Ausgabe 
(8.2.1943) 39
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

Erscheint 7m«tl wöchentlich

-.8«: «w «mich: .-jusl-llg-bül».

Poltb-,ujispiki» monotttq 2.8II RM >«jn>ch> 80.1 Rot PoftzrllungsgebLhrt juzüzl <2 Rot velirllgelb B-ingsptti» «9 tm voran, zahl­bar Poktch-ck: Hamburz 17 272 Ein« 8r- Hinderung der Lieferung rechtfertigt keine« klnloruch ant Rückzahlung d«, Bezugspreifes. Verlag: NS.-lSauverlag Weler-Em» «LmbH., Bremen «Leeren 0/8 ffernrut 21981. Nachlrnf und lonntags 24788 Sprechzeiten: Verlag werk- tägl, 12—18 Ubr. Schrlktleitg. 12.89—18.89 llh,

vremerSMng

Anzeigen-Grundpreise'!

Preisliste aufnahmelermin« ohn« Verbindlich- teil Selchüttslellen: Bremen: «Leeren 8/8, Rut 2 19 81: Rachtrut und ionnlags 2 <7 88: Ob-rnstratz- 88. Rus 219 81! Syke: Mühlen- dämm 2: Bremen-Kemeltngen: Lahnhofstr. 8, Scke Boststrah«: Rut <8488: Breinen-Begetack: Rohrstrahe 2<: Ruf < und 8: Bremen-Blumen­thal: N-ot -Dallm-nn^tr <I/<8, Rut 88 a 89

pLi^teiamLlrclie Layeszettuny

Das flmtsblatk des Negierenden vürgermeistcrs der Zielen Hansestadt vremen

W

üer Nationalsozial-iften vremens

flmtliches verkündungsblatt des Ncichsstatttialters in LIidenburg und vremen

Nr. ZS , 1Z. Zaftrgang

Montag, S. Lebruar 1S4Z

kinzelpreis 13 Nps.

Kundgebung fanatischen Willens

ftlle Keüfte für den totalen Kelrg — Neichs und eautettertagung

Berlin, 7. Februar. Die NSK. teilt mit: Am 5. und K. Februar fand eine Tagung der Reichsleiter, Gauleiter und Verbändefiihrer der Partei statt, die im Zeichen der Zusammenfassung aller Kräfte der Nation für die totale Kriegführung stand. Die Zusammenkunft der Parteisührermannschast.auf der alle notwendigen Maß­nahmen erörtert wurden, gestaltete sich zu einer Kund­gebung des fanatischen Willens der gesamten Partei, alles einzusetzen, um die vollständige Mobilisierung der Heimat durchzuführen und damit der rümpfenden Front die Kräfte und Mittel zur Erringung des Sieges zu geben.

Die Tagung wurde geleitet vom Leiter der Partei- kanzlei, Reichsleiter Bormann. Es sprachen Reichs- leitcr.Dr. Goebbels, Reichsminister Speer, Staatssekre­tär Eanzenmüller, Gauleiter Sauckel, Reichsminister Funk, Staatssekretär Backe, General von Unruh und Reichsleiter Dr. Ley.

Ein« „Kundgebung des fanatischen Willens" nennt der offizielle Bericht die Tagung, der Einsatz der Partei für die Aufgaben des Krieges, der schon seit Kriegs- Leginlt allen Parteigenossen verantwortungsvolle Arbeit auferlegte, erfährt durch die Auswirkungen dieser Ta­gung eine erneute Ausweitung. Die totale Krieg­führung wird in Zukunft noch mehr als bisher das Gesicht der Heimat bestimmen. Die Bereitschaft der schaffenden Volksgenossen alles nur menschenmögliche für die Erringung des Sieges hinzugeben, wird in Zu­kunft in verstärktem Maße Gelegenheit haben, die Be­währungsprobe dieses Krieges zu bestehen. Gerade in

einem Augenblick, der das ganze deutsche Volk nach dem Fanal von Stalingrad in ernster Besinnung zu­sammengefaßt sah, wird jeder Einzelne unter uns die Tragweite einer solchen Tagung verstehen. Die Partei hat es noch immer vermocht, aus der Zusammen­fassung ihrer Kräfte neue Impulse in Krieg und Frie­den dem Leben des ganzen Volkes zu vermitteln. Daß auch der totale Krieg in seinen Problemen, die die Heimat angehen, von der Parteiführerschaft gemeistert wird, daß ist eine selbstverständliche Schlußfolgerung, die sich aus der Betrachtung der Geschichte der Bewegung Adolf Hitlers ergibt. Alle Kräfte für die Front der Waffen und die Front der waffenschaffenden zu mobi­lisieren, ist das Gebot der Stunde, die uns in einer gewaltigen Anstrengung zum Siege sieht.

Die Totalität des Krieges macht vor niemandem halt und erfaßt auch den letzten Volksgenossen. Die Auswertung der Kraftreserven, die in unserem Volke schlummern und die zu wecken Ausgabe der Verord­nungen zur Mobilisierung der Arbeitskraft war, wird auch in Zukunft noch verstärkt durchgeführt werden. Die Parole, unter der das deutsche Volk im jetzigen Schick­salskampf steht, lautet eindeutig: „Sieg oder Ver­nichtung!". Die Antwort des Volkes auf alles das, was man ihm abverlangen wird, aber wird eindeutig und klar lauten: Wir wollen den Sieg! Den Sieg um jeden Preis! Die Tagung der Reichs- und Gau­leiter bedeutet einen weiteren Schritt in der voll­ständigen Mobilisierung der Heimat. Die Front wird alle Kräfte und Mittel zur Erringung des Sieges er­halten. Des Führers Wort an unsere Wehrmacht zum neuen Jahr: „Wie schwer auch im einzelnen dieser

Kampf ist und sein wird, und wie oft sich auch schein­bar die Waage des Erfolges zu unseren Gegnern nei­gen mag, am Ende, das wißt ihr. wird als Abschluß der deutsche Sieg stehen!" Dieses Wort gibt uns die Gewähr, daß alle unsere Anstrengungen, alle unsere Bemühungen, von Erfolg gekrönt, die Sicherheit des Reiches und die Zukunft Europas garantiert, ll. v.

Wieder ein öroßerfolg unserer U-Voote

Ne Masse der volschewisten bei Noworosfljsk vernichtet

Bus dem Führcrhsuptquarticr, 7. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Die

Masse des im Raum von Noworossijsk gelandeten Feindes ist vernichtet. Schwache Rsstteile wurden aus engstem Raum zusammengedrängt. Im Westkaukasus wurden erneute feindliche Angriffe blutig abgewiesen und dabei am 5. und 6. Februar 21 Panzer abge­schossen. Während im Donez-Bogen östlich Schachty nur örtliche Kämpfe stattfanden, hält die Abwehrschlacht im Mündungsgebiet des Don, am mittleren Donez und westlich des Oskol-Abschnittes in unverminderter Stärke an. Die Sowjets erlitten bei ihren ohne Rücksicht auf den Einsatz von Menschen geführten Angriffen schwerste blutige Verluste. Ein feindliches Regiment wurde in unübersichtlichem Waldgelände gestellt und restlos ver­nichtet. An den übrigen Fronten verlief der Tag im allgemeinen ruhig. Starke Verbände der Luftwaffe be­kämpften während des ganzen Tages Marschkolonnen des Feindes.

An der tunesischen Front beiderseitige leb Spähtrupptätigkeit. Im Seegebiet nordostwärts Oran griffen deutsche Kampfflugzeuge in der vergangenen Nacht ein feindliches Geleit an und beschädigten nach bisher vorliegenden Meldungen drei Transportschiffe mit zusammen 18 000 BRT. schwer. Eines der Schiffe geriet in Brand. Bei nächtlichen Störflügen über Westdeutschland verursachten feindliche Flugzeuge durch vereinzelte Bombenwürfe geringe Verluste unter der Bevölkerung. Drei feindliche Flugzeuge wurden zum Absturz gebracht.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, ver­senkten Unterseeboote in zähen hqrten Kämpfen aus Geleitzllgen. die nach England fuhren und für die afrikanische und sowjetrussijche Front bestimmt waren, 16 vollbeladene Transportdampfer und Tankschiffe mit zusammen 102 600 BRT. sowie vier Transportsegler. Drei weitere Schiffe wurden durch Torpedotreffer be­schädigt. Ein weiteres deutsches Unterseeboot versenkte im östlichen Mittelmeer einen Kreuzer der Dido-Klasse."

Vor HelSenkod v. Kartmanns und Stempels

Berlin, 7. Februar. Bei den schweren Kämpfen am Stadtrand von Stalingrad verteidigte eine kleine Gruppe von Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaf­ten eine Vahndaminstellung gegen die. anstürmenden feindlichen Massen. Sie trieben die Bolschewisten durch das Feuer ihrer Gewehre und Handgranaten in er­bitterten Nahkämpfen zurück. Kurz darauf eröffnete der Feind mit Granatwerfern, mehreren Batterien und Scharfschützen fchweres Feuer auf die kleine Kampf­gruppe. Hierbei fielen am 26. Januar, wie bereits ge­meldet, die deutschen Generale v. Hartmann und Stempel.

Vas kickentaub kür kouptmann knacke

Berlin, 7. Februar. Der Führer hat den gefallenen Hauptmann Reinhold Knacke, Staffelkapitän in einer Nachtjagdstaffel, als 190. Soldaten der deutschen Wehr­macht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.

Hauptmann Knacke wurde am 1. 1. 1919 zu Strelitz geboren und hat als einer der erfolgreichsten Nachtjäger immer wieder überragendes und mutiges Draufgänger­tum bewiesen. In der Nacht zum 31. 5. 1942 konnte er allein drei feindliche Bomber zum Absturz bringen. Am 5. 6. 1942 meldet der Hauptmann Knacke seinen 30. Nachtjagdsieg und wurde am 1. 7. 1942 mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Einige Wochen später gelang es ihm abermals, innerhalb einer halben Stunde drei britische Bomber abzuschießen. In der letzten Stunde des Jahres 1942 errang er über Westdeutschland mit dem Abschuß eines viermotorigen Bombers seinen 40. Nachtjagdsieg. Mit den bei seinem letzten Luftkampf vernichteten zwei britischen Bombern Hai Hauptmann Knacke insgesamt 44 Feindflugzeuge zum Absturz gebracht.

An der afrikanischen Front fiel der erfolgreiche Jagd­flieger Leutnant Hans Bad um, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader, dem der Führer nach 64 Luft­siegen am 15. 10. 1942 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh.

üem LAmpk§eb!et um ^VeI!k1je-I.ukL. VVocksnlLnZ ksberi kisr clis kämpls Ze^vütst.

kL.-LrjSssberiodtei' ^ermann (^.tl.-Led.)

fln den Schwerpunkten des Krieges

Zusammenhänge zwischen Sstfront und fltlantikschlacht

6r. v. sck. Berlin, 7. Februar. Jede neue mit der Englandfanfare eingeleitete Sondermeldung unterstreicht das Dasein einer Front, mit der sich die englische und amerikanische Oeffentlichkeit in der letzten Zeit wieder mit zunehmender Besorgnis und in der Erkenntnis be­schäftigt hat, daß sie für den Ausgang des Krieges ent­scheidende Bedeutung haben wird, trotz des gigantischen Ringens an der Ostfront, in dem es um das Schicksal ganz Europas und der'abendländischen Kultur geht.

Die Nachrichten über den Kampfverlauf im Osten ver­stärken immer mehr den Eindruck, daß die Bolschewisten jetzt tatsächlich alles auf eine Karte gesetzt haben, daß sie mit einer für europäische Denkweise unvorstellbaren Brutalität die letzten Kräfte aus dem Sowjetvolk-her- ausgepreßt haben und mit einer Rücksichtslosigkeit ohne­gleichen Menschenopfer in den Kampf werfen, um viel­leicht doch noch das Schicksal zu wenden, ehe sich die Auswirkungen der totalen Mobilmachung in Deutsch­land in der Schaffung einer neuen überlegenen Streit­kraft, in der Bildung großer operativer Reserven, dem Einsatz neuer überlegener Waffen und ganz allgemein wiederum in einem entscheidenden Vorsprung des ma­teriellen und moralischen Krisgspotentials geltend machen werden. Auch im britischen und amerikanischen Lager macht man sich Gedanken dieser Art. Die „New Bork Tribune" setzt ein großes Fragezeichen hinter die Auffassung, daß die Sowjets noch lange ihre Anstren­gungen fortsetzen könnten. Auch wisse man nicht, wie groß die Möglichkeiten Deutschlands seien, sich von den Rückschlägen zu erholen. Die Auswirkungen der totalen Mobilmachung werden den Feinden darauf eine Ant­wort geben, daß ihnen Hören und Sehen vergehen wird. Wir tragen die Gewißheit in uns, daß es der deutschen militärischen Führung und unseren unvergleichlichen Soldaten gelingen wird. die Sturmflut aus dem Osten abzuwehren und nach dem Scheitern der strategischen Pläne der Sowjets und nach der Erschöpfung seiner letzten Qffensivkräfte von neu bezogenen Stellungen aus und mit gewaltig verstärkten Kräften das Werk der Abwehr und Vernichtung des bolschewistischen Welt­feindes zu vollenden.

Unsere angelsächsischen Gegner stünden den Möglich­keiten dieser Entwicklung nicht mit so vollkommener Hilflosigkeit, Sorge und Ungewißheit gegenüber, wenn nicht unsere Unterseeboote auf allen Weltmeeren dem Gegner unerbittlich und pausenlos auf den Fersen blieben.

Dieser Krieg hat. wie die spanische Zeitung „Jn- formaciones" schreibt, heute zwei Schwerpunkte, von denen der eine an der Ostfront und der andere da liegt, wo die Vernichtung der gegnerischen Handels­tonnage in steigendem Rhythmus vor sich geht. Alle Erörterungen in der britischen und amerikanischen

Million tfturchM unterwirft sich Noosevett

flfrika den Yankees ausgeliefert — kisenhower als Vberbefehlskaber — kine für kngland teure „Freundschaft'

Drabtbericht unserer Berliner SKriftleitung

är. v- sck. Berlin, 7. Februar. Nachdem Churchill einige Wochen unterwegs war, um in Casablanca, in Kairo und in Adana zu verhandeln und zu intrigieren, ist er nunmehr endlich wieder zu Hause angelangt. Er wird selbst nicht das Gefühl haben, daß seine Rückkehr unter einem glücklichen Zeichen steht, oder daß er von Erfolgen seiner Tournee berichten könnte. Gleichzeitig mit der Nachricht von Churchills Rückkehr mußte Reuter zwei Nachrichten verbreiten, die von selbstbewußten Briten als schwer verdauliche Brocken empfunden wer­den dürften: Das „alliierte Hauptquartier" in Nord­afrika gibt amtlich bekannt, daß dieses Gebiet jetzt unter der Bezeichnung als nordafrikanischer Kriegsschauplatz dem Oberkommando des Generals Eisenhower unter­steht. Ferner wurde dem General Eiraud der Titel eines zivilen und militärischen französischen Oberkom­mandierenden übertragen. Das besagt mit knappen und dürren Worten nichts anderes, als daß England in Nokdafrika nichts mehr zu sagen hat, und daß- Rodse- velt seine Ansprüche hundertprozentig durchetzen konnte.

Die gesamte Streitmacht in Nordafrika wird dem amerikanischen General unterstellt, und ^os>evelts Handlanger Eiraud wird in seiner politischen Eigen­schaft bestätigt, während Churchills Hanswurst de Gaulle sehen mag, wo er bleibt. Geradezu wie blutiger Hohn wirkt es. wenn der amerikanische militärische^ Sprecher in London das englische Publikum so zu trösten ver­suchte, daß zur Zeit die achte englisch« Armce genau so wenig von dem Oberkommando Eisenhowers be>

troffen werde wie seinerzeit die Truppen Großbritan­niens in England. Zur Zeit — das ist wirklich nicht be­sonders trostreich, zumal weiter gesagt wurde, daß, wenn es soweit sei, möglicherweise eine neue Entscheidung getroffen werde. Mit anderen Worten: Auch das ist vorgesehen, daß die britischen Truppen in Afrika ein­mal als Kanonenfutter unter amerikanischen Oberbefehl Verwendung finden.

So tief ist England gesunken. Churchill hat einmal gesagt, daß manche Fragen zwischen England und den Vereinigten Staaten überhaupt nicht gelöst werden könnten, wenn ihn nicht eine so enge persönliche Freund­schaft mit Roosevelt verbinde. Er wollte damit seine Unentbehrlichkeit im Hinblick auf die Beziehungen zu

emeint ist, zeigt sich immer deutlicher. Die „Freund aft" bedeutet, daß Churchill sich jedem Befehl Roose- velts bis zum Letzten beugt und dabei das Empire Stück für Stück verschleudern muß. Ohne diese „Freund­schaft" wär« es wohl auch seinerzeit nicht denkbar ge­wesen, daß England früher als höchst wichtig ange­sehene Stützpunkte den USA. gegen HO alte Zerstörer ausgeliefert hätte, deren Lebensdauer doch sehr be­schränkt ist. Es ist nicht so, daß in England alle Leute die Augen gegenüber solcher Erniedrigung und Ohn- machtsosfenbärung verschließen. Im „Sunday Obscr- ver" klagt der diplomatische Korrespondent des Blattes, daß man in Nordafrika eine ernste politisch« Niederlage erlitten habe. „Die politischen Ziele den militärischen Rücksichten unterzuordnen, bedeutet zu riskieren, das Kriegsziel für ein« Schlacht z« verlieren." Das ist noch

eine sehr verschämte Formulierung für die tatsächliche Größe der Sorge, von der heute realistisch denkende Kreise in England erfüllt sein müssen.

Wenn Churchill für das Fiasko von Casablanca einen Ausgleich in Adana gesucht hat, so dürften sich auch dort seine Hoffnungen nicht so erfüllt haben, wie er es sich vorgestellt hat. Nach allen Andeutungen, die aus An­kara vorliegen, hat Churchill dort die Sorgen gegen­über den bolschewistischen Aspirationen zu beschwichtigen gesucht, indem er eine britische Garantie anbot. Die Zu­rückhaltung der türkischen Presse bezeugt, daß man dort die Garantie des ohnmächtigen und unzuverlässigen Eng­land recht skeptisch beurteilt. Ein Earantieversprechen

dem mächtigen Bundesgenossen unterstreichen. Wie es^ ^ ^ ^

aber werden sie wohl auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben müssen. Gewiß nicht überzeugend kann es wirken, wenn heute der jüdische Kommentator Lipp- mann in der „New Pork Herald Tribune" den kleine­ren Ländern zuredet, sie möchten die Annäherung an Moskau suchen, da sie ja allein nicht imstande seien, den Sowjets militärischen Widerstand zu leisten. Wie diese Annäherung aussieht, davon wissen die baltischen Län­der ein böses Lied zu singen. Auch hier findet wieder die absolute Bereitschaft der judäa-vlutokratischen Kreise ihren Ausdruck Europa dem Bolschewismus auszulie­fern, weil man sich als ohnmächtig erkennt, aus eigener Kraft sein Mütchen an den Nazis zu kühlen und weil die Pankees hoffen, zum Ausgleich im trüben des briti­schen Empire fischen zu können.

Oeffentlichkeit, die sich mit den strategischen Möglich­keiten und Plänen für das Jahr 1943 beschäftigen enden in der Frage, ob nicht schließlich doch die deut­schen Unterseeboote die operative Bewegungsfreiheit der Achsengegner entscheidend einengen und dann einen dicken Strich durch alle militärischen Planungen machen würden. Die „Times" sucht nach einem Ausweg aus dem Dilemma, das nach der Meinung des englischen Blattes dann entstehen würde, wenn die Deutschen „in ihrer Verzweiflung" — lies richtig: in der fanatischen Bereitschaft zum äußersten Einsatz >m totalen Kriege — eine neue große Armee ins Feld werfen könnten, während gleichzeitig die Sowjets erschöpft sein würden. Wenn man dann auch, so heißt es weiter, die Mittel gesammelt habe, um sich einem unerträglich?» Druck nicht unterwerfen zu müssen, so bleibe doch das Problem, wie man sie in Aktion treten lasten könne. Das sei im wesentlichen das Problem der Verbindun­gen, also der Seeherrschaft. Und diese Seeherrschaft ist den Gegnern auch nach ihrem eigenen Urteil heute von den deutschen Unterseebooten entrissen. „Die deutsche Flotte", so schreibt die „Daily Mail" „ist heute viel mächtiger geworden, als sie es während der Jahre

rmoooe kwmye

1914—1918 war, auch wenn es sich nur um kleine Einheiten handelt, die dank ihrer Beweglichkeit und Tauchfähigkeit unsere Seemacht angreifen, wie. es eine Ueberseeflotte niemals könnte."

Wenn stnan die Dinge in diesen Zusammenhängen wür­digt, wenn man hinzunimmt, daß selbst der berüchtigte Prahlhans Knox eben wieder auf einer Pressekonferenz den „furchtbaren Ernst der U-Boot-Gefahr" unterstrichen hat und daß die „Daily Mail" ganz düstere Andeutungen im Hinblick auf das hritische Persorgungssystem macht, dann gewinnt man die richtige Einstellung zu jeder neuen Sondermebdung von der Front auf den Meeren. Wir unterliegen nicht der Versuchung, unser Urteil durch Höhen und Tiefen im Erfolgsrhythmus des Krieges un­serer Unterseeboote treiben zu lasten. Wir wissen, daß die entscheidende Wirkung vom Ergebnis in größeren Zeiträumen und von der Beständigkeit der Wirkung ab­hängt, und die bleibt imponierend, wenn man die Er­gebnisse an den besonders erschwerenden Umständen die­ser Wintermonate mit den langen Nächten, mit den Or­kanen und den Schnee- und Hagelschauern mißt, mit denen unsere Unterseeboote zu kämpfen haben. Wir er­fahren beispielsweise, daß in den letzten Wochen die normale Sichtweite der Unterseeboote'von äußerst zwan­zig Kilometer durch Schnee- und Hagelschauer bis auf 100 oder gar 60 Meter herabgemindert wurde. Unsere U-Voote aber haben die Aufgabe, in den unermeßlichen Räumen der Weltmeere den Feind aufzusuchen und zum Kampf zu stellen, der sein Heil darin sucht, daß er sich versteckt. Und wenn dennoch die Ergebnisse unseres Un­terseeboot-Krieges in diesen schlimmsten Monaten des

iimn»ii»e»i>uiii»»»i»»»»l»»»»i»»i»ii»»»»in»»»»»ii»»ii»iii»mnini»

Vnssr LayssspioysL

Unsere U-Boote versenkten trotz schwierigster Wet- terbedingungcn wiederum 18 Schiffe mit 182 580 Bru tto-Regifter-Tonnen.

Die Masse der bei Noworossijsk eingeschlossenen Bol­schewisten wurde vernichtet.

Schwere Verluste erlitten die Sowjets an der Don- Mündung, am mittleren Donez und westlich des Oskol-Abschnittes.

Churchill hat sich in der Afrikafrage Roosevelt un­terworfen.

Eine Reichs- und Eauleitertagung diente der Zu­sammenfassung aller Kräfte für die totale Krieg­führung.

Im einzigen Fußballspiel der Eauklasse behielt Wer­der nur knapp 2:1 über Schinkel 84 die Oberhand. Bcreichsmeister Tura siegte im glänzend besetzten Wilhelmshaoener Hallen-Handballturnier.

In der Ausscheidung um die Europameisterschaft im Schwergewichtsboxen schlug der Flame Sys de- Italiener Musina in Breslau.

Adolf Heuser besiegte den Niederländer Harry St-