Ausgabe 
(9.2.1943) 40
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vos flmlsblatt des Negierenden vürgermeistcrs der Zielen fjansestadt vrenien

der Nationalsozialisten. VrLinens

flmllicffes verkündungsblatt des Neichsstatlliallers in Oldenburg und Nremen

Nr. 40 , 1Z. Jahrgang

Dienstag, 9. Februar 1S4Z

kinzelpreis 15 Nps.

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Sieg um jeden preis!

Der führer sprach zu den Kelchs- und öauleilern

Aus dem Führerhauptquartier, 8. Fcb. lktionj Auf Einladung des Führers begaben sich die Reichs­leiter und Gauleiter im Anschluß an ihre Tagung am 7. Februar zum Führer ins Hauptquartier. Im Ver­laus des Zusammenseins sprach der Führer vor der versammelten Parteiführerschast über die militärische und politische Lage. In seiner Ansprache, die von größter Entschlossenheit und absoluter Siegeszuversicht getragen war, brachte der Führer die Gewißheit zum Ausdruck, daß die Härte der Zeit und der Geist, der unserem Volke aus ihr erwächst, der deutschen Nation eine ungeheure Stärke verleihen und sie unüberwind­lich machen werden.

Der Besuch der Reichslerter und Gauleiter beim Führer in. seinem Hauptquartier schloß mit einem glühenden Bekenntnis der Parteiführerschaft zur Größe der Aufgabe, die der Nation in ihrem schwersten Kamps gestellt ist.

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Die Härte der Zeit und der Geist, der unserem Volke aus ihr erwächst, wird der deutschen Nation eine unge­heure Stärke verleihen und sie unüberwindlich machen". Wieder einmal hat der Führer in klassischer Prägung zum Ausdruck gebracht, was wir als Volk mitten in den uns anfallenden Nöten dieses Krieges fiMen. Nun, unser schon durch die Ereignisse dieses Winters und zuletzt noch durch die Schicksalsprobe von Stalingrad gespannter Wille, der Größe der Stunde und der uns von ihr auf­erlegten Aufgaben uns gewachsen zu erweisen, wurde noch bestärkt durch die vom Führer gezeigte größte Ent­schlossenheit und unbedingte Zuversicht, die selbst Klein­mütige, wenn es solche überhaupt unter uns gäbe oder gegeben hat, aufrichten und in festem Glauben an den Führer hell in die Zukunft sehen läßt.

Die Gegenwart ist ernst, aber nicht schwarz. Die Zu­kunft weder finster noch trübe. Politisch, militärisch und wirtschaftlich verfügen wir noch über Möglichkeiten und Kraftquellen, die, wenn wir sie nur voll ausnutzen und wir sind auf dem besten Wege dazu auch der letzten und damit höchsten Kriegsänstrengungen unserer Feinde spotten werden. Wirtschaftlich und militärisch sind

nach dem durch die jüngsten Gesetze und Verordnungen in die richtigen Bahnen geleiteten Aufbruch der Nation Kräfte in bisher ungeahntem Ausmaß in- Begriff sich zu entfalten. Politisch aber bedarf es nur eines Blickes in die Presse unserer Feinde, um zu erkennen, wie bei ihnen gerade das fehlt, was uns und unsere Verbündeten unbesiegbar macht: das gemeinsame Kriegs­ziel und damit der einheitliche Wille, unter allen Um­ständen und überall mit zusammengeschlossenem Kraft­aufwand zum gesteckten Ziele uns durchzukämpfen.

Unsere Gegner haben so vielerlei und sich gegenein­ander richtende Kriegsziele. Man braucht nur das mehr und mehr dahinsinkende Ansehen des britischen Empires zu sehen und seine gegenüber den USA. entschwindende Macht, um zu wissen, wie es politisch drüben bestellt ist. Deutschland aber und seine Verbündeten kämpfen in Abwehr gegen die Horden Stalins und in Abwehr der angloamerikanischen Ueberheblichkeit vor allem um ihr Leben, dann aber auch um eine dauernde europäische Friedensordnung. Und wie man hoffen darf, ist anschei­nend sogar die Stunde nicht mehr fern, wo belehrt von der in den letzten Wochen so ungemein deutlich gewor­denen Lebensbedrohung Europas der europäische Parti- kularismus selbst dort, wo er bisher geradezu Orgien zu feiern beliebte, in den Hintergrund tritt.

Daß die Erkenntnis von der Notwendigkeit, dem euro­päischen Lebensraum auf Grund der gemeinsamen Lebensinteressen seiner Völker irgendwie eine politische Einheit zu verschaffen,.auf dem Wege ist, kann nur als wertvollstes Aktivum im politischen Hauptbuch Deutsch­lands und seiner Verbündeten angesehen werden, ein Aktivum, das für England ein Passivum ist. weil dieses eingestandenermaßen zu der europäischen Macht­einheit weder etwas beitragen will, noch überhaupt heute imstastde wäre, etwas beizutragen.

So ist unser Glaube und des Führers Zuversicht voll berechtigt und wir. deren Blicke immer wieder sich dem Hauptquartier zuwenden, wollen im Geiste aus vollem Herzen beistimmen dem glühenden Bekenntnis, das Reichsleiter und Gauleiter bei ihrer Anwesenheit dem Führer gegenüber ablegten, dem Bekenntnis zur Größe der Aufgabe, die der Nation in ihrem schwersten Kampfe gestellt ist. ck. 8. v.

U-Voot-Schlüse ohne fltempaufe

14 Schiffe mit losovo SNl. im Nordatlantik aus Solei» versenkt Neue Sowjetangriffe

in Karten kämpfen abgewiesen

Aus dem Führerhauptquartier, 8. Februar. Das Ober­kommando der Wehrmacht gibt bekannt:An der K a u- kasus front Kämpfe von örtlicher Bedeutung. Bei der Vernichtung des am 5. Februar südwestlich No- »varossijjk gelandeten Feindes wurden insgesamt 31 Pan­zer abgeschossen, die blutigen Verluste des Feindes sind hoch. Im Mündungsgebiet des Don sowie im großen Donezbogen verlief der Tag im allgemeinen ruhig. Ein sowjetisches Regiment, das im Morgengrauen den Do- nez überschritten hatte, wurde tm Gegenangriff ver­nichtet. Die Sowjets setzten auch gestern am mittleren Donez und westlich des O s k o l-Abschnittes unter Ein­satz starker Panzerkräfte ihre wütenden Angriffe forr, die in harten Kämpfen abgewiesen wurden. T.rotz schwie­riger Wetterlage führten starke Kampffliegerverbände wirksame Angriffe gegen Marschkolonnen und Truppen- unterkünfte des Feindes. Schlachtflieger griffen erfolg­reich in die Erdkämpfe ein. Südlich des Ladogasees neu einsetzende feindliche Angriffe blieben erfolglos oder wurden schon in der Bereitstellung zerschlagen. Bei einem eigenen Gegenangriff wurden vor der Front eines Regiments 40V tote Bolschewisten gezählt.

. 2n N o rd a s r i k a beiderseitige Artillerie- und Späh­trupptätigkeit. Bord-Flak der deutschen Kriegsmarine schoß im Nachfchubgsleit nach tunesischen Häfen sieben britische Kampfflugzeuge ab. Störflugzeug« warfen in der vergangenen Nacht einige iBomben auf west­deutsches Gebiet und verursachten dadurch Gebäude- schäden. Bei einem Luftangriff gegen die. französische Atlantikküste wurden nach bisher vorliegenden Meldun­gen drei feindliche Bomber abgeschossen. Eine siid- englifche Hafenstadt wurde am Tage von schnellen deut­schen Kampfflugzeugen angegriffen Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, er­faßten deutsche Unterseeboote vor mehreren Tagen im Nordatlantik ein ostwärts fahrendes Geleit, das mit Kurs auf die britischen Inseln aus tief beladenen Frachtern und Tankern von überdurchschnittlicher Größe bestand und dem Wert der Ladung entsprechend beson­

ders stark gesichert war. Das angesetzte llnterseeboots- rudel versenkte aus ihm in tagelangem harten Kampf­einsatz 14 Schiffe, darunter fünf Tanker, mit zusammen 199 000 BRT. Ein weiterer Dampfer wurde torpediert."

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Zum n'euesten Erfolg der deutschen U-Boote drahtet unser ständiger L. (l.-Mtarbeiter: Ahnungsvoll schrieb vor einigen Tagen die Londoner Times, es erwecke die besondere Sorge der englischen Schiffahrtskreise, daß die Versenkungen trotz der Stürme und Nebel auch in den letzten Wochen ein bedeutendes Ausmaß erreicht hätten. Man frage sich in Londoner Fachkreisen, was denn werden sollte, wenn besseres Wetter die Tätigkeit der Unterseeboote begünstige. - Es seien .jedenfalls mehr Unterseeboote als je im Atlantik, an der Arbeit. Dies unterstrich am Sonnabend auch Roosevelts Marine­minister Knox, .der sich sogar zu dem Satz bequemte, die U-Bootgefahr im Atlantik sei größer als im Juni 1942, der von den Amerikanern wegen ihrer eigenen Verluste als ein Höhepunkt angesehen wurde. Nun hat die deutsche Unterseebootwaffe die Befürchtungen auf englischer und amerikanischer Seite dadurch unterstrichen, daß sie innerhalb von 24 Stunden schon zum zweitenmal durch ihre Taten den Stoff für eine Sondermeldung des Oberkommandos der Wehrmacht gegeben hat. War am Sonntag die Vernichtung' von 16 Frachtern und Tankern und vier Frachicnseglern mit zusammen 103 000 BRT. sowie eines englischen Kreuzers gemeldet wor­den, so find jetzt weitere 14 Schiffe mit 109 000 BRT. den Eeleitzugangriffen der Unterseeboote zum Opfer gefallen. Das ist ein schöner Anfang für den Monat Februar, und man kann sich die Freude der Unter­feebootmänner vorstellen, als sie diese neuen Erfolge ihrem Großadmiral DLnitz melden konnten, de^nun an der Spitze der gesamten deutschen Kriegsmarine steht. Die Unterseeboote haben ja alle draußen auf See das Wort gehört, das Großadmiral Dönitz seinen Mitarbei­tern sagte:Ich werde die ganze Kraft der Kriegs­marine für den Unterseebootkrieg einsetzen!"

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Wo Kommen die vielen Sowjet-Panzer her?

fluch die brutalste löewalt kann zum Schluß nicht die fehlende Versorgung ersehen

Von Lckxsr Lissinzor

Täglich meldet der OKW.-Bcricht neue staunenerre- gende Zahlen von abgeschossenen, vernichteten, erbeuteten oder bewegungsunfähig geschossenen Sowjet-Panzern. Diese Zahlen sind eher zu niedrig als zu hoch ange­geben. Jeder, der als Soldat draußen war. weiß genau, mit welcher Gründlichkeit Abschußmeldungen geprüft werden, ehe sie der meldenden Pänzerjägerabteilung, Sturmgeschützbatterie oder Pionierkompanie angerechnet werden. Zweifelhafte Abschüsse werden von vornherein gestrichen und meist auch von den Truppenteilen gar nicht erst gemeldet. Die überwiegende Mehrzahl dieser Panzerabfchüsse betrifft Kampfwagen sowjetischer Pro­duktion. Die englischen und amerikanischen sagenhaften Riesenlieferungen sind, mit Ausnahme der Kesselschlacht von Charkow, nur in vereinzelten Exemplaren aufge­treten. Jetzt im'Winter setzt die bolschewistische Füh­rung sie schon gar nicht ein, da sie den eigenen Typen, der KW 1 und 11 (Klim Woroschilow) und dem T 34 weit unterlegen sind. Unsere panzerbrechenden Waffen sind mit ihnen bisher stets noch besser fertig geworden, als mit den bolschewistischen Panzern.

Wie aber bringt es die Sowjetunion fertig, stets wei­ter in diesem Maßstab Panzer zu produzieren und in den Kampf zu werfen? Wenn es eines'Beweises für die jahrzehntelange Vorbereitung des Ueberfalls auf Europa noch bedurfte, dann ist es die Panzerproduktion. Deutsch­land kennt ja aus eigener Erfahrung den Zeitraum und die Schwierigkeiten, die das Anlaufen einer Großserien­produktion schwerer Waffen mit sich bringt. In 1l4 Jah­ren so lange dauert jetzt der Krieg mit der Sowjet­union ist es jedenfalls nicht möglich, auch bei brutal­ster Methode eine solche Massenerzeugung aufzubauen. Die Fabriken hierfür sind das Ergebnis der verschiede­nen bolschewistischen Fllnfjahrespläne, die zu einer Zeit zu laufen begannen, als in Deutschland noch Stresemann und Brüning regierten und an eine Machtübernahme noch gar nicht zu denken war.

Der Siegeszug der deutschen Wehrmacht hat uns in den Besitz wichtiger Kohlen- und Eisenlagerstätten der Sowjetunion gebracht. Das Erzgebiet von Kriwoj Rog und das Donezbecken sind längst in unserer Hand. Die Panzerwerke und Traktorenfabriken von Charkow und Rostow liegen hinter unserer Front. Andere wichtige Fabriken, wie Stalingrad werden in diesem Kriege wohl kaum mehr produzieren, so vernichtend ist die 'Kriegs­walze. über sie hinweggegangen. Die zielstrebig auf den kommenden bolschewistischen Krieg hin arbeitende Rll- stungsorganifation der Sowjets hat aber, teilweise weit entfernt von Erz und Kohle, Fabriken errichtet^ die einstweilen jedem Angriff entzogen sind. Daß diese Werke infolge hoher Transportkosten der Rohstoffe in wirtschaftlichem Sinne völlig unrentabel waren, hat ihre Erbauer nicht gestört. Gewiß wird sich auch in nicht zu ferner Zukunft auf diese die Tatsache auswirken, daß wir einen großen Teil der Rohstoffe erobert haben. Es hieße aber die sowjetische Kriegsvorbereitung unter­schätzen, wollte man annehmen, daß diese Werke ohne Kohlenhalden und Roheisenvorräte wären. Aber es wird diesen gehen wie mit so vielen anderem, auch die

Me Veiten erkennen die eigene Vknmacht

Vas kmpire wird schon abgeschriebenPreisgabe" der Sowjet-Nachbarn an den volschewismus

Drahtvericht unserer Berliner Schriftleitung

lir. n. kell. Berlin, 8. Februar. Der Führer hatt« sehr frühzeitig vorausgesagt. Laß Winston Churchill als der Totengräber des Empire in die Geschichte eingehen wird. Es gibt heute weite Kreise in England, die in der Entwicklung des Krieges die Bestätigung dieser Prophezeiung schon als gegeben erblicken und sich der Erkenntnis nicht mehr zu entziehen vermögen, daß so oder so England den Krieg verlieren wird. 2n. einem pelitijchen Beitrag derNews Review" wird die um sich greifende Resignation bereits bis zu ihren letzten Folgerungen geführt. Nach der Ansicht vieler Leute, so heißt es da. 'müsse man eine völlige Liquidation des Empire ins Aug« fassen, den Kolonialoölkern die Selbstlegierung gewähren und England sich selbst auf seiner Inselwelt überlasten. England auf feiner Insel­welt. die nicht in der Lag« ist. das Volk zu ernähren, und ohne die Reichtümer des Empire, die den Zivili- sakionsstand des Volkeb bisher ermöglichten, würde natürlich nur noch auf einem Niveau der sozialen und wirtschaftlichen Verkümmerung und ohne jeden welt­politischen Machtanspruch dahtnoeget:.'ren müssen. Das ilt die Perspektive, die heute schon ein-e politische Zeir- schrift in England ihren Lesern glaubi aufzeichnen zu müssen!

Sie geht in der Darstellung der Entwicklung bis zu dem Zeitpunkt zurück, an dem Churchill für 50 veraltete

Zerstörer die westindischen Stützpunkte an die Vereinig­ten Staaten abtrat. Seit jener Zeit, so bestätigtNews Review",haben Pessimisten in England nicht aufge­hört, zu sagen, daß die Vereinigten Staaten in das Empire eindringen". Die Zeitschrift stützt sich dann wei­ter auf die von Willkie und Smuts vertretenen Auf­fassungen. Smuts spricht in einem Aufsatz der amerika­nischen ZeitschriftLife" den Gedanken aus, daß Kolo­nien in Zukunft nur im Rahmen einer internationalen Kolonialorganisation bleiben dürften, in der die Ver­einigten Staaten einen hervorragenden Platz haben müßten. Westindien und Afrika will Smuts ohne wei­teres der amerikanischen Interessensphäre zuschreiben. News Review" verweist noch auf zahlreiche andere bri­tische Politiker, die sich mit der Idee der Aufteilung des Empire nach dem Ende des Krieges abfinden wollen.

Darin stimmen heute alle Leute in England überein, daß «ine Wiedergeburt des britischen Empire in der alten Form am Ende dieses Krieges nicht erwartet wer­den dürfe.

Eine solche resignierende Erkenntnis ist den Briten selbstverständlich nicht aus freiwilligem Entschluß, nicht auf der Grundlage neuartiger moralischer Erwägungen gekommen, vielmehr durch die realen und harten Tat­sachen der Kriegsentwicklung aufgezwungen worden, die der Führer vorausgesehen hat. Nur von hier aus ist es auch zu erklären, wenn sich heute im englisch-amerikani-

jchen Lager ursprüngliche Imperialisten, racheschnau- bende jüdische Sadisten, Salonbolschewiken und naive Träumer in der Bereitschaft zusammengefunden haben, Europa dem Bolschewismus auszuliefern. Das Bewußt­sein der^eigenen Ohnmacht gegenüber derjenigen zentral- europäischen Macht, die in dem entscheidenden Ringen an der Ostfront obsiegen wird. tritt immer sichtbarer in Erjcheinung. Wir verwiesen bereits auf Grund eines ge­funkten Auszuges auf bey aufschlußreichen Artikel von Walter Lippmann in einer Newyorker Zeitung. Der Ar­tikel liegt jetzt in vollem Wortlaut vor und vermittelt einen geradezu erschütternden Einblick in die Eeistesver- fassung, die heute in den weitesten Kreisen Englands und der Vereinigten Staaten herrscht. Da wird mit aller Offenheit ausgesprochen:Mit größter Wahrscheinlich­keit könnten die Briten und Amerikaner niemals eine so große militärische Macht in Europa errichten,' daß sie imstande wären, eine antisowjetische Politik zu unter­stützen."

Deshalb müssen England und die Vereinigten Staaten den Nachbarn der Sowjets den freundschaft­lichen aber bestimmten Rat geben, auf jede eigene Machtpolitik zu verzichten und sich statt dessen dem Willen der Sowjets zu fügen."

(Fortsetzung aus Seite 2j

brutalste Gewalt kann zpm Schluß nicht die fehlend^ Versorgung ersetzen.

Zu den Panzerabschußziffern selbst muß auch noch. eines bemerkt werden. Ein abgeschossener Panzer ist nicht gleich einem abgeschossenen Flugzeug zu setzen. Ein abgeschossenes Flugzeug ist zumeist nur noch als Schrott zu verwenden. Eiy bewegungsunfähiger Panzer dagegen kann durchaus im Verlaufe des Gefechts oder der fol­genden Nacht abgeschleppt und nach einer gewissen Zeit­spanne als repariert wieder neu auftreten. Wir haben des öfteren Kampfwagen - gefunden, die nach den Be- schußfpuren schon mehrmals abgeschossen waren. Deshalb ist auch heute bei jedem Gefecht die anschließende Spren­gung der Panzerleichen durch Minen usw. ein« der wich­tigsten Aufgaben Nächtlicher Späh- und Stoßtrupps. Es könnte sonst zu leicht sein. daß nach einigen Wochen neues Leben in die loten Ungetüme käme.

Darüber hinaus geht übereinstimmend aus den Be­richten der Truppe hervor, daß die Ausrüstung und die Ausführung der gegnerischen Kampfwagen schlechter ge­worden ist. Sicherlich eine Folge des Drängens der Zeit.

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Denn grobe Arbeit läßt sich immer schneller ausführen als sorgfältigste Präzisionsarbeit. Ebenso wird von dem vermehrten , Auftreten anderer Typen berichtet, die ebenfalls schneller herzustellen sind als schwere und über­schwere. Trotzdem aber, obwohl zweifellos Besatzungen und Technik der gegnerischen Panzerwaffe nachgelassen haben, ist der Abschuß eines jeden Panzers eine beson­dere Leistung. Es liest sich leicht, daß ein Ritterkreuz­träger mit seiner Pak, seinem Sturmgeschütz oder seiner 8,8-Zentimeter-Flak an einem Tage 20 Panzer abschießt. Welche Nervenanspannung, welches Aushalten bedroh­lichen Feindfeuers allein darin enthalten sind, wenn es heißt, die Welle der gegnerischen Kampfwagpn auf gün­stige Schußentfernung herankommen lassen, das läßt sich mit Worten überhaupt nicht ausdrücken. Dies verlangt jedesmal den vollen Einsatz aller Männer. Das An­bringen einer Sprengladung für den Pionier oder den Infanteristen fetzt eine Kühnheit voraus, die beispiel­los ist.

Es wäre deshalb falsch, mit einer raschen Abnahme der Panzerabschußziffern zu rechnen. Die Produktions­möglichkeiten der Sowjets sind nach wie vor beachtlich. Ebenso falsch aber wäre es, anzunehmen, daß dies nun ewig so weitergehen würde. Nicht nur der Ausfall von Rohstoffvorräten, Fabriken, Arbeitskräften usw. muß sich bemerkbar machen, auch der Verschleiß an Werk­zeugmaschinen und Geräten muß sich eines Tages aus­wirken. Die bolschewistische Kriegführung hat zweifel­los alles, was sie an Reserven besaß, auf die Karte des Winterkrieges gesetzt. Wenn diese nicht sticht und das wird sie nicht dank dem unvergleichlichen Helden­tum der Männer der Ostfrontwird die nächste Runde wieder unsere Trümpfe bringen. Neue und bessere Waffen werden durch die Leistung der Heimat dem Soldaten in die Hand gegeben, bis eines Tages nicht mehr die Frage gestellt werden braucht, wo haben die Sowjets die vielen Panzer her, sondern sich der Feind erneut fragen wird, wo haben die Deutschen diese neuen Waffen her, und die Antwort darauf lauten kann: durch die erhöhte Leistung der Heimat!

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Vnssr ErasSsspisysL

Beim Empfang der Reichsleitcr und Gauleiter im Fiihrerhauptquartier sprach der Führer über die militärische und politische Lage.

Auch gestern wieder konnte das OKW. die Versen­kung von 109 000 BRT. feindlicher Tonnage, dar­unter 5 Tanker, melden.

Die Winterschlacht im Osten hält weiter an.

Die Kaukasus-Bevölkerung leidet schwer unter den Racheakten der sie nun wieder tyrannisierenden Sowjets.

Das portugiesische RegierungsblattDiario da Manha" rüst die Bevölkerung zur Verteidigung gegen die kommunistische Gefahr aus.

2m kommenden Kohlcnwirtschaftsjahr wird eine weitere Einschränkung der Hausbrandbezuqsmenqen erfolgen.

Der mit hohen Prädikaten ausgezeichnete KLB.- SpielfilmHände hoch" wurde im Gau Weser-Ems erfolgreich erstaufgeführt.