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Var^etarntdiciie Layeszettuny

Dos flmtsdlatt des Negierenden vürgermelsters der Zielen Hansestadt vremen

Nr. 1 , 1Z. Ichrgang

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Nnzeigen-Grundpreise? «n,etg-n,»«>- und Lutnabmkb-otngung-» laut Pretelik» Lutnabmetermlu» ohn» Bkrbindlich- kott »«Ichgiloh-Il«»: Vrrm«n: ketten KS. Nu» »I»3I. Nochlr», und lonntag» 3 «7 83: Odernftra», 8«. R»> t IS »l! 8,ke: Mühlen- dam« 3; vremen-H-meltngeii: «nhnhofste. I, k«e vost«ea»e: «-» « 8« 38: Vremen-Beg-Ia«: N-hrftr-b« ri: N-s « »nb 8: vremen-BImnen« thal: Kapt.-Dallmann-Slr <1/0, Ru» 88 »- 8S.

der Nationalldziaiisten. Vremens

flmtliches verkllndungsbiatt des Neichsstatttzalters in Mdendurg und vremen

Zreilag, 1. Januar 194Z

Linzelpreis 15 Npf.

Acloii l-Ililok'

Das clsuiaelis Volk wii'ö clieses IVlal als Isiriss clsn Kampfplatz bokaupisn!"

Keujahrsaufruf -es Führers

Aus dem Führerhanptquartier 1. Januar

1.143.

Der Führer richtet folgenden Renjahrsanfrns an das deutsche Volt:

Deutsches Volk, Nationalsozialisten, Nationalsozia- listinnen, Parteigenossen!

Zum vierten Male zwingt mich das Schicksal, den Neujahrsausruf im Kriege an das deutsche Volk zu rich­ten. In diesen vier Jahren ist aber auch dem deutschen Volke klar geworden, daß es in diesem Kampf, der uns wie so oft in der deutschen Geschichte von den hab­gierigen alten Feinden ausgezwungen worden war, wirk­lich um Sein oder Nichtsein geht. Wenn in früheren Jahrhunderten dynastische Streitigkeiten die Welt mit ihrem Kriegslärm erfüllten, dann waren die Resultate eines solchen Kampfes für Sieger und Besiegte in ihren Folgen oft doch nur sehr bescheiden. Dennoch ist nach einem jahrhundertelangen Verfall des ersten deutschen Reiches unser Volk infolge seiner inneren Zersplitterung und der daraus entsprungenen Ohnmacht von seiner einst achtunggebietenden Stellung in Europa heruntergesunken und für lange Zeiten nur zum Kulturdünger der anderen Welt geworden. Ungezählte Millionen Deutsche waren gezwungen, um das tägliche Brot zu finden, die Heimat zu verlassen. Gerade sie haben unbewußt mitgeholfen, jenen Kontinent aufzubauen, der nunmehr Europa zum zweiten Male mit Krieg zu überziehen versucht. Das Volk, das in seiner politischen Hilflosigkeit und unter dem Druck der materiellen Not sich immer mehr in das

Veutsche UeberwasserflreitkrSfle verlenkren 18?0W VM.

Aus dem Führerhauptquartier, 31. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Deutsche Ueberwasserstreitkräfte versenkte» in monate- langen Kämpfen auf allen Meeren 31 feindliche Han­delsschiffe mit insgesamt 187 999 VRT. Diese Erfolge wurden bisher nicht bekanntgegeben."

Reich der Gedanken flüchten mußte» und endlich zur Nation der Dichter und Denker wurde, war für die übrige Welt eine genau so angenehme Erscheinung wie das von romantischen Ruinen erfüllte staatlich zerrissene und materiell bettelarme Italien.

Seit der preußische Staat aber aufhörte, nur der Degen fremder Mächte zu sein, und, von erleuchteten Geistern geführt, sich seiner wahren Mission entsprechend anschickte, das deutsche Volk zu einen, begannen die Nutznießer des alten Zustandes, das neue Reich mit ihrem Haß zu verfolgen und in immer kürzeren Inter­vallen mit Kriegen zu überziehen. Je nützlicher die Argumente dafür waren, um so verlogener konnten sie sein. Einst hatte das feudale Frankreich das Deutsche Reich bekämpft unter der Führung des Hauses Habs­burg. Das bürgerliche Frankreich führte sein« Kriege gegen das Deutschland unter der Führung Preußens, das Frankreich von 1839 hat wieder dem Reich den Krieg erklärt, und dieses Mal nicht mehr dem kaiser­lichen. sondern dem nationalsozialistischen Staat. Eng­land bekämpfte erst die parlamentarisch-konstitutionelle Monarchie. Heute hetzt es

gegen den deutschen Volksstaat

Amerika schloß sich dem Krieg im Jahre 1917 an gegen das damalige Deutschland Wilhelm n., es hat den neuen Krieg provoziert gegen das Deutschland der sozialisti­schen Erneuerung. Rußland verwickelte früher das mon­archistische Europa in Kriege. Es hat nunmehr seinen Weltkampf unter der Firma der bolschewistischen Staa­ten mit Hilfe der kapitalistischen Länder gegen Europa und das sozialistische Deutschland vorbereitet. Ganz gleich, unter welchen Motiven sie diese Kriege aber an­gefangen haben, der innere Grund war stets der gleiche:

Haß gegen ein starkes Deutsches Reich als Schutz­macht Mitteleuropas, Ablehnung der Lebensansprüche des deutschen und des italienischen Volkes und nicht zuletzt ein allgemeines kapitalistisches Interesse am Krieg überhaupt. Denn alle ihr« Staatsmänner find zugleich Inhaber der Rüstungsaktien ihrer Länder. Aus dem Blut der von ihnen gedungenen Söldner oder auch ibrer eigenen Soldaten wachsen die Dividenden. Was ist natürlicher, als daß vor allem die Macht, die fern jeder menschlichen Ethik steht und nur in Geld allein den Zweck des Lebens sieht, als Hauptgewinner bei allen Streitigkeiten auch der größte Organisatior der Kriege ist: Das internationale Judentum ist seit jeher der Meister im Anstiften der Entzweiung der Menschen und Völker.

Im Weltkrieg 1914/18 ist es dieser internationalen Koalition voll Geschäftemachern und ihren jüdischen Hintermännern gelungen, das deutsche Volk durch ihre Phrasen zu benebeln und es mit Blindheit zu schlagen gegenüber der ihm drohenden Gefahr. Als es dann, im Innern durch die Revolution geschwächt, die Waffen niederlegte, glaubten einfältige Menschen, den Ver­sprechungen dieser charakterlosen Feinde vertrauend, einen Frieden der Gerechtigkeit, der Versöhnung und der Verständigung erwarten zu dürfen. Der Name eines amerikanischen Präsidenten ist seitdem für alle Zeiten verbunden mit den darauf folgenden größten Betrug der Weltgeschichte. Indem Wilson mit 14 Punk­ten es fertigbrachte, das auf dem Schlachtfeld unbesiegte deutiche Volk in seiner geistigen Haltung zu zersetzen, um es daraufhin zu vernichten, hat er für alle kommenden Zeiten die deutsche Nation aber auch

immun gemocht gegen jede Wiederholung derart-ger versuche

Das Wort eines amerikanischen Präsidenten gilt seit­dem für die deutsche Nation jedenfalls nicht mehr als 1

in den Vereinigten Staaten selbst: nämlich nichts. Un­abhängig davon aber ist das deutsche Volk von heute nicht mehr das deutsche Volk der Jahre 1914/18. Aus dem einstigen bürgerlich-kapitalistischen Klassenstaat ist ein Volksstaat entstanden.

Wenn ich selbst als Soldat des Weltkrieges aus dem damaligen Fronterlebnis die Grundlagen der Lehren meiner späteren nationalsozialistischen Auffassung er­halten habe, dann ist der heute tobende zweite Welt­kampf als geschichtlicher Vorgang von einmaligem Aus­maß nur eine Erhärtung dieser Ideenwelt. Das deutsche Volk wird in diesem Kampf von seiner national­sozialistische» Volksidee deshalb auch nicht nur nicht entfernt, sondern im Gegenteil von Monat zu Monat mehr auf sie verschworen. Schlacke um Schlacke einer alten, überlebten Gesellschaftsordnung fällt ab. Es kann

kein Zweifel darüber bestehen, daß am Ende dieses Kampfes der nationalsozialistische Staat als ein uner­schütterlicher und unzerstörbarer Block in Europa be­stehen wird.

Es soll sich aber auch weiter niemand darüber täu­schen, daß dieser Staat den Kamps um die Existenz unseres Volkes mit einer anderen Energie führe« wird als dies im alten Deutschland einst der Fall war. Wenn ich am 1. September 1S3S vor dem Deutschen Reichstag erklärte» daß, ganz gleich, was noch kommen möge» weder Zeit noch Waffengewalt den heutigen Staat würden brechen könne», dann weiß jeder Deutsche schon jetzt, daß an der Richtigkeit dieser Prophezeiung nicht ge­zweifelt werden kann.

(Fortsetzung auf Seite 2)

Der Führer an -Le Wehrmacht

Das llatn 1943 wircl visllsicbt sefiwsr ssin, sbsr sicbsilicb nickt sckwsrsr als clis ruiücküsgsnclsn"

Aus dem Führerhauptquartier, 1. Januar 1943. Der Führer hat zum Jahreswechsel folgenden Tagesbefehl an die Soldaten der deutschen Wehrmacht erlassen:

Soldaten! Als ich den letzten Neujahrsaufruf an euch richtete, war im Osten ein Winter über unsere Front hereingebrochen» der einer Naturkatastrophe glich. Was ihr Soldaten der Ostfront da­mals erleben mußtet, wißt ihr selbst. In sorgenvoll durchwachten Nächten waren meine Gedanken bei euch. Daß es gelungen ist, den uns zugedachten napoleonischen Zusammenbrach zu vermeiden, war ebenso sehr eurer Tapferkeit wie eurem soldatischen Können, eurer Treue wie eurer Standhaftigkeit zu verdanken.

Ihr, meine Kämpfer der Ostfront, habt in diesem Winter Deutschland und darüber hinaus ganz Europa gerettet und mit euch jene Soldaten unserer Verbünde­ten, die Seite an Seite mit uns fechten. Während ihr aber in jenem endlosen Kamps gegen die Gewalt der Natur und die Tücke eines Feindes zäh und verbisse« die europäische Front im Osten gehalten habt, liefen in der Heimat bereits alle Vorbereitungen zur Wieder­aufnahme des Kampfes im Frühjahr. Gewaltiges habt ihr im Jahre 1942 erreicht.

Die Krim wurde erobert und gesäubert. Gefährliche Einbrüche des Gegners an zahlreiche» Stellen der Front beseitigt, in den drei Schlachten um Charkow wurde die Bedrohung unserer südlichen Flanke aufgehoben und der Gegner vernichtend geschlagen. Eine neue Offensive gewaltigsten Ausmaßes nahm ihm die letzten Reste der Ukraine sowie seine Kohlengebiete am Donez weg. In diesem gewaltigen Raum, der bis zur Wolga reicht, kämpft ihr nun Seite an Seite mit den Truppen der verbündeten Nationen. Wir schwer auch einzelnen der Kamps ist und sei» wird, und wie oft auch scheinbar die Waage des Erfolges zu unserem Gegner neigen mag, am Ende, das wißt ihr, wird als Abschluß der deutsche Sieg stehen, denn mehr noch als früher hat in die­sem Jahr die deutsche Heimat neue Waffen geschmiedet. Was in jahrelanger Arbeit vorbereitet wurde, beginnt nun in einem gewaltigen Rhythmus anzulausen, um euch, meine Soldaten, nicht nur noch besser, sondern auch noch mehr Waffen und Munition zu geben. Als Kämp­fer selbst seid ihr ohnehin jedem anderen eurer Feinde überlegen. Trotzdem weiß ich nicht nur als euer ober­ster Befehlshaber, sondern auch als einstiger Soldat selbst» mit wieviel Bitternis, Leid, Todesangst und Heldenmut auch die glorreichsten Siege verbunden sind, denn am Ende ist es nur der Mensch als Kämpfer und damit der Soldat, der den Streit der Waffen entschei­det, in der Hand des Feiglings würde auch die beste Waffe wertlos sein. Während ihr, meine Soldaten der Ostfront, die schwerste Last getragen habt, und mit euch alle die eingesetzten Männer und Frauen her euch hel­fenden Organisationen, die selbst so oft gezwungen sind, ebenfalls zum Gewehr und MG. zu greisen, hat auch an allen anderen Fronten der deutsche Soldat seine Pflicht in höchstem Maße erfüllt.

Bon Nordnorwegen bis zur spanischen Grenze warten deutsche Divisionen auf den Angriff unserer Feiyde. Ob sie kommen und wo sie kommen, können wir nur ver­muten, daß sie aber, wann und wie sie kommen, geschla­gen werden, das wissen wir. In wenigen Stunden hat Dieppe den Engländern gezeigt» daß eine Landung der Feinde auf dem Kontinent nur zu ihrer blitzschnellen Vernichtung führt. Sie werden an jeder anderen Stelle die gleichen Erfahrungen machen. Während unsere Sol­daten mit denen unserer Verbündeten besonders auch in Nordasrika im heldenhaften Kampfe stehen, haben verräterische französische Generale und Admirale den Waffenstillstand gebrochen und unter der Verletzung feierlicher Verpflichtungen und Ehrenworte, selbst gegen­über ihrem eigenen Staatsoberhaupt, das französisch« Kolonialreich, das wir als Sieger Frankreich belasten hatten, unseren Feinden auszuliefern versucht. In we­nigen Tagen wurde daraufhin in Uebereinstimmung mit dem Willen des Duce der Rest Frankreichs besetzt, die südfranzöfische Mittelmeerküste zur gemeinsamen Vertei­digung eingerichtet, die französische Armee und Flotte entwaffnet. Tunis and Bizerta in unseren Besitz genommen.

Damit erhielten wir nun jene Position, die für die Führung des Kampfes in Nordasrika von wichtiger, ja ausschlaggebender Bedeutung ist. Indem ihr nun aber, meine Soldaten, soweit von Deutschland entfernte Fron­ten ausrichtet oder Fronten haltet, schützt ihr im Verein mit unseren Verbündeten nicht nur Europa, sondern auch eure eigene Heimat, das Deutsche Reich. Was un­sere Marine in diesem Kampf mit leistet, ist geschichtlich einmalig. Unterseeboote und Ueberseestreitkräst« erzielen Bernichtungsergebniste gegenüber der feindlichen Kriegs- und Handelsfchiffahrt. die auch nicht mehr annähernd durch Neubauten ausgeglichen werden können. Die Luftwaffe, wie ihr es selbst in so unzähligen Einsätzen dieses Krieges gesehen und erlebt und verfolgt habt, leistet mit all ihren Verbänden das Höchste. Ihr Sol­

daten des Heeres aber seid, bleibt nach wie vor das Rückgrat dieses ganzen gewaltigen Ringens- Eure Tapferkeit, eure Treue, euer Pflichtbewußtsein und enre Standhaftigkeit find die Grundlagen des endgültigen Sieges. Besonders die Grenadiere und Jäger der Regi­menter der Infanterie- und Panzerdivisionen des Heeres und der Standarten der Waffen-habe» nicht nur die schwersten Verluste getragen, sondern auch die höchsten Leistungen vollbracht.

Wenn wir am Beginn des neuen Jahres den festen Entschluß fassen, unter keinen Umständen vor unseren Feinden zu weichen, sondern solange zu kämpfen, bis der endgültige Sieg unser ist, dann geschieht es zuerst im Ge­denken an unsere lieben Kameraden, die allein für diesen Sieg bisher ihr Leben lassen mußten. Es ge­schieht aber auch mit dem Blick auf das deutsche Volk, seine Gegenwart und seine Zukunft. Was die Gegner mit unserem Volk vorhaben, wurde in zahlreichen Zei­tungen und öffentlichen Reden angekündigt. Was der Feind im Osten im Falle seines Sieges mit uns machen würde, das wißt ihr selbst. Was wir nun demgegenüber zu tun entschlossen find, werden diese Gegner selbst noch kennenlernen. Indem wir unserer Toten an den Fronten erinnern, gedenken wir aber auch der Tapfer­keit der Heimat. Sie sind ihrer Soldaten nicht un­würdig. Alle Versuche des Gegners, seine verruchten Angriffe gegen Frauen und Kinder, alte Kulturstätten oder friedliche Wohnhäuser, haben das deutsche Volk nicht zersetzt, sondern im Gegenteil zu jenem Haß ge­führt, der notwendig ist, um einen solchen Kamps mit Aussicht aus Erfolg führen zu können. Denn selbst als wir iy diesen Krieg getrieben wurden, haben wir be­sonders gegenüber unsere» westlichen Gegnern den Be­griff des Hasses nicht gekannt. Wir hatten von ihnen nie etwas gefordert, was sie verletzen oder gar beleidigen hätte können, nichts verlangt, was ihnen gehörte. Unser einziger Wunsch war, mit ihnen in Freundschaft zu leben.

Unsere Soldaten haben, nachdem England und Frank­reich uns den Krieg erklärt haben, heldenhaft gekämpft, und trotzdem war der Haß im deutschen Volk auch dann noch nicht vorhanden. Die Trümmerstätten unserer alten Dome, zahlreiche Tote und verwundete Frauen und Kinder, die planmäßigen Angriffe aus unsere Lazarette usw sie erst haben nun eine Sinnesänderung im deut­schen Volke erzielt. Herr Roosevelt und Herr Churchill haben Deutschland nunmehr hassen gelehrt. So arbeitet das deutsche Volk heute in Stadt und Land mit ver­bissenem Grimm, mit dem einzigen Entschluß, daß dieses Mal der Krieg jenes Ende nimmt, daß für die nächsten hundert Jahre den Feinden Deutschlands die Lust ver­geht, uns wieder zu überfallen. Und. die Völker, die ihr Schicksal mit dem deutschen verbunden haben, stehe» der gleichen Frage auf Leben und Tod gegenüber. Gnade Gott, Europa, wenn das jüdisch-bolschewistisch-kapitali­stische Komplott gelingen würde. Europa wäre endgültig verloren, in ihm aber liegt eure eigene Heimat, meine Soldaten, für die ihr kämpft.

Das Jahr 1943 wird vielleicht schwer sein, aber sicher­lich nicht '^werer als die zurückliegenden. Wenn uns aber der Herrgott die Kraft gegeben hat, den Winter 41 auf 42 zu überwinden, dann werden wir diese. Win­ter und das kommende Jahr erst recht überstehen. Eines aber ist sicher: In diesem Kampf kann es nunmehr keine Kompromisse mehr geben. Was Europa braucht und auch die übrige Welt, ist nicht ein Zustand, in dem alle 29 oder 25 Jahre die jüdisch-kapitalistischen Hyänen sich wieder gegen den friedlichen und vor allem den sozialen Aufbau einer neuen Welt wenden können, sondern eine lauge Ruhezeit der ungestörten Entwicklung. Deutsch­land aber benötigt vor allem die Voraussetzungen zum Aufbau einer von außen nicht mehr bedrohten national- sozialistisckien Volksgemeinschaft. Wenn dieser Staat und das übrige Europa dann zugleich in ihrer räum­lichen Begrenzung die Grundlagen der sicheren Ernäh­rung besitzen sowie über jene Rohstoffe verfügen, ohne die menschliche Kulturen heute nicht mehr denkbar sind. dann werden eure Leiden, meine Soldaten, keine ver­geblichen sein. Dann werden einst zu den Gräbern un­serer gefallenen Kameraden Generationen wandern, um ihnen zu danken für das Opfer, das sie dem Leben der Nachwelt gebracht haben.

Indem wir für dieses Ziel des Lebens und der Freiheit unserer Völker und nicht für Geld und Geschäfte kämpfen, glauben wir. den Herrgott wieder bitten zu dürfen, uns auch im kommenden Jahr wie in den vergangenen seinen Segen zu geben.

Führerhauptquartier, am 1. Januar 1943. gez. Adolf Hitler.

Mnimer sich beugen!

Osr 8cbritt In8 neus lobr

K. K4ü. Bremen, 1. Januar 1943

Ein neues Blatt im Buch der Weltgeschichte ist aufgeschlagen! Die umgewendeten Seiten mit der Chronik des Kriegsjahres 1942 künden in ehernen Lettern von den unter der genialen Führung Adolf Hitlers erzielten Siegen unserer heroischen Soldaten an allen Fronten, vom star­ken Opferwillen der Waffenschmiedenden Heimat, von den glänzenden Erfolgen unserer kampf- gestählten treuen Verbündeten, sie künden vom beispiellosen deutschen Aufbauwerk im ehemals sowjetischen Osten, von der Konzentration aller Kräfte der Dreierpaktmächte auf den harten, aber sicheren Endsieg, von der Vereitelung verbreche­rischer feindlicher Anschläge gegen das neue Eu­ropa auch in dem neuen aufgeschla­genen Blatt wird das deutsche Volk eine unsterbliche Tat nach der ande­ren verzeichnen, weiterer Triumphe über seine Gegner gewiß, doch ebenso unerbittlich zur Meisterung aller etwa im Schoß der Zukunft schlummernden Schwierigkeiten entschlossen! Wenn wir im luftgefährdeten Nordseegau der unerbitt­lichen Härte des Krieges ein besonders trotziges Nimmer sich beugen!" entgegensetzen, so wahren wir mit dem zähen Willen, stärker als jedes Schicksal zu bleiben, das heilige Vermächt­nis unserer toten Helden!

*

Um wieviel günstiger ist heute unsere militä­rische und wirtschaftliche Gesamtsage gegenüber der des Jahreswechsels 1941/42, die gekennzeich­net war durch die zugleich mit den verbissen an­greifenden Bolschewisten über die Ostfront herein­brechende elementare Gewalt eines außergewöhn­lich strengen Winters. Das gehört mit zu dem un­verlierbaren inneren Besitz, den uns das ans Uebermenschliche grenzende Standhalten der Front in den Weiten des Ostens brachte: die über Zeit und Raum erhabene höchste Bewährung deutschen Soldatentums. Eine andere, noch weiter zurückliegende Situation beleuchtet, zum Vergleich in Erinnerung gebracht, nicht weni­ger scharf unsere bisher erkämpfte und erarbeitete Machtposition: Der Uebergang zum vierten Jahr des früheren Weltkrieges stand im düsteren Zeichen einer dumpfen Ahnung, daß den voran­gegangenen Heldentaten unserer Frontkämpfer die letzte, den Enderfolg sichernde Auswertung ver­sagt blieb heute, beim Schritt ins neue Jahr des gewaltigsten Waffenganges aller Zeiten, sind wir beseelt von dem tiefen, in, der Feuerprobe der Wirklichkeit geläuterten Bewußtsein, daß die ein­zigartigen Sregeszüge unserer Wehrmacht dank dem Feldherrngenie Adolf Hitlers schon jetzt die Unüberwindbarkeit der Achse garantieren. Mit diesem klaren Wissen paart sich der unerschütter- liche Glaube, dah im Ringen um den letzten gro- ßen Triumph keine Macht der Welt die organische Steigerung unseres Kräfteeinsatzes und damit die Ausschöpfung der strategischen Möglichkeiten im riesigen Raum zwischen Nordmeer und Afrika einerseits sowie zwischen Wolgaknie und Atlan- tikküste andererseits auch nur einen Augenblick unterbinden kann.

*

noch einmal den ereignisschweren Zeitraum zwi­schen Beginn und Ausklang des, Jahres 1942 und zogen eine stolze Bilanz der Erfolge unserer Kampfgemeinschaft am äußeren und inneren Frontabschnitt. Anders als im Verlauf früherer Kriege ist die gestaltende und tragende Nation im Zentrum des europäischen Kontinents heute aber auch befähigt, alles, was in dem Geschichte gewor­denen Jahr außerhalb der Machtsphäre des Rei­ches und seiner Verbündeten als Realität oder Zielsetzung der Feinde in Erscheinung trat, in sei­nem innersten Sinn zu erkennen. Klar und scharf hoben sich auf der Schattenwand der hinter uns liegenden zwölf Monate weltpoliti- scher Geschehnisse die dramatischen Ereig­nisse ab, die mit dem antieuropäischen Trei­ben unserer Gegner in ursächlichem Zusam­menhang standen. Wir erlebten in der durch- messenen Zeitspanne die unbeschreiblich zynische Selbstdemaskierung der plutokratisch-bolschewisti- schen Verschwörer. Wir wurden Zeuge jüdischer Haßausbrüche gegen das deutsche Volk, die alle bisherigen hebräischen Scheußlichkeiten noch in den Schatten stellten. Wir hörten die verzweifelten Schreie der Bolschewisten nach derZweiten Front beobachteten, wie der Washingtoner Im­perialismus seine Polypenarme um das britische Empire legte, konnten feststellen, wie die Yankees Mlttelamerika und große Teile Südamerikas in das Joch der Dollar-Diktatur zwangen. Wir sahen wie Verräter im Dienst der Angloamerikaner Frankreich an den Rand des Abgrunds stießen und seinen afrikanischen Kolonialbesitz den Fein­den in die Hände spielten, um nun ihre verab- scheuungswurdige Handlungsweise in der Ermor- I düng Darlans keineswegs gesühnt, wohl aber vor

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