Ausgabe 
(17.7.1941) Nr. 196
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kg. In der HD. wurde der mc». Nach Abschreibungen au! ^ Ij, aus dem Reina»»> st. Dividende .7

Nach Äbsch N. worden ieder 5 )nds für iraqen. Der

Pzt. Dividende vJZl" .7 di«. Gefolgschaft üb-rwü,?''' Der Ertrag wird mit ^ -r Beschäftigungsgrad in L 5^"' S-schästsjahr-s war ,ufri-d°n,tkllA"A berufene HD. der Adam Opel U ai .

II späteren Termin vertagt werdet H

esnachrichten

lllaschinenfabr», Altenburg s z--- ge verstärkter Kapazitatsausnvdu» l I der Einschränkung der S L'" ikgang nicht zu verzeichnen. D-? r in der gleichen Höhe des m.M'r >143 (L92 379, RM. Für nicht V« Erncuerungsarbciten wurden °>zpaN°>> >inn von 74 SM (129 9991 NM - ^ auf das Grundkapital von bliaaa?"^ 9) RM. der freien Rücklage

e Hermann-Köhler-Eedächtnis-Ltif,

edifchcn Holzhausfabriken. „E»«».,., er größten schwedischen H°lzhaus»lK Soenska Traehus stch zum L»- n Namen ..Svens! Traehus Ei»»ä.- dieser Exportocrcin ist schon seit «.e doch ist erst jetzt die offizielle i Exportvercins wurden von der>-

Während di- norwegische Einsetze s. infolge der außergewöhnliche» x. va 79 Mill. Kronen betrug. ,9,,

. und erreichte im Mai 1v8,z K/'i Norwegens wies der Novembei M „ lurchschuittliche Monatseinsuhr e. Auch die Ausfuhr. di-^J ate 1941 4ö Mill. Kr. betrug, »«, ,1 f mit 74.2 bzw. 93.5 Mill. Kr. W>, '

Her Wert der mexikanischen EiM, e. gegen 929,7 Mill. Pesos i. I. izzz -1 999 Mill. Pesos gegen 914.4 Mill tzd suhrüberschuß ist somit m»^.

. Pesos gestiegen.

cht ist wenig hinzuzufügen. Die Wa, weiter zufriedenstellend, allerdia»,- eben. sonst wäre das Wachstum s>Z -erfrüht. über das Ernteergebnis ,9, in einigen Gebieten eine zi-miich shl» rfte sie im allgemeinen im Vergleich. geringer ausfallen, es ist allndmz-' größeren Anbau ein Teil ausgeilst Differenz vielleicht nicht so stark fix -biet ist die Lage unverändert.

-E. Dachn (Rhonl, hat eins Kapital-.

9 RM auf 1 929 999 RM durch stach er Auflösung verhandener Referee««- den demzufolge 5 (15) Prozent Dieter

:d ein Vierjahresplan-Institut für!.r s den Namen Deutsches Kunststosf-Zin

erliner Devisenkurse

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1941

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n nur für den deutschen Derrschnlligaüi. rbörse. Don Schiffahrtswerten nr : plus Vr Proz. mit 140 und KleinWs ie plus V- Proz. mit 112Vs bezahlt h» it 116V-. während für Lloyd keine W l5Vr taxiert). Man handelte fernel 5 oz. fester. Bremer Vulkan erfuhren tz genannten Kurses auf 220. Auch L«r auf 204 an. Nordsee notierten mit ^

Juli waren die Aktienmärkte durch au ^kennzeichnet. Verein. Stahlwerke nvür lVr höher. Berger kamen gegen den '- ltotiz. Gegen Ende des Verkehrs-mr ls fest, wenn auch vereinzelt geringm ein. Stahlwerke schlössen mit 18?/«. : )l stiegen im Verlaus erneut um 1 Mht um V- Proz. Mannesmann x notierten' gegen' den Vortag per Kali

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s. Die Proben sür die UrauIIÄ, ik „Hochzeittznacht inkognito dir Einegg haben begonnen. Tiese» ntztag. L-2. Juli die Sommer»»'»

E r s ch e I n t 7mal w 5 ch e n t l I ch Utonaksdezu- E 2,3» einschl. Zu­stellgebühr; Postbezuqspreis monatl. 2,30 « (einschl. 80,1 3^k Post- zeittingsgebahr) zuzügl. 42 3^/ Be­stellgeld. Bezugspreis ist lm voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 172 72. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- EmS GmbH., Bremen, Eeeren 6/8. Fcrnspr.54121, Nachtr. u. Sonnig. 5 1115. E> prechz.: Verlag: wcrktl. 12—13 Uhr; Schriftleitung: Diens­tag und Freitag 12'/-—13'/- Uhr.

Werner Zeilmo

parteiamtliche Tageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien fjansestadl Nremen

Anzeigen -Grundpreise: Die I mm hohe und 22 mm breite Zeile im Anzeigenteil 13 H-k. Die 78 wm breit- und I mm hohe Zeile im Te-Meil 75 3^/. Ermaß. Grundpr. (sür Klein- 9 Famllieaanzeig. u. a., sowie sonstige Beding. Preisliste 8 Nachla,.Mittel O. Geschäftsstellen: Bremen: Teeren 6/8, Ruf 5 41 21; Nachkrus und sonntags 51115; Obernstr. 88» Nus 5 4121; Syke: Müblendamw 2; Br.-Hemelingen: Bahnhofstr. 6, Ecke Poststr.» Nus 4 34 58; Vr.-Begesack: Nohrstr. 24. Nus 4 u. 8; Br.-Dlumerilhai: Kpt.- Dallmann-Str. 41/43, Nus 88 u. 88

der Nationalsozialisten Siemens

flmtlichcs verkündungsblalt des Neichsstatthalters in Oldenburg und vremen

7lr. 196 / 11. Jahrgang

Donnerstag, 17. Juli 1941

Linzelpreis 13 Npf.

Veiten sollen in Portugal einfallen

volschewisten präsentieren chre Rechnung — Nooseoelt macht in l-elieimbesprechungen

^ und beichtvssen^ den 8"»^ genen Orte zu vergraben. (M.- ll gurnck, als zur Gründung . Alle Jahre aber wollten sie a» > .

,d so viel von dem Gold Als sie vor wenigen Tagen war er verschwunden. ^

er älteste der Brüder, „daß n«, mn also das Gold verschwun ^ genommen haben. Sage uns. sen ist.'

,us keine direkte Antwort, m eine Geschichte erzählen un° , r Die Geschichte aber hatte iE^ s Sultans war gegen ihren ähtt worden und bat ihren ' fscn. damit sie sich von ihrem st ; us immer verabschiede» <

iieft sie ziehen Unterwegs m ) Doch eh« sie getötet «erden , er der Bande ihre GesnMl'.n;

des prinzlichen. Gatten "be ie zog ungehindert vondannen, , ind und kehrte wohlbehalten ück. p

^ Richier. „meine Geschichte. N § en. wer am ' edelsten von ° ^, >er Ehemann, der leine Frau z >. ertrauenv. daß sie zurückkehren ^

bschied von ihr nahm c

rberhanptmann, der sie irei Gatten hörte.' ' ^

! war für den Ehemann, > dritte meinte, am edelsten^ - hatte er diese Ansicht geaust d rief:

es Räubers verteidigst, dann e Dr. V/iUrslw

150 USfl. Stüypunkle!

rck. I8erlin, 16. Juli. (BZ.-Eigenberichtl. Die SowjetLnion hat London aufgefordert, in Portugal und Spanien einzufallen. Es beweist die Intimität zwischen den beiden Mächten, da« sich die Bolschewiken nicht scheuten, einen solchen Vorschlag dem Foreign Office zu machen. Der Kreml begründet sein Verlangen mit der Notwendigkeit einer Entlastung der sowjetischen Front. England solle zu diesem Zweck nochmals ver­suchen, den Krieg auf das europäische Festland zu tra­gen. Der Wunsch der Sowjets geht dahin, in Europa eine Anarchie zu entfesseln und England scheint bereit, trotz seiner scheinheiligen Versicherungen, dah es nur das beste für Europa wolle, die Partie zu unterstützen.

Die Londoner „Times" findet die Moskauer Vor­stellungen ganz in Ordnung, deshalb kann es auch nicht verwundern, daß nach Stockholmer Meldungen eine drei­tägige geheimnisvolle Konsercz in Gibraltar stattfand, die sich mit einem ähnlichen Projekt beschäftigte. Teil­nehmer der Besprechungen waren nutzer Lord Gort und anderen hohen englischen Offizieren die Mitglieder einer USA.-Militärmission unter Führung von Brigade- general Boyce. Man habe sich mit einem eventuellen Angriff gegen die iberische Halbinsel und die Azoren beschäftigt, verlautet aus Stockholm.

Die USA.-Mslitärmission kam gerade zur rechten Zeit, um einen Bombenangriff auf Gibraltar zu. erleben. Gibraltar ist Kriegszone, also nicht gerade das geeignete Gelände für Offiziere einer Macht, die noch im Frieden lebt. Offiziell besteht in den USA. noch nicht einmal der „unbegrenzte Krisenzustand". Der Kongretz ist noch nicht einmal aufgefordert worden, ihn zu bestätigen. General- stabschef - Marshall, der zum Kriege drängt, empfiehlt dem Kongretz, eine Entscheidung in dem von Roosevelt gewünschten Sinne herbeizuführen, damit der Präsident alle falschen Rücksichten beiseite schieben kann. Doch vor­läufig scheut sich Roosevelt noch, dem Kongretz in aller Oefentlichkeit die entsprechende Frage zu stellen. Was sich jetzt abspielt ist die Vorkampagne: Knox, Marshall, Wilkkie, Lumner Welkes und Konsorten sollen die Öffentlichkeit langsam an den Kriegsdurst und die Er- ioberungspläne ihres Präsidenten gewöhnen.

Roosevelt selbst veranstaltet fortlaufend Eeheim- besprechungen, in denen er die noch wider­spenstigen Senatoren und Abgeordneten zu beeinflussen sucht. Datz er damit nicht ohne Erfolg bleibt, zeigt ein Interview mit dem 83jährigen Senator Klatz. dem Vizepräsidenten des Senats. Nach seiner Rückkehr aus dem Weitzen Haus behauptete Klotz: „Wir wollen die Freiheit der Meere, Hitler bedroht sie". Der Vorwurf wird dadurch, nicht richtiger, datz ein alter Mann ihn erhebt, der in seinem langen Leben eigentlich erfahren haben mutzte,-wer die Freiheit der Meere bedroht. Seit wei Jahrhunderten herrscht durch Enslands Willen Rechtlosigkeit auf den Meeren, Roosevelt aber mit seinen 150 Stützpunkten, die er an allen Ozeanen vom briti­schen Empire schon gepachtet hat oder noch orwerstt» will, hat nichts anderes im Sinn als selbst die Gewalt­herrschaft aus den Meeren fortzuführen, sobald den Eng­ländern das Zepter entgleitet.

Die Welt, so sollte man meinen, hat aber von den Erfahrungen mit der englischen Blockade genug, und Senator Elatz bemüht sich vergeblich, die Wahrheit zu verbergen. Roosevelt wird sogar eines Tages für ein paar Flügzeuge oder Granaten, die er vielleicht den Moskowitern liefert, einen Flottenstützpunkt auch in Wladiwostok verlangen. In politischen Kreisen Washing­tons wird dies bereits mit Selbstverständlichkeit ange­nommen, so datz Welkes ein Dementi ausgeben mutzte, die USA. beabsichtigen nicht, «ine Militärmission nach Sibirien ßu schicken. Was von solchen Erklärungen — siehe Island — zu halten ist, brauchen wir nicht zu erläutern. Für die „westliche Hemisphäre", die Roo­sevelt angeblich verteidigen mutz, gibt es bekanntlich keine Grenze, sie erstreckt sich in beiden Richtungen rund um den Erdball, wie es dem Herrn Präsidenten gerade patzt. Auch das Bündnis mit den Bolschewiken via Eng­land scheint ihm gerade recht zu sein, zumal die Macht­haber im Kreml, die sich in ihren Kriegsplänen so gründlich verrechnet haben, in Kürze zu jedem Zuge­ständnis bereit sein werden. 300 Volschewistinnen von

0ie deutschen U-voot-krkolge ...

Berlin, 16. Juli. In London wurde neulich wieder einmal die Erhöhn»» verschiedener Frachtvcrsicherungssähe bekannt­gegeben. die besonders aufschlußreich die Auswirkungen der deutschen Seekriegsführ-ung gegen England erkennen lassen Es wurden nämlich die Vcrsicherungsratcn sür Frachtbesvrdcrun- gsn zwischen Frcetown und Ostafrika (Mombosa) und zurück von 69 Schilling auf achtzig Schilling und zwischen Freciown und .kkapsiadt und zurück von 4V auf sechzig Schilling Per- zent erhöht.

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Archangelsk, der Industrie- und Hafenstadt am Weitzen Meer, haben einen Ausruf an die englischen Plutokraten gerichtet, der die sowjetische Stimmung illustriere. „Treue Freunde", so heiht es, „wir schulen uns im Kriegshandwerk und verhandeln unsere Städte in Fe­stungen". Treue Freunde — damit meinen die Flinten­

weiber von Archangelsk Winston Churchill und den schönen Antony, dem sie vertraulich auf die Schulter klopfen, um mit ihm gemeinsam das Jahrhundert der Anarchie in Europa einzuleiten. Erfreulicherweise gibt es eine deutsche Wehrmacht, die solche Pläne gründlich zu vereiteln versteht.

MLlders In 115 tustkämpfen Sieger

Las kichenlaub mit Schwerkern und vrillanten als fluoreichnung

Aus dem Fllhrerhanptquartier, 16. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Bei den Kämpfen an der Ostfront schätz Oberstleutnant Mör­ders, Kommodore eines Jagdgeschwaders, gestern fünf Sowjetflugzeuge ab. Er hat damit in diesem Kriege ins­gesamt 101 Abschüsse erzielt und einschl. seiner 14 Ab­schüsse im Spanienfeldzug insgesamt 115 Luftsicge er­rungen. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr­macht hat diesem heldenhaften Vorbild der Lustwasse und erfolgreichsten Jagdflieger der Welt als erstem Ossi­zier dep deutschen Wehrmacht die höchste deutsche Tapfer­keitsauszeichnung, das Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ver­liehen."

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat folgendes Handschreiben an Oberstleutnant Mölders gerichtet:

Führerhauptquartier, 18. Juli 1841.

Herrn Oberstleutnant Mölders, Kommodore. Nehmen Sie zu Ihren heutigen fünf neuen Luftsiegcn meine ans-

richtigsten Glückwünsche entgegen. Sie haben mit diesen Erfolgen im grotzdentschen Freiheitskamvf 101 Gegner in der Luft abgeschossen und sind einschlietzlich Ihrer Erfolge im spanischen Bürgerkrieg 115mal Sieger im Luftkampf gewesen. Ln Würdigung Ihres immerwäh­renden heldenmütigen Einsatzes im Kampfe um die Freiheit unseres Volkes und in Anerkennung Ihrer hohen Verdienste als Jagdflieger verleihe ich Ihnen als erstem Offizier der deutschen Wehrmacht die höchste deutsche Tapierleitsauszeichnung, das Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Mit meinem und des ganzen deutschen Volkes Dank verbipde ich die besten Wünsche für Ihre Zukunft.

(gez.j: Adolf Hitler.

Berlin, 16. Juli. Das Jagdgeschwader Mölders schotz seit Beginn der Kampfhandlungen im Osten bis zum 12. Juli 500 Sowjetflugzeuge bei nur drei eigenen Ver­lusten ab. Das Geschwader hat damit am 12. Juli den 1200. Luftsieg erkämpft.

MWM

OIi«i'8<Io»<n»iit Millers ernösilt einem KrieZssIierieliter von seinen erkolKrvicklen Iniktlrümpken. k?rssss-Hokkw.

Mehrere 1000 volschewisten aufgerieben

BerIin, 16. Juli. Dem starken deutschen Vor­stoß nach Osten ausweichend, hatten sich mehrere tausend Volschewisten im Wald westlich von Goro- ditschke festgesetzt. Während die deutschen Stoß­trupps links und rechts am Wald vorbeistietzen, umzingelten andere deutsche Kräftq die Sowjets. Am 15. Juli drangen rückwärtige deutsche Trup­pen konzentrisch in die Waldstellungen ein und brachten den bolschewistischen Einheiten schwerste Verluste bei. Zahlreiche Geschütze und beträchtliche Mengen an Munition, Handwaffen und Aus­rüstungen sielen in deutsche Hände. Es wurden 560 Gefangene eingebracht, die restlichen Kräfte blieben auf dem Kampffeld liegen. Die deutschen Truppen, die keine nennenswerten Verluste hat­

ten, schlössen rasch nach Osten auf und sind im wei­teren Vordringen.

Osr gestrige V/slirmaclitsksriclit

Aus dem Führerhauptquartier, 16. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Osten nehmen die Operationen weiterhin ihren günsti­gen Verlaus. An mehreren Stellen wurden verzweifelte sowjetische Gegenangriffe unter blutigen Verlusten für den Feind zurückgeschlagen. Im Kampf gegen Großbri­tannien beschädigte die Luftwaffe ostwärts New Castle zwei große Frachtschiffe schwer. Kampfflugzeuge bom­bardierten in der letzten Nacht die Hafenanlagen von Mangate. Der Feind warf in der letzten Nacht mit schwachen Kräften eine geringe Zahl von Spreng- und Brandbomben in Westdeutschland. Nachtjäger schössen drei der angreifenden britischen Kampfflugzeuge ab. Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben wurde, schotz Oberstleutnant Mölders, Kommodore eines Jagd­geschwaders, gestern fünf weitere Sowjctslugzeuge ab und errang damit in diesem Kriege seinen 101. Lufisicg."

Noosevells ftehmaschine auf vollen Touren

Ungeheure Kapitalien für die Zersetzung Südamerikas — willkie will den USfl.-flrbeiter ködern

Hans von Bülmv u« ^ ne Lauibasin. Bulow n ruhig: ^ ,9 ^

!opf, nicht den Kops

Berlin, 18. Juli. (VZ.-Eigenbericht.l Die Be­stechung der Presse gehört zu den klassischen Waffen jüdi­schen Expansionsdranges. Es kann daher nicht über­raschen, wenn Mr. Roosevelt, der prominente Vertreter der jüdischen Wallstreet-Plutokratie, sich auch dieses Mittels zur Beeinflussung Südamerikas bedient.

So berichtet die amerikanische Agentur „Associated Preß" aus Washington, datz die Rockefeller-Gesellschaft zur „Förderung der interamerikanischen Beziehungen" «inen riesigen Plan ausgearbeitet habe, der letzten Endes darauf hinausläuft, die öffentliche Meinung der sudamerikanischen Staaten mit den Propagandathesen bcr Clique um Roosevelt zu vergiften. Dieses Projekt umfaßt im wesentlichen folgende Punkte: Erstens die Investierung von 450 000 Dollar zur Untersuchung der Achsenpropaganda in Jbero-Amerika. Auf deutsch

heißt das: Die Märchen von der sogenannten „fünften Kolonne" und von dem „finsteren Wirken der deutschen Gestapo" soll die Südamerikaner in Angst und Schrecken versetzen, damit sie sich, endlich weich geworden, Roose- oelt bedingungslos in die „schützenden Arme" werfen. Der zweite Punkt des Rockeseller-Planes sieht die Verwendung von 000 000 Dollar zur Subvcntionierung der Filmindustrie-vor. Angeblich soll hiermit die gegen­seitige Kenntnis der amerikanischen Länder gefördert werden, in Wirklichkeit handelt es sich aber um die Förderung der berüchtigten Hollqwooder Hetzfilme, die in Südamerika bekanntlich finanzielle' Mißerfolge waren. Der dritte Punkt ist besonders bezeichnend. Es sollen über eine Million Dollar sür die „Nachfor­schung über alles ,was in Südamerika vorgeht" ausge­geben werden. Das bedeutet nichts anderes als die Aüs-

spionierung der sudamerikanischen Länder zugunsten der USA.-2mperialisten. Gut informierte Kreise Washing­tons nehm'en an, datz die „Secret-Service-Organisation" des kn Europa als Kriegsstifter sattsam bekannten Ober­sten Donovan mit dieser Summe unterstützt werden soll. Der vierte, aufschlußreichste Punkt behandelt die Ausgabe von 1^ Millionen Dollar für Pressever- ösfentlichungen, Propagandabroschüren und Kino- Wochenschauen.

Es soll also vor alle», die südamerikanische Presse ge­kauft und bestochen werden, um die dortige Öffentlich­keit im Sinne der Rooseoelt'schen Hetz- und Kriegspolitik zu beeinflussen. Die Rockefeller-Gesellschast soll ihm hier­bei die besten Handlangerdienste leisten.

(Fortsetzung auf Seit« S)

9 ee ee^-keU-te

Von

Lrisgsbsoiolttsr Hans Tböolloi sVVsgvsr

Die Sondermeldung des Oberkommandos der Wehr­macht aus dem Führerhauptquartier stellte sachlich fest: Oberstleutnant Mölders errang gestern mit dem Ab- sckiutz von fünf sowjetrnssischen Martin-Bombern seinen 101. Luftsieg. Dazu kommen noch die 14 Abschüsse, die Mölders im spanischen Freiheitskrieg in der Legion Condor erzielte. Insgesamt schotz Mölders also 115 feind­liche Jagdflugzeuge ab — eine gerade unwahrscheinliche Leistung. Der erst 28jährige Oberstleutnant und Ge­schwader-Kommodore erreichte damit eine Abschutzzahl, die noch niemals, in keinem Kriege und von keinem an­deren Jagdflieger in der ganzen Welt auch nur an­nähernd erreicht wurde. Die deutsche Luftwaffe, die ge­samte Wehrmacht und das ganze deutsche Volk blicken mit Bewunderung und unvergleichlichem Stolz auf diesen tapferen Offizier und Jagdflieger, der unserer deutschen Jugend das soldatische Vorbild ist, der ber allen seinen großartigen militärischen und fliegerischen Erfolgen als ein bescheidener Mensch und vor allem ein ausgezeichneter Kamerad und beliebter Führer bei den Männern seines Geschwaders gilt.

Wir haben in den vergangenen anderthalb Jahren oft den Namen des jungen deutschen Jagdfliegers in den Wehrmachtberichten gelesen, der mit der höchsten Aus­zeichnung aus dem spanischen Freiheitskrieg, dem Spa-

kabinett konove luriikkgelreien

T 0 li 0 , 16. Juli. Wie amtlich bekanntgegeben wurde, ist das japanische Kabinett Kvnvhc zurückgetreten. Das Mini­sterium Konoyc wird aus Anordnung des Tenno vorläusig die Geschäfte weiterführen.

Domei schreibt zu dem Regierungswechsel: Das Kabinett Konohe ist geschlossen zurückgetreten, um einer stärkeren Re­gierung Platz zu machen, die der neuen innen- und außen­politischen Lage gerecht wird. Die amtliche Bekanntgabe er­folgte, nachdem der Tenno Konohe eine Audienz gewährt hatte und ries große Sensation hervor. Der Rücktritt wurde in einer außerordentlichen Kabinettssitznng beschlossen, die am Nachmittag in Konnhes Amtswohnung stattfand. Danach begab sich der Premierminister unmittelbar nach Hahama. Sodann kehrte er nach Tokio zurück, berief erneut das Kabinett ein und gab den kaiserlichen Befehl bekannt, daß er bis zur Wahl eines Nachfolgers im Amt bleiben solle. Außerdem wurde amtlich bekanntgegeben, daß das kaiserliche Paar wegen des Ernstes der Lage seine Ferien in Hahama unterbrechen und am Donnerstagnachmittag in die Hauptstadt zurück­kehren wird.

nienkrcuz in Diamanten, zurückkehrte. Damals flog er seine ersten Einsätze. Seine Gegner in der Luft waren sowjetrussische Rata-2agdflugzeüge und sowjetrussische Martin-Bomber, die Moskau entsandt hatte, um Spa­nien in ein Meer von Blut und Tränen zu ertränken. Deutsche und italienische Freiwillige stießen zu den For­mationen des Tandillos deutsche Flieger rissen in kurzer Zeit die Luftherrschaft an sich, und der junge Jagd­flieger Mölders war der erfolgreichste mit 14 Abschüssen, Bet Ausbruch des jetzigen Krieges stand MLlders an der Westfront. Selten ließen sich französische Jäger auf Luft- kämpfe ein — als aber die deutsche Westfront zum Sturm gegen die alliierten englischen-französischen Ar­meen antrat, kam die große Zeit für Mölders: Inner­halb kurzer Zeit erzielte er seinen 20. Abschuß, stets mit der gleichen ,Me 108", die ihn immer wiedpr zum Sieg trug. Mörders erhielt das Ritterkreuz zum Eiser­nen Kreuz. Unentwegt war et am Feind. Dann hatte er Pech. Noch bevor sein erstes Viertelhundert voll war, wurde seine brave „109" todwund geschossen. Hauptmann Mölders mutzte hinter den feindlichen Linien niedergehen und geriet in Gefangenschaft. Inzwischen aber brauste der deutsche Angriff wie- ein Sturmwind über Frankreich und nach kurzer Zeit er­schien unser schon damals erfolgreichster Jagdflieger wieder bei seinen Kameraden.

Nach einem kurzen Urlaub übernahm der zum Major beförderte Flieger an der Kana.lküste die Führung eines Jagdgeschwaders. Tagtäglich war nun der jüngste deut­sche Geschwader-Kommodore wieder am Feind: Nach Südosteugland, zur Themscmündung bis nach London und überall wo englische Jäger sich in diesem großen Raum sehen ließen, stieß Mölders mit seiner, Jagd­gruppe vor. Drei, vier und mehr Einsätze an einem ein­zigen Tage waren keine Seltenheit. Die Spitfires und Hurricanes fielen wie die Fliegen vor den Feuerstößen aus den MG.'s »nd Maschinenkanonen der deutschen Messerschmitt-Maschinen. Am 20. September erzielte Mölders seinen 40. Lnftsieg. Das Eichenlaub zum Ritter­kreuz und die Beförderung zum Oberstleutnant waren die äußere Anerkennung für seinen heldenhaften Einsatz.

Als vor nunmehr drei Wochen die deutsche Wehrmacht gegen Sowjetrutzland antrat, war auch Mölders mit seinem Jagdgeschwader dabei. Am ersten Tage der deut­schen Operationen errang Mölders seinen 72. Lnftsieg — Schlag auf Schlag folgte, ein Lnftsieg nach dem anderen wurde gemeldet. In atemloser Spannung ver­folgte, das deutsche Volk diese Siegesmeldungen. Wenige Tage darauf hatte Mölders die bisher in der Welt größte Abschußzahl überboten. Wir denken an Sen un­vergeßlichen Lufthelden und Jagdflieger des Weltkrieges, an Rittmeister Freiherr Manfred von Richth 0 fen. den das Flicgerschicksal nach 81 Lustsiegen im April 1918

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Erneut wurden mehrere tausend Sowjcttruppcn im Raum der Stalin-Linie zerrieben.

Oberstleutnant Mölders, der in diesem Krieg 101 Luftsicge errang, erhielt vom Führer das Eichenlaub mit Schwer­tern und Brillanten.

Hauptmann Ocsau erhielt anläßlich seines 80. Lnstsicges das Eichenlaub mit Schwertern.

Die Volschewisten forderten London auf, in Portugal nutz Spanien einzufallen.

Nooscvclts Kricgshetze nimmt immer dreistere Formen an - Dazu beabsichtigt er ungeheure Kapitalien zur Zersetzung Südämerikas flüssig zu machen.

In Berlin fand die erste Tagung der internationalen Filmkammer statt.

Eine neue Anordnung regelt Vcrgütungsansprüche ftir an Sonn- und Feiertagen geleistete zusätzliche Arbeit.

Die Reis- und Handcls-A.-G„ Bremen, hat ihre Anlagen erweitert und ausgebaut.