Ausgabe 
(22.3.1943) 81
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Layeszeilung

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der NationalsoziaMen vremens

flmtllches verkündungsbiatt des Ucichsstatthalters in Oldenburg und lZremen

Nr. S1 , 1Z. 7atfrgang

kinzelpreis 15 Nps.

Montag, 22. MSr; 194Z

bsr kükrer sprsck beim 81 sstssk 1 in Lerlin

„O^is c/sutscbs lVsbrmocbt vsrwcinc/s/t sich immer msbr in eins kämplsnc/s /Motion"

Ilriss im Vslsii üdeiv/unäen

Drabibericht unserer Berliner Schriftleitnng ckr. uck. Berlin, 21. März.

Die Berliner haben «in ganz untrügliches tzesilhl dafür, wenn der Führer in ihren Mauern weilt. Gerade an diesem Tage, so sagten sie sich, obgleich keine Ankündigung eyolgt war, an diesem Tage, der dem Dank und der Ehrung für unsere gefallenen Hel­den gilt, würde er kommen unk sprechen, wenn es ihm eben die Kriegslage erlauben sollte. Schon in den frühen Morgenstunden sammelten sich auf dem sonntäglich sonst so stillen Wilhelmplatz und in der Wilhelm- straße immer mehr Gruppen von Menschen. In ganz kurzer Zeit waren die Bürgersteige auf dem Wege von der Reichskanzlei bis -um Zeughaus mit Menschen dicht gefüllt. An einem Fensterplatz im ersten Stock im sseuffhause bot sich ein überwältigendes Bild. Leuchtender Sonnenschein und strahlend blauer Himmel über der auf beiden Seiten „an einer dichten Menschenmenge umrahm­ten Via Triumphalis der Reichshauptstadt. Der Blick schweift über das Brandenburger Tor und über die Siegessäule und geht ahnend weiter bis zu der traditionsgeweih- ten Kirche im Westen, in Potsdam, wo der Targ Friedrichs des Trotzen steht, zu dem beute vor zehn Jahren der Führer gemein­sam mit dem verstorbenen Reichspräsidenten von Hindenbuvg hinabstieg, um symbolisch den Grundstein des neuen Deutschland zu legen. Die Erinnerung an jene unvergeßliche Stunde verbindet sich mit dem Erlebnis des gegenwärtigen Tages, an dem wir uns «lle bewußt sind. daß nur im Geiste des großen Königs, der auch die schwersten Ge­fahren mit eisernem Willen und mit un­beugsamer Zähigkeit zu meistern wußte, über die schweren und schwersten Krisen hin­weg alle Hindernisse auf dem Weg« des Aufstiegs beseitigt werden können, der vor zehn Jahren gewiesen wurde.

Im l-kblkok äsn rvllgksusss

das auch Etiitte der

geworden --n

aller Wehrmachtsteil«. Die ehrwürdigen Feld «eichen glorreicher Schlachten bildeten einen haheitsvollen Hintergrund dieser Helden­gedenkfeier. Generäle und Admiräle und . »iele hohe Offiziere aller Waffen hatten ge­schlossen Aufstellung genommen und bildeten einen wuchtigen soldatischen Block bei dieser Gedächtnisfeier. Das Führerkorps von Staat und Partei, die Reichsminister und Reichs­ter, Gauleiter und Staatssekretäre und die ehrenden Männer der Gliederungen hatten ch auf der anderen Seite dieses Blockes zu em Eedenkakt versammelt. Unter zwei ge- laltigen Geschützen, die ihre Mündung rn en Saal recken, sitzen Ehrenbürger der Na- ion — Schwerverwundete dieses Krieges, links und rechts auf dem Podium, dessen tont mit dem Eisernen Kreuz, umrahmt °n den Kriegsflaggen des ersten und des »eiten Weltkrieges, geschmückt ist, stehen die täger von 60 Fahnen der alten Armee und » neuen Wehrmacht. Die kleine Redner- ribiine ist mit der Reichskriegsflagge dra- iert.

Der Führer kommt, gefolgt »om Reichs- larschall, von Feldmarschall Keitel, von iroßadmiral Doenitz, vom Reichssiihrer A immler, von den Feldmarschällen Milch und >°ck und dem Reichskriegsopferführer OLer- ndober . . . Die Versammlung, die Front «n Mittelgang genommen hat, begrüßt in ieser ernsten, weihevollen Stunde den Füh­rt schweigend mit erhobener Hand.

Nachdem der Führer mit seinem Gefolge in er ersten Reihe Platz genommen hat, tont ie Musik mit dem ersten Satz der 7. .«ym- Home von Bruckner auf. Wie ganz rn sich «kehrt, verweilt der Führer, während dre reihevollen heroischen Klänge den Raum illen. Dann schreitet er zum Rednerpult, reine Ansprache ist heute nur von kurzer )auer, aber jeder Satz ist von Bedeutung hwer und wird von allen, die ihn hören, so mpsunden. Aus des Führers.Munde darge- ellt, kommt uns die ganze ungeheure -chwere des Kampfes erst ganz zum Bewußt­en, den unsere Soldaten an der Ostfront o diesem Winter noch einmal zu überstehen ntten, um den wiederholten millionenfachen Wurm aus der Steppe und den Vermch- ungswillen gegenüber dem ältesten Kultur- vntinent zu brechen. Wenn wir so die ganze »öße der Gefahr erkennen, dann erscheint es uch unzweifelhaft, daß jedes andere Deutzch- and, das nicht vom Führer auf tue Gründ­en des Nationalsozialismus gestellt wor- -n wäre, tatsächlich wie Spreu von die,em )rka„ aus der Steppe auseinandergelegt °°rden wäre. In großen beweiskräftigen Zu- len zeichnete der Führer den gemeimamen ^rmchtungswillen aller unserer Gegner, das rn-ut versuchte Vetrugsmanöver mit einer lslantikerklärung und damit die dedingungs- o!,e Mission Deutschlands auf, die Meißel der eolker, hinter der stets der ewige Jude steyr,

für allemal zu zerbrechen.

. Die Stimme des Führer, steigerte sich l«t- kisschrftlich. als er von dem brennenden Haß

sprach, mit dem wir uns angesichts des bri­tischen Mordbrennertuins erfüllt haben. Deut­liche Entwicklungsänzeichen der Gegenwart rechtfertigen die Prophezeiung des Führers, die er heute wiederholte, daß die Mächte, die sich mit dem Bolschewismus verbündet haben, durch den Bolschewismus selbst ihr Ende erfahren werden. Tief schmerzlich ist die Zahl der Toten, die wir vom Führer er­fahren, der Opfer, die wir bisher in diesem Ringen und in der Erfüllung einer 'deut­schen und abendländischen Mission bringen mußten. Unendlich und ewig wird der Dank Deutschlands und schließlich Europas sein müssen. Aber auf Grund der gigantischen Mobilisierung, in der wir uns befinden und die die deutsche Wehrmacht zur kämpfenden Nation erweitern soll, strömen Millionen wieder zur kämpfenden Front, um den Dank für die gefallenen Helden in der Vollendung des Sieges für alle Zeiten unerschütterlich zu untermauern.

Es klang wie ein Schwur in diesem Sinne, ein Schwur vor den Fahnen der alten und der neuen Armee und vor den zerschlissenen Siegesfahnen aus den Kriegen des großen Königs, die sich von der Empore des Raumes Herabsenken, als die Lieder der Nation diese weihevolle Stunde abschlössen.

Während der Führer und seine Begleitung eine Sonderausstellung von Trophäen und Bildern aus dem Mittelabschnitt der Ost­front besichtigen, verlassen die Ehrengäste das Zeughaus, um sich zum Ehrenmal Unter den Linden zu begeben.

keisrlicks UrsnrmeäerleMny äurck äsn kükrer

Vor dem Ehrenmal sind Doppelposten auf­gezogen. Von zwei hohen Masten, die den Eingang zum Ehrenmal flankieren, weht die alte und die neue Kriegsflagge, und Ver­wundete dieses Krieges sowie Kriegsbeschä­digte des ersten Weltkrieges haben in ihren Krankenfahrstühlen auf der Westseite Ehren­plätze eingenommen. Auf dem weiten Vor­platz ist mit Musikkorps und Spielleuten ein

aus je einer Kompanie des Heeres, der Kriegsmarine, der Luftwaffe und der Waf­fen-» bestehendes Ehrenbataillon angetreten, an dessen rechten Flügel sich nach der Feier im Zeughaus der Fahnenblock mit 60 Fah­nen der alten und neuen Armee gesetzt hat.

Als der Führer aus dem Hauptportal des Zeughauses tritt, hallt «in Kommando auf und wie aus einem Guß steht die Front der Männer des Ehrenbataillons unter präsen­tiertem Gewehr. Der Kommandeur des Ehrenbataillons, Ritterkreuzträger Oberst­leutnant Eehrke, erstattet dem Führer Mel­dung, und unter den Klängen des Präsen- tiermarsches sowie der Nationalhymnen schreitet Adolf Hitler die Front ab, gefolgt vom Reichsmarschall Hermann Eöring, Ee- neralfeldmarschall Keitel, Großadmiral Dö- nitz, Reichsführer jj Himmler, Generalfeld­marschall Milch, Eeneralfeldmarschall von Bock, Reichskriegsopferführer Oberlindober und Generalleutnant von Hase, dem Kom­mandanten von Berlin. ,

Es senkten sich die Fahnep vor dem Ober­sten Befehlshaber der Wehrmacht und richte­ten sich wieder auf. Vier Ritterkreuzträger trugen den Kranz des Führers, als er sich mit seinem kleinen Gefolge ins Ehrenmal begab. Noch einmal präsentierten die Ge­wehre, noch einmal senkten sich die Fahnen, und so weit das Auge die Via kriuinpkaiis der Reichshauptstadt hinäufzuschauen ver­mochte, entblößten sich die Häupter und reck­ten die Arme empor, als das Lied vom gu­ten Kameraden auftönte. Es war ein Augen­blick von ergreifender Weihe und Feierlich­keit. Dann aber erschien der Führer wieder, begrüßte Verwundete dieses Krieges und Kriegsbeschädigte des ersten Weltkrieges, Marschmusik erklang und das Ehrenbataillon marschierte. Der Mavschtritt dröhnt, sym­bolisch für den neuen Marsch an die Front und für den Marsch eines- ganzen kämpfen­den Volkes, das von dem fanatischen Willen beseelt ist, es der Front im Einsatz so weit als möglich.gleichzutun, um unsere Gefalle­nen zu rächen und im Siege ihr Opfer zu krönen.

llie ksäe Läolk Hitlers

Die Rede, die der Führer am Helden­gedenktag im Lichthof des Zeughauses hielt, lautete:

„Zum vierten Mal begehen wir den Heldengedenktag unseres Volkes in diesem Raume. Die Verlegung der Frist fand statt, weil ich glaubte, erst jetzt die Stätten mei­ner Arbeit, an die ich feit Monaten gebunden war, mit ruhigem Gewissen verlassen zu können. Dann dank dem Opfer- und Helden­tum unserer Soldaten der Ostfront ist es ge­lungen, nunmehr endgültig die Krise, in die das deutsche Heer durch ein unverdientes Schicksal gestürzt worden war, zu überwin­den, die Front zu stabilisieren und jene Maßnahmen einzuleiten, die den vor uns liegenden Monaten wieder den Erfolg bis zum endgültigen Sieg sichern sollen.

Daß «s unter diesen Umständen verant­wortet werden kann, die nunmehr sxit vielen Monaten bestehende Urlaubssperre' mit dem heutigen Tage aufzuheben, um in den kom­menden Monaten in steigendem Maße un­seren braven Männern wieder den Weg zu ihren Lieben in der Heimat zu erschließen, macht es auch mir seelisch leichter, am heu­tigen Tage hier zu sein.

Wenn es noch notwendig gewesen wäre, um unserem Volk den ganzen Ernst dieser gigantischen Auseinandersetzung im Osten zu Lande, auf den Meeren und in der Luft auf Leben und. Tod zu erläutern, dann hat vor allem der zurückliegende Winter auch die letzten Zweifel darüber beseitigt. Die Steppen des Ostens haben noch einmal ihre Millionenmassen sich gegen Europa wälzen lassen, vorwärtsgepeitscht von der

gleichen Macht, die seit altersher Kriege organisiert, an ihnen profitiert und damit gerade im heutigen Zeitalter kapitalistische Interessen und bolschewistische Instinkte dem gleichen Ziel dienen läßt.

Wie groß die Gefahr einer Ueber-

rcnnung des ältesten Kulturkontinents der Welt in diesem Winter war, bleibt der Darstellung der späteren Ge­schichtsforschung überlassen. Daß sie nunmehr gebrochen und damit von Europa abgewen­det wurde, ist das unvergängliche Verdienst jener Soldaten, deren wir heute gedenken. Aber schon der Blick in die gigantischen Vorbereitndgen, die der Bolschewismus "zur Vernichtung unserer Welt getroffen hat, läßt mit Schaudern erkennen, wohin Deutschland und der ganze übrige Kontinent geraten wären, wenn nicht die nationalsozialistische Bewegung vor zehn Jahren die Macht im Staate erhalten hätte und mit der ihr eige­nen Entschlossenheit nach zahllosen fehlge­schlagenen Bemühungen einer Rüstungsbe­schränkung den Wiederaufbau der deutschen Wehrmacht eingeleitet haben würde.

Denn das Weimarer Deutschland unserer zentrümlerisch-marxistisch-demokrati'schcn Par- teiwirtschaft wäre durch diesen Ansturm Jn- nerasiens hinweggefegt worden wie Spreu von einem Orkan. Immer klarer erkennen wir. daß die Auseinandersetzung, in der sich seit dem ersten Weltkrieg Europa befindet, allmählich den Charakter eines Kampfes annimmt, der nur mit den größten geschicht­lichen Ereignissen der Vergangenheit ver- (Fortsetzung auf Seite 2)

Der IlsiasnZsäsnktag (ier ktstion. VordsimarscN ckss Lkrsudatsilloiis vor cksm kübrsr am Lkrsmnal. Im Vorcksrgranck ckis kabnsn äss llssrss, äsr Kriegsmarine, cksr I-nktv/akke unä risr iVakksn-tt. Loksrl Lllüsraisnst, Lsrlia

/leLee HkdM«, Es /kaA /

Von klsnptsckriktisitsr ckok. 8. Oistricb

Wenn das deutsche Volk gestern sei­ner gefallenen Helden gedachte, wollte der Führer nicht fehlen. Von seinen Ta­gesaufgaben, die ihm im Rahmen seiner großen geschichtlichen Aufgabe als Füh­rer und Feldherr der deutschen Nation obliegen, hat er sich für eine Stunde freigemacht, um in der Reichshauptstadt an historischer Stätte dem Staatsakt bei­zuwohnen und den dabei anwesenden Verwundeten und Versehrten aus die­sem und aus dem Weltkriege unmittel­bar ins Auge zu schauen und sie zu ehren durch einen Händedruck.

Wie nicht anders denkbar. Mit der Anwesenheit des Führers war der heh­ren Feierstunde das geschichtliche Ge­präge gegeben, zumal er es sich nicht nehmen ließ, auch noch in einer unsere Herzen erfüllenden hinreißenden An­sprache dem Staatsakt seine besondere Weihe zu verleihen. Mit Genugtuung vernahm am Rundfunk das ganze deut­sche Volk und mit ihm wohl auch die verbündeten und befreundeten Nationen seit längerer Zeit wieder die so wohl­klingende, sonore Stimme und entnahm aus der Kraft des Tones die gesunde Kraft des Redners und die aus der Härte seines Wollens fließende schöne Zuversicht für die nähere und fernere Zukunft des Reiches, gesehen vom Ge­sichtspunkt des verantwortlichen Staats­mannes und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht aus.

Weil der Führer als Feldherr es nicht verantworten zu können vermeinte, schon vor Wochenfrist das Hauptquar­tier, wenn auch nur für kürzere Zeik zu verlassen, war der Tag des Heldengeden­kens um eine Woche verschoben worden. Um so freudiger mußte darum nun die

Erklärung des Führers wirken, daß die Krise dieses Winters im Osten endgültig der Vergangenheit angehört. Nicht we­niger froh stimmte des Führers Zufrie­denheit über die gute, moralische Hal­tung der Heimat, die ihm erlaubt, neue Millionen von Kämpfern frei zu machen und damit unabsehbare Streitkräfte den Fronten zuzuführen Hur endgültigen Niederwerfung der Femde, mit denen es keinen Kompromiß geben kann.

Unverdient, so sagte der Führer, fei das Schicksal, das in diesem Winter mit der Krise das deutsche Heer getroffen habe. Aber da das unvergleichliche Hel­dentum unserer Soldaten sich, wenn­gleich nicht ohne neue große Opfer, wie­der einmal stärker als das Schicksal er­wies, wurde die aus den Steppen des Osten dräuende unerhörte Gefahr auch

Heue Lünvsre Verluste äsr üolscksMSIsu

kn rssin Togsn von k^ssr unc/ Vi/aiisn-^ 961 ^ow/stpcrnrsr srksutst oc/sr sr/sciigt

Aus dem Führerhauptquartier, 21. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Während im Raum Lharkow- Bjelgorod unsere Truppen in. breiter Front den oberen Donez erreichten, gelang es auch weiter nördlich im Raum von Ssewsk die letzte noch vorhandene Lücke zu schließen und eine feste Verbindung mit dem Abschnitt Orel herzustellen. Der §eind hat gestern an der gesamten Ostfront nur noch südwestlich Wjasma, nördlich des Jlmensees und südlich des Ladoga­sees angegriffen. Seine Angriffe scheiter­ten überall. Die Sowjets erlitten neue schwere Verluste und verloren wiederum zahlreiche Panzer. In der Zeit vom 11. bis 20. März wurden an der Ostfront allem durch Verbände des Heeres und der Waf- fen-tt 961 Sowjetpanzer zerstört, erbeutet oder bewegungsunfähig geschossen. Der Bahnknotenpunkt Bataisk an der Don­mündung, die Stadt Woroschilow- grad, Leningrad, Jndustriewerke an der oberen Wolga sowie Stadt unt> Hafen Murmansk waren Ziele wirksamer Luft­angriff«. Ein Angriff stärkerer feindlicher

Kräfte in Mitteltunesien wurde ab­gewiesen, der vorübergehend von beweglichen Sicherungskräften besetzte Ort Eafsa im Zuge der Operationen vor einigen Tagen planmäßig wieder geräumt. Jäger und Flakartillerie der Luftwaffe schössen gestern im Mittelmeeraum bei drei eigenen Ver­lusten 16 feindliche Flugzeuge ab."

-!-

Wie zahlreichen Eefangenenaussagen zu entnehmen ist, haben die deutschen Stuka­angriffe im Süden der Ostfront in den letz­ten Tagen vernichtend gewirkt. Bei einem Angriff explodierten die Bomben inmitten dreier zurückflutender Kolonnen der feind­lichen Truppen und töteten und verwunde­ten viele Hunderte von Sowjetarmisten. Verschiedene Sammelplätze der Bolsche- wisten wurden, nach Gefangenenaussagen, ebenfalls schwer getroffen. Selbst deutsche Nahaufklärer griffen die feindlichen Stellun­gen mit Bomben an. Die Verluste der Bol- schewisten waren durch diese starken Angriffe deutscher Flugzeuge überall sehr hoch.

Der Beobachter eines deutschen Fernauf­klärers erzielte am 20. März bei einem Aus­

klärungsflug über dem mittleren Abschnitt der Ostfront einen hervorragenden Kampf­erfolg. Ein Pulk bolschewistischer Doppel­decker hatte das deutsche Flugzeug entdeckt und versuchte, es zum Absturz zu bringen. Der deutsche Flugzeugführer ging zum Tief­flug über, während der Beobachter kaltblü­tig mit seinem Maschinengewehr die Feuer­salven der feindlichen Doppeldecker erwiderte. Nach wenigen Minuten begann unter sei­nen Feuerstößen das erste Flugzeug zu bren­nen und stürzte ab. Mit wehender Rauch­wolke folgte bald darauf der zweite Doppel­decker. In kurzen Abständen waren auch das dritte und vierte Flugzeug abgeschossen und am Boden verbrannt. Zwei weitere Sowjet­maschinen konnten sich nach schweren Beschä­digungen nicht mehr in der Luft halten und mußten notlanden. Während die Besatzun­gen flüchteten, beschädigte der Beobachter die Flugzeuge in mehrmaligen Anfingen mit Maschinengewchrsalven noch mehr. Den Feind kostete so der Angriff auf den deut­schen Fernaufklärer nicht weniger als sechs Flugzeug«.

„8s slock askrduvaerte keradgesiinkev, seitasin ikr nickt medr also russnnnen- bsinken vorrlen selck vis deute, in sol- cker ^nrakl, In einer so groben, so ckringenilsn, so gemeinsckaktlicken ^Vn- gelsgenkeit: so änrckaus als Kation unck ventscks. Luck virck es suck nie­mals viecksrum also geboten verclen. klerkt fkr seist nickt ant — so rvirä kein klensck mekr auk suck rscknsn."

kickte

dieses Mal wieder glücklich überwunden. Die Vorsehung, die uns in diesem Win­ter noch einmal so hart geprüft hat, in­dem sie unvermutet Millionenmassen aus dem Osten gegen unsere Front an­rennen ließ, diese selbe Vorsehung ist es aber auch gewesen, die den Kampf der Partei um die Macht im Innern geseg­net und durch den Sieg und die Macht­ergreifung vor zehn Jahren das deut­sche Volk erst instandsetzte, die ihm ge­stellte unerhört große Aufgabe, Retter des Kontinents vor der bolschewistischen Gefahr zu sein, durchzuführen.

Wie groß diese Gefahr, nicht allein für das deutsche Volk, sondern für den gesamten Erdteil gewesen, das in ihrem ganzen Ausmaß festzustellen, soll nach des Führers Wort einer späteren Ge­schichtsforschung überlassen bleiben. Aber, daß es in dem schicksalentscheiden- den Abwehrkampf im Osten schlechtweg um die ewigen menschlichen Substanzen geht, von denen seit grauer Vorzeit alle Werte ausgegangen sind und die der menschlichen Kultur heute ihr Gepräge geben, das hat der Führer gestern bei der feierlichen Weihestunde in eindrucks­vollster Formulierung festgestellt und damit die ganze Verantwortungslosig- keit der Mächte und ihrer führenden Männer gebrandmarkt, die als die ser­vilen Kreaturen des ewigen Juden weit mehr an dem Verderben ihrer eigenen Völker ctrbeiten als (wie sie meinen) an dem Untergang Deutschlands und der ihnen verbündeten Nationen.

Mit freudigem Stolz vernahm die Heimat auch das höchstes Vertrauen de Führers zu seinem Volk bekunden'