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va» flmtsblalt des Negierenden vürgermeisk^rs der Zielen Hansestadt Bremen
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der NationalldziaMen. vreinens
flmtllches verkündungsdtat» des Bcichsstaltlialters in Oldenburg und Bremen
Nr. S0 , 1Z. Jahrgang
Lreitag, 19. Lebruar 194Z
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Nationale Willenskundgebung
- Das deutsche Volk zum Aeußersten entschlossen
Berlin, 18. Februar.
In einer riesigen Volkskundgebung im Berliner Sportpalast hielt Reichsminister Dr. Goebbels am Donnerstagabend folgende flammend«, immer wieder von tosenden Beifallsstürmen unterbrochene Red«:
Meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen! Parteigenossen und Parteigenossinnen! Ls ist jetzt knapp drei Wochen her, daß ich das letztem«! bei Gelegenheit der Verlesung der Proklamation des Führers zum Zehn- jahrestag der Machtergreifung von dieser Stelle aus zu Ihnen und zum deutschen Volke gesprochen habe. Die Krise, in der sich unsere Ostfront augenblicklich befindet, stand damals auf dem Höhepunkt. Wir hatten uns im . Zeichen des harten Unglücksschlages, von dem die Nation im Kampf utn die Wolga betroffen wurde, am 38. Januar dieses Jahres zusammengefunden zu einer Kundgebung der Einheit, der Geschlossenheit, aber auch der festen Willenskraft, mit den Schwierigkeiten, die dieser Krieg in seinem vierten Jahr vor uns auftürmt, fertig zu werden. Es war für mich und wohl auch für Ei« alle erschütternd, einige Tage später zu vernehmen, daß die letzten
' heldenhaften Kämpfer von Stalingrad
in dieser Stunde durch die Aetherwellen mit uns verbunden, an unserer erhebenden Sportpalastkundgebung teilgenommen haben.
Sie funkten in ihrem Schlutzbericht, dah sie die Pro- klamation des Führers vernommen und vielleicht zum letzten Male in ihrem Leben mit uns zusammen mit erhobenen Händen die Nationalhymnen gesungen hätten. Welch eine Haltung deutschen Soldatentums in dieser grossen Zeit! Welche Verpflichtung aber schloh diese Haltung auch für uns alle, insbesondere für die ganze deutsche Heimat in sich ein! Stalingrad war und ist der groye Alarmrus des Schicksals an die deutsche Nation.. Ein Volk, Las die Stärke besitzt, «in solches Unglück zu ertragen und auch zu überwinden, ja, daraus noch zusätzliche Kraft zu schöpfen, ist unbesiegbar.
Das Gedächtnis an die Helden von Stalingrad soll also auch heute bei meiner Rede vor ihnen und vor dem deutschen Volke eine tiefe Verpflichtung für mich und für uns alle sein. Ich weiß nicht, wieviele Millionen Menschen, über die Aetherwellen mit uns verbunden, heute abend an der Front und in der Heimat an dieser Kundgebung teilnehmen und meine Zuhörer sind. Ich mochte zu ihnen, allen aus tiefstem Herzen zum tiefsten Herzen sprechen. Ich glaube, das ganze deutsche Volk ist . mit heitzer Leidenschaft bei der Sache, die ich ihnen heute abend vorzutragen habe. Ich will deshalb meine Ausführungen auch mit dem ganzen heiligen Ernst und dem offenen Freimut, den die Stunde von uns erfordert, erstatten. Das im Nationalsozialismus erzogene, geschulte und disziplinierte deutsche Volk kann die volle Wa-rbcit vertragen. Es weis;, wie ernst es um die Lage des Reiches bestellt ist, und seine Führung kann deshalb auch auffordern, aus der Bedrängheit der Si- tutation die nötigen harten, ja auch h ä rsi e st e n Folgerungen zu ziehen. Wir Deutschen sind gewappnet gegen Schwäche und Anfälligkeit, und Schläge und Un- glllckssälle des Krieges verleihen uns nur zusätzliche Kraft, feste Entschlossenheit und eine seelische und kämpferische Aktivität, die bereit ist, alle Schwierigkeiten und Hindernisse mit revolutionärem Schwung zu überwinden.
Es ist jetzt nicht der Augenblick danach zu fragen, wie alles gekommen ist. Das wird einer späteren Rechenschaftslegung überlassen bleiben, die voller Offenheit erfolgen soll und dem deutschen Volk und der Weltöffentlichkeit zeigen wird, das; das, Unglück, das uns in den letzten Wochen betroffen hat, seine tiefe, schicksalhafte Bedeutung besitzt. Das große Heldenopfer, das unsere Soldaten in Stalingrad brachten, ist für die ganze Ostfront von einer ausschlaggebenden geschichtlichen Bedeutung gewesen. Es war nicht umsonst. Warum, das wird die Zukunft beweisen. .
Wenn ich nunmehr über die jüngste Vergangenheit hinaus den Blick wieder nach vorne lenke, so tue ich es mit voller Absicht.
- Die Stunde drängt!
«ie läßt keine Zeit mehr offen für fruchtlose Debatten. Wir müssen handeln, und zwar unverzüglich, schnell und gründlich, so wie es seit jeher nationalsozialistische Art gewesen ist. .
Don ihrem Anfang an ist die Bewegung in den vielen Krisen, die sie durchzustehen und durchzukämpfen hotte, so verfahren, und auch der nationalsozialistische «taat hat sich, wenn eine Bedrohung vor ihm auftauchte. ihr mit entschlossener Willenskraft entgegen- geworfen. Wir gleichen nicht dem Vogel Strauß, der den Kopf in den Sand steckt, um die Gefahr nicht zu
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9er italienische Wekrmachtsbericht
Rom, 18, Februar. Das Hauptquartier der italienischen Wehrmacht gibt bekannt: „In Tunesien haben die Achsentruppen weitere feindliche Stellungen besetzt und haben einen von Panzerstreitkräftcn unterstützten feindlichen. Gegenangriff abgewiesen, lieber Tunesien wurden vier feindliche Flugzeuge abgeschossen. Drei sielen dem Feuer von Bodentruppe», eines Jagdflugzeugen zum Opfer Nördlich von Algier griffen deutsche Flugzeuge einen Eeleitzug an. Ein 8000 -BRT.-Dampser wurde versenkt, ein ebenso großer Dampfer wurde beschädigt. Amerikanische Kampfflugzeuge warfen Spreng- und Brandbomben auf Cagliari, Quarto Sant (Llena und Eannossanaliga. Der Angriff verursachte 'chwere Schaden an Wohnbäulern und Opfern unter der Bevölkerung. Bisher wurden 1N0 Tote und 23a Verletzte gezählt. Von unseren Jagdflugzeugen eingegrinen. stürzten drei der angreifenden Flugzeuge . r
Umgebung von Maraminas, sowie westlich der Jniel Ean Pietro ab. Zwölf feindliche Flieger, die mit dem Fallschirm abgeivrungcn waren, wurden gcsangcnoe- nommen. Vor Catania stürzte «in oour Feuer «,nes unserer Kampfflugzeuge gefaßtes Spitfirc-Flugzeug ins Meer ab."
sehen. Wir sind mutig genug, sie unmittelbar ins Auge zu nehmen, sie kühl und rücksichtslos abzumessen und ihr dann erhobenen Hauptes und mit fester Entschlußkraft entgegenzutreten. Erst dann entwickelten wir als Bewegung und als Volk immer auch unsere höchsten Tugenden, nämlich einen wilden und entschlossenen Willen, die Gefahr zu brechen und zu bannen, eine Stärke des Charakters, die alle Hindernisse überwindet, zähe Verbissenheit in der Verfolgung des einmal erkannten Zieles und ein ehernes Herz, das gegen alle inneren und äußeren Anfechtungen gewappnet ist. So soll es auch heute sein. Ich habe die Aufgabe, Ihnen ein ungeschminktes Bild der Lage zu entwerfen und daraus die harten Konsequenzen für das Handeln der deutschen Führung, aber auch für das Handeln des deutschen Volkes zu ziehen.
Wir durchleben im Osten augenblicklich eine schwere militärische Belastung. Diese Belastung hat zeitweilig größere Ausmaße angenommen und gleicht, wenn nicht in der Art der Anlage, so doch in ihrem Umfang der des vergangenen Winters. Ueber die Ursachen wird später einmal zu sprechen sein. Heute bleibt uns nichts anderes übrig, als ihr Vorhandensein festzustellen und die Mittel und Wege zu überprüfen und anzuwenden bzw. einzuschlagen, die zu ihrer Behebung führen. Es hat deshalb auch gar keinen Zweck, diese Belastung selbst zu bestreiten. Ich bin mir zu gut dazu, ihnen «in täuschendes Bild der Lage zu geben, das nur zu falschen Folgerungen führen könnte und geeignet wäre, das deutsche Volk in eine Sicherheit seiner Lebensführung und seines Handelns einzuwiegen, die der gegenwärtigen Situation durchaus unangepaßt wäre.
Ver flnsturm der Steppe gegen unseren elirwürdigen Kontinent
ist in diesem Winter mit einer Wucht losgebrochen, die alle menschlichen und geschichtlichen Vorstellungen in den Schatten stellt. Die deutsche Wehrmacht bildet dagegen mit ihren Verbündeten den einzigen überhaupt in Frage kommenden Schutzwall.
Der Führer hat schon in seiner Proklamation zum 30. Januar mit .ernsten und eindringlichen Worten die Frage aufgeworfen, was aus Deutschland und aus Europa geworden wäre, wenn am 30. Januar 1933 statt der nationalsozialistischen Bewegung ein bürgerliches oder ein demokratisches Regime die Macht übernommen hätte. Welche Gefahren wären dann, schneller als wir es damals ahnen konnten, über das Reich hereingebrochen und welche Abwehrkräfte hätten uns noch ^zur Verfügung gestanden, um ihnen zu begegnen? Zehn Jahre Nationalsozialismus haben genügt, das deutsche Volk über den Ernst der schicksalhaften Problematik, die aus dem östlichen Bolschewismus entspringt, vollkommen aufzuklären.
Man wird jetzt auch verstehen, warum wir unsere Nürnberger Paxteitage so oft unter das Signum des Kampfes gegen den Bolschewismus gestellt haben. Wir erhoben damals unsere warnende Stimme vor dem deutschen Volk und vor der Weltöffentlichkeit, um die von einer Willens- und Eeistesliihmung ohnegleichen befallene abendländische Menschheit zum Erwachen zu bringen und ihr die Augen zu öffnen für die grauenerregenden geschichtlichen Gefahren, die aus dem Vorhandensein des östlichen Bolschewismus erwachsen, der ein Volk von fast 200 Millionen dem jüdischen Terror dienstbar gemacht hatte und es zum Angriffskrieg gegen Europa vorbereitete.
Als der Führer die deutsche Wehrmacht am 22. Juni 1911 im Osten zum Angriff antreten ließ, waren wir uns alle im klaren darüber, daß damit überhaupt der entscheidende Kampf dieses gigantischen Weltringens anbrach. Wir wußten, welche Gefahren und Schwierigkeiten er für uns mit sich bringen würde. Wir waren uns aber auch klar darüber, daß die Gefahren und Schwierigkeiten abnehmen könnten. Es war zwei Minuten vor zwölf. Ein weiteres Zögern hätte leicht zur
Vernichtung des Reiches und zu vollkommener Volsche- wisierung des europäischen Kontinents geführt.
Es ist verständlich, daß wir bei den großangelegten Tarnungs- und Bluffmanöoern des bolschewistischen Regimes das Kriegspotential der Sowjetunion nicht richtig eingeschätzt haben. Erst jetzt offenbart es sich uns in seiner ganzen wilden Größe. Dementsprechend ist auch der Kampf, den unsere Soldaten im Osten zu bestehen haben, über alle menschlichen Vorstellungen hin- äus hart, schwer und gefährlich. Er erfordert die Aufbietung unserer ganzen nationalen Kraft. Hier ist eine Bedrohung des Reiches und des europäischen Kontinents gegeben, die alle bisherigen Gefahren des Abendlandes weit in den Schatten stellt. Würden wir in diesem Kampf yersagen, so verspielten wir damit überhaupt unsere geschichtliche Mission. Alles, mas wir bisher aufgebaut und geleistet haben, verblaßt angesichts der gigantischen Aufgabe, die hier der deutschen Wehrmacht unmittelbar und dem deutschen Volke mittelbar gestellt ist.
Drei Theben
Ich wende mich in meinen Ausführungen zuerst an die Weltöffentlichkeit und proklamiere ihr gegenüber drei Thesen unseres Kampfes gegen die bolschewistische Gefahr im Osten.
Die erste dieser Thesen lautet: Wäre die deutsche Wehrmacht nicht in der Lage, die Gefahr aus dem Osten zu brechen, so wäre damit das Reich und in kurzer Folge ganz Europa dem Bolschewismus verfallen.
Die zweite dieser Thesen lautet: Die deutsche Wehrmacht und das deutsche Volk allein besitzen mit ihren Verbündeten die Kraft, eine grundlegende Rettung Europas aus dieser Bedrohung durchzuführen.
Die dritte dieser Thesen lautet: Gefahr ist im Verzüge, es muß schnell und gründlich gehandelt werden, sonst ist es zu spät.
(Fortsetzung auf Seite 2)
tliarkow planmäßig geräumt
weiterhin schwere flbwetirkämpse — erfolgreiche flngriffsunternehmen in Norvasrika
Aus dem Führerhauptquartier, 18. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „2m west- kaukasischen Bergland und im Raum von Kraßnodar blieben die feindlichen Angriffe überall erfolglos. Bei einem eigenen Anglist südlich Noworossijsk wurde der Gegner auf die Küste zurückgeworfen. Zwischen dem Asowschen Meer und dem Raum südöstlich Orel dauerten die erbitterten Kämpfe an. Die Stadt Charkow wurde von unseren Truppen nach planmäßiger Zerstörung kriegswichtiger Anlagen geräumt. Südlich der Stadt zersprengten 'deutsche Panzer im Gegenstoß ein feindliches Regimxnt. Die Luftwaffe griff im Raum um Charkow in rollenden Einsätzen feindliche Stoßgruppen und marschierende Marschkolonnen an. Zahlreiche Angriffe und Vorstöße des Feindes im Raum nördlich Kursk scheiterten unter hohen Verlrlstsn des Gegners. In der Abwehrschlacht südlich des Ladogasees schlugen unsere Truppen die Sowjets, die vergeblich versuchten, in die deutschen Stellungen einzudringen, erneut zurück. Der Feind verlor weitere 38 Panzer und hatte schwere blutige Verluste.
l In Nordafrika wurde das seit Tagen laufende ' Angriffsunternehmen erfolgreich fortgesetzt. Verbände der Luftwaffe griffen in die Erdkämpfe ein und fügten dem Feind empfindliche Ausfälle an schweren Waffen und motorisierten Fahrzeugen zu. In den Gewässern westlich Algier versenkte ein Verband deutscher Kampfflugzeuge einen Transporter von 8000 BRT. und beschädigte ein weiteres Schiff gleicher Größe durch Bombentreffer. In der Aegäis schoß ein deutscher U-Boot- Jäger von drei angreifenden Torpedoflugzeugen zwei ab und beschädigte das dritte so schwer, daß mit seinem Verlust gerechnet werden kann. Vor der norwegischen Küste versenkte eine Küstenbatterie der Kriegsmarine durch mehrere Volltreffer ein feindliches Unterseeboot bei einem erfolglosen Angriff auf ein deutsches Geleit. Einige britische Flugzeuge warfen in der letzten Nacht bei Störfliigen über westdeutschem Gebiet planlos einige Bomben. Schnelle deutsche Kampfflugzeugs griffen bei Tage überraschend Küstenorte in Süd- und S ü d o st e n g l a n d sowie Vorpostenboote in den Kiistengewässern an."
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überwältigende Antwort
Der opferreiche, aber sichere Weg zum Sieg
DrabtbcriKt unserer Berliner Schriitleituns llr. V. scd. Berlin, 18. Februar. Die Zehntausende, die heute an der traditionsgeweihten Stätte des Kampfes und des Sieges der Bewegung, im Berliner Sportpalast, weiltens wurden zu einer Nationalversammlung erhoben, die.eindeutig, unmißverständlich und mit fanatischer Leidenschaft den Willen, die Zielsetzung und den Weg der Nation gegenüber der größten Gefahr bekunden und offenbaren sollte, die jemals gegen, uns und gegen ganz Europa aufgestanden ist. Es war tatsächlich eine Kundgebung, der gegenüber alle Erinnerungen an die Kampfzeit verblassen. Eine Offenbarung von solcher maßlosen Kampf- und Einsatzbereitschaft und von solch explosiver Kraft hat dieser Raum noch nicht erlebt. Reichsminister Dr. Goebbels kennzeichnete selbst diese Versammlung als einen Ausschnitt aus dem ganzen deutschen Volke an der Front und in der Heimat, der in diesem Augenblick die Nation zu repräsentieren hatte, vornean die Ehrenbürger der Nation, die Schwerverwundeten, die mit den Schwestern vom Roten Kreuz gekommen waren, an die fünfzig Träger des Eichenlaubes und des Ritterkreuzes, die Abordnung der kämpfenden Front, hinter ihnen die Rüstungsarbeiter und -arbeiterinnen aus Berliner Panzerwerken, weiter die Männer aus allen Bereichen des geistigen Lebens und mit ihnen die Beamten und Angestellten aus den Aemtern und Büros. Ohne Unterschied der Herkunft, des Standes und der Bildung wurde diese Versammlung, wie sie immer wieder in unbezwingbaren. elementaren Ausdriichen dokumentierte, machtvoll von dem gleichen Gefühl, von dem gleichen Willen und von der gleichen Bereitschaft durchpulst, und all das steigerte sich am Ende zu einem an Eindruckskraft in der Geschichte wohl erstmaligen Rlltli-Schwur einer Nation, die sich bewußt geworden, ist, daß es um Leben und Tod geht, daß unsere völkisch-geschichtliche Mission unwiderbringlich für alle Zeit dahin sein wird, wenn wir nicht in denkbar ,radikalster Weise alle in uns lebenden Kräfte nur an das eine Ziel, an den Sieg setzen, der uns dann nicht genommen werden kann, wenn wir den Ruf der Stunde so aufnehmen, wie ihn die
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Tausende im Sportpalast und all die vielen Millionen aufgenommen haben, die die Kundgebung an den Lautsprechern miterlebten.
Hier wurde es offenbar, daß das durch den Nationalsozialismus erneuerte deutsche Volk auch von den schwersten Schicksalsschlägen nicht mehr niedergedrückt werden kann, daß unter ihnen vielmehr sich Kräfte und Möglichkeiten zu entfalten vermögen, die alle bisherige Vorstellungskraft unendlich hinter sich lassen. Gerade in dem sicheren Misten um diese Tatsache konnte Dr. Goebbels den furchtbaren Ernst der Lage und die gewaltige Belastung, der wir auf Grund des Verlaufes der militärischen Ereignisse an der Ostfront ausgesetzt sind, „mit dem ganzen heiligen Ernst und dem offenen Freimut, den die Stunde von uns erfordert", aufzeichnen. Das deutsche Volk dankt dem Minister für diese rückhaltlose Offenheit und hat zum Ausdruck gebracht, wie es diesen Dank in die Tat umsetzen will, wie es bereit ist, die harten und härtesten Konsequenzen zu ziehen. Aus seiner Darstellung der Bedrohung des Reiches und Europas, wie sie die Geschichte noch niemals gesehen hat, konnte Dr. Goebbels drei Thesen ableiten, die er vor die Weltöffentlichkeit hinstellt und deren zwingender Beweiskraft sich wirklich nur noch solche Menschen in der Welt zu entziehen vermögen, die unheilbar dem einschläfernden Gift der jüdischen Agitation erlegen sind. Wer will denn im Ernst auch nur noch den leisesten Einwand gegen die heute so gründlich erhärteten Feststellungen wagen, daß das Reich und Europa dem Bolschewismus verfallen wären, wenn nicht die deutsche Wehrmacht die Gefahr aus dem Osten zu brechen vermöchte, daß außer dem deutschen Volk und seiner Wehrmacht keine Macht der Welt die Rettung durchführen kann und daß schnell und gründlich gehandelt werden muß, weil Gefahr im Verzüge ist?
Gerade weil wir nunmehr völlig klar sehen, weil wir dem Schicksal her Vernichtung und des Chaos ins Auge geschaut haben, darum darf und wird es nun bei uns und bei den verbündeten Völkern keinen Zweifel mehr darüber geben, was wir zu tun haben und darum darf sich auch niemand in Europa mehr gegen die Parole auflehnen, daß. wenn wir mit unserem Blut den Wall im Osten errichten, die anderen auch wenigstens das letzte an Arbeitskraft herzugeben haben. Darüber kann es keine Diskussionen mehr geben. Der Ernst der Stunde gestattet es uns nicht mehr, Rücksichten zu nehmen. Rücksichten auch nicht in den wenigen Bereichen des eigenen Volkes, wo sich noch jemand um die Verpflichtung drücken möchte, die uns diese äußerste Notzeit auferlegt. Wir misten, daß die Gefahr nur gebannt werden kann, wenn wir bis zum äußersten rücksichtslos gegen uns selbst und gegen alle sind, die in unserem Machtbereich liegen. Wir wissen, daß uns der Sieg sicher ist, wenn wir zu den härtesten Folgerungen entschlossen sind und den Gedanken an jegliches Kompromiß fanatisch ablehnen. Wenn die Tausende im Sportpalast und mit ihnen die Millionen Hörer an den Lautsprechern in einem unveraleichlichen Ausdrucks noch einmal den unerschütterlichen Glauben an den Sieg be- kündeten, so ergibt sich das eben aus der gleichzeitigen Entschlossenheit zum äußersten Einsatz und zum Per- zicht auf altes, was nicht Voraussetzung des Sieges ist.
Immer dann, wenn Dr. Goebbels Forderungen dieser Art in schärfster Formulierung in die Versammlung schleuderte, wuchs der Beifall orkanartig an. Der Raum dröhnte immer wieder von den Beisallssalven der Heil- Rufe, des Händeklatschens und des Stampfens mit den Füßen, und das wollte kein Ende nehmen. Zurufe