Ausgabe 
(11.2.1943) 42
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der Nationalsozialisten, vremens

flmlliches vcrkündungsbiatt des Ncichsstatliialters in Oldenburg und vremen

Nr. 42 , 1Z. Iatzrgang

Donnerstag, 11. §ebruar 1S4Z

Linzelpreis 15 Nps.

Lebendige INalinung

Schande den Engländern und Amerikanern

Am Ladogasee, am oberen Donez und westlich des Oskols sowie im Süden der Ostfront (westlicher Kau­kasus und unterer Don) sind die Brennpunkte der ge­waltigen Abwehrschlacht im Osten, die schon volle zehn Wochen währt. Unvorstellbar sind die Verluste an Menschen und Material, die die Sowjets dabei erlitten haben. Aber — wenigstens für uns in der Heimat — und ebenso unvorstellbar die immer wieder neuen Men­schenmassen und neuen Materialeinsätze, die Stalins Heerführer auch heute noch gegen unsere Frontabschnitte^ werfen.

In der Zurückweisung und Zerschlagung des unauf­hörlichen Anpralls der bolschewistischen Horden sind die Verteidiger Europas nun schän fast ein Vierteljahr nicht mehr zur Ruhe gekommen. Aber die Front steht,, und nachdem sie da und dort im Eewoge der Abwehr­schlacht von ungeheuerlicher Ausdehnung elastisch zurück­weichend sich verkürzt und damit verstärkt hat, können die Hoffnungen unserer Feinde, mit neuen Erschütterun­gen die seelische Standfestigkeit des deutschen Volkes auf die Probe zu stellen, als abwegig betrachtet wer­den. Wohl geht es auf unserer Seite auch nicht ohne Verluste an Menschen und Material ab. Sie stehen, so schmerzlich sie uns natürlich sind, in keinem Ver­hältnis zu dem, was der Feind einbüßte und täg­lich noch einbüßt. Sie sind aber immerhin eine le­bendige Mahnung an das europäische Festland, das Deutschland und seine Verbündeten unter Einsatz aller Kräfte verteidigen, zu erwägen, was dieser Erdteil sonst noch tun kann, um diesen Kampf um Sein oder Nichtsein der abendländischen Kultur zu unterstützen.

Im Anblick der unvorstellbar harten Kämpfe im Osten, im Anblick der Schlacht bei der, wie selbst unsere Feinde in London zugeben, um die bitterste Entscheidung der Weltgeschichte gerungen wird, fragen wir uns in der Heimat, und es sollten da» auch die übrigen noch nicht vom Kriege berührten Völker Europas fragen, was ge­tan werden kann, um die letzte Entscheidung zugunsten der europäischen Kultur zu sichern.. Richt Schnee und Eis, wie sie zur Zeit den Bolschewiken sich günstig erweisen, nicht Matsch ustd Regen, die in einigen Wochen vielleicht eine zeitweise unüberbrückbare Barriere zwischen den jetzt noch in erbittertem Ringen ineinander verbissenen Fronten legen werden, entscheiden zuletzt den Sieg, son­dern die letzten Reserven seelischer und materieller Art, die aufzubringen wir in der deutschen Heimat zielbe­wußt entschlossen sind, die aber auch das übrige Europa mobilisieren müßte, wenn es eingedenk der bolschewisti­schen Pläne, Europa zu vernichten, sich dereinst nicht vor sich selber schämen will.

„Besteht Deutschland nicht gegen den Bolschewismus, so wird Finnland -fortgefegt". Diese seine Ueberzeugung sprach der bekannte schwedische Forscher Sven Hedin aus. Und wir, überlassen wie er, die Folgerungen aus dieser Feststellung den skandinavischen Ländern, aber auch den übrigen Neutralen in Europa und sogar den Engländern und Amerikanern, von denen der Forscher sagt, daß es traurig sei, daß sie den Bolschewiken hel­fen, die europäische Kultur zu zertrümmern.

Deutschland steht im Kampfe mit seinen Verbündeten gegen den Bolschewismus heute so, daß es der einzig« unüberwindliche Damm gegen die rote Flut nach dem europäischen Festland ist. Schande den Engländern und Amerikanern, die immer noch die Stirn haben, sich als Kulturvölker zu bezeichnen, Schande vor allem, daß sie in sadistischer Wollust Nachkriegspläne wälzen, nach de­nen das deutsche Volk (das mit'der ungebrochenen Kraft seines Herzens und mit der unbeugsamen Härte seines Willens heute. die Rettung aller menschlichen Kultur «vollzieht), als Objekt ihrer alttestamentarischen Rache­gelüste ausgerottet und vernichtet werden soll.. Die Waage des Schicksals wird anders ausschlagen, als sie es sich denken. Aber wir wollen in alle Ewigkeit nicht vergessen, was sie uns anzutun gedachten.

5. v^v.

X '

Neuer ftaßausbruch

Genf, 10. Februar. In der Kategorie der Wahnfinns- ausbriiche gegen Deutschland, die in letztet Zeit in ver­stärktem Maße ausweiten der jüdisch-bolschewistisch-plu- tokratischen Kriegsverbrecher zum Ausdruck kommen, ge­hört auch ein im Londoner „Daily Expreß" vom 9. Fe­bruar veröffentlichter Artikel des parlamentarischen Korrespondenten des Blattes, William Barkley, der da­rin seinen sadistischen Haßgefllhlen freien Lauf läßt. „Am Ende dieses Krieges", so schreibt er, „muß man den Deutschen die Krallen beschneiden, man muß ihnen alle Industrien nehmen, einen Quarantäne-Gürtel um Deutschland errichten und die Deutschen eine'Generation lang im eigenen Saft schmoren lassen!" Deutschland sei -ine Nation von Irren, die ihre Stärke zur Vernich­tung anderer zu benutzen wisse. Wenn eine Naturkata­strophe die Deutschen vernichten und aus Deutschland eine libysche Wüste machen würde, dann würde sich die ganze Welt darüber freuen, ja, man würde es direkt be­grüßen, wenn die Natur eine solche Katastrophe herbei­führen würde."

Me sowjetische lodesdroliung

ks hilft Kein Suhlen um Stalins Sunst — vritenminister als Kremlagenten

Drahtyericht unserer Berliner Schriftleituna b-i. Berlin, 10. Februar. Es wirkt geradezu grotesk, wenn man im angloamerikanischen Lager sich in Fieber­phantasien damit beschäftigt, was man wohl nach dem Kriege mit Deutschland machen könne, wenn man gleich­zeitig klipp und klar sich zu dem Geständnis gezwungen sieht, daß bei jedem Äusgang des Ringens an der Ost­front Briten und Amerikaner in Europa nichts mehr zu sagen haben werden. In diesem Sinne ist überall der Artikel des Roosevelt-Juden Lippmann in der „New York Herald Tribune" gedeutet worden, der den Nach­barn der Sowjets die „Anpassung" an den Bolschewis­mus zur Pflicht machen wollte, weil sie auf angloameri- kanische Hilfe gegenüber den Sowjets nicht rechnen konnten. In das gleiche Horn stößt jetzt die „New Pork Times" in einher Betrachtung über die Lage Finnlands. Den Finnen wird gesagt, daß sie die Konsequenzen zu tragen haben würden, wenn die Frage Finnlands zu einer solchen der Machtpolitik gemacht werde, und zwar „ohne Rücksicht auf sein Schicksal auf dem europäischen Kontinent, der im Falle einer Niederlage der Achse von den Sowjets beherrscht werden wird". Wenn die gro­ßen amerikanischen Blätter mit so auffallender Ueber­einstimmung diese Frage behandeln, so läßt das auf eine amtliche Sprachregelung schließen, die wiederum nur in der Erkenntnis der eigenen Hilflosigkeit gegenüber den sowjetischen Ansprüchen für den Fall ihre Erklärung findet, daß Deutschland die bolschewistische Ueberflu- tungsgefahr nicht aufhalten würde.

Der notwendigen Folgerung, daß die nationale Exi­stenz der europäischen Völker "und die abendländische Kultur in Europa nur durch einen deutschen Sieg ver­bürgt werden kann, vermag sich nun niemand mehr zu entziehen. Das finnische'Blatt „Ajan Suunta" zieht die Folgerung so: „Wir sterben lieber im Kampf für unsere Freiheit, als das wir es zulassen könnten, daß die Sowjetrussen uns als Volk ermorden." 2m neutra­

len Ausland spricht sich beispielsweise „Svenska Dag- bladet" höchst skeptisch gegenüber dem Rat aus, um die Gunst der Sowjets zu buhlen. Das habe sich immer für Europa und in besonderer Weise für die Nachbarn Sowjetrußlands als gefährlich erwiesen. Moskaus Ein­fluß dürfte entscheidend werden, wenn eine Vernich­tung der wirklichen Kulturvölker glücke, und es sei nicht ausgeschlossen, daß sich im Falle eines Sieges die Bolschewiken gestatten könnten, alle Vorstellungen ihrer jetzigen Verbündeten zu überhören. Diese Vorstellungen erschöpfen sich nach einer Entwicklung des Krieges, die die Voraussagen des Führers bestätigt und alle bri­tischen Berechnungen über den Hausen geworfen hat, heute in England und in der irrsinnig naiven Mei­nung, die „Svenska Dagbladet" so besorgt zurückweist, daß man nämlich mit dem Buhlen um die Freund- qchaft bei den Bolschewiken Perständnis und Bereit­schaft zum Entgegenkommen und zum Kompromiß schaf­fen könnte.

Von 'dieser jedem politischen Realismus fernen Auffassung her ist es wohl auch zu verstehen, wenn am „Tag der Roten Armee" nicht weniger als 12 englische Minister sich als Redner bei den geplanten Veranstaltungen gemeldet haben.

An der Spitze steht natürlich Anthony Eden, der zu­sammen mit dem Sowjetbotschafter 2wan Maisky auf einer Großkundgebung in London das Wort ergreifen will, während Attlee, Anderson, Morrison, Lytleton, Sir Stafford Cripps, Lord Cranborn, Brandon Braken, Dalton, Lord Selborn, Oliver Stanley und Duff Coo- per in der Provinz sprechen werden. Ja, man hat so­gar, um den Bolschewiken entgegenzukommen, den Hul­digungstag für die „Rote Armee" vom 23. auf den 21.. Februar «vorverlegt, damit an einem Sonntag „Gottesdienst" und bolschewistische Agitation mit­einander verbunden werden können. Der Nach- (Fortsetzung auf Seite 2)

kttbert Koffmann

mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Gauleiters Westfalen-Süd beauftragt

Berlin, 10. Februar. Die Nationalsozialistische Par­teikorrespondenz meldet: Infolge der Arbeitsüberlastung des Gauleiters Paul Eiesler, der bisher mit der Füh­rung des Gaues Westfalen-Süd die vertretungsweise. Führung des Gaues Mlluchen-Oberbayern und die Füh­rung der gesamten bayerischen Landesregierung ein­schließlich der Geschäfte des bayerischen Ministerpräsi­denten in seiner Person vereinigte, hat der Führer den bisherigen stellv. Gauleiter des Gaues Oberschlesien, Hauptdienststellenleiter Albert Hoffmann, mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Gauleiters im Kau Westfalen-Süd beauftragt.

Die Einführung des stellv. Gauleiters Hoffmann in sein neues Aufgabengebiet nahm Gauleiter Eiesler am 9. Februar in Bochum vor. Gauleiter Eiesler richtete bei dieser Gelegenheit neuerliche Worte des Dankes an den stellvertretenden Gauleiter Vetter, der auch dem mit der Führung des Gaues beauftragten Hauptdienst­leiter Hoffmann zur Seite stehen wird.

Hauptdienstleiter Albert Hoffmann ist als einer der ersten nationalsozialistischen Kämpfer unserer Hanse­stadt vielen Bremern durch seine erfolgreiche Tätig­keit in der Kreisleitung der NSDAP., die sich über die Jahre 1933 und 1934 erstreckte, in lebhafter Erinnerung. Er hat sich besondere Verdienste als Organisations- und Propagandaleiter des Kreises Bremen erworben und wurde 1934 von Bremen aus zunächst in die Reichslei­tung der NSDAP. nach München berufen.

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Neue Phase des britisch-amerikanischen Machtkampfes

London gab de Saulle das Stichwort: „Sicauds Negime ist ungesetzlich"

Dravtbcricht unseres Vertreters ckr.k. Vichy, 10. Februar. Der Chef der französischen Emigranten in London, General de Gaulle, nahm im Verlauf einer Pressekonferenz erneut zu der politischen Entwicklung in Französisch-Nordafrika Stellung. Die Tatsache, daß seine. Erklärung eine einzige Anklage gegen den von den Amerikanern zum „zivilen und militäri­schen Oberbefehlshaber über Nord- und Westafrika" er­nannten General Eiraud darstellte und in London in aller Öffentlichkeit gegeben werden konnte, beweist, daß de Gaulle wieder einmal im englischen Austrag und als Wortführer der englischen Kritik auftrat. De Gaulle stellte im Verlaufe seiner Ausführungen erneut sest, dag die Verhältnisse in Französisch-Nordafrika. besonders nach der kürzlich erfolgten Konsolidlerung des Regimes Eiraud. „unhaltbar" seien. Die augenblickliche Organi- sation Französisch-Noidafrikas könne lediglich als ..pro­visorisch" bezeichnet werden, da sie nicht auf republika­nischer Grundlage erfolgt sei und jeglicher Legalitat entbehre. „Nur zwei Möglichkeiten", !0 erklärte de Gaulle, „kommen in Betracht: Vichy oder das G-yctz der französischen Republik". Für dikvBefrciung Frankreichs aber komme allein die Konzeption der dritten R^mblik in Frage. Bedauerlicherweise habe sich General Eiraud noch nicht zwischen beiden Möglichkeiten entschieden. Auch seine Besprechung mit ihm in Casablanca, so unter­

strich de Gaulle, habe in dieser grundsätzlichen Frage keinerlei Klärung.gebracht. Dem zweideutigen und zö­gernden Verhalten Eirauds, das offenbar auch Chur­chill festgestellt hatte, stellte de Gaulle scharf die Hal­tung der Eaullisten gegenüber.

Als Beweis für die „reaktionäre" Haltung des ame­rikanischen Beauftragten Eiraud führte 6e Gaulle eine Aeußerung Girauds an, derzufolge die Judenfrage in Nordafrika einer „graduellen Revision" unterzogen wer­den müsse und nicht, wie de Gaulle es wollte, im Bausch und Bogen gelöst werden könne. Bezeichnend für die diktatorische Gewalt, die Eiraud in Algerien und Marokko ausübe, sei' die. Tatsache, daß das bis zur amerikanischen Landung in Nordafrika illegal er­schienene gaullistische Blatt „Ombat" auch jetzt immer noch von den Eiraud-Behörden verboten sei. Gegenüber dieser englandfeindlichen Haltung der nordafrikanischen Behörden mußte der französische Emigrationschef in London voll Bitterkeit feststellen, daß die Eaullisten aus Französisch-Nordafrika praktisch völlig ausgeschaltet seien, obwohl Eiraud in Casablanca ein Zusammengehen der beiden französischen Dissidenten-Bewegungen in Aus­sicht gestellt habe. Mit Recht, so meinte de Gaulle, errege die politische Lage in Französisch-Nordafrika das Interesse der ganzen Welt, denn in ihr spiegele sich nicht nur der Gegensatz zwischen den Eaullisten und den

Anhängern Eirauds, sondern das Verhältnis der angel­sächsischen Verbündeten überhaupt. „Nordafrika" so rief de Gaulle dramatisch aus, „ist der Prüfstein der Alliier­ten! „Bisher sei diese erste Erfahrung in Nordafrika jedoch, „nur durch tragikomische Ereignisse und blutige Zusammenstöße" gekennzeichnet worden. Es wäre daher an der Zeit. daß die französische „Würde" wiederher­gestellt werde.

Diese außerordentlich scharfe und aggressive Rede de Gaulle? gegen die USA. nach der Rückkehr Churchills von seinem Besuch bei Giraud und Peyrouton stellt ge­wissermaßen den englischen Kommentar zu Churchills Aufenthalt in Algerien dar. Damit ist Casablanca'nicht nur radikal ausgetilgt, sondern der Konflikt, der in Casablanca beigelegt werden sollte, hat sich nun zu einer Kraßheit entwickelt, die er selbst kurz vor dem Darlan- Mord noch nicht gehabt hatte, de Gaulle hat festgestellt, daß in diesem Zusammenhang auch:der augenblickliche Besuch seiner Vertreters Catroux in Algerien nichts än­dern wird. Catroux soll keineswegs eine Stellung im Stäbe Eirauds einnehmen, sondern versuchen, die direkte Verbindung zu der französischen und mohammedanischen Bevölkerustg aufzunehmen. Aus diesen Andeutungen geht hervor, daß Catroux die Aufgabe hat, unter den Untertanen Eiraud« die Opposition zu schür«».

He Mette« lietteett«

Was Iuda gegen unsere Schulen plant

DrabtLericht unserer Berliner Schriftleituna

ckr. w. sek. Berlin, 10. Februar. Wenn die Agitatoren im angloamerikanischen Feindlager Nachkriegspläne er­örtern, so ist das immer irgendwie eine Flucht aus der militärischen und politischen Wirklichkeit in das Reich der sadistisch blutrünstigen Phantasie. Mag es sich um politisch organisatorische Ideen für die Gestaltung der Nachkriegswelt oder darum handeln, den niedrigsten Haß- und Racheinstinkten eine Form zu geben, immer handelt es sich im Grunde um Vogelstraußpolitik gegen­über den harten Notwendigkeiten und Tatsachen der Kriegsgegenwart und ihre Entwicklungstendenzen. Wir könnten darum das Auswerfen solcher Themen durch die Feindagitation als gegenstandslos im Hinblick auf die letzten Möglichkeiten der Verwirklichung acht­los beiseiteschieben, wenn nicht diese Dinge immer wie­der einen Einblick in die schändliche Geistesverfassung unserer Gegner vermitteln und darum stets aufs neue die unbedingte innere Notwendigkeit und sittliche Be­rechtigung des uns aufgezwungenen Kampfes bis zum äußersten unterstreichen würden.

Zu einer Zeit, in der sich England in einem hoff­nungslosen Dilemma selbst im Rahmen der eigenen Kriegskoalition befindet, wo man sich gleichzeitig im Bewußtsein der eigenen Ohnmacht mit der Preisgabe Europas an den Bolschewismus und mit den Erb- ansprüchen der Pankees gegenüber dem Empire abzu­finden beginnen muß, da weiß die englische Wochen­schrift „Time and Tide" nichts.Besseres als die Be­schäftigung mit der Frage, rvas^ man denn mit dem deutschen Volke „nach dem Siege" machen solle. Das ganze Ausmaß der krankhaften Arroganz enthüllt sich in einem „Plan zur Wiedererziehung Deutschlands".

Da wird im einzelnen die Entlassung der gesamten Lehrerschaft und die Aburteilung der führenden Lehr­kräfte vor einem internationalen Gerichtshof gefordert, um Platz zu schaffen für die Einsetzung nichtdeutscher Lehrkräfte, die dann mindestens eine Generation lang das gesamte deutsche Erziehungswesen „überwachen und leiten" sollen.

Es hätte der Offenbarung dieses Wunschtraumes des jüdischen Hasses kaum noch bedurft, um uns das letzte Ziel der verbrecherischen Kräfte aufzuzeigen, die diesen Krieg entfesselt haben. Es kam und kommt diesen Kräf­ten der Judäoplutokratre auf nichts anderes an, als auf die gründliche Vernichtung eines starken, arbeits- samen und anständigen Volkes im Herzen Europas, das sich dem Machtanspruch eines Parasitenvolkes und der internationalen Finanzhyänen nicht unterwerfen, son­dern sein Lebensrecht, seine Freiheit und den von ihm von der Vorsehung zugewiesenen Führungsanspruch auf unseren Erdteil zum Segen aller europäischen Völker

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nach dem ihm innewohnenden Gesetz verwirklichen will. Gegen die Entfaltung dieses natürlichen Rechtes» ge­gen das Streben des deutschen Volkes, in nationaler Frxiheit und Würde auf dem ihm notwendigen Raum zu leben, konzentriert sich der ganze wütende Haß des Untermenfchentums und des tyrannischen Anspruches, der sich heute in der jüdisch-plutokratisch-bolschewistischen Koalition verkörpert.

Der Urheber des Planes, der jetzt in „Time and Tide" veröffeptlicht wird, mag sich noch höchst Milde und human vorgekommen sein, wenn er daran dachte, daß Clemencsau schon vor einem Vierteljahrhundert for­derte, daß 20 Millionen Deutsche vernichtet werden müßten, wenn der amerikanische Jude Kauffmann die Sterilisation der deutschen Männer und Frauen propa­gierte, wenn die Bolschewiken alle verfügbaren Arbeits­kräfte aus Deutschland als Sklaven in die sibirischen Tundren schicken wollen und wenn eine andere kürzlich veröffentlichte amerikanische Forderung kaltblütig die Erschießung von Millionen junger deutscher Männer zielte, um die Wehrkraft unseres Volkes zu brechen. Wie gnädig, wenn uns „Time and Tide" nur die freie Entfaltung unserer geistigen Kräfte verbieten will, wenn diese englische Zeitschrift nur die Kräfte der Ideen lahmen und die Quellen des geistig-seelischen Schaffens in einem Volke verstopfen möchte, das von der Welt selbst als das „Volk der Dichter und Denker" bezeichnet wurde und das der Menschheit gewiß wie nicht annähernd ein anderes unermeßliche Reichtümer der Dichtung und Musik und Ergebnisse der Wissenschaft und des Forschungsdranges zum Geschenk gemacht hat. ohne die das Leben auf der heutigen zivilisatorischen Ebene

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Unsvr l'cryessprDyol

Im Süden der Ostfront halten die schweren. Ab- wehrkämpfc in unverminderter Härte an.

Im Gebiet des oberen Donez und westlich des Oskol-Abschnittes wurde der Feind an mehreren Stellen zurückgeworfen.

Die Vernichtungswut des jiidis^en Feindes be­rauscht sich nunmehr an Plänen über die Erdrosse­lung des deutschen Geisteslebens.

In der Seeschlacht auf der Höhe der Jsabell-Insel wurden insgesamt zwei feindliche Kreuzer, ein Zer­störer und 10 Torpedoboote versenkt.

Der britisch-amerikanische Machtkampf in Afrika ist in eine neue Phase getreten.

Britische Minister wollen sich als sowjetische Agi­tatoren betätigen.

Im „Hause Seesahrt" fand die Schasserwahl für 1943 statt.

Den Fremdenverkehrsbetrieben wird strengste Durch­führung der Lenkungsbestimmungen zu Pflicht ge­macht.

Der Bärsenhandel und Börsenverkehr wird erheb­lich eingeschränkt.