Ausgabe 
(31.3.1943) 90
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Das flmtsbllltt des Negierenden vürgermeisters der Zielen ^nsestav. vrrmen

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der Nationalsozialisten, vremens

flmlilchrs verkündungsdiatt Ses Ncichsstattstalters in Vldenburg unü vremen

LtsaisselirsISr üscke desurkl unseren 6su

Der mit Sex Führung Ser Geschäfte LeS ReichsministerL für Ernährung und Land« wirtschaft sowie des ReichsbauernführerS beauftragte Staatssekretär und Oberbefehls­letter Ser NSDAP., Herbert Backe, besucht am 1. und S. Avril den Gau Weser-EmS. Aus diesem Anlaß wird unS vom Gauamt für Las Landvolk geschrieben:

Staatssekretär Backe, der nicht nur das Reichsministerium für Ernährung und Land­wirtschaft und die Geschäfte des Reichs» banernführers führt, sondern auch vom Füh­rer den Auftrag erhielt, das Reichsamt für das Landvolk der NSDAP. aufzubauen, ist im Gau Weser-Ems besonders willkommen. Der Staatssekretär wird die Bedeutung so­wie die Sorgen und Nöte unteres Front­gaues Wefer-Ems verstehen, da er selbst von früher Jugend an die Härte des Lebens gespürt hat und wie selten ein anderer die bäuerliche Praxis aus eigener unmittel­barer Erfahrung kennt.

Im Kaukasus verlebt Herbert Back« als Sohn eines Ausländsdeutschen seine Jugend. Das Zarenreich bricht zusammen, die Bol­schewiken kommen. Backe wird nach Sibiren verschleppt, schlägt sich oder auf der Flucht nach Deutschland durch. Lr arbeitet zuerst als Drainage- und Metallarbeiter und besteht neben dieser Arbeit das Abitur. Dann wird er Landwirt, studiert als Werkstudent Land­wirtschaft, erwirbt seinen Diplomlandwirt, geht wieder in die Praxis und ist bis aus den heutigen Tag Pächter einer staatlichen Domäne. Schon ganz früh ist Herbert Backe ein treuer Gefolgsmann des Führers, als SA.-Führer und Politischer Leiter erprobt, dann bei der Machtübernahme mit an ver­antwortlichste Stelle im Kampf um die Er-

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reichung der Nahrungsfreiheit berufen. Das ist in kurzen Zügen der Werdegang des Staatssekretärs Herbert Backe, eines Man­nes, der das Leben und die Probleme un­serer Zeit aus eigenem. Erleben, kennt. ^

Zusammen mit dem Gauleiter und dem Landesbauernsührer wird der Staatssekretär b o mb e n g e s ch äd i gt e Bauernhöfe aufsuchen, sich über die zu leistenden Aufbau­arbeiten unterrichten, um die Sorgen und Nöte dieser besonders schwer betroffenen Ge­biete kennenzulernen. Aber auch die sonstigen für unser Bauerntum auf Marsch, Moor und Geest brennenden Fragen werden besprochen und typische Betriebe besichtigt. In vielem wird ja unser Gau landwirtschaftlich und landschaftlich in den anderen Gauen des Rei­ches nur einseitig gesehen. Die seit Hunderten von Jahren in den Marschen berühmten Viehzuchten, seien es Pferde oder Rind­vieh, der in früheren Zeiten so starke Versand bester Butter direkt an die Haushaltungen im Reich selbst, haben dazu beigetragen, in uns das Land der besten Böden, der fetten Weiden, also das Land zu sehen, in dem Milch und Honig fließen.

Dabei überwiegen die geringen Bö­den in Geest und Moor bei weitem, und vieles, was der Boden von sich nicht hergeben wollte, hat ihm ja nur allein der zähe Fleiß unseres Bauerntums in mühevollster Arbeit abgerungen. Was ist nicht alles an Heide und Moor kultiviert worden, was über» die frühere starke Schweinehaltung an organischem Dünger die­sen mageren Böden zugeführt worden, damit sie Frucht bringen. Wieviel Höfe gibt es, dre nur auf den Roggenbau angewiesen sind und bei denen der Boden nach organischem Dün­ger schreit wie zum Beispiel im Emsland, aber auch in vielen anderen Gebieten. Wie schwierig ist ein großer Teil unserer Hofe durch die Streulage zu bewirtschaften. Wie­viel Kummer machen uns die zu kleinen Be­triebsgrößen: denn lange schon ist unser Gau ein Land ohne Raum. Wie oft ist das Wasser unser schlimmster Feind, wenn wir nur an die großen Projekte des Dummers und der Hunteregulierung und an das Leda— Amme-Projekt denken. Aber auch die Marsch hat ihre besondere, Sorge; das sind jene Be­triebe, die nur einseitig mit ^nunland wirtschaften können, weil der hohe Wasser- stand und die Berknickung des Bodens eine Ackerkultur unmöglich machen. Dazu kommt der Kampf mit dem Emel, der Eraseule und den Mäusen. Das alles muß man sehen, um die Leistung unserer heimischen Bauern und 'hier Helfer voll würdigen zu können.

Aber nicht nur um diese Sorgen will Staatssekretär Backe aus eigener Anschauung

übsckieä vom koiclmLporlkiikrer

^s/65//cliS5 ÄQatsakt ,'m /^0LOk'/t3Oo/ c/65 N6U6N Ks/c/iskanr/s/ — /?S/c/i 5 m/m' 5 ts 5 Or. 6osbks/§ würgte v. Hc/iommsr unci Ostsn, §s,'n unc/

l.Mufaiksaak der neuen Reichskanzlei fand am Diens- A°°ts°kt sUr den am 25. dieses Monats verstoßenen Al^suhrers SA.-Obergruppensührer und Obergebietsführer der Hitler-

2m Namen des Führers würdigte Reichsnttmster Dr. Goebbels in tiefempfundenen Worten das Leben und Schaffen

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Zahlreiche hohe Persönlichkeiten des natio­nalsozialistischen Deutschland, Reichsminister, Reichsleiter, Vertreter der Partei und ihrer Gliederungen, des Staates und der Wehr­macht, die führenden Männer des deutschen Sports, sowie auch Vertreter der verbündeten und befreundeten Nationen erwiesen durch ihre Anwesenheit dem Toten die letzte Ehre. Der Mosaiksaal hatte eine dem Ernst der Stunde entsprechende Ausschmückung erhalten. Auf erhöhtem Podest ruhte der mit der Hakenkreuzfahne überdeckte Sarg, darauf la­gen SA.-Mütze und Ehrendolch. Angehörige der Partei, der SA.-Standarte Feldherrn­halle, der Hitlerjugend und des NS.-Reichs- bundes für Leibesübungen hielten die Ehren­wache, neben ihnen standen die Träger der Ordenkiffen. Gedämpftes Licht fiel aus die wundervollen Kränze, die den Katafalk wie ein Teppich umgaben, und silberne Reichs­adler leuchteten von der Höhe trauerumflor- ter Pvlone. Fahnen und Standarten bildeten den Hintergrund, und von der Stirnwand grüßte ein goldgefaßtes Hakenkreuz.

Kurz vor 12 Uhr trafen die Angehörigen des Dahingeschiedenen ein, und Reichsmini­ster Dr. Goebbels geleitete sie, während sich die große Trauergemeinde zu stummem Gruß erhob, auf ihre Plätze. Lautlose Stille lag über dem weiten Raum, als der zweite Satz aus der 5. Sinfonie von Ludwig van Beet­hoven, gespielt vom Orchester des Deutschen Opernhauses unter Leitung von General­musikdirektor Rother, aufklang und der Weh­mut der Stunde sinnfällig Ausdruck verlieh. Als die Töne verhallt waren, ergriff als

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Drabtbericht unseres Vertreter-

iiv. Stockholm, 30. März. Die Engländer haben sich ausnahmsweise einmal zu größe­ren Verlustzugeständnissen entschlossen als erwartet werden konnte. Sie geben von den Luftoperationen gegen Deutschland in der Nacht zum Dienstag insgesamt 83 Bomber- verluste zu. 21 Bomber auf Grund des An­griffs auf Berlin, 12 weitere Bomber auf Grund der Einflüge in Westdeutschland. Wahrscheinlich sind wie üblich auch in diesem Fall die Verluste noch größer, wenn das Luftfahrtministerium diesmal freiwillig eine Zahl nennt, die sogar noch über die ersten deutschen Abschußbeobachtungen hinausgeht. Eine Anzahl beschädigter Flugzeuge wird meist noch über See von ihrem Schicksal er­reicht, andere verunglücken beim Start oder der Landung. Die britische „Offenheit" hängt möglicherweise mit dem Wunsch zusammen, der eigenen Öffentlichkeit eine realistischere Beurteilung der Risiken und Verluste bei den so populären Bombardierungen feind­licher Wohn- und Kulturzentren zu vermit­teln. Diese Verlusteingeständniffe werden jedenfalls bei der englischen Öffentlichkeit ihre Wirkung nicht ganz verfehlen. In neu­tralen Kreisen werden sie als recht schwer­wiegend beurteilt. Der schwere Schlag von 33 verlorenen Bombenflugzeugen bedeutet für den Feind nicht allein ein Ausfall wert­voller Flugzeuge, sondern auch den Verlust von über '20V Mann fliegenden Personals, die eine monatelange Spezialausbildung hinter sich hatten. — Die Engländer melden aus der Nacht zum Dienstag zahlreiche deu- sche Operationen gegen Plätze der englischen Küstengebiete, besonders Ostengland sei wie­der heimgesucht worden. Bom Dienstag wird ein neuer Tagesangriff gegen eine britische Nordwestküstenstadt zugegeben-

Vertreter des Führers Reichsminister Dr. Goebbels das Wort, zeichnete den Lebens­weg des Verstorbenen und umriß das große Werk dieses getxeuen Kämpfers, das als ein unvergeßliches Vermächtnis im deutschen Volk für alle Zeiten weiterleben wird.

8s!ħm!i»i8lsr vr. kosdbek

Wrte u. a. aus: Hans von Tschammer und Osten hat dem deutschen Sport wieder Welt­geltung verschafft. Er hat ihn aus den Nie­

derungen des Parteigezänks zu seiner hohen Aufgabe, nämlich zum Dienst am Volke und seiner körperlichen und seelischen Ertüchti­gung zurückgeführt. Das ist sein unbestritte­nes, weit über die Zeit hinaus wirkendes geschichtliches Verdienst. Die Fülle seiner Ar­beitskraft schien unerschöpflich. Die wenigen Worte eines kurzen Nachrufs genügen nicht, die fast zwanzigjährige rastlose Tätigkeit eines im öffentlichen politischen Dienst stehenden Kämpferlebens vollkommen zu um­reißen. Voll Bewunderung schaut die ganze Welt auf diese einmalige sportliche Er­ziehung eines Volkes, die ihren Ausdruck in unvergleichlichen Leistungen auf allen Sport­gebieten findet. So wird von Tschammer und Osten in der ganzen Kulturwelt Künder deutscher Kraft und Disziplin. Ueberall, wo (Fortsetzung auf Seite 21

Der StsatstiLuerskt lür äsn llsicbssporttükröi von Isedammsr uncl Osrsn

^ Sovsii liilüsräienst

8o«jelms§seil erneut sdgesck!sgen

Züc//i'ck c/ss i.oc/ogosss5 tm Kaum von Äoro/o /?u§5/ci, am /(ubonbrücksntcopl, süc/ivsst/ick lV/osmo

Aus dem Führerhauptquartier, 30. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt: „An der Nordfront des Kuban- Brückenkopfes und im Raum südwestlich Wjasma scheiterten neue feindliche An­risse unter hohen blutigen Verlusten. 27 ganzer wurden allein im Kampfraum süd­westlich Wjasma abgeschossen. In der Ab­wehrschlacht südlich des Ladogasees be­währte sich gestern erneut unsere hervor­ragend kämpsende Infanterie. Sie schlug in harten Nahkiimpfen den Ansturm der sowje­tischen Massen ab und behauptete überall ihre Stellungen. Im Raum von Staraja Rußja haben die Truppen eines deutschen Armeekorps in wochenlangen, schweren Kämpfen alle feindlichen Durchbruchsversuche abgeschlagen und damit einen vollen Ab- wehrerfolg errungen. Die Sowjets verloren seit dem 23. Februar in diesem Abschnitt 61160 Tote, 2978 Gefangene, 293 Panzer, 26 Geschütze, 806 Maschinengewehre, 111 Granatwerfer, 206 Panzerbüchsen und 1036 Maschinenpistolen. Vei den Abwehrkämpfen im Kubanbrückenkopf zeichneten sich rumä­nische Jnfanterieverbände erneut aus.

Der Feind führte auch gestern an zahl­reichen Stellen der tunesischen Front heftige Angriffe gegen die deutsch-italieni­schen Stellungen, ohne daß es ihm gelang, den beabsichtigten Durchbruch zu erzielen. Die Luftwaffe unterstützte in unermüdlichem

Einsatz den Abwehrkampf der deutsch- italienischen Truppen. Deutsche Kampfflug­zeuge griffen bei Tage und bei Nacht einen feindlichen Eeleitzug an der nordafrika- nischen Küste an und erzielten nach bisher vorliegenden Meldungen Treffer auf drei Handelsschiffen. In der vergangenen Nacht griffen britische Flugzeuge Orte in West- deutschland und die Reichshauptstadt an. Sie warfen Spreng- und Brandbomben, vor allem auf Bochum und auf einige Stadt­teile und Vororte von Berlin. Es wurden hauptsächlich Wohnviertel getroffen. 27 der angreifenden Bomber würden abgeschossen. Ein Tagesangriff schneller deutscher Kampf­flugzeug« gegen eine Stadt an der englischen Südküste verlief erfolgreich.

Deutsche und kroatische Truppen haben in Zusammenarbeit mit Teilen der italieni­schen Wehrmacht in wochenlangen Kämpfen eine von Sowjetrußland angezettelte kom­munistische Aufstandsbeivegung in Siid- kroatien zerschlagen. Bei schwierigen Wetter- verhältnissen und trotz der llnwogfamkeit des bergigen Kampfqeläiides und der hinter­hältigen Knmpfesweise der Aufständischen wurde der organisierte Widerstand gebro­chen, Waffen- und Verpflegungslager er­beutet. Nur schwachen Resten der kommu­nistischen Banden gelang es, ins Hoch­gebirge zu entkommen."

K/ee EÄ ^r'e ParMee Lies

Von uiissism Lsriivsr Lckriktlsitsr Or. Waliksi Zckvsicker

. An Hand eines Churchill-Zitates konnte der Reichspressechef Dr. Dietrich in einer An­sprache vor der westdeutschen Presse beson­ders einleuchtend und überzeugend feststellen, wie weitgehend der Bolschewismus und die britischen Kriegsverbrecher in ihrer un­menschlichen, barbarischen Erundeinstellung gegenüber den höchsten Werten der Mensch­heit und ihrer Kultur übereinstimmen. Lange vor dem Kriege schon hat sich Churchill zu der Idee bekannt, daß man den Mord an Frauen und Kindern und an der Zivilbe­völkerung ganz allgemein im gewaltigsten Ausmaß organisieren müsse, wenn man im Kriege den Sieg erringen wolle. Nein, es ist nicht nur die politische und militärische Ohnmacht, in die sich Großbritannien durch die Entwicklung des Krieges und durch die Schuld des Amokläufers Churchill gedrängt sieht, es ist darüber hinaus der' geistig­politische Niederschlag und das seelische Erbe einer Jahrhunderte alten britischen Politik des Piratentums, des Raubes, der Erpressung und der blutig-grausamen Vergewaltigung anderer Völker, das dem England von heute den Pakt mit dem bolschewistischen Teufel und die Bereitschaft zum Verrat der abend­ländischen Kultur so leicht macht. Dr. Dietrich hat den Terrorkrieg unserer Gegner als

Der küdrer:

L» ivlrck ckesdslb nur s» uns liegen, cken 8lnn ckieses Krieges ru begreiken, cke» uns sukgsrvungenen ksnipk so enlsclilossen unck so lange ru küliren, bis ckleser Kontinent als enckgiiltig ge­rettet sngssslisn vercksn cksrk.

Lroklanration rinn 30 . 1843

einen bewußten Vernichtungsfeldzug gegen die Zivilisation gekennzeichnet. Auf dieser Ebene finden sich die britischen Mordbrenner mit den Horden des innerasiatischen Nihilis­mus zusammen.

Daß im Rahmen einer gegen die Mensch­heit unid gegen die Kultur gerichteten ver­brecherischen Koalition die einzelnen Partner wiederum ihre ganz besonderen imperialisti­schen Ziele verfolgen und sich gegenseitig über das Ohr zu hauen trachten, steht auf einem anderen Blatte. Diese Erkenntnis ist durch die militärische und politische Entwick­lung seit der Zusammenkunft zwischen Roose- velt und Churchill i" Casablanca für die ganze Weltöffentlichkeit augenfällig gewor­den. Die beiden westlichen Trabantenführer des Bolschewismus konnten damals ihre gren­zenlose Enttäuschung darüber überhaupt nicht mehr verheimlichen, daß Stalin der dringen­den Einladung zu einer gemeinsamen Konfe­renz, zu der man sich sogar bis nach Khartum oder nach Jerusalem begeben wollte, nicht Folge geleistet und es darüber hinaus auch abgelehnt hatte, einen bevollmächtigten Ver­treter zu entsenden. Wenn heute nach einer langatmigen Fortsetzung der diplomatischen Verhandlungen zwischen England und den ' Vereinigten Staaten die „New Pork Herald Tribune" feststellt, daß die Sowjetunion „end­gültige Entscheidungen oder feste Abmachun­gen mit Amerika und England ablehne", so­lange sie allein die Lasten des Krieges auf dem europäischen Festland zu tragen habe, so ist das schon als ein Grundgesetz der weltpo­litischen Lage seit Casablanca anzusehen. Im vorweggenommenen Siegesrausch während der sowjetischen Winteroffensive glaubten sich die Moskowiter bereits endgültig als Herren der militärischen Lage in Europa betrachten zu dürfen, und sie halten jetzt eigensinnig an den fiktiven Folgerungen fest, die sie im Win­ter gezogen haben, obgleich die deutschen Sol­daten an der Ostfront inzwischen die Sowjet- pläne zuschanden gemacht und auf der Grund­lage der totalen Mobilmachung Europas die eingeleitete große Wende durchzuführen sich anschicken. In England und in den Vereinig­ten Staaten ist man jedenfalls auf Grund

Karte ^bvekrkämpke an mekreren krönten äes Ostens

krio/g/oss bo/sc/,sw/5t,'sc/is /lngk/tts - Hukrkompl- unci Is/-5tö,si-l/ugrsugs gksffsn v/rkom in c/is k/-ci<cömp/s sin

Berlin, 30. März. Stärkstes Artillerie- feuer lag auf den deutschen Stellungen im Nordabschnitt des Kuban-Bruckenkopfes bevor am 29. März die Bolschewfften auf breiter Front angriffen. Von Panzern und von Schlachtfliegern unterstützt, rannten die Sowjets gegen unsere Linien an. sie wur­den jedoch überall unter hohen Verlusten ab­gewiesen Auch die Versuche, m Kompanie- bis Bataillonsstärke in zusammenhanglosen Teilvorstößen einen Erfolg zu erzwingen, scheiterten an der unerschütterlichen Abwehr deutscher und rumänischer Truppen noch vor der Hauptkampflinie. Dabei gelang es Gre­nadieren und Kanonieren einer deutschen Infanterie-Division erneut, itw« dn ?m Tiefflu« ihre Stellungen..bekämpfenden feindlichen Schlachtflieger mit ab ­wehren und Maschinengewehren abzuschieben.

In pausenlosen Einsätzen ^ griffen stuka- qruppen in wiederholten Sturzen Lolschewi' tische Truppen- uchd Panzerbeieitstellung an. Dabei erlitten die Sowiets. so schwere

N a ch?u ch s^^E/sind"als° viele Fragen, die in diesen Tagen zur Sprache gebracht werden müssen, damit Staatssekretär

unseres bäuerlichen

einem Wunsche entsprechend

ein

unswe genaues

Bild von der Lage der heimischen Ernah- «waisseirelar Baue aus eigener „M.

wlffen. sondern ebenso am Herzen liegt ihm rungswlrtschast erhall.

Verluste, daß sie sich in rückwärtige Stellun­gen zurückzogen. Deutsche Kampfflugzeuge belegten einen bedeutenden Nachschub- und Verladebahnhof mit Bomben. Es entstanden zahlreiche Brände in Verpflegungs-Depots und Materiwlschuppen. Gütsrzüge mit Trup- penreserven wurden von den Reihenwursen erfaßt. Die Bomben explodierten zwischen Güterwagen, von denen eine große Anzahl zerstört inmitten der aufgerissenen schienen- stränge und umgepflügten Bahnkörper liegen blieb. Am oberen Donez befand sich auf dem Westufer des Flusses noch ern Brückenkopf des Feindes. Grenadiere nahmen in über­raschendem Zugriff diesen Stützpunkt der Bolschewfften und säuberten bis zum Abend das weite Gelände von restlichen -owiet-

^Nordwestlich Kursk standen unsere Trup­pen während des ganzen Tages in wechselvol- len Kämpfen um eine Ortschaft. Nach nne- lderholten Angriffen gegen die stark ausge­bauten Stellungen war die Widerstandsttaft der Sowjets gebrochen, die unter hohen Ver­lusten die Ortschaft räumten. Sturzkampfver­bände unterstützten die Angrifssbewegungen unterer Truppen. Bomben, schweren Kalibers fügten der feindlichen Infanterie und den Panzerbereitstellungen hohe Verluste zu Zer- itörerstaffeln griffen in mehrfachen Tiesslngen mit ihre» Kanonen und Maschinengewehren die zersprengten Bolschewisten an. Ein Mu­

nitionslager ging in Flammen auf. und ex­plodierte, während zahlreiche mit Truppen besetzte Lastkraftwagen ausbrannten. Jagd­flieger schaffen 20 Sowjetflugzeuge ab, drei weitere wurden von der Flakartillerie zum Absturz gebracht. Der für die Bolschewisten wichtige Nachschubbahnhof Kastornojean der mehrgleisigen, vom Donezgebiet nach Nor­den führenden Hauptbahnstrecke war das Ziel anderer deutscher Kampf- und Zerstörerflug­zeuge. Der i-m Tiefslug durchgeführte Angriff kam dem Feind so überraschend, daß die Ab­wehr erst einsetzte, als die Bomben schon in den Gleisanlagen, Materialschuppen und in rangierenden Gütevzügen lagen, wo zahl­reiche Eroßbrände und nachhaltige Zerstörun­gen entstanden.

Nach längerer Pause nahmen die Sowjets ihre Angriffe südwestlich, Wjasma wieder auf. Besonders im Abschnitt eines Armee­korps kam es zu sehr heftigen Kämpfen. Seit den frühen Morgenstunden hämmerten bol­schewistische Artillerie, Salvengeschütze und Granatwerfer auf die deutschen Linien. Un­ter dem Schutz dieser Feuerwalze traf die feindliche Infanterie zum Angrifs an. Allein gegen die Stellungen einer Infanterie- Division stürmten sechs bolschewistische Schiitzenregimenter. die von Panzern beglei­tet waren. Vierzehnmal versuchte der Feind den Durchbruch durch unsere Abwehrfront,

doch jedesmal wurde er unter hohen Ver­lusten abgewiesen. 1500 tote Bolschewisten und 21 von den 27 in diesem Raum ein­gesetzten Panzerkampfwagen blieben vor der Hauptkampflinie des Armeekorps liegen.

Südlich des Ladogasees und am rech­ten Frontslügel vor Leningrad setzten die Bolschewisten ihre starken Angriffe fort. Wie­der begann der Kampf mit heftigem Artil- leriefeuer. Das verschlammte Gelände bebte noch unter den letzten schweren Salven, als schon die erste,' von Panzetn begleitele Schützenwelle vorbrach. Bis zu dreizehnmal wiederholte der Feind seinen Ansturm. An unseren unerschütterlichen Grenadieren brachen aber wiederum alle bolschewistischen Angriffe im Nahkampf oder im Gegenstoß zusammen. Vor der Hauptkampflinie blie­ben zwischen den alten Panzerwracks der Vor­tage die Trümmer von acht neu abgeschosse­nen Sowjetpanzern liegen. Neben ihnen türmten sich die gefallenen Bolschewisten zu großen Haufen, so wie sie von unserem Ma­schinengewehr- oder Sperrfeuer ersaßt und zusammengeschlagen worden waren. Während des Abwehrkampfes beschoß schwere Artillerie des Heeres kriegswichtige Ziele im feind­lichen Hinterland. Besonders die Fabrik- und Eisenbahnanlagen bei Kolpino sowie das Elektrizitätswerk von Eorodik wur­den mehrfach schwer getroffen, so daß lang­anhaltende Brände entstanden.