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(20.3.1943) 79
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^kLyeszeilnng

üer Nationalsozialisten. Vreinens

flmllicheo verkündungsbiat» des Neichsstatttialters in Oldenburg und Vremen

Nr. ?9 , 15. Jalirgang

v 8 L.-?iraten über Lrsmen

Bremen sorgt für die Vergeltung auch dieses Verbrechens der feindlichen Mordbrenner

Wieder einmal war Bremen das Ziel eines feindlichen Terrorangriffs- gewissen­loser Luftpiraten. Wie der OKW.-Bericht feststellt, waren es diesmal Mordbrenner aus USA., di« sich darin betätiHten, auf die Zivilbevölkerung einen Schauer von Bom­ben herabzulassen, welche dann auch zum Teil ihren satanischen Zweck erfüllten und über 100 Menschenleben auslöschten. Keines davon kann als „kombattant" im Sinne des Völkerrechts angesprochen werden. Und so liegt denn wieder einmal eines jener ruch­losen Verbrechen unserer Feinde vor, die sie sich in diesem Kriege am laufenden Band zu­schulden kommen lassen.

Oh, es ist schon eine Heldentat der Anglo- Amerikaner, in unsichtbaren Höhen, im Fluge sich einer deutschen Stadt zu nähern und dann, wenn man sie viele Tausende von Me­tern unter sich festzustellen glaubt, wohin immer es treffen mag, Hals Wer Kopf die BPnben abzuwerfen, um ja nicht zielend in die Reichweite starker Flakabwehr oder deut­scher Jäger zu geraten. Die Wirkung war dann auch danach. .Und wenn schon der feind­liche Luftfahrtminister Sinclair darüber be- sriedigt sich zeigt, daß Lei solcher Kampses- weise die deutsche Zivilbevölkerung Verluste erleidet, so mag er auch diesmal das Mord- brennergesindel aus USA. loben. Die van ihm aus solchen Terrorangriffen erhoffte Wirkung auf die deutsche Bevölkerung wird er aber nicht feststellet! können.

Wie immer nach den für Bremen wahrlich nicht mehr seltenen feindlichen Luftbombar­dements hat sich auch dieses Mal wieder die betroffene Bevölkerung sofort in gegenseiti­ger kameradschaftlicher Hilfe über den Trüm­mern der zerstörten Häuser zusammengefun­den und mit ruhiger Selbstverständlichkeit unter Führung der berufenen Organisationen so gut und so rasch es gehen mochte, Abhilfe aeschasscn und Schäden beseitigt. Den feigen Vuben aber ist mit dem Abschuß von sieben viermotorigen Flugzeugen durch unsere be­währte Luftabwehr ein Denkzettel mit nach Hause gegeben worden, der ihnen klarmachen kann, dag selbst so feige und hinterlistig un­ternommene Ueberfäll'e wie der jüngste auf Bremens Vororte ihnen teuer W stehen kommt, wobei dies freilich erst einmal als eine Abschlagszahlung anzusehen ist, der ganz andere Schläge der Vergeltung folgen werden, wenn die Stunde dazu geschla­gen hat.

Kauz Bremen aber, das sich dessen wohl bewußt ist, wie gerne Briten und Paukers schon um Bremens Weltbedeutung im Frie­den willen die Stadt dem Erdboden gleich­machen und seine Bevölkerung auslöschen möchten, vertraut nach wie vor seiner gut organisierten Luftabwehr und seiner eigenen Disziplin in der Stunde unmittelbarer Luft- gefahr. Seiner Verachtung aber für dig feindlichen Luftpiraten und seiner Erbitte­rung über die allen Regeln des Völkerrechts spottende Kriegführung setzt es in einen dop­pelt und dreifach verstärkten Arbeitswillen um. als dessen Ergebnis sich für jede auf. Dremcn geworfene Bombe das Tausendfache an Krisgspotential für unsere Frontsolda­ten und für Unsere Soldaten der heimat­lichen Luftabwehr ergeben soll. Das ist die einzig richtige Antwort auf Großbritanniens und der USA. jüngstes Verbrechen, zu dessen restloser Sühne auf diese Weise die Bremer Bevölkerung am wirksamsten beitrügt.

st. 8. v.

Den deutschen und finnischen Soldaten. Ge­neraloberst Tietl. der Oberbefehlshaber der im bchcn Norden kämpscnden deutschen Armee, über­gab am 17. März in Anwesenheit des Reichs- kvmmissars Terboven das neu geschaffene „Haus der Kameradschaft" seiner Bestimmung.

tl-ürnäslreick gegen kjeigoroä

^Vs/tsrs c/sutsc^s Vo^Ltöös nack Osten — k^o/gre/c/is -Hkvvs/if bs» O^s/

_,,R"liN' 1g. März. Die in dem großen Wwldgebiet südöstlich Lharkow eingeschlosse­nen Reste starker sowjetischer Verbände sind rw Laufe des 18. März vernichtet worden, nordöstlich Charkow gewinnt der deutsche Angriff weiter an Boden. Verbände der Waffen-ff warfen in einem überraschenden Vorstoß die Bol'schemisten und brachten die stadt Bjelgorod im Handstreich in ihre Hand. Gegenangriffe der Vokschewisten, bei denen 17 Feindpanzer abgeschossen wurden, blieben erfolglos. Sowjetische Angriffe bei Borissowka trafen auf die nach Osten vor­stoßenden Verbände der Infanteriedivision „Großdeutschland", die den Feind vernich­tete, schlugen ihn und verfolgen ihn weiter. Durch die Vernichtung von 30 Sowjet­panzern erhöht sich die Zahl der im Raum von Bjelgorod abgeschossenen Panzer auf 47.

Die Luftwaffe setzte die hartnäckige Ver­folgung der Volschewiften in diesem Raume fort und unterstützte die Operationen der Heeres- und ^-Verbände durch wuchtige Schläge gegen Truppen- und Panzerstreit­kräfte. Zahlreiche Volltreffer zerstörten mehrere vom Feind als Unterkunft benutzte Dörfer, Nwhkampfgefchwader schleuderten reihenweise Spreng- und Splitterbomben auf die in dichten Kolonnen marschierenden sowjetischen Truppenteile, die hohe blutige Verluste hinnehmen mußten. Zerstörerstaffeln fanden immer wieder lohnende'Ziele, Durch den unermüdlichen Einsatz der Luftwaffe war der Feind auf seinen Sammelplätzen hinter der Front so schwer getroffen, daß er den vordringenden deutschen Truppen an vielen Stellen nur schwachen und ungeord­neten Widerstand entgegensetzen konnte. Deutsche Jäger schössen neun sowjetische Flugzeuge in Luftkämpfen ab.

Auf der Bahnstrecke von Waluiki nach Kupjansk trafen Kampfstaffeln mit ihren Bomben drei Munitionszüge, von denen die meisten Wagen explodierten oder ausbrann­ten. Weitere Ellterzüge und die mehrgleisige Strecke erhielten Volltreffer, Auch im Raum westlich Kursk brachen Infanterie- und Panzertruppen den zähen Widerstand der Volschewiften, Im Nachstoßen gelang nach

hartem Kampf die Eroberung mehrerer Orte. Von Panzern unterstützte feindliche Gegenangriffe waren ohne jeden. Erfolg, sie wurden zum Teil bereits in der Vorberei­tung durch unsere Artillerie zerschlagen. Eine schwere Niederlage erlitten die Sowjets bei ihren erneut unternommenen harten Angrif­fen südlich Orel. Unter schwersten Ver­lusten für den Feind konnten sie schon vor unseren Linien aufgefangen und abgewiesen werden. Im Abschnitt einer Panzerdivision griffen die Volschewiften nach heftigstem Trommelfeuer ihrer Artillerie mehrmals in Regimentsstärke und mit Panzerunterstlltzung an. Den Versuch, die deutschen Linien zu durchbrechen, zerschlugen unsere Grenadiere bereits vor der Hauptkampflinie.

Sturzkampfflieger bekämpften mit vielen hundert schweren Sprengbomben im Angriff befindliche Sowjetpanzer, die so zurück geschlagen wurden, daß sie sich in ihre Aus­gangsstellungen zurückzogen. Acht Feindpan­zer erhielten Volltreffer, weitere wurden schwer beschädigt. Kampfverbände belegten die Vereitstellunqsplätze der feindlichen In­fanterie mit zahlreichen Bomben. Im Luft- raüm kam es zu erbitterten Kämpfen mit stärkeren bolschewistischen Schlachtfliegerver- bänden, die unter Jagdschutz gegen die deut­schen Stellungen anflogen. Bei zwei eige­nen Verlusten schössen unsere Jäger 29 feind­liche Flugzeuge ab. Ritterkreuzträger Haupt­mann Vennemann errang dabei seinen' 73. Luftsieg.

korlsckritte im mittleren krontsbselmill

Hckivsfs 6s/si'trugkämp/s unssrsr 0-6oots im -Ht/ant/k,' groöi-öumi'gs Opsroti'onsn im Oongs

Aus dem Führerhauptquartier, 19. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt: „Im Kampfraum Charkow—

Bjelgorod und nordwestlich Kursk schreitet der deutsche Angriff - auf breiter Front erfolgreich fort. Südöstlich Charkow wurden die Reste der dort'eingeschlossenen sowjetischen Kräfte vernichtet. Verbände der Waffen-eroberten in überraschendem Vor­stoß die Stadt Bjelgorod. Die Infan­teriedivision Eraßdeutschland wehrte feind­liche Angriffe bei Borissowka ab und stieß anschließend weit nach Osten vor. 47 Sowjetpanzer wurden vernichtet. Südlich Orel. südlich Wjasma und bei 2 tara - ja Ruß ja endeten feindliche Durchbruchs- verfuche mit einer schweren Niederlage für die Sowjets. Sie verloren neben vielen Menschen-und zahlreichem'Material allein im Abschnitt von Wjasma 93 Panzerkampf­wagen. Die Luftwaffe unterstützte mit star­ken Kräften in mehrfach wiederholten Ein­

sätzen die Angriffs- und Abwehrkämpfe des Heeres.

An der nordtun esi sich en Front ver­läuft ein eigenes örtliches Angriffsunter­nehmen erfolgreich. Ein Verband von USA.- Bombern griff am Tage nordweftdeutsches Küstengebiet an. Die Bevölkerung, vor allem in Bremen, hatte Verluste. Deutsche Jäger schössen zum Teil weit über See sieben viermotorige Flugzeuge ab, drei wei­tere Flugzeuge verlor der Feind über den besetzten Westgebieten. Nach einem erfolg­reichen Tagesoorstoß schneller deutscher Kampfflugzeuge gegen einen Hafen in Süd­england griff die Luftwaffe in der vergan­genen Nacht die Industriestadt Norwich und den Hasen Great Parmouth an. Beim Abflug wurden stark« Brände beob­achtet. Drei Flugzeuge werden vermißt. Im Atlantik stehen unsere Unterseeboot« in schweren Eeleitzugskämpfen. Die großräu- migen Operationen sind noch im Gange."

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19. März. Da stehen die silber- grauen schlanken Jagdmaschinen vom Typ FW 190 am Rande des langen Rollfeldes. Vor wenigen Minuten sind sie wackelnd über uns hinwegebraust zum Zeichen ihres prächtigen Erfolges. Nun ruhen sie aus von einem schweren Stück Arbeit. Sie kamen nicht eher .zurück, bis das letzte Magazin leergeschossen war und die rote Lampe an der Benzinuhr die sofortige Heimkehr diktierte. Einige der Flugzeuge tragen Spuren vom Beschüß, was für die Heftigkeit und die Schwere ihres Kampfes spricht. Im Vereitschaftsraum der großen Halle haben sich die Jagdflieger zu­sammengefunden. Sie sind es, die eben noch wackelnd über uns hinwegzogen, und vor kurzer Zeit noch im harten Luftkampf mit den viermotorigen Bombern lagen, dem Tod wie dem Leben gleichermaßen nahe. Die Flugzeugführer sind ganz in ihre Gespräche über die dramatischen Augenblicke der ver­gangenen Stunde vertieft, Ihre Gesichter sprechen von den körperlichen und seelischen Anstrengungen der erbitterten Lustkämpie in vielen tausend Meter Höhe. Und doch liegt auf

ihren Mienen neben dem starken kämpferi­schen Ausdruck ein tiefer Schimmer von Freude. Denn weit von ihrem Einsatzhafen ensernt haben diese Jäger zum Teil noch über See den Feiodverband angegriffen und aus ihm trotz fanatischer Abwehr mit Sicherheit drei Bomber herausgeschossen, während an­dere Feindmaschinen empfindlich beschädigt wurden,

„Gespannt saßen wir, so erzählt der Schwarmführe«, „vor der grossen Uebersichts­karte. Ein schwarzer Wulst von Zahlen in einem Planquadrat der Nordsee deutete die Maße der amerikanischen Bomber an, die sich hier versammelt hatte, über deren wei­tere Angriffsabsichten wir jedoch bisher nichts erkennen konnten. Wir gingen sofort in Sitzbereitschaft, um jederzeit zum Angriff auf den Feindvcrband starten zu können. Als die amerikanischen Bomber ihren Flugweg zum Festland aufnahmen, erhielten wir un­seren Startbefehl. Kurze Zeit später waren wir schon in größeren Höhen und. flogen den Feindmaschinen entgegen. Von unserer Bo­denstation bekamen wir laufend Meldungen

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Hamburg, 19, März, Auf Einladung von Elluiciter und Reichsstatthalter Kaufmann sprach in Hamburg vor Vertretern von Par­tei, Staat und Wirtschaft der Staatssekretär des Reichswirtschaftsministeriums, Dr. Land- lried, über die Erfordernisse der totalen Mo­bilmachung auf wirtschaftlichem Gebiet und über die Grundsätze, die die staatliche Wirt­schaftsführung bei ihren Maßnahmen leiten, Eegeniiber oem Vernichtungswillen der Argloamerikanischen Mächte sei das deutsche Bolk härter als je entschlossen, alle seine Graste einzusetzen, um diese Vernichtungs- pläne zu durchkreuzen und seinen Schicksals- kampf siegreich zu bestehen. Wenn Deut'chland th den vergangenen Kriegsjahren hmstcht- uch des totalen Krieges noch nicht die letz­ten Konsequenzen gezogcck habe, so,lehre uns die Härte des Kriegsgeschehens, daß die beste Sicherung des kommenden Friedens der ruck- haltloje und ausschließliche Eimatz aller Kräfte sür den Krieg ist. Die von der staat- uchen Wirtschaftsführung in den letzten Wo- PN getronenen Maßnahmen dienen diesem Ziel,

-luf dem Gebiete der industriellen E?zeu- tng sei bereits seit langem die eindeutige usrichtung unserer gesamten Prad"kt>on aul die Bedürfnisse der Rüstung erzolgt. Die lebensnotwendige Versorgung der Heimar-

'r-mt mit unentbehrlichen Verbrauchsgutern !°> durch das Anlaufen des Kriegsauflage- brogramiiis im Rühmen des Möglichen nmo-- M-llt. Es müsse aber eine noch stärkere AaUonalisierung unserer Industrie un Ansatz aller technischen Möglichkeiten be- trieben werden. Das bedeutet nicht, wir

Staatssekretär Dr, Landfried betonte, daß die Produktion ausschließlich in der Hand von Großbetrieben und Konzernen zusam­mengefaßt werde. Vielmehr bilden gerade auch die mittleren und kleinen Betriebe nicht nur kostensi sondern auch qualitätsmäßige Vorteile für die Eesamtversorgung. Vor Stillegung von Betrieben oder ihrer Zusam­menlegung müsse der Umfang und die Art des Erzeugungsprogramms neu abgestimmt und festgeiegt werden. Bei der Vielgestal- tigkett der Wirtschaftsstruktur in den einzel­nen Gauen sei es unmöglich, alle diese Auf­gaben von zentraler Stelle zu lösen, wes­halb nur allgemeine Richtlinien gegeben und die örtliche Durchführung der Maßnahmen in die Hände der Reichsverteidignngskom- missare gelegt wurde.

Die Stillegungsaktion soll vielmehr aus­schließlich den Zwecken des totalen Krieges dienen Jeder von der Stillegung seines Betriebes Betroffene werde die Berechtigung zur Führung seines Unternehmens und da­mit die Möglichkeit behalten, sein Unter­nehmen nach' Eintritt normaler wirtlcha't- licher Verhältnisse wieder zu eroiqnen. Es sei jetzt nicht die Zeit, nach neuen normen der Versorgung zu suchen, und an bre Stelle geschlossener Betriebe andere Verteilungs­formen zu setzen. Schwieriger als auf dem Gebiete des Einzelhandels liegen die Ver­hältnisse im Arbeitsbereich des Außen­handels, da bei allen Vetricbsschließungen auf diesem Gebiete von der tatsächlichen Außenhandelsleistung ausgegangen werden muß Die seit 1940 systematisch betriebene Eröffnung neuer Märkte auf dem Kontinent

für deutsche Uebersee-Firmen habe zu be­achtlichen Erfolgen geführt. Der hier be- schrittene Weg werde weiter eingehalten werden.

Staatssekretär Dr. Landfried äußerte sich sodann zu den eingeleiteten Maßnahmen auf dem Gebiet des Versicherungswesens, die die Freistellung möglichst vieler Arbeitskräfte und die Unterbindung von unnötigem Ar­beitsaufwand sowie Materialverbrauch be­zwecken, Wir könnten es uns jetzt vor allem nicht leisten, eine von Konkurrenzrücksichten getragene Werbung anst dem Versicherungs­gebiete weiter zuzulassen oder sogar das Pro­blem von Versicherungen von einer Gesell­schaft zur anderen weiter mit anzusehen. Im Bankfach müsse die Tatsache bestimmend sein, daß das Bankenwesen niemals Selbstzweck in der deutschen Wirtschaft sei, sondern als Hilfsgewerbe für die produktive Wirtschaft angesehen werden müsse. Die kriegsbedingten Auskämmungs- und Stillegungsmaßnahmen müssen daher mit einer seit langem fälligen Rationalisierung unseres Bankwesens Hand in Hand gehen. Es laste sich nicht mehr ver­antworten, wenn an kleinen Plätzen mehrere Großbanken nebeneinander weiterbestehen, in Großstädten ein übergroßes Netz von Dc- positenkassen aufrechterhalten bleibe und Ge­nossenschaften und, Sparkassen an kleinsten Plätzen in unfruchtbarem Wettbewerb stehen.

Totale Mobilmachung, so schloß Dr. Land­sried, bedeute sür jeden einzelnen im deut­schen Volk Verzicht auf licbgewordenc Lebensbcdingungen und Lebensgewohn­heiten.

über den jeweiligen Standort des amerika­nischen Verbandes, so daß wir nicht lange zu suchen hatten, bis wir die erste Kampf- berührung hergestellt hatten.

Als wir auf die Spitze des Gegners stießen, — erzählt der Schwarmfllhrer wei­ter — böt sich unseren Blicken ein ähnliches Bild wie damals bei dem Tagesangris? auf Mlhelmshaven. Wir übersahen sofort, daß es nur schwere viermotorige Bomber wa­ren, amerikanischer Bauart, die in stur geschlossener Formation dahinzogen. Sobald wir auf Schußweite an sie herangekommen waren, nahmen sie uns in ihr zusammen­gefaßtes Abwehrfeuer. Aus den Maschinen­waffen aller Bomber sprühten uns die Leychtspurgeschosse entgegen. Dessen unge­achtet fanden wir Gelegenheit, den schweren Flugzeugen betzukommen und brachen in unentwegten kurzen aber heftigen Vor­stößen die geschlossene Formation des Fein­des auf. Bei diesen Kämpfen stellte die FW. 190 ihre hohen Vorzüge abermals unter Beweis. Durch ihre Wendigkeit ver­mochten wir ebensoschnell an den Feind heranzukommen, den Verband durch blitz­schnelle Attacken in Verwirrung zu bringen, wie wir mit der starken Bewaffnung ver­nichtende Feuerstöße auf den stark gepan­zerten Gegner abgeben- konnten.

„Als ich zum zweitenmal", erzählt ein anderer Jagdflieger, den rechten Kettenhund einer Welle angreife, schlägt eine helle Flamme aus der Maschine. Sie kommt ins Trudeln. Unweit der Stadt O. konnte ich deutlich den Aufschlagbrand beobachten."

Durch den kühnen Einsatz unserer Jagd­verbände, aus dem dieses Erlebnis während des Tagesangriffes nur ein kleiner Aus- schnitt ist, konnte die Mehrzahl der Maschi­nen des ungewöhnlich starken Bomberver­bandes von ihrem Ziel abgedrängt werden. Nur einem Teil der amerikanischen Bomber gelang es, bis an das Gebiet von Bremen vorzustoßen. Die Tatsache, daß andere Jagdverbände den Feind bei seiner Annäherung schon über Hee znm Kampf stellten und im Verlauf der hart­näckigen Luftkämpfe sieben viermotorige Bomber abschössen, sowie die erfolgreiche Ab- drängung des Großteils des Feindverban- dcs vom nesteckten Ziel spricht von der Wachsamkeit unserer Luftverteidigung im nordwcstdcutschen Küstengebiet.

^rit>83ksri<;1it6i' 6erva!8

8cbon 3l> docken „LnIl-v-vool-LuLsclniü!"

Stockholm, 19. März. Im englischen Ober­haus teilte Lord Cranborne auf «ine An­frage mit. daß der Ausschuß für die „Antl- U-Boot-Kricgiiihrung" seit ieinem Bestehen regelmäßig Einmal wöchentlich zusammen­getreten sei. Bisher seien 20 Sitzungen ab­gehalten worden. an denen auch di« Ame­rikaner Stark und Harriman teilnahmen. Doch das Ergebnis dieser 20wöchigen Aus-- schußberatungen hat den Erfolgen unterer U-Voote keinen Eintrag tun können!

KsssevsO

ES- Ze ettHEKttSE

Dratztbericht unserer Berliner Schriktleitung

6r. vr. sob. Berlin, 19. März. In den Ver­handlungen, die zur Zeit anläßlich der An­wesenheit Edens in Washington geführt wer­den, wird offenbar jetzt krampfhaft nach einem neuen Dreh zu dem Zweck gesucht das erwachte Mißtrauen der ganzen Weltöffent­lichkeit, vor allem der kleineren' Nationen, zu beschwichtigen und gleichzeitig die Grund­lagen für einen neuen Riesenbetrug an den eigenen Völkern zu schaffen. 2n Moskau ver­folgt man- die Auseinandersetzung mit ge­spanntestem Interesse, wie sich aus einem auffällig ausführlichen Taß-Bericht über das politische Durcheinander in der Atmosphäre von Washington ergibt. Immer wieder koqrmt dieser Bericht auf den kürzlich erschie­nenen Aussatz in der „Times" zurück, der auf der Feststellung aufgebaut war, daß das euro­päische Gleichgewicht von England und den Vereinigten Staaten unmöglich mit Hilfe einiger der kleineren Mächte aufrechterhal­ten werden könne, daß sich vielmehr die klei­neren Staaten den Zielsetzungen der bolsche­wistischen Politik unterordnen müßten. Daß in dieser Forderung die ganz offene Preis­gabe der scheinheiligen Atlantikerklärung eingeschlossen war, das ist die einmütige Er­kenntnis der gesamten Weltöffentlichkeit, und das wird auch im Rahmen der jetzt statt­findenden interalliierten Diskussion gar nicht - mehr Lestritten, im Gegenteil sogar unter­strichen.

In einem Bericht der „New Park Times" aus Washington wird es als die Auffassung amtlicher Kreise der amerikanischen Bundes­hauptstadt bezeichnet, „daß die Erklärung der

Londoner „Times als eine amtlicherfeits angeregte Abweichung vom Begriff der kol­lektiven Sicherheit angesehen wird, so wie diese in den Reden Rooievelts und Hulls über die Atlantikerklärung umrissen wurde". Die „Times" hatte es anr Schluß ihres fen^ sationellen Artikels als die Hauptaufgabe der britischen Politik erklärt, die Anstren­gungen jener Amerikaner zu unterstützen und stärken, die für die britische Pol'itik der Preisgabe Europas an den Bolschewismus eintreten. Damit war bereits der Reise Edsns nach Washington vorgegriffen. Daß dre „Times" mit den zu stützenden amerika­nischen Kreisen das Weiße Haus und die Wallstreet meinte, darf als eine Selbstver­ständlichkeit angesehen werden. Rooscvelt und sein« jüdisch-freunaurerischen Hintcrmänner sind ebenso wie London gewillt, dem Volsche- wismus jeden Preis zu zahlen, wenn sie nur die Hostnungslosigkeit ihres Krieges noch ein« Zeitlang verschleiern können. Aber das amerikanische Volk versteht sich zu einem grosten Teil noch nicht wie die in den Tra- ditionen ' brutaler Machtpolitik erzogenen Engländer auf das Üfuguren-Läcbeln der eigenen Staatsmänner, wenn diese den tat- iachnchen imperialistischen Zielen den Man­tel scheinheiliger Phrasen umhängen. Viele Amerikaner Haben die verlogenen humani­tären Redensarten der Roosevelt, Hüll und Sumner Welles tatsächlich als bare Münze genommen und sich von ihnen dumm machen laßen. Ein beachtlicher Teil der öffentlichen Meinung in den Vereinigten Staaten ver- steift sich nun hartnäckig auf den,Grundsätzen der Atlantikerklärung, und darum hat es Roosevelt nicht so leicht wie de Briten, die tatzachlichen Ziele heute schon durch die Fest­stellung zu enthüllen, daß das ja alles gar nicht so ernst gewesen, sondern nur Mittel zum Zweck der Irreführung der' kleinen

Oleicbguttig unck tellnalrinslos vertolgen ck gelangen«!! ^.msrikansr sul ckem blugpla in Tunis ckis Vorbereitungen ru itirsin ^1 trsnsport in ein Lsininsllsger nscb Osutscl lsnck. ?ic-^uknalim

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