Ausgabe 
(11.7.1941) Nr. 190
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leiche wie für die Wettfahrt Mt. Der Metdeschluß ist^ !>

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Bremer Stadtmeisterschaft

iesjährigen Stadtmeisterschaftzi.,:., Tura und Komet, zwei ^ Punkte gekämp»^

twas Besonderes, Den Titel ^ war in jedem Jahr« d as

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Erscheint 7maltvSchentlich Monoisbezu -M 2,30 einschl. Zu­stellgebühr: Postbrzugspreis monatl. 2,30 ML (einschl. 30,1 2-?/ Post- zeitungsgebühr) zuzügl. 42 2^4 Be­stellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- Ems GmbH., Bremen, Geeren 6/8. Fernspr. §4121, Nach», u. 2enntg. 5 1115. <2>prechz.:Verlag:wcrktl. 12—13 Uhr- Schriftleitung: Diens­tag und Freitag 12'/-—13'/- Uhr.

vremer Zeitung

parteiamtliche Tageszeitung

Dos flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien kiansestadl vremen

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Anzeigen - Grundprelsek Die 1 ww hohe und 22 ww breite Zeile im Anzeigenteil 13 2AS. Die 78 mm breit, und 1 -um hohe Zeile Im Teiltest 75 2A2, Ermaß, Erundpr. (für Klein- >- Familienanzeig. u. a.) sowie sonstige Beding. Preisliste 8 NachinMiottel <2. Geschäftsstellen: Bremen: Eeeren 6/8, Ruf 5 41 21- Nachtruf und sonntags 511 15? Obernslr. 86, Ruf 5 41 21? Shke: Müblendamm 2-, Br.-Hemeitngen: Vahnhosstr. 6, Ecke Poststr., Ruf 4 34 58- Br.-Vegesack: Nohrstr. 24, Ruf 4 u. 8- Br.-BIumenthal: Kpt.- Dallmann-Str. 41/43, Ruf 88 u. 89

der Nationalsozialisten Bremens

flniiliches verkündungsblatt des Neichsstattlialters in Oldenburg und Nremen

Nr. 190 / 11 . Jahrgang

Freitag, 11 . Juli 1941

kinzelpreis 13 Nps.

efe im Pokalsystem ausgetragH? znungen einen besonderen zKj, ^ daher mit, besten Krästen ^j.. i Spielen gezeigten Leistungen ss, Nröpelinger zu rechnen, aber d^, -ren, Bor zwei Jahren waree^! erst im Wiederholungsspiel altet werden konnten, ng gespielt, sofern in der ^ Übung erreicht ist.

nd-Stadlmeifterschliften 1041 wurde bereits der 1, Staffelmi!,, schuft der Flieger Tech», Vorschub?-? 1-Sieg gegen Hastedt 1A, nunmei, der Staffel LA antreten muh gegenüber BTK, mit 18:4 Punkte,Ä >ydbluuen haben drei Spiele wen«, chs gibt es folgende Kämpfe:

1A — Osterholz 1A; Komet 1 U STE. 1A: NDL. 1A - Arsten IN 7 3A: BSV, gem, — Werder 1V: Msi :t gem, — H-mslingen 2B; Unim. Sämtlich- Spiele müssen bis zum T>i

SröKts unrl Um^ossungsseklaekt clsr V/ellgvsekickle

Sowjets verloren hisyer S2ZZ fluszeuge

Insgesamt7615 Panrerkampswagen und 4425 beschütze / 6esangenen;atzl über 400 000 / Sa tta an der finnischen front genommen / 21000 VM. versenkt

i die Vereichsklasse auf?

intag spielt unser Bremer Buh r den Ausstieg zur BereichskW iplatz des Westens gegen die Elj> Walsrodo gilt als Favorit i, f hat viele Gastspieler (u, a, W, inschaft. Schon zweimal mußten e Mannschaft Niederlagen einstu

in den Sommerspielen

lremen-Lesum-Osterholz

-isklasse: ylumenthul 1. — Veassack! Ritterhuds 59:18 (32:8), Vegesaü: 2. Kreisklasss: Lilisnthul - Schach - Platjenwerbs 47:32 (20:18), Lilii: (28:13), Ritterhuds — Scharmbeik -charmb-ck 59:49 (31:22), Lilienthal p Männer Altersklasse 1: Ost-rh-l, ch Osterholz — Vlumenthal 42:10 40:37 (21:17), Faustball der Fi« :39 (24:20) Vorspiel, Vlumenthal « piel, Korbball der Frauen: Platz L chude 12:0 (6:0), Osterholz 1 - chude — Scharmbeckstotel 5:2 (3:2): 7 V-gesack 5:4 (3:2), Pegefack - ich ck: Scharmbeck — Osterholz 2, 4:l x Wörpedorf-Er. — Erasherg-EIck-dM i-nthal 5:4 (3:2), Lili-nthal — Er»-i°

Aus dem Führerhauptquartier, 1V. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Mit der Doppelschlacht von Bialy- stok und Minsk ist nunmehr die größte Material- und Umfassungsschlacht der Weltgeschichte abge­schlossen. 323 898 Gefangene, darunter mehrere kommandierende Generale und Divisionskom­mandeure, fielen in unsere Hand. 3332 Panzer- kampfwagen, 1809-Geschütze und zahlreiche Men­gen an sonstigen Waffen wurden erbeutet oder vernichtet. Damit hat sich die Gesamtzahl der bis­her an der Ostfront eingebrachten Gefangenen auf über 400 009 erhöht. Die Zahl des erbeuteten oder vernichteten feindlichen Materials ist auf 7613 Panzerkampfwagen und 4423 Geschütze ange­wachsen. Die Sowjetluftwaffe verlor bisher insge­samt 6233 Flugzeuge.

Dsr V/sIikmacsitss)SkicIstt vom Oonnskstog

deutschlands. Die Verluste der Zivilbevölkerung sind gering. Die Krankenanstalt Bethe! wurde abermals mit Brandbomben belegt. Bei diesen Angrissen verlor der Feind durch Jagd- und Flakabwehr vier, durch Ma­rineartillerie zwei Kampfflugzeuge. Hauptmann Val- thasar, Träger des Eichenlaubes zum Ritterkreuz des Eisernem Kreuzes, der mit 40 Lustsiegen an den genann­ten Erfolgen der Luftwaffe hervorragend beteiligt war, fand in siegreichen Luftkäinpfen am Kanal den Helden­tod. Mit ihm verlor die Luftwaffe einen ihter tapfersten Jagdflieger. Das Andenken dieses heldenhaften Offiziers des Jagdgeschwaders „Richthofen", der sich schon in der Legion „Condor" durch todesmutigen Einsatz wiederholt ausgezeichnet hatte, wird im deutschen Volk unvergessen bleiben."

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Es ist natürlich, daß man in Nordeuropa mit beson­derer Anteilnahme die Kämpfe an der finnischen Front miterlebt. War doch Finnland am unmittelbarsten durch das ständige Vordringen der Sowjets bedroht, die eine

Nation nach der anderen niederwalzten und in den grau­enhaften Sumpf der bolschewistischen Tyrannei versenk­ten. Der große Erfolg der gemeinsam operierenden deutschen und finnischen Truppen bei Salta (in dem im Vorjahr von den Sowjets geraubten Teil Finnlands gelegen, auch Kuolajärvi genannt) ist daher von ganz besonderer Bedeutung. Hier hätten bei dem Eewaltfrieden des Frühjahrs 1846 die Moskauer Machthaber entschei­denden Wert darauf gelegt, daß Finnland ein beherr­schendes nach Westen vorspringendes Höhengelände an sie abtrat, damit ihnen die Möglichkeiten geboten wurden, von hier aus zum nördlichsten Teil der Ostsee, dem Bott- nischen Meerbusen, vorzustoßen und von dort weiter in das schwedische Erzzentrum einzudringen. Wenn dieses inzwischen schwer befestigte Gebiet um Salla, durch das die Eisenbahn vom Weißen Meer bis zur schwedisch­finnischen Grenze führt, nunmehr zurückerobert werden konnte, so bedeutet das weit mehr als ein örtlicher Erfolg.

Ueber 100 vritenflugreuge am Soden zerstört

deburg, ein Pionier des deutschen k? kamen als eine der kampfstarksten mt, hat aus zeitgemäßen Gründen sr«, nalige Mannfchastsmeister unserer rxfrerrnde Magdeburg.

Berufs-Straßeufahrer von DeuWo ! und Ungarn ist für den 17. Augufii r Kampfspiele in Breslau geplant. L cke durch die Hauptverkehrsstraßen Sw e lange Rundstrecke zwanzigmal zu dW

Meter erzielte der Hitlerjunge CD aften des Gebietes Kurhessen die ec in Deutschland lies. *

nis-LLnderkämpfe um den Dona-H» und Ungarn mit je vier PuM m ikten und. Kroatien mit null PMr

gegen Franz Puncec (Kroatiens so t - dafür eine Ehrengabe des Reichss» Mannschaftsführer FC. llhl Überrest

r zweiten Durchgang zur Deutschen ? Wittenberg über 6000 Meter mit Jahresbestzeit. -

port am Mittwoch

;re Voraussagen:

1. R.: Stall Weber. Seyches. Jsarl- '.ius, Sibyüe. 3. R.: Delphine, ^ Para,'Christenlehre. 8. R.: Aquamre Prinzenweg, Die grüne Heide. ElA hr). 1. R.: Onkel Bernhard. Asta.N ani. 3. R.: Orkan, Walter Von-suS >onne, Herodias W, Jonny Boy 5» Alentell. 6. R.: Pedant, Födelo.s rzart, Norman.

skulturkammer

tsprechend und um M t zu werden, hat der dj' mer, Reichsminister ^ igen Ausbau der RE : Zuge dieser Maßn» nrupt'geschäftsführung '-s ichtigkeit der SachE" mlüngen gbbn,, eilunq Organisatm ftsfllhrer der Reichs mit der Abteilung ^

iung der, lt-Standan

t der Leitung der M Referent Erich K» der Abteilung Kult», turmbannführer Hem, r Leitung der Abseist

NSKK.-StandartenE

e bestellt. Die Gem» eferate in der Abteil« Reichsministeriums

zanda. Den Leiter o> nt Hans Sinket, chbels zum Hauptgesche: :er mit der Djenstbez^

rabbcwoche eröffnet

Loche, die zum ersten Male dis- es großen und einsamen , Mischer Gesamtauiiühruvg t im Bochumer Stadttheater -r Schlösser, Vorsitzender, in seiner Begrüßnngsanipraaie,,

n Tagen, da deutsche Soldat« . Mischen Kultur marschierten , ststian Dietrich' Grabbes Zv ? ^ :age unter dem Hinweis am , des Reiches, in dem die BE ilicher Bestandteil einbeschlone Geistes sollen gerade retzt s Grabbes dichterisches

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risf mach den Sternen r Erde ist ein ewig gültiges inerst nah« ist, . , endgültige Wieder ,

den weiten l t h e a t e r s.

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tand der genialische Erstling Gothland", in der Insten'^.

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Ausdem Führerhauptquartier, 10. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Die Operationen im Osten schreiten unaufhaltsam vor-s wärts. Än der finnischen Front wurde am 8. Juli, durch Umsassungsbewegungen finnischer Kräfte unterstützt, das sehr befestigte Calla nach mehrtägigen Kämpfen durch deutsche Verbände genommen. Die. dort kämpfende S a w j e t d i o i s i o n wurde zerschlagen. I» Nordafrika wurden örtliche Vorstöße feindlicher Panzer aus Tobruk abgewiesen. Deutsche Kampsslngzeuge be­legten am 8. und 9. Juli militärische Ziele des Hafens Tobruk und einen Flugplatz südostwärts Mars« Matruk erfolgreich mit Bombe». Nördlich Sollum erhielt ein britischer Zerstörer Bombentreffer. Stärkere Kräfte deutscher Kampfflugzeuge warfen in der letzten Nacht Flugzeughallen westlich Ismailia am Cucz- .kanal in Brand. Im Kampf gegen die britische Verjor- gungsschifsahrt vernichtete die Luftwaffe in der letzten Nacht aus einem gesicherten Ecleitzug nördlich Ncw- quny heraus fünf Handelsschiffe mit zusammen 21 000 BRT. und bombardierte wirksam Hasenanlagen an der Ost- und Siidostküstc der Insel. In der Nacht zum 9. Juli wurde nördlich Verwick ein weiteres großes Handelsschiff von Kampfflugzeugen schwer beschädigt. An der Kanalküste schössen am gestrigen Tage Jäger 17, Flakartillerie und Marineartillerie je ein britisches Jagdflugzeug ab. Britische Kampfflugzeuge bombar­dierten in der letzten Nacht verschiedene Orte Wejt-

vefiern 25 britische slugreuge abgeschossen

Berlin, 10. Juli. In den Mittagsstunden des Don­nerstag versuchte,, britische Kampssingzeuge, unter star­kem Jagdschutz ins besetzte sranzöfische Eebietan der Ka- nalküste cinzuflicgen. Der Gegner erlitt bei diesen An- griffversuchcn erneut schwere Verluste.. 10 Jagdflug­zeuge vom Muster Cpitsirc und ein Kampfflugzeug vom Muster Bristol-Blciihcim wurde» von deutschen Jägern abgeschossen. Flakartillerie brachte außerdem zwei Spit- fire, zwei Bristol-Vlcnheim und ein viermotoriges Kampfflugzeug des Feindes zum Absturz. Dem Gesamt- verluste des Gegners von 25 Flugzeugen stehen zwei deutsche Verluste gegenüber.

Sie deutsche Luftwaffe süsle dem löegner am Suei-Kanal einen schweren Schaden ;u

Berlin, 10. Juli.' Von dem Angriff auf den britischen Flugplatz Jsmailia, der im Wehrmachtsbcricht vom 10. Juli erwähnt wurde, liegen jetzt ergänzende Meldungen vor. Da­nach hatte das Bombardement des deutschen Kampssliegerver- bandcs eine geradezu vernichtende Wirkung. Ueber 100 feind­liche Flugzeuge modernster Bauart Imirden am Boden zerstört. Munition, Treibstofflager gerieten unter gewaltigen Explo- sionscrscheinungen in Brand, Die gesamte Bodcnorganisätio» des Platzes einschließlich der Werilcinrichlnngen wurden von Bomben schwersten Kalibers zerschlagen. Der Anglist kam

für den Feind offenbar völlig überraschend. Bei günstigsten Wcttcrbkdingiingen und mondheller Nacht stieß der deutsche Kampssliegervcrband aus den feindlichen Flugplatz im Glcit- »nd Sturzilng herunter. Sämtliche Bomben wurden aus nie­drigster Höhe gezielt abgeworfen. Infolgedessen wurden auch die weiträumig gegliederten Platzanlagen an allen wichtigen Plinlicn gleichmäßig getrosten. Beim Abflug konnten die Be­satzungen der dcutschen Kampfflugzeuge die Frncrsbrunst, von der die Einrichtungen des Flugplatzes ersaßt worden waren, noch aus mehr als INI Kilometer Entsernung beobachten.

Tiuui Ikoldoutnil «los Ilunplmuniis Ilultliysui'. In der kditts nnssros Lildss TrLAsr dss lssielionloubs 2um Ilittsr- krsii? Ilouptmonn Lottdssar vor dsm 1-sit.vsrü seiner idLscliii^s. I-inles: Llojor I-iitnov. lkresss-Hokkinonv, 1940

See Wodka wird ilznen schlecht bekommen!

wenn öolschewisten „fromm" werden ... — Sie selilrechnung der Plutokcaten in London und New^ork

rd. Berlin, 10. Juli (BZ.-Eigenbericht). In Lon­don erzählt man sich als neuesten Witz, Stalin habe an die kommunistische Partei Englands ein Telegramm mit folgendem Wortlaut gerichtet: „Stellt die Agitation für eine Bolksrcgieriing ein. Ich ziehe Winston vor". — Ist das wirklich ein Witz? — Etwa wie jener, den der „Daily Telegraph" für geschmackvoll hält, indem er einen Engländer zum anderen sagen läßt: „Zum erstenmal feit dem Jahre l0i7 habe ich Wodka mit reinem Gewissen getrunken?" Man könnte hieraus vielleicht folgern, daß die Engländer trotz der für sie bitter ernsten Zeiten ihren angestammten Sinn für Ironie noch nicht verloren haben. So aber liegen die Dinge in Wirklichkeit durchaus nicht. Wer die Taktik britischer Propaganda kennt, weiß sehr wohl, wie oft sie es schon mit Erfolg verstanden hat, aus solchen Umwegen eine Tatsache populär zu machen. Wer über den Bolschewismus lacht, ist bereits halb für ihn gewonnen. Das ist das diese „Witze" inspirierende'Rezept.

Nach dieser psychologischen Vorbereitung konnte man es in London riskieren, im Rundfunk die kommuni­stische Internationale neben der britischen Königshymne zu spielen oder in den Zeitungen Bilder zu veröffent­lichen, die den Juden Maisky bei einem Besuch der St,-Paulus-Kathedrale in trauter Unterhaltung mit dem Dompropst zeigen. Der freche Propagandatrick des Sowjctbotschafters ist hierbei allerdings weniger er­staunlich als die Haltung eines der höchsten Geistlichen der englischen Hochkirche, der freundschaftlich dem Ver­treter eines Regimes die Hand drückt, das Tausende von Priestern viehisch ermordet hat Genosse Maisky versteht offenkundig sein Handwerk, wie er es von seinem Herrn und Meister Litwinow-Finkelstein gelernt hat, der plötzlich wieder aus der Versenkung auftauchte,

in die er aus taktischen Gründen sich hatte zurückziehen müssen. Von diesem jüdischen Schurken stammt zweifellos auch 'die abgefeimte Lüge, die heute die Runde durch die englische Presse macht: Die Religion werde in der Sowjetunion in Zukunft nicht mehr unterdrückt und man habe sogar-beschlossen, die Eottlosenorganisation als nicht mehr zeitgemäß aufzulösen. Mit solchen Schwindelmanövern sucht man jene Kreise in England und den USA, zu übertölpeln, denen bisher wie jedem anständigen Menschen beim Nennen des Bolschewismus das kalic Grausen über den Rücken läuft.

Es versteht sich, daß bei diesen Machenschaften Churchill die Hauptrolle spielt. Dieser gewissenlose Verbrecher kannte ja noch nie Skrupel, wenn es ein bestimmtes Ziel zu erreichen galt. Recht anschaulich beweist dies der schamlose Verrat an den Isländern, mit denen von Washington und London .in einer Weise Schindluder getrieben wurde, die beispiellos ist. Nachdem zunächst davon die Rede war, daß die Amerikaner die Engländer aus der widerrechtlich besetzten Insel ablösen sollten, stellt sich jetzt plötzlich heraus, daß die Engländer gar nicht daran denke», Island zu räumen, sondern sie diese Gele­genheit zu einem Konkubinat mit den Pankees benutzen wollen, die ihnen den sehnlichst erwarteten Eesalle,, taten, sich ins Kriegsgebict zu begeben. Mit Genugtuung stellte der amtliche Londoner Nachrichtendienst fest, daß die amerikanische Aktion „die erste -Phase einer secmilitii- rischcn Zusammenarbeit zwischen England und den USA." sei, während „News Chronicle" daraus eine Erschwerung der Blockierung Englands durch Dcuisch- land folgert, „Daily Erpreß" bezeichnet Roosevclts „Meisterstreich" sogar offen als „größte Hilf. in der Atlantiklchlacht".

Diese Kommentare besagen genug. Roosevelts aggres­sives Vordringen in die europäische Sphäre Klient aus­schließlich dem Zweck, Zwischenfälle zu suchen, zu erpro­ben, bis zu welcher Spitze sich die amerikanische Ein­mischungspolitik treiben läßt, und einen Präze- denzfall für weitere Abenteuer dieser Art zu schaffen. Mr. Willkie träumt sogar schon von einer' Besetzung Irlands und Schottlands, um den Engländern im Kamps um den Atlantik zu helfen. Daß Roosevclt sich in diesen Spekulationen irrt, tut nichts znr Sache. Erst der gestrige OKW.-Vericht meldete einen erfolgreichen Angriff deutscher Fernkampfflugzeuge auf einen britischen Eeleitzug, aus dem sie süns Schisse mit 2l 060 BRT. versenkten. Ein weiteres Handelsschiff wurde beschädigt. Auf die Flugplätze Zyperns hagelte es wiederum Bomben, Der Hafen von Tobruk und ein Flugplatz bei Marsa Matruk wurden wirkungsvoll ange­griffen. Die lodernden Oeltvnks von Haifa sind ebenso eindrucksvolle Zeugen deutscher allgegenwärtiger Schlag­kraft wie die zerstörten Flugzeughallen am Snezkanal, Während auf den Schlachtfeldern des Ostens der Bolsche­wismus vernichtet wird, geht also der Kcnypf gegen das plutokratische England mit unverminderter Heftigkeit weiter.

Genf, 10. Juli, Der russische Botschafter in London, Maisky, erklärte aus einem Essen, das zu Ehren des neuen chinesischen Botschafters Wellington Koo in Lon­don stattfand, u. a,, „er sei dessen sicher, daß die große Schlacht in der Sowjet-Union, die zur Zeit tobe, den Wendepunkt dieses ganzen Krieges bringe. Ban dem Ausgang dieser Schlacht hänge nicht nur die Zukunft Sowjetrußlands, sondern die der ganzen Welt ab," wo­mit Herr Maisky zweifellos recht hat.

ZaiqetzLck« 4 »eey«v<M-te« sie« Yei»t

Das beispiellose Grauen, das heute die deutsche Wehr­macht, die tief auf allrussisches Reich eingedrungen ist, der staunenden Welt enthüllt, erfaßt nicht nur die poli­tischen und wirtschaftlichen Gebiete, sondern auch die kulturellen und wissenschaftlichen Zu­stände in den UdSSR. Trotz aller Reklame, welche die Sowjets gerade um die wenigen vom Bolschewismus ge­kauften Gelehrten der Sowjetunion gemacht haben, trotz aller Broschüren und Zeitungsartikel, in denen der Welt weisgemacht werden sollte, daß auch der einsache Arbeiter im „Sowsetparadies" wissenschaftliche Studien treiben könne, und trotz allen Geschreis über die „Segnungen" gerade kultureller und wissenschaftlicher Art in der So­wjetunion hat die Weltöffentlichkeit schon seit Jahren das untrügliche Gefühl, daß in der ganzen Welt nir­gendwo die Wissenschaft wie die Intelligenz so leidet wie im bolschewistischen Sowjetreich. Diese Auffassung wird jetzt aufs furchtbarste bestätigt.

Von Anfang an hat das bolschewistische Regime durch eine unduldsame dogmatische Tendenz die gesamte geistige Entwicklung im Lande ,in dem das Analphabe­tentum noch überall herrscht, im stärksten Maße unter­drückt, Schon in einem Erlaß vom Jahre 1921 wurde erklärt, daß das wissenschaftliche Denken ein Vorurteil sei, „weshalb alle Professoren und Lehrer der Gesell­schaftswissenschaft ihre Vorlesungen den Lehren des Kom­munismus und Marxismus anpassen müssen. Diejenigen, welche anderer Ansicht sind, erhalten nicht die Erlaubnis zu lehren und werden ihres Amtes entsetzt." Das gleiche wurde in allen Schulen, öffentlichen Vorlesungen und Versammlungen gefordert. Im ganzen geistigen und wis­senschaftlichen Sektor der Sowjetunion entstand durch diesen brutalen Dogmatismus eine Pseudowirtschaft, eine Scheinkultur, die das fortschreitende geistige Leben tödlich bedrohen mußte. Das Hauptverbrechen jedoch dies ser gewaltsamen Methoden der Unterdrückung jeder geistigen und wissenschaftlichen Entwicklung bestand da­rin, daß die erzieherischen Einrichtungen zerstört oder unter Terror gesetzt wurden. Die Sowjetjuden haben oft die Lüge in die Welt hinausposaunt, daß die bolsche­wistische Revolytion die Zahl der Schulen, der Universi­täten, Laboratorien und Bücher vermehrt, daß das Un- tcrrichtssystem verbessert und der Fortschritt der Wissen­schaft gefördert wurden. Diese Behauptungen sind von Grund aus erlogen. Die „Jswestija" schrieb folgendes: „Die Lage der Schulen im Lande ist schrecklich. Es gibt kein Petroleum, kein Licht, keine Zeitungen, keine Bücher, Die Schulen sind leer. Keine Lehrer. Die kulturelle Tätigkeit ist erstorbe n."

„Die wirtschaftliche Lage der Studenten ist sehr schlecht, heißt es in einem Bericht vom Kongreß der bolschewistischen Partei. „Das Bild ist furchtbar, die Studenten hungern und können -Bettlerstudenten genannt werden. Sie haben kein Unterkommen oder Ein­kommen, und wovon sie leben, weiß niemand", schreibt die „Jswestija" im gleichen Jahr, Dieses eingestandene und deshalb der Wirklichkeit nur entfernt entsprechende Elendsbild hat sich bis heute nicht geändert, wenn auch letzten Jahren kein Dr. Nansen zugunsten der rnyischen Intelligenz, an die Welt appellierte, wie er es 1922 getan hat. In seinem Aufruf an die Intellektuellen der ganzen Welt hieß es damals: „Die Hungersnot, die rm Wslgegebiet Millinnen von Bauern dahinrafft und d-e Ukraine dezimiert, hat den Lebensnerv Rußlands getro-jen. Bei dieser allgemeinen Not leiden die Intellek­tuellen in erster Linie, Die infolge von Unterernährung geschwächten Prasesioren und Studenten sind nicht mehr imstande, wissenschaftliche Arbeit zu leisten. Zweitausend russische Prasesioren rufen nach Brot."

Hunger, Elend und Terror — das sind die Mittel und Methoden, mit denen die Bolschewisten den Rest der Intelligenz des Landes ausrotteten. Als im Jahre 1920 die „Akademie der Wissenschaften" ihr Jubiläum feierte, waren Mitglieder von 16 Staaten aus der ganzen Welt in Gala, Orden und Amtsketten erschienen. Damals schrieb eine europäische Zeitschrift: „Viele schöne Reden wurden gehalten, worüber man aber nichts sagte, war folgendes. Seit Anbruch des Sowjetregimes wurden er- schossen: die Professoren . , ., die Schriftsteller , . .. die Akademiker . " Es folgte eine lange Liste mit den Namen der Erschossenen. Ironisch fragte dann die Zeit­schrift: ,,^st ihr Andenken wie üblich durch Aufstehen geehrt worden?" Von Anfang an hat das jüdisch verfilzte Sowietregime keine „Wissenschaft" geduldet, die nicht in voller Uebereinstimmung mit den dogmatischen Erund- ioßLK des Bolschewismus stand. In her Praxis wirkte sich das etwa folgendermaßen aus: Wenn der Professor Baudomkas am Lodogazee Wikingergräber fand oder in Sudrußland Totengräber freigelegt wurden, so waren weder die Rasse der dort begrabenen Menschen noch die germaniichen Waffen und Geräte Kennzeichen für eine Volker- und Rassenbewegung, was ja eine Auslegung buraerllch-kapitalistischer oder nationalsaschistrscher Eei- steshaltung gewesen wäre) diese Funde waren vielmehr das Ergebnis „autochthoner Klassenkampfentwickluna". Sachlich arbeitende Gelehrte, die sich nicht dem Terror der bolschewistischen Ideologie fügten, wurden ver­folgt, hingerichtet, nach' Sibirien ver­bannt, Im Mai 1937 setzte eine neue Vcrsolgungs- welle gegen die kümmerlichen Reste der sowjetischen In­telligenz ein. Unter den spärlich übriggebliebenen Ge­lehrten, Schriftstellern und Künstlern wurde „aufge-

Vnser

Die Doppelschlacht von Bialystok und Minsk wurde als die größte Schlacht der Weltgeschichte abgeschlossen.

?°i einem deutschen Luftangriff wurden am Suezkanal über 100 Britenslugzeuste am Boden vernichtet.

Die deutsche Luftwaffe versenkte Ll 000 BRT. Handels- schistsraums.

Bet ihren Einslugdersuchen am Tage wurden gestern 25 britische Flugzeuge am Kanal abgeschossen.

Leutnant Schnell erhielt das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Eichenlaubträger Hauptmann Balthasar fand bei Lust- kämpscn am Kanal den Heldentod.

An der finnischen Front wurde in dem von den Sowjets geraubten Gebiet Salla genommen.

Die USA. setzen auch im Fernen Osten ihre Provokatio­nen fort.

Die Tentsche Reichsbahn sllhrte eine Probefahrt neuartiger Einbctt-Schlaswagcn durch.