richt: In den Akten einer norwegischen Freimaurerloge wurde ein geheimes Bilddokument aufgefunden, das den amerikanischen Präsidenten Roosevelt in Freimaurer- tracht inmitten von Juden und anderen Mitgliedern einer Newyorker Loge zeigt. Aus dem außerordentlich interessanten und aufschlußreichen Gruppenbild (das morgen in derBremer Zeitung" veröffentlicht wenden wird) sowie aus einem gleichfalls in Oslo aufgestöber­ten Schreiben desprominenten" Photographen dieser Aufnahme geht dokumentarisch hervor, daß Roosevelt als Inhaber des 32. Grades und damit alsErhabener Fürst des königlichen Geheimnisses" im Austrage der kriegshetzendcn, mit Israel alliierten Freimaurer einzig

kamen. Je näher wir kommen, desto mehr wird es deut­lich, daß die Kameraden vor uns schon ganze Arbeit an ihren Zielen getan haben, und dabei ist das alles ja erst der Ansang, kommen mit und nach uns noch weitere Kampfflugzeuge, die ihre Bombenlast in die befohlenen Räume abladen werden.

Zuerst müssen wir aber vor allen Dingen einmal ganz nahe heran an das Ziel. Leicht machen es uns die Gegner nicht. Hier haben sie alle Abwehrkraft kon­zentriert, die nun einen wahren Feuerzauber gegen die anfliegenden deutschen Maschinen schickt. Flakgranaten aller Kaliber ziehen ihre leuchtende Bahn gegen den nächtlichen Himmel, und Hunderte von Scheinwerfern durchdringen mit ihren Strahlenbündeln die Finsternis. Aber was dem Tommy in London nie gelungen ist, das bringen auch die Bolschewiki nicht fertig: die deut­schen Flieger von ihrem Ziel abzubringen.

Nun sind wir mitten über dem Ziel. Unter uns tobt eine infernalische Höllenglnt. Ganze Anlagen brennen lichterloh, und dicker, undurchdringlicher Rauch zieht langsam und träge über das Ruinenfeld, das die deut­schen Bomber zurückgelassen habe». Wir sind über Lon­don und Liverpool, über Glasgow und Belfast, über Hüll und Birmingham dabei gewesen und haben noch manch anderes Ziel der britischen Insel brennen sehen, aber selten gab es in diesem Kriege Brände von größe­rer Ausdehnung und verheerenderem Eindruck.

Dort unten, wo die verführten Dolksmassen in den Kellern sitzen, muß in diesen Stunden die Hölle los sein. Explosion aus Explosion blitzt auf. Neue Feuer entstehen, alte werden immer wieder aufgepeitscht. Und immer noch gibt es kein Ende, immer noch fällt Bombe auf Bombe auf kriegswichtige Ziele. Auch wir haben unsere Last abgeladen, haben die Einschläge beobachtet und drehen nun ab. Noch im Abdrehen erfassen uns die Scheinwerfer, die wir erst nach vielen Kurven loswer­den. Aber dann geht es auf Heimatkurs. Noch einmal ein langer Flug, bis wir wieder tanken Bei Taaeslicht sind wir gestartet, bei Tageslicht sind wir zurück Da­zwischen liegt eine Nacht des Schreckens, eine Nacht, die an dem Bestand des Bolschewismus gerüttelt hat.

im Holloway-Gefängnis auch unter den furchtbaren Bombardierungen zu leiden.

Das Märtyrerinn: der Frauen vom Hollowayer Ge­fängnis in London und die Behandlung, die ich selbst zu erdulden hatte, haben mich in einer Weise umgewan­delt, wie ich es niemals siir möglich gehalten hätte, ob­wohl ich in meinem Leben schon viel Leid gesehen habe.

Ich habe mich in diesen furchtbaren neun Monaten immer wieder gefragt, wie es möglich ist, daß die Eng­länder fähig sind, in den meisten Fällen völlig unschul­dige Frauen in einem mittelalterlichen Gefängnis mit mittelalterlichen Methoden zu quälen. Ich bin in mei­nem Lande und auch in England und in den USA. jahrzehntelang als englandfreundlich bekannt gewesen. Heute kann ich es nicht mehr sein. Ich habe am Sonn­tag dem Bertketer des amerikanischen Roten Kreuzes in Vichy, Allen, das Leid dieser Frauen geschildert. Er schüttelte nur den Kopf. Ich habe in meiner Schilde­rung nichts übertrieben. Herr Allen hat heute meinen Bericht an den Präsidenten des amerikanischen Roten Kreuzes abgesandt. Ich habe diesem Bericht hinzugefügt, daß ich an das menschliche Gewissen appelliere, damit dieses unschuldige Leiden aufhört, daß man zumindest die Kranken und Siechen aus dem Gefängnis entläßt und in Krankenhäuser schafft.

Im Gefängnis von Holloway in London befinden sich Frauen im Alter von mehr als 6V Jahren bis zu einem jungen Mädchen von 16 Jahren. Sie sterben, sie siechen dahin oder werden vom Wahnsinn befallen. Ich bin nun nach Frankreich gekommen und kenne nur noch eine Pflicht: nämlich für die Befreiung dieser 1200 Frauen bis zum äußersten zu kämpfen.

und allein die Geschäfte der profitgierigen Kriegsgewinnler und Katastrophen-Jm- perialisten besorgt. Die Photographie wurde anläß­lich der Verleihung des 3. Grades an die Söhne James und Franklin Roosevelt aufgenommen. Neben dem famosen amerikanischen Präsidenten, der die Freimaurer- schürze trägt f!), sitzt der Großmeister der Loge. Auch der jüdische Oberbürgermeister von Newyork, La Guar- dia, befindet sich unter den sauberen Freimaurerkum- panen.

Zu dem berüchtigten USA.-Gehirntrust, der auf dem seinerzeit unter strengster Diskretion von Newyork nach Oslo gesandten Bild vertreten ist, ge­hören als vertrauteste Mitarbeiter des USA.-Präsi- denten die jüdischen Hochgradfreimaurer und Pluto- kratenhäuptlinge Felix Frankfurter, oer Oberste IfSA.- Bundesrichter, Roosevelts Finanzminister Henry Mor­genthau, oer eifrigePropagandist" oes amerikanischen Präsidenten, Advokat Rosemann, der hebräische Organi­sator Samuel Untermayer sowie alle die anderen Ge­waltigen der Wall-Street. Innerhalb der Logencliquen sind mit ihnen auf das engste verbunden der wieder auf­getauchte Sowjetjude Litwinoff Finkelstein, der polnische Emigrantenprästdent Beck, der internationale Lump Benesch, der mit schwerer Kriegsschuld belastete Fran­zose Reynaud, der an den Röcken seiner Schwieger­mutter hängende Prinzgemahl Bernhard Biesterfeld und wie sie alle heißen, die hercingefallenen Vasallen des britischen Drahtziehers Churchill.

Schon bei früherer Gelegenheit haben wir belichten können, daß Präsident Roosevelt Mitglied der Holland- Loge Nr. 8" in Newyork ist, sowie derErogloge von Eeorgia" führend angehört. In derArchitekt-Loge Nr. 519", der auch seine Söhne beigetreten sind, wird er als Ehrenmitglied verzeichnet. In einem besonders bedeutungsvollen Licht erscheint nunmehr auch ein Vor­gang, der sich Ende 1936 im Anschluß an die pan­amerikanische Konferenz in Buenos Aires abspielte. Roosevelt hatte dort als Vorsitzender in einer Rede die autoritären Staaten scharf angegriffen und die soge­nannten Demokratien regelrecht beweihräuchert. Die Folge war, daß ihm zahlreiche Logen telegrafisch ihre Ergebenheit zum Ausdruck brachten, und zwar der Eroßorient'von Belgien, die Eroßlogcn von Bulgarien, Dänemark und Spanien, der Großorient von Spanien, die Grotzloge von Frankreich, die Großloge Symboligue von Ungarn, die Eroßloge von Luxemburg, die Große Nationale Loge von Polen, die gleichnamige Loge von Rumänien, die. schweizerische Grotzloge Alpina, die Große Nationale Loge der Tschechoslowakei, die Eroß- lsge Lessing zu den drei Ringen und die Grotzloge von Jugoslawien. Bezeichnend war der Text des so prompt auf den Schreibtisch des USA.-Präsidenten geflatterten gemeinsamen Telegramms:

. . . Das erste Wort Ihrer Freunde in Hiram wird deshalb in der trübesten Stunde und der ge­stärktesten Stunde der Weltgeschichte der Anerken­nung und der Dankbarkeit für den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gelten". . . . Die politischen Demokratien, die aus dem englischen Parlamentarismus und aus der französische» Re­volution hervorgegangen sind, haben an verschie­denen Orten der Welt Gegner gefunden, die glau­ben, daß allein die Wafsengewalt ihre Weitcr- existenz ermögliche." .Wir glauben nicht ver­

gessen zu dürfen, daß der Mann (gemeint ist Roosevelt), der für vier Jahre dazu berufen wurde, die Geschichte eines großen Volkes zu leiten, das Licht in unseren Tempeln bekam." ... im Namen dessen wir Sie durch die zahl­reichen Mysterien, die wir allein kennen, begrüßen."

Erst im März dieses Jahres haben wir daran er­innert, daß schon ein Bild aus dem Jahre 1928 den da­maligen Gouverneur des Staates Newyork und jetzigen Präsidenten der Vereinigten Staaten im Kreis meh­rerer jüdischer Freimaurer zeigt und zwar in Gesell­schaft von Henry Morgenthau, dem Vater des Groß­verdieners und Finanzministers der USA., Herbert Leh­man», dem heutigen Gouverneur von Newyork sowie den inzwischen zu Mitgliedern des Gehirn-Trusts auf­gerückten Moses-Jüngern Maurice Block und Howard Cullmann. In diesem Zusammenhang Logenmitglie- der, Zivilisten und Plutokraten sind Erscheinungsformen

M»MMMUIMIMIMMIMUM»MMI»M,MMMMIMM MIMMUMI»I

Die deutsche Luftwaffe bombardierte militärisch« Anlagen Moskaus.

Die sowjetische Verteidigungsfront ist in zusammen­hanglose Gruppen zerrissen.

Ein Angriff sowjetischer Panzer brach unter der deutschen Abwehr verlustreich zusammen.

Die Leiterin des sranzösischen Roten Kreuzes gibt einen erschütternden Augenzeugcnbericht über bri­tische Gewaltmethodei, gegen unschuldige Frauen.

Dc Valero unterstrich erneut den Neutralitätswillen Irlands.

In Oslo wurde ein sensationelles Bilddokument ausgesunden, das Roosevelt in Freimaurertracht in­mitten jüdischer Kriegshctzer zeigt.

Die 4. Haussammlung für das 2. DRK.-Kriegshilfs- Ekk erbrachte im Gau Wcscr-Ems nahezu 708 000

600 Verwundete und RUstungsarbcitcr des Nordsee- gaues fuhren gestern zu den Festspielc» nach Vay-

kollowW ein sanal britischer Semeiicheil

erschütternder flugen;eugenbericht der teilerin des französischen Noten Kreuzes , kaßersüllte brutale Bewaltmetkoden

der sadistischen knglünder gegen unschuldige frauen

Kriegswichtige Ziele Moskaus in flammen

vombenliasel auf Negierungs- und VerwaUungsoieriel der bolschewistischen Hauptstadt