Ausgabe 
(2.2.1943) 33
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Erich ei.n.t.7,ma.lw.Lc^e.n.t,ltii» Mon-tsb-z», r.M RM «ixschl. Zusteller«-,,- Polii-zugsptti, «anatllch »,« RM («tnlchl. 80.1 Rpf. Bostz-IImig-giL!lh-> ,-zügl « R,s. Bestellgeld. Bezug»,,rel» ist Im «ora», zahl­bar. Postscheck: Sambarg ,7 LTL > Mae Be- Hinderung drr Lief«rang rechtserl^« kein«» ilnwroch <ws RSckzahlmig d«, Bezngorreife». Benag: RS.-8anoerlag Weser-Lm, GmbH., Bremen. Teeren »«. gern«»! 31031, Nachirnf und fomrtag» L<7«. TprechjeUen: BeNaamerk- tägl. «—13 llbr. Schristleilg. ».30—13:« llh,

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parleiarntlrcke Layeszettung

vas stmtsblatt des Negierenden VSrgeemeisters der Zielen kjansestavk vremen

üev Nationalsozialisten Vremens

flmMches verkündungsdiatt des Ncichsstakltzalters in Mdenburg und vremen

Nr. ZZ , H. JaftrZang

Vlenstag, 2. Februar 1S4Z

Einzelpreis 15 Npf.

Sogar lm Januar über eine kalbe Million VM....

1« Siakkngrad die Südgruppe der ö. prmee von der Übermacht überwültigt

Me Nordgruppe kämpft noch

Heftiges Hingen an den übrigen vrennpunkten der Dstfront

Hermann Nörings wuchtige Nede

Ver große flppell des Neichsmarschalls an weHrmacht und Volk

bis zur Orkanstärke und in den kurzen Zeitspannen da­zwischen weit verbreitete Nebel hemmten den Einsatz der Unterseeboote in ungewöhnlicher Weise. Wenn selbst in den Winterstürmen «in so bedeutendes Versenkungs- ergebdis erzielt werden konnte, dann ist es mehr als begreiflich, bah die englisch-amerikanischen Zeitungen und Politiker gerade jetzt sich Tag um Tag genötigt sehen, auf den Ernst der U-Boot-Eefahr hinzuweisen.

Berlin, 1. Februar. Am III. Jahrestag der Macht­ergreifung hielt Reichsmarschall Eöring eine Ansprache an die Wehrmacht, an die schaffenden Männer und Frauen der Heimat und an die Jugend. Der Reichs­marschall führte in dieser Ansprache aus:

Meine Kameraden!

Ihr steht heute hier als Abordnung der gesamten deutschen Wehrmacht. Es soll dies ein Appell sein, der

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vsr llslckrmarictlsll v/stusrict sslnsr kscts sm ZO. Osnusc im kticsrwssl clss llsicbssufifstillministsliums

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Aus dem Führerhauptquartier, 1. Februar. ZMs Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „In Ktalingrad ist die Südgruppe der 8. Armee unter Füh­rung des Eeneralseldmarschalls Paulus nach mehr als zwei Monaten heldenhafter Verteidigung von der Ürbermacht des Feindes im Kampf überwältigt worden. Die Nordgruppe unter Führung des Generals der In­fanterie Strecker behauptet sich noch immer. Sie wehrte starke feindliche Angriffe zum Teil im Gegenstoß ab. An den übrigen Brennpunkten der großen Abwehr­schlacht im Osten dauern die Kämpfe mit unverminder­ter Heftigkeit an. Versuche des Feindes, im westlichen Kaukasus unsere Abwehrfront zu durchstoße», schei­terten. Zwischen dem Kaukasus und dem unteren Don kam es nun zu Kämpfen zwischen eigenen Nachhuten und dem schwach nachdrängenden Feind, ohne daß die Marsch­bewegungen der Masse unserer Truppen gestört wurden. An der Donez - Front und südwestlich von Woronesch kam es zu schweren Kämpfen, die noch andauern. Am Ladogasee griff der Feind nach den schweren Verlusten des Vortages nur mit schwächeren Kräften an. Alle An­griffe wurden abgewiesen. Durch Verbände des Heeres wurden in der Zeit vom 21. bis 31. Januar an der Ost­front 517 Panzer zerstört, erbeutet oder bewegnngsun-- fähig geschossen.

In Afrika wurden heftige Angriffe gegen die Stel­lungen der deutsch-italienischen Afrika-Armee in West- tripolitanien unter erneuten schweren Verlusten für den Feind abgewiesen. Die Kämpfe um die in Tunesien in den!Wten Tagen genommenen Stellungen halten an. Kutsche Kampfflieger bombardierten erneut den Hasen von Baue. In Luftkämpsen und durch Flakartillerie der Luftwaffe wurden im Mittelmeerraum 15 nordameri- kanische und britische Flugzeuge abgeschossen. Ein eigenes Flugzeug wird vermißt.

Deutsche Unterseeboote versenkten im Januar 1813 unter schwersten Wetterbedingungen, die sich zeit­weise bis zum Orkan steigerten, 83 feindliche Handels­schiffe mit 188 ovt» BRT. Zehn weitere Schiffe wurden torpediert. Ihr Untergang konnte nicht beobachtet wer­den, ist aber bei den schweren Seegangverhältnissen an­zunehmen. Die Luftwaffe versenkte aus feindlichen Eeleitzügen im Mittelmeer 18 Handelsschiffe mit zusam­men 11t 88» BRT. und zwei Zerstörer. Darüber hinaus wurden 37 Handelsschiffe mit 289 888 BRT., ein Kreuzer, zwei Zerstörer und drei Bewacher beschädigt. Unter schwierigsten Kampfbedingungen wurden somit im Mo­nat Januar mindestens 522 888 BRT. feindlichen Han- delsschifssraums versenkt."

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rä. Vor einem Jähr gab das Oberkommando der Wehr­macht bekannt, daß im Januar 1912 insgesamt 100 800 BRT. an feindlichem Schiffsraum versenkt worden wa­ren, davon 367 000 BNT. durch die Unterseeboote, der Rest durch Kamvfflugzeuge. Im Januar 1913 haben allein die U-Boote 63 feindliche Handelsschiffe mit 108 000 BRT. versenkt. Dazu kommen 18 weitere Schiffe mit 111000 BRT. durch die besonderen Erfolge der deut­schen Luftwaffe im Mittelmeer, und zwar ohne Einrech- nüng des ansehnlichen Versenkungsergebnisses der ita­lienischen Flugzeuge. Die beschädigten 17 Schiffe mit mindestens 270 000 BRT. sind nicht mitgerechnet, obwohl viele von ihnen in den Stürmen bestimmt gesunken stno. Vor allem die zehn Dampfer mit Torpedotreffern deut­scher Unterseeboote dürften kaum den rettenden Hafen erreicht haben. Wenn sie nicht als versenkt gemeldet werden, dann kennzeichnet dies nur die Vorsicht und Zu­verlässigkeit, mit der die deutschen Versenkungszipfern zusammengefaßt werden. Aber auch diejenigen beschädig­ten Schiffe, die feindliche Häfen erreicht haben, fallen für längere Zeit aus und belasten die Werften, die ohne­hin mit den Neubauten nicht nachkommen können.

Die Steigerung des deutschen Versenkungsergebnisses im Januar 1913 gegenüber dem Vorjahr ist besonders bemerkenswert, weil die Metterbedingungen sich grund­legend voneinander unterschieden haben. Während im Januar 1912 der erste „Paukenschlag vor Newyork ge­führt wurde, der von der Witterung begünstigt war und außerdem auf noch unerfahrene amerikanische Ab­wehr traf, hatten die Unterseeboote im Januar 1913 sehr schlechte Wetterbedingungen zu überwinden. Sturme

DrabtLcricht unserer Berliner Schriftleitnng

ckr-vv-soli- Berlin, 1. Februar. In Europa, wo man es sich noch nicht ganz offen eingestehen will, weih man es im Grunde jetzt doch ganz genau, dah die Hel­den von Stalingrad nicht nur für Deutschland, son­dern für den ganzen Erdteil und seine überlieferte Kultur gekämpst haben und kämpfen. Ohne die tragende Kraft der nationalsozialistischen Idee wäre ein solches Aushalten und Kämpfen überhaupt nicht vorstellbar. „Die Helden von Stalingrad", so schreibt heute eine ungarische Zeitung, „waren sich darüber im klaren, dah es besser sei zu sterben und auch die fürchterlichsten Entbehrungen zu ertragen, als die jüdische Blutgier und die kalmücko-tatarische Grausamkeit, die mit zehnfacher Ilebermacht gegen sie anrennt, auf Europa loszulassen. Sie muhten, dah ihr Opfer und die quälenden Entbeh­rungen einen Sinn haben, denn ihr todesverachtendes Standhalten wird vielleicht das Schicksal der ganzen Welt wende«."

Die Kundgebungen zum zehnten Jahrestag und der Heldenkampf von 'Stalingrad müssen dem letzten Euro­päer die Erkenntnis einhämmern, dah ohne Deutschland, ohne den Nationalsozialismus, ohne den Führer und ohne seine heldenhaften Soldaten dieser Erdteil dem Nihilismus der innerasiatischen Steppe ausgeliefert und verloren gewesen wäre. Das findet auch weiterhin seinen Ausdruck im Echo der europäischen Presse auf die Kund­gebungen des 80. Januar. „Ein Volk, das der Welt eine Idee wie den Nationalsozialismus hat geben können, eine Nation, die derartig beispiellose soldatische Tu­genden verkörpert, ein Reich, das so einig und so uner­bittlich glaubt, ist unbesiegbar." So schreibt die unga­

rische Zeitung „Fueggentlenseg". „Die Proklamation des Führers und die Reden des Reichsmarschalls Gö- ring und Dr. Goebbels haben der Welt erneut gezeigt, dah über diesem Kampf als unwägbare Kraft ein hohes Ziel, «in historischer Auftrag und ein unverbrüchlicher Glaube an den Sieg regiertn", so formuliert es die rumänische Zeitung „Poporul". Aus Ostasien wird uns auf den Aetherwellen berichtet, dah die Kundgebungen zum 30. Januar beim japanischen Volke den tiefsten Eindruck hinterlassen haben, das durch den Rundfunk und durch die Presse ausführlich unterrichtet wurde. In den Ueberschriften unterstreichen die Blätter den eisernen Kampfwillen der deutschen Nation, die, wie betont wird, zu allen Opfern bereit sei, um den Endsieg sicher­zustellen. „Ohne Zweifel", so schreibt „Tokio Asahi Schimbun", „ist der Kampfeswillen des deutschen Pol- kes demjenigen des bolschewistischen Gegners weit über­legen."

Im Feindlagcr hat man offenbar sofort erkannt, welche gewaltigen Kraftausstrahlungen von der Pro­klamation des Führers ausgehen müssen und wie sehr ihre zwingende Beweiskraft an den geistig-politischen Fundamenten der eigenen Kriegführung zu rütteln ver­mag. Darum hat man es bis zu der Stunde, wo wir dies schreiben, in England nicht gewagt, der Öffent­lichkeit mitzuteilen, was der Führer in seiner Pro­klamation für die Vergangenheit festgestellt und für die Gegenwart und Zukunft verkündet hat. AN die gewaltigen Tatsachen, die heut« offen vor uns und der Weltöffentlichkeit liegen, mühten ja auch englischen Menschen sehr zu denken geben, wenn sie mit der Frage verbunden werden, was wohl aus Europa geworden wäre, wenn nicht das nationalsozialistische Deutschland den Schild zur Abwehr der bolschewistischen Ueberflu- tungsgefahr hingehalten hätte.

Stolzer japanischer Sieg bei den Salomonen

Zwei Schlachtschiffe und drei Kreuzer bei der Nennell-7nsel versenkt

DrahtSeriKt unserer Berliner S-briftleituns

Zoe. Berlin. 1. Februar. Die japanische Wehrmacht hat vom ersten Tage des Pazifik-Krie­ges an eine Schlagkraft bewiesen, die ihr in kür­zester Zeit die See- und Luftherrschaft im pazifi­schen Raum sicherte. Fetzt erhält diese Tatsache eine neue Bestätigung durch eine japanische Son- dermeldung. nach der in. den Gewässern der Salo­monen bei der Rennell-Insel zwei feindliche Schlachtschiffe und drei Kreuzer versenkt wurden. Außerdem wurden ein Schlachtschiff und ein gro­ßer Kreuzer schwer beschädigt. Nur eine geringe Zahl japanischer Flugzeuge ging verloren.

Die Rennell-Insel liegt südlich von Kuadalcanar und ist der Scrlomonenffruppe südwestlich vorgelagert. Der ^N'sationserfolq wuvde durch den Heldenmut der ;apa- ni'schen Flieger erzielt, von denen stch st^oen mit voller Bombenlast auf die feiisdlichcn Schiffe stürzten. Beicpun- hasr für die Tapferkeit der japanischen Flieger -st vor allem das Verhalten des Führerflugzsuges des ,apa- "'/scheu Geschwaders. Die Maschine erihielt im gleichen

Augenblick einen Treffer, als sie ein Torpedo gegen ein feindliches Schlachtschiff äbschoh. Der Pilot warf darauf­hin die Maschine unmittelbar auf das Deck des Schlacht­schiffes, wo sie fast gleichzeitig mit dem explodierenden Torpedo aufschlug und das Schlachtschiff zum Sinken brachte.

Diese Sondermeldung über die neue Seeschlacht bei den Salomonen wurde am Montag durch Marineminister Schimada in der Sitzung des Oberhauses bekannt­gegeben. Schimadg erklärt«, durch den Äerlauf der See- un'd Luftschlacht bei der Rennell-Insel sei die feindliche Gegenoffensive vereitelt worden. Nach dem Bericht des Kaiserlichen Hauptquartiers entdeckten japanische Marinskräfte am 29. Januar östlich der Rennell-Insel einen starken feindlichen Flottenvetband. Trotz schlechten Wetters griffen sie den Gegner sofort' an. Dieser ver­suchte in südlicher Richtung zu entkommen, wurde jedoch am 30. Januar von Verbänden der japanischen Marine- luftwaffe bei Tageslicht gestellt. Die feindlichen Streit- kräfte erlitten die gemeldeten schweren Verluste. Die Schlacht erhält offiziell den Namen „Seeschlacht bei der Rennell-Insel".

Wie außerordentlich diese Anspannung für die ameri­kanische Kriegsflotte ist, beweist eine' Erklärung des Flottenattaches an der japanischen Botschaft in Rom,

nach der die amerikanische Flotte zum größten Teil bereits Anfang Dezember des vorigen Jahres mit Rück­sicht auf die Lage bei den Salomonen aus dem Atlantik in den Pazifik gebracht werden mußte. Die Flotte hatte sich vorher mit Rücksicht auf die Landung amerikanischer Streiikräfte in Nordafrika im Atlantik befunden. Man kann annehmen, dah ein weiterer Teil der amerikani­schen Flotte auch heute noch durch das nordafrikanische Unternehmen gebunden ist, so dah die Ergänzung der USA.-Pazifik-Flotte nach dem neuen schweren Schlage im Augenblick fast unmöglich erscheint.

Nach der neuen Niederlage der anglo-amerikanischen Flotte wird in Tokio eine stolze Vilaiff der bisherigen Erfolge im Seekrieg um die Salomonen ausgegeben. Danach hat die japanische Marine bei den Kämpfen um die Inselgruppe insgesamt 132 feindliche Kriegs­schiffe und Transporter versenkt oder schwer beschädigt. Mit Bestimmtheit versenkt wurden insgesamt sechs Schlachtschiffe, vier Flugzeugträger, 31 Kreuzer. 2l Zer­störer, 9 U-Boote, 1 Minensuchboot und 17 Transporter. Ein weiteres Schlachtschiff, zwei Flugzeugträger, fünf Kreuzer, sieben Zerstörer, ein U-Voot, ein Minensuch­boot und sechs Transporter wurden im Gebiet der Salomonen so schwer beschädigt, dah mit ihrem Total- verlust gerechnet werden kann.

sich am heutigen Tage an alle Kameraden der Wehr­macht richtet, wo immer sie in diesem Augenblick stehen! und ihre Pflicht erfüllen. Ein Appell, um jenes Tages zu gedenken, da das Schicksal des Deutschen Reiches sich von Grund auf änderte, jenes Tages heute vor zehn Jahren. Es war genau in dieser Stunde vor zehn Jah­ren, da der Führer und damalige Reichskanzler, Adolf Hitler, zusammen mit seinen nächsten Mitarbeitern, dem Reichspräsidenten und Feldmarschall von Hinden- burg den Eid leistete. Und dieser Eid war nicht «in gewöhnlicher Ministereid jener Regierungen, die alle Augenblicke die Sessel wechselten, sondern

dieser kid galt silr Volk und Neich

Es war «in Eid, dah von nun ab eine neue Zeit in der Geschichte unseres Volkes beginnen sollte, eine Zeit, die eine furchtbare Vergangenheit auszulöschen, «ine schreckliche Gegenwart zu liquidieren und eine große Zukunft herbeizuführen hatte. Die damalige Lage kennt ihr alle am besten, und Millionen unter euch hatten da­mals ebesifalls das ganze Elend zu fühlen, das auf dem deutschen Volk und in erster Linie auf seinen arbeiten­den Schichten lastete. Es war eine Zeit, da der Deutsche sein Haupt senken muhte vor Scham über das, was in den letzten zwei Jahrzehnten nach Schluß des Weltkrie­ges sich abgespielt hatte. Es war ein

Ilespunkl unserer veschichte

so tief, daß nur ganz starke Herzen noch an eine Wie- deraufrichtung glauben konnten. Die Gegenwart selbst bot sich im grauen Elend dar. So galt es nun, für die Zukunft -Hand anzulegen und ein neues Reich aufzu­bauen. Deshalb gedenken wir heute des Tages, weil dieser Tag eine Schicksalswende im Ablauf unseres wei­teren Volkswerdens darstellt eine Schicksalswende, ait der damals auch die kleine Wehrmacht, die Reichswehr, nicht vorbeigehen konnte. Diese Reichswehr wurde von! jenen Machthabern nur als eine Art parlamentarische Schutzwache betrachtet. Sie dachten nicht einmal an die Möglichkeit, daß sie nach außen gegnerischen Hebelgriffen entgegenzutreten hatte. Diese Reichswehr wurde nurt umgebaut und zu einem gewaltigen Volksheer umge­staltet.

Bei dieser Umgestaltung mußte von den Führern wie von den Geführten nun eines erkannt werden: daß dieses neue Äolksheer auch nur auf der breiten Basis der neuen Volksgemeinschaft aufgebaut werden könne. So wie wir im Volk eine neue Gemeinschaft der deut­schen Menschen untereinander und zueinander schufen, so wurde das auch für die Kämpfer der neuen Wehr­macht notwendig. Man hat früher immer gesagt: „Um Gottes willen, nur keine Politik in die Wehrmacht hin­einbringen, das Reichsheer muß sich von jeder Politik fernhalten." Soweit es sich damals um jene lächerlichen tagespolitischen Erscheinungen handelte, war dies rich­tig. Aber, meine Kameraden, nur der kann kämpfen, der mit leidenschaftlicher Seele Anteil niprmt am gesamten Werden seines Volkes und vor allen Dingen an der

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Weltanschauung, auf Grund deren die große Politik ge­staltet wird. Es ist unmöglich, daß ein Volk sich neu formt und auf der granitenen Unterlage einer Welt­anschauung eint, die Soldaten aber draußen stehen blei­ben. Denn der Soldat ist ja nichts anderes als ein Sohn des gleichen Volkes, der nur die Ehre hat, die Waffen für sein Volk tragen zu dürfen. Wenn es überhaupt in irgendeiner Gemeinschaft unseres Volkes notwendig ist, hart und kristallklar eine Weltanschauung in sich auf­zunehmen und zu vertreten, so muß dies in erster Linie in dem bewaffneten Teil des Volkes, in seinem Volks­heer und seiner Wehrmacht der Fall sein. Nur der, der hier zur Klarheit kommt, nur der, der das Gedanken­gut dieser Weltanschauung, die unser Führer geschaffen hat. ganz in sich aufgenommen hat, wird auch jene letzte Kraft daraus empfangen, die sie zu geben vermag.

Sie ist nicht eine Weltanschauung der Schwäche oder der Zerstörung, auch nicht eines bequemen Lebens, son­dern unsere Weltanschauung gipfelt darin, daß das Volk ewig ist und daß jeder einzelne verpflichtet ist, alles, aber auch alles, selbst sein Leben, zu jeder

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Die Südgruppe der in Stalingrad eingeschlossenen K. Armee wurde von der bolschewistischen llcber- macht überwältigt: die Nordgruppe wehrt weiter­hin Feindangrisfe ab.

Unter schwersten Kampsbcdingungen vernichteten deutsche ll-Voote und die Luftwaffe im Januar wiederum 522 888 BRT.

In einer neuen Seeschlacht in den Salomon-Ee- wässern versenkten japanische Torpedoflugzeuge zwei Schlachtschiffe und drei Kreuzer.

Mussolini hielt «ine mitreißende Rede an die Schwarzhemden.

Der Führer beförderte verdiente Heerführer zu Ee- neralfeldmarschiillen.

Die unvergeßliche Rede des Reichsmarschalls am 38. Januar wird nunmehr veröffentlicht.

Der Reichskommissar für die Preisbildung will die Organisation der gewerblichen Wirtschaft in die Preisüberwachung einschalten.

Gemäß Anordnung vom 26. Januar dürfen Möbel nur gegen Bezugsschein an Verbraucher im Inland verkauft und bezogen werden.