Ausgabe 
(24.2.1943) 55
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

Erscheint "mal wöchentlich

Monalebeiufl 2.80 AM einkchl Zustellgebühr. Postbeiugspreis monatlich S.M RM l-tnlchl. S0.I Aps Postqettungsgebührl zuzügl <2 Rps Bestellgeld Bezugspreis ist im voraus zahl­bar . PostlcheL: Hamburg 17 272. Eine Be­hinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreise». Verlag: RS.-Eauo-rlag Weser-Ems GmbH.. Bremen E-ersn S/S Fernruf 2ISS1. Nächtens und sonntags 247SL. Sprechzeiten: Verlagwerk- tägl. 12—IS Uhr. Schrkftleitg 12 30-18.80 Uhr

vremerZeiwng

Anzeigen-Grundpreise:

Anzeigenpreise und Aufnahmebedingungen laut Preisliste. Ausnahmetermine ohn- Verbindlich­keit Geschäftsstellen: Bremen: «Leeren k/8. Ruf 2 1g 81: Nachtrus und sonntags h 47 SS: Ob-rnstrahe SS. Ruf 2 19 31: Sqke: Mühlen- dämm 2; Bremen-Hemelingen: Bahnhosstr. S, Eck« Poststraste: Ruf 4 84 SS: Bremen-Veg-sack: Rohrftrah« 24: Ruf 4 und 8: Bremen-Blumen- thal: Kapt.-Dallmann-Str. 41/43. Ruf SS u. SS

p LrtetarntlLche Lag irsz ettung

vos flmtsblatt des Negierenden vörgermeisters der Zielen fjansestadr vremen

8k

M

der NationalsoziaUsten vremens

flmtlikiies verkündungsblat« des Ncichsstaktszalters in Oldenburg und Vremen

7Ir. SS / 1Z. Jahrgang

Mittwoch, 24. §ebruar 1S4-Z

kmzeipreis 13 Nps.

,it!

1 t«;

Achill

ächili,

4 dil , >>! if

Mi«

'B

vW

ch-ty

W

HIeP ! d»

M : Äl

le« >

s>-!>

MW!

, biß s m!>L

Iliß-

ltiep '

leg«

die«-«

,n

weg»"

M!!" lin ^

>ar

j-höo>

SeiiB

ieniel ^

ssM:

iilbel»

mleil-!

iiist'-'

Ng!i'

igoniü

jsssM

i>

w

Kil<

«nA

sM

zplll» , stn>' b-l-

er

sts^

vlickt aufs löanze!

Organisation ist gut. Ueberorganisation ein Fluch

In hämischen Glossen ergingen sich in den letzten Ta­gen unsere Feinde über die Rückschläge, die wir in die­sem Winter im Osten erlitten haben. „Sie pfeifen aus dem letzten Loch", hieß es in Moskau, London. und Washington. „Sie sind am Ende ihrer Kraft, wie im November 1918", kreischten in höchsten Fisteltönen alle jüdischen Gazetten und Sender über. den Erdkreis hin­weg. „Jeder einzelne im deutschen Volk, ob Mann, ob Frau, ob Kind mutz massakriert werden", schnob die ganze Unterwelt: das Hebräertum mit seiner Welt- organisation, der Freimaurerschaft samt der übrigen den Juden ergebenen Meute. Aber dor jüngste Wehr­machtsbericht zeigt ihnen schon heute ein anderes Bild. Das weitgesteckte Ziel der Sowjets im Slldteil der Ost­front ist nicht erreicht, und die hinter unsere Front ge­langten sowjetischen Divisionen sind vernichtet.

Gemach! Ihr bolschewistisch-demokratisches Allerwelt- gelichter. Es kommt noch ganz anders. Noch ist es nicht so weit, wie ihr glaubt. Noch sind wir nicht am Ende unserer Kraft. Im Gegenteil, wir stehen erst am An­fang unserer vollen Kraftentfaltung, und das ist keine Prahlerei. Ihr werdet es sehen! Denn Millionen und aber Millionen stehen-uns noch zur Verfügung für den Einsatz an der Front und in den Waffenschmieden der Heimat. Millionen und aber Millionen, und es braucht, wer es nicht glaubt, nur selbst die Augen aufzumachen, sich umzusehen in seiner allernächsten Umgebung, um zu erkennen, was alles noch sich für. Deutschland in diesem totalen Krieg mobilmachen lägt. -

Es ist ein großer Vorzug des deutschen Volkes, von hervorragender organisatorischer Begabung zu sein. Aber es ist gleichzeitig sein Hang zum Ueberorganisieren eine Gefahr und kann sogar zum Fluch werden. Es ist kein Geheimnis, datz fast jeder Deutsche, der die Verant­wortung trägt für einen Betrieb, eine Körperschaft, eine Fachschaft oder sonst eine Kräftegruppe, eifersüchtig dar­auf bedacht ist, sie zu jeder erdenklichen Aufgäbe so ^ stark wie möglich zu machen und zu erhalten, so datz dabei oft genug des Guten zuviel geschieht und in Wirklichkeit Kräfte brach liegen, die anderswo und vor allem an der Front weit notwendiger sind, ja. dort einfach, wie z. V. in dieser Winterschlacht, in entschei­denden Stunden fehlten. Es gibt heute Kräfte noch und noch hinter der Front, in Geschäften. Fabriken und Be­hörden und auch bei der Wehrmacht, die ersetzt und für die Front freigemacht werden sollen durch tat­sächlich Kriegsuntaugliche oder auch durch Frauen. Das eine Beispiel.allein, das uns gegeben ist durch die Or­ganisation der Heimatflak und durch die der Luft- waffenhekfer und Luftwaffenhelferinnen. zeigt schänden richtigen Weg. Millionen von heute noch freien Kräf­ten können Millionen von Uk.-Gestellten sowie Kräfte in Feldkommandanturen, Ortskommandanturen, Wehrkom­mandos und in den Schreibstuben der Kasernen ersetzen. Und nicht anders, als es mit den menschlichen Kräften bestellt ist, ist es auch mit dem kriegswichtigen Material. Auch das scheint in Uebervorsorglichkert, vieles über­organisiert, d. h. über das zulässige Matz hinaus, noch gehortet zu liegen, und darum gerade dort zu fehlen, wo es wirklich und sofort gebraucht werden kann.

Wer darf nun heute sagen: „Ich habe nur, was ich brauche, oder ich kann dies nicht abgeben." Es mutz verzichtet, es mutz abgegeben werden, was nur irgend­wie abgegeben werden kann, oder wenn es sich um Uk.- Männer handelt, was nur irgendwie ersetzt werden kann. Das kann und lall zuletzt so'weit führen, datz zumindest alle mechanische Schreibarbeit, sa selbst Chauffeurdienste auch noch durch Frauen verrichtet werden; ganz abge­sehen von den Möglichkeiten, die sich heim Einsatz Kriegsversehrter' ergeben. Datz bei der vorgesehenen Stillegung von Zehntausenden von Geschäften und von Zusammenlegungen bisheriger großer Konkurrenzunter­nehmen zusätzlich Kräfte nach Hunderttausenden freizu­machen sind. liegt auf der Hand. Wer wollte unter solchen Umständen sich weigern, auch seinerseits das Aeutzerste dazu beizutragen, um neue Millionen Kämp­fer für die Front freizumachen? Unbewußt zwar. aber tatsächlich würde Sabotage treiben, wer dies täte. Sa­botage. d. h. eklatanten Landesverrat. Es gibt wohl nie­manden in Deutschland, der dies wollte, und da es außerdem auch niemand geben kann. der verkennen möchte, datz man heute nicht allein den^Blick auf das eigene Vetreuungsgebiet, sondern auf das Ganze — und auf dieses vor allem — rickten muß. daß man also das Ganze unmöglich dem einzelnen hmtanstellen darf. wird in Zukunft selbst für gutgemeinte oder über­eifrige Eigenbröteleien kein Platz mehr in Deutschland sein können. ^

Und wenn das Untermenschentum in Moskau vor­eilig schadenfroh in die Welt heult, „Deutschland pfeift aus dem letzten Loch" dann werden wir schon in den nächsten Monaten der Welt zu zeigen imstande sein, wer aus dem letzten Loch pfeift. Es blicke jeder nur aufs Ganze, und dann kann keiner den richtigen Weg verfehlen. _^ ^ b

Die Zabl der amerikanische» ..Vcraniigunasrcilcndcn" in öer Türker vergrößert sich ständig. Das NSA.-Staatsdeparte- ment hat im Znge feiner „Aktttationsrekrntierung entsäne- öen, daß alle Amerikaner im Ausland „Funktionäre seien.

Lenkung der strbeitsreseroen

MMM

kin flufruf des Neichsminifters Speer und des Sauleilers Sauckel

Berlin, 23. Februar. Der Reichsminister für Bewaff­nung und Munition, Speer, und der Generalbevoll­mächtigte für den Arbeitseinsatz, Spuckel, haben ge­meinsam einen Aufruf an die Betriebssichrer der Rü­stungsindustrie gerichtet, in dem darauf hingewiesen wird, datz der erfolgreichste Einsatz der auf Grund der Verordnung über die Meldung ' von Mgnnern und Frauen für Aufgaben der Reichsverteidigung und auf Grund von Stillegungsmatznahmen erschlossenen neuen Arbeitsreserven nicht nur von dem guten Willen der Meldepflichtigen und ihrer schnellen Erfassung und Zu­weisung durch die Arbeitsämter, sondern auch in ent­schiedenem Matze von der betrieblichen Vorbereitung des Einsatzes und dem Geschick abhängt, mit dem die Betriebe die neuen Kräfte an die Arbeit heranführen. Ilm den zweckmäßigsten Einsatz entsprechend den sach­lichen und sonstigen Eigenschaften der Meldepflichtigen vorbereiten zu können, werden die Rüstungskommandos und Arbeitsämter die Vetriebsführer der Rüstungs­betriebe zu gemeinsamen Vorbesprechungen zusammen­ziehen. Den Betrieben wird. mitgeteilt werden, welche Personengruppen im einzelnen für sie zur Verfügung stehen, wähtend die Betriebe ihrerseits den Arbeits­ämtern genaue Unterlagen über die bei ihnen frei­stehenden Arbeitsplätze zuzuleiten haben. Bei der Be­reitstellung dieser Arbeitsplätze sind die Eigenarten des neu erschlossenen Personenkreises zu berücksichtigen. Die Tatsache, datz in fast allen Betrieben in erheblichem Umfange ausländische Hilfskräfte eingesetzt sind, wird die Freistellung geeigneter Arbeitsplätze durch Aus­tausch wesentlich erleichtern. Wo weibliche Arbeits­kräfte, die früher an Maschinen gearbeitet haben, in­folge Mangels an Büropersonal in den letzten Jahren in Bürostellen eingerückt sind, werden sie gegen Er­setzung durch andere Kräfte wieder einer produktiven Arbeit zuzuführen sein. Unter allen Umständen mutz vermieden werden, daß körperlich wenig geignete Kräfte bei schweren Arbeiten eingesetzt werden, während voll einsatzfähige Kräfte weiterhin mit leichten Arbeiten beschäftigt-sind. Es kommt darauf an, den betrieblichen Einsatz so qualifiziert wie möglich zu gestalten, um den besten Wirkungsgrad' zu erreichen.

Bei der kurzfristigen Anlernling von Kräften auf Arbeitsplätzen im Betrieb ist sorgfältig darauf zu achten, datz die Ausbilder die richtige Einstellung zu ihrer Aufgabe haben und nach besten Kräften in ka-' meradschaftlicher Weise bemüht sind, die neugewonnenen

Kräfte zu Barleistungen zu bringen. Der Auswahl der Ausbilder ist daher besondere Aufmerksamkeit zu wid­men. Die jetzige Aktion mutz ferner ermöglichen, in größtmöglichem Ausmaß geeignete Reservekräste zu spe­zialisierten Kräften herarizuschulen (Hilssschlosser. Hilfs- dreher, Hilfsbohrer, Hilfsfräser, Hilsselektrikerj. Die Betriebe müßen die gegenwärtige Gelegenheit, ihren Spezialarbeiterbestand vorsorglich auszuweiten hundert­prozentig ausnutzen. Vor der Einweisung in entspre­chende gesonderte Anlernmaßnahmen haben sorgfältig Eignungsprüfungen stattzufinden, um Fehleinsptze zu vermeiden. Soweit die Anlernling von ausländischen Kräften, die bisher bei leichteren Hilfsarbeiten be­schäftigt waren, mehr Erfolg verspricht, sind auch diese zu besonderen Schulungsmaßnahmen heranzuziehen. Für Arbeitskräfte, die nur halbtagsweise oder tageweise zur Verfügung stehen können, sind, soweit nur irgend mög­lich, in abgetrennten Betriebsabteilungen Wechselschich­ten einzuführen.

Jeder Betrieb hat für die Durchführung der obenge- nannten Aufgaben sofort einen besonderen Bearbeiter freizustellen, der die volle Verantwortung für einen er­folgreichen betrieblichen Einsatz zu übernehmen hat. Zu seinen Aufgaben gehört die Freistellung geeigneter Ar­beitsplätze in allen Betriebsabteilungen, die Zusammen; arbeit mit den Dienststellen der Ärbeitseinsatzverwal- tung bei der Vorauswahl der Kräfte, die Feiw-Auslese der Arbeitskräfte bei der Einstellung in den Betrieben, die Auswahl der Ausbilder und die Einrichtung von besonderen Anlernmaßnahmen sowie die laufende Üeber- wachung des Einsatzes der Kräfte in allen Betriebs­abteilungen.

Der Einsatz der gewonnenen erheblichen Arbeits­reserven, heißt es abschließend in dem Aufruf, muß unter allen Umständen sofort zu einer positiven Auswirkung gebracht werden. Dieses Ziel kann erreicht werden, wenn alle Stellen den Einsatz schnell und zweckentsprechend vor­nehmen und sich stets vor Augen halten, daß es nicht darauf ankommt, nur Kräfte neu zu beschäftigen, son­dern sie so einzusetzen, daß die Produktion weitgehend gesteigert wird. Die Vetriebsführer werden zu gege­bener Zeit zur Berichterstattung über die praktische Aus­wirkung der Aktion aufgefordert werden. Allen Be­triebsführern ist zur Pflicht gemacht, das bestmögliche Ergebnis herauszuholen und dabei mit allen beteilig­ten Stellen auss engste und verständnisvollste zusammen­zuarbeiten.

Verlagerung der feindlichen Anstrengungen

Hol der Sowjets im Südteil der Wronl nicht erreicht

Aus dem Fiihrerhauptquartier, 23. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „In der * großen Winterschlacht im Slldteil der Ostfront sind die weitgesteckten Ziele des Feindes, gescheitert. Da es ihm nicht gelang, die am Ostrand des Donez-Jndustriegebietes festgefügte Front der deutschen Truppen zu durchbrechen, versuchte er sie nordwestlich ausholend im Rücken zu fassen. Die auf diese Weise hinter unsere Front am Mius gelangten sowjetischen Divisionen sind inzwischen vernichtet oder zersprengt. Ebenso erging es denjenigen sowjetischen Verbänden .die noch weiter ausholend aus der Gegend südlich Charkow gegen den Dnjepr vorge­trieben wurden. Das Schicksal, das sie den deutschen Armeen bereiten sollten, ereilte sie selbst. Von ihren Verbindungen abgeschnitten und durch unsere Divi­sionen von allen Seiten gefaßt, verfielen sie der Auf­lösung oder der Vernichtung. Reserven, die ihnen nach­geschickt waren, wurden von der Luftwaffe erkannt und in ihren dicht gedrängten Kolonnen durch anhaltende Luftangriff vernichtend getroffen. Da die Witterung, die schon-jetzt zwischen Schneetreiben und Tauwetter wechselt, große Operationen in absehbarer Zeit aus­schließen wird. verlagert der Feind seine Anstrengungen immer mehr in den Raum nördlich Charkow sowie ge­gen die Mitte und den Nordteil der Ostfront.

Gestern griff der Feind an mehreren Stellen den Kuban-Brückenkopf mit stärkeren Kräften an. Alle Angriffe wurden in harten Kämpfen verlustreich abgewiesen. Im Donez-Gebiet wiederholten die Sowjets mit mehreren Divisionen den Versuch, durchzu­brechen. Sie wurden in schweren und wechselvollen

Kämpfen erneut zurückgeschlagen. Im Raum zwischen Donez und dem Dnjepr griffen Panzer- und Infanterie- verbände des Heeres und der Waffen-st, hervorragend durch Sturzkampf-, Kampf- und Schlachrflieger unter­stützt. den Feind weiterhin konzentrisch an und vernich­teten starke sowjetische Kampfgruppen. Im Raum west­lich Charkow und Kursk sowie südlich Orel gehen die erbitterten Kämpfe weiter. Nordöstlich und nörd­lich Orel griff der Feind auf breiter Fr^nt mit starken Panzer-, Artillerie- und Schlachtfliegerunterstlltzung an. Die Angriffe scheiterten am zähen Widerstand deut­scher Infanterie- und motorisierter Divisionen. 35 So­wjetpanzer blieben vernichtet vor unseren Stellungen liegen. An der Wolchow - Front scheiterte ein feind­licher Angriff gegen eine Vrückenkopfstellüng. Südlich des Ladogasees lebten die Kämpfe wieder auf. Die Sowjets griffen in einem Abschnitt mit massierten Kräften an, wurden jedoch unter Verlust von 17 Pan­zern blutig abgewiesen.

In Nordafrika versuchte der Feind die in den Vortagen genommenen beherrschenden Stellungen mit neu herangeführten Verbänden zurückzugewinnen. Er wurde verlustreich'abgewiesen. Zahlreiche Panzer wur­den zerstört Beute- und Eefangenenzahlen sind weiter­hin beträchtlich gestiegen. Deutsche Fliegerkräfte führten vernichtende Schläge gegen einen feindlichen Nachschub­stützpunkt im algerischen Hochland sowie Batteriestellun­gen westlich Tunis. Militärisch« Anlagen des Hafens Tripolis wurden bei Nacht wirksam mit Bomben be­kämpft."

SS Sowjetflugieuge abgeschossen

Berlin, 23. Februar. Nach soeben eingegangenen Mel­dungen verloren die Bolschewisten in. Laufe des 23. Fe­bruar über den verschiedenen Kampfräumen der Ostfront insgesamt 99 Flugzeuge, denen nur zwei eigene Ver-

voutoclio orerwckierb auk enckl°-er Stoppen-trolle w Sückkront. Oevraltig sinck

ckie ^korckerungen. ckie äie be^glicde Kawpkludrnng stol.^^ <8°l»

luste gegenüberstehen. In erbitterten Luftgefechten schössen zwei Gruppen des Jagdgeschwaders Mölders im mittleren Abschnitt 16 und eine im Gebiet zwischen Jlmensee und Ladogasee unter Führung von Haupt­mann Philipp kämpfende Jagdgrupps 31 feindliche Flug­zeuge ab. Hauptmann Philipp vernichtete an der Spitze seiner bewährten Jagdstaffel allein sieben Sowjet­flugzeuge und erhöhte damit die Zahl seiner Luftfiege auf 189.

das Eichenlaub ;um Mterkreur

Berlin, 23. Februar. Der Führer verlieh dem Haupt­mann d. Res. Alfons Koenig, Kommandeur eines bayerischen Grenadier-Bataillons, das Eichenlaub zum Riterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte ihm fol­gendes Telegramm: .„In dankbarer Würdigung ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft un­seres Volkes, verleihe ich Ihnen als 191. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, gez. Adolf Hitler."

Ferner verlieh der Führer das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Georg Scholze, Kom­mandeur eines Jnfanterie-Lehrregiments.

Japanischer Lultongriff auf neue ljebriden

Tokio, 23. Februar. Das japanische Hauptquartier gab am Dienstag bekannt: „Die japanische Marineluftwafsc hat am 21. Februar nach einem langen beschwerlichen Flug militärische Anlagen in Espirito Santa auf den Neuen Hebridcn angegriffen. Dabei wurde ein feind­licher Zerstörer versenkt und ein zweiter in Brand ge­worfen. Außerdem wurden militärische Anlagen zer­stört. Alle japanischen Flugzeuge sind unversehrt an ihre Stützpunkte zurückgekehrt." — Die Inselgruppe der Neuen Hebriden liegt südöstlich der Salomonen-Eruppe.

Lee -eise Javier

Von

Dr. Ilobsrt l-sz-

Zum Griindungstag der NSDAP. am 24. Februar schreibt der Ncichsorganisationllciter:

Wir alle wissen, datz es in der Systemzeit mehr als 19 verschiedene Parteien in Deutschland gab. und datz durch das Gebaren und die notorische Unwahrhaftigkeit dieser Gebilde das Wort „Partei" in Mißkredit gekom­men war. So verschiedene Interessen die einzelnen Par­teien auch vertraten, eines hatten sie alle gemeinsam: In jeder Partei, ob bürgerlich oder marxistisch, ob na­tional oder international, hatte stets der Jude entschei­dende Einfluß, und schließlich waren alle Parteien, auch wenn sie sich äußerlich noch so befehdeten, in ihrer letz­ten Zielsetzung dem Judentum dienstbar. Es war somit nicht ganz ohne Gefahr und sprach nur für das Selbst­bewußtsein des Führers, datz er seine Organisation „Partei" nannte. 2n vielen Kreisen, besonders in den Organisationen des alten Soldaten- und Frontkämpfer- tums, wurde diese Maßnahme nicht begriffen. Böswillige behaupteten, daß sich Adolf Hitler damit in den Reigen der übrige Parteien eingereiht hätte. Ganz abwegig fanden es besonders nationale Kreise, datz der Führer

SVl

'ur in cier- eigenen mkt- üas Schicksal ieöee Kation.

Reinwill so» hloltks

seine Partei als nationalsozialistische Arbeiterpartei be­zeichnete. Sie verstanden die Synthese zwischen Natio­nalismus und Sozialismus überhaupt nicht. Sie trenn­ten. Leide Begriffe wie Feuer und Wasser voneinander, die unvereinbar miteinander seien und deshalb nie zu­sammenkommen könnten. Sozialismus war ihnen gleich­bedeutend mit Internationalismus und Pazifismus, und ebenso war dem Arbeiter Nationalismus gleichbedeu­tend mit Reaktion und Monarchie. Gerade die Tatsache, datz der Führer von vornherein schon im Begriff und in der Namsnsgebung seiner Organisation den schwere­ren Weg wählte und nicht den bequemeren, beweist die absolute Wahrhaftigkeit in seinem Wollen und die Festigkeit im Glauben an seinen Erfolg.

Der Führer wollte von Anbeginn seines Wirkens vor der Nation und der Welt bekunden, datz sein kommendes Reich ein nationalistisches und ein sozialistisches Reich sein sollte, in dem allein die Rasse, die Haltung und die Leistung die Rangordnung unter den Menschen festsetzen. Dafür gründete er eine Organisation, die zum Ziele hat, für dieses nationalsozialistische Reich immer­dar „Partei zu ergreifen" und damit zum Ausdruck zu bringen, daß der Nationalsozialismus allein Deutschland verteidigt, für Deutschland kämpft und für Deutschland lebt. Nach dem Willen des Führers soll die Partei ihre Aufgabe niemals im Organisieren, sondern im Gewin­nen der Menschen sehen Das geschah zunächst durch die Rede. Wir gingen nicht in die Dörfer und Städte, um. mit der Organisation zu beginnen, sondern um Ver­sammlungen, Kundgebungen und Aufmärsche zu veran­stalten und Flugblätter und Zeitungen zu verteilen. Viel später, manchmal Jahre danach, folgten die ersten Ansätze der Organisation.

Der Lehrmeister für unsere nationalsozialistische Or­ganisation ist die Natur. Wenn eine Organisation nicht erstarren soll und immer lebendig bleiben will, mutz sie der Natur das Geheimnis der Organisation ablauschen. Denn hier beobachten wir höchste Lebensentfaltung bei sorgfältigster und zweckmäßigster Gliederung und Ord­nung. Das Erundelement des natürlichen Organismus ist die Zelle, die im Eesamtrahmen des Lebewesens noch ein eigenes Leben führt, was auch wissenschaftlich längst bewiesen ist. Aber nach einer gewissen Zeit stirbt sie, und sie beweist damit, datz sie auf die Dauer nur im Ee- samtorganismus lebensfähig ist. So bestehen auch die Menschen, Tiere und Bäume nicht aus einzelnen Säulen, die zusammengebündelt sind, sondern aus Tausenden, Hunderitausenden, Millionen und Billionen einzelner Zellen, die ein eigenes Leben führen und zu einem Organismus zusammengefügt werden. Das ist die natür­liche Organisation. Genau so begründet sich und lebt der nationale Organismus eines Volkes.

Die Nation besteht ebenfalls nicht aus einzelnen zusammengebündelten Ständen, Berufen, Schichten, Klassen, Konfessionen, Gruppen und ähnlichen Gebilden, sondern aus Zellen, wie sie die Familie, die Fabrik und die Gemeinde darstellen. Auf dieser Erkenntnis baut sich die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter­partei von unten nach oben auf. Diese horizontale Organisation besteht aus der Hausgemeinschaft, dem Block, der Zelle, der Ortsgruppe, dem Kreis, dem Gau und dem Reich. An der Spitze jedes horizontalen Ge­bietes steht ein Hoheitsträger. Die oberste Spitze bildet der Führer. Alle Statthalter sind Hoheitsträger und tragen für das gesamte Gebiet die Verantwortung. Fernckr gibt es noch eine Reihe vertikaler Organisatio­nen in der NSDAP., wie die Fllhrungsämter, die Glie­derungen und die angeschlossenen Verbände, von denen dick Deutsche Arbeitsfront der weitaus größte ange­schlossene Verband der NSDAP. sein dürfte.

Diese horizontalen und vertikalen Organisationen treffen sich in den Schnittpunkten und sind hier auf

«NttNlIM4MN»II»NI»I»IIIINMIMIMNMIIININIMIIINIMM»I»IIIIINNNMNMH

Die Sowjets erreichten ihr weit gestecktes Ziel im Südteil der Ostfront nicht.

Zwischen Donez und Dnjepr wurden starke sowje­tische Kampfgruppen vernichtet.

Allein am Dienstag wurden an der Oftfront 89 Sowjetflugzeuge abgeschosfen.

Reichsminister Speer und Gauleiter Sauckel erlassen einen Aufruf zum Krästeeinsatz in der Riistungs- wirtschaft.

Angehörige der Hitler-Jugend, Jahrgang 1921 und 1925, können in die NSDAP. aufgenommen werden. Der Gauleiter hat Rodelschlitten für Kinder Ge­fallener zur Verfügung gestellt.

Am 29. und 21. März findet wieder ein „Tag der Wehrmacht" im Rahmen des Kricgswinterhilss- werks statt.

In den Anssichtsrat des Germanischen Lloqd wurde Direktor Kabelac-Vegefack neu gewählt.

In der Organisation der Forst- und Holzwirtscha' sind Aenderungen eingetreten.